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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "psychedelic experiment" der Stones
Mit diesem Album ließen sich die Stones vom damaligen Zeitgeist mitreißen. Man wandte sich dem psychedlic Rock zu. Und das Ergebnis ist sehr hörenswert.
Zugegeben, das Album hat einige Leerstellen, zum Beispiel hätte man "Sing This All Together (See What Happens)" um einige Minuten kürzen können. Auch die Titel "Gomper" und "The...
Veröffentlicht am 13. Mai 2009 von Christian Deppe

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Where's that Joint?
Das ziemlich bedröhnte Album "Their Satanic Majesties Request" wird oft als Antwort auf - und missglückte Kopie von - "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" von den Beatles bezeichnet, was jedoch nicht zutrifft: die Alben entstanden beinah zeitgleich, die Stones brachten ihr Album lediglich auf Grund interner Probleme (Festnahmen, Gerichtsverhandlungen und...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2008 von Toby Tambourine


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "psychedelic experiment" der Stones, 13. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Mit diesem Album ließen sich die Stones vom damaligen Zeitgeist mitreißen. Man wandte sich dem psychedlic Rock zu. Und das Ergebnis ist sehr hörenswert.
Zugegeben, das Album hat einige Leerstellen, zum Beispiel hätte man "Sing This All Together (See What Happens)" um einige Minuten kürzen können. Auch die Titel "Gomper" und "The Lantern" wollen mich nicht wirklich überzeugen.
"On With The Show" wirkt wie ein bescheidener Versuch die Beatles zu kopieren.
Doch im Gegensatz zu diesen Songs hat das Album auch einige echte Höhepunkte zu bieten. "Citadel" ein sensationeller psychedelic Rocksong!
Auch "2000 Lightyears From Home" ist einfach magisch. Und dann befindet sich noch mit "She's A Rainbow" ein Titel auf dem Album, der nicht von dieser Welt zu scheinen seint. Das Streicher-Arrangement ist himmlisch. Passend dazu auch das Arrangement der Background Vocals, einfach wunderschön.
Alles in allem ein sehr gelungenes Album, trotz kleinerer Schwächen.
Ich hätte gerne noch ein weiteres Album der Stones in dieser Richtung erlebt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kein Vergleich..., 26. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Maje*Vinyl [Vinyl LP] (Vinyl)
Leute, ich finde den Vergleich mit "Sgt. Pepper" vollkommen abstrus. Ich hab selber beide Platten, seit langer Zeit, und die beiden Scheiben sind eben genauso wenig zu vergleichen wie Stones und Beatles insgesamt. Wenn überhaupt eine der beiden Scheiben als "psychedelisch" zu bezeichnen ist, dann die der Stones - das Werk der Beatles ist etwas vollkommen anderes.
Der Sound der Stones versetzt einen in eine "Science Fiction"-Atmosphäre - der der Beatles in einen Flower Power-Zirkus.
Jede ist ein Meilenstein und jede ist einzigartig.
Mein Tip: beide hören und ein eigenes Urteil bilden,
vor allem mit dem großen zeitlichen Abstand des Jahres 2004!
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochgradig unterschätzter Stones-Psychedellic-Trip: Die Steine zwischen HUI und pfui!, 1. Januar 2007
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Zunächst muss man einmal sagen, dass diese Scheibe viel besser als ihr Ruf ist. Noch dazu, so würde ich meinen, ist es in jedem Fall eine Steigerung zum etwas verunglückten Vorgängeralbum "Between the buttons", das, mir unverständlicherweise, im Allgemeinen höher eingeschätzt wird als "Their Satanic Mejesties Request".
Die Stones experimentieren, so wie viele andere Bands zu jener Zeit (wir schreiben das Jahr 1967) auch. Und wenn man - ich geh hier gleich aufs Ganze - "Their Satanic Majesties Request" und das (angeblich) grandiose "Sgt. Peppers" von den Beatles zumdindest einem indirekten Vergleich unterziehen darf, so würden die Stones hierbei besser abschneiden als die Pilzköpfe (die sie zu jener Zeit ja eigentlich gar nicht mehr waren). Das soll jetzt keine Anti-Beatles-Kampagne sein, keine Sorge - ich vererhre und schätze die Beatles durchaus!
Aber insgesamt ist "Their Satanic Majesties Request" ein absolut geglücktes Album mit einigen Aussetzern, die dieser Scheibe aber irgendwie auch einen gewissen Charme verleihen.
Es ist eben das etwas andere Stones-Album. Eine psychedellische Verschnaufpause, wenn man so möchte, zwischen etwas (zu jener zeit) verstaubter Beat-Musik ("Between the buttons") und riesigen, künftigen Glanzzeiten ("Beggars Banquet", "Let it Bleed" usf.)

Um meine Rezension nicht noch weiter unnötig in die Länge zu ziehen, möchte ich anhand einer (subjektiven) Bewertung der einzelnen Songs dieser Platte einen kleinen Gesamtüberblick bieten.
Bewertungsskala: 1 - 5 Sterne / 1 Stern: MIES, 5 Sterne: GRANDIOS

1. SING THIS ALL TOGETHER ****
Das Album beginnt, wie es beginnen muss (passend zum Thema): chaotisch, laut, aber durchaus begeistert und begeisternd. Mick singt hier lauthals von Bildern, die er mit geschlossenen Augen sieht. Wahrhaftig ein Drogenlied, aber kein unsympathisches!

2. CITADEL ****
Für diese Scheibe fast schon unerhört "rockig". Keiths Gitarrenriff erinnert an große, noch folgende Zeiten. Eine Rock-Psychedellic-Nummer mit Herz, die hervorragend auf dieses Gesamtkunstwerk, als das ich mich diese Platte zu nennen getraue, passt!

3. IN ANOTHER LAND ***
Wirkt beim ersten Mal Anhören etwas einfallslos und fad. Passt jedoch (so wie im Grunde alle Nummern dieses Albums) super auf die Scheibe. Animiert zum Dahinträumen. Bill Wymans einziger Versuch in der Stones-Ära sich als Songwriter durchzusetzten, begünstigt von wirren, die Band beinahe zerüttenden Umständen (Mick und Keith waren zu dieser Zeit wohl häufiger bei Gerichtsverhandlungen als im Studio).

4. 2000 MAN ****
Eine wirklich gelungene Single, die, auch wenn man sie solo hört, begeistern und mitreißen kann. Wurde übrigens von KISS gecovert (ohne natürlich ans Original heranzukommen). Wirklich gut!

5. SING THIS ALL TOGETHER (SEE WHAT HAPPENS) **
Ein kleiner Absturz ins absolute Chaos, der, wenn überhaupt nur in Hinblick auf die Gesamtkonzeption des Albums eine Überlebensberechtigung hat. Ist nach dem gefälligen Beginn jedoch irgendwie auch eine nette Abwechslung, um wieder auf den (Psychedellic-)boden zu kommen. Naja - warum nicht?!

6. SHE'S A RAINBOW *****
Einzige eigentliche Hit-Single auf diesem Album. Hätte auf anderen Stones-Alben, bezüglich Harmonie und Feinabstimmung, überhaupt keine Chance ernstgenommen zu werden. Für die Stones eher eine untypische Single, aber gleichzeitig auch eine, die die Vielseitigkeit und Kreativität der Band unter Beweis stellt! Erheitert das Gemüt. Ein unbeschwetes Liedchen zum Mitträllern!!

7. THE LANTERN **
Für mich persönlich am "schwierigsten" auf dieser Platte zu bewerten. Passt ganz gut auf die Scheibe, ist jedoch nicht wirklich ein Song, der tatsächlich im Langzeitgedächtnis haften bleibt!

8. GOMPER ****
Nach großartigem Beginn gleitet dieser Song leider ins Ungewisse und endet ziellos und stümperhaft irgendwo im Nirgendwo... Wenigstens zeigt aber der Anfang dieser Nummer noch einmal auf eindrucksvolle Weise das Kreativpotential der Band auf! Hören Sie sich's an!!

9. 2000 LIGHTYEARS FROM HOME ****
Kritiker sprechen wenigstens auch dieser Single, neben "She's a Rainbow" ein gewisses Maß an Existenzberechtigung zu. Verdientermaßen, würde ich sagen. Der Gitarrensound, gleich zu Beginn, war damals eine echte Neuheit, fast schon überdimensional. Eine spacige Weltraum-Odysee im psychedellischen Musikrausch einer unbekümmerten Rock `n` Roll Band, die einfach Spaß am Musizieren hat!

10. ON WITH THE SHOW ***
Als ob es Mick und Co schon geahnt hätten, wie es weitergehen würde... Die Show muss weitergehen und sie wird es auch (und wie!). Eine nette Abschlusssingle, die wohl genauso gut in die Mitte des Albums gepasst hätte. Natürlich war es gewiss nicht Zufall, "On with the show" ans Ende von "Their Satanic Majesties Request" zu setzen...

Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass "Their Satanic Majesties Request" ein einzigartiges, sich nicht selber 100%ig erntsnehmendes Projekt der Stones war, dass mit Sicherheit mehr GE- als missGLÜCKT ist!!
Herausragend ist das Gesamtkonzept der Scheibe. Ein flüssiges, ineinander verwobenes Album mit Psychedelliccharakterzügen und einigen rockigen Riffs - die Rolling Stones, wie sie die Welt zuvor (und danach) nicht mehr hören sollte...

Die Scheibe hat durch ihre Einzigartigkeit absoluten Kultstatus und sollte in keiner Musikliebhaber-Sammlung fehlen. Stones-Fans kommen an "Their Satanic Majesties Request" sowieso nicht vorbei!

Meine (subjektive) Gesamtbewertung daher: 4 STERNE, und die verdient!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nettes Stones-Album, 3. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Ein witziges und spannendes Album der Stones, ich kann diese Vergleiche mit Stg. Peppers auch überhaupt nicht nachvollziehen. Geklaut wurde wenn überhaupt höchstens das Cover, aber die Musik ist doch völlig unterschiedlich.
Dieses Album hier ist jedenfalls ein wichtiges Zeitdokument und nimmt einen mit auf eine sehr eigenwillige Reise (unbedingt am Stück hören) welcher man sich nur schwer entziehen kann. Tip!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das unerreichte Meisterwerk, 4. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Ohne Ende sind die guten Stones für "Their Satanic Majesties Request" seiner Zeit gescholten worden - das Ganze sein nur ein müder Abklatsch von "Sgt. Pepper's", dem Spacetrip der Kollegen aus Liverpool - sogar die Herren selbst gestehen heute ein, die Platte habe bereits damals schon "niemanden in der Band wirklich zufriedengestellt". Dabei entwerfen die zehn Songs jeder eine kleine Galaxie, die sich in ihrer Gesamtheit, unterstützt vom herrlichen Cover-Artwork, zu einem Universum des Schönen, Seltsamen und seltsam Schönen verknüpfen, wie es die Musikgeschichte seither nicht mehr gesehen hat - und das, obwohl Scharen von Prog-Rockern sich in den Siebzigern daran versuchten. "Citadel", "2000 Man", "She's A Rainbow" und "Gomper" sind allesamt wunderschöne, zerbrechliche Songs, die sich jeder weiteren musikalischen Klassifizierung ebenso entziehen wie die restlichen, allesamt einzigartigen Stücke. Man gibt also besser mal wieder wenig auf die Worte von Seiten der (zeitgenössischen) Kritik und der Bandmitglieder selbst und öffnet sich dem Kosmos von "Their Satanic Majesties Request". If the world still feels black and white, let's color it... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Where's that Joint?, 11. Oktober 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Das ziemlich bedröhnte Album "Their Satanic Majesties Request" wird oft als Antwort auf - und missglückte Kopie von - "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" von den Beatles bezeichnet, was jedoch nicht zutrifft: die Alben entstanden beinah zeitgleich, die Stones brachten ihr Album lediglich auf Grund interner Probleme (Festnahmen, Gerichtsverhandlungen und sogar Gefängnisaufenthalte) ein halbes Jahr später heraus. (Außerdem stimmten sich die Beatles und die Stones sowieso immer mit ihren Veröffentlichungen ab, um sich bei den Chartnotierungen und den Verkaufszahlen nicht in die Quere zu kommen.) Da sie ihren Manager und "Produzenten" Andrew Loog Oldham kurz zuvor gefeuert hatten, wurde dies das einzige Stones-Album, das von allen fünfen produziert wurde. Dass es nicht wirklich überzeugen konnte, lag an oben erwähnten Schwierigkeiten (Charlie Watts meinte später, es sei erstaunlich, dass die Stones seinerzeit überhaupt ein Album zustande gebracht hätten) und an der Tatsache, dass "Psychedelic" und Flower Power einfach nicht ihr Spezialgebiet war - das konnten im selben Jahr Bands wie Pink Floyd, Jimi Hendrix Experience, Jefferson Airplane etc. einfach besser. Zu dieser Erkenntnis kamen sie denn auch selbst und besannen sich ab dem nächsten Album wieder auf den Stones-typischen Rock, von dem sie nie wieder abwichen.

Dass das Album allerdings dieselbe Richtung einschlägt wie die Alben etlicher ihrer Zeitgenossen, liegt sicherlich an den entsprechenden Drogenexperimenten und dem damals vorherrschenden Zeitgeist. Die Qualität der Songs ist durchwachsen. Sing this all together, Gomper und On with the Show sind nicht weiter erwähnenswert, 2000 Man und The Lantern okay. Den absoluten Tiefpunkt auf einem Stones-Album stellt für mich Sing this all together (See what happens) dar, 8 Minuten vertonte Einfallslosigkeit, offenbar unter Drogeneinfluss entstanden und wohl auch nur in diesem Zustand zu ertragen, vom Hörgenuss ähnlich erquicklich wie ein Jahr später Revolution 9 von den Beatles.

Als Hauptsäulen tragen vier Songs das Album, ohne die es gnadenlos abstürzen würde: Citadel, Bill Wymans In another Land, das wunderbar melodiöse She's a Rainbow und das phantastische 2000 Light Years from Home. (Die drei letztgenannten Titel wurden auch verdientermaßen als Singles ausgekoppelt.)

Bei In another Land (die einzige von den Stones autorisierte Wyman-Komposition auf einem Stones-Album) kaschiert Bill seine Unfähigkeit zu singen geschickt durch einen auf den Gesang gelegten Tremolo-Effekt; She's a Rainbow blüht stark auf durch Nicky Hopkins' Piano und John Paul Jones' (später Led Zeppelin) leicht abgedrehtes Streicherarrangement, und zu 2000 Light Years from Home soll Jagger durch seinen kurzen Gefängnisaufenthalt inspiriert worden sein. Hier zeigt sich ganz klar Brian Jones' Handschrift - wer weiß, vielleicht hätte das Album ohne die widrigen Umstände, unter denen es entstand, doch ein Psychedelic-Klassiker werden können?

Hatten die Beatles auf der "Sgt. Pepper's"-Hülle mit "Welcome the Rolling Stones good guys" einen kleinen Gruß hinterlassen, zierten jetzt die Gesichter der Beatles in Blumenform das Cover dieser Stones-LP. Das Album erschien über die Jahre immer mal wieder in begrenzter Auflage mit dem berühmten 3D-"Wackelbild"-Cover, das zum Sammelobjekt avancierte.

Mick Jagger hat mal gesagt, er ziehe den Mono-Mix dem Stereo-Mix vor; dieser liegt seit 2002 klasse remastert vor und macht so (vor allem mit Kopfhörern!) erst richtig Spaß. (Die Mono-Mixe der drei Singles We love you/Dandelion, In another Land/The Lantern und She's a Rainbow/2000 Light Years from Home finden sich auf der "Singles Collection"). Ich finde wie üblich, man hätte bei der Neuauflage 2002 unbedingt die zeitgleich entstandene klasse Single We love you/Dandelion mit auf die CD packen müssen, die gehört einfach mit dazu.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Psychedelische Meisterwerk der Stones, jetzt endlich im neuen Glanz als Hybrid CD!, 27. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Hier haben wir das 1967 Meisterwerk der Rolling Stones das lange unteschätzt wurde und als Zwiespältig galt.Warum ? Nun die Beatles brachten Sg. Peppers heraus und die Stones hatten das nachsehen. Zumal die Platte nicht so bluesig ist wie die üblichen Stones Scheiben. Man hörte viele Studio-Effekte ähnlich wie bei den Beatles. Nun nach Peppers kam erstmal nichts und deshalb konnte Majesties kein großer Erfolg werden! Aber hört euch diese wunderbare Platte an. Favoriten gibt es viele am eindruckvollsten natürlich 2000 Light Years from Home mit seinen Loops und Rückwärtsgespielten Spuren und der endfremdeten Stimme von Mick. Andere tolle Stücke wie In Another Land singt Bill Wyman. Tool, magisch ein absuluter Klassiker, ist nun mal nicht Beggars Banquet.Und erst der Klang der Hybrid CD!Im tollen Glittzerdigipack.Auch auf allen normalen CD Playern abspielbar. Super!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Where's that Joint?, 17. Oktober 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Das ziemlich bedröhnte Album "Their Satanic Majesties Request" wird oft als Antwort auf - und missglückte Kopie von - "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" von den Beatles bezeichnet, was jedoch nicht zutrifft: die Alben entstanden beinah zeitgleich, die Stones brachten ihr Album lediglich auf Grund interner Probleme (Festnahmen, Gerichtsverhandlungen und sogar Gefängnisaufenthalte) ein halbes Jahr später heraus. (Außerdem stimmten sich die Beatles und die Stones sowieso immer mit ihren Veröffentlichungen ab, um sich bei den Chartnotierungen und den Verkaufszahlen nicht in die Quere zu kommen.) Da sie ihren Manager und "Produzenten" Andrew Loog Oldham kurz zuvor gefeuert hatten, wurde dies das einzige Stones-Album, das von allen fünfen produziert wurde. Dass es nicht wirklich überzeugen konnte, lag an oben erwähnten Schwierigkeiten (Charlie Watts meinte später, es sei erstaunlich, dass die Stones seinerzeit überhaupt ein Album zustande gebracht hätten) und an der Tatsache, dass "Psychedelic" und Flower Power einfach nicht ihr Spezialgebiet war - das konnten im selben Jahr Bands wie Pink Floyd, Jimi Hendrix Experience, Jefferson Airplane etc. einfach besser. Zu dieser Erkenntnis kamen sie denn auch selbst und besannen sich ab dem nächsten Album wieder auf den Stones-typischen Rock, von dem sie nie wieder abwichen.

Dass das Album allerdings dieselbe Richtung einschlägt wie die Alben etlicher ihrer Zeitgenossen, liegt sicherlich an den entsprechenden Drogenexperimenten und dem damals vorherrschenden Zeitgeist. Die Qualität der Songs ist durchwachsen. Sing this all together, Gomper und On with the Show sind nicht weiter erwähnenswert, 2000 Man und The Lantern okay. Den absoluten Tiefpunkt auf einem Stones-Album stellt für mich Sing this all together (See what happens) dar, 8 Minuten vertonte Einfallslosigkeit, offenbar unter Drogeneinfluss entstanden und wohl auch nur in diesem Zustand zu ertragen, vom Hörgenuss ähnlich erquicklich wie ein Jahr später Revolution 9 von den Beatles.

Als Hauptsäulen tragen vier Songs das Album, ohne die es gnadenlos abstürzen würde: Citadel, Bill Wymans In another Land, das wunderbar melodiöse She's a Rainbow und das phantastische 2000 Light Years from Home. (Die drei letztgenannten Titel wurden auch verdientermaßen als Singles ausgekoppelt.)

Bei In another Land (die einzige von den Stones autorisierte Wyman-Komposition auf einem Stones-Album) kaschiert Bill seine Unfähigkeit zu singen geschickt durch einen auf den Gesang gelegten Tremolo-Effekt; She's a Rainbow blüht stark auf durch Nicky Hopkins' Piano und John Paul Jones' (später Led Zeppelin) leicht abgedrehtes Streicherarrangement, und zu 2000 Light Years from Home soll Jagger durch seinen kurzen Gefängnisaufenthalt inspiriert worden sein. Hier zeigt sich ganz klar Brian Jones' Handschrift - wer weiß, vielleicht hätte das Album ohne die widrigen Umstände, unter denen es entstand, doch ein Psychedelic-Klassiker werden können?

Hatten die Beatles auf der "Sgt. Pepper's"-Hülle mit "Welcome the Rolling Stones good guys" einen kleinen Gruß hinterlassen, zierten jetzt die Gesichter der Beatles in Blumenform das Cover dieser Stones-LP. Das Album erschien über die Jahre immer mal wieder in begrenzter Auflage mit dem berühmten 3D-"Wackelbild"-Cover, das zum Sammelobjekt avancierte.

Mick Jagger hat mal gesagt, er ziehe den Mono-Mix dem Stereo-Mix vor; dieser liegt seit 2002 klasse remastert vor und macht so (vor allem mit Kopfhörern!) erst richtig Spaß. (Die Mono-Mixe der drei Singles We love you/Dandelion, In another Land/The Lantern und She's a Rainbow/2000 Light Years from Home finden sich auf der "Singles Collection"). Ich finde wie üblich, man hätte bei der Neuauflage 2002 unbedingt die zeitgleich entstandene klasse Single We love you/Dandelion mit auf die CD packen müssen, die gehört einfach mit dazu.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verkanntes Meisterwerk!, 22. September 2009
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Es gibt ungefähr fünf Menschen auf der Welt, die an den Stones etwas anderes noch mehr schätzen als das allseits Geschätzte; und einer davon bin ich. Natürlich liebe ich auch deren „normalen“ Output; also die Richards-Riffe; die starren Geradeaus-Rock-Felsen im Ozean der Musikgeschichte. Vor allem in mein Herz geschlossen habe ich die Anfänge der Band mit Brian Jones an einer göttlich gespielten Mundharmonika (Man höre nur einmal „Look What You've Done“). Aber noch mehr verinnerlicht hat sich bei mir das geniale psychedelische Experiment von 1967, das von vielen (nicht zuletzt von den Stones selbst) heute verachtete „Their Satanic Majestis Request“.

Damals, Ende der Sechziger Jahre, war mein 10 Jahre älterer Bruder ein Rolling-Stones-Fan, der es ablehnte, Musik der Beatles auf sein Spulentonband der Serie „Smaragd, BG 20“ zu integrieren (na ja, „Let it be“ und „The Ballad of John and Yoko“ schafften es irgendwie). In der DDR war es sehr schwer, an diese Musik zu kommen, wenn man sie nicht gerade aus dem West-Radio mitschnitt. So hatte mein Bruder leider nur zwei vollständige Scheiben der Stones auf Tonband, und es waren jene des Jahres 1967. „Between The Buttons“ und „Their Satanic Majestis Request“ prägten sich für immer in mein Ohr, in mein Denken, in mein Herz. Obwohl: Die Quelle meines Bruders war hier nicht die jeweilige Original-LP, sondern eine andere Tonband-Überspielung; eine sogenannte ping-pong-Tochter als fünfzigste Kopie der fünfzigsten Kopie, weitergereicht von DDR-Musikliebhaber zu DDR-Musikliebhaber. Die Qualität war grausam: Beinah keine Höhen mehr zu hören, alles ein dumpfer Brei. Mir, dem Kind, machte das nichts aus. Es war eine Zauber-Klangwelt, in die ich mich versetzen konnte; eine Hexensuppe, aus der bald dieses, bald jenes an die Oberfläche meiner akustischen Wahrnehmung trieb. Und märchenhaft verflocht sich alles mit allem: Der Titel „Citadell“ gab mir die akustische Untermalung zum Digedags-Mosaik-Comic NR. 83 vom Oktober 1965, in dessen Handlung die Helden der Serie, die Digedags, mit einer frühen, nicht funktionierenden Flugmaschine unbefugt in die Magdeburger Zitadelle eingedrungen waren. Als ich 1984 dann erstmals Magdeburg (aus Anlass des Kirchentages) besuchte, war ich richtig traurig; dass die Amerikaner die Zitadelle nach 1945 gesprengt haben. Das die Stones hier natürlich And Warholes berühmte Wohn-Festung in New York besingen – woher sollte ich als Kind dies erfahren haben?

Sicher; die Platte ist nicht perfekt. Die Rhythmen holpern; statt der Stones selbst spielen allzu oft Gastmusiker, Richards bekommt an der Gitarre beinah nichts mehr zustande; sodass Dave Mason aushelfen muss. Brian Jones spielt schon lange keine Gitarre mehr im Studio. Den Kampf an diesem Instrument gegen Keith hat er verloren; also zieht er sich auf ein Territorium zurück; das jenem verschlossen bleibt: Harfe, Sitar, Dulcimer (eine Art Zither), diverse indische Klangkörper …
Viele werden jetzt empört aufschreien oder aufhören zu lesen, ab für mich ist "Their Satanic Majestis Request!" mit Abstand die beste Platte der Rolling Stones und mit Sicherheit die letzte, auf der diese Band jemals experimentierte und fortschrittlich, teils sogar avantgardistisch dachte und arbeitete. Danach kam, mit "Beggars Banquet" ein großes Kunstwerk heraus, aber dies war dann leider auch der definitive Rückzug in die sicheren Gefilde des Blues- und Countryrock unter sehr langsamer, aber Jahr für Jahr deutlicherer Verflachung (dies allerdings auf hohem Niveau).

Zugegeben, es ist eher eine Plate für Psychedelic-Freaks und Science-Fiction-Fans als für den durchschnittlichen Rockkonsumenten. Mit dem Satanic-Kram als zeitgemäßes Image wollte man wohl eher so eine Art Identitäts-Hilfe für das Album aufbauen zur (eigentlich albernen) Sgt.Pepper-Pseudo-Gebrochene-Herzen Blaskapellenband, die uns die Beatles einreden wollten. Die sind die Guten, also müssen wir die Bösen sein - das war ja von Anfang an das Motto der Stones bzw. die Strategie ihres Managers Andrew Oldham . Ernstgemeint war das jedenfalls nicht Natürlich ist "Satanic" inspiriert von "Sgt. Pepper"- aber solchen Tralala-Durchschnitt wie "When I'm Sixty Four", "Good Morning" oder "Lovely Rita" enthält es nicht - so kann man es nämlich AUCH sehen. Noch mehr inspiriert scheint mir die Platte vom gerade erschienenen Meisterwerk von Pink Floyd "The Piper At The Gates Of Dawn" (Astronomie Domine und vor allem Interstellar Overdrive) und überhaupt der Science-Fiction-Welle der Zeit am Vorabend der (sogenannten) ersten Mondlandung. Natürlich wird der "normale" Rolling Stones-Fan mit dieser Platte kaum etwas anfangen können und nur schwer einsehen wollen, warum "Their Satanic Majestic Requests" das mit Abstand beste, weil visionärste und künstlerisch ambitionierteste Album der Band ist ...

Bereits 1966 fingen die Stones (natürlich beeinflußt von den Beatles) an, mit barocken Klängen zu experimentieren (Cembalo bei Lady Jane, Right On Baby, Con Le Mie Lacrime); Klassische Gitarren (Sittin` On a Fence) und wagten sich mit mit "Paint It, Black" und "Cool, Calm & Collected" an asiatische Klänge (Brian spielt die markante Melodie doch eher auf seinem elektrisch verstärkten Dulcimer, anstatt der so oft beschworenen, nur im Hintergrund abgemischten Sitar). Diese Tendenzen wurden auf "Satanic" zur höchsten Form weiterentwickelt - aber damit auch abgeschlossen. Diese Platte hätte die große Chance für Brian Jones werden können, wenn sogar Bill Wyman mit 'Another Land' einen selbstgeschriebenen Titel darauf unterbrachte (Jagger und Richards hatten nicht genug Material zusammen, saßen kurzzeitig wegen Drogenbesitzes im Gefängnis und hatten enervierende Gerichtstermine). Doch der overdresste Hippie par excellance, Lewis Brian Hopkin Jones, blieb den Sessions über weite Strecken fern und gab später an, dieses vermeintliche Sergeant-Pepper-Plagiat nicht zu mögen und eher ein Fan der Blues-Reunion im Stil von Cream, CCR oder der frühen Fleetwood Mac zu sein. Er begnügte sich, abgesehen vom Mellotron bei 'We Love You' (der Single zum Album) nebst dem Einsatz von Blasinstrumenten und einer Harfe mit dem "Herumalbern auf asiatischen Instrumenten" (so der Moll-Akkord-Vermeider Ian Stewart, Pianist und Stones-Gründungs-Mitglied).

Die Stones selbst und beinah die gesamte Musik-kritische Fachwelt bewerten die beiden Alben von 1967 heutzutage ja ziemlich vernichtend; aber für mich waren und blieben sie zwei der besten Alben aller Zeiten und Gruppen überhaupt. Letztmalig wagten sich die Stones hier an Experimente; und mit '2000 Light Years From Home' lieferten sie zumindest ein Resultat ab, an dem Stockhausen und Holst ihre Freude gehabt hätten. 'She`s A Rainbow' bezaubert noch immer durch ein wunderbar verträumtes Klavier und seine verspielte Melancholie; und im Instrumental-Teil von 'Gomper' erzählt uns Brian Jones ausführlich von seinen Marokko-Trips. Ich denke, er hat hier auch einige von ihm in Joujouka auf seinem Uher-Spulentonband mitgeschnittene Sequenzen der Musik der Dorfbewohner eingeflochten. Harfen, ein verträumtes Piano, asiatische Percussions-und Saiteninstrumente, elektronische Verfremdungen und Weltraumsimulationen machen diese Platte zu einem Geheimtip!

Wyman wurde bei seinem Song "In Another Land" und den beiden anderen, beinah ebenso guten, aber leider von den Stones nicht verwendete Songs "Shades Of Orange" und "Loving, Sacred Loving'", die er für dieses Album komponierte und mit den oder zumindest einigen Stones von Ronnie Laine nebst Steve Marriott von den Small Faces unterstüzt; bei 'In Another Land' hatten dann Jagger und Richards den Refrain 'nachgebessert'. 'Was this some kínd of joke?" singt Jagger verärgert; und wir können erahnen, dass dies der nunmehr unvermeidbaren Tatsache eines Wyman-Songs auf einem Stones-Album galt. Allerdings, und das macht nachdenklich, steuerten die markanten spielerischen Highlights nicht die Stones selbst, sondern Gastmusiker wie Nicky Hopkins (früher oft bei den Kinks am Piano zu hören, hier spielt er das Cembalo; das Klavier bei 'She`s A Rainbow, das präparierte Klavier bei '2000 Light Years From Home"), und John-Paul Jones, der spätere Led-Zeppelin-Mann (die Streicher-Arrangements und das Mellotron bei "2000 Lightyears" bei. Man sollte sich das Album allerdings selbst neu erfinden und den atonalen, schlampig erdachten und schlampig gespielten Tiefpunkt der Platte "Sing This All Together (See What Happens)" an das Ende derselben versetzen und statt seiner die Single '"We Love You"' und deren B-Seite '"Dandelion'" einfügen (beide Titel enthalten John Lennon und Paul McCartney als Backround-Sänger).

"On With The Show" gehört für mich eher zu den wenigen, echten Schwachpunkten der Scheibe. Als ich Ende der 70er Jahre zum Genesis-Fan wurde; und "The Ballad Of The Decomposing Man" auf Steve Hacketts genialer Solo-Platte "Spectral Mornings erstmals hörte, dachte ich sofort; dass da jemand einen Song aufgenommen hat, der mich sofort an "On With The Show" erinnerte. Alles verflocht sich mit allem!

Ergänzen kann man sich die CD mit den dann abschließenden Bonus-Tracks '"Shades Of Orange"', "'Loving, Sacred Loving" (Nicky Hopkins spielt Cembalo, Charlie Watts trommelt auf indischen Klangkörpern; und Bill singt selbst, wie man als Kenner unschwer bemerkt; zu finden auf der endlich wieder veröffentlichten Scheibe der von Wyman produzierten Band „The End. Diese wurde 1967 eingespielt, aber erst 1969 auf LP herausgebracht – und galt dann als bereits hoffnungslos musikalisch überholt vom Woodstock-Klang“) und der alternativen Fassung von "Sing This All Together (See What Happens)" namens "Cosmic Christmas". Obgleich das ein Jahr später entstandene '"Child Of The Moon" zwar noch den Geist der Flower-Power-Zeit atmet hat es auf dieser Platte entschieden nichts zu suchen (einige Fans empfehlen ja; es bei privaten Zusammenstellungen dazu zu nehmen; ich aber nicht.

Ab der nächsten LP 'Beggars Banquet', so genial sie auch ist, bestreiten die Stones dann für den Rest ihrer Karriere den sicheren, zumindest bis 'Tattoo You' (1982) noch sehr hörenswerten, aber immer flacheren Weg des amerikanischen Country-Rock, durchsetzt mit gelegentlichen Blues- und Reggae-Floskeln.

Zur remasterten Ausgabe der Hybrid SACD: Dieses Mastering wurde in Frankreich entdeckt, und soll angeblich besser sein, als das bisher verwendete. Für mich bei weitem nicht. Es ist für mich eindeutig schlechter (wie auch das von Aftermath) im Vergleich zur "alten" ; es fehlen über weite Strecken die Höhen, die Bläser sind "geglättet" und zu leise, "2000 Man" ist zu laut, alles ein wenig zu dumpf und beschnitten, schade.

Ich habe mir das Album so zusammengestellt - vor allem, um der Ermüdung durch „Sing This All Together (See what happens) zu entgehen; und den Mehrwert der parallel erschienen Single, deren beide Titel ja zu derselben Aufnahme-Session gehören, zu integrieren:

01. Sing This All Together
02. Citadell
03. In Another Land
04. 2,000 Man
05. We Love You
06. Dandelion
07. She's A Rainbow
08. The Lantern
09. Gomper
10. 2.000 Light Years From Home
11. On With The Show
12. Sing This All Together (See What Happens)
13. Loving, Sacred Loving
14. Shades Of Orange
15. Cosmic Christmas (alternative, längere Sequenz der Coda von
Sing This All Together (See What Happens).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielversprechender Sound, leider nicht weiterentwickelt, 15. Oktober 2012
Von 
Manfred Moser "yamin" (Gilching Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Their Satanic Majesties Request (Audio CD)
Mein Lieblingsalbum von den Stones. Es zeigt, dass sie auch in eine ganz andere Richtung gehen hätten können als lebenslang die Hardrocker zu spielen. Das machten sie zwar auch prima, aber der "Satanic"- Sound ist meilenweit interessanter. Es wäre höchst spannend zu hören, wenn die Steine mal mit einem modernen Komponisten wie Karlheinz Stockhausen oder John Cage zusammengearbeitet hätten - leider nie passiert. Es wäre was für einen begabten Musikstudenten, sich einen solchen Sound mal versuchsweise auszudenken.
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Their Satanic Majesties Request
Their Satanic Majesties Request von The Rolling Stones
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