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am 20. Dezember 2010
Kurz die Story aus meiner Sicht: Der nördliche Teil von Mexiko hin zur US-Grenze wurde vor sechs Jahren durch eine abgestürzte Weltraumsonde mit einer außerirdischen Lebenform "infiziert", wie es genannt wird. Seitdem wird von Seiten der USA alles erdenklich getan, um ein weiteres Ausbreiten über die eigenen Grenzen zu verhindern. Als Waffen dienen neben Schutzwällen Lufteinsätze mit Giftgas und Raketen.

Der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) hat den Auftrag, die Bilder für eine Story zu der Situation zu liefern und erhofft sich dadurch seinen großen Durchbruch. Dumm nur, dass die Tochter Samantha (Whitney Able) seines obersten Chef in Mexiko gestrandet ist und schnellstmöglich wieder zurück in die USA soll. Und noch schlimmer, er soll dies sicherstellen. Da die Situation rund um die gesperrte Zone durch eine weitere Ausbreitung der Lebenwesen eskaliert und innerhalb von 48 Stunden alle Transportwege in die USA gesperrt werden sollen, bleibt Andrew nicht viel Zeit, um Samantha sicher zurück zu bringen. Auf ihrer Reise erleben die beiden, was der Kampf dem Land zugefügt hat, wie die Menschen die "Monster" sehen und versuchen gleichzeitig zu begreifen, was um sie herum vorgeht.

Im Grunde bin ich ein Fan von großen SciFi- und Fantasy-Filmen. Der Film gehört aber nicht dazu, obwohl der Titel und die Hintergrundhandlung das glauben lassen könnten. Vielmehr ist er die Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig finden und durch ihre gemeinsame Reise mehr über den anderen, aber auch über sich selbst, erfahren. Der Titel des Film ist im Grunde das Brennglas der Geschichte. Die Frage, wer die Monster sind, kann auf vielen Ebenen gestellt werden. Sind es die außerirdischen Lebensformen? Sind es die US-Militär, die ein ganzes Land vergiften und zerbomben, in der Hoffnung, Herr über die Situation zu werden? Oder auch die Menschen, die Profit aus der Situation ziehen?

Man möchte so kurz nach dem Erscheinen eines Filmes nicht zu viel verraten. aber soviel sei gesagt: Es wird schnell klar, das die zwischenmenschlichen Situationen weit mehr Platz in dem Film bekommen, als die krakenähnlichen, haushohen Lebewesen. Dennoch schaffen sie die Grundlage, um die Hauptfiguren von einer Ausnahmesituation in die nächste zu katapultieren. Bis zum Ende hin schafft es der Film, durch seine leisen Töne in einer zerrütteten Welt zu beeindrucken. Dafür wählt er einfache, aber auch beeindruckende Bilder. Und ein Finale, dass die gesamte Handlung auf die Spitze treibt, gibt es auch. In diesem werden die grundlegenden Fragen, wer die Monster sind und was Leben eigentlich bedeutet, interessant zusammengeführt. Soviel sei verraten.

Was macht diesen Film also sehenswert? Definitiv nicht die (trotz Minibudget hervorragend gelungenen) Lebenwesen, die sich einen eigenen Lebensraum geschaffen haben. Sie bilden nur den Rahmen. Vielmehr wird dieser Film diejenigen begeistern, die die Suche in den menschlichen Abgründe, aber auch nach den besseren Seiten des Menschen, zu schätzen wissen.

Mein Fazit: Defintiv kein "großer Hollywood-Film", wenn man darunter den Aufmarsch von Superstars und den Einsatz von Unmengen an Spezialeffekten versteht. Der Film kann aber fesseln, solange man ihm mehr als 10 Minuten Zeit zum Entfalten gibt. Und das fällt heutzutage vielen schwer, so schnell wie das Leben soll auch die Unterhaltung sein. "Monsters" geht hier den umgekehrten Weg und gefällt durch seine nachdenklich stimmenden Atmosphäre. Dafür gibt es von mir starke 4 Sterne!
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am 19. Mai 2011
...wenn Sie auf leichte Unterhaltung mit schwacher Aussage stehen, die für viel Geld und einer Technik zur eher dürftigen Nachahmung des dreidimensionalen Sehens produziert wurde, vorzugsweise mit viel Blut (das dann doch nicht zu sehen ist, weil dann der Film keinem so breitgefächerten Publikum zugänglich gemacht werden könnte) und einfachen, schwarz-weiß gefärbten Konflikten mit entsprechenden, in der Regel gewaltbetonten, Lösungen.

Wenn Sie den vorangegangenen Satz verstanden haben, und zu sich immer noch zu dieser Zielgruppe zählen, empfehle ich Ihnen Suchbegriffe wie "Predator", "Avatar", oder irgendetwas, das mit Gerätschaften aus dem lokalen Baumarkt zu tun hat.
Sollten Sie jedoch zu der Art von Menschen gehören, die sich gerne auchmal selbst über etwas Gedanken machen und Werke ebensolcher Menschen bevorzugen, dann kann ich ihnen "Monsters" nur ans Herz legen.

In "Monsters" geht es um nicht mehr und nicht weniger als um Menschen, die sich mit einer Realität auseinandersetzen müssen, die sich schneller wandelt, als die menschliche Konditionierung Schritt halten kann. Menschen, die lernen müssen, dass nur wenig von ihren früh erlernten Vorstellungen und Weltbildern Bestand haben kann, je mehr sich der Horizont ihrer Wahrnehmung erweitert, ein Thema, das tatsächlich eines der fundamentalsten Probleme unserer Spezies behandelt.
All das ist zwar nicht neu, doch "Monsters" besticht durch eine völlig frische, unpretentiöse und vor allem klischeearme Herangehensweise. Durch den ruhigen Schnitt und die atmosphärischen Bilder bieten sich dem Betrachter Möglichkeiten, die Protagonisten und ihre Welt auf eine beihnahe intime Weise kennenzulernen, ohne dass viel erklärt werden muss.

"Monsters" ist ein Roadmovie im klassischen Sinn. Zwei Menschen begegnen sich und teilen ein Stück gemeinsamen Lebensweges. So einfach, so klar. Die "alternative Realität" in der diese zeitlose Geschichte spielt, bietet zwar die Plattform, ist aber im Grunde zweitrangig, was nicht bedeuten soll, dass sie optisch keine Rolle spielt.

Und dies ist ein weiterer Pluspunkt von "Monsters": Ambitionierte Produktionen, die mit sehr wenig Budget auskommen müssen, sind gezwungen sich auf die Darstellung dessen zu beschränken, was wirklich Bedeutung hat. So tritt besagte alternative Realität (ich mag den Ausdruck Science Fiction in diesem Zusammenhang nicht besonders) immer dann in Erscheinung, wenn sie tatsächlich einen Einfluss auf die Geschehnisse hat, und niemals um ihrer selbst Willen - sehr zum Leidwesen der im ersten Satz beschriebenen Clientel.

Auch von einer Endzeitvision ist "Monsters" weit entfernt, denn der Ausgang ist offen und in hohem Maße davon abhängig, wie gut es der Menschheit gelingt mentale Veränderungen zu vollziehen und überkommene Vorstellungen über Bord zu werfen. So stellt sich am Rande auch die Frage nach der Fähigkeit des Homo Sapiens zur Koexistenz mit anderen Arten.

Ich schreibe diese Rezension, um eine Lanze für "Monsters" zu brechen, eine Film den ich persönlich für (was das Genre angeht) für einen der besten seit langem halte, und weil es viel zu einfach ist eine schlechte Bewertung abzugeben, nur weil etwas nicht den persönlichen Geschmack trifft, oder schlimmer, weil man etwas nicht versteht. Und weil ich gerne Filme sehe, die beweisen, dass es möglich ist, den Ruf nach Anspruch auch mit - für dieses Genre - verschwindend geringen Budgets zu befriedigen. Und weil alleine schon die Kamerarbeit diesen Film sehenswert macht. Und weil die musikalische Vertonung die Atmosphäre des Werkes wunderbar hörbar macht. Und weil er, wenn man sich darauf einlässt, einen tief berühren kann. Weil ich ihn mag.

Achim Dietze
2525 Kommentare|168 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2012
Am letzten Wochenende sah ich mir mit einer Freundin den Film >Monsters< an (meine Freundin hatte beim Ausleihen leider einen Fehler gemacht, denn ich hatte sie eigentlich darum gebeten, den Film >Monster< (mit Charlize Theron) aus der Videothek mitzubringen). Der Film entpuppte sich leider auch als eine Enttäuschung.

Man könnte diesen Film als eine Mischung aus Science-fiction und Road-Movie im gefakten Dokumentarfilm-Stil (wie in "District 9") beschreiben. Die Tochter eines Verlegers und ein Fotograf einer seiner Illustrierten, die sich in Mittelamerika befinden, müssen unter improvisierten Bedingungen eine von Alien-Lebenwesen "infizierte Zone" passieren. Dabei handelt es sich um eine Reise durch eine Art Regenwald-Biotop, bei der sich die zwei jungen Leute mittels Eisenbahn, Auto, Boot und zu Fuß in nördlicher Richtung auf eine große Mauer zubewegen, die die USA von der "infizierten Zone" trennt. Die "infizierte Zone" ist eine Art vietnamähnliches Kriegsgebiet, in der die amerikanische Luftwaffe durch Abwürfe von Bomben und chemischen Kampfstoffen die Aliens ausrotten möchte, was sich als ein hoffnungsloses Unterfangen herausstellt. Der Film lebt dabei hauptsächlich von Stimmungen und semi-dokumentarischen Eindrücken aus diesem Kriegsgebiet, in dem Korruption herrscht und in der zerstörte Häuser stehen oder Schiffe und Autos in Bäumen hängen, wohin sie von den riesigen Aliens mit Tentakeln hingeschleudert wurden. Da die zwei Hauptdarsteller äußerst seichte und farblose Menschen sind, ihre Dialoge wirklich überhaupt keinerlei Tiefgang zu bieten haben und es eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis sie wirklich eine Alien-Begegnung haben, hat mich der Film über weite Strecken nur gelangweilt, auch wenn die Alien-Aufnahmen wirklich sehr echt aussehen. Die Botschaft dürfte gewesen sein, dass eine friedliche Coexistenz der Alien-Spezies und der Menschen durchaus im Bereich des Möglichen gewesen sein könnte, sofern man die Aliens nicht angegriffen hätte. Es stellt sich auch die Frage, ob hier in diesem fiktiven Szenario unter dem Deckmantel der Bekämpfung der "Alien-Invasion" nicht in Wirklichkeit die Bedrohung durch süd- und mittelamerikanische sowie mexikanische Einwanderer radikal durch Bombardierungen durch die US-Luftwaffe gelöst werden sollte. In sofern bietet der Film zwar einigen soziologischen und politschen Diskussionsstoff, aber der Unterhaltungsfaktor war doch leider eher niedrig.
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am 1. April 2013
Mexiko in naher Zukunft:

Seit dem Absturz einer NASA-Sonde im Grenzgebiet zwischen Mexiko und der USA
haben sich gigantische außerirdische Lebensformen ausgebreitet. Das Gebiet wurde
zur "infizierten Zone" erklärt und wird regelmäßig durch Luftangriffe des US-Militär
"gesäubert".
Der Fotograf Andrew erhält von seinem Chef den Autrag dessen Tochter Sam von Mexiko
in die USA zu begleiten und für ihre Sicherheit zu sorgen. Als in der Nacht vor der
Überfahrt die Situation eskaliert und den beiden obendrein noch die Pässe gestohlen
werden, bleibt ihnen nichts weiter übrig, als die USA auf dem beschwerlichen und
gefährlichen Landweg durch die "infizierte Zone" zu erreichen.

Soviel zur Story, die ansich nach nichts besonderem klingt und genauso gut ein
durchschnittliches Endzeit-B-Movie versprechen könnte... und sehr viel mehr habe ich
aufgrund der durchwachsenen Bewertungen auch nicht erwartet... Fehlanzeige.

"Monsters" ist eine der realistischsten Endzeitvisionen die ich bis jetzt gesehen
habe. Nicht, dass ich die Möglichkeit der Ausbreitung außerirdischer Riesenkraken
ansich für realistisch halte, vielmehr ist es das gesamte Szenario, die Welt drum herum,
die Handlungsweise der Menschen, die unglaublich nüchternen, ruhigen Bilder mit denen
dieser Film daher kommt. Alles wirkt, wie Spiegelbilder aus den realen Krisengebieten
unserer Welt. Der Taxifahrer, der auf die Frage "Fühlen Sie sich eigentlich sicher hier"
antwortet "Wo sollen wir denn hin? Ich habe meine Familie und meinen Job hier. Wir
versuchen klar zu kommen".
Die mexikanische Stadt, die unmittelbar an die "infizierte Zone" grenzt.
Die bedrückende Atmophäre auf dem Gedenkplatz mit tausend Kerzen und Bildern von Toten.
Dabei sind diese Toten allerdings keine Opfer der Monster, wie man erwarten könnte,
sondern Opfer der amerikanischen Luftangriffe. Darüber Schriftbänder, wie "Wer sind die
Monster? Keine Bomben mehr" oder "Stoppt die Angriffe - 5000 Tote".
Das sind Szenarien, wie man sie in jedem Krisengebiet der Welt sehen kann. Menschliche
Dramen, rücksichtslos toleriert, denn es sind immer die Armen, die auf der Strecke
bleiben und leiden müssen.
Daneben geht das Leben weiter. Andrew und Sam ziehen durch die belebten nächtlichen
Straßen, essen an Ständen und sitzen in einer Bar, trinken Tequila während im
Hintergrund im Fernsehen von Kämpfen berichtet wird. Das Leben dreht sich weiter am
Rande des Abgrunds, die Menschen halten an ihrer Normalität, ihren Gewohnheiten fest.
Sie verlieren nicht die Hoffnung.
Es ist dieser Realismus, diese vertrauten, traurigen Bilder, die "Monsters" zu etwas
besonderem machen.
Man sollte kein Actionfeuerwerk erwarten, denn dann wird man sicherlich enttäuscht.
Was den geneigten Zuschauer erwartet ist ein Film zum Mitdenken, ein Film, der zum
Mitdenken anregt.
Nichts desto trotz sind die Special Effects und Actionszenen perfekt umgesetzt, wurden
allerdings sehr sparsam, jedoch auch überaus atmosphärisch und wirkungsvoll eingesetzt.
Die Reise durch die "infizierte Zone" bietet atemberaubende Landschaftsaufnahmen.
Da gibt es die Hinterlassenschaften der Zivilisation... Schiffwracks, überwucherte
verlassene Bauwerke und Fassaden, an denen das Boot während der Flussfahrt durch den
Dschungel vorüberzieht und die einem Schauer über den Rücken jagen.
Der Film ist gekonnt durch einen stimmungsvollen, ruhigen Soundtrack untermalt, der nicht
zuletzt zu der bedrückenden Atmosphäre beiträgt.

"Monsters" ist ein Film über die Menschen. Im Mittelpunkt stehen Andrew und Sam, ihre
Gedanken und Gefühle, die Erlebnisse und Eindrücke während ihrer Reise. Die beiden
Hauptdarsteller Scoot McNairy und Whitney Able liefern dabei eine sehr gute, überzeugende
Darstellung ab. Die aufkeimende Beziehung der beiden, ihre sich entwickelnden Gefühle
zueinander durchziehen den Film und gipfeln im wortwörtlich gigantischen Finale.
Vielmehr will und darf ich dazu nicht verraten, denn jeder Zuschauer soll den Film für
sich erleben, ihn auf sich wirken lassen.

Fazit:
"Monsters" ist ein sehr ungewöhnlicher Film, fern der gängigen Science Fiction und
Endzeit-Pfade, in jeder Beziehung perfekt in Szene gesetzt. Ein ruhiger, nachdenklicher Film.

Dieser Mix ist es, der es "Monsters" nicht leicht macht sein Publikum zu finden, denn
Fans von Special Effects und Action werden hier eher nicht befriedigt, zu unauffällig
und zurückhaltend ist der Film in seinem Ganzen damit.
Ich lege diesen Film allerdings jedem ans Herz, der offen ist für Neues, der Endzeit und
Science Fiction ebenso mag, wie die ruhigen, nachdenklichen Bilder... der könnte "Monsters"
als ebenso großartig empfinden, wie ich!
33 Kommentare|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2013
Monster-Film ist es nicht - nicht im doppelten Sinn! Liebes?-Geschichte hin oder her, sie haben die Spannungskurve vergessen - einfach vergessen!?
Mexikanische Landschaftsszenen top!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2014
Achtung: Diese Rezension bezieht sich auf: "Monsters" [Blu-ray].

Der Film besticht weniger durch die Handlung oder die Figuren - beides ist mMn Mittelmaß, auch wenn die Ausgangsidee gut ist: Zwei Amerikaner müssen die "Infizierte Zone" durchqueren, um nach Hause zu gelangen. Die Handlung wurde schlaglichtartig in Szene gesetzt, was dem Film ein angenehmes Gefühl des "Vorwärtsdrängens" gibt. Allerdings gibt es immer wieder auch Szenen, die quasi nichts aussagen und die man hätte entfernen können, ohne etwas zu verlieren.

Auch ist der Film nichts fürs Auge - worauf es bei Blu-rays ja eigentlich ankommt. Der Kameramann arbeitet oft mit verschwommenen Effekten, und so kann das HD seine Stärke nur in wenigen Sequenzen und meist nur für Sekunden ausspielen. Auch die Monster sieht man nicht in langen Einstellungen, sondern häufig nur kurz angeleuchtet oder in der Dunkelheit, sodass man sich nicht richtig "sattsehen" kann.

Was den Film eigentlich ausmacht, das ist die Art, wie er entstanden ist, und was Filmemacher Gareth Edwards geleistet hat. In über 260 Sequenzen fügte er CGI (Computer Generated Imaging) ein, um den normalen und alltäglichen Drehorten das Flair einer von Aliens heimgesuchten Welt zu verschaffen. Das Ergebnis ist gelungen! Das Making-Of gibt Auskunft darüber, welche Schilder und Bilder Gareth eingefügt hat, und wie er sich das Filmemachen vorstellt. Wenn man sich vorstellt, mit welch winzigem Budget der Film entstanden ist (aus Gareth's eigenen Ersparnissen) und unterstützt durch das Indie-Label Vertigo Films, wird klar, dass es ein durchaus gelungener Streifen ist, den man sich ruhig neben "Children of Men" ins DVD-Regal stellen kann.

Dennoch - und da wollen wir realistisch bleiben - sind nicht mehr als 3 Sterne drin, weil eben die Handlung doch noch eine ganze Menge mehr Pepp vertragen hätte, und die Figuren auch nicht sonderlich sympathisch rüberkommen. Dennoch ein gelungenes Erstlingswerk eines Regisseurs, dem man wünschen würde, dass er mal mehr Geld in die Hand bekäme, um eine noch größere Fantasie in Film umzusetzen.
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am 6. November 2013
dieser Film ist eine Perle an low-budget Filmen denn trotz des geringen Budgets und der Unabhängigkeit von der großen Filmindustrie ist dieser durchweg sehr gut gedreht. Das Bild ist überzeugend und der Schnitt gut. Die CGI Darstellungen, wenn auch nicht immer die Besten, sind ebenfalls gelungen.

In Sachen Qualität hat man durchaus den Eindruck es handelt sich um ein Hollywood-Film, glücklicherweise ohne Hollywood-Effekte zu liefern.
Wer hier zum Beispiel Action erwartet, wird eines besseren belehrt, obwohl die Kulisse es zulassen würde.
Dieser Film ist ein ruhiger Film der sich auf die zwei Protagonisten konzentriert, die übrigens die einzigen Schauspieler sind wie man bei den Extras erfährt, was sehr überrascht denn die Leistungen der anderen Charaktere sind ebenso überzeugend!

Die Story und der Hintergrund ist interessant, leider bleibt der Film eher oberflächlich. Die Extras erläutern jedoch ganz gut weshalb es so ist wie es ist.
Auch die Dialoge hätten ausgebaut werden können, das vorhandene ist jedoch nicht schlecht und die zwischenmenschliche Chemie stimmt. Wer aber hier erwartet es kommt zu engen Kontakt zwischen Samantha und Andrew wird erneut eines besseren belehrt, es bleibt angenehm subtil.

Die Extras sind durchaus sehenswert und geben guten Einblick zur Entstehung und Thematik des Films.
Sehr Positiv: Zur engl. Tonspur sind auch die engl. Untertitel vorhanden, was leider keine Selbstverständlichkeit ist.
Es empfiehlt sich den Film in Englisch zu schauen, denn wie fast immer ist die Deutsche Synchronisation nicht die Beste.

Einziger Kritikpunkt am Inhalt ist eindeutig das Ende! Schaut man den Film zum ersten mal an weiß man noch nicht das der Start des Films das Ende ist.
(so ging es mir zumindest). Erst beim zweiten ansehen stellte sich der Aha-Effekt ein.
Das Ende am Anfang einzubringen ist eine richtig gute Idee leider ist diese Vorgehensweise hier nicht gelungen. Es bleiben wichtige Fragen unbeantwortet, Fragen die vor allem die zwei Hauptpropaganisten betreffen: "Was ist mit Samantha?" War die Evakuierung nun erfolgreich?"
Weiter möchte ich dazu gar nicht eingehen um nicht zu viel zu verraten. Ich überlasse es den Zuschauern selbst über das Ende zu urteilen.

Wären die zwei offenen Fragen nicht dann würde der Film 5 von 5 Sterne von mir bekommen, so sind es dann aber doch nur 4 von 5 Sterne.
Mit 4 von 5 Sternen bekommt dieser Film jedoch ganz ganz klar eine Kaufempfehlung von mir, wenn man auf eine ruhigere Filmgestaltung steht.
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Ich hätte den schlechten Rezensionen glauben sollen ...

Dieser Film gehört zu den Endzeitfilmen. Er ist ein Beispiel für einen wirklich schlechten Film dieser Kategorie:

Hier die Geschichte: In Mexiko treiben Alien Monster ihr Unwesen. Die Mexikaner würden ja mit denen auskommen, aber die bösen Amerikaner, die eigens in diesem Zusammenhang zwischen sich und Mexiko eine riesige Mauer errichtet haben, beschießen diese Monster mit Bomben und Raketen. Klar, dass das den Monstern, die sich - wie sich in einer Szene herausstellt - auch ganz zärtlich lieben können, nicht gefällt. Sie töten als Antwort auf die Angriffe durch die USA Menschen (wenn man es recht bedenkt nur Mexikaner), allerdings nicht so viele wie die Amerikaner mit ihren Bomben. Also sind auch viele Mexikaner auf Amerika nicht gut zu sprechen.

Dies ist die Ausgangssituation für einen amerikanischen Journalisten, der in Mexiko die Greueltaten der Monster fotografiert, und plötzlich wider Willen die Tochter seines Chefs zurück in die Heimat bringen soll. - Warum sich übrigens diese Tochter in Mexiko bei dieser Gefahrensituation aufhält, wird bis zum Schluss nicht aufgeklärt und raubt der Geschichte schon von Anfang an die Schlüssigkeit. -

Natürlich ist der Weg der beiden gespickt mit nicht wirklich ernst zu nehmenden Hindernissen, die sich wegen der Aliens auftun. Von den Monstern sieht man kaum etwas. Die paar Erscheinungen, die sich hier auftun, erinnern an zu groß geratene leuchtende Einzeller aus der Tiefsee. Und die Verwüstungen, die sich immer wieder auftun, stammen vom militärischen Einsatz der Amerikaner und nicht von den Monstern. Daher, was will der Film uns sagen?

Dass die Amerikaner einfach immer alles niederschießen wollen? Dass die Mexikaner im Grunde recht umgängliche Menschen sind, die sogar mit Aliens zurecht kommen? Dass nicht nur Menschen lieben können? Keiner weiß es.

Die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller ist einfach nur schlecht und passt zur Handlung, weshalb sich die Frage auftut, ob sie im Grunde nicht bessere Schauspieler sind, als der Film vermuten lässt, sie sich aber aufgrund der Langweiligkeit dieses Films einfach anzupassen hatten.

Hier kann man sich nicht gruseln, Spannung gibt es nicht, das Agieren der Schauspieler passt teilweise nicht zur Situation und nervt größtenteils. Man bleibt dabei, weil man hofft, dass irgendwann die Pointe kommt, was aber nicht geschieht.

Daher mein Fazit: Nicht sehenswert!
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am 12. April 2011
Ich kann mich in keinster Weise den letzten Rezensionen anschliessen, wer blutiges Gematsche anschauen will ist hier definitiv am falschen Ort, und langweilig ist der Film nur für die MTV und Viva Generation die alle Nanosekunde einen neuen Schnitt oder eine neue Einstellung braucht.
Erfrischend anders ist dieser Film der mit langen Schnitten und wunderschönen Aufnahmen eine sehr emotionale Geschichte erzählt. Es fällt schwer ihn eindeutig zu kategorisieren, SiFi, Liebesfilm hmmm passt alles nicht so ganz. Vielleicht ein Roadmovie der besonderen Art mit sehr schönen Bilder, einfühlsamer Musik und einer guten Story.

Man muss sich auf diesen Film einlassen um ihn zu geniessen. Für mich eine der positivsten Überraschungen 2010.
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am 27. Mai 2016
...mäßig schlecht.

Selbst wenn ich zwei Stunden am Bahnhof auf einen Zug warten müsste - ich würde lieber vor mich hineiern als diesen Film noch mal sehen zu müssen. Ginge man einer sinnvollen Tätigkeit nach und dieser Film liefe dabei, wärs immer noch Zeitverschwendung.
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