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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Endzeitdrama in ruhigen, realistischen Bildern
Mexiko in naher Zukunft:

Seit dem Absturz einer NASA-Sonde im Grenzgebiet zwischen Mexiko und der USA
haben sich gigantische außerirdische Lebensformen ausgebreitet. Das Gebiet wurde
zur "infizierten Zone" erklärt und wird regelmäßig durch Luftangriffe des US-Militär
"gesäubert".
Der Fotograf Andrew...
Vor 19 Monaten von Christian Anger veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das wahre Monster bist DU!!!
Am letzten Wochenende sah ich mir mit einer Freundin den Film >Monsters< an (meine Freundin hatte beim Ausleihen leider einen Fehler gemacht, denn ich hatte sie eigentlich darum gebeten, den Film >Monster< (mit Charlize Theron) aus der Videothek mitzubringen). Der Film entpuppte sich leider auch als eine Enttäuschung.

Man könnte diesen Film als...
Veröffentlicht am 19. August 2012 von Wanda Skudnik


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Endzeitdrama in ruhigen, realistischen Bildern, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
Mexiko in naher Zukunft:

Seit dem Absturz einer NASA-Sonde im Grenzgebiet zwischen Mexiko und der USA
haben sich gigantische außerirdische Lebensformen ausgebreitet. Das Gebiet wurde
zur "infizierten Zone" erklärt und wird regelmäßig durch Luftangriffe des US-Militär
"gesäubert".
Der Fotograf Andrew erhält von seinem Chef den Autrag dessen Tochter Sam von Mexiko
in die USA zu begleiten und für ihre Sicherheit zu sorgen. Als in der Nacht vor der
Überfahrt die Situation eskaliert und den beiden obendrein noch die Pässe gestohlen
werden, bleibt ihnen nichts weiter übrig, als die USA auf dem beschwerlichen und
gefährlichen Landweg durch die "infizierte Zone" zu erreichen.

Soviel zur Story, die ansich nach nichts besonderem klingt und genauso gut ein
durchschnittliches Endzeit-B-Movie versprechen könnte... und sehr viel mehr habe ich
aufgrund der durchwachsenen Bewertungen auch nicht erwartet... Fehlanzeige.

"Monsters" ist eine der realistischsten Endzeitvisionen die ich bis jetzt gesehen
habe. Nicht, dass ich die Möglichkeit der Ausbreitung außerirdischer Riesenkraken
ansich für realistisch halte, vielmehr ist es das gesamte Szenario, die Welt drum herum,
die Handlungsweise der Menschen, die unglaublich nüchternen, ruhigen Bilder mit denen
dieser Film daher kommt. Alles wirkt, wie Spiegelbilder aus den realen Krisengebieten
unserer Welt. Der Taxifahrer, der auf die Frage "Fühlen Sie sich eigentlich sicher hier"
antwortet "Wo sollen wir denn hin? Ich habe meine Familie und meinen Job hier. Wir
versuchen klar zu kommen".
Die mexikanische Stadt, die unmittelbar an die "infizierte Zone" grenzt.
Die bedrückende Atmophäre auf dem Gedenkplatz mit tausend Kerzen und Bildern von Toten.
Dabei sind diese Toten allerdings keine Opfer der Monster, wie man erwarten könnte,
sondern Opfer der amerikanischen Luftangriffe. Darüber Schriftbänder, wie "Wer sind die
Monster? Keine Bomben mehr" oder "Stoppt die Angriffe - 5000 Tote".
Das sind Szenarien, wie man sie in jedem Krisengebiet der Welt sehen kann. Menschliche
Dramen, rücksichtslos toleriert, denn es sind immer die Armen, die auf der Strecke
bleiben und leiden müssen.
Daneben geht das Leben weiter. Andrew und Sam ziehen durch die belebten nächtlichen
Straßen, essen an Ständen und sitzen in einer Bar, trinken Tequila während im
Hintergrund im Fernsehen von Kämpfen berichtet wird. Das Leben dreht sich weiter am
Rande des Abgrunds, die Menschen halten an ihrer Normalität, ihren Gewohnheiten fest.
Sie verlieren nicht die Hoffnung.
Es ist dieser Realismus, diese vertrauten, traurigen Bilder, die "Monsters" zu etwas
besonderem machen.
Man sollte kein Actionfeuerwerk erwarten, denn dann wird man sicherlich enttäuscht.
Was den geneigten Zuschauer erwartet ist ein Film zum Mitdenken, ein Film, der zum
Mitdenken anregt.
Nichts desto trotz sind die Special Effects und Actionszenen perfekt umgesetzt, wurden
allerdings sehr sparsam, jedoch auch überaus atmosphärisch und wirkungsvoll eingesetzt.
Die Reise durch die "infizierte Zone" bietet atemberaubende Landschaftsaufnahmen.
Da gibt es die Hinterlassenschaften der Zivilisation... Schiffwracks, überwucherte
verlassene Bauwerke und Fassaden, an denen das Boot während der Flussfahrt durch den
Dschungel vorüberzieht und die einem Schauer über den Rücken jagen.
Der Film ist gekonnt durch einen stimmungsvollen, ruhigen Soundtrack untermalt, der nicht
zuletzt zu der bedrückenden Atmosphäre beiträgt.

"Monsters" ist ein Film über die Menschen. Im Mittelpunkt stehen Andrew und Sam, ihre
Gedanken und Gefühle, die Erlebnisse und Eindrücke während ihrer Reise. Die beiden
Hauptdarsteller Scoot McNairy und Whitney Able liefern dabei eine sehr gute, überzeugende
Darstellung ab. Die aufkeimende Beziehung der beiden, ihre sich entwickelnden Gefühle
zueinander durchziehen den Film und gipfeln im wortwörtlich gigantischen Finale.
Vielmehr will und darf ich dazu nicht verraten, denn jeder Zuschauer soll den Film für
sich erleben, ihn auf sich wirken lassen.

Fazit:
"Monsters" ist ein sehr ungewöhnlicher Film, fern der gängigen Science Fiction und
Endzeit-Pfade, in jeder Beziehung perfekt in Szene gesetzt. Ein ruhiger, nachdenklicher Film.

Dieser Mix ist es, der es "Monsters" nicht leicht macht sein Publikum zu finden, denn
Fans von Special Effects und Action werden hier eher nicht befriedigt, zu unauffällig
und zurückhaltend ist der Film in seinem Ganzen damit.
Ich lege diesen Film allerdings jedem ans Herz, der offen ist für Neues, der Endzeit und
Science Fiction ebenso mag, wie die ruhigen, nachdenklichen Bilder... der könnte "Monsters"
als ebenso großartig empfinden, wie ich!
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143 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischenmenschliches schlägt SciFi-Horror!, 20. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
Kurz die Story aus meiner Sicht: Der nördliche Teil von Mexiko hin zur US-Grenze wurde vor sechs Jahren durch eine abgestürzte Weltraumsonde mit einer außerirdischen Lebenform "infiziert", wie es genannt wird. Seitdem wird von Seiten der USA alles erdenklich getan, um ein weiteres Ausbreiten über die eigenen Grenzen zu verhindern. Als Waffen dienen neben Schutzwällen Lufteinsätze mit Giftgas und Raketen.

Der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) hat den Auftrag, die Bilder für eine Story zu der Situation zu liefern und erhofft sich dadurch seinen großen Durchbruch. Dumm nur, dass die Tochter Samantha (Whitney Able) seines obersten Chef in Mexiko gestrandet ist und schnellstmöglich wieder zurück in die USA soll. Und noch schlimmer, er soll dies sicherstellen. Da die Situation rund um die gesperrte Zone durch eine weitere Ausbreitung der Lebenwesen eskaliert und innerhalb von 48 Stunden alle Transportwege in die USA gesperrt werden sollen, bleibt Andrew nicht viel Zeit, um Samantha sicher zurück zu bringen. Auf ihrer Reise erleben die beiden, was der Kampf dem Land zugefügt hat, wie die Menschen die "Monster" sehen und versuchen gleichzeitig zu begreifen, was um sie herum vorgeht.

Im Grunde bin ich ein Fan von großen SciFi- und Fantasy-Filmen. Der Film gehört aber nicht dazu, obwohl der Titel und die Hintergrundhandlung das glauben lassen könnten. Vielmehr ist er die Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig finden und durch ihre gemeinsame Reise mehr über den anderen, aber auch über sich selbst, erfahren. Der Titel des Film ist im Grunde das Brennglas der Geschichte. Die Frage, wer die Monster sind, kann auf vielen Ebenen gestellt werden. Sind es die außerirdischen Lebensformen? Sind es die US-Militär, die ein ganzes Land vergiften und zerbomben, in der Hoffnung, Herr über die Situation zu werden? Oder auch die Menschen, die Profit aus der Situation ziehen?

Man möchte so kurz nach dem Erscheinen eines Filmes nicht zu viel verraten. aber soviel sei gesagt: Es wird schnell klar, das die zwischenmenschlichen Situationen weit mehr Platz in dem Film bekommen, als die krakenähnlichen, haushohen Lebewesen. Dennoch schaffen sie die Grundlage, um die Hauptfiguren von einer Ausnahmesituation in die nächste zu katapultieren. Bis zum Ende hin schafft es der Film, durch seine leisen Töne in einer zerrütteten Welt zu beeindrucken. Dafür wählt er einfache, aber auch beeindruckende Bilder. Und ein Finale, dass die gesamte Handlung auf die Spitze treibt, gibt es auch. In diesem werden die grundlegenden Fragen, wer die Monster sind und was Leben eigentlich bedeutet, interessant zusammengeführt. Soviel sei verraten.

Was macht diesen Film also sehenswert? Definitiv nicht die (trotz Minibudget hervorragend gelungenen) Lebenwesen, die sich einen eigenen Lebensraum geschaffen haben. Sie bilden nur den Rahmen. Vielmehr wird dieser Film diejenigen begeistern, die die Suche in den menschlichen Abgründe, aber auch nach den besseren Seiten des Menschen, zu schätzen wissen.

Mein Fazit: Defintiv kein "großer Hollywood-Film", wenn man darunter den Aufmarsch von Superstars und den Einsatz von Unmengen an Spezialeffekten versteht. Der Film kann aber fesseln, solange man ihm mehr als 10 Minuten Zeit zum Entfalten gibt. Und das fällt heutzutage vielen schwer, so schnell wie das Leben soll auch die Unterhaltung sein. "Monsters" geht hier den umgekehrten Weg und gefällt durch seine nachdenklich stimmenden Atmosphäre. Dafür gibt es von mir starke 4 Sterne!
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162 von 191 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen Sie diesen Film nicht..., 19. Mai 2011
...wenn Sie auf leichte Unterhaltung mit schwacher Aussage stehen, die für viel Geld und einer Technik zur eher dürftigen Nachahmung des dreidimensionalen Sehens produziert wurde, vorzugsweise mit viel Blut (das dann doch nicht zu sehen ist, weil dann der Film keinem so breitgefächerten Publikum zugänglich gemacht werden könnte) und einfachen, schwarz-weiß gefärbten Konflikten mit entsprechenden, in der Regel gewaltbetonten, Lösungen.

Wenn Sie den vorangegangenen Satz verstanden haben, und zu sich immer noch zu dieser Zielgruppe zählen, empfehle ich Ihnen Suchbegriffe wie "Predator", "Avatar", oder irgendetwas, das mit Gerätschaften aus dem lokalen Baumarkt zu tun hat.
Sollten Sie jedoch zu der Art von Menschen gehören, die sich gerne auchmal selbst über etwas Gedanken machen und Werke ebensolcher Menschen bevorzugen, dann kann ich ihnen "Monsters" nur ans Herz legen.

In "Monsters" geht es um nicht mehr und nicht weniger als um Menschen, die sich mit einer Realität auseinandersetzen müssen, die sich schneller wandelt, als die menschliche Konditionierung Schritt halten kann. Menschen, die lernen müssen, dass nur wenig von ihren früh erlernten Vorstellungen und Weltbildern Bestand haben kann, je mehr sich der Horizont ihrer Wahrnehmung erweitert, ein Thema, das tatsächlich eines der fundamentalsten Probleme unserer Spezies behandelt.
All das ist zwar nicht neu, doch "Monsters" besticht durch eine völlig frische, unpretentiöse und vor allem klischeearme Herangehensweise. Durch den ruhigen Schnitt und die atmosphärischen Bilder bieten sich dem Betrachter Möglichkeiten, die Protagonisten und ihre Welt auf eine beihnahe intime Weise kennenzulernen, ohne dass viel erklärt werden muss.

"Monsters" ist ein Roadmovie im klassischen Sinn. Zwei Menschen begegnen sich und teilen ein Stück gemeinsamen Lebensweges. So einfach, so klar. Die "alternative Realität" in der diese zeitlose Geschichte spielt, bietet zwar die Plattform, ist aber im Grunde zweitrangig, was nicht bedeuten soll, dass sie optisch keine Rolle spielt.

Und dies ist ein weiterer Pluspunkt von "Monsters": Ambitionierte Produktionen, die mit sehr wenig Budget auskommen müssen, sind gezwungen sich auf die Darstellung dessen zu beschränken, was wirklich Bedeutung hat. So tritt besagte alternative Realität (ich mag den Ausdruck Science Fiction in diesem Zusammenhang nicht besonders) immer dann in Erscheinung, wenn sie tatsächlich einen Einfluss auf die Geschehnisse hat, und niemals um ihrer selbst Willen - sehr zum Leidwesen der im ersten Satz beschriebenen Clientel.

Auch von einer Endzeitvision ist "Monsters" weit entfernt, denn der Ausgang ist offen und in hohem Maße davon abhängig, wie gut es der Menschheit gelingt mentale Veränderungen zu vollziehen und überkommene Vorstellungen über Bord zu werfen. So stellt sich am Rande auch die Frage nach der Fähigkeit des Homo Sapiens zur Koexistenz mit anderen Arten.

Ich schreibe diese Rezension, um eine Lanze für "Monsters" zu brechen, eine Film den ich persönlich für (was das Genre angeht) für einen der besten seit langem halte, und weil es viel zu einfach ist eine schlechte Bewertung abzugeben, nur weil etwas nicht den persönlichen Geschmack trifft, oder schlimmer, weil man etwas nicht versteht. Und weil ich gerne Filme sehe, die beweisen, dass es möglich ist, den Ruf nach Anspruch auch mit - für dieses Genre - verschwindend geringen Budgets zu befriedigen. Und weil alleine schon die Kamerarbeit diesen Film sehenswert macht. Und weil die musikalische Vertonung die Atmosphäre des Werkes wunderbar hörbar macht. Und weil er, wenn man sich darauf einlässt, einen tief berühren kann. Weil ich ihn mag.

Achim Dietze
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das wahre Monster bist DU!!!, 19. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
Am letzten Wochenende sah ich mir mit einer Freundin den Film >Monsters< an (meine Freundin hatte beim Ausleihen leider einen Fehler gemacht, denn ich hatte sie eigentlich darum gebeten, den Film >Monster< (mit Charlize Theron) aus der Videothek mitzubringen). Der Film entpuppte sich leider auch als eine Enttäuschung.

Man könnte diesen Film als eine Mischung aus Science-fiction und Road-Movie im gefakten Dokumentarfilm-Stil (wie in "District 9") beschreiben. Die Tochter eines Verlegers und ein Fotograf einer seiner Illustrierten, die sich in Mittelamerika befinden, müssen unter improvisierten Bedingungen eine von Alien-Lebenwesen "infizierte Zone" passieren. Dabei handelt es sich um eine Reise durch eine Art Regenwald-Biotop, bei der sich die zwei jungen Leute mittels Eisenbahn, Auto, Boot und zu Fuß in nördlicher Richtung auf eine große Mauer zubewegen, die die USA von der "infizierten Zone" trennt. Die "infizierte Zone" ist eine Art vietnamähnliches Kriegsgebiet, in der die amerikanische Luftwaffe durch Abwürfe von Bomben und chemischen Kampfstoffen die Aliens ausrotten möchte, was sich als ein hoffnungsloses Unterfangen herausstellt. Der Film lebt dabei hauptsächlich von Stimmungen und semi-dokumentarischen Eindrücken aus diesem Kriegsgebiet, in dem Korruption herrscht und in der zerstörte Häuser stehen oder Schiffe und Autos in Bäumen hängen, wohin sie von den riesigen Aliens mit Tentakeln hingeschleudert wurden. Da die zwei Hauptdarsteller äußerst seichte und farblose Menschen sind, ihre Dialoge wirklich überhaupt keinerlei Tiefgang zu bieten haben und es eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis sie wirklich eine Alien-Begegnung haben, hat mich der Film über weite Strecken nur gelangweilt, auch wenn die Alien-Aufnahmen wirklich sehr echt aussehen. Die Botschaft dürfte gewesen sein, dass eine friedliche Coexistenz der Alien-Spezies und der Menschen durchaus im Bereich des Möglichen gewesen sein könnte, sofern man die Aliens nicht angegriffen hätte. Es stellt sich auch die Frage, ob hier in diesem fiktiven Szenario unter dem Deckmantel der Bekämpfung der "Alien-Invasion" nicht in Wirklichkeit die Bedrohung durch süd- und mittelamerikanische sowie mexikanische Einwanderer radikal durch Bombardierungen durch die US-Luftwaffe gelöst werden sollte. In sofern bietet der Film zwar einigen soziologischen und politschen Diskussionsstoff, aber der Unterhaltungsfaktor war doch leider eher niedrig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich was für's Auge, aber schönes Flair, 2. August 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Monsters [Blu-ray] (Blu-ray)
Achtung: Diese Rezension bezieht sich auf: "Monsters" [Blu-ray].

Der Film besticht weniger durch die Handlung oder die Figuren - beides ist mMn Mittelmaß, auch wenn die Ausgangsidee gut ist: Zwei Amerikaner müssen die "Infizierte Zone" durchqueren, um nach Hause zu gelangen. Die Handlung wurde schlaglichtartig in Szene gesetzt, was dem Film ein angenehmes Gefühl des "Vorwärtsdrängens" gibt. Allerdings gibt es immer wieder auch Szenen, die quasi nichts aussagen und die man hätte entfernen können, ohne etwas zu verlieren.

Auch ist der Film nichts fürs Auge - worauf es bei Blu-rays ja eigentlich ankommt. Der Kameramann arbeitet oft mit verschwommenen Effekten, und so kann das HD seine Stärke nur in wenigen Sequenzen und meist nur für Sekunden ausspielen. Auch die Monster sieht man nicht in langen Einstellungen, sondern häufig nur kurz angeleuchtet oder in der Dunkelheit, sodass man sich nicht richtig "sattsehen" kann.

Was den Film eigentlich ausmacht, das ist die Art, wie er entstanden ist, und was Filmemacher Gareth Edwards geleistet hat. In über 260 Sequenzen fügte er CGI (Computer Generated Imaging) ein, um den normalen und alltäglichen Drehorten das Flair einer von Aliens heimgesuchten Welt zu verschaffen. Das Ergebnis ist gelungen! Das Making-Of gibt Auskunft darüber, welche Schilder und Bilder Gareth eingefügt hat, und wie er sich das Filmemachen vorstellt. Wenn man sich vorstellt, mit welch winzigem Budget der Film entstanden ist (aus Gareth's eigenen Ersparnissen) und unterstützt durch das Indie-Label Vertigo Films, wird klar, dass es ein durchaus gelungener Streifen ist, den man sich ruhig neben "Children of Men" ins DVD-Regal stellen kann.

Dennoch - und da wollen wir realistisch bleiben - sind nicht mehr als 3 Sterne drin, weil eben die Handlung doch noch eine ganze Menge mehr Pepp vertragen hätte, und die Figuren auch nicht sonderlich sympathisch rüberkommen. Dennoch ein gelungenes Erstlingswerk eines Regisseurs, dem man wünschen würde, dass er mal mehr Geld in die Hand bekäme, um eine noch größere Fantasie in Film umzusetzen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stimmungsvoll. Jedoch schwaches Drehbuch., 28. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
In einem kann dieser langatmige Suspense-SF-Film punkten: Er wirkt aufgrund seiner Verhaltenheit realistisch. Die Gefahr wird nur angedeutet. Actionszenen sind rar. Die krakenartigen Monster tauchen nur in einer handvoll Szenen auf.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein Journalist versucht die Tochter seines Chefs durch ein mit ausserirdischen Lebensformen versehens Sperrgebiet in Mexico zurück in die USA zu bringen. Während der Reise entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte.

Was mich im Film schon bald nervte: Die autistisch wirkende Darstellerin. Der Regisseur ist offenbar in sie verliebt, ihr Gesicht wird überdurchschnittlich häufig in Szene gesetzt, dabei ist ihre Mimik ausdruckslos bis undefinierbar unpassend, man begreift als Zuschauer in keiner Weise, was in ihr vorgeht: Ist sie verliebt? Ist sie traurig? Was sind ihre Ziele?
Man gab ihr ein miserables Drehbuch. Vermutlich soll ihre wirre Geheimnisstuerei sie als Frau attraktiv wirken lassen, was aber nicht der Fall ist. Trotz ihres charmanten Lächelns wirkt sie spröde und leicht verhaltensgestört, woran die "Liebesgeschichte" letzendes auch krankt.

Die ein wenig lachhaft wirkenden Monster geben derbe, brüllige Geräusche von sich. Zu laut. Zu unpassend.
Dennoch, wie gesagt, der Film ist atmosphärisch gelungen: Kulisse, Beleuchtung, Musik verschmelzen in künstlerischer Weise und wirken stärker als es das Drehbuch eigentlich hergibt.

Wären die Dialoge der Hauptdarsteller besser, realistischer und weniger verstockt, die Monster ein wenig filigraner und geheimnisvoller (in Richtung Abyss) hätte der Film ein Meisterwerk sein können. So aber verbleibt ein schwacher Eindruck. Man steht als Zuschauer am Ende mit dem Gefühl, ein nicht ganz vollwertiges Produkt erworben zu haben, das mehr sein will als es ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn ein Kopf und ein Film zusammenstoßen …, 23. April 2013
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
Nun gut, Lichtenberg kannte noch keine Filme, aber was von Büchern und Köpfen gilt, muß sich billigerweise auch von Filmen und Köpfen sagen lassen, und im Falle von Gareth Edwards‘ maßlos unterschätztem Science-Fiction-Film „Monsters“ (2010) dürfte es auf jeden Fall stimmen, daß das hohle Geräusch ganz sicher nicht vom Film herrührt.

„Monsters“ geht von der Prämisse aus, daß eine amerikanische Raumsonde, die außerirdisches Leben erforschen und Proben hiervon mit zur Erde bringen sollte, über Mexiko abstürzte, so daß schließlich die Hälfte dieses Landes – und zwar der an der Grenze zu den USA liegende nördliche Teil – evakuiert werden und abgeriegelt werden mußte, als dort plötzlich außerirdische Lebensformen in Form riesiger an Land wandelnder krakenähnlicher Wesen auftauchten. Die USA schotteten sich von dieser Bedrohung ab, indem sie eine gigantische Betonmauer an ihrer Grenze hochzogen – ironischerweise wird diese später von den auf der anderen Seite auf einer alten Pyramide sitzenden Protagonisten des Filmes als achtes Weltwunder bezeichnet –, und zusammen mit dem mexikanischen Militär versuchen sie immer wieder durch flächendeckende Bombardements oder chemische Waffen der Ausbreitung der geheimnisvollen Aliens Herr zu werden. Dies ist die Ausgangslage von „Monsters“, der eigentlich eine Art verkapptes Roadmovie ist, steht doch im Mittelpunkt die Reise zweier junger US-Bürger aus dem noch unverseuchten Teil Mexikos zurück in die Vereinigten Staaten. Diese beiden Menschen scheinen auf den ersten Blick nichts gemein zu haben: Samantha (Whitney Able) ist eine Tochter aus gutem Hause – der Vater ist ein reicher Verleger –, die in Mexiko versuchte, die von ihr nicht wirklich gewollte Hochzeit mit ihrem ungeliebten Verlobten aufzuschieben, und Andrew (Scoot McNairy) ist ein Angestellter ihres Vater, ein abenteuerlustiger Journalist, der sein Geld damit verdient, das Leid, das die Aliens über die Menschen bringen, zu photographieren, wobei er zu seiner Verteidigung sagt, daß er das Leid nicht verursache, sondern es nur dokumentiere. Aufgrund eines ziemlich dummen Fehlers Andrews versäumt Samantha die Chance, die Heimreise über den vergleichsweise sicheren Seeweg anzutreten, so daß er sie nun kurzerhand bei ihrer gefährlichen Reise durch die von den Aliens heimgesuchte Zone begleiten muß. Auf ihrem Weg sehen sie bald nicht nur die Aliens, sondern auch ihr eigenes Leben in neuem Licht.

„Monsters“ dürfte für den Freund blutkonzentrierter Actionkost keinen allzu hohen Nährwert haben, denn mit den Grausamkeiten, die heutzutage so geschätzt werden, solange sie einem nicht selbst zustoßen, kann dieser Film nur mittelbar aufwarten. Doch ist es gerade die weitgehende Abwesenheit der Aliens und die Tatsache, daß wir ihre Angriffe eigentlich nur verschwommen oder im Off sehen, die der Handlung ihre besondere unheimliche Atmosphäre verleiht. Zudem geht es in diesem Film um eigentlich fast alle wichtigen Fragen des Lebens – außer um Aliens. Man könnte argumentieren, daß es Edwards um einen kritischen Kommentar zur amerikanischen Einwanderungspolitik zu tun ist, denn die riesige amerikanische Mauer und die Vorkommnisse, die sich unmittelbar hinter ihr abspielen, scheinen eine deutliche Sprache zu sprechen. Doch täte man sicher falsch daran, den Film auf diesen Aspekt zu reduzieren, hieße dies doch, eine Gleichsetzung der Mexikaner mit den Aliens vorzunehmen, wenngleich der Begriff „alien“ gemeinhin ja durchaus im Kontext mit Einwanderung verwandt wird. Der kritische Subtext dieses Films beschränkt sich indes eindeutig nicht auf das Verhältnis der USA zu ihrem mexikanischen Nachbarn, sondern ließe sich ganz allgemein auf die Beziehungen einer Supermacht wie der Vereinigten Staaten zu anderen Ländern erweitern. Hier gerät besonders das Militär und die die Frage, wie und wofür es eingesetzt wird, in den Blickfeld. Nicht zufällig dürfte zweimal im Film ein amerikanischer Soldat den Walkürenritt summen, der ja schon in Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ (1979) eine berühmt-berüchtigte Szene untermalte, und ganz sicher nicht zufällig sehen unsere zwei Protagonisten in einer mexikanischen Stadt einen Schrein mit den Bildern der Opfer, die die Bombenangriffe, die ja eigentlich dem Schutz der Menschen vor den Aliens dienen sollen, auf ziviler Seite gefordert haben. Hier prangt auf Plakaten auch die Frage, die sich der aufmerksame Filmzuschauer ohnehin stellen wird, wer denn eigentlich die Monster seien.

In „Monsters“ wird viel weitreichender die Frage nach dem Umgang des Menschen mit dem Neuen, dem Unbekannten schlechthin gestellt – und das bis in die Dialoge der zwei Reisenden hinein. So bekommen scherzhaft vorgebrachte Gemeinplätze, wie Andrews Bemerkung, Kinder täten immer genau das Gleiche wie ihre Eltern, eine viel gewichtigere Bedeutung, als dies den Sprechenden offenbar wird.

An dieser Stelle täte ich nun nichts lieber, als mich anhand einiger ausgewählter Beispiele in die Deutung des Filmes zu werfen, gerade weil er so herrlich ambivalent ist. Doch da „Monsters“ ein relativ neuer Film ist und somit sicher nicht vielen bekannt sein dürfte, möchte ich mich davor hüten, an dieser Stelle zu viel zu verraten, sondern statt dessen jedem selbst die Möglichkeit geben, diesen wirklich intelligenten Film für sich zu entdecken. Jedoch sei der Zuschauer davor gewarnt, sich in Vorfreude auf einen seichten Actionfilm und billigen Grusel in das Reich der Monster zu begeben, denn damit würde man sich selbst wohl den Abend verderben und dem Film seine Chance auf eine faire Bewertung nehmen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Menschen und Monster, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Monsters [Blu-ray] (Blu-ray)
Wem Cloverfield zu hektisch war dem wird Monsters zu ruhig sein aber mir hat der Film sehr gut gefallen.
Im Prinzip geht hier garnicht um irgendwelche Monster sondern um zwei Personen und deren Geschichte.
Die Story ist super, die Location ist genial, die Aufnahmen sind ech toll und der Sountrack ist sehr gut.

Wer Action wie in District 9 oder Krieg der Welten erwartet der sollte von diesem Film Abstand halten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aliens mal ganz anders!, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
Der Film lebt von den tollen Roadmovie-Elementen und der melancholischen Stimmung.
Die Aliens sind, obwohl selten zu sehen, den ganzen Film über present.
Es ist gelungen, dieses Thema in einem sehr modernen und unerwartet spannendem Licht
erscheinen zu lassen.
Ist zwar nichts für Action Fans, dafür aber etwas für Zuschauer mit Gespür für Stimmung, die zwischen den Zeilen entsteht.
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weitab vom Einheitsbrei, 12. April 2011
Ich kann mich in keinster Weise den letzten Rezensionen anschliessen, wer blutiges Gematsche anschauen will ist hier definitiv am falschen Ort, und langweilig ist der Film nur für die MTV und Viva Generation die alle Nanosekunde einen neuen Schnitt oder eine neue Einstellung braucht.
Erfrischend anders ist dieser Film der mit langen Schnitten und wunderschönen Aufnahmen eine sehr emotionale Geschichte erzählt. Es fällt schwer ihn eindeutig zu kategorisieren, SiFi, Liebesfilm hmmm passt alles nicht so ganz. Vielleicht ein Roadmovie der besonderen Art mit sehr schönen Bilder, einfühlsamer Musik und einer guten Story.

Man muss sich auf diesen Film einlassen um ihn zu geniessen. Für mich eine der positivsten Überraschungen 2010.
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Monsters
Monsters von Whitney Able (DVD - 2011)
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