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141 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischenmenschliches schlägt SciFi-Horror!
Kurz die Story aus meiner Sicht: Der nördliche Teil von Mexiko hin zur US-Grenze wurde vor sechs Jahren durch eine abgestürzte Weltraumsonde mit einer außerirdischen Lebenform "infiziert", wie es genannt wird. Seitdem wird von Seiten der USA alles erdenklich getan, um ein weiteres Ausbreiten über die eigenen Grenzen zu verhindern. Als Waffen dienen...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2010 von Heiko

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stimmungsvoll. Jedoch schwaches Drehbuch.
In einem kann dieser langatmige Suspense-SF-Film punkten: Er wirkt aufgrund seiner Verhaltenheit realistisch. Die Gefahr wird nur angedeutet. Actionszenen sind rar. Die krakenartigen Monster tauchen nur in einer handvoll Szenen auf.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein Journalist versucht die Tochter seines Chefs durch ein mit ausserirdischen Lebensformen...
Vor 2 Monaten von Taklamakan veröffentlicht


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141 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischenmenschliches schlägt SciFi-Horror!, 20. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
Kurz die Story aus meiner Sicht: Der nördliche Teil von Mexiko hin zur US-Grenze wurde vor sechs Jahren durch eine abgestürzte Weltraumsonde mit einer außerirdischen Lebenform "infiziert", wie es genannt wird. Seitdem wird von Seiten der USA alles erdenklich getan, um ein weiteres Ausbreiten über die eigenen Grenzen zu verhindern. Als Waffen dienen neben Schutzwällen Lufteinsätze mit Giftgas und Raketen.

Der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) hat den Auftrag, die Bilder für eine Story zu der Situation zu liefern und erhofft sich dadurch seinen großen Durchbruch. Dumm nur, dass die Tochter Samantha (Whitney Able) seines obersten Chef in Mexiko gestrandet ist und schnellstmöglich wieder zurück in die USA soll. Und noch schlimmer, er soll dies sicherstellen. Da die Situation rund um die gesperrte Zone durch eine weitere Ausbreitung der Lebenwesen eskaliert und innerhalb von 48 Stunden alle Transportwege in die USA gesperrt werden sollen, bleibt Andrew nicht viel Zeit, um Samantha sicher zurück zu bringen. Auf ihrer Reise erleben die beiden, was der Kampf dem Land zugefügt hat, wie die Menschen die "Monster" sehen und versuchen gleichzeitig zu begreifen, was um sie herum vorgeht.

Im Grunde bin ich ein Fan von großen SciFi- und Fantasy-Filmen. Der Film gehört aber nicht dazu, obwohl der Titel und die Hintergrundhandlung das glauben lassen könnten. Vielmehr ist er die Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig finden und durch ihre gemeinsame Reise mehr über den anderen, aber auch über sich selbst, erfahren. Der Titel des Film ist im Grunde das Brennglas der Geschichte. Die Frage, wer die Monster sind, kann auf vielen Ebenen gestellt werden. Sind es die außerirdischen Lebensformen? Sind es die US-Militär, die ein ganzes Land vergiften und zerbomben, in der Hoffnung, Herr über die Situation zu werden? Oder auch die Menschen, die Profit aus der Situation ziehen?

Man möchte so kurz nach dem Erscheinen eines Filmes nicht zu viel verraten. aber soviel sei gesagt: Es wird schnell klar, das die zwischenmenschlichen Situationen weit mehr Platz in dem Film bekommen, als die krakenähnlichen, haushohen Lebewesen. Dennoch schaffen sie die Grundlage, um die Hauptfiguren von einer Ausnahmesituation in die nächste zu katapultieren. Bis zum Ende hin schafft es der Film, durch seine leisen Töne in einer zerrütteten Welt zu beeindrucken. Dafür wählt er einfache, aber auch beeindruckende Bilder. Und ein Finale, dass die gesamte Handlung auf die Spitze treibt, gibt es auch. In diesem werden die grundlegenden Fragen, wer die Monster sind und was Leben eigentlich bedeutet, interessant zusammengeführt. Soviel sei verraten.

Was macht diesen Film also sehenswert? Definitiv nicht die (trotz Minibudget hervorragend gelungenen) Lebenwesen, die sich einen eigenen Lebensraum geschaffen haben. Sie bilden nur den Rahmen. Vielmehr wird dieser Film diejenigen begeistern, die die Suche in den menschlichen Abgründe, aber auch nach den besseren Seiten des Menschen, zu schätzen wissen.

Mein Fazit: Defintiv kein "großer Hollywood-Film", wenn man darunter den Aufmarsch von Superstars und den Einsatz von Unmengen an Spezialeffekten versteht. Der Film kann aber fesseln, solange man ihm mehr als 10 Minuten Zeit zum Entfalten gibt. Und das fällt heutzutage vielen schwer, so schnell wie das Leben soll auch die Unterhaltung sein. "Monsters" geht hier den umgekehrten Weg und gefällt durch seine nachdenklich stimmenden Atmosphäre. Dafür gibt es von mir starke 4 Sterne!
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160 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen Sie diesen Film nicht..., 19. Mai 2011
...wenn Sie auf leichte Unterhaltung mit schwacher Aussage stehen, die für viel Geld und einer Technik zur eher dürftigen Nachahmung des dreidimensionalen Sehens produziert wurde, vorzugsweise mit viel Blut (das dann doch nicht zu sehen ist, weil dann der Film keinem so breitgefächerten Publikum zugänglich gemacht werden könnte) und einfachen, schwarz-weiß gefärbten Konflikten mit entsprechenden, in der Regel gewaltbetonten, Lösungen.

Wenn Sie den vorangegangenen Satz verstanden haben, und zu sich immer noch zu dieser Zielgruppe zählen, empfehle ich Ihnen Suchbegriffe wie "Predator", "Avatar", oder irgendetwas, das mit Gerätschaften aus dem lokalen Baumarkt zu tun hat.
Sollten Sie jedoch zu der Art von Menschen gehören, die sich gerne auchmal selbst über etwas Gedanken machen und Werke ebensolcher Menschen bevorzugen, dann kann ich ihnen "Monsters" nur ans Herz legen.

In "Monsters" geht es um nicht mehr und nicht weniger als um Menschen, die sich mit einer Realität auseinandersetzen müssen, die sich schneller wandelt, als die menschliche Konditionierung Schritt halten kann. Menschen, die lernen müssen, dass nur wenig von ihren früh erlernten Vorstellungen und Weltbildern Bestand haben kann, je mehr sich der Horizont ihrer Wahrnehmung erweitert, ein Thema, das tatsächlich eines der fundamentalsten Probleme unserer Spezies behandelt.
All das ist zwar nicht neu, doch "Monsters" besticht durch eine völlig frische, unpretentiöse und vor allem klischeearme Herangehensweise. Durch den ruhigen Schnitt und die atmosphärischen Bilder bieten sich dem Betrachter Möglichkeiten, die Protagonisten und ihre Welt auf eine beihnahe intime Weise kennenzulernen, ohne dass viel erklärt werden muss.

"Monsters" ist ein Roadmovie im klassischen Sinn. Zwei Menschen begegnen sich und teilen ein Stück gemeinsamen Lebensweges. So einfach, so klar. Die "alternative Realität" in der diese zeitlose Geschichte spielt, bietet zwar die Plattform, ist aber im Grunde zweitrangig, was nicht bedeuten soll, dass sie optisch keine Rolle spielt.

Und dies ist ein weiterer Pluspunkt von "Monsters": Ambitionierte Produktionen, die mit sehr wenig Budget auskommen müssen, sind gezwungen sich auf die Darstellung dessen zu beschränken, was wirklich Bedeutung hat. So tritt besagte alternative Realität (ich mag den Ausdruck Science Fiction in diesem Zusammenhang nicht besonders) immer dann in Erscheinung, wenn sie tatsächlich einen Einfluss auf die Geschehnisse hat, und niemals um ihrer selbst Willen - sehr zum Leidwesen der im ersten Satz beschriebenen Clientel.

Auch von einer Endzeitvision ist "Monsters" weit entfernt, denn der Ausgang ist offen und in hohem Maße davon abhängig, wie gut es der Menschheit gelingt mentale Veränderungen zu vollziehen und überkommene Vorstellungen über Bord zu werfen. So stellt sich am Rande auch die Frage nach der Fähigkeit des Homo Sapiens zur Koexistenz mit anderen Arten.

Ich schreibe diese Rezension, um eine Lanze für "Monsters" zu brechen, eine Film den ich persönlich für (was das Genre angeht) für einen der besten seit langem halte, und weil es viel zu einfach ist eine schlechte Bewertung abzugeben, nur weil etwas nicht den persönlichen Geschmack trifft, oder schlimmer, weil man etwas nicht versteht. Und weil ich gerne Filme sehe, die beweisen, dass es möglich ist, den Ruf nach Anspruch auch mit - für dieses Genre - verschwindend geringen Budgets zu befriedigen. Und weil alleine schon die Kamerarbeit diesen Film sehenswert macht. Und weil die musikalische Vertonung die Atmosphäre des Werkes wunderbar hörbar macht. Und weil er, wenn man sich darauf einlässt, einen tief berühren kann. Weil ich ihn mag.

Achim Dietze
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Endzeitdrama in ruhigen, realistischen Bildern, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
Mexiko in naher Zukunft:

Seit dem Absturz einer NASA-Sonde im Grenzgebiet zwischen Mexiko und der USA
haben sich gigantische außerirdische Lebensformen ausgebreitet. Das Gebiet wurde
zur "infizierten Zone" erklärt und wird regelmäßig durch Luftangriffe des US-Militär
"gesäubert".
Der Fotograf Andrew erhält von seinem Chef den Autrag dessen Tochter Sam von Mexiko
in die USA zu begleiten und für ihre Sicherheit zu sorgen. Als in der Nacht vor der
Überfahrt die Situation eskaliert und den beiden obendrein noch die Pässe gestohlen
werden, bleibt ihnen nichts weiter übrig, als die USA auf dem beschwerlichen und
gefährlichen Landweg durch die "infizierte Zone" zu erreichen.

Soviel zur Story, die ansich nach nichts besonderem klingt und genauso gut ein
durchschnittliches Endzeit-B-Movie versprechen könnte... und sehr viel mehr habe ich
aufgrund der durchwachsenen Bewertungen auch nicht erwartet... Fehlanzeige.

"Monsters" ist eine der realistischsten Endzeitvisionen die ich bis jetzt gesehen
habe. Nicht, dass ich die Möglichkeit der Ausbreitung außerirdischer Riesenkraken
ansich für realistisch halte, vielmehr ist es das gesamte Szenario, die Welt drum herum,
die Handlungsweise der Menschen, die unglaublich nüchternen, ruhigen Bilder mit denen
dieser Film daher kommt. Alles wirkt, wie Spiegelbilder aus den realen Krisengebieten
unserer Welt. Der Taxifahrer, der auf die Frage "Fühlen Sie sich eigentlich sicher hier"
antwortet "Wo sollen wir denn hin? Ich habe meine Familie und meinen Job hier. Wir
versuchen klar zu kommen".
Die mexikanische Stadt, die unmittelbar an die "infizierte Zone" grenzt.
Die bedrückende Atmophäre auf dem Gedenkplatz mit tausend Kerzen und Bildern von Toten.
Dabei sind diese Toten allerdings keine Opfer der Monster, wie man erwarten könnte,
sondern Opfer der amerikanischen Luftangriffe. Darüber Schriftbänder, wie "Wer sind die
Monster? Keine Bomben mehr" oder "Stoppt die Angriffe - 5000 Tote".
Das sind Szenarien, wie man sie in jedem Krisengebiet der Welt sehen kann. Menschliche
Dramen, rücksichtslos toleriert, denn es sind immer die Armen, die auf der Strecke
bleiben und leiden müssen.
Daneben geht das Leben weiter. Andrew und Sam ziehen durch die belebten nächtlichen
Straßen, essen an Ständen und sitzen in einer Bar, trinken Tequila während im
Hintergrund im Fernsehen von Kämpfen berichtet wird. Das Leben dreht sich weiter am
Rande des Abgrunds, die Menschen halten an ihrer Normalität, ihren Gewohnheiten fest.
Sie verlieren nicht die Hoffnung.
Es ist dieser Realismus, diese vertrauten, traurigen Bilder, die "Monsters" zu etwas
besonderem machen.
Man sollte kein Actionfeuerwerk erwarten, denn dann wird man sicherlich enttäuscht.
Was den geneigten Zuschauer erwartet ist ein Film zum Mitdenken, ein Film, der zum
Mitdenken anregt.
Nichts desto trotz sind die Special Effects und Actionszenen perfekt umgesetzt, wurden
allerdings sehr sparsam, jedoch auch überaus atmosphärisch und wirkungsvoll eingesetzt.
Die Reise durch die "infizierte Zone" bietet atemberaubende Landschaftsaufnahmen.
Da gibt es die Hinterlassenschaften der Zivilisation... Schiffwracks, überwucherte
verlassene Bauwerke und Fassaden, an denen das Boot während der Flussfahrt durch den
Dschungel vorüberzieht und die einem Schauer über den Rücken jagen.
Der Film ist gekonnt durch einen stimmungsvollen, ruhigen Soundtrack untermalt, der nicht
zuletzt zu der bedrückenden Atmosphäre beiträgt.

"Monsters" ist ein Film über die Menschen. Im Mittelpunkt stehen Andrew und Sam, ihre
Gedanken und Gefühle, die Erlebnisse und Eindrücke während ihrer Reise. Die beiden
Hauptdarsteller Scoot McNairy und Whitney Able liefern dabei eine sehr gute, überzeugende
Darstellung ab. Die aufkeimende Beziehung der beiden, ihre sich entwickelnden Gefühle
zueinander durchziehen den Film und gipfeln im wortwörtlich gigantischen Finale.
Vielmehr will und darf ich dazu nicht verraten, denn jeder Zuschauer soll den Film für
sich erleben, ihn auf sich wirken lassen.

Fazit:
"Monsters" ist ein sehr ungewöhnlicher Film, fern der gängigen Science Fiction und
Endzeit-Pfade, in jeder Beziehung perfekt in Szene gesetzt. Ein ruhiger, nachdenklicher Film.

Dieser Mix ist es, der es "Monsters" nicht leicht macht sein Publikum zu finden, denn
Fans von Special Effects und Action werden hier eher nicht befriedigt, zu unauffällig
und zurückhaltend ist der Film in seinem Ganzen damit.
Ich lege diesen Film allerdings jedem ans Herz, der offen ist für Neues, der Endzeit und
Science Fiction ebenso mag, wie die ruhigen, nachdenklichen Bilder... der könnte "Monsters"
als ebenso großartig empfinden, wie ich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht jedermans Geschmack , aber durchaus gelungen, 4. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Film (4/5):
Bei dem Filmstück Monsters handelt es sich um ein Low-Buget Film (jedoch kein Trashfilm ).
Es geht um zwei anfangs fremde Leute die nach Hause wollen ,Dabei aber durch die Infizirte Zone müssen.
es handelt sich dabei also eher um Roadmovie der etwas andern art. Neben den Protagonisten thematisert der Film
noch den Umgang der Menschen (gesellschaftlich) mit den Alienmonstern.

Disc (5/5):
Der Film kommt mit einer Deutschen DTS-HD MA 7.1 Tonspur !
Die Bildqualität ist durchschnittlicht gut.
Die BD verfügt über diverse Extras.

Steelbook (5/5):
So sieht ein wirklich gelungenes Steelbook aus !
Die verarbeitung ist Hochqualitativ .
Es schaut einfach Hammeraus !
Ein innendruck ist ebenfalls vorhanden.(in schlichter used optik)

Fazit:
Bei dem Film darf man kein Independence day (Film) oder Alien (Film) erwarten .
Der Film setzt nicht auf Action sondern mehr auf die Tiefe seiner
Protagonisten. Man sollte sich einfach auf den Film einlassen und keine erwartungshaltung haben.
Wer Filme wie Battelship bevorzugt würd mit diesem Film nichts Anfangen können.
Wer bereit ist sich auf etwas (neues) einzulassen kann ich den Film empfehlen.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung Monsters: Dark Continent (2014)

neben den limitierten Quersteelbook gibt es noch folgende BD versionen :

Standert Steelbook:
http://www.amazon.de/Monsters-Limited-Steelbook-Blu-ray-McNairy/dp/B004FJQC0E/ref=sr_1_8?s=dvd&ie=UTF8&qid=1378309165&sr=1-8&keywords=monster

Standert Amaray:
http://www.amazon.de/Monsters-Blu-ray-Scoot-McNairy/dp/B004Q84Z1W/ref=sr_1_13?s=dvd&ie=UTF8&qid=1378309306&sr=1-13&keywords=monster
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weitab vom Einheitsbrei, 12. April 2011
Ich kann mich in keinster Weise den letzten Rezensionen anschliessen, wer blutiges Gematsche anschauen will ist hier definitiv am falschen Ort, und langweilig ist der Film nur für die MTV und Viva Generation die alle Nanosekunde einen neuen Schnitt oder eine neue Einstellung braucht.
Erfrischend anders ist dieser Film der mit langen Schnitten und wunderschönen Aufnahmen eine sehr emotionale Geschichte erzählt. Es fällt schwer ihn eindeutig zu kategorisieren, SiFi, Liebesfilm hmmm passt alles nicht so ganz. Vielleicht ein Roadmovie der besonderen Art mit sehr schönen Bilder, einfühlsamer Musik und einer guten Story.

Man muss sich auf diesen Film einlassen um ihn zu geniessen. Für mich eine der positivsten Überraschungen 2010.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stimmungsvoll. Jedoch schwaches Drehbuch., 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
In einem kann dieser langatmige Suspense-SF-Film punkten: Er wirkt aufgrund seiner Verhaltenheit realistisch. Die Gefahr wird nur angedeutet. Actionszenen sind rar. Die krakenartigen Monster tauchen nur in einer handvoll Szenen auf.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein Journalist versucht die Tochter seines Chefs durch ein mit ausserirdischen Lebensformen versehens Sperrgebiet in Mexico zurück in die USA zu bringen. Während der Reise entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte.

Was mich im Film schon bald nervte: Die autistisch wirkende Darstellerin. Der Regisseur ist offenbar in sie verliebt, ihr Gesicht wird überdurchschnittlich häufig in Szene gesetzt, dabei ist ihre Mimik ausdruckslos bis undefinierbar unpassend, man begreift als Zuschauer in keiner Weise, was in ihr vorgeht: Ist sie verliebt? Ist sie traurig? Was sind ihre Ziele?
Man gab ihr ein miserables Drehbuch. Vermutlich soll ihre wirre Geheimnisstuerei sie als Frau attraktiv wirken lassen, was aber nicht der Fall ist. Trotz ihres charmanten Lächelns wirkt sie spröde und leicht verhaltensgestört, woran die "Liebesgeschichte" letzendes auch krankt.

Die ein wenig lachhaft wirkenden Monster geben derbe, brüllige Geräusche von sich. Zu laut. Zu unpassend.
Dennoch, wie gesagt, der Film ist atmosphärisch gelungen: Kulisse, Beleuchtung, Musik verschmelzen in künstlerischer Weise und wirken stärker als es das Drehbuch eigentlich hergibt.

Wären die Dialoge der Hauptdarsteller besser, realistischer und weniger verstockt, die Monster ein wenig filigraner und geheimnisvoller (in Richtung Abyss) hätte der Film ein Meisterwerk sein können. So aber verbleibt ein schwacher Eindruck. Man steht als Zuschauer am Ende mit dem Gefühl, ein nicht ganz vollwertiges Produkt erworben zu haben, das mehr sein will als es ist.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie heißt die Frau gleich?!, 18. Mai 2011
"Für ein Bild von einem durch nen Alien getötetes Kind bezahlt mir das Magazin 50 000 Dollar, für das eines lächelnden Jungen keinen Cent!"
Der Fotograf Andrew ist in Mexiko um spektakuläre Schreckensbilder einer außerirdischen Invasion für ein US-Magazin zu knipsen. Die krakenähnlichen Riesenaliens haben sich im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA angesiedelt und vermehren sich schnell. Die USA wollen Ihre Grenze abriegeln und so erhält Andrew die Aufgabe die Tochter des Magazin-Chefs noch rechtzeitig in die Staaten zu bringen. Sie verpassen jedoch Ihre letzte Fähre und müssen sich auf dem Landweg durch die infizierte Zone" schlagen.

Wer nun einen Actionthriller a la Battle of Los Angeles oder Krieg der Welten erwartet, auch auf Grund der FSK 16 Einstufung, wird enttäuscht. Die Monster sind kaum zu sehen und wenn dann nachts, und die Action ist mit 2 bis 3 kleinen Szenen sehr sparsam gesät. Der Film versucht viel mehr das Verhalten zweier grundunterschiedlicher Charaktere in einer Extremsituation zu portraitieren. Dazu bleibt die Kamera und die Geschichte immer bei den beiden Hauptdarstellern, eine Nebenhandlung gibt es nicht. Regisseur Edwards versucht daraus ein atmosphärisches Drama zu inszenieren, schafft es aber leider nicht ganz den Zwei-Personen-Plot auch mit der nötigen Spannung zu versorgen.
Das liegt hauptsächlich an der Blässe und Flachheit der weiblichen Hauptfigur. Ihr Charakter bleibt den ganzen Film über belanglos, man erfährt nichts über sie (Frage an die 5-Sterne Rezensenten: Wie heißt die Frau?). Wer ist sie? Was macht Sie beruflich? was macht sie in Mexiko? Ihre "Geschichte" berührt den Zuschauer überhaupt nicht, es ist einem fast gleichgültig, ob sie es in die USA schafft oder nicht.
Die Schicksale der mexikanischen Bevölkerung, die die Angriffe der Aliens und das flächendeckende Bombardement der Amis ertragen müssen, erschüttern weit mehr als die Angst und der Überlebenskampf der Hauptdarstellerin.
Etwas besser ist der Fotograf Andrew gezeichnet. Es ist durchaus glaubhaft, wie aus dem launischen und abgestumpften Draufgänger ein Mann mit Verantwortung und Gefühlen wird.

Der Film funktioniert hauptsächlich wegen des absoluten Realismus der Story. Genauso könnte solch ein Szenario ablaufen. Es gibt keine unbesiegbaren Helden, alle sind echt, verletzbar und mit Stärken und Schwächen gesegnet.
Ein völlig unerwartetes und für Monsterfilme absolut untypisches Ende rundet diesen Gesamteindruck ab.

Auch visuell macht der Film einiges her, die Atmosphäre im mexikanischen Grenzgebiet ist toll eingefangen, Edwards nutzt schöne ruhige und langsame" Bilder, ohne künstliche Hektik durch schnelle Schnitte oder verwackelte Handkameraaufnahmen.

Die Bluray selbst bekommt 5 dicke Punkte: Das Steelbook ist toll gestaltet und hat in jeder Sammlung einen Ehrenplatz verdient. Das Bild ist gestochen scharf, der Sound brilliant.

Fazit: Monsters ist ein überraschend anderer Alien-Film mit Schwächen in der Charakterzeichnung. Dennoch wird er vielen Cineasten gut gefallen. Sicherlich ist er gar nichts für einen lustigen Männerabend.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Monsters, 26. April 2011
Von 
Chr Funke-Smolka "CFS" (Dortmund, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Monsters [Blu-ray] (Blu-ray)
Monsters
(Capelight Pictures)

Das der Film ein Spiegelbild der Gesellschaft, und seiner politischen und soziokulturellen Lage ist, ist nicht neu! Thesen und Abhandlungen dazu gibt es unzählige. Was jedoch aus der derzeitigen Welle an Invasionsfilmen auf unsere aktuelle Lage zu schließen ist, kann dann allerdings ein wenig beunruhigen!
Filme wie District 9, Cloverfield oder World Invasion: Battle Los Angeles bestimmen den derzeitigen Genre - Filmmarkt und vermitteln beim Zuschauer eine gepflegte Paranoia. Oberflächlich betrachtet, passt der vorliegende britische Film des Langfilmdebütanten Gareth Edwards dabei hervorragend in die Riege der eben genannten Filme. Aber dies eben auch nur oberflächlich. Unterschiede werden schnell deutlich, wenn man zum Beispiel das Tempo, Effekte oder die Bildsprache mit anderen Vertretern vergleicht. Aber ich eile voraus!

Die Geschichte spielt in einer Zeit nach dem Einfall außerirdischen Lebens. Durch den Absturz einer NASA-Sonde über dem Grenzgebiet zwischen Mexiko und den Staaten gelang es der neuen Lebensform, sich schnell auszubreiten, so dass sich die Regierung gezwungen sieht, das Gebiet als 'infiziert' in eine Sperrzone zu verwandeln, und die sich dort ausbreitende Lebensform seit nunmehr 6 Jahren massiv zu bekämpfen. Da sich die Tochter eines bekannten und wohlhabenden Zeitungsmoguls in diesem Gebiet aufhält, die Regierung jedoch plant, sämtliche Fährwege auf lange Zeit zu sperren, heuert der Vater den Fotoreporter Andrew an, seine Tochter schnellstmöglich aus dem Gebiet zu holen. Da dieser jedoch ein echter Schlunz ist, verpassen die Beiden natürlich die letzte Fähre und sind nun gezwungen, die infizierte Zone zu Fuß zu durchqueren. Was nun folgt, sollte der Genrekenner eigentlich absehen können, aber weit gefehlt. Hier ist Monsters eher ein dramatisch-poetisches Roadmovie als eine Zerstörungs- und Invasionsorgie. Den Freund exquisiter Stadtzerlegungen wird dies wohl eher abschrecken, Zuschauer, die sich aber auf eine intelligente, hervorragend erzählte Geschichte mit glaubhaften Protagonisten einlassen können, werden dafür mit einem wunderbaren und packenden Film belohnt.

Auch die Veröffentlichung weiß zu begeistern. Die Blu ray aus dem Hause Capelight Pictures ist aus technischer Sicht als hervorragend zu bezeichnen. Ein klares, sauberes und plastisches Bild wird durch einen satten und Raumfüllenden Sound getragen. Im Bonusbereich findet der geneigte Zuschauer neben einem wunderbaren Kurzfilm ('Factory Farmed') des Regisseurs noch diverse, sehr umfangreiche Dokumentationen zu den Bereichen 'Schnitt', 'visuelle Effekte' oder der 'Comic Con' und einem knapp einstündigen Making of. Dazu kommen knapp 70 Minuten Interviews mit den Beteiligten, einem Audiokommentar und diversen Trailern. Monsters ist ein intensiver und aufwühlender, etwas anderer Beitrag zum aktuellen Invasions-Trend, der sich durch eine beinahe poetische Erzählweise wohltuend von den aktuellen Effektorgien abhebt. Beinahe traumwandlerisch schöne Bilder schaffen eine Atmosphäre, die unterstützt wird durch einen perfekten Soundtrack.

Wer sich darauf einlässt, wird mit dem meiner Meinung nach wohl interessantesten Genrefilm der letzten Zeit belohnt, der auf Grund seiner Geschichte und der erzählweise noch lange nachklingen wird. Eine absolute Empfehlung!!!

CFS
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen einer der besten Filme dieses Genres wobei..., 2. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
..was ist eigentlich das Genre von "Monsters"? Horror, Science Fiction, Fantasy, Roadmovie, Drama???
Es bleibt soviel zu sagen, wer auf Blockbuster steht sollte diesen Film nicht anschauen, wobei dieser "Low-Budget" Film hat für mich 100 x mehr Klasse, als manch große Produktion.
Wer allerdings offen für neue Filmideen ist, der kommt hier auf seine Kosten. Mit gerade mal 200.000 US$ wurde ein Film geschaffen, der mir lange in Erinnerung bleiben wird. Die Bilder und Musik ziehen einen schnell in den Bann und dank der Kameratechnik gibt es einen tollen, realen Effekt. Die Story der 2 Menschen, die sich "umringt" von Monstern befinden ist spannend, hat Atmosphäre und leise Untertöne. Vorallem die Paralellen zu der tatsächlichen amerikanischen Einwanderungspolitik, an der US/mexikanischen Grenze sind hier klar zu erkennen. Die Grenze in dem Film wurde allerdings weiter, ins fast "übermenschliche" ausgebaut, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die zentrale Szene des Films wird erst zu Ende deutlich, denn es ist noch nicht einmal der Schluß, der die Botschaft klärt wer oder was hier Monster sind, sondern vielmehr die Szene auf dem Friedhof. Diese Szene beklagt die Opfer, der Umstände um die außerirdische "Invasion", die ja eigentlich von Menschen auf die Erde geholt wurden, durch eine Forschungs-Sonde der Nasa. Die Angriffe der US-Regierung mit Giftgas und Raketen um Herr über die Monster zu werden forderte viele zivile Opfer.
Die "Monster" hingegen, sind nichts anderes als Tiere, die solange man diese in Ruhe läßt niemanden etwas zu Leide tun. Die Zusammenhänge mit elektrischem Strom, durch den diese Kreaturen angelockt werden und der Einmischung unserer menschlichen Rasse in die Natur bleibt dahin gestellt, dies kann jeder selbst interpretieren.
Die zwischenmenschliche Geschichte der beiden Protagonisten hat mich persönlich nicht so sehr bewegt, aber das Gesamtpaket des Films hat mich begeistert.
Eigentlich ist es wirklich ein Road Movie, aber eben mit den Zutaten eines Science Fiction Films und Dramas.
Für mich als Liebhaber von Monsterfilmen war es ein Hochgenuß einmal einen erfrischend anderen Monsterstreifen zu sehen. Für mich einer der wichtigsten Filme dieser Art und zusammen mit Troll Hunter einer der Wegbereiter, moderner Monsterfilme. Bitte mehr davon!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film enthält eine Botschaft ..., 20. Januar 2012
Von 
I. Baier "I.B." (Allgaeu,Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Monsters (DVD)
und ist sicher nicht aus der Kategorie "Horror-Spannung-Action".

Wer das erwartet wird hier enttäuscht.

Rahmenhandlung: Statt sich um die eigene Unvollkommenheit zu kümmern, greift der Mensch nach den Sternen, holt sich unerwünschte Tierchen auf die Erde und weiß dann nicht so recht mit ihnen umzugehen.

Die Aliens sind hier nur Mittel zum Zweck. Es geht in diesem Film um Selbsterkenntnis, Seelenverwandtschaft und letztlich um die Erkenntnis, daß der Mensch nicht nur seine Umwelt, sondern auch sich selbst richtet (das Ende des Film ist geradezu symbolhaft).

Ich fand den Film Klasse!!
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Monsters
Monsters von Scoot McNairy (DVD - 2011)
EUR 7,97
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