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132 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Zwischenmenschliches schlägt SciFi-Horror!,
Von Heiko (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
Kurz die Story aus meiner Sicht: Der nördliche Teil von Mexiko hin zur US-Grenze wurde vor sechs Jahren durch eine abgestürzte Weltraumsonde mit einer außerirdischen Lebenform "infiziert", wie es genannt wird. Seitdem wird von Seiten der USA alles erdenklich getan, um ein weiteres Ausbreiten über die eigenen Grenzen zu verhindern. Als Waffen dienen neben Schutzwällen Lufteinsätze mit Giftgas und Raketen.Der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) hat den Auftrag, die Bilder für eine Story zu der Situation zu liefern und erhofft sich dadurch seinen großen Durchbruch. Dumm nur, dass die Tochter Samantha (Whitney Able) seines obersten Chef in Mexiko gestrandet ist und schnellstmöglich wieder zurück in die USA soll. Und noch schlimmer, er soll dies sicherstellen. Da die Situation rund um die gesperrte Zone durch eine weitere Ausbreitung der Lebenwesen eskaliert und innerhalb von 48 Stunden alle Transportwege in die USA gesperrt werden sollen, bleibt Andrew nicht viel Zeit, um Samantha sicher zurück zu bringen. Auf ihrer Reise erleben die beiden, was der Kampf dem Land zugefügt hat, wie die Menschen die "Monster" sehen und versuchen gleichzeitig zu begreifen, was um sie herum vorgeht. Im Grunde bin ich ein Fan von großen SciFi- und Fantasy-Filmen. Der Film gehört aber nicht dazu, obwohl der Titel und die Hintergrundhandlung das glauben lassen könnten. Vielmehr ist er die Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig finden und durch ihre gemeinsame Reise mehr über den anderen, aber auch über sich selbst, erfahren. Der Titel des Film ist im Grunde das Brennglas der Geschichte. Die Frage, wer die Monster sind, kann auf vielen Ebenen gestellt werden. Sind es die außerirdischen Lebensformen? Sind es die US-Militär, die ein ganzes Land vergiften und zerbomben, in der Hoffnung, Herr über die Situation zu werden? Oder auch die Menschen, die Profit aus der Situation ziehen? Man möchte so kurz nach dem Erscheinen eines Filmes nicht zu viel verraten. aber soviel sei gesagt: Es wird schnell klar, das die zwischenmenschlichen Situationen weit mehr Platz in dem Film bekommen, als die krakenähnlichen, haushohen Lebewesen. Dennoch schaffen sie die Grundlage, um die Hauptfiguren von einer Ausnahmesituation in die nächste zu katapultieren. Bis zum Ende hin schafft es der Film, durch seine leisen Töne in einer zerrütteten Welt zu beeindrucken. Dafür wählt er einfache, aber auch beeindruckende Bilder. Und ein Finale, dass die gesamte Handlung auf die Spitze treibt, gibt es auch. In diesem werden die grundlegenden Fragen, wer die Monster sind und was Leben eigentlich bedeutet, interessant zusammengeführt. Soviel sei verraten. Was macht diesen Film also sehenswert? Definitiv nicht die (trotz Minibudget hervorragend gelungenen) Lebenwesen, die sich einen eigenen Lebensraum geschaffen haben. Sie bilden nur den Rahmen. Vielmehr wird dieser Film diejenigen begeistern, die die Suche in den menschlichen Abgründe, aber auch nach den besseren Seiten des Menschen, zu schätzen wissen. Mein Fazit: Defintiv kein "großer Hollywood-Film", wenn man darunter den Aufmarsch von Superstars und den Einsatz von Unmengen an Spezialeffekten versteht. Der Film kann aber fesseln, solange man ihm mehr als 10 Minuten Zeit zum Entfalten gibt. Und das fällt heutzutage vielen schwer, so schnell wie das Leben soll auch die Unterhaltung sein. "Monsters" geht hier den umgekehrten Weg und gefällt durch seine nachdenklich stimmenden Atmosphäre. Dafür gibt es von mir starke 4 Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
144 von 167 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kaufen Sie diesen Film nicht...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Limited Steelbook Edition) [Blu-ray] (Blu-ray)
...wenn Sie auf leichte Unterhaltung mit schwacher Aussage stehen, die für viel Geld und einer Technik zur eher dürftigen Nachahmung des dreidimensionalen Sehens produziert wurde, vorzugsweise mit viel Blut (das dann doch nicht zu sehen ist, weil dann der Film keinem so breitgefächerten Publikum zugänglich gemacht werden könnte) und einfachen, schwarz-weiß gefärbten Konflikten mit entsprechenden, in der Regel gewaltbetonten, Lösungen.Wenn Sie den vorangegangenen Satz verstanden haben, und zu sich immer noch zu dieser Zielgruppe zählen, empfehle ich Ihnen Suchbegriffe wie "Predator", "Avatar", oder irgendetwas, das mit Gerätschaften aus dem lokalen Baumarkt zu tun hat. Sollten Sie jedoch zu der Art von Menschen gehören, die sich gerne auchmal selbst über etwas Gedanken machen und Werke ebensolcher Menschen bevorzugen, dann kann ich ihnen "Monsters" nur ans Herz legen. In "Monsters" geht es um nicht mehr und nicht weniger als um Menschen, die sich mit einer Realität auseinandersetzen müssen, die sich schneller wandelt, als die menschliche Konditionierung Schritt halten kann. Menschen, die lernen müssen, dass nur wenig von ihren früh erlernten Vorstellungen und Weltbildern Bestand haben kann, je mehr sich der Horizont ihrer Wahrnehmung erweitert, ein Thema, das tatsächlich eines der fundamentalsten Probleme unserer Spezies behandelt. All das ist zwar nicht neu, doch "Monsters" besticht durch eine völlig frische, unpretentiöse und vor allem klischeearme Herangehensweise. Durch den ruhigen Schnitt und die atmosphärischen Bilder bieten sich dem Betrachter Möglichkeiten, die Protagonisten und ihre Welt auf eine beihnahe intime Weise kennenzulernen, ohne dass viel erklärt werden muss. "Monsters" ist ein Roadmovie im klassischen Sinn. Zwei Menschen begegnen sich und teilen ein Stück gemeinsamen Lebensweges. So einfach, so klar. Die "alternative Realität" in der diese zeitlose Geschichte spielt, bietet zwar die Plattform, ist aber im Grunde zweitrangig, was nicht bedeuten soll, dass sie optisch keine Rolle spielt. Und dies ist ein weiterer Pluspunkt von "Monsters": Ambitionierte Produktionen, die mit sehr wenig Budget auskommen müssen, sind gezwungen sich auf die Darstellung dessen zu beschränken, was wirklich Bedeutung hat. So tritt besagte alternative Realität (ich mag den Ausdruck Science Fiction in diesem Zusammenhang nicht besonders) immer dann in Erscheinung, wenn sie tatsächlich einen Einfluss auf die Geschehnisse hat, und niemals um ihrer selbst Willen - sehr zum Leidwesen der im ersten Satz beschriebenen Clientel. Auch von einer Endzeitvision ist "Monsters" weit entfernt, denn der Ausgang ist offen und in hohem Maße davon abhängig, wie gut es der Menschheit gelingt mentale Veränderungen zu vollziehen und überkommene Vorstellungen über Bord zu werfen. So stellt sich am Rande auch die Frage nach der Fähigkeit des Homo Sapiens zur Koexistenz mit anderen Arten. Ich schreibe diese Rezension, um eine Lanze für "Monsters" zu brechen, eine Film den ich persönlich für (was das Genre angeht) für einen der besten seit langem halte, und weil es viel zu einfach ist eine schlechte Bewertung abzugeben, nur weil etwas nicht den persönlichen Geschmack trifft, oder schlimmer, weil man etwas nicht versteht. Und weil ich gerne Filme sehe, die beweisen, dass es möglich ist, den Ruf nach Anspruch auch mit - für dieses Genre - verschwindend geringen Budgets zu befriedigen. Und weil alleine schon die Kamerarbeit diesen Film sehenswert macht. Und weil die musikalische Vertonung die Atmosphäre des Werkes wunderbar hörbar macht. Und weil er, wenn man sich darauf einlässt, einen tief berühren kann. Weil ich ihn mag. Achim Dietze Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Wie heißt die Frau gleich?!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Monsters (limitiertes Quersteelbook) [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
"Für ein Bild von einem durch nen Alien getötetes Kind bezahlt mir das Magazin 50 000 Dollar, für das eines lächelnden Jungen keinen Cent!"Der Fotograf Andrew ist in Mexiko um spektakuläre Schreckensbilder einer außerirdischen Invasion für ein US-Magazin zu knipsen. Die krakenähnlichen Riesenaliens haben sich im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA angesiedelt und vermehren sich schnell. Die USA wollen Ihre Grenze abriegeln und so erhält Andrew die Aufgabe die Tochter des Magazin-Chefs noch rechtzeitig in die Staaten zu bringen. Sie verpassen jedoch Ihre letzte Fähre und müssen sich auf dem Landweg durch die infizierte Zone" schlagen. Wer nun einen Actionthriller a la Battle of Los Angeles oder Krieg der Welten erwartet, auch auf Grund der FSK 16 Einstufung, wird enttäuscht. Die Monster sind kaum zu sehen und wenn dann nachts, und die Action ist mit 2 bis 3 kleinen Szenen sehr sparsam gesät. Der Film versucht viel mehr das Verhalten zweier grundunterschiedlicher Charaktere in einer Extremsituation zu portraitieren. Dazu bleibt die Kamera und die Geschichte immer bei den beiden Hauptdarstellern, eine Nebenhandlung gibt es nicht. Regisseur Edwards versucht daraus ein atmosphärisches Drama zu inszenieren, schafft es aber leider nicht ganz den Zwei-Personen-Plot auch mit der nötigen Spannung zu versorgen. Das liegt hauptsächlich an der Blässe und Flachheit der weiblichen Hauptfigur. Ihr Charakter bleibt den ganzen Film über belanglos, man erfährt nichts über sie (Frage an die 5-Sterne Rezensenten: Wie heißt die Frau?). Wer ist sie? Was macht Sie beruflich? was macht sie in Mexiko? Ihre "Geschichte" berührt den Zuschauer überhaupt nicht, es ist einem fast gleichgültig, ob sie es in die USA schafft oder nicht. Die Schicksale der mexikanischen Bevölkerung, die die Angriffe der Aliens und das flächendeckende Bombardement der Amis ertragen müssen, erschüttern weit mehr als die Angst und der Überlebenskampf der Hauptdarstellerin. Etwas besser ist der Fotograf Andrew gezeichnet. Es ist durchaus glaubhaft, wie aus dem launischen und abgestumpften Draufgänger ein Mann mit Verantwortung und Gefühlen wird. Der Film funktioniert hauptsächlich wegen des absoluten Realismus der Story. Genauso könnte solch ein Szenario ablaufen. Es gibt keine unbesiegbaren Helden, alle sind echt, verletzbar und mit Stärken und Schwächen gesegnet. Ein völlig unerwartetes und für Monsterfilme absolut untypisches Ende rundet diesen Gesamteindruck ab. Auch visuell macht der Film einiges her, die Atmosphäre im mexikanischen Grenzgebiet ist toll eingefangen, Edwards nutzt schöne ruhige und langsame" Bilder, ohne künstliche Hektik durch schnelle Schnitte oder verwackelte Handkameraaufnahmen. Die Bluray selbst bekommt 5 dicke Punkte: Das Steelbook ist toll gestaltet und hat in jeder Sammlung einen Ehrenplatz verdient. Das Bild ist gestochen scharf, der Sound brilliant. Fazit: Monsters ist ein überraschend anderer Alien-Film mit Schwächen in der Charakterzeichnung. Dennoch wird er vielen Cineasten gut gefallen. Sicherlich ist er gar nichts für einen lustigen Männerabend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Weitab vom Einheitsbrei,
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Limited Steelbook Edition) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich kann mich in keinster Weise den letzten Rezensionen anschliessen, wer blutiges Gematsche anschauen will ist hier definitiv am falschen Ort, und langweilig ist der Film nur für die MTV und Viva Generation die alle Nanosekunde einen neuen Schnitt oder eine neue Einstellung braucht.Erfrischend anders ist dieser Film der mit langen Schnitten und wunderschönen Aufnahmen eine sehr emotionale Geschichte erzählt. Es fällt schwer ihn eindeutig zu kategorisieren, SiFi, Liebesfilm hmmm passt alles nicht so ganz. Vielleicht ein Roadmovie der besonderen Art mit sehr schönen Bilder, einfühlsamer Musik und einer guten Story. Man muss sich auf diesen Film einlassen um ihn zu geniessen. Für mich eine der positivsten Überraschungen 2010. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
"Jeder muss sehen wo er bleibt.",
Von
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
Eine klare Aussage des Fotografen Andrew Kaulder(Scoot McNairy). Aber die Worte sind nicht so leicht umzusetzen, denn Andrew hat seinem Boss versprochen, dessen Tochter Sam(Whitney Able) heil nach Hause zu bringen. Das wird jedoch schwieriger als erwartet. Sam und Andrew befinden sich schließlich in der Nähe der infizierten Zone, mitten in Mexiko. Seitdem eine Raumsonde, die außerirdisches Leben im Weltall aufgesammelt hat, dort abgestürzt ist, treiben unheimliche Kreaturen ihr Unwesen in der Zone. Die USA haben sich gegenüber Mexiko mit einer gigantischen Mauer abgesichert und das Durchqueren der Zone kommt einem geplanten Selbstmord gleich. Natürlich verpassen Sam und Andrew die sichere Fähre und hängen im Dschungel fest. Da die Angriffe der Kreaturen immer heftiger werden, müssen die Beiden so schnell wie möglich in Richtung USA aufbrechen. Schließlich will Sam bald heiraten und Andrew muss seine Bilder verkaufen. Sie entschließen sich zum Durchqueren der infizierten Zone. Trotz eines bewaffneten Begleitkommandos sind sie dort den Kreaturen schutzlos ausgeliefert...Hört sich doch wie ein billiger B-Film-Plot an, oder? Ist es aber nicht! Gareth Edwards hat seinen Film -Monsters- wunderbar umgesetzt, vor allem aber vor grandiosen Kulissen brilliant fotografiert. Da schmerzt es nicht all zu sehr, wenn die außerirdischen Kreaturen ein wenig lieblos zusammengeschustert wirken. Edwards Bilder aus dem zentralen Mittelamerika entschädigen den Zuschauer mehrfach dafür. Zu den surreal-schönen Bildern von Schiffen, die in Baumwipfeln gestrandet sind und Hotelruinen, die der Urwald zurückerobert hat, gesellen sich in Edwards Film zwei sehr gut agierende Hauptdarsteller. Scoot McNairy, der mich optisch ein wenig an den jungen Jean-Louis Trintignant erinnerte und Whitney Able geben das Paar wider Willen routinert und mit großer Klasse. Das verpasst dem Film einen weiteren Pluspunkt. Die englische Produktion, die mittlerweile auf mehreren Festivals gelaufen ist, verströmt ihren eigenen, ganz speziellen Charme. Den muss man nicht mögen, darf man aber. Ich persönlich war sehr angenehm von -Monsters- überrascht. Klein, aber fein, ist immer noch für eine Überraschung gut. Lassen sie sich also nicht von negativen Kritiken abschrecken und begeben sie sich selbst auf den gefährlichen Weg in Richtung der großen Mauer. Wer weiß, vielleicht unterhält sie dieser Trip genau so gut wie mich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Monsters,
Von
Rezension bezieht sich auf: Monsters [Blu-ray] (Blu-ray)
Monsters(Capelight Pictures) Das der Film ein Spiegelbild der Gesellschaft, und seiner politischen und soziokulturellen Lage ist, ist nicht neu! Thesen und Abhandlungen dazu gibt es unzählige. Was jedoch aus der derzeitigen Welle an Invasionsfilmen auf unsere aktuelle Lage zu schließen ist, kann dann allerdings ein wenig beunruhigen! Filme wie District 9, Cloverfield oder World Invasion: Battle Los Angeles bestimmen den derzeitigen Genre - Filmmarkt und vermitteln beim Zuschauer eine gepflegte Paranoia. Oberflächlich betrachtet, passt der vorliegende britische Film des Langfilmdebütanten Gareth Edwards dabei hervorragend in die Riege der eben genannten Filme. Aber dies eben auch nur oberflächlich. Unterschiede werden schnell deutlich, wenn man zum Beispiel das Tempo, Effekte oder die Bildsprache mit anderen Vertretern vergleicht. Aber ich eile voraus! Die Geschichte spielt in einer Zeit nach dem Einfall außerirdischen Lebens. Durch den Absturz einer NASA-Sonde über dem Grenzgebiet zwischen Mexiko und den Staaten gelang es der neuen Lebensform, sich schnell auszubreiten, so dass sich die Regierung gezwungen sieht, das Gebiet als 'infiziert' in eine Sperrzone zu verwandeln, und die sich dort ausbreitende Lebensform seit nunmehr 6 Jahren massiv zu bekämpfen. Da sich die Tochter eines bekannten und wohlhabenden Zeitungsmoguls in diesem Gebiet aufhält, die Regierung jedoch plant, sämtliche Fährwege auf lange Zeit zu sperren, heuert der Vater den Fotoreporter Andrew an, seine Tochter schnellstmöglich aus dem Gebiet zu holen. Da dieser jedoch ein echter Schlunz ist, verpassen die Beiden natürlich die letzte Fähre und sind nun gezwungen, die infizierte Zone zu Fuß zu durchqueren. Was nun folgt, sollte der Genrekenner eigentlich absehen können, aber weit gefehlt. Hier ist Monsters eher ein dramatisch-poetisches Roadmovie als eine Zerstörungs- und Invasionsorgie. Den Freund exquisiter Stadtzerlegungen wird dies wohl eher abschrecken, Zuschauer, die sich aber auf eine intelligente, hervorragend erzählte Geschichte mit glaubhaften Protagonisten einlassen können, werden dafür mit einem wunderbaren und packenden Film belohnt. Auch die Veröffentlichung weiß zu begeistern. Die Blu ray aus dem Hause Capelight Pictures ist aus technischer Sicht als hervorragend zu bezeichnen. Ein klares, sauberes und plastisches Bild wird durch einen satten und Raumfüllenden Sound getragen. Im Bonusbereich findet der geneigte Zuschauer neben einem wunderbaren Kurzfilm ('Factory Farmed') des Regisseurs noch diverse, sehr umfangreiche Dokumentationen zu den Bereichen 'Schnitt', 'visuelle Effekte' oder der 'Comic Con' und einem knapp einstündigen Making of. Dazu kommen knapp 70 Minuten Interviews mit den Beteiligten, einem Audiokommentar und diversen Trailern. Monsters ist ein intensiver und aufwühlender, etwas anderer Beitrag zum aktuellen Invasions-Trend, der sich durch eine beinahe poetische Erzählweise wohltuend von den aktuellen Effektorgien abhebt. Beinahe traumwandlerisch schöne Bilder schaffen eine Atmosphäre, die unterstützt wird durch einen perfekten Soundtrack. Wer sich darauf einlässt, wird mit dem meiner Meinung nach wohl interessantesten Genrefilm der letzten Zeit belohnt, der auf Grund seiner Geschichte und der erzählweise noch lange nachklingen wird. Eine absolute Empfehlung!!! CFS Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Irgendwie enttäuschend,
Von Kupper (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
Wie bei so vielen Filmen geht auch hier die Meinung sehr weit auseinander.Den Film habe ohne Vorkenntnisse erworben. Ich fand die Story interessant und die "District 9" Erwähnung auf der Vorderseite des Covers, war für mich eine klare Kaufempfehlung. Ehrlich gesagt habe ich mir von dem Film mehr versprochen.Der Film ist nicht unbedingt schlecht, aber über weite Strecken überraschend spannungsarm,wenn nicht sogar schlicht langweilig.Der Film verpasst es einfach eine gewisse Spannung aufzubauen und den Außerirdischen etwas Mysteriöses zu geben. An vielen Stellen wirkt der Film auch einfach unglaubwürdig. Denn wenn sowas tatsächlich passieren würde, könnte ich mir ein ganz anderes Szenario vorstellen. Mag sein das ich da ein wenig zu kritisch bin, aber es gibt Sicherlich eine ganze Reihe bessere Filme zu diesem Thema. Aber auch das ist ja Geschmackssache. So long Kupper Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
einer der besten Filme dieses Genres wobei...,
Von E.Heneka "eheneka" (Rheinbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
..was ist eigentlich das Genre von "Monsters"? Horror, Science Fiction, Fantasy, Roadmovie, Drama???Es bleibt soviel zu sagen, wer auf Blockbuster steht sollte diesen Film nicht anschauen, wobei dieser "Low-Budget" Film hat für mich 100 x mehr Klasse, als manch große Produktion. Wer allerdings offen für neue Filmideen ist, der kommt hier auf seine Kosten. Mit gerade mal 200.000 US$ wurde ein Film geschaffen, der mir lange in Erinnerung bleiben wird. Die Bilder und Musik ziehen einen schnell in den Bann und dank der Kameratechnik gibt es einen tollen, realen Effekt. Die Story der 2 Menschen, die sich "umringt" von Monstern befinden ist spannend, hat Atmosphäre und leise Untertöne. Vorallem die Paralellen zu der tatsächlichen amerikanischen Einwanderungspolitik, an der US/mexikanischen Grenze sind hier klar zu erkennen. Die Grenze in dem Film wurde allerdings weiter, ins fast "übermenschliche" ausgebaut, im wahrsten Sinne des Wortes. Die zentrale Szene des Films wird erst zu Ende deutlich, denn es ist noch nicht einmal der Schluß, der die Botschaft klärt wer oder was hier Monster sind, sondern vielmehr die Szene auf dem Friedhof. Diese Szene beklagt die Opfer, der Umstände um die außerirdische "Invasion", die ja eigentlich von Menschen auf die Erde geholt wurden, durch eine Forschungs-Sonde der Nasa. Die Angriffe der US-Regierung mit Giftgas und Raketen um Herr über die Monster zu werden forderte viele zivile Opfer. Die "Monster" hingegen, sind nichts anderes als Tiere, die solange man diese in Ruhe läßt niemanden etwas zu Leide tun. Die Zusammenhänge mit elektrischem Strom, durch den diese Kreaturen angelockt werden und der Einmischung unserer menschlichen Rasse in die Natur bleibt dahin gestellt, dies kann jeder selbst interpretieren. Die zwischenmenschliche Geschichte der beiden Protagonisten hat mich persönlich nicht so sehr bewegt, aber das Gesamtpaket des Films hat mich begeistert. Eigentlich ist es wirklich ein Road Movie, aber eben mit den Zutaten eines Science Fiction Films und Dramas. Für mich als Liebhaber von Monsterfilmen war es ein Hochgenuß einmal einen erfrischend anderen Monsterstreifen zu sehen. Für mich einer der wichtigsten Filme dieser Art und zusammen mit Troll Hunter einer der Wegbereiter, moderner Monsterfilme. Bitte mehr davon! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Der etwas andere Sci-Fi...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Steelbook) [Limited Edition] (DVD)
Ich selbst bin ohne große Erwartungen in den Film gegangen und habe praktisch erst an der Kinokasse davon erfahren. Ich dachte an Science-Fiction á la "Independence Day", "Skyline" oder ähnlichen Alien-Invasion-Movies, gemischt mit Wackelkamera-Sci-Fi á la "Cloverfield"... die durchaus zu unterhalten wissen... und dann lief "Monsters".Zwei Hauptfiguren, die sich alles andere als ritterlich durch den Film kämpfen und am Ende ebensowenig die Welt retten können, wie die mächtigsten Nationen unserer Welt (und das auch nicht eine Minute in Erwägung gezogen haben) und ich war sehr erstaunt, Science Fiction einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben, ohne viel Geballer, ohne widerwärtige Aliens und Monster, die hinter jeder Ecke lauern und ohne einer handvoll Helden, die unseren Planeten vor dem Untergang bewahren. Mein Vorschlag: Einfach mal anschauen:) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kreaturen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Monsters (Limited Steelbook Edition) [Blu-ray] (Blu-ray)
"Monsters ist ein Science-Fiction-Drama von Regisseur Gareth Edwards aus dem Jahr 2010." - Auszug, Wikipedia, Eintrag zu "Monsters (Film)"Monsters wird schlecht vermarktet, so wie es schon bei Eden Log, Pan's Labyrinth oder zB auch Die Brücke nach Terrabithia passiert ist. Warum ist eigentlich ganz einfach zu beantworten: damit auch Leute, die diesem wirklich guten Film, eine 1 Sterne Bewertung gegeben haben, ins Kino rennen. Wer aber einen Blick in eine der vielen Vorabrezensionen (zB aus anderen Ländern, in denen Filme zumeist vorher erscheinen oder auch Zeitungen, die den Film vorab vorstellen) wirft, weiß ganz genau was ihn erwartet. Ich habe in hiesiger Zeitung einen Vorabbericht gelesen der mir explizit versicherte, dass es sich bei "Monsters" um KEINEN, und sie wiederholten es noch einmal "KEINEN" Film wie District9 handele!!! Ich war erleichtert, hat man in District9, welcher nun wirklich kein schlechter Film ist, den politischen Anklängen mit viel Schleim, Blut und Ekel den Gar aus und ihn dann letztendlich doch nur zu einem weiteren teuren Actionspektakel gemacht. Zum Film: Direkt zu Beginn werden militärische Mitschnitte gezeigt, in denen auch die titelgebenden "Monsters" zu sehen sind. Danach ist erstmal nicht viel von ihnen zu sehen, es beginnt die Charaktervorstellung, die Story nimmt ihren Lauf. Die Charaktere sind mir etwas zu vorhersehbar, die Story allerdings entwickelt sich aus meiner Sicht recht gut. Um den Film nicht langweilig werden zu lassen tauchen schon hin und wieder "Monster" auf, auch wenn ich sie eher Kreaturen nennen wollen würde. Das eigentlich Entscheidene aber ist die Entwicklung zwischen den Hauptdarstellern. (Daher rührt meiner Meinung nach auch die miese Stimmung unter den Actionliebhabern). Der Regisseur hat das Augenmerk ganz klar auf die zwischenmenschliche Beziehung zweier in Mexiko verloren gegangenen Menschen gelegt ohne dies zu übertreiben (und ich bin wahrlich kein Freund von Schmusefilmen!). Warum ich nun keine 5 Sterne gebe ist klar, es gibt hier und da Dinge im Film, die ich nicht gut finde und die Stimmung doch ein wenig vermiesen. Warum sind die Animationen so schlecht, wieso agieren die beiden Darsteller nicht mit den Kreaturen, warum tun die beiden genau das was ich denke das sie tun und warum tragen die Mexikaner keine Sombreros...Spaß bei Seite, "Monsters" ist ein wirklich guter Film der mit guten Bildern und einer doch recht hintergründigen Story daher kommt (Einwanderung, gesellschaftliche Zwänge, Kriegstreiben, Ängste...) ohne dabei zu sehr in eine Dokumentation zu verfallen. Ich beende meine Rezension mit einem Zitat: "Monsters entzieht sich weitgehend den Konventionen des Genres. Während in anderen Vertretern der Auftritt des Monsters die wahre Attraktion darstellt, sind die riesigen, krakenähnlichen Geschöpfe im Kinodebüt des englischen Computergrafikers Gareth Edwards kaum zu sehen. [...] Während der Monsterfilm Cloverfield über ein sehr hohes Budget verfügte, aber als billiges Amateurvideo getarnt war, verhält es sich mit Monsters genau umgekehrt. Zumindest äußerlich ist er alles andere als ein Low-Budget-Film und sieht sogar richtig gut aus.' - Michael Kienzl: Critic.de Wer jetzt noch eine 1* Rezension verfasst, dem ist echt nicht mehr zu helfen...ihr geht auch nicht in den Film "Hostel" und erwartet sowas wie "Honeymoon in Vegas", oder? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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