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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen74
3,8 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
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am 23. Dezember 2011
Für alle die kein Skyrim und Oblivion brauchen....

Habe lange gezögert mir dieses Spiel zu kaufen, vorallem wegen der schlechten Kritiken. Als es dann auf unter 40 Euro gesunken ist hab ich zugeschlagen. Ich habe es nicht bereut.

Das Spiel trifft genau meinen Geschmack. Man wird direkt in Herr der Ringe Zeit versetzt. Ich habe 5 Stunden am Stück gespielt und mir wurde es kein bisschen langweilig - ich wurde einfach in die Spielwelt hinen gerissen. Das passiert mir ganz selten bei Spielen, meistens find ich alles recht langweilig nach ein paar Minuten. Inzwischen habe ich einen Level 12 Kampfzwerg.

Das Spiel besteht zu 90% aus Orks moshen und zu 10% aus Story. Die Boss Kämpfe machen Spaß und erinnern an WOW - tolle Sache. Es gibt auch nette Icons. Aber alles in allem ist alles sehr einfach aufgebaut, man kommt schnell rein, hat nen einfachen Skill Tree. Das Spiel konzentriert sich mehr auf Action als auf Rollenspiel - das muss man halt mögen.

Toll finde ich es außerdem, dass man nicht allein kämpfen muss. Man hat immer seine 2 Begleiter dabei die einen unterstützen, heilen und wiederbeleben. Im KOOP habe ich es noch nicht gespielt, ist aber bestimmt ein Heidenspaß.

Die Grafik find ich für die XBOX 360 echt hübsch.
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am 12. November 2011
und solche die es werden wollen.

HdR:KiN ist endlich mal wieder eine gelungene Umsetzung des Herr der Ringe-Franchise. Nach dem doch eher enttäuschenden "Conquest" macht KiN wirklich Spaß - und das im Einzel- UND Mehrspielermodus.

Man startet die Kampagne, indem man sich zwischen drei Charakteren entscheidet, als da wären ein Zwerg als klassischer Nahkämpfer (mit Fernkampfambitionen), eine Elbin als Kundige (Heiler, Magier) und einem Waldläufer als Fernkämpfer (mit Nahkampfambitionen). Sofort danach beginnt die Eröffnungssequenz (die im Deutschen etwas Fehlvertont wurde. Das gibt sich aber umgehend nach dem ersten Treffen in Bree!) und man ist mitten drin im Ringkrieg an der Nordfront.

Die grafische Aufmachung ist gehobener Durchschnitt. Nichts Außergewöhnliches, aber auf keinen Fall schlecht gemacht. Man sieht die unterschiede bei Rünstungs- und Waffenwechsel an den Charakteren (es sind immer alle drei unterwegs, wovon man einen Charakter selbst steuert) und die Steuerung ist Genreüblich und somit schnell zu erlernen: eine Taste für den normalen Angriff, eine für den schweren, eine zum Blocken und die Wippen für den Bogen/die Armbrust. Dazu kommen noch Spezialfertigkeiten, die sich in drei Skilltrees pro Charakter aufstufen lassen.

Der Sound ist zwar nicht episch, aber stimmig und nicht störend. Die Gebiete sind leider etwas schlauchförmig geworden und häufig durch Übergänge getrennt. Man kann zwar recht frei über die Karte zu allen bisher besuchten Orten wechseln, aber ein "Open World"-Gefühl kommt nicht wirklich auf.

All das würde HdR:KiN zu einem durchschnittlichen Spiel machen, wäre da nicht der Mehrspielerpart. Hier trumpft KiN richtig auf. Wer irgendwann mal Herr der Ringe Online gespielt hat, wird sich hier sofort heimisch fühlen, auch wenn man nicht mit hudnerten udn tausenden anderen Spielern zusammenspielt.

Die gesamte Charakteraufmachung kommt einem sofort bekannt vor und wenn man zu zweit (an einer Konsole im Splitscreen oder Online) oder zu dritt (Online) durch Fornost, Moria oder den Düsterwald stapft, legt man den Controller so schnell nicht wieder aus der Hand. Allerdings kommt der Rollenspielteil etwas zu kurz, sodass ich KiN eher als Hack'n'Slay-Titel bezeichnen möchte. Aber das muss ja wirklich nichts negatives sein ;)

Man könnte es als eine Mischung aus "Hunted" und "Dungeon Siege 3" beschreiben mit etwas mehr Tiefgang bei der Charakterentwicklung und Präsentation.

Fazit
*****
Soloabenteurer und HdR-Fans werden mit diesem Spiel durchaus Spaß haben (4 Sterne). Seine wahren Stärken bekommt man allerdings nur im Zusammenspiel mit anderen zu Gesicht (5 Sterne) und Koop-Spieler kommen an diesem Spiel nicht vorbei. Wer dagegen ein Rollenspiel sucht, ist mit Skyrim & Co. besser bedient.

Unterm Strich bleibt eine wirklich gute Umsetzung des HdR-Franchise, die etliche Stunden an den Bildschirm fesselt.
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am 11. Dezember 2011
DHDR: Der krieg im Norden ist mehr Action als Rollenspiel. Das wird wahrscheinlich die vielen schlechten Kommentare hervorgeracht haben. Aber zu meinem Eindruck.

Das Spiel hat eine anständige Grafik, eine gute und genaue Steuerung und ordentliche Charaktere.

Leider aber bestet das Spiel zu 90% aus Gegner abmetzeln. Die wechseln zwar in ihrer Art aber es ist immer das gleiche. Daher wird das Spiel nach wenigen Stunden recht langweilen. Entscheidend dazu trägt das unkreative und lieblose Leveldesign dazu. Und als das nicht reichen würde läuft man nur durch Schlauchlevel.

Wenn ein Spiel schon den Namen "Der Herr der Ringe" trägt muss es qualitativer besser sein. Für ein WE ist es gut geeignet aber zu teuer im Vollpreis.
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In "Leicht" ist es sehr simpel. Innerhalb 10 Min hab ich level 5 erreicht. In Normal war bei mir in Level 6 Teil 1 schluss. Zu schwere Gegner und zu schwache KI Kameraden.
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am 17. Juli 2012
Zuerst war ich skeptisch, ob dieses Spiel für meine Bedürfnisse gerecht ist! Da ich kein Fan von Rollenspielen ala FF bin!

Jedoch geschieht dies nur nebensächlich, indem man seine Stärken, neue Eigenschaften/Combos oder Rüstung/Waffen einstellen kann! Finde ich auch gut, so hat man mit einem besseren Schwert oder 2 Schwertern bessere Möglichkeiten, wenn man nur mit dem Anfangsschwert kämpft! Hierzu muss auch gesagt werden, das die Rüstung/Waffen etc. auch zum Teil kaputt gehen, so das man im Bruchtal beim Schmied dies wieder reparieren kann.

Das Spiel gefällt mir sehr gut! Hatte damals schon die Herr der Ringe Spiele Die zweit Türme oder Rückkehr des Königs gespielt, wo die Action im wesentlichen genauso war, aber auch viel einfacher!!

Hier kommen wir nun zum entscheiden Punkt! Die Schwierigkeit ist hier wirklich extrem!!! schwer! Muss aber auch andeuten, das ich das Spiel im Singleplayer Modus spiele! Als Spielfigur habe ich den Waldläufer gefällt!

Zu Anfangs geht es noch! Aber wenn erst dieser Tharzog kommt... wird man regelrecht damit zu kämpfen haben, das dieses Spiel im Singleplayer "fast" unmöglich ist, dies durch zu spielen! Bei diesem Tharzog verbrachte ich einige anläufe! Da es auch leider (gerade im Singlemodus!) nicht so einfach ist, wenn einer meiner Gefährten fällt und ich diesen dann wieder beleben muss, wenn sich da eine scharr Orks versammelt, ist das leider unmöglich! Richtig düster wirds, wenn 2 der Gefährten zu Boden liegen oder man selbst Hilfe braucht!

Aber wenn man (noch) denkt das Tharzog schwer war, weiß garnicht was danach alles kommt! Wo man oft denkt. Mist. Das ist doch unmöglich! Aber nach mehren Anläufen u. versuchen geht es dann auch!..irgendwann!

Momentan spiele ich seit einer Woche und bin immer noch nicht durch! Momentan befinde ich mich wieder in solch einer "unmöglichen" Mission, wo 2 Trolle ein Tor zerstören wollen, wäre da nicht ein Spielefehler (Gegner haben sich nicht mehr bewegt!) gekommen, glaube ich nicht, das ich diese Trolle so leicht besiegt hätte. Momentan stecke ich da fest - was nach den Trollen kommt!

Leider passiert es etwas häufig - das meine KI Gefährten irgendwo feststecken! So das man oft gezwungen ist, die Level erneut zu beginnen. Sage nur der Zwerg der läuft manchmal unter niedrige Hindernisse und bleibt stecken!!

Was ich auch recht schwer finde - sind so Bosskämpfe (genauso wie bei Tharzog) - wo nachträglich noch eine vielzahl von Orks erscheint. Gerade die mit dem Hammer oder Mensch mit 2 Schwertern sind sehr schwer zu besiegen!

Hilfe kann man auch während des Spiels von einem riesigen Adler bekommen - aber dafür benötigt man wieder Federn im Avatar um diesen zu rufen.

Den Bogen kann man so gut wie gar vergessen. Es sei den man stockt sich im laufe des Spiels auf Level+ hoch - so das man auch einen besseren verwenden kann.

Im ganzen macht das Spiel aber ziemlichen spaß! Gerade weil ich schon über eine Woche spiele! Tag für Tag! Bei manchen spielen hab ich diese schon nach 1-3 Tagen durch, dies scheint auf jeden Fall eins zu sein, wo das nicht der Fall ist! Bin gespannt was nach dieser momentan schweren Mission dann folgt!

Das Hauptmenü hätte jedoch besser sein können. Da man hier sofort 1 der 3 Gefähretn aussucht, anstatt ein Spiel zu wählen. Frage mich sowieso wie es später sein wird, wenn ich das Spiel nochmal von vorne spielen möchte oder gar im co-op...ob man da dann von vorne beginnen kann?

Die Levels sind riesig! Jedoch unterteilt mit Sperren! Alle Levels sind aber liebevoll gestaltet! Selbst bekannte Figuren wie Aragon, Gandalf u co tauchen vor! Sehen den jeweiligen Darstellern auch ähnlich! Synchronisiert werden diese jedoch nicht von ihrem Stammsprechern, aber man hört schon bekannte Synchronstimmen darunter Bernd Schramm (Liam Nesson) - der hier jedoch einige Figuren spricht!

Also spielen werde ich das Spiel auf jeden Fall mal im co-op und hoffe das es dann etwas einfacher ist! gerade wenn man fällt und wiederbelebt werden muss. arrrg!
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am 29. Januar 2012
Lange erwartet, endlich durchgespielt - Das Action-RPG: Der Krieg im Norden. Durchschnittsware oder Topspiel? - das ist hier die Frage. Es wurde die engl. Fassung im O-Ton gespielt.

Krieg im Norden ist ein Action-RPG Titel mit deutlichen Hack'n'Slay-Anleihen. Es geht um 3 Helden, die sich im Norden von Mittelerde der bösen Brut entgegenstellen, um die nördlichen Städte zu schützen. Als einer der 3 ziehen wir mit den beiden anderen los und retten Auenland&Co.

Grafik:
Die Grafik ist etwas angestaubt, kann sich aber durch absolutes HdR-Feeling empfehlen. Und das ist für mich der entscheidende Punkt. Ich brauche keine technische Meisterleistung ala Crysis 2, sondern HdR-Feeling. Und das kommt auf. Schlecht umgesetzt sind lediglich die Gesichter bekannter Figuren.

Sound:
Die Soundkulisse ist gut, die Musik weiß zu gefallen. Solide Kost. Leider keine originalen Sprecher, stört allerdings hauptsächlich in Bruchtal, wo man viele bekannte Personen trifft. Einzig und alleine die Adler sind grottig vertont. Wieso spricht ein 5 Meter hoher Adler mit hallender, tiefer und schneller Stimme? Das passt absolut gar nicht. Das ganze wirkt noch unpassender, sobald der Dialog endet und sich der Adler mit einem schrillen Schrei in den Himmel verabschiedet. Ansonsten sind die Sprecher in Ordnung, aber die Adler ... nenene, stört aber zum Glück nur am Anfang.

Story:
Im Norden droht Gefahr, wir rücken aus. Damit haben wir den Kern. Einige Vorlagen von Tolkiens umfangreicher Mittelerde-Sammlung wurden verwendet und mit eigener Rezeptur erweitert - ist okay und bietet einen schönen Rahmen. Immerhin mal was anderes.

Atmosphäre:
Die Atmosphäre ist super, vorallem zum Ende hin. Und auch zwischendurch - wie in Bruchtal - hat das Spiel starke Momente. Allerdings wurde Potenzial verschenkt, da man keine originalen Sprecher hat (engl. Fassung) und die Interaktionen mit den NPCs insgesamt nur sehr beschränkt ablaufen. Ärgerlich: Besucht man vor Erfüllung eines Auftrags die NPCs erneut, erzählen sie einem die gleichen Geschichten nocheinmal. Als wäre man noch nie dort gewesen. Das konnte schon Diablo besser ... und das ist ja bekanntlich schon etwas älter.

Gameplay:
Es gibt 3 Klassen: Waldläufer (Mensch), Krieger (Zwerg), Zauberin (Elbin). Die Rollenverteilung ist relativ klar. Der Zwerg kriegt den Schaden ab, der Waldläufer haut und/oder schießt in zweiter Reihe und die Zauberin unterstützt beide u.a. mit Heilzaubern oder setzt alternativ Angriffszauber ein. Alle drei agieren immer zusammen, ob im Singleplayer oder im Multiplayer. Der größte Unterschied zu normalen Action-RPGs, bei denen man ja i.d.R. alleine agiert. Funktioniert auch sehr gut und macht Spaß. Die solide agierenden KI-Gefährten kann man online durch echte Mitspieler austauschen (macht das Spiel auch spaßiger) und Orks agieren im HdR-Universum niemals intelligent, also sollte man auch wenig erwarten. Und so metzelt man sich in bekannter Manier durch das Spiel - und das macht Spaß. Für größeres Gerät, wie Trolle, darf man ab und zu auch auf die Unterstützung der grottig vertonten "Luftwaffe" in Form von Adlern setzen. Das Spiel ist übrigens relativ blutig und nichts für Kinder, aber für Erwachsene dafür umso besser.
Die RPG-Anteile sind standard - austauschbare Kleidung/Rüstung, verschiedene Fertigkeiten, Stats ... nichts neues, aber alles gut umgesetzt. Sammelwut bei den Items kommt nicht auf, aber den Charakter levelt man trotzdem gerne hoch.

Knackpunkt ist die für dieses Genre schon typische Geradlinigkeit. Verzweigungen der Level und Wahlmöglichkeiten gibt es wenige bis keine. Allgemein ist das Spiel insgesamt wenig innovativ (bis auf das Gruppenspiel). Störend sind auch die sichtbar abgeteilten Levelabschnitte. Immerhin läuft technisch alles sehr flüssig und es gibt so gut wie keine Bugs, was ja heute leider nicht mehr selbstverständlich ist. Der einzige Absturz in meinem Playthrough: Die Videosequenz am Ende! Und die ließ sich auch nicht wiederholen - ärgerlich!

Langzeitmotivation:
Nach dem ersten Durchspielen wählt man den höchsten Schwierigkeitsgrad und ggfs. einen neuen Charakter und weiter gehts - am besten mit menschlichen Gefährten, das motiviert. Wer will, darf auch in zahlreichen Arenen gegen Horden von Gegnern kämpfen. Auch das macht mit menschlichen Gefährten viel Spaß - mit den KIs aber weniger, diese agieren hier wesentlich "sterblicher" als in der Kampagne und sind keine große Hilfe.

Fazit:
Mir fehlen: mehr Gameplay-Innovationen, eine packendere Story inkl. besserem Widersacher, Originalstimmen (engl.) und mehr Interaktionen mit NPCs d.h. ein paar Geschichten mehr, das gabs auch in Diablo 2 schon. Bis auf diese Punkte aber ein gutes Spiel.
Mir hat das Spiel jedenfalls viel Spaß gemacht und allen HdR-Fans und Fans des Action-RPGs ala Diablo, Torchlight etc. kann ich es nur empfehlen.

4/5
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am 4. März 2013
Ich habe das Spiel meinem Mann geschenkt, weil es den 2 Spieler-Modus hat. Ich wollte mal mitspielen...Habe bisher noch nie so ein Spiel gespielt. Es bringt tatsächlich Spass, auch gerade, weil wir es zu zweit mit geteiltem Bildschirm spielen.
Als Ungeübte sind die Kämpfe nicht leicht, aber mit einem erfahrenen Kämpfer an der Seite ist mein Charakter noch nicht gestorben, (ansonsten hätten wir halt Kämpfe öfter mal wiederholen müssen...) so dass man als Anfänger auch schöne Erfolgserlebnisse haben kann. Und es gibt massig schöne Sachen (Geld, Pfeile, Rüstungsteile, Pflanzen...) einzusammeln und zu finden.

Man kommt sich wirklich vor, als wenn man parallel zu Aragorn und den Gefährten lebt seine Aufgaben erfüllt in diesem Kampf.
Fazit. Auch als Anfänger sehr feine Unterhaltung mit hohem Spassfaktor. Ich merke gar nicht, wie die Zeit dabei verfliegt.
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am 6. Dezember 2011
... aber ich kann einfach nicht sagen, was es ist. Habe lange überlegt, das Spiel zweimal durchgespielt, aber ich kam einfach nicht dahinter, warum es mir vorkam, als sei das Spiel nur halb fertig.

Nun, einer der folgenden Punkte wird es wohl sein:
- mangelhaftes und uninterssantes Story-Telling (ich = riesen Fan von Herr der Ringe, aber bei den Gesprächen zuzuhören, hat mich irgendwann gelangweilt)
- Ende abgehackt und zu kurz. Da hätte man noch mehr rausholen können (siehe das Ende von Dragon Age 2, das ist lang, wird viel erzählt usw. Das hier wirkt wie gerade noch schnell 3 Tage vor dem Release erstellt)
- Lahme Nebenquests, die wirken, als wären sie gerade in der Mittagspause von dem Praktikanten erstellt worden.
- Story zu kurz, einzelne Missionen auch sehr kurz; wären da nicht die Massen von Feinden, wäre es noch kürzer.
- Streckenweise (nicht immer!!!) Hack'n'Slay á la "99 Nights 2", Welle auf Welle schwache Gegner, die nach zwei Schlägen tot sind, und irgendwann fragt man sich, ob die solange kommen, bis man irgendwas Besonderes gemacht hat
- Bosskämpfe sind ein schlechter Witz. Jeder Kampf gegen einen Troll ist anspruchsvoller und gefährlicher als ein Bosskampf. Die mächtigsten waren Tharzog und der Magier in der Drachenhöhle, aber auch nur, weil die ein Gefolge von Soldaten dabei hatten.
- Die deutsche Version (ja, NUR die Deutsche, die englische ist ok) ist völlig verbuggt, was die generierten Gespräche im freien Feld angeht. Beinahe kein Satz passt zu dem, was der Untertitel besagt (Bsp: Aussage: "Ein Troll!" --> Subtitle: "Da vorne geht der Weg weiter") Dadurch kann man kaum einer Unterhaltung folgen, weil man eben nicht immer direkt mitlesen kann.
- Man hat keinen Zugang zum Inventar der Mitstreiter. Gibt man denen einen Gegenstand, ist der für alle Zeiten weg.
- Man kann nicht zwischen Missionen wählen. Hat man x-viele Sidequests, dann zeigt der kurz aufkommende Radar nur dahin, wo die Hauptquest weitergeht, die Nebenquests kann man nicht eigens auswählen. Und das sollte man bei einem RPG nun wirklich erwarten können.
- Wie schon von einem anderen erwähnt, kann man die Mitstreiter nicht vernünftig ausrüsten, außerdem verhalten die sich genauso blöd wie die Feinde: Wo ist der größte Pulk an starken Gegnern? Da renne ich hin! Oh, ich bin tot...
- Finales Level war eine riesen Enttäuschung. Ich hatte mit etlichen starken Gegnern als Agandaûrs Leibwache gerechnet, aber was da kommt, wirkt wie ein schlechter Scherz.
- Kampf gegen Agandaûr auch irgendwie sehr einfach.

Alles in allem wirkt "Herr der Ringe - Krieg im Norden" unfertig, wie der kleine Bruder eines größeren Spiels, das sich mal in den Vordergrund drängt. Dafür kommt aber endlich mal wieder die richtige Mittelerde Atmosphäre auf, und die Fähigkeiten der Charas sind nicht so weit hergeholt wie etwa in "Die Eroberung".

Es ist kein schlechtes Spiel, und den Kauf war es wert. Besonders die Killmoves überzeugen sehr gut und sind wirklich gut gemacht. Leider wiederholen die sich schnell, aber das ist wohl nicht zu vermeiden. Aber obwohl es sich sehr gut spielt (auch wenn es stimmt, dass die Steuerung manchmal sehr langsam ist), so wirkt es doch, als müsste da das entscheidende Etwas noch hin, von dem man nicht weiß, was es ist, bis man es sieht. Und das sollte bei einem Spiel, gerade bei einem HdR-Spiel, einfach nicht sein...
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. März 2012
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden verfolgt nicht die klassische Trilogie um den einen Ring, sondern schreibt seine eigene Geschichte, welche jedoch Zeitgleich stattfindet. So trefft ihr während eures Abenteuers hin und wieder auf alte Bekannte, die ihren Vorbildern im Film sehr ähnlich sehen und somit einen guten Wiedererkennungswert haben. Wer also die Geschichte von Herr der Ringe kennt, wird sich schnell recht heimisch fühlen. Alle anderen werden sich sicher etwas schwer tun, der ganzen Story zu folgen.

Zu Beginn wählt ihr aus einem der drei vorgegebenen Charaktere. Ihr entscheidet, ob ihr als Eradan (Waldläufer), Andriel (Elfin) oder Farin (Zwerg) in den Krieg ziehen wollt. Euch ist es somit grundsätzlich nicht möglich einen eigenen Charakter zu erstellen. Zwischen den einzelnen Kapiteln ist es euch möglich den Charakter zu wechseln. Das Spiel bietet grundsätzlich eine Mischung aus Action und Rollenspiel. So zieht ihr durch die einzelnen, schon grafisch sehr ansehnlichen, aber auch sehr schlauchförmigen Levels/Kapitel und trefft häufig mit euren zwei Begeitern auf mehr oder weniger große Gegnerhorden, durch die ihr euch dann durchkämpft. Erst wenn hier der letzte Ork oder ähnliches vernichtet ist, könnt ihr euch weiterbewegen. So ist eine Flucht eigentlich gar nicht möglich, ihr müsst quasi immer kämpfen, weil sich in der Regel erst nach den Kämpfen ein Tor oder ähnliches öffnet, welche euch weiter vorankommen lässt. So zieht es sich halt durch das ganze Spiel. Eure K.I.-Mitstreiter verhalten sich dabei mal gar nicht so dämlich und so seit ihr nicht allein auf weiter Flur. Den Koop-Modus habe ich noch nicht ausprobieren können, kann mir aber vorstellen, dass durch bessere Abstimmung sich das ganze etwas besser spielen lässt. Durch die Kämpfe erhaltet ihr Erfahrungspunkte und steigt nach und nach im Level auf. So könnt ihr mit der Zeit verschiedene Eigenschaften für eure Kämpfer entwickeln. Jedoch ist das ganze nichts im Vergleich zu Skyrim. Man muss hier sagen, dass bei Herr der Ringe das Augenmerk eindeutig auf der Action liegt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde. Das Spiel hat eine große Lizens, wird dieser in meinen Augen aber nicht gerecht. Die Nebenaufgaben sind ein Witz und wirken sehr stark aufgesetzt. Die Hauptstory finde ich jetzt auch nicht wirklich spannend erzählt, da häufig auch Dialoge während der Kämpfe stattfinden und man sich einfach nicht auf Kampf und Story gleichzeitig konzentrieren kann. Für ein Rollenspiel ist die ganze Handlung einfach zu linear und zu stupide. Ich vermisse ein gewisses Open-World-Feeling, wie es mir Skyrim vermittelt. Die Grafik ist ganz ansehnlich, jedoch auch nicht der Knaller, fängt aber auch nicht bei großen Gegnerhorden an zu ruckeln. Bei der Steuerung kann man eigentlich nicht meckern, denn diese ist meiner Meinung nach direkt und recht eingänglich. Ich empfehle sich das Spiel vielleicht auszuleihen oder vorm Kauf auf jeden Fall anzutesten.
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am 29. Januar 2012
Wir haben das Spiel jetzt bereits einmal durchgespielt und sind jetzt beim zweiten Durchgang. Viele negative Dinge die in den Rezessionen erwähnt wurden stimmen. So sind einige Dinge dabei die man hätte besser machen können wobei dann wohl ein wirklich außergewöhnlich gutes Spiel herausgekommen wäre. Schade für die nur knapp verpasstge Chance.

Aber:

Ich muss sagen, wir (ich und meine Freundin) haben das Spiel trotz aller seiner Schwächen im Coop-Modus geradezu verschlungen. Zocksessions über 6 Stunden und teilweise bis viel zu früh am Morgen waren keine Seltenheit. Einfach weil es uns riesigen Spaß gemacht hat Goblins, Orcs und Urukais zu knüppeln. Auch wenn die Kämfpe auch immer wieder gleich ablaufen, machen sie auch immer wieder Spaß. Bossgegner werden im zweiten Durchgang noch einfacher, da die Charaktere ihr Level behalten (und weiter aufgelevelt werden können) und vor allem die Fernkampfwaffen mittlerweile fast zu stark sind. So war Tarzog im zweiten Durchgang ein Kinderspiel. Dafür haben wir festgestellt dass die einfachen Gegner, vor allem die "schwarzen Magier" sehr viel schwerer werden. Man kann gerade maximal 2 Treffer hinnehmen bevor man zu Boden geht. Wir werden also im zweiten Durchgang auch noch Motivation haben.

Als negative Aspekte sind wie schon des öfternen die manchmal wirklich schlecht umgesetzte deutsche Sprachasusgabe bzw. die schlechte Umsetzung auf die Mundbewegungen und zu erwähnen. Die Level sind schlauchig und es gibt immer nur einen Weg. Die Kämpfe laufen immer ähnlich und gleich ab. Die Bossgegner sind eigentlich viel zu einfach. Nur Tarzog hat uns etwas gefordert, und der kommt leider schon ziehmlich am Anfang. Und was ich besonders schade finde, dass sich die spielbaren Rassen, Waldläufer, Elbin und Zwerg, vom spielen her kaum unterscheiden. So sind auch die erlenbaren Fähigkeiten besonders bei Zwerg und Waldläufer sehr sehr ähnlich bzw. genau gleich. Es gibt nur sehr wenige Unterschiede. Auch die Elbin unterscheidet sich bis auf ihre Heilkünste nicht wirklich. Es lassen sich alle gleich spielen. Der Schaden der Fernkampffähigkeiten ist bei allen sehr hoch und im Nahkampf können auch alle gut bestehen. Das finde ich wirklich schade, denn ich hab mich eigentlich darauf gefreut als anderer Charakter auch eine völlig andere Spielweise an den Tag legen zu müssen und zu können. Dies ist aber nicht der Fall. Mann kann/muss das Spiel mit jedem Charakter gleich angehen. Das ist wirklich einer meiner größten Minuspunkte.

Im Großen und Ganzen:

Es macht uns riesig Spaß trotz der Schwächen. Und das ist es worauf es ankommt!

Gesamtwertung: 3-4 Sterne (Leider die Chnace auf ein ganz großes Spiel verpasst)
Aber Spielspaß: 5 Sterne!
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am 1. Januar 2012
Herr der Ringe Krieg im Norden ist ein Koop Hack and Slay mit einer Brise Rollenspiel.

Man hat die Auswahlzwischen einem Zwergen, einem menschlichen Waldläufer und einer Elbenmagierin, also das klassische Trio. Durch Levelaufstiege kann man Attribute steigern und Talentpunkte verteilen. Auch findet man neue Ausrüstungsgegenstände, sodass auch ein gewisser Sammeltrieb vorhanden ist. Zudem kann man diese auch noch verstärken ( eine Art Runensystem) und so zum Beispiel die Stärke erhöhen oder Gegner verlangsamen etc...

Ich habe das Spiel auf Normal, Heldenhaft und Legendär durchgespielt und fast jeden Erfolg freigespielt so Spass hat es mir bis jetzt gemacht und ich zocke es noch gern mit Clankollegen weiter. Soviel zur Bewertungsgrundlage, dass ihr seht, dass ich es nicht nur ein zwei Stunden gespielt habe und dann schon meine Meinung äussere.

Das Spiel ist unterteilt in ruhigere Abschnitte( in einem Rollenspiel wären das die Städte) wo man Missionen annimmt und mit den Leuten ein wenig plaudern kann und die Actionabschnitte, wo man sich durchkämpft. für Abwechslung ist gesorgt, da man auch ein paar Abschnitte hat, wo man mit einer Balliste die Gegner aufs Korn nimmt. Zudem bekommt man einen Greif an die Seite gestellt, welcher -vorausgesetzt man hat die Greifenfedern- sich auf einen einzelnen Gegner stürzt. Auch sind die einzelnen Abschnitte sehr abwechslungsreich, sodass man mal durch ein Schneegebirge stapft, mal durch einen Wald oder durch schön zerklüftete Ebenen.

In Herr der Ringe geht es nicht zimperlich zu und da fliegt auch mal ein Bein, aber es ist einfach Dark Fantasy und das geht in Ordnung. Extra Erfahrungspunkte bekommt auch wenn man Finisher macht, wenn man das im Multiplayer macht( also zwei gleichzeitig) dann hagelt es nochmal mehr Punkte.

Die Geschichte ist sehr simpel gestrickt und handelt von einem bösen Widersacher im Norden, welcher ein Bündnis mit einem Drachen eingehen will. Dieser Bösewicht ist ein Diener Saurons und den Rest kann man sich ja denken. Was die Geschichte aber aufwertet ist die Tatsache, dass es wirkliche emotionale Momente gibt und so am Ende bei einer Person/Wesen ein alternative Ende möglich ist( was zugleich an einen Erfolg gekoppelt ist..). Leider kommt das erst gegen Ende so ein wenig emotional rüber und die Helden bleiben blass.

Der Sound ist in Ordnung und passt sich dem Spiel an, die deutsche Sprachausgabe klingt gelangweilt.

Der Mehrspielermodus ist super und jeder Mitspieler kriegt Beute von erledigten Gegnern oder aus Schatztruhen etc. man kann bis zu drei Spielern online zocken und auch im Splitscreen kann man zocken.

Negative Sachen:

Die KI der computergesteuerten Charaktere ist schlechter als die eines Call of Duty.Soldaten( auf deutsch: bodenlos) und so muss man durch "Skill" einiges ausgleichen, damit man gut durch das Spiel kommt.

Auch sind die Bosskämpfe nicht gerade anspruchsvoll und die Gegner agieren auch wie hirnlose Idioten.

Wie schon erwähnt ist auch die Geschichte nicht so spannend.

Zudem sind die Fähigkeiten einfach nicht "cool" sondern sehr standartmässig und von einem Charakter ist eine aktive Fähigkeit so übermächtig( mit der mache ich gerade über 100000 Schaden und das haut selbst einen Endgegner nach 3 Treffern aus den Latschen..)

Fazit:
Doch trotz dieser Kritikpunkte bleibt Herr der Ringe Krieg im Norden ein wirklich unterhaltsames Spiel und bekommt die vier Sterne, die es sich verdient hat. Einen Punkt Abzug aufgrund der Kritikpunkte.
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