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Kundenrezensionen

19
4,1 von 5 Sternen
Relentless, Reckless Forever
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Preis:8,49 €
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2011
Man kommt bei aller Verbundenheit mit Children of Bodom nicht umhin, den Finnen auf "Relentless Reckless Forever" eine gewisse Stagnation zu attestieren. Per se ist das ja nichts Schlechtes, wie andere Bands von Album zu Album beweisen. Problematisch wird es nur, wenn die wirklich großen Momente fehlen. Davon hat der 2011er-Output der Truppe um Schreihals/Gitarrist Alexi Laiho zwar ein paar zu bieten, aber so dicht wie in alten Zeiten sind die Hits aber bei weitem nicht mehr gesät. Wie schon beim Vorgängerwerk "Blooddrunk" sollte man sich auf jeden Fall einige Hördurchläufe gönnen, beim ersten Mal bleibt nicht sonderlich viel hängen.

Nach zwei, drei Durchgängen sind dann aber auch relativ schnell die besten Songs ausgemacht. Die verstecken sich meines Erachtens eher am Ende des Albums, wobei ich auch den Opener "Not My Funeral" nicht übel finde. Er ist ob einer gewissen Behäbigkeit als Eröffnung allerdings nicht optimal gewählt. Wirklich überzeugen kann mich im vorderen Teil der CD eigentlich nur "Roundtrip To Hell And Back". Am Ende des Albums gibt es dafür mit "Cry Of The Nihilist", "Was It Worth It?" und dem großartigen Rausschmeißer "Northpole Throwdown" ("At the f***in' northpole - We show no mercy!!", göttlich...) drei wirklich starke Nummern, die mit dem Rest ein wenig versöhnen.

Dieser Rest ist für mich weder zwar nicht übermäßig schlecht, aber halt auch nicht besser als Durchschnittskost, wie man sie schon auf den letzten Alben teilweise zu hören bekam. Die schnellen "Shovel Knockout" und "Pussyfoot Miss Suicide" sowie der stampfende Titeltrack wollen auch nach oftmaligem Hören einfach nicht zünden. Woran das genau liegt, ist mir nicht ganz klar. Irgendwie klingen viele Stücke auf der Platte angestrengt und gequält und werden wohl auch deshalb als anstrengend empfunden. Immerhin gibt es meiner Ansicht nach nur einen Totalausfall zu vermelden: das bereits vorab bekannte "Ugly" gehört in meinen Ohren neben einigen Stücken von "Are You Dead Yet?" zu den schwächsten Bodom-Songs überhaupt.

Mehr als drei Sterne sind damit trotz einiger brauchbarer Stücke nicht drin. Children Of Bodom befinden sich anno 2011 scheinbar in einer Phase der Orientierungslosigkeit. Bleibt zu hoffen, dass die Band das unbeschadet übersteht. Live sind die Finnen aber nach wie vor eine Macht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Bereits drei Jahre sind schon wieder vergangen, seitdem COB ihr letztes Werk "Blooddrunk" auf die Fans losließen. Die Presse spaltete sich bei diesem Werk. Von Meisterwerk, über Mittelmaß, bis hin zur totalen Enttäuschung war eigentlich alles dabei. Da war man natürlich gespannt, ob denn bei "Relentless Reckless Forever" mehr Einigkeit herrscht.

Klar, wenn einen der Grim-Reaper-Hoschi vom Artwork aus anglotzt und dabei die Sense nicht weit ist, dann ist die Chance, dass man ein CHILDREN OF BODOM Album in Händen hält doch sehr groß. Einzig die Pose und die Farbe dieses ändern sich von Werk zu Werk, und so auch dieses Mal. Auf dem nunmehr siebten Album der Finnen findet man sofort und mühelos alle Stilmittel und Trademarks der Band wieder. Schnelle Riffs, keifende Vocals, COB-typische Rhythmen und furiose Soli auf der Gitarre und dem Keyboard.

Die Hatecrew startet mit "Not My Funeral" eher verhalten und kann trotz guter Melodien noch nicht viele Akzente setzten. "Shovel Knockout" geht da schon etwas direkter an die Sache. Nach kurzem Gitarrengequietsche wird es flotter und Alexi schreit sich die Seele aus dem Leib. Ein guter Chrous und stimmige Melodien machen den Song lebendig. Aber sowohl die genannten Keyboard-Melodien als auch die Rhythmik hat man von der Truppe schon sehr oft vernommen. Die Truppe bleibt sich und ihrer Stagnation also treu. Was hier sehr kritisch klingt, ist für den Fan aber eine wahre Freude, denn irgendwelche großen Experimente oder Änderungen im Sound findet man nicht und COB gehen beständig ihren Weg.

Problem bei der Sache ist einfach nur, dass dem siebten Werke die Highlights und großen Momente fehlen und man eigentlich alles schon so oder so ähnlich von der Truppe gehört hat, weshalb man sich fragt, warum man nicht einfach die alten Werke wieder auflegt. Aber seine Daseinsberechtigung hat "Relentless Reckless Forever" dann doch. "Pussyfoot Miss Suicide" macht dank seiner ungezügelten Energie richtig Freude, "Was It Worth It?" gefällt durch die Kombination aus Melodien und Rhythmik und "Northpole Throwdown" geht direkt in's Gesicht.

Für Fans ein Muss, für nicht Fans natürlich einmal mehr ein Grund einen Umweg um die Band zu machen. Die mangelnde Weiterentwicklung ist nach wie vor des einen Freud und des anderen Leid. Schade auch, dass man auch dieses Mal wieder nur knapp über die 30 Minuten hinaus kommt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2011
Als langjähriger Fan der Band war ich natürlich besonders gespannt auf das neue Werk. Da ich vom ursprünglichen Bodom-Sound stark in meiner musikalischen und auch etwas in meiner emotionalen Entwicklung beeinflusst wurde war ich, wie viele andere Bodom Fans, vom letzten Werk doch eher enttäuscht. Woran lag das? Ganz einfach. Der Spirit (ich nenne das jetzt einfach so) ist durch die musikalische Entwicklung etwas auf der Strecke geblieben und musste zugunsten von Schnelligkeit und Härte weichen. Die Zeiten in denen man sich in Gedanken an den, von grausamer Romantik geprägten, nebelbedeckten Bodom-See träumen konnte waren vorbei.
Wie verhält es sich nun mit dem neuen Album "Relentless Reckless Forever"? Nicht ganz so.
Die Platte ist wieder stark vom Thrash beeinflusst, wie auch die letzten Werke. Das athmosphärische Keyboard musste zurückstecken. Und dennoch kommt es zugänglicher daher, wie beispielsweise "Blooddrunk". An Alexis Solokünsten und Keifgesang hat sich nichts geändert und deswegen werde ich in Folge auch nicht weiter darauf eingehen.

Not my Funeral beginnt flott, thrashig und doch können Keyboards einen Hauch vom alten Bodom Zauber, der vor allem im Mittelteil vor den Soli zum tragen kommt, verbreiten.
Shovel Knockout stellt sich als mein persönlicher Höhepunkt heraus. Obwohl die Strophe alles wegballert kann der Chorus an alte "Follow The Reaper"-Zeiten anknüpfen. Sehr geil.
Rountrip To Hell And Back kann in einer Reihe mit Songs wie Everytime I Die, Angels Don't Kill oder Banned From Heaven genannt werden und überzeugt mit großen Melodien und gemäßigtem Tempo.
Pussyfoot Miss Suicide könnte dagegen gut und gerne auf "Blooddrunk" stehen und kann mich irgendwie von vorne bis hinten nicht überzeugen. Von Athmosphäre ist wenig zu spüren. Nett anzuhören, technisch einwandfrei aber kein Höhepunkt.
Relentless, Reckless, Forever kommt stampfend daher und kann mit einer flotten Strophe überzeugen. Der Refrain ist mir irgendwie zu abgedreht. Kommt auch eher in die Abteilung "akzeptiert".
Ugly beginnt mal wieder mit einem Film-Zitat, was an gute alte Zeiten erinnert. Eine sehr gelungene Mischung aus alten athmosphärischen Klängen und neuer Bodom-Härte stellt sich ein und weiß durchaus zu überzeugen. Der Song wird live garantiert einschlagen.
Cry Of The Nihilist kommt mit Horror-Film-Keyboard daher und thrasht dann munter drauflos. Ein großartiger Refrain und ein Keyboard-Solo, welches an frühe Jahre erinnert macht den Song zu einem der Höhepunkte des Albums.
Was It Worth It? ist die erste Single des Albums und führt die Marschrichtung der letzten Alben fort. Das Riff in der ersten Strophe klingt verdächtig nach Blooddrunk. Chorus passt. Nicht mehr, nicht weniger.
Northpole Throwdown wirft so ziemlich alles über Bord was früher für Bodom stand. Deswegen kann ich mit dem Song auch irgendwie nich viel anfangen. Nicht meins.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass man sich die alten Children Of Bodom noch so oft herbeiwünschen kann, es ist nun mal ein neuer Sound. Man muss sich also als Bodom Fan der alten Werke entweder von den neuen Alben distanzieren oder die neue Marschrichtung akzeptieren und sich damit auseinandersetzen. Genau das tue ich und genieße die Lichtblitze, die auf diesem Album wieder Gott sei Dank öfter vertreten sind als noch auf "Blooddrunk".
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich bin ein Fan von Children Of Bodom seit die Band ihr erstes Album veröffentlicht hat. Lediglich das letzte Album Blooddrunk hat bei mir bis heute nicht so richtig gezündet. Den Namen Children Of Bodom verbinde ich direkt mit der ausgezeichneten Gitarrenarbeit von Roope Latvala und Bandaushängeschild Alexi Laiho.

Im Gegensatz zu Blooddrunk zündet Relentless Reckless Forever direkt von der ersten Minute an. Die Band schafft es wieder traditionellen Heavy Metal, Death Metal und Thrash Metal auf ihre eigene Art und Weise zu verbinden. Relentless Reckless Forever zielt diesmal ganz besonders stark auf die Thrash Metal Ecke ab.

"Not My Funeral" startet mit einem Rhythmus wie er thrashiger nicht sein kann. Es dauert allerdings nicht lange, bis dieser durch die filigranen Gitarrenlicks von Laiho abgelöst wird. Der Uptemposong frisst sich ins Gehirn. "Shovel Knockout" fängt bedrohlich langsam an, irgendwann setzt Laiho mit gefährlich angepisster Stimme zum Gesang an und der Song trumpft mit unheimlich starken Melodien auf. Die wahnwitzigen Gitarrenduelle setzen dem Ganzen die Krone auf!

"Roundtrip To Hell And Back" setzt ganz auf traditionelle Heavy Metal Werte. Hartes Riffing und majestätische Keyboards wechseln sich mit dem ungewohnt eingängigen Gesang Laihos ab. "Pussyfoot Miss Suicide" hat nicht nur einen ungewöhnlichen Titel, sondern auch ein hackendes Schlagzeugspiel welches den Song erbarmungslos vor sich her treibt.

"Relentless, Reckless Forever" ist das Highlight des Albums, welches alle Trademarks der Band in sich vereint. Aggressive Riffarbeit, kompromisslose Rhythmik und der hier wieder sehr aggressive Gesang. Ich könnte die restlichen Lieder jetzt noch genauso hemmungslos abfeiern, denn auf Relentless Reckless Forever sind nur Killersongs enthalten, bevor die Lobhudelei aber überhand nimmt, empfehle ich das Album selber anzutesten und sich von Children Of Bodom überzeugen zu lassen!

Der einzige grosse Kritikpunkt ist die Laufzeit des Albums. Knappe 36 Minuten ist doch arg wenig!

Ansonsten: Prädikat "Empfehlenswert!"
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2011
Das letzte Album "Blooddrunk" hatte mich aufgrund seiner härteren, thrashigeren und insgesamt sperrigeren Ausrichtung doch ziemlich überrascht. Nach längerem Genuss entfalteten jedoch auch einige Songs auf "Bloodddrunk" ihre Wirkung und wussten zu gefallen. Wer gedacht hat, die Band würde mit ihrem neuesten Output wieder zu ihren melodischeren und eingängigeren Wurzeln zurückkehren, muss sich von den Kindern vom See Bodom eines Besseren belehren lassen. Wie auf "Blooddrunk" dröhnen auch hier die Songs ungemein agressiv und räudig aus den Boxen, stellenweise wird regelrecht die Trash-Keule ausgepackt, bei dem rasant-wahnwitzigen Abschlusssong "Northpole Throwdown" handelt es sich sogar um einen reinrassigen Thrasher. Ansonsten thront auf dem von vehementer Härte geprägten Fundament der Tracks auch immer wieder die bandtypische Melodik. So weisen meine Favoriten des Albums, nämlich "Not my Funeral", "Was it Worth it", "Roundtrip to Hell and back", "Ugly" und "Cry of the Nihilist" eingängig-hymnische Parts bzw. Refrains auf. Und auch bei den anderen Songs kommen immer wieder mal die fulminanten Keyboard-Gitarre-Duelle vor, die von Beginn an ein Markenzeichen der Band waren. Apropos Gitarre: die Gitarrensoli sind wie immer virtuos und reichen stilistisch vom klassischen Heavy Metal bis hin zum Wahnwitz (man höre sich nur das abgedrehte Gitarrensolo bei dem eher sperrigen Titelsong an). Die Drums sind wuchtig, dominant und abwechselungsreich, mit rabiaten Double-Bass-Einsätzen wird nicht gegeizt. Die Vocals von Alexi Laiho kommen wieder sehr fies und "röchelnd" rüber. Die Produktion klingt eher ungeschliffen und passt sich damit dem räudigen Gesamteindruck des Albums an.

Insgesamt würde ich das Album etwas eingängiger als den Vorgänger einstufen, dennoch ist das hier nichts für Leute, die nur auf den Stil stehen, mit dem die Band bekannt geworden ist. Der Vergabe der Höchstpunktzahl steht entgegen, dass manche Tracks wie z. B. der Titelsong ziemlich sperrig und übertrieben schräg wirken und mich nicht so vom Hocker gerissen haben wie ich es von Songs früherer Alben der Band gewohnt war. Auch finde ich "Northpole Throwdown" als reinrassigen Thrash-Song eigentlich gelungen, aber bei Songs wie diesem gibt die Band ihre Trademarks fast gänzlich auf, was ich als Tendenz nicht wünschenswert finde. Es wäre jedenfalls sehr schade, wenn Children of Bodom zur reinen Thrash-Band mutieren würden (es sei denn, man ist Thrash-Fan :-)) Fans der Band müssen natürlich auch dieses Album haben, aber Neulingen würde ich dann doch eher die Alben vor dem mit "Blooddrunk" vollzogenen Stilwechsel empfehlen.
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am 4. März 2013
Solides Album von Children of bodom, leider aber auch nicht mehr. Die letzten echten Kracher habe ich auf "Are you dead yet" gehört, danach begann der Abstieg in die Mittelklassigkeit.
Für Fans von Melodic Death Metal bleibt die Band aber auch mit diesem Album eine absolut sichere Bank.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nichts Neues von finnischen Kindern! Children Of Bodom stehen auch nach allen immer wieder aufkeimenden Anfeindungen bezüglich des Ausverkaufs, was totaler Blödsinn ist, zu ihrem Sound. Auf auf dem mittlerweile siebten Werk, "Rentless. Reckless Forever" gibt es die drei Trademarks: Krächzgesang, Gitarren und massiv Keyboards, letztere duellieren sich gerne! Die Melodic-Deather haben es echt musikalisch drauf, doch selbst ich als Fan dieses Gesangsstiles bin mittlerweile von Alexi Laihos Geröchel etwas angeödet. Dazu kommt, das die Songs keine Überraschungen haben, sicherlich gut gemacht sind und mit Klasse und Finesse gespielt wurde, aber auch nichts anderes wie auf den Vorgängern bieten! Die Wildheit der ersten drei Scheiben wird leider zugunsten des durchdachten Songwritings leider niemals wieder erreicht. Ein richtiger Hit ist das recht melodiöse "Shovel Knockout" geworden, aber Fans der Bande aus dem Norden werden sicherlich froh mit der CD, die man eigentlich ungehört kaufen kann, es sei denn man ist enttäuscht da hier nichts anderes als auf den Vorgängerwerken passiert!
Die Spielzeit ist aber trotzdem sehr mager. Leute, habt auch mal Mut zu 1-2 Experimenten pro Scheibe.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2011
Für mich ist RRF das beste COB-Album seit Hatecrew Deathroll. Die Bodomjungs besinnen sich hierbei zurück auf melodische Parts und mischen diese geschickt mit klassischem heavy und heftigem Thrashmetal. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach ein Hammeralbum ohne ernste Schwächen! Ich fühle mich manchmal in die Tage von Follow the Reaper zurück versetzt! Auffällig ist, dass es wieder mehr Keyboard und eingängige Melodien zu hören gibt. Zudem hieft der Sound von Produzent Matt Hyde die Band in neue Soundregionen. So muss Metal sein: Geil!

Zu den einzelnen Songs

1. Not my Funeral 9/10
Der Opener besticht durch viel Tempo, den besten Strophenriffs des Albums und einen super Refrain (live absolut Pflicht...Bitte Jungs!!!!)! Alexi und Janne zaubern außerdem das erste Megasolo des Albums! Genial

2. Shovel Knockout 10/10
Bester song des Albums! Auf tiefes Bassgrollen folgen heftige Blastbeats... MEHR DAVON! Danach wirds melodisch! Einfach anhören, unbeschreiblich... bester Song seit In Your Face! "C'mon you f***** let's go"

3. Roundtrip to Hell and Back 8/10
Es wird ruhiger. Das Keyboard spelt im Hintergund geniale Melodieläufe und Alexi nimmt sich im Gesang etwas zurück, dazu sogar mal ein nachdenklicher Text. Tritt in die Fußstapfen von Angels don't kill, kommt aber an den Überhit nicht ganz heran. Dennoch coole Nummer!

4. Pussyfoot Miss Suicide 9/10
Eine meiner Lieblingsnummern. Fett groovende Riffs, viele Tempiwechsel und ein abgedrehter Text! Als Sahnehäubchen gibts ein Solo in bester Janne vs. Alexi Tradition!

5. Relentless Reckless Forever 8/10
Der Titeltrack wirkt beim Einmaligen Hören etwas sperrig... gewinnt jedoch später an Zustimmung. Bei mir blieb der Refrain noch stunden später im Ohr hängen!

6. Ugly 9/10

Der Kopfrotor darf angeschaltet werden. Cooler Song der zwischen groovig und schnell hin und her pendelt. Dazu gibts ein herrliches old-school Solo!

7. Cry of Nihilist 8/10
Klassiche Bodom Nummer, erinnert oft an 80Metal mit härterem Einschlag. Etwas vertrakte Riffs. Offenbart ihr Potenzial erst nach ein paar Durchgängen.

8 Was it Wotrth it? 8/10
Der Party-Song schlechthin. Groovt gewaltig dazu gibts einen hymnischen Refrain. passt genial zum Rest des Albums. Das Solo ist etwas lahm.

9. Northpole Throwdown 10/10
Der Thrash lässt grüßen. Zum Abschluss nochmal voll auf die 12. Knapp 3 Minuten geballter Wahnsinn...Muss unbedingt live gespielt werden! Hatte beim ersten Hören ein dickes Grinsen im Gesicht! Erinnert mich ein wenig an Hatecrew Deathroll!

Fazit 9/10
RRF hat mich Nicht nur NICHT enttäuscht, sondern streckenweise echt überrascht. Die Bodoms sind zu ihren Wurzel und vor allem zur Melodie zurückgekehrt! Keine Band versteht es derart Death- und Trashmetal mit extremen und eingängigen Melodien zu mixen. Hinzu kommen Gitarren-(und natürlich auch Keyboard)Solos, die mich an Judas Priest zu ihren besten Zeiten erinnern! Absoluter Hammer!
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am 6. März 2011
Nach knapp drei Jahren veröffentlichen Children of Bodom ihr Neues Studioalbum (Skeletons in the closet nich mitgerechnet). Was soll man sagen. Die Laufzeit, klar etwas knapp, aber was man musikalisch geliefert bekommt, macht dies allemal wieder wett. Was die Finnen hier aus den Instrumenten und den Stimmbändern rausholen ist einfach ein Hit nach dem anderen. Der Opener "Not My Funeral" rockt die Hütte und auch das etwas "andere" "Party all the Time" wissen zu überzeugen. Mein absoluter Hit "Shovel Knockout" überrascht mit einem herrlichem Refrain und Mega Gitarren- und Keyboard Soli.

Fazit:
Dieses Album ist, meiner Meinung nach, für alle Children of Bodom Fans und die, die es noch werden wollen.
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am 12. März 2012
Na, was ist denn da nur los? Erst habe ich das lang erwartete neue Album der Children of Bodom monatelang verpasst, und als es endlich in meinem CD Player lag, musste ich nach der kurzen Spielzeit feststellen: "Das war ja wohl mal ein Schuss in den Ofen".

Dabei startet das Album mit einem Wahnsinns Song. "Not my Funeral" ist ein Lichtblick, auf ein Album, wie es hätte sein können. Nach dem rasanten Start gehts nämlich weiter mit kleinen Fragmenten von Songs die weder im Gedächtnis bleiben, noch sich großartig voneinander unterscheiden.

Der Gesang von Alexi Laiho kaum vernehmbar. Das Instrumentale dafür, wie immer, auf einem recht hohem Niveau. Vom Songwriting her, also die Idee an sich, hören sich fast alle Songs austauschbar an. Höhepunkte gibt es keine.

Nach 37 Minuten findet das Album mit dem finalen, genau so kurzen Song "Northpole Throwdown" sein unspektakuläres Ende.

Ein Trend, der sich bereits mit dem Album "Blooddrunk" ankündigte, wird nun leider auch auf dem 2011 veröffentlichten Album Reckless and Relentless Forever (Ein Titel, für den sich fast zeitgleich auch die englische Metalcore Band "Asking Alexandria" bis auf den Forever Zusatz entschieden hat, aber dafür das wesentlich besser Album abgeliefert hat) fortgeführt. Für mich eine unglaubliche Enttäuschung.

Ich hoffe für die Band, dass sie schon bald wieder von der Muse geküsst zu werden. Dieser Versuch war jedoch Murks.
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