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am 19. Februar 2013
Ich habe mir diese Digitale Spiegelreflex Kamera vor knapp 6 Monaten gekauft und hatte davor noch nie eine DSLR in der Hand. Meine Fotos habe ich zuvor mit einer Digitalen Kompaktkamera oder mit meinem Smartphone gemacht. Diese machen zwar auch schöne und hochauflösende Bilder, aber ich wollte dann doch ein paar mehr gestalterische Möglichkeiten haben. Erst wollte ich mir die Canon EOS 1100D kaufen, da diese ebenfalls zu den Einsteigermodellen gehört und ich darüber auch sehr viele positive Rezensionen gelesen habe. Die Canon 1100D ist in etwa 200 € günstiger als die 600D.
Ich habe mich aber letztendlich nach einiger Recherche doch dazu entschieden die 200 € mehr zu investieren und habe mich somit für die Canon EOS 600D entschieden. Ich hatte mir beide Kameras zuvor in einem Saturn Geschäft zeigen lassen, denn ich wollte vergleichen wie die Bedienung der beiden Kameras ist. Beide Kameras waren von der Bedienung gleichauf und auch für Anfänger relativ verständlich. Allerdings bekam die Canon 600D einen fetten Pluspunkt von mir wegen des schwenkbaren Displays. Deswegen entschied ich mich am Ende für die 600D. Außerdem ist die technische Ausstattung der 600D etwas besser.

Body:
Der Body ist meines Erachtens sehr leicht und handlich. Da ich zuvor nur mit einer Digitalen Kompaktkamera unterwegs war, hatte ich erwartet, dass die Canon EOS 600D mir ziemlich schwer vorkommen wird. Aber dies ist nicht der Fall. Zudem finde ich die Kamera sehr handlich. Ich bin eine Frau und habe sehr kleine Hände, dennoch liegt die Kamera perfekt in der Hand und ist auch problemlos einhändig zu tragen. Das Kamera Gehäuse wiegt gerade mal 570 g und ist verglichen mit anderen DSLR’s eher ein Fliegengewicht, was ich als sehr positiv einschätze.

Akkulaufzeit:
Der Original Akku von Canon macht knapp 1500 Bilder mit. Allerdings ohne Blitz und die Bildervorschau habe ich ebenfalls ausgestellt. Mit Bildervorschau meine ich nicht den Live-View, sondern die Vorschau, wenn man ein Bild geknipst hat und es gespeichert wird. Das Bild wird dann ja meistens kurz nachdem man den Auslöser gedrückt hat nochmal für 2 Sekunden angezeigt. Diese Funktion habe ich bei mir abgestellt. Ansonsten würde der Akku wohl auch schon eher schlapp machen.

Bildqualität:
Die Canon EOS 600D liefert hervorragende Fotos ab. Selbst bei Nachtfotografie und hohen ISO-Werten liefet die 600D tolle Fotos ab. Ein Rauschen ist z.B. in dunklen Sporthallen ab einem ISO-Wert von 3200 ganz leicht zu erkennen und ab 6400 wird es deutlicher. Im Automatik–Modus stellt die Kamera maximal einen ISO-Wert von 6400 ein. Ich habe den ISO-Automatik-Betrieb aber auf 3200 begrenzt, das ist zum Glück bei der Kamera im Menü möglich. Manuell lässt sich der ISO-Wert auf 12800 einstellen, hierbei ist ein deutliches Rauschen zu sehen. Das Rauschen ist in dunklen Sporthallen stärker als bei schlechten Lichtverhältnissen im Freien. Ich versuche meist die ISO-Werte gering zu halten und spiele lieber mit der Belichtungszeit oder benutze einen Blitz. So kann man das Rauschen wenigstens von seinen Bildern fernhalten und muss diese nicht nachbearbeiten. Ich benutze hohe ISO Werte nur, wenn ich z.B. Sportler in dunklen Hallen aufnehmen will, weil ich bei schnellen Bewegungen ja schlecht die Belichtungszeit hoch schrauben kann, da sonst die Bilder verwackeln. Ich mache z.B. in meiner Freizeit Taekwondo und fahre als Hobbyfotografin auf Turnieren etc. mit und da will ich natürlich jeden Treffer scharf abgebildet haben, also muss ich die Belichtungszeit gering halten. Aber auch hier stelle ich den ISO-Wert selten auf 6400, meist bleibe ich bei 3200 und benutze dann lieber einen Blitz.
Wenn man allerdings bei Dunkelheit starre Objekte fotografieren will, sollte man eine hohe Belichtungszeit wählen. Für hohe Belichtungszeiten ist natürlich ein Stativ zu empfehlen, sonst werden die Bilder leider nichts. So gut ist der Bildstabilisator dann auch nicht, der tut seinen Job nur bei geringen Belichtungszeiten, aber das ist ja normal.

Erste Fotos/Bedienung:
Nachdem ich den Akku der Kamera geladen hatte machte ich natürlich erst mal ein paar Testbilder mit der Automatikfunktion, da ich mich mit der Bedienung und den Einstellungen ja noch nicht so auskannte, da es meine erste DSLR ist. Die Testbilder wurden super, sie waren scharf und die Farben sind sehr klar. Ein Rauschen der Bilder war auch bei Dunkelheit nicht zu sehen. Von der Automatikfunktion hatte ich nichts anderes erwartet. Gute Bilder, aber eben keine gestalterischen Möglichkeiten. Dafür brauch man sich natürlich keine DSLR anschaffen, da tut es auch eine Kompaktkamera. Nach der Automatikfunktion versuchte ich mich dann an den manuellen Einstellungen, da diese ja der eigentliche Grund für die Anschaffung der Kamera waren. Ich habe schon knapp 3 Tage gebraucht, um zu verstehen wie man alles einstellt, und um zu wissen welche Funktionen, welche Auswirkungen im Bild haben. Aber wenn man den dreh einmal raus hat und weiß wie man alles verstellt, vergisst man das auch nicht mehr. Dennoch würde ich sagen für ungeduldige Menschen und Leute die sich nicht wirklich für die Fotografie begeistern ist die Kamera eher ungeeignet.

Einstellungen:
Da ich neu in der Fotografie bin fällt es mir schwer ISO-Werte, Belichtungszeiten etc. einzustellen. Wenn ich z.B. bei schlechten Lichtverhältnissen Gute Bilder machen will teste ich meistens verschiedene Einstellungen und sortiere später aus. So lernt man am besten was die richtigen Einstellungen für die jeweiligen Situationen sind. Der höchste ISO-Wert ist 12800, der kann aber nur manuell eingestellt werden. In der Automatik Funktion geht der ISO-Wert höchstens auf 6400. Hierbei habe ich bisher kein Rauschen oder nur sehr geringes Rauschen festgestellt, dafür Daumen hoch.

SchwenkDisplay:
Nun komme ich zum schwenkbaren Display und warum ich es so toll finde. Ich wollte mir mit meiner Kamera eben alle Möglichkeiten offen halten und dafür habe ich gerne 200 € mehr als für die 1100D ausgegeben. Mit dem Schwenkdisplay kann man z.B. wenn man Makroaufnahmen macht und die Kamera nah am Boden aufstellt besser sehen welcher Bildausschnitt gewählt ist. Man muss sich also nicht auf den Boden legen um durch den Sucher oder aufs Display zu schauen sonder man dreht es einfach nach oben weg und man kann einfach alles sehen. Zudem kann man somit auch Selbstportraits machen. Man macht vorher alle Einstellungen und positioniert sich dann im Bild. Entweder per Zeitauslöser oder man kauft sich ein Funkfernauslöser so wie ich es getan habe. Ich empfehle euch beim Funkfernauslöser nicht am Geld zu sparen. Habe mir zwei verschiedene Infrarot Fernauslöser gekauft in der Preiskategorie um die 10 €. Beide waren ein totaler Reinfall. Die Reichweite war mit knapp 10 Metern angegeben, aber bei beiden Modellen max. 5 Meter erreicht. Zudem kann man den Auslöser nur benutzen, wenn man vor der Kamera steht, man muss also selber immer mit im Bild sein. Toll dann steht man jedes Mal im Bild mit einem Fernauslöser in der Hand und den Arm nach vorne gestreckt. Von solchen Bildern habe ich immer geträumt. Allerdings nur in Alpträumen.
Nach dem Reinfall habe ich dann etwas mehr Geld investiert, weil ich die Schnauze voll hatte und habe dann auf einen Funk-Fernauslöser zurück gegriffen. Es handelt sich hier um das Modell „Pixel Radio Blitzauslöseset Pawn TF-361 für Canon“. Dieses habe ich ebenfalls bei Amazon für knapp 45 € bestellt. Es ist nicht nur zum Auslösen von Blitzen geeignet sondern auch für Fotos. Die Reichweite ist mit 100 m angegeben.

Aussicht/Zubehör:
Canon bietet sehr viel Zubehör und allerhand verschiedenster Objektive an. So kann man sich im Grunde genommen auf jedes nur erdenkliche Gebiet spezialisieren, wenn man möchte.
Das Canon EOS System ist sehr weit verbreitet, deswegen werden auch von Drittherstellern diverses Zubehör und Objektive angeboten. Meistens sind diese günstiger, aber nicht unbedingt immer besser, also vorher am besten informieren.

Sinnvolles Zubehör:
Es gibt meiner Meinung nach ein paar Dinge auf die man keinesfalls verzichten sollte, wenn man sich eine so tolle Kamera zulegt.
Zum einen denke ich, dass man sich direkt eine Displayschutzfolie dazu bestellen sollte, wenn man diese Kamera kauft. Displayschutzfolien sind für unter 5 € zu bekommen und schützen das Display vor Kratzern und Fingerabdrücken. Ich denke das ist eine sinnvolle Investition.

Zum Schutz der Kamera sollte außerdem eine Tragetasche oder ein Fotorucksack bestellt werden. Wäre doch schade, wenn die Kamera zu viele Kratzer bekommt. Ich habe mir eine kleine Tasche von Hama bestellt und zwar die Hama Rexton 110. Die Tasche ist klein, aber die Kamera inkl. Gegenlichtblende, Ersatzakkus, Fernauslöser und Speicherkarten passt rein. Ein Blitz lässt sich leider nicht mehr verstauen, aber für kleine Fototouren ist sie dennoch geeignet.

Außerdem ist es sinnvoll ein passendes Stativ zu kaufen z.B. für Langzeitbelichtungen o.ä. Ich habe mir ein Stativ von Velbon gekauft und zwar das Velbon Ultra-Luxi M Stativ. Es ist mit knapp 90 € zwar sehr teuer, aber hat dafür auch ein Minimales Packmaß von34,5 cm. Das ist relativ klein und ist sehr praktisch für Reisen, denn es passt in jeden normalen Rucksack rein. Eine Schnellwechselplatte und eine Tragetasche sind aber auch dabei. Es ist sehr stabil und kann bis auf 138,5 cm ausgefahren werden. Die maximale Belastung ist mit 2,0 kg angegeben, ich denke aber das Stativ hält noch einiges mehr aus. Auch für Makroaufnahmen ist es gut geeignet denn die niedrigste Einstellhöhe liegt bei 19,0 cm. Das Gewicht des Statives liegt bei 921 g und ist damit sehr angenehm zu tragen. Vergleichbares gibt es kaum deswegen ist der hohe Preis auch gerechtfertigt.

Wenn man zudem Nachtfotos machen will mit langer Belichtungszeit, finde ich einen Funkfernauslöser unverzichtbar. So muss man die Kamera während des Fotografierens nicht berühren und verhindert so ein verwackeln des Bildes. Ich habe mir den Pixel Radio Blitzauslöseset Pawn TF-361 für Canon bei Amazon für knapp 42 € bestellt und bin damit sehr zufrieden. Die Reichweite liegt bei knapp 100 m und man kann sogar durch Wände hindurch auslösen, einfach super. Auch die Bulb-Funktion wird unterstützt.

Eine Gegenlichtblende gehört ebenfalls zu jeder Ausrüstung. Die Original Gegenlichtblende von Canon kostet knapp 13 €. Es gibt aber auch Dritthersteller die diese billiger anbieten. Vorteil bei den Originalen ist, dass diese quasi „verkehrt herum“ aufs Objektiv geschraubt werden können und somit Platz sparen. Gegenlichtblenden verhindern unerwünschtes Streulicht und verbessern Kontrast und Bildqualität.

Schulterriemen EW-100DB III:
Dieser Schulterriemen ist im Lieferumfang der Canon EOS 600D enthalten. Ich wollte nochmal betonen, dass dieser Schulterriemen echt super ist. Er ist schön weich und leicht gepolstert und schneidet somit nicht in die Schulter ein. Die Kamera ist somit gut gesichert, denn wenn diese mal versehentlich aus der Hand rutscht, fällt sich nicht herunter und wird abgefangen.

Speicherkarten:
Wenn man zusätzlich zu den normalen JPG-Dateien auch noch RAW-Dateien speichern will, empfehle ich Speicherkarten, die größer als 32 GB sind. Ich hatte zuvor eine 8 GB Speicherkarte, die immer relativ schnell voll war, da die RAW Dateien in etwa 5-6 Mal so groß wie die normalen JPG-Dateien waren. Wenn man also viel fotografiert, sollte man mindestens 32 GB Speicherkarten benutzen und am besten auch immer eine Reserve mitnehmen, sonst ärgert man sich nachher, dass man keine Fotos mehr machen kann.

Negatives:
Nichts wirklich schlimmes, aber im Live-View ist der Autofokus ziemlich langsam. Außerdem ist kein GPS Empfänger in der Kamera eingebaut, bei anderen Herstellern gibt es diese bereits in der Preisklasse dazu. Leider schade, aber man kann sich ja wenn man es denn braucht ein externen GPS Empfänger kaufen.

Fazit:
Für Hobbyfotografen eine absolute Kaufempfehlung. Ich bin total begeistert und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist Top. Für Gelegenheitsfotografen, die z.B. nur einmal im Jahr im Urlaub fahren und nur Urlaubsfotos damit machen wollen ist es allerdings nichts, denn dafür finde ich die Kamera zu schade. Die manuellen Einstellungen sind zu kompliziert wenn man die Kamera selten benutzt. Und eine so tolle Kamera nur im Automatikbetrieb zu benutzen ist meiner Meinung nach zu schade. Da tut es dann auch eine Kompaktkamera.

Diesen Bericht habe ich ebenfalls bei ciao, yopi und dooyoo veröffentlicht. Danke fürs Verständnis!
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am 9. Februar 2014
Dies ist wohl die richtige Bezeichnung für die Entscheidungsfindung zu dieser Kamera.

1. Gehäuse
Die Entscheidung für Canon war mehr oder weniger ein „Bauchgefühl“, bestätigt durch den einen oder anderen Test in dieser Kategorie. Welches Modell war da schon schwieriger. Nach dem Lesen von verschiedenen Testergebnissen und Rezensionen und schließlich auch der Entscheidung viel oder wenig Video viel meine Entscheidung auf die 600d. Super dauerte auch kaum 2 Tage. Aber dann.

2. Objektiv
Nun ging es los. Nach ca. 30 Jahren Kompaktkamera, und deren mittlerweile gut ausgestatteten Zoom Objektiven, wird man vor ganz andere Anforderungen beim Kauf gestellt. Dies gestaltete sich dann in hunderte Rezensionen Amazon, alle möglichen Tests und dann auch Seiten die ich unter „Einsteiger Tipps DSLR“ und anderen Begrifflichkeiten er „Googeln“ konnte. Es gab viele sehr gute Hinweise von Experten die mich aber wirklich nicht richtig weiter brachten. Also habe ich die tonnenförmigen Verzerrungen die in kissenförmige übergehen, Farbsäume und unscharfe Randbereiche über den Haufen geschmissen. Leider finden sich hier gute Laborvergleiche auch mit Labortestbildern aber keinen richtig reellen Aufnahmen. Nach 2 Wochen Recherche wieder am Anfang. Eines habe ich aber gelernt, ich sollte mir erst mal klar darüber werden was ich eigentlich Aufnehmen möchte. Also erst mal zart mit dem Geldbeutel umgehen und ein Kit Objektiv für den Anfang. Aber welches ? Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II, Double-Zoom-Kit inkl. EF-S 18-55 IS II + EF-S 55-250 IS oder Kit inkl. EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS . Was bedeutet eigentlich 18-55mm. Wieder Googeln, Zoom Bildvergleiche ansehen und wieder nicht schlauer. Also kurz im Elektromarkt angehalten und versucht. Kompaktzoomer trifft auf 18-55.Weitwinkel super, Zoom etwas enttäuscht. Danach einen Kollegen gefragt der auch eine Canon besitzt. Er meinte 18-55 reicht ihm zu 80%, auf Reisen nutzt er aber auch oft ein 55-250. Nervig für ihn das Gepäck auf Reisen und das ewige Wechseln. Da ich auf Reisen und bei Feiern bislang meine meisten Bilder gemacht habe, kann sich aber ja jetzt ändern, tendierte ich zu 18-135. Nochmal „Google“ angestrengt, wiederum Expertenmeinungen die ein Neueinsteiger schlecht einordnen kann. Also Bauchentscheidung Nr.2. Rezensionen von Käufern die auch schon andere Objektive in Gebrauch hatten und es dann als „immer drauf“ und „Reiseobjektiv“ nutzen unterstützten diese Entscheidung. Also das 18-135 für die Reise und mal sehen später dann vielleicht ein EF 50mm 1:1.8 II für die Feiern. Dies weil die Lichtschwäche vom 18-135 gegenüber Festbrennweiten wohl überall ein Thema war und das Gewicht und die Größe auf Partys störend sein können. Oh je da war doch noch das Thema STM. 600D im Kit nur ohne, was wohl an der Steuerung des Motors liegt die die Vorteile nicht voll nutzen kann. Schneller und leiser, nicht unbedingt ein Grund. Also nicht Body und STM sondern Kit ohne STM da Video nicht ausschlaggebend. Geldbeutel grüßt.

3. Erste Meinung
Also wie beschrieben wie folgt bestellt:
Canon EOS 600D ,Kit inkl. EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS
Zusätzlich eine Gegenlichtblende und eine 64 GB Speicherkarte.

Anlieferung in Kit-Verpackung i.O, und wie gewohnt von Amazon schnell.
Es liegt eine Betriebsanleitung als Buch für die Canon 600D bei, die zur Überbrückung der Wartezeit zum Akku laden durchgelesen werden kann.
Installation der Canon Software ohne Probleme. Toll was man mit Bildern im RAW-Format machen kann. Das Programm zur Bearbeitung ist ok, werde aber glaube hier aufstocken.

Dank des Wetters haben sich meine ersten 800 Bilder auf 80% Innenaufnahmen beschränkt. 800 Bilder da ich mich bislang ja nur mit Teilautomatikprogrammen der Kompakten Digitalen beschäftigt habe und so bei jedem Bild ca. 5-10 Einstellung vorgenommen habe.

Bedienung :
Die Menüführung zur Einstellung der Grundfunktionen ist übersichtlich und einfach. Der Start zum ersten Bild ist schnell gemacht.

Im Automatikprogramm fühlt sich wohl jeder Einsteiger erst mal wohl, habe es bislang aber nur selten genutzt, da ich mich mit den Funktionen der Kamera vertraut machen möchte. Sehr hilfreich sind dabei für Einsteiger die Erläuterungen zu den Programmen. Hier findet man sich dadurch sehr schnell in den Einstellungen zurecht.
Das Anwählen der möglichen Einstellungen über die Kurzwahltasten und das Q sind anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig. Mit der Zeit und etwas Übung geht es dann aber.
Die Aufteilung in Motiv und Kreativbereiche ist super. Bislang habe ich mich zum „Spielen“ fast ausschließlich im Kreativbereich bewegt. Den Motivbereich immer dann wenn ich wirklich ein Bild machen wollte welches man nutzen kann. Auch zum Wählen der Grundeinstellung bei Kreativaufnahmen ist es ganz nützlich am Anfang bei den Automatikeinstellung ab zu schauen.
Automatik Zoom bislang schnell und genau. Gut hier der wählbare Bereich in den Kreativprogrammen.

Gehäuse Gesamtbewertung Top, wenn auch die Bedienung der Aufnahmeeinstellungen gewöhnungsbedürftig sind.

Objektiv:
Bei den bislang getätigten Aufnahmen habe ich die Lichtschwäche noch nicht direkt bemerkt. Habe natürlich aber auch nur die Vergleichsbasis Kompaktkamera. Zoom fand ich bislang ausreichend wobei ich ja leider noch nicht die große Anzahl von Außenaufnahmen machen konnte.
Bei den Innenaufnahmen musste ich sehr oft, auch im Weitwinkel, in den Bereich von ISO 3200 um nicht mit zu starkem Blitz und zu langen Verschlusszeiten arbeiten zu müssen. Können natürlich Anfängerfehler sein. Was dann aber letztendlich auf dem Monitor auftaucht ist Top. Also gegenüber den Kompakten die ich bislang besessen habe ist das ein „Lichtwunder“.
Heute dann das erste Mal Aufnahmen im Sonnenlicht. Hier ist man mit den Motivbereichen mit dem Objektiv sehr gut unterwegs.
Alles in allem habe ich bislang des 18-135 nicht bereut.

4.Fazit.
Als Einsteiger gelingt es binnen kurzer Zeit für meinen Geschmack brauchbare Bilder zu machen. Die Qualität ist nicht mit denen Kompakten digitalen, die ich bislang besessen habe, vergleichbar.
Das Objektiv 18-135 gibt mir die Möglichkeit in den Zoombereich ein zu tauchen. In wie weit dies gegenüber dem 18-55 der große Vorteil ist kann ich leider nicht bewerten. Hier fehlt mir die Erfahrung.
Für mich persönlich das optimale Einsteiger Kit
Sollte sich diese Meinung ändern, werde ich eine Ergänzung hinzufügen.
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am 27. August 2011
Ich habe die Canon EOS 600D (das Kit mit dem 18-55mm Objektiv) nun bereits 2 Monate in Verwendung und bereits etwa 2000 Fotos damit geschossen. Früher (zu Analogzeiten) war ich fleißiger Spiegelreflex Fotograf, hatte allerdings die letzten 11 Jahre nur digitale Kompaktkameras. Die Canon EOS 600D ist also meine erste digitale SLR. Auf die vielen Funktionen der Kamera möchte ich nicht im Detail eingehen, da gibt es genügend Literatur mit genauen Beschreibungen des Funktionsumfanges.
Ich habe mir lange überlegt, ob ich eine SLR oder eine Systemkamera kaufen soll. Irgendwie war ich mir nicht schlüssig, weil ich eigentlich nicht gerne viel Gewicht und sperrige Fototaschen mitschleppen wollte. Schlussendlich habe ich mir dann aber doch diese Kamera gekauft und ich habe es nicht bereut. Die Kamera hat einen riesigen Spass- und Faszinationsfaktor, ich würde mir die EOS 600D sofort wieder kaufen und kann diese SLR uneingeschränkt auch jedem Hobbyfotograf weiterempfehlen.
Es hat bei mir ein bisschen gedauert, bis ich die Kamera halbwegs beherrscht habe, dabei hat mir ein separat bei Amazon bestelltes Buch über die EOS 600D aber sehr geholfen, mit der beiliegenden Bedienungsanleitung konnte ich nicht allzuviel anfangen, da diese nicht wirkliche Praxistips beinhaltet. Zwei Funktionen dieser Kamera finde ich einfach grandios, das ist der Lifeview Modus, den ich speziell bei Makrofotos zu schätzen lernte und die Q-Taste, welche den Zugriff auf die vielen Einstellungsmöglichkeiten in den halbautomatischen Modi sehr einfach macht.
Diese Kamera ist meiner Meinung nach speziell für einen Einsteiger in die digitale SLR Fotografie (zu denen zähle ich mich eigentlich auch) super geeignet. Ich würde die EOS 600D sofort wieder kaufen. Was ich heute wahrscheinlich anders machen würde - ich würde mir nur noch das Gehäuse der EOS 600D kaufen und ein gutes separates "Immerdrauf-Objektiv" dazu nehmen. Ohne das Kit-Objektiv schlecht machen zu wollen (auch damit sind mir schöne Fotos gelungen), aber das Kit-Objektiv verwendete ich eigentlich nur die ersten 4 Wochen, danach habe ich mir ein hochwertigeres Zoom mit etwas größerem Zoombereich und vor allem einer besseren Lichtstärke gekauft. Die Qualität der Fotos wird damit gleich nochmals deutlich und sichtbar besser.

Nochmals abschliessend - aus meinen Erfahrungen gebe ich guten Gewissens eine absolute Kaufempfehlung für die Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II ab.
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am 28. Oktober 2013
Hallo, ich nenne eine eos 40d und eine eos 7d mein eigen. die 600d gehört meinem Sohn (10 Jahre)er teilt mit mir die leidenschaft zur fotographie. Nun zur kamera die mich immer wieder aus den socken haut was die bildqualität angeht. im bereich der macro fotographie mit der entsprechenden linse (sigma 105mm macro)eine offenbarung. viele stunden an flüssen und gewässern in den letzten jahren um libellen in szene zu setzen hätte ich mir diese kamera gewünscht. ist das motiv auf dem display scharf und farblich ok, ist die vorfreude auf das was der pc zeigt riesig und zu 100% sicher. die kamera ist immer berechenbar und bereit mehr zu geben, wenn man über eine gewisse erfahrung verfügt und weis wie gas und bremse im zusammenspiel aller faktoren die kupplung belasten (isoeinstellung, zeit und blende, mit oder ohne stativ usw). wer also im bereich der macro fotographie formel 1 taugliche bilder auf die strecke bringen will, steht mit kleinem geld relativ vorne in der startaufstellung.
und wenn ihr euch die mühe macht auf verschiedenen internetseiten die top-bilder anzuschauen die da im umlauf sind dann habt ihr mit dieser kamera keinen grund in die deffensive zu gehen. nein ganz im gegenteil ihr werdet von profis die damit ihr geld verdienen ungläubig angeschaut wenn ihre eure karten auf den tisch legt. (selbsterfahrung erst wenige wochen alt)
fazit... diese kamera, macro und ein halbwegs gutes objektiv und ihr seit dabei.

l.g. areifeld
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am 4. August 2014
Von mir gibt es volle Punktzahl, da selbst mir als Laie mit der Kamera gute Bilder gelingen.
Die voreingestellten Programme für verschiedene Motive und Situationen machen das Fotografieren wirklich kinderleicht.
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am 29. September 2013
Ich möchte nicht näher auf technische Details und Finessen eingehen, da dies schon sehr fachlich und entsprechend angemessen von Anderen geschehen ist, was mich wiederum zum Kauf nach monatelanger Unentschlossenheit bewogen hat.
Jedem unentschlossenen ambitionierten (Neu-) Einsteiger in die digitale Spiegelreflexfphotographie sei gesagt, dass meine Fragen waren, ob
- diese Kamera in ihrer Bedienung vielseitig, aber nicht zu komplex ist, um ohne Gebrauch von Automatikeinstellungen auch manuell das perfekte Bild zu machen,
- ob es im Gegenzug auch Automatikmodi gibt, die, wenn es schnell gehen muss das Einstellen und Feineinstellen adäquat übernehmen,
- man mit diesem Gerät auch den Schritt in die Tiefen der Photographie gehen kann, in welchen man mit den entsprechenden Begriffen arbeitet wie Blende, ISO Einstellungen, Belichtung, Focus usw.usw., auch ohne vorher studiert zu haben.

Ich selbst habe bis vor einer Woche nur mit dem Smartphone geknipst, lange davor digital mit einer Panasonic lumix und wollte endlich ein Spielzeug, mit dem ich viel spielen, Spass haben aber auch gute Photos machen kann, gleich ob Kind, Natur oder künstlich geschaffene Optiken und Stilleben.
Die Frage für mich als Skeptiker war dabei immer: Checkst Du's auch?

Jedem, dessen letzte Hürde der Zweifel an sich selbst und die eigenen Fähigkeiten ist, der aber auch nach den ganzen hilfreichen Rezensionen hier (DANKE DAFÜR) weiss, dass es defakto ein herausragendes Gerät ist, sei der letzte Anstoss zum Kauf genau jetzt gegeben, DENN:

Die Automatikmodi sind für jede Situation vorhanden, genutzt habe ich sie jedoch nur selten.
Ansonsten spiele ich ausschließlich im manuellen Modus und baue mir die Bilder so zurecht, wie ich sie haben möchte, da die Hilfeeinstellungen, welche im Display kurz scrollen, welche Funktion man gerade hat und was sie bewirkt (ist abstellbar) absolut hilfreich sind, aber nicht lange benötigt werden.
Mit etwas Interesse an Photographie und etwas Zeit geht es ganz schnell, bis man man einen "Aha"-Effekt nach dem anderen hat und es fällt schwer, das Gerät aus der Hand zu legen.

Ich freue mich sehr darüber, als Einsteiger diese Kamera erwischt zu haben und habe mächtig Spass am neuen Hobby wegen ihr.

Also nur Mut zur Bestellung, vor Allem zu DIESEM Preis!
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am 17. Oktober 2012
Ich versuche mit knapp zu halten! ;)

Canon sollte in der Verpackung einen A4 Zettel ein packen mit der großen Aufschrift: "VORSICHT! Canon übernimmt keine Haftung von Schäden an Tastaturen bzw. Laptop's die von sabbernden Personen bei der betrachtung der Fotos verursacht werden!" ...scherz bei Seite. Ich will damit sagen, dass die Bilder gestochen scharf sind und einen zum staunen bringen! ;)

Bevor ich mir eine DSLR zugelegt habe, hatte ich die NIKON 1 J1. Sie ist, finde ich eine sehr gute einstiegs Systemkamera in die Welt der Wechselobjektiv Kameras. Bin also blutiger Anfänger, was DSLR's betrifft. Ich habe mir lange überlegt welche ich mir zulegen soll. Websiten von den Herstellern durchforstet, Dr. Google gefragt und mich durch Foren gewälzt bzw. Test-Berichte gelesen, wobei es letztendlich sowieso nie die perfekte Kamera gibt, weil jeder andere Wünsche hat. Es sei denn, man kann selber bestimmen, welche Funktionen sie haben soll. Sowas gibt es aber leider noch nicht, zumindest wüsste ich nichts davon.
Also bin ich zum Markt mit den 2 "M" gefahren und habe mir dort die Kameras angeschaut bzw. verglichen. Ich mich für die 600D entschieden.

Ich finde es einfach unglaublich, wie scharf die Bilder werden! Selbst wenn man vergrößert bzw. das Foto zuschneidet bleiben sie immer noch scharf bis ins Detail. Was mich sehr zum staunen gebracht hat, ist das geringe Rauschverhalten bis ISO 800, oft sogar bis 1600 bzw. 3200! Wenn man bedenkt, dass sie "nur" einen APS-C Sensor hat finde ich das eine erstaunliche Leistung!
Sie bringt mit dem 135mm Objektiv ca. 1,1kg auf die Wage. Finde ich akzeptabel!
Die Treffsicherheit des Autofokus mit seinen 9 Messfeldern ist auch spitze! Bisher hat er bei mir nicht ein einziges mal falsch Fokussiert, was bei ca. 700 geschossenen Bildern, seit dem Kauf, sehr gut ist. Vor allem Leise und schnell. Allerdings nur wenn man durch den Sucher schaut, weil wenn man am Monitor fokussiert braucht sie deutlich länger, wegen dem hoch geklappten Spiegel, wodurch der Fokus-Sensor dann kein Licht mehr bekommt und die Schärfe mit dem APS-C Sensor ermittelt wird was etwas lange dauert! Es seit den, man nutzt den "QuickModus". Man betrachtet das Motiv auf den Bildschirm und sobald man den Auslöser halb drückt, klappt der Spiegel kurz runter, stellt mit dem Fokus-Sensor scharf und klapp wieder hoch. Das geht viel schneller als mit dem APS-C Sensor!

Ein weiteres "wow" verdient der Bildschirm! Die Bilder werden scharf und farbecht abgebildet. Dank des Vertikalen Gelenk's kann man ihn zur Seite drehen um z.b. sich selber zu fotografieren. Und das war ein weiterer Grund warum ich mich für diese DSLR entschieden habe. Manche Kameras haben das Gelenk entweder unten oder oben. Oben hilft mir nur beim Fotografieren ohne dass ich mich bücken muss und beim unteren finde ich es völlig umsonst, weil die Kamera abstellen um sich selber zu Fotografieren ist dadurch nicht möglich weil ja der Bildschirm dann auf den Boden schaut, wenn man die Kamera wo abstellt. Ausserdem lässt er sich bei der 600D um 270° drehen. Der Akku hat bei meiner ersten Verwendung ca. 400 Bilder lang gehalten, was sich sicher aber noch verbessert wenn man ihn öfters ganz auf- bzw. entlädt.

Videos in FULL HD Auflösung mit bis zu 1920x1080 Pixeln und 24 bzw. 25fps sind auch kein Problem.

ABER, und das ist auch schon der einzige Minus-Punkt. Einen Permanenten Autofokus besitzt diese DSLR nicht, weil die Videos auf dem Monitor angezeigt werden, was übrigens "Live View" heißt und wie schon beschrieben, der Fokus nur langsam funktioniert und auch nur dann, wenn man den Auslöser halb drückt. Dadurch der aber beim aufzeichnen von Videos "laut" ist, wäre es besser Manuell zu fokussieren! Steht auch in der Bedienungsanleitung drin, dass der Fokus bei Videos stört und man besser manuell fokussieren soll. Aber da ich die Kamera ja zum Fotografieren verwende und Videos nur für den Notfall einsetzte hat dieser Minus-Punkt für mich keine Tragweite.

Fazit: Eine Geniale Kamera für Anfänger vielleicht auf für Profis! Sie überzeugt mit Scharfen und Farbenprächtigen Bildern.
Ich würde diese DSLR Kamera auf alle Fälle weiter empfehlen!
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am 31. Dezember 2011
Als meine 1000D nach zwei Jahren und rund 25000 Fotos den Geist aufgegeben hat, habe ich mir dieses Exemplar bestellt. Für mich war das der Umstieg von "Anfänger" auf "Fortgeschritten" und diesen Umstieg habe ich bisher nicht bedauert. Gut 3 Monate später kann ich endlich meine Meinung dazu äußern:

Zur Bedienung gibt's nicht viel zu sagen, die Menüführung ist wie bei allen anderen Canon DSLRs. Ein paar kleine Änderungen an der Knopf-Verteilung am Body, u.A. kann man direkt in den Live-View Modus umschalten -> sehr praktisch!
Um zu filmen muss man das Steuerrädchen fast einmal rum drehen. Bisschen nervig ist's ja, aber wer filmt schon mit einer Fotokamera? Für mich ist das ein nettes feature aber keinen Stern Abzug wert. Der Klappdisplay ist sehr hell und solide verarbeitet. Leider gibt's kein Nährungssensor mehr, der den Display abschaltet wenn man durch den Sucher schaut. Das war bei der 1000D wirklich praktisch.

Die Bildqualität ist mit dem Kitobjektiv (18-55 IS) wirklich gut. Der Bildstabilisator arbeitet unhörbar und recht effektiv. Bei der Blende 5.6-11 macht dieses Objektiv die besten Fotos (je nach Zoom). Für mich ist der Unterschied erst richtig aufgefallen, als ich die Fotos mit denen von der alten 1000D verglichen habe. Details kommen sehr viel besser durch.

Lila/Rote Farbsäume(Chromatische Aberrationen) gibt's an und wann, besonders bei krassen Helligkeitsunterschieden im Motiv. Dies fällt aber auch erst dann auf, wenn man die Bilder in 100% betrachtet. Kann man mit der Software zum Glück korregieren.

Der Autofokus funktioniert gut, habe bisher nur sehr wenige fehlerhaft Fokussierte Bilder. Wenn's dunkel ist, wird mit dem AF-Hilfslicht fokussiert, das funktioniert auch ganz gut soweit, dauert aber etwas länger und die Fehlerquote ist etwas höher.

Wenn der Fokus erstmal sitzt, dann macht das Biest auch verdammt schnell mehrere Fotos in Reihe. Ich fotografiere immer im Serienmodus und hab Anfangs aus Versehen doppelte Aufnahmen gemacht, da es im Vergleich zur 1000D gefühlt doppelt oder dreifach so schnell auslöst. Definitiv beeindruckend!

Fotos im RAW-Format sind im Schnitt gut 20-30MB groß und machen eine 8GB Speicherkarte im nu voll (~250 Fotos). Der Akku hält auch sehr lange, schätzungsweise 2-3 voll Speicherkarten (ich habe den Display oft eingeklappt und gedimmt, das spart Strom).

Kurz zusammengefasst:
+sehr Schnell
+super Bildqualität, hoher Detailgrad auch mit Kit-lens
+Schwenkdisplay hell und hochauflösend
+Akkulaufzeit

-Nährungssensor für Displayabschaltung fehlt
-Speicherkartenfresser (RAW Fotos lassen sich leider nur mit maximaler Auflösung aufnehmen)
Als Zubehör sollte man gleich eine Speicherkarte mitbestellen, die 8Gb oder mehr hat.

Als Fazit kann ich sagen, dass mich die 600D voll überzeugt hat und als Alternative zu der 1000D und Umstieg auf "Semi-Profi" die beste Wahl war.

Update 14.01.12: IR Hilfslicht zu AF-Hilfslicht korregiert. Gemeint war AF-Hilfslicht(Blitzsalven). Die Cam hat kein integriertes IR-Hilfslicht. Danke für den Hinweis!
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am 5. August 2013
Als meine erste Spiegelreflexkamera erwarb ich die Canon EOS 600D. Um mir die Wartezeit zu ersparen, kaufte ich diese bei den „zwei großen M“ zu einem Preis von 480€. Mein Wunsch war es von meiner herkömmlichen und veralteten Digitalkamera auf eine professionellere, aber dennoch bezahlbare DSLR im Mittelklassesegment umzusteigen.
Im herkömmlichen Zubehör der Kamera sind Akku, Akkuladegerät, Tragegurt, 18-55mm Objektiv und die Bedienungsanleitung enthalten. Sofort überzeugte die Kamera mit Ihrem leichten und sicheren Handling und der Qualität der Haptik. Größe und angeraute Griffstelle sorgen dafür, dass die Kamera gut und sicher in der Hand gehalten werden kann.
Die Bedienungsanleitung, erklärte einem nicht nur die vielen Funktionen der Kamera, sondern bringt einem auch Grundlagen und Tipps der Fotografie näher. Nach diesem Studium ging es an das Erforschen der Kamera.
Auffallend ist das leicht bedienbare Menü. Mit dem Wählrad kann man zwischen verschiedenen Einstellungsmodi wechseln. So hat man die Möglichkeit sowohl mit den Voreinstellungen in der Kamera als auch mit dem manuellen Modus zu arbeiten. Praktisch sind hierbei die auf dem Display angezeigten Optionen die einem als Anfänger helfen sich besser zurechtzufinden, indem sie die Funktionen und Einstellungen der Modi erläutern. Während der Fotografie werden mir Einstellungen wie z.B. die Lichtempfindlichkeit, Belichtungszeit oder Blende einfach auf dem Display angezeigt, welche ich dann auf die Motive individuell einstellen kann. Natürlich kann man sich entscheiden, ob man lieber durch den Sucher schauen oder das Bild auf dem Display angezeigt bekommen will. Dieses unterstützt durch seine Dreh- und Schwenkbarkeit das Fotografieren und Filmen aus variablen Blickwinkeln und Höhen, ohne dass man sich verrenken muss.
Durch mittlerweile ein Jahr Erfahrung kann ich sagen, dass das Gerät auch technisch eine super Wahl ist. Die EOS 600D macht hervorragende Bilder und kann diese Dank gutem Display auch super anzeigen. Die Weiterverarbeitung z.B. mit Photoshop hält natürlich noch weitere Türen offen.
Canon macht es mir leicht mein Sortiment an Zubehör zu erweitern. Es gibt zahlreiche Objektive (auch von anderen Firmen), die mir ganz andere Aufnahmen ermöglichen. So wird es definitiv nicht langweilig und sorgt dafür, dass ich meinen eigenen Stil entwickeln kann.

Mein Fazit:
Die EOS 600D bietet für Einsteiger super Modi zum fotografieren oder filmen. Als blutiger Anfänger fordert es eine gewisse Einarbeitungszeit und Übung, doch mit dem Automatik-Programm können natürlich auch diese direkt loslegen. Mit den Kreativ-Programmen lassen sich schöne Effekte erzielen. Trotzdem kann ich nur jedem empfehlen auf diese Modi zu verzichten und manuell fotografieren zu lernen, um seinen eigenen Stil zu entwickeln. Als Fortgeschrittener Profi kann das Gerät natürlich zu wünschen übrig lassen, was ich zur Zeit noch nicht beurteilen kann.
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am 19. Dezember 2012
Kurz zu meiner Person. Ich studiere zur Zeit Digital Film & VFX an der SAE in Hamburg.
Die Canon 600D habe ich mir ursprünglich für den privaten Gebrauch gekauft,
um Hobby Videos aufzunehmen und für simple Urlaubsfotos. Allerdings, hat sich durch mein Studium der Anspruch an die Kamera und der Anwendungsbereich grundlegend verändert.

Zur Anwendung in der Fotografie:
Mit 18.0 Mega Pixel und ihrem APS-C CMOS-Sensor macht sie mit einem Kit-Objektiv EFS 18-55mm super Fotos. Die Ausbeute mit einem hochwertigeren Objektiv, ist allerdings noch um einiges besser. Der integrierte Blitz erfüllt seinen Zweck im Hobbybereich, ist aber im Fortgeschrittenen- bis Profibereich nicht ausreichend. Zum Glück hat Canon vorgesorgt und eine Halterung für einen externen Blitz verbaut. Die Speedlite-Steuerung ist ein super Feature um einen Blitz frei im Motiv zu positionieren und über die Kamera auszulösen. Canon wirbt auf seiner Seite mit einem ISO-Bereich bis 6400 und fantastischen Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, für Aufnahmen bei schlechtem Wetter und Nachtaufnahmen auf einem Stativ ausreichend. Allerdings ist ein ISO-Bereich von bis zu 6400, auch kein Meilenstein im Bereich der Spiegelreflexkameras.

Zur Anwendung im Filmbereich:
Jeder Filmer würde bei einem APS-C CMOS-Sensor sofort sagen: „Hm, kein Vollformatsensor?“ Umständliches Umrechnen von Brennweiten ist der Nachteil, wenn man nicht mit einem Vollformatsensor arbeitet. Dies sollte den Hobbyfilmer aber wenig stören und ist nur ein Nachteil für den Profi. Denn die Kamera filmt nach wie vor in HD 1080p und das Ausgabematerial reicht aus, um es auf Monitoren, TV-Bildschirmen und Beamern wiederzugeben. Die 600D liegt ausgezeichnet in der Hand und macht tolle Aufnahmen, welche sich durch ein hochwertigeres Objektiv noch verbessern lassen. Das Schwenkdisplay ist ein Top Feature, da man schöne Aufnahmen aus der Hand schießen kann und sein Motiv immer auf dem Display erkennt.

Die 600D liefert, in Verbindung mit dem Kit-Objektiv EFS 18-55mm, für den Einsteiger- und Hobbybereich ausgezeichnete Bilder und Videos. Einfache Handhabung und Verständlichkeit von einzelnen Modi, durch kurze Beschreibung auf dem 3 Zoll Bildschirm.
Die Verarbeitung der Kamera und auch die des Objektivs, ist Canon typisch, einwandfrei und hochwertig. Für den fortgeschrittenen Filmer fehlt mir eine separate Einstellung von der Blende und der Verschlusszeit.
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