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am 14. April 2011
Moonsorrow waren immer eine grandiose Band. Mit scheinbar einfachen Mitteln kreieren sie eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Das Interessante ist, dass sie einzelne Folkanleihen einbauen, ohne dabei in Partymusik abzudriften. Nicht, dass ich Folk-Partymetal nicht mag, aber Moonsorrow hört man sich an. Man hört der Musik zu und kann darin versinken.
Hervorzuheben ist, dass für Moonsorrow längere Songs praktisch zum Trademark geworden sind. Befanden sich auf dem Debutalbum noch Songs mit Laufzeiten von nur fünf bis zehn Minuten, so änderte sich dies ab dem Album "Verisäkeet", auf dem "nur" vier Songs mit absoluter Überlänge zu finden waren (abgesehen vom akustischen Rausschmeißer). Es folgte "Viides Luku" mit nur zwei Songs mit jeweils ca. 30 Minuten Laufzeit. Die EP "Tulimyrsky" (mit 70 Minuten sogar länger als viele Alben) besaß den Titeltrack mit ebenfalls ca. 30 Minuten Spielzeit.
Nun 2011 ein neues Album.
"Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa" ist nicht wirklich die Neuerfindung des Rades, aber selten wirkten Kompositionen von Moonsorrow so homogen. Vier jeweils ca. 15 minütige Songs laden zum träumen ein. Ja, man mag es kaum glauben. Es entstehen Bilder im Kopf, die die Musik fast spürbar werden lassen. Besonders interessant ist, dass Manche Songs an klassische Kompositionen erinnern. Besonders vom Aufbau her. So erinnert mich der Song "Muinaiset" an einen Sonatensatz mit Exposition-Durführung-Reprise. Dabei bewegen wir uns ja immernoch auf der Grenze zu populärer Musik.. Die Jungs scheinen derlei Kompositionen aus dem Ärmel zu schütteln.
Was mir noch aufgefallen ist: Der Gesang wird deutlich abwechslungsreicher dargeboten. Kreischen, Krächzen, Shouting und ich nenne es mal eher "Jammern" sowie so mancher deathmetallischer Growl verirren sich in die vom Keyboard gut unterstützten Gitarrenwände. Die Kompositionen sind meistens eher im Midtempo angesiedelt und wirken enorm breitflächig, dabei aber niemals langweilig, weil es immer neue Nuancen zu entdecken gibt. Melodierückungen hier, Harmoniewechsel da, abgewandelte Zitate dort... Das Drumming wird ebenso sehr facettenreich eingesetzt, was Breaks, Double Bass, etc. angeht. Angereichert wird das ganze dann noch mit kleinen Intermezzi, in denen, einem Rezitativ ähnlich, Schritte, Atemgeräusche, Wolfsgeheul, leichte Flötenklänge usw. zu einer Art rotem Faden verwoben werden..

Fazit:
Ein sehr eigenständiges Stück Musik. Moonsorrow bleiben ihrem Stil treu, entwickeln sich aber in Sachen homogenen Songwritings mit Überlänge spürbar weiter. Das tut diesem Album extrem gut und zeigt, dass Metalmusik alles andere als "stumpfer Krach" ist, sondern eben vor musikalischer Ideen strotzt und kompositorisch sehr stark daher kommt.

Ich empfehle jedem Freund von intelligenter und atmosphärischer Metalmusik dieses Album, da es eine ungeheure Sogwirkung entfalten kann, sofern man sich darauf einlässt.
Dazu ein Glas Wein oder ein Humpen Met und los kann die Reise gehen..^^..
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... so in etwa die Übersetzung des Titels der CD ins Deutsche.

Das muss man erst mal absacken lassen ... ! Voller Wucht trifft mich die Klangwand der Gitarren und lässt mich vor Ehrfurcht niederknien; und nach den epischen Stücken fragt man sich, wie die Kerle von Moonsorrow es schaffen, derart präzise diese Wand aufrechtzuerhalten und in ihr ein Thema zunächst nur anzudeuten, dann aber mit klarer werdender Schärfe herauszuarbeiten und alles am Ende auch mit heroischen Chören in ein Großes und Ganzes zu vereinen und auszuklingen zu lassen. Würde Richard Wagner heute leben, er würde diese Musik machen. Und wäre er in der Dämmerung durch die Wälder Finnlands gewandert, als Winterstürme dem Wonnemond wichen, er hätte die Heldentenöre verschmäht und sich für autentisch krächzende Stimmen entschieden. Eine Kaufempfehlung für alle, die sich epischer polyphoner Musik hingeben können.
11 Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2011
Ein ödes, graues Land, soweit das Auge reicht, sturmgepeitscht und ohne Leben-bis auf fünf zerlumpte Gestalten, die sich durch ein verwüstetes Land kämpfen, in der vagen Hoffnung, irgendwo auf Leben zu stoßen und auf frisches Wasser. Ihre Träume sollten sich jedoch nicht erfüllen. Einer nach dem anderen sterben sie dahin, der letzte Überlebende schreit seine Wut und Verzweiflung in die kallte Leere, bevor er zusammenbricht..
Diese Bilder vermitteln Moonsorrow auf ihrem grandiosen Album. Wuchtige Gitarrenriffs treffen auf verhaltene Folkmelodien, die ersten Monumentalstücke "Tähdeton" und "Muinaset" sind monolithische Endzeit-Skulpturen, beginnend mit "Huuto" schleicht sich etwas mehr Diversität ein: ein beinahe fröhlich wirkendes Keyboard-Intro steigert sich in Neurosis-kompatible Wucht, wobei die Grundstruktur der Melodie jedoch erhalten bleibt. Auch werden die Vocals hier variabler eingesetzt. Das Endstück "Kuolleiden Maa" ist schließlich am variabelsten, hier treffen doomige Wucht und Blackmetal-Geknüppel aufeinander, die tonnenschwere, verlängerte Schlußsequenz erinnert ein bißchen an das Live-Gehabe mancher Siebziger-Bands, vermittelt jedoch eine solch monströse Wucht, wie ich sie bisher bei keiner anderen Band antraf.
Die Ambient-Zwischensequenzen sind zwar nicht essentiell, helfen jedoch, den Kopfkino-Effekt zu verstärken.
Moonsorrow bewegen sich mit diesem Album jenseits allen Mainstreams, und das ist auch gut so. Ähnlich wie im Fall ihrer Gesinnungsgenossen Negura Bunget und Neurosis wird der aufmerksame Hörer jedoch reichlich belohnt. Wer die ideale Sound-Begleitung zu kalten Herbstnächten wünscht, hat sie in Moonsorrow gefunden. Also zurückgelehnt, Kerzen angezündet, eine Flasche Met in Reichweite-und los geht's!
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am 18. Mai 2015
Nachdem ich mir Ausschnitte dieses Albums auf youtube angehört hatte, stand fest: ich will das Album kaufen! Die Musik ist zugegebener maßen, sehr melancholisch, in vielen Passagen düster... das Konzeptalbum erzählt von Menschen, die den Weltuntergang überlebt haben, in einer zerstörten Welt umherirren und sich ihrem eigenen Ende konfrontiert sehen... es gibt kein Entrinnen! Ich kann zwar kein Finnisch... aber es gibt ja zum Glück englischsprachige Übersetzungen im Netz! Die Musik spricht mich total an! All jenen, die auf Melancholie stehen, sei dieses Album wärmstens empfohlen! Enjoy!!
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Die Finnen von Moonsorrow weichen auch auf dem fünften Werk nicht von den finnischen Texten und endlos langen Songtiteln ab, diesmal hat auch das Album einen richtigen Bandwurmtitel "Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa" ("As Shadows We Walk In The Land Of The Dead") der sehr poetisch rüber kommt und eine Konzeptgeschichte über die Erde nach der Zerstörung enthält. Im Booklet sind löblicherweise die Texte auch in Englisch abgedruckt. Vier Titel mit mehr als 10 Minuten Laufzeit und drei Zwischenstücke bieten die Pagan-Metaller. Moonsorrow wandeln auch wieder auf Bathorys Spuren, jedoch mit genügend eigenen Ideen. Das ist sicherlich nicht komplett anders als die früheren Alben, doch wie immer schaffen es Moonsorrow einzigartig und nicht schubladenartig zu tönen. Leider ist der Krächzgesang von Ville Sorvali bei solch toller Musik auch für mich ollen Death Metal Fan recht limitiert und wird der Musik einfach nicht mehr gerecht. Hier sollten Moonsorrow vielleicht etwas umdenken, da es sie doch etwas limitiert. Fans der anderen Werke können wieder blind zuschlagen nach drei Jahren Funkstille!
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am 10. März 2011
Zu anderen Zeiten wurde das große Ende der Menschheit "Ragnarök" genannt. Der Kampf ist vollendet und Stille, Asche und Staub legt sich auf die gequälte Seele der letzten Verbliebenen. Was auf Verisäkeet und Hävitetty begann wurde hier nun vollendet: Das Ende allein Seins. Man könnte fast meinen hier wird die Progressivität sogar über mehrere Alben hinweg geführt.
Der Opener Tähdetön beginnt fast schon ruhig mit äusserst abwechslungsvollen Arrengements, man wird nahezu sanft in die Welt der Apokalypse eingeführt. Was für "Aussenstehende" nach diesem Song eventuell nicht verständlich sein mag ist der Übergang mit "Hävitetty" zum Einzelschicksal eines Leidenden. Es sind lediglich Schrittgeräusche und Husten zu Hören, doch wer das Booklet aufschlägt mag überrascht sein dass auch hier auf Englisch der Fortlauf der Geschichte weitererzählt wird (..ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten). Mit "Muinaiset" wurde noch einmal die alte Chor-Macht heraufbeschworen welche jedoch schon sehr bald in einen monotone Leadgitarre endet die in einem fast schon lupenreinen Blackmetalriff die Situation drastisch ändert: Hass, Verzweifelung, Kampf.
"Nälkä, väsymys ja epätoivo" ist der passende Übergang zu "Huuto", das "Jotunheim" dieses Album. Anhören und selber fasziniert sein, keine Worte beschreiben dieses Lied so richtig. Das furiose Ende mit "Kuolleille" und "Kuolleiden Maa" steigert das Klangerlebnis dieses Albums in erhaben-epische Gefilde, die Gangart ist härter als jemals zuvor von Moonsorrow gehört und die beiden Songs lassen dem verstehenden Metal-Kenner eine Träne die Wange herunterrinnen. Auch wird hier zum ersten mal ein verspieltes Solo dargeboten, ein absolutes Novum!
Die Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa ist meiner Meinung nach ein Album für den intensivsten Metalgenuss seit Verisäkeet, abgrundtiefe Endzeitstimmung, progressive Steigerung aller Elemente und perfekte Technik lassen den Metalkenner mit der Zunge schnalzen. Für mich persönlich schafft das Album es zwar nicht "Verisäkeet" vom ewigen Thron zu stossen aber es ist doch nahe drann. Ein muss für jeden Metalfan der sich auf eine kalte innere Reise begeben will.
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am 8. April 2011
Wie soll man so ein monumentales Meisterwerk mit Worten beschreiben?? Großartig, zum niederknien, episch, nicht von dieser Welt, einfach unbeschreiblich! Selbst anhören!!
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am 19. März 2011
Toller Sound, tolles Klangbild. Ich habe die Stunde genossen. Man muss sich die Zeit für nehmen und genießen. Als täte man sich einen Film anschauen. Ich bin beeindruckt und werde die früheren Werke auch mal anhören.
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am 13. März 2015
Eines der besten Metal-Alben aller Zeiten......und stilistisch einzigartig. Nachdem ich Opeth 2011 entdeckt habe, dachte ich, es gaebe keine Steigerung mehr....4 unbeschreiblich intensive Songs
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am 4. März 2013
Melodischer Todmetal vom feinsten ... läuft im Auto rauf und runter ...
jeder der z.B. auf Insomnium steht kann hier bedenkelos zu greifen ...
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