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69 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Fantasy-Saga der Moderne - definitiv!
Der erste Band war für mich ein absoluter Überraschungserfolg. Doch wo der erste Teil der Saga noch auf einer einigermaßen politischen Ebene bleibt, geht es hier richtig zur Sache! Martin hatte bereits den Vorgänger sehr realistisch-mittelalterlich gestaltet. Bei den Schlachten behält er diesen Stil noch bei - und zeugt damit die besten,...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2005 von Andre Franke

versus
3.0 von 5 Sternen Unbekanntes Mitttelalter
Ich habe aufgrund der guten Rezensionen diese Bücher begonnen zu lesen. Wer Ränkespiele am Hofe mag, ist sehr gut bedient. Wer aber Spannung pur erleben möchte, sollte doch lieber zu Büchern greifen, wie z.B. Ulldart oder die Zwerge von Markus Heitz.
Diese mittelalterlichen Geschichten sind eher tragend und spielen in einer erfundenen Welt. Magie...
Vor 26 Tagen von Frank-Michael Freund veröffentlicht


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69 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Fantasy-Saga der Moderne - definitiv!, 27. Dezember 2005
Der erste Band war für mich ein absoluter Überraschungserfolg. Doch wo der erste Teil der Saga noch auf einer einigermaßen politischen Ebene bleibt, geht es hier richtig zur Sache! Martin hatte bereits den Vorgänger sehr realistisch-mittelalterlich gestaltet. Bei den Schlachten behält er diesen Stil noch bei - und zeugt damit die besten, spannendsten und realistischsten Schlachten, die man je in einem Fantasy-Roman nachlesen konnte. Meistens sind diese Schlachten immer aus der Sichtweise einer der Hauptpersonen beschrieben und wirken dadurch noch intensiver. Seinen Realismus gewinnt das Buch vor allem einmal mehr durch die vielen Details, die eher schockierend als unterhaltsam sind, sei es der extreme Gewaltgehalt der Schlachten oder die Sexszenen, die mit Erotik oder gar Romantik überhaupt nichts mehr zu tun haben.
Martin verzichtet auch auf die übliche Schwarz-Weiß-Malerei. Zwar ist der Leser eher geneigt, mit den Starks zu sympathisieren und die Lannisters zu hassen - dennoch hat jede Seite, jeder Charakter auch weiterhin seine guten und schlechten Eigenschaften. Tyrion ist einem zwar sehr sympathisch, aber er ist nunmal ein Lannister und damit Feind der Starks. Und die Starks mögen zwar die edlen und stolzen Herren aus dem Norden sein - doch ihre Soldaten rauben, morden und vergewaltigen in feindlichen Dörfern genau wie alle anderen auch.
Martin orientiert sich beim "Lied von Eis und Feuer" eher am historischen Mittelalter als an Tolkien und Co. Er hat zwar auch einige der klassischen fantastischen Elemente in seiner Saga, diese nehmen jedoch (jetzt noch) selten wirklich wichtigen Einfluss auf die Handlung. Das ist aber auch nicht weiter nötig - die ganzen Intrigen in Kings Landing, die Schlachten, die Charaktere - das alles funktioniert auch ohne Magie. Dennoch steigt gerade in den sehr interessanten (aber eher seltenen) Kapiteln mit der jungen Daenerys die Bedeutung der Fantasy in der Saga stark an.
Das beeindruckendste am Vorgänger waren die überraschenden Wendungen, die schonmal den ein oder anderen Hauptcharakter das Leben kosteten. Letzteres kommt in diesem Band nicht so stark zur Geltung, dafür wird in der ersten Hälfte wieder so spannend und undurchsichtig intrigiert, dass das Netz, was Martin sich aufbaut, wirklich nicht mehr zu durchschauen ist und der Überraschungsfaktor einiger Wendungen auch dieses mal wieder entsprechend hoch ist.
Für jeden Charakter, den Martin umbringt, kommt ein neuer hinzu oder erhält ein anderer mehr Bedeutung. So steigt der im ersten Band noch eine Nebenrolle besitzende Tyrion Lannister hier zur absoluten Hauptrolle auf. Sein Handlungsstrang ist einer der großartigsten in der gesamten Saga. Tyrion als Krüppel mit glasklarem Verstand wird von allen nur verachtet. Der gesamte Hof intrigiert gegen ihn, er weiß nicht, wem er trauen kann. Er muss die Stadt vor dem drohenden Angriff der Baratheons beschützen. Und eigentlich möchte er die ganze Zeit nur mit seiner Hure Shae zusammen sein. Tyrion ist ganz klar der beste und vielschichtigste Charakter der gesamten Saga.
Doch auch Cathelyn als starke Frau, die jedoch viele und extrem harte Rückschläge einstecken muss oder Arya Stark, das naive Kind, das - völlig auf sich gestellt - mit der harten und dreckigen Welt konfrontiert wird - sie alle sind einfach nur großartig.
Auch wenn es in der ersten Hälfte ab und an ein wenig lahmt - nachher geht das Buch einfach nur noch ab! Zu dieser großartig durchdachten und geschriebenen Saga kann man einfach nur sagen: Respekt!
Fazit:
Die beste Fantasy-Saga der Moderne - definitiv!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spannungskurve ist immer auf einem hohen Niveau, 3. November 2012
Bei Filmen ist es meist so, dass der zweite Teil weit weniger erfolgreich ist und weit weniger positive Kritiken bekommt als der erste Teil. Bei Büchern, insbesondere bei zusammenhängenden Reihen mit fortlaufender Handlung oder auch nur mit gleichbleibenden Protagonisten und neuen Haupthandlungen, ist es genau umgekehrt. Die Folgebänden werden meist besser beurteilt als der Einstiegsband, weil die Geschichte schon am Laufen ist und die Protagonisten und Antagonisten bereits vorgestellt wurden.

Auch bei George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer-Reihe sind die Bände nach dem ersten Band um einiges zugänglicher. Zum einen liegt das daran, dass die vielen verschiedenen Figuren vorgestellt wurden, zum anderen daran, dass man sich als Leser bereits in die Welt hineingelesen hat. Wie bereits die anderen drei Bände, setzt auch der vierte Band „Die Saat des Goldenen Löwen“ die Geschichte um die Sieben Königreiche und die aktuellen sieben Könige fort. Erschienen ist das Buch, das eigentlich der zweite Teil der Übersetzung des zweiten Bandes der englischen Reihe, bei Blanvalet und bleibt in der Aufmachung beim Alten.

Den Anfang und den Abschluss bilden jeweils eine Karte Westeros, der Norden des Kontinents wird als erstes gezeigt, der Süden beschließt das Buch. Daneben gibt es noch drei weitere Karten. Die erste Karte zeigt den Norden jenseits der Mauer, die zweite Karte das Sommermeer und dessen Anrainerstädte und -länder, sowie eine Karte von Königsmund, die man im Verlauf des Buches sehr gut gebrauchen kann.
Die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, widmet sich sehr intensiv den Verhandlungen, den Kriegsvorbereitungen und den Belagerungen, die sich im vorhergehenden Band bereits angebahnt hatten. Es gibt viele Überraschungen und wieder müssen liebgewonnene Figuren ihr Leben lassen und man entwickelt eine Abneigung gegen wieder anderen Figuren und steigert die Abneigung gegen bereits unbeliebte Figuren. Andere liebgewonnene Figuren erleben schreckliches und machen eine durchaus interessante Entwicklung durch, die den Leser beinahe dazu zwingen weiter zu lesen, um den Fortgang dieser Entwicklung weiter verfolgen zu können. Besonders interessant sind die Entwicklungen um Jon Schnee, der hinter der Mauer auf das Freie Volk trifft, und Arya Stark, die fast im Alleingang Harrenhal für die Männer des Nordens und damit ihrem Bruder erobert. Das alles geschieht im vom Krieg überzogenen Westeros. Die Mutter der Drachen, Daenerys, muss auf dem östlichen Kontinenten zwar nicht in kriegerische Auseinandersetzungen eingreifen, aber ihr Leben dort ist nicht weniger in Gefahr. Ihr Drachen sind sehr begehrt und dies macht wiederum sie zu einer sehr begehrten Frau. Sie muss sich Attentaten, Heiratsanträgen und lächerlichen Angeboten zur Wehr setzen und kann sich dabei nur auf sich selbst, ihre Drachen und ihre allerengsten Gefolgsleute verlassen. Es passiert auf jeden Fall viel und es gibt einige Überraschungen auf beiden Kontinenten.

Genau diese Überraschungen und die vielen Geschehnisse sorgen dafür, dass es in diesem Band nie langweilig wird. Die Spannungskurve ist immer auf einem hohen Niveau und niemals hat man das Gefühl, dass irgendetwas von dem, was geschieht, an den Haaren herbeigezogen ist. Der Wandel, den die Protagonisten und Antagonisten durchmachen, ist immer nachvollziehbar und auch der Wandel, den die Welt selbst durchmacht - die Rückkehr der Magie mit der Rückkehr der Drachen -, ist gelungen. Auch wenn immer wieder viele Namen auftauchen, kann man diese mittlerweile besser zuordnen und man benötigt die immer größer werdende Liste mit Figuren mit Informationen zu deren Loyalitäten, die sich am Ende des Buches befinden, nicht mehr allzu oft. Kurzum, eine gelungene Fortsetzung einer tollen Fantasy-Reihe, wenn man davon überhaupt sprechen darf, da es ja nur der zweite Teil der deutschen Übersetzung des zweiten Buches ist, mit vielen spannenden Elementen und vielen Überraschungen, die Lust auf mehr machen. Für die Fans der TV-Serie sei hier aber gleich gesagt, dass die zweite Staffel der Serie sich durchaus deutlich von dem unterscheidet, was im Buch erzählt wird, was zum Teil aber auch besser ist, als im Fernsehen.

Fazit:
„Die Saat des Goldenen Löwen“ ist ein gutes Buch, das den Fokus auf Schlachten, Intrigen und die Rückkehr der Magie legt, ohne dabei die spannende Geschichte und vor allen Dingen die tollen Figuren, die George R.R. Martin ins Leben gerufen hat, zu vergessen. Nichts zu meckern und wieder freut man sich auf den nächsten Band, der die noch immer vorhandenen losen Ende weiter aufrollen wird.

Rezension © 2012 by Martin Wagner für BookOla.de
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Souveräne Fortsetzung die ihre Stärken voll zur Geltung bringt, 18. Oktober 2012
Von 
P. Aschermann "Philips Welt" (Hildesheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach wie vor kann George R. R. Martin mit seinem sehr detaillierten Erzählstil und seiner Charaktertiefe auch in diesem, mittlerweile vierten von geplanten 14 deutschen Roman überzeugen. Einige zuvor schon flüchtig erwähnte Charaktere, wie beispielsweise Jaqen H'ghar lernt man nun genauer kennen oder sieht Charaktere wie Xaro Xhoan Daxos, Cersei und Tywin Lannister oder Theon Graufreud in einem anderen, z.T. noch schlechteren, Licht als bisher schon.
Zwar muss man durch die Flut an Charakteren warten, bis es mit einem Charakter in der Handlung weitergeht, dies schmälert aber nicht die Spannung, steigert sie eher noch ins Unermässliche. Auffallend ist in diesem Buch, dass ein Schwerpunkt in Königsmund liegt, wobei Tyrion Lannister und Sansa Stark eine der Hauptrollen spielen. Zwar liegt nach wie vor ein Schwerpunkt der Erzählung auf dem Haus Stark und dem Sitz Winterfell wie in den Bänden eins und zwei, doch verlagert sich dieser nach und nach auf andere Familien und Regionen. Ich frage mich, ob dieses mir bisher am sympathischsten erscheinende Haus in den späteren Roman überhaupt noch eine Rolle spielt?!
Während in Teil drei die Handlung gesponnen wird, gipfelt diese im vierten Band geradezu in spannenden Gefechten um Städte und Macht, welches sehr mitreißend erzählt wird.
Martin gelingt es erneut, den Leser in seinen Bann zu ziehen. In der Geschichte bleiben viele Charaktere auf der Strecke, bei manchen wünscht man es sich, manche Tode sind völlig unerwartet und manchmal auch echt unwürdig, da man diese Charaktere echt ins Herz geschlossen hat. Dies macht die Handlung aber so glaubwürdig, da sich Martin nicht auf einen "Feind" als solches konzentriert sondern es schlichtweg jeden treffen kann.
Die Geschichte bleibt nach wie vor völlig offen und man hat keine Ahnung, wohin die Reise von George R. R. Martin noch führen mag und welche Charaktere in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden. Wird Daenerys mit ihren Drachen noch nach Westeros kommen? Werden die weißen Wanderer und Wilden die Mauer überwinden und die sieben Königreiche bedrohen? Man wird es sehen. Ich kann es kaum abwarten, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit:
Die Stärken der bisherigen Romane kommen auch in "Die Saat des goldenen Löwen" voll zur Geltung. Die Handlung bleibt nach wie vor sehr spannend und kann mit vielen unerwarteten Wendungen überzeugen. Die Charakterbreite ist überwältigend, man kann mit Ihnen lachen und leiden, Sympathien und Abneigungen entwickeln und trotzdem weiterhin im Dunkeln tappen, weil man nur vermuten kann, wohin die große Reise geht. Einfach atemberaubend und eine unbedingte Pflichtlektüre, nicht nur dieser Roman sondern die gesamte Das Lied von Eis und Feuer Reihe. Ein absolut toller Fantasy-Epos!
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön, aber die Übersetzung...!, 21. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte mich größtenteils meinen Vorrednern anschließen, weshalb ich diese Rezension nur knapp halte:
Dieses Buch schafft es, den Leser über Stunden hinweg zu fesseln; gerade, wenn man glaubt, die weitere Handlung erahnen zu können, passieren überraschende, aber nicht im Erzählverlauf unlogische Dinge: Man muss einfach immer weiter lesen. Ich bin auch schon sehr gespannt, welcher der vielen, vielen Stränge nach Abschluss der gesamten Saga den "Sieg" davontragen wird...
Aber ein großes Minus an die Übersetzung... Ich kenne "The Song of Ice and Fire" nicht im Original, vom Wortlaut her scheint es auch gut übersetzt zu sein, aber zum einen wurde nicht gut auf die Interpunktion geachtet; Einige Fragen enden einfach mit einem Punkt, Aussagen manchmal mit einem Fragezeichen - das hemmt den Lesefluss. Dass aus Asha, der Schwester Theon Greyjoys, auf einmal Arya wird (welche die Tochter von jemand ganz anderen ist), gehört zu genau der gleichen Sorte fehlern, die auch das letze Buch der Saga durchzogen, in dem aus dem Namen Greyjoy über mehrere Seiten Greyjoj wurde... Sowas muss meines Erachtens nicht sein.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach einem schwächeren dritten Teil, war ich vom vierten wieder richtig begeistert!, 10. Februar 2008
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Fand ich beim dritten Teil "Der Thron der Sieben Königreiche" noch, dass der Autor etwas nachgelassen hat, hat er hier wieder an Stärke gewonnen. Seinem Stil gleichbleibend gut, beschreibt er auf sehr spannende und interessante Weise, wie es nun weiter geht, mit den Starks, Lannisters und Co. Lange Zeit habe ich jetzt zwischen Band drei und Band vier verstreichen lassen und war überrascht, wie gut ich mich wieder in die Geschichte rein gefunden habe. Ohne Probleme konnte ich der Geschichte folgen, ohne mich fragen zu müssen, wie was und warum geschieht. Dadurch, dass hier keine großartigen Wiederholungen über die vorigen Bände erfolgte, was ja doch meistens hilfreich ist, wenn ein längerer Zeitraum zwischen dem Lesen mehrteiliger Bücher besteht, konnte ich mich an den größten Teil der Geschichte noch erinnern und habe mich schnell rein lesen können.

Weiterhin gefällt mir der mittelalterliche Stil, den Martin benutzt, sehr gut. Und durch die Geschichte Daenerys, wird immer deutlicher, wie die Fantasy hier an Bedeutung gewinnt. Denn hier zeichnet sich eine andere Welt ab, die eine fremde Kultur zeigt und magisch wirkt. Trotzdem bleibt der Autor bei seinen Erzählungen realistisch. Wieder fasziniert mich Daenerys Geschiche am meisten und ihr Charakter ist einfach interessant geschildert. Auch konnte mich Tyrion wieder überzeugen, denn er ist vielseitig, lustig und nicht unbedingt ein liebenswerter Typ, trotzdem hege ich eine gewisse Sympathie ihm gegenüber. Meine Lieblingsfiguren bleiben aber die der Familie Stark. Sie sind halt die Guten in dieser Geschichte und gewinnen so natürlich an Sympathie. Außerdem sind ihre Schicksale ergreifender, so dass ich immer mit ihnen mit fiebere. Die Lannisters mag ich immer noch nicht besonders, aber sie sind trotzdem sehr unterhaltsam und bringen Spannung in die Geschichte. Dabei gibt es hier nicht nur Gut und Böse, da die Handlungen der Personen in dieser Hinsicht Abweichungen zeigen und so der Gute, wie auch der Böse gegensätzlich gehandelt haben. Abwechslung kommt in die Geschichte durch die einzelnen Kapitel, in denen es immer um eine bestimmte Person geht und jeder von ihnen an einem anderen Ort verweilt und eine eigene Geschichte mit sich bringt. Mir sind die oft wechselnden Orte, Personen und Handlungsstränge auch in diesem Teil nicht schwer gefallen, da alles detailliert und unkompliziert beschrieben wird und deswegen leicht zu verstehen ist.

Meine Kritik im zweiten Teil "Das Erbe von Winterfell", wo ich beanstandet habe, dass ich Arya und Bran zu erwachsen finde (die beiden sind 9 und 7 Jahre alt, bzw. in diesem Teil ein Jahr älter), nehme ich hier zurück. Mir ist nämlich erst in diesem Teil bewusst geworden, dass ihre Lebenssituation sie schon früh erwachsen werden ließ und es somit auch logisch ist, wie sie handeln und denken. Weiterhin eine tolle Geschichte, die ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die vier Könige, 27. November 2012
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Der Bürgerkrieg greift immer mehr um sich, mittlerweile beanspruchen vier Könige den Eisernen Thron für sich. Lord Stannis mobilisiert seine Armee und zieht gegen die Lennister in Königsmund, Robb Stark erlangt einen Erfolg nach dem anderen, doch seinem Ziel kommt er nicht recht näher und die Friedensverhandlungen zwischen Lord Renly und seinem Bruder Stannis scheitern. Zur gleichen Zeit rüstet sich Königsmund gegen mögliche Übergriffe, am Hof werden Ränke geschmiedet, Positionen gestärkt und während das Volk Hunger leidet, herrscht Kindkönig Joffrey weiterhin grausam und voller Willkür auf dem Eisernen Thron.

Die Kämpfe und Ränkespiele nehmen zu und die Spannung zieht im 4. Band merklich an. Stellenweise überschlagen sich regelrecht die Ereignisse und gebannt verfolgt man wieder die Erlebnisse der so unterschiedlichen Protagonisten. Immer mehr legt George R. R. Martin allerdings den Schwerpunkt auf den vielschichtigen, schlauen, so voller Arglist und irgendwie richtig sympathischen Gnom Tyrion Lennister. Die Menschen in Königsmund verachten ihn, der Hof intrigiert gegen ihn, niemanden kann er vertrauen und dennoch muss er die Stadt vor den Übergriffen der Baratheons schützen, die unbeirrt Richtung Königsmund ziehen und die Krone für sich einfordern.

Doch man erfährt auch wieder, was im Norden passiert durch Caitlyns Erzählungen, die in Schnellwasser am Bett ihres todkranken Vaters wacht und gleichzeitig im Hintergrund die Fäden für ihren Sohn Robb, dem König des Nordens, zieht. Währenddessen ist John Schnee mit den Männern der Mauer immer noch auf der Suche nach seinem Onkel Benjen Stark, doch je weiter sie sich der Mauer entfernen, umso mehr sinken ihre Hoffnungen und dann treffen sie auf die ersten Wildlinge und Schattenkatzen. Aber auch das Leben von Arya und Sansa Stark gestaltet sich nach wie vor gefährlich. Während Sansa auf Flucht hofft und von unerwarteter Seite einen Verbündeten findet, sinnt Arya heimlich in Harrenhal auf Rache, unterdessen verdingt sie sich als Laufbursche und Mundschenk. Und die Mutter der drei Drachen, die junge Daenerys, muss eine wichtige Entscheidung für sich und ihr Volk treffen.

Die Sprache von George R. R. Martin ist nach wie vor farbenprächtig, bildgewaltig, stellenweise voller Poesie, nur um dann auf der nächsten Seite wieder äußerst brutal zu werden. Im Land herrscht Krieg, die Zustände sind barbarisch, erbarmungslos und gewalttätig, ein Menschenleben zählt kaum noch etwas und auch Kampfszenen nehmen merklich zu in diesem Band. Entsprechend direkt und stellenweise auch sehr brutal wird hier die Sprache des Autors, aber so zeichnet George R. R. Martin auch ein realistisches Bild der Geschehnisse.

Wenn auch - gerade was den Handlungsstrang von Daenerys angeht - die Fantasyelemente langsam zunehmen, hat man nach wie vor noch das Gefühl, einen düsteren und oftmals auch sehr beklemmenden Historischen Roman aus dem Mittelalter zu lesen. Doch trotz der düsteren Stimmung des 4. Bandes und den sich häufenden Gewaltszenen, gelingt George R. R. Martin die Gratwanderung perfekt. Diese Szenen nehmen nie Oberhand, immer wieder fasziniert der Autor einem beim Lesen mit seiner Fantasie, mit seiner bildhaften Sprache, die einem jede Szene vor Augen führt, fesselt einen durch seine hervorragend herausgearbeiteten Charaktere und den überraschenden Wendungen. Denn man kann sich in diesem Teil der Geschichte nie sicher sein, dass einer seiner Protagonisten den nächsten Handlungsstrang noch erlebt und nicht einem Mordkomplott oder einen der vielen Kämpfe zum Opfer fällt.

Fazit: Ein sehr spannender, farbenprächtig und fesselnd erzählter 4. Band, der mit überraschenden Wendungen und wieder wunderbar beschriebenen Charakteren absolut überzeugt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liest sich gut, 31. Dezember 2013
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nachdem in den vorhergehenden drei Büchern das Königreich Westeros erfolgreich in einen Bürgerkrieg gestürzt wurde, wird dieser Krieg im vierten Buch mit Schwert und Feuer weitergeführt.

Im Fokus der Aufmerksamkeit steht im vierten Buch vor allem die Hauptstadt des Reiches, Königsmund, die derzeit von den Lennisters gehalten wird. Blutig und mit ein wenig schwarzem Humor geht es zu, als einer der anderen Thronprätendenten die Stadt angreift...

Der vierte Band ist gegenüber dem dritten wieder deutlich brutaler und blutrünstiger. Mit der Figur des Stannis Baratheon, des Bruders des verstorbenen Königs, rückt eine Gestalt in den Vordergrund des Kampfes um die Macht, die bisher eher im Hintergrund agierte und die ihren Kampf um die Macht mittels der Hilfe einer religiösen Fanatikerin ausficht.

Alles in allem eine schnell zu lesende, angenehm flüssig geschriebene Fortsetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Fortsetzung!, 9. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wow! Nach einem ganz leicht schwächeren 3. Band (immer noch 5 Sterne und natürlich der Aufteilung des 2. englischen Original-Bandes "clash of kings" durch den deutschen Verlag in Teil 3 und 4 geschuldet) wird in dem 4. Band ein Feuerwerk abgebrannt.

Die gesamte Buchreihe ist hervorragend und begeistert mich wirklich.

Zu den Rezensionen bezüglich der Übersetzung bzw. unglücklichen Namensänderungen muss ich sagen, dass ich die Kritik grundsätzlich verstehen kann, aber das Lesevergnügen in meinen Augen dadurch nicht getrübt wird.

In den neueren Auflagen ist der Wahlspruch der Familie Tully im Übrigen auf dem Cover abgedruckt.

Klare Kaufempfehlung!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichte Schwächen..., 16. Mai 2005
Von 
Die Saat des Goldenen Löwen" leistet sich dramaturgisch keine Fehler, lediglich die Übersetzer haben wieder einige Namen durcheinander geworfen: so ist mal von einer Lokkys, mal von einer Lollys die Rede, auch wenn es ein und die selbe Person sind. Ebenso wird Daenerys stärkster Drache abwechselnd Rhaegal, Rhaegon und schließlich Rhaegar genannt. Sieht man von solchen kleinen Fehlerteufeln ab, liegt man, was die Handlung, Spannung und atmosphärische Dichte angeht hier von der ersten bis zur letzten Seite goldrichtig. Wer die Geduld aufbringen kann, auf weitere Bände zu warten, wird hier mit der besten Saga seit dem Herrn der Ringe belohnt. Ein Muss für alle Fantasy-Fans - und dieses Mal sind das keine leeren Worte.
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3.0 von 5 Sternen Unbekanntes Mitttelalter, 24. August 2014
Von 
Frank-Michael Freund (Frankfurt (Oder)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe aufgrund der guten Rezensionen diese Bücher begonnen zu lesen. Wer Ränkespiele am Hofe mag, ist sehr gut bedient. Wer aber Spannung pur erleben möchte, sollte doch lieber zu Büchern greifen, wie z.B. Ulldart oder die Zwerge von Markus Heitz.
Diese mittelalterlichen Geschichten sind eher tragend und spielen in einer erfundenen Welt. Magie ist Mangelware und spanndende Schlachten konnte ich bisher nur ein wenig in Königsmund erleben. Wobei sich niemand wirklich vorstellen kann, dass ein Feldherr seine ganzes Heer per Schiff über den Fluss zum Feind trägt. Das wissen wir von Alexander dem Großen und Gaius Julius Caesar. Es wird mit zu vielen Namen und deren Herkunft gearbeitet. Diese vergisst man genau so schnell, wie man sie gelesen hat. Spektakuläre Änderungen innerhalb der Geschichte bisher Fehlanzeige. Deutsche Heldensagen können für meinen Geschmack durchaus spannender sein. Allein die intriganten Personen wissen zu gefallen. Trotz allem kann man die Bücher durchaus weiter empfehlen. Aber ein Feuerwerk der Spannung ist es eher nicht.
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