Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
40
3,7 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:8,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 1. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Sophia ist 14 Jahre alt und hat vor zwei Jahren ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Nun ereilt sie die Nachricht, dass sie von ihrem Großvater, von dessen Existenz sie bislang nichts wusste, verschiedene Dinge geerbt hat. Das Erbe entpuppt sich als Faberge-Ei in dem eine geheimnisvolle Uhr steckt, ein dazu gehöriger Schlüssel und ein handgeschriebenes Buch. Sophia, die ihre Neugierde nicht zähmen kann, zieht die Uhr auf, bevor sie die Notizen gelesen hat, die ihr Großvater ihr hinterließ und landet unvermittelt in der künstlich geschaffenen Welt Mekanis, die sich in der Uhr befindet. Dort trifft sie auf den Jungen Theo, der in dieser Welt seit fast 2000 Jahren festsitzt und auf Oros, den Herrscher der Zeit.

Ralf Isau erzählt in seinem neuen Roman nicht nur von verschiedenen Welten sondern auch von verschiedenen Zeiten, denn neben den Sprüngen zwischen der Welt, wie wir sie kennen und der Welt Mekanis, die sich in der Uhr befindet, gibt es es einen Erzählstrang aus der Sicht Theos, der berichtet, wie es zu der Entstehung der künstlichen Welt und seiner Gefangenschaft dort gekommen ist. Gerade dieser Strang, der von der Antike bis in die Renaissance reicht, hatte es mir beim Lesen angetan, den er ist der humorvollste, philosophischste Erzählstrang dieser Geschichte. Aber auch in der Gegenwart gibt es viele Denkanstöße, mit denen sich der Autor an seine Leserschaft wendet: Was bedeutet die Zeit? Welchen Stellenwert haben Gefühle? Welche Kraft haben unsere Gedanken? Wie wichtig ist Vertrauen? Was bedeutet Freundschaft? Ralf Isau bringt dies seinen Lesern nicht nur über die Protagonisten in unserer Welt nahe sondern auch über die Protagonisten in der Welt Mekanis. Theo schart dort ein Grüppchen sehr skurriler Figuren um sich, die mich beim Lesen nicht nur vom Aussehen sondern auch vom Verhalten und von der Erzählung her sehr oft an das Buch "Der Zauberer von Oz" erinnert haben. Fast scheint Ralf Isaus Buch in dieser Hinsicht eine Hommage an den Schriftsteller Lyman Frank Baum zu sein. Langeweile kommt auf den rund 500 Seiten fast nie auf, denn Ralf Isau legt in in seinem Buch ein rasantes Tempo vor und setzt seine Protagonisten vielen Kämpfen und brenzligen Situationen aus, in denen sie all ihren Mut und ihre Schläue unter Beweis stellen müssen.

Ralf Isaus Schreibstil lässt fremde Welten und die Vergangenheit vor dem inneren Auge plastisch erstehen, schien mir jedoch von der Wortwahl her an manchen Stellen zu komplex für die angepeilte Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen. An anderen Stellen wiederum wurde dieser Eindruck wieder wett gemacht. Es kann bisweilen sehr komisch sein, wenn einem Jungen aus der Antike versucht wird zu erklären, was Burger sind oder wie das Internet funktioniert.

Ich für meinen Teil kann nach der Lektüre sagen, dass ich froh bin, nicht in einer Welt wie Mekanis leben zu müssen. Unsere Welt mag nicht die Beste sein, aber vielleicht erreicht Ralf Isau bei den Lesern seines Buches, dass in ihnen den Wunsch entsteht, sie nicht so leblos und mechanisch werden zu lassen wie die von ihm erschaffene Welt Mekanis.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die vierzehnjährige Vollwaise Sophia ahnt nicht, welches Abenteuer sie erwartet, als sie von ihrem Opa ein wertvolles Fabergé-Ei erbt, in dessen Inneren sich ein merkwürdiger Mechanismus befindet, zusammen mit einem kleinen Schlüssel. Vor der Benutzung warnt ihr Opa sie aber ausdrücklich in einem Buch, dass er ihr ebenfalls hinterlassen hat. Durch dieses erfährt Sophia vom Herrscher der Zeit, Oros, dessen von ihm erschaffene mechanische Welt Mekanis in eben jenem Mechanismus, einer Weltenmaschine, stecken soll. Völliger Quatsch, denkt sich Sophia anfangs, bevor sie auf der Straße den unheimlichen alten Mann trifft, der seine strahlenden Augen, die so hell wie die Sonne sind, hinter einer dunklen Sonnenbrille verbirgt. Soll der beschriebene Oros nicht genau solche Augen haben? Und warum ist ihre Uhr in seiner Gegenwart stehengeblieben?

Um sich selbst zu beweisen, dass die Geschichte um den Herrscher der Zeit doch nur ein Hirngespinst ihres Opas ist, steckt Sophia wenig später den Schlüssel in den kleinen Mechanismus - und landet prompt in der mechanischen Welt Mekanis. Dort trifft sie auf Theo, der seit zweitausend Jahren in dem Ei gefangen ist. Er hilft ihr bei der Flucht vor den seelenlosen, mechanischen Wesen, die Mekanis bevölkern, zurück in die Menschenwelt. Und von ihm muss sie auch erfahren, dass Oros, der es vor Jahrhunderten ebenfalls geschafft hat, in die Menschenwelt zu entkommen, offenbar für den Tod ihrer Eltern und ihres Opas verantwortlich ist. Nun will er die Menschenwelt für immer erstarren lassen, um seine Schöpfung Mekanis dadurch zum Leben zu erwecken. Nur Theo scheint zu wissen, wie man den Herrscher der Zeit aufhalten kann. Doch dazu muss Sophie erst Theos ganze Geschichte erfahren. Derweil rücken Oros und seine Spione immer näher...

Die Idee zum Buch lieferten Isau die zehn fehlenden Tage zwischen dem 4. und 15. Oktober 1582 im gregorianischen Kalender. Was wäre, wenn der Herrscher der Zeit diese Tage gelöscht hatte, um seine Existenz zu verbergen?

Die Idee klingt gut, aber vom Buch habe ich mir mehr erwartet. Ralf Isau mag durchaus ein sehr guter Autor sein, aber bei diesem Buch ist der Funke einfach nicht übergesprungen. Das mag daran liegen, dass ich nicht richtig mitfiebern konnte mit den Charakteren. Sie wuchsen mir einfach nicht sonderlich ans Herz, wie ich es bei einem Jugendbuch erwarten würde. Vielleicht lag das daran, dass bei der ständigen Flucht vor Oros nicht allzu viel Zeit für die Charakterentwicklung geblieben ist.
Auch war das Buch streckenweise sehr langatmig. Besonders die Rückblicke in Theos Vergangenheit waren trotz des interessanten Schauplatzes Mekanis eher langweilig und unterbrachen die Handlung in der Menschenwelt immer genau dann, wenn es gerade spannend wurde. Manchmal bekam ich auch das Gefühl, Ralf Isau wollte all sein Wissen über Mechanik, Uhren und antike Schätze in ein Buch quetschen, so überhäuft wurde man mit Begriffen aus der Kunsthandwerkerwelt. Dass das für den jungen Leser so verständlich und interessant ist, bezweifle ich.

Trotzdem ist "Der verbotene Schlüssel" natürlich kein schlechtes Buch. Es ist flüssig geschrieben, streckenweise ziemlich spannend, und die Idee der mechanischen Welt, die in dem Ei-Mechanismus gefangen ist und nur lebendig wird, wenn die Menschenwelt dafür stehenbleibt, ist wirklich schön und regt die Fantasie an. Vielleicht verlangt das Buch ja einfach nach dem passenden Leser. Daher würde ich das Buch eher Isau-Fans empfehlen, die über die Schwächen des Buches sicherlich hinwegsehen können. Ich konnte es leider nicht.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der verbotene Schlüssel ist das erste Fantasy-Buch eines deutschen Autors, dass ich gelesen habe (Ausnhame: Michael Ende) und nach verheißungsvollem Anfang wusste es mich leider bis zum Ende nicht wirklich zu überzeugen.
Zunächst für mich auffällig: Der Titel! Der verbotene Schlüssel ist ein ziemlich unpassender Titel für das Buch. Da hätte schon eher "Das verbotene Faberge-Ei" oder was auch immer Sinn gemacht. Aber ich denke der Titel sollte etwas suggerieren, was das Buch dann aber tatsächlich nicht ist.

Das ganze Buch über hatte ich eigentlich die Hoffnung, dass es nun mal richtig los geht mit der Geschichte - vor allem mit Sophias Geschichte - aber irgendwie blieb es bis zum Ende dabei. Ich wäre wirklich gerne (wie am Anfang des Buches) der 14jährigen Sophia durch eine wilde, abenteuerliche Geschichte gefolgt aber leider spielt sich über die Hälfte des Buches nur in der Vergangenheit ab und die eigentliche Hauptfigur tritt gar nicht auf.

Die Konstrukton der Geschichte mit zwei Parallelwelten ist schon hundertfach erdacht worden. Hier ist es eben eine Welt in einem Ei und ein geheimnisvoller böser Herrscher - das Übliche eben. Ich persönlich finde die Idee, wie die Parallelwelt hier verpackt wurde ehrlich gesagt zu abstrakt und ich kann mir kaum vorstellen, dass sich ein Jugendlicher (da Jugendbuch) mehr versucht in Isaus Konstrukt hineinzudenken. So bleibt vieles beim Leser oberflächlich, da die Geschicht zu sehr hin- und herspringt als das man ihr wirklich folgen wollte und viele Kapitel in denen komplizierte Dinge aus der Vergangenheit erzählt werden sind eigentlich überflüssig. Und während dieser Kapitel sitzt man immer wieder da und denkt: "Und was ist jetzt mit Sophia?"

Nicht sehr zu einem wirklich guten Realismusgefühl trägt auch die angedeutete "Romanze" zwischen Sophia und Theo bei. Wenn man schon das Thema Liebe mit ein einen solchen Roman bringt, dann sollte man es auch relaistisch darstellen. Und wenn man mit 14 verliebt, verkallt oder was auch immer ist, dann füllt das einen wesentlichen größeren Raum aus, als diesem Bereich hier zugestanden wird. Sophia scheint mit der Liebe so souverän umzugehen, wie selbst ich es heute mit 40 Jahren nicht mal vermag.

Alles in allem hat mich das Buch nicht vom Hocker gerissen aber es war dann immerhin doch so spannend, dass ich es zu Ende gelesen habe (den letzten Schätzing habe ich nach 370 Seiten noch abgebrochen). 3 Sterne halte ich daher für angemessen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2014
Dieses Buch zu bewerten fällt mir schwer, denn ich weiß nicht so recht, wie ich es finden soll.
Ich lese seit Jahren gerne Bücher des Autors und hatte mich darauf gefreut, mal wieder einen richtig guten Isau zu verschlingen. Nur konnte das Buch meinen Erwartungen diesmal nicht gerecht werden. Ich habe mich stellenweise richtig durchgeschleppt.

Ralf Isau versteht es gekonnt Tatsachen und Geschichte mit Fiktion zu verbinden, das hat er auch hier wieder bewiesen.

Seine Figuren sind immer liebevoll und vielschichtig ausgearbeitet, doch diesmal blieben sie leider zu blass. Man schlingert zwischen den Zeiten und Welten hin und her und lernt dabei niemanden so richtig kennen. Das führt dazu, dass einen die Geschichte recht kalt lässt und man nicht unbedingt weiter lesen möchte, um zu erfahren, wie es den Personen ergeht.

Von der weiblichen Hauptperson Sophia erfährt man nur wenig und auch obwohl Theo viele Episoden aus seiner Vergangenheit erzählt, geht es kaum um ihn, sondern vielmehr um diese Weltenmaschine.

Ich hatte teilweise Probleme, mir diesen Mechanismus vorzustellen, da war mir Manches zu abstrakt. Vielleicht wäre weniger mehr gewesen, mir kamen einfach zu viele Fachbegriffe und philosophische Gebilde vor. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Jugendliche von 12-16 Jahren, die ja eigentlich auch Zielgruppe sind, allen Gedankengänge folgen können. Zudem ist es einfach trocken zu lesen.

Ich kann gar nicht sagen, ob es nur hier so ist, oder mir das in seinen anderen Büchern nicht aufgefallen ist, aber ich empfinde diesmal die Sprache sehr altbacken gewählt und mühsam zu lesen.

Eigentlich finde ich die Welten, die Herr Isau sich ausdenkt immer ganz besonders toll. Da denke ich besonders an Neschan (Neschan-Trilogie) und Quassinja (Museum der gestohlenen Erinnerungen). Ich bekomme immer mal wieder Lust, die Bücher aus dem Regal zu holen und darin zu versinken.

Die Welt Mekanis aus diesem Buch dagegen lernt man fast nur aus Theos Geschichten, also theoretisch, kennen und das auch nur dürftig. Die Personen sind während des Buches so gut wie gar nicht wirklich in Mekanis, nur ganz kurz. Und so gefühllos wie Mekanis beschrieben wird, kommt die Welt auch bei mir an. Da möchte ich sicher nicht hinreisen. Die treuen Weggefährten, wie man sie auch in seinen anderen Romanen findet, kommen hier nur ganz kurz und als Randerscheinung vor. Das ist schade! Anscheinend konnte der Autor sich nicht entscheiden, welchem Schauplatz er mehr Raum geben soll. Aber so bekommt der Teil in der Gegenwart und der Teil in Mekanis einfach zu wenig Aufmerksamkeit. Da hätte man lieber die Ausflüge in die Vergangenheit gekürzt.

Trotzdem ist die Geschichte durchaus lesenswert und hat auch ihre spannenden Momente. Nur ist man von Isau eben Anderes gewohnt.

Ich verbuche das als Ausrutscher und mache einen neuen Versuch, mit seinem nächsten Werk.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2013
Mit großer Vorfreude bin ich an das Buch herangegangen. Endlich mal wieder ein Isau so richtig zum schmökern. Ich muss sagen, dass ich ein richtiger Fan von Ralf Isau bin und schon viele Werke von ihm gelesen habe. Den Kreis der Dämmerung habe ich z.B. förmlichst verschlungen.
Bei diesem Buch ( Ich möchte mich jetzt nicht mehr lange mit Inhaltsangaben aufhalten, das haben schon viele vor mir getan)ist der Funke jedoch nicht richtig rübergekommen.
Vielleicht liegt es an den vielen Schichten und Welten. Unsere Welt im hier und heute, unsere Welt in der Antike und dazu noch Mekanis. Außerdem dann noch die ganzen technischen Feinheiten, die in dem Roman verarbeitet wurden und die Informationen über die Faberge Eier. Sehr viel Input in einem Roman. Manchmal konnte man den Zusammenhängen nicht mehr richtig folgen.
Was ich bei Ralf Isau sehr schätze, ist die sorgfältige Recherche der realen Hintergründe seiner fantastischen Geschichten, als auch die Tatsache, dass immer wieder "alte Bekannte" auftauchen. In diesem Fall war es Nico dei Rossi aus "Der Herr der Unruhe".

Alles in Allem würde ich sagen: Nicht der Beste von Ralf Isau aber sicherlich auch nicht unlesenswert allein schon wegen der geschichtlichen Hintergründe.
Daher sind drei Sterne durchaus angemessen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 12. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hallo,

ich habe lange gebraucht um dieses Buch bis zum Ende zu lesen.

Hätte es fast bleiben lassen. Mir war der Autor R. Isau neu.

In seinem Buch bringt er uns in eine Fantasy Welt. Ähnlich wie bei Harry Potter gibt es die normale Welt, und eine mechanische Welt in einer Uhr.

Ralf Isau schaft es den Leser zum Nachdenken zu bringen, sich auch gedanken über Zeit zu machen was bringt Zukunft was die Vergangenheit usw.

Die Idee mit dem Fabergé-Ei ist zwar neu, aber in anderer Form gab es das auch schon. Was mich beim Lesen gestört hat war oft wie die Mekanis Welt erklärt wurde.
Ich glaube Ralf Isau hat sich ein wenig an Philip Pullman's "Magischen Kompass/His Dark Materials" orientiert.

Vom Leser wird abverlangt die mechanik einer Uhr zu verstehen, Uhrmacher sein ist von Vorteil, meine letzten Kinderbücher hab ich vor 15 Jahren gelesen, diese waren einfacher gestaltet.
Trotzdem R. Isau schaft es wirklich an manchen stellen zu fesseln, aber gerade wenn man sich mal festgelesen hat, schweift die Geschichte wieder ab. Die Charaktere wirken oft zu blass, richtig naiv, klar geht es um 14 Jährige, aber diese sind heute etwas reifer (frühreif).

Besonderes ist mir aufgefallen, das manche Stellen dazu treiben selbst zu recherchieren, gerade für Kinder finde ich das sehr gut.
Ich selbst musste schauen was im "Oktober 1582" vorgefallan ist.

Ich werde das Buch nichtmehr lesen, es ist nicht mein Genre. Bin etwas unschlüssig 2,3 oder 4 Sterne, ich nehme die mitte.

Meine Kinder sind noch zu klein, wenns mal soweit ist werde ich das Buch nicht empfehlen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2011
Ich muss ehrlich sagen, ich hatte mir etwas mehr versprochen.
Ich möchte nicht die Geschichte umreißen, die Idee finde ich durchaus gelungen, nur an der Umsetzung haperte es meiner Meinung nach etwas.
Ich persönlich mag es gar nicht wenn ich in Büchern teilweise Dialekte lesen muss wie eben den Dialekt in Berlin oder Schweizerdeutsch, und das kam eben zwar nicht häufig aber denn noch im Buch vor, dadurch ein Stern Abzug, weil es einfach den leseflüss unnötig störrt.
Außerdem muss ich sagen, der Teil der in einer anderen Welt spielt finde ich Teils etwas ungenau beschrieben und teils einfach zu plötzlich viel zu abstrakt als das man sich schnell in diese Welt einfinden kann, der Leser hätte besser an diese Welt herrangeführt werden sollen finde ich. Deswegen noch ein Stern weniger.
Alles in allem war das Buch trotzdem durchaus lesenswert und interessant geschrieben, mein Lieblingsbuch wird es auf Grund der oben aufgeführten Punkte jedoch wohl nicht werden.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2011
Bewertung:

Jetz in diesem Moment, wo ich diese Rezension schreibe, muss ich wieder an das Buch denken und mich fragen: Sind wir Menschen wirklich so sehr von der Technik abhängig? Leider muss ich sagen ja, denn wenn es die Technik nicht geben würde, könnte ich jetzt nicht diese Rezension hier schreiben, und ihr könntet sie nicht lesen. In seinem neusten Jugendroman schafft es Ralf Isau den Leser wieder auf ein Thema hinzuweisen, dass aktueller nicht sein kann in Zeiten von Facebook und Twitter. Zwar handlet es sich in diesem Buch nicht um eine Art 'Surrugate' (Film mit Bruce Willis, in dem sich die Menschen nur noch von ihren Avataren vertreten lassen), aber Herr Isau schafft es uns in Form eines netten Jungen namens Theo, der das letzte Mal im 16. Jahrhundert lebte , aufzuzeigen, dass unser Leben in fast allem von der Technik beherscht wird.

Das Buch wird aus zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Die eine Seite spielt in der Gegenwart und erzählt dem Leser was Sophia und Theo in der Gegenwart erleben. Der andere Treil des Buches führt uns immer wieder Zeitweise in die Vergangenheit von Theo. Dabei war ich besonders beim ersten Sprung zwischen Gegenwart und Vergangenheit etwas verwirrt, da für mich nicht von Anfang an klar war, das Theo nun seine Geschichte erzählt. Dies änderte sich jedoch im Laufe des Buches. Abgesehen von meiner Verwirrung am Anfang gab es für mich ein einziges großes Manko, was auch zu einem Punktabzug führte. Die Geschichte um Sophia und Theo spielt anfänglich in Berlin, der Heimatstadt von mir als auch Herrn Isau. So ist es nicht verwunderlich, dass Herr Isau sich hier besonders gut auskennt und dies in seinem Buch bei einer Jagdt durch Berlin auch verwendet, doch für mich las es sich teilweise wie ein Stadtführer und besonders für Leser die Berlin nicht kennen, könnte ich mir vorstellen, dass sie die vielen Ortsnamen und Beschreibungen als langatmig und dadurch auch als lanweilig empfinden könnten.

Sieht man von diesem Schwachpunkt des Buches einmal weg, so wird man mit sehr sympatischen Charakteren belohnt. Besonders Theo war mir ans Herz gewachsen und ich konnte Sophias zarte Zuneigung, die sich im Laufe des Buches entwickelt, nach vollziehen. Besonders zum schmunzeln hat mich folgender Abschnitt gebracht:

Sie sprach aus eigener Erfahrung. Ihre Zurückhaltung, insbesondere dem männlichen Geschlecht, gegenüber ließ nicht zu, die eigenen Empfindungen ausführlicher zu schildern. Dass Theo nämlich so offen über sich und seine Gefühle gesprochen hatte, berührte sie zutiefst. Fast hätte sie geheult, als er sich zu seiner unverwüstlichen Kindheit bekannte. Andere Jungen wollten immer cool sein. Aber welches Mädchen wünschte sich schon Kälte an ihrer Seite? Theo war wohltemperiert wie das Leben selbst.

Ich bin sicher jede Frau wünscht sich einen wohltemperierten Partner an ihrer Seite :) . Wie in seinen meisten Büchern dürfen hier alte Bekannte natürlich nicht fehlen, so begegnen wir wirklich sehr kurz Oliver Pollock aus dem Museum der gestohlenen Erinnerungen und etwas länger Nico dei Rossi und Laura dei Rossi aus dem Roman 'Der Herr der Unruhe'.

Der Schreibstil gefiel mir wieder sehr gut, er lies sich flüssig lesen, wirkte jedoch nicht zu kindlich und einfach gestrickt, so dass ich mich auch als Erwachsene beim lesen nicht unterfordert fühlte. Besonders die lockere Dialoge zwischen Sophia und Theo an einigen Stellen brachten mich manchmal zum schmunzeln.

Fazit:

Von meiner Seite aus, ist 'Der verbotene Schlüssel' wieder ein intelligentes Jugendbuch, dass jeden zum Nachdenken animieren sollte. Herr Isau verbindet hier wieder Fantastisches mit Realem was in eine wunderbare Geschichte hineingewoben worden ist. Einzig die Flucht vor Oros durch Berlin ist gerade für nicht Berliner etwas langatmig und hätte kürzer ausfallen können. Daher vergebe ich für dieses Buch vier von fünf Möhrchen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2011
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nachdem "Minik" von Ralf Isau eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist, war ich sehr gespannt auf dieses Werk, doch wahrscheinlich war es die zu hoch geschraubte Erwartung meinerseits oder einfach nicht die richtige Zeit für mich?! Dieses Buch konnte mich gar nicht fesseln, ich verlor immer wieder den Lesefluss und somit irgendwann die Lust am Buch.
Mich störten die wenigen Bilder der "anderen" Welt, irgendwie kam die Geschichte nicht richtig in Gang, durch (zu) viele Rückblicke und das Einbringen (zu) vieler neuer Namen wird der Leser schnell überfordert. Es blieb für mich einfach zuviel an der Oberfläche, so dass ich es irgendwann beiseite legte. Eine zweite Chance bekommt es aber bestimmt, da ich weiß, dass Ralf Isau ein hervorragender Autor ist.

Das Tolle an diesem Buch war auf jeden Fall das ausführliche Interview zur Entstehungsgeschichte und den Hintergründen, wäre schön, wenn sowas in mehr Büchern zu finden wäre. Und wie gesagt, eine zweite Chance bekommt das Buch auf jeden Fall...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Inhalt:

Als der Großvater von Sophie verstirbt, erfährt sie bei der Testamentseröffnung, dass sie die einzige Erbin ist. Neben diversen anderen Vermögen, überreicht ihr der Notar dreierlei Dinge: Eine alte Kladde, ein Fabergé-Ei und einen kleinen Schlüssel. Als sie anfängt, die Einleitung in der Kladde zu lesen, verändert sich ihr Leben'

Schreib-/Erzählstil:

Isau ist ein guter Autor ' kein Zweifel. Dennoch vermochte es erneut, mich überhaupt nicht zu fesseln. Am Anfang habe ich noch gedacht, wenn es weiterhin so bleibt, dann habe ich eine sehr gute Lektüre vor mir. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Isau verwendet sein Wissen über alles Mögliche, nur nicht für die Formung der Charaktere. Leider bleiben mir die Zwischenspiele zwischen den Personen, die in einer Geschichte handeln, wieder viel zu sehr auf der Strecke.

Meine Meinung:

Der verbotene Schlüssel ist ein Jugendbuch, was ein sehr hohes Niveau aufweist und leider auch Längen hat. Man muss sich schon sehr für die Geschichte begeistern können, dass man die Durststrecken, die mir aufgefallen sind, nicht entdeckt.
Dennoch wartet Isau mit Wissen und Spannung gleichermaßen auf. Mir gefällt besonders, dass er sich in verschiedenen Welten bewegt und auch Bilder in meinem Kopf erzeugen konnte. Im Kontrast dazu steht die Vergangenheit Theos: Diese Erzählung ist doch etwas langatmig und er hätte auf die umständlichen Äußerungen verzichten können. Es wirkt teilweise künstlich, was er in den Dialogen schreibt.

Fazit:

Man kann es bestimmt noch mehr mögen, wenn man sowieso ein Fantast ist und sich für das Genre interessiert. Mich packte es zuweilen überhaupt nicht und so überflog ich die Seiten. Wohl besonders für Fans von Isau!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)