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5.0 von 5 Sternen Koontz - himmlischer Humor, damit habe ich nicht gerechnet!
Auf die Handlung möchte ich jetzt gar nicht näher eingehen, das haben schon andere Rezensenten vor mir getan. Aber worauf ich hinweisen möchte, und das haben andere Rezensenten - ob gut oder schlecht bewertet - nicht getan, ist das grandiose Feuerwerk an Humor, das ich in diesem Genre absolut nicht erwartet habe. Ich muss gestehen, dass ich Tränen...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2011 von Franz

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Koontz Kenner nichts Neues
So sehr ich Dean Koontz bewundere, man muss einfach zugeben dass von ihm seit Jahren nichts ܵberragendes mehr erschienen ist. Ich habe bis auf 7-8 Ausnahmen alle seine Bücher gelesen, davon waren die meisten 5 Sterne wert. So muss man auch beachten dass es den Dean Koontz gibt, welcher früher mit übernatürlichem zu überzeugen wusste und dann...
Veröffentlicht am 8. April 2011 von Kim Belleville


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Koontz Kenner nichts Neues, 8. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Gebundene Ausgabe)
So sehr ich Dean Koontz bewundere, man muss einfach zugeben dass von ihm seit Jahren nichts ܵberragendes mehr erschienen ist. Ich habe bis auf 7-8 Ausnahmen alle seine Bücher gelesen, davon waren die meisten 5 Sterne wert. So muss man auch beachten dass es den Dean Koontz gibt, welcher früher mit übernatürlichem zu überzeugen wusste und dann gibt es den heutigen Koontz welcher mehr Wert drauf legt seine Figuren mit sehr viel Humor und Sarkasmus auszustatten. Ich mag beide. Schön wäre es, öfters die beiden zu vermischen, was leider selten der Fall ist. So ist auch bei diesem Roman, der Hauptcharakter die Stärke, welcher ständig witzige, dämliche Bemerkungen ausspicht. Die Story ist in der ersten Hälfte noch sehr gut, wird dann aber im zweiten Teil in eine andere Richtung gelenkt, welche mir persönlich nicht gefällt. So ist das Buch zwar durchaus gut, aber wer Koontz kennt weiss dass er es viel besser kann ( Phantom / Drachentränen / Ort des Grauens ). Und mir scheint der gute Dean Koontz besessen zu sein von Verfolgungsjagden. Solche kamen in den gefühlten 10 letzten Romanen vor, und davon habe ich mehr als genug gehabt. Vielleicht sollte er mal eine Pause einlegen und vielleicht zu alter Stärke zurückfinden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Koontz - himmlischer Humor, damit habe ich nicht gerechnet!, 3. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Auf die Handlung möchte ich jetzt gar nicht näher eingehen, das haben schon andere Rezensenten vor mir getan. Aber worauf ich hinweisen möchte, und das haben andere Rezensenten - ob gut oder schlecht bewertet - nicht getan, ist das grandiose Feuerwerk an Humor, das ich in diesem Genre absolut nicht erwartet habe. Ich muss gestehen, dass ich Tränen gelacht habe und mancher mich am jeweiligen Leseort argwöhnisch angestarrt hat. Selbstverständlich sind die mit den weißen Hüten wieder überirdisch gut und die mit den schwarzen abrundtief schlecht. Was diese Geschichte auszeichnet sind die Dialoge zwischen den Protagonisten, wie auch die Symphatie des Antihelden, seiner perfekten Angetrauten und dem hochintelligenten Wunderknaben. Ich habe die Story keine Minute ernst genommen, aber trotzdem ausgesprochen genossen. Ich ziehe aus der Geschichte keine Weisheiten, die mir für mein weiters Leben dienlich sein könnten, und die grausigen Passagen haben mich weit weniger schockiert, als dies bei manch anderen Thrillern der Fall ist. Aufgrund der locker-lustigen Erzählart (in der Ich-Form) ist das Augenzwinkern stärker als die Urangst, die einem normalerweise in diesem Genre überfällt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Koontz dies nicht beabsichtigt hätte. Der Seitenhieb auf die heutzutage übliche Kunst- und Kulturkritik gefällt mir ausgesprochen gut. Wenn man bedenkt das Worte töten können und diverse Kritikergötter ihre Macht auch dementsprechend einsetzen, hat Herr Konntz sein Thema in eine, zwar überzeichnete, Geschichte verpackt aber fulminant verbraten, wie ich meine. Unterhaltungsliteratur auf höchstem Niveau. Klare Sache: 5 Stars!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die humorvollen Figuren machen den Unterschied !!, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich denke was diesen Roman in erster Linie auszeichnet, ist nicht unbedingt die Story, sondern vielmehr die Dialoge der drei Hauptfiguren (Die Eltern Cubby und Penny & Sohn Milo), die extrem humorvoll und vor allem sprachlich ein absoluter Genus sind. Dean Koontz hat in "Blindwütig" Figuren aus dem Ärmel geschüttelt, die einen unglaublich hohen Spaßfaktor inne haben, und einem ein Dauergrinsen bescheren, zumindest in den Dialogen untereinander. Der überaus hochbegabte 6 jährige Junior Milo und sein Hund Lassie, sind in Sachen Spaßfaktor - sei es sprachlich, oder durch ihre Handlungen - nicht zu toppen, und das trotz der eigentlich traurigen und boshaften Story. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass er die Geschichte - das Geschehene - als Rückblick von Cubby in der "Ich" Form erzählen lässt, was dem Leser einen Hauch von Nähe vermittelt.

Die Story an sich ist relativ flach gehalten - die Spannungsspitzen ähneln eher einer Buckelpiste als einem steilen Anstieg hinauf zum Gipfel - und wirkt phasenweise doch sehr an den Haaren herbeigezogen. Die Komponente "Realismus" bleibt in "Blinwütig" in weiten Teilen auf der Strecke, so als hätte es Koontz ihr verboten - sie in einem stillen Kämmerlein eingeschlossen und den Schlüssel weggeworfen - ihren Part in diesem Roman einzunehmen.

Der Faktor Spannung kommt aufgrund der - um es gemein auszudrücken - streckenweise müden Geschichte kaum zum Tragen, ABER trotz der ganzen aufgezählten Schwächen, macht es wirklich Spaß die Geschichte zu lesen, um zu erfahren was aus den drei Hauptcharakteren wird. Spätestens jetzt zahlt sich das glückliche Händchen mit den Figuren aus, denn ansonsten wäre der Roman vielleicht bei dem ein oder anderen Leser schnell in der nächst besten Ecke oder Schublade verschwunden, abgebrochen versteht sich. Was dem Roman neben den Figuren noch sehr gut tut, sind die zum größten Teil einfachen, und auf den Punkt gebrachten kurzen Sätze, wodurch ein sehr hohes Lesetempo entsteht, und dem Leser so einen leichten Hauch von Road-Movie vermittelt.

Was sehr auffällig ist, und das meine ich positiv, ist das Fehlen der sonst typischen Koontz-Merkmale, wie das überaus großzügige Beschreiben einer Szenerie, einer Handlung oder der Figuren - dass es des Öfteren schon ins Nervige abdriftete. So bleibt das Hauptaugenmerk auf die Geschehnisse und die Figuren gerichtet, und nicht auf die bis ins kleinste Detail beschriebenen Nichtigkeiten - für mich persönlich, ein Tempo-Killer sondergleichen.

Mein Fazit: "Aufgrund der gut gelungenen-, extrem humorvollen Figuren, gerät die recht flache Story schnell ein Stück weit in den Hintergrund, fast so, als handelt es sich bei ihr um ein Nebenprodukt, welches nun einmal dazugehört. Der Fokus liegt ganz klar auf den Erzählungen von Cubby und den Dialogen der Hauptcharaktere - die sind es, die diesen Roman lesenswert machen - und retten ihn somit vor der Versenkung. Sie sind es auch, die dem Werk noch zu knappen 4 Sternen auf der Bewertungsskala verhelfen."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Koontz ist und bleibt immer 1. Klasse!, 13. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Taschenbuch)
Ersteinmal vorab: Ich bin ein eingefleischter Koontz-Fan, habe allerdings auch Bücher von ihm gelesen, die nicht so meins waren, wie z.B.: die Mike Tucker-Reihe. Allerdings ist BLINDWÜTIG mal wieder - wie nicht anders zu erwarten - ein absolutes Highlight!!! Dieses Buch habe ich locker in 2 Tagen durchgelesen... so auch die Bücher der absolut hervorragenden (!!!) Odd Thomas - Reihe und die beiden Romane über Christopher Snow (diese sind neben BRANDZEICHEN meine persönlichen Lieblinge). Auch finde ich es wunderbar in seinen Romanen immer wieder Hunde anzutreffen, ist Mr. Koontz ja auch ein aktiver Tier- bzw. Hundeschützer! Mir als "Hundemenschen" gefällt es natürlich, daß immer wieder die besten Gefährten, die ein Mensch haben kann, als Protagonisten in seinen Romanen auftauchen! Zum Inhalt von BLINDWÜTIG werde ich hier keine Inhaltsangabe machen, da ich niemandem den Spaß verderben möchte, ich kann nur sagen, daß dieser Roman einmal mehr ein "Roadmovie zum lesen" ist! Einfach Spaß pur, da hier wieder einmal sehr viel Humor und wunderbarer Sarkasmus eingebaut ist! Mr. Koontz spricht mir durchaus aus der Seele, denn bei manchen Kritikern, die ich so höre oder lese, geht mir auch die Hutschnur hoch und ich wundere mich jedes Mal, ob diese Leute eigentlich meinen, ihre Meinung seie Gesetz... Ich denke, jeder sollte sich ein eigenes Urteil bilden, denn über Geschmack läßt sich ja schließlich trefflich streiten, oder? Also, langer Rede, kurzer Sinn: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer ist er nur, dass man ihm nichts anhaben kann ... oder muss man sich fragen WAS ist er?, 16. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Taschenbuch)
Koontz war früher besser und seine Hochzeiten sind vorbei - da gehe ich mit anderen Lesern und Rezensionsschreibern konform. Und das ich mir trotzdem immer wieder seine Bücher kaufe, in der Hoffnung er kommt zu halbwegs guter Form zurück gebe ich unumwunden zu. Also habe ich mich auch an BLINDWÜTIG gewagt.

Und hoppla! Koontz hält sich nicht lange mit Vorgeplänkel auf und wirft unsere Helden rein in die Story. Und schnell entwickelt sich: Psychopath terrorisiert unschuldige Schriftstellerfamilie. Hört sich gut und so richtig nach Koontz an. Familie Greenwich allerdings ist wiedermal typisch für Koontz. Zwei Schriftsteller als Eltern, hochbegabter sechsjähriger Sohn und ein seltsamer Hund. Hunde spielen bei Koontz ja immer eine Rolle. Die Familie ist dann noch immer gutgelaunt (auch als das Haus in die Luft fliegt) und tauscht lustige Dialoge aus, die manchmal etwas gequält wirken, aber auch in den schwierigsten und gefährlichsten Situationen nicht aus bleiben. Dann gibt es noch die Schwiegereltern, die im Bunker leben und sich auf den Weltuntergang vorbereiten. Dazu kommen noch die ständigen Andeutungen auf all die schrecklichen Dinge, die später noch geschehen sollen, aber auch geschickt gestreute Informationen und Andeutungen über den psychopatischen Bösewicht und was Sohn Milo so bastelt.

Nach knapp der Hälfte kann man sagen, bisher okay. Schnell, flüssig und spannend zu lesen. Scheint so, als könne Koontz es noch. Die Familie ist auf der Flucht vor dem Bösewicht und die Situation spitzt sich zu ... und dann wird es gegen Ende etwas zu sehr SciFi. Teleportation, Zeitumkehr, eine ganze Organisation, die mordet und foltert. Ja, einen perfekten Schluss für ein Buch zu finden ist nicht einfach, aber in BLINDWÜTIG kommt das Ende zu schnell, zu überraschend und etwas zu schwach.
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2.0 von 5 Sternen Echter Trash aber ganz spannend dabei, 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang entwickelt sich die Geschichte ganz nett bis die Flucht losgeht. Danach wird es immer unglaubwürdiger und trashiger. Dazu nervt es, dass alle paar Seiten darauf hingewiesen wird, was am Ende noch Schlimmes passiert.
Die letzten 50 Seiten sind unerträglich und voller hahnebüchenen Wendungen und Überraschungen. Ich hab das dann auch nur aus Prinzip zuende gelesen und weil ich wissen wollte, ob das angekündigte schlimme Ende dann wirklich so kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Merkwürdig, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich gibt es für meinen Geschmack reichlich viel an diesem Buch auszusetzen:

- diese Mischung aus heiteren Dialogen und ernsten, brutalen Fall fand ich eher unpassend
- die Figuren waren alle etwas bis viel zu überzogen, insbesondere das Wunderkind war einfach zu viel
- ohne spoilern zu wollen: die Erfindungen des Sohns....was sollte das?
- ich hätte mir ein Ende welches etwas mehr Hintergründe liefert (oder auch generell ein anderes Ende) erwünscht

Warum also trotzdem noch 3 Sterne? Ganz einfach weil ich dann doch trotz dieser Kritikpunkte unbedingt wissen wollte wie es ausgeht, und die Grundidee fand ich einfach nicht schlecht. Gelangweilt hat mich das Buch also zumindest nicht.
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5.0 von 5 Sternen blindwütig-dean koontz, 27. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Gebundene Ausgabe)
gebe diesen buch 5 sterne,weil die handlung sich immer mehr aufbaut-man hört nicht auf zu lesen.
handlung--schriftsteller bekommt schlechte kritik und macht den fehler sich im restaurant zufällig?den kritiker anzuschauen,doch wer jetzt glaubt der kritiker legt sich deshalb mit dem schrifsteller an,der irrt,die handlung wieso weshalb warum das ganze drumherum,tja das konnte nur dean koontz einfallen.kauft es euch und ihr werdet es nur aus der hand legen wenn es zu ende ist.
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4.0 von 5 Sternen Nach Odd Thomas eine Wohltat, 30. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich muss erst mal sagen, ich bin mit sehr geringen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Nach der Quälerei mit dem stinklangweiligen Odd Thomas Thema, dachte ich eigentlich, ich würde nie mehr einen Koontz Roman zu Ende lesen.
Allerdings muss ich sagen, daß mich das Buch durchaus gefesselt hat, es ist flüssig geschrieben, ziemlich spannend und absolut lesenswert. Der Schluss ufert wieder mal etwas aus, aber das ist man ja von Koontz gewöhnt und ist nichts Negatives. Die Zeichnung der Hauptpersonen war am Anfang ein bisschen gar herzensgut, da konnte man meinen lauter Heilige sind am Werk, aber Gott sei Dank, zog sich daß nicht durch das ganze Buch. Fazit: Ein guter Thriller und endlich wieder ein Schritt in die richtige Richtung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schematische Bösewichter jagen stereotype Gutmenschen bis zum haarsträubenden Finale, 17. September 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Blindwütig: Roman (Taschenbuch)
Cubby Greenwich kann mit seinem Leben mehr als zufrieden sein. Er ist ein erfolgreicher Bestsellerautor, verheiratet mit einer verständnisvollen, intelligenten Frau und hat einen hochbegabten Sohn. Natürlich fehlt in dieser perfekten Familie auch nicht der obligatorische Hund, in dem sich ungeahnte Fähigkeiten verbergen. Doch das Familienidyll wird abrupt zerstört als der Literaturkritiker Sherman Waxx Cubbys neuesten Roman verreißt. Eigentlich will Cubby daher Waxx zur Rede stellen, doch Penny Boom sagt: Lass gut sein. Zwar nimmt sich Cubby fest vor, den Ratschlag seine Ehefrau zu beherzigen, doch er lässt es sich nicht nehmen Sherman Waxx bei seinem regelmäßigen Besuch in einem beliebten Restaurant, in dem auch Cubby und seine Familie häufig zu Gast sind, zu beobachten. Dabei kommt es in der Toilette zu einer unangenehmen Begegnung, an deren Ende Sherman Waxx nur ein Wort sagt: Verdammnis. Fortan entwickelt sich das Leben von Cubby und seiner Familie zu einem einzigen Albtraum. Zuerst werden Penny und Cubby eines Nachts von Sherman Waxx mit einem Elektroschocker gequält, dann explodiert ihr Haus und plötzlich befinden sich der Schriftsteller und seine Familie auf der Flucht vor dem unberechenbaren Psychopathen. Der scheint beinahe allwissend zu sein und über dämonische Kräfte zu verfügen. Die Wahrheit ist jedoch um ein Vielfaches erschreckender ...

Hat man sich als Autor erst einmal einen guten Ruf erarbeitet und zig mal die Bestsellerlisten erobert kann man mit Fug und Recht behaupten es geschafft zu haben. Doch jeder Zenit ist irgendwann überschritten und gerade bei exzessiven Vielschreibern weicht die Qualität dann oft der Quantität. „Blindwütig“ ist dafür leider ein Paradebeispiel, denn obwohl sich der Klappentext wirklich spannend liest, bleibt am Ende die bittere Ernüchterung. Das beginnt bereits mit der stereotypen Charakterisierung der Hauptfiguren, die Koontz von Roman zu Roman lediglich zu variieren scheint. Cubby Greenwich, Penny Boom, der sechsjährige Milo und der Wunderhund Lassie bilden wohl die Wunschvorstellung des Autors von einer amerikanischen Familie. Gerade Hunde haben es Dean Koontz ja angetan, so dass es keinen mehr verwundern dürfte, dass er sie nur allzu oft vermenschlicht oder ihnen übernatürliche Fähigkeiten andichtet. Um sich nicht mit den verängstigten Reaktionen eines gewöhnlichen Sechsjährigen abmühen zu müssen, der normalerweise die Flucht der Familie vor dem Psychopathen behindern würde, hat Koontz aus dem kleinen Milo einen altklugen, hochbegabten Jungen gemacht, der seinen Eltern in Punkto Intelligenz haushoch überlegen ist. Klar, dass der kleine Klugscheißer bald nur noch nervt. Ebenso wie die übertrieben gutmenschliche Charakterisierung. Bei Koontz gibt es nur Weiß und Schwarz, Gut und Böse. Grautöne sucht man ebenso vergeblich, wie zwischenmenschliche Konflikte. Obwohl die Familie des Schriftstellers unter Hochstress steht, sind alle so unerträglich verständnisvoll und witzig und schlagfertig, dass die grauenhaften Schilderungen der Untaten von Sherman Waxx fast wie eine Erlösung wirken. Hieraus bezieht der Roman auch sein Quäntchen Spannung, denn teuflische Bluttaten kann Koontz immer noch eindrucksvoll in Szene setzen, auch wenn er es im Fall des vorliegenden Buches nur sehr sparsam getan hat. Dafür verliert der Roman im letzten Drittel jeglichen Bezug zur Realität und langweilt den Leser nicht nur mit einem haarsträubenden Motiv des Antagonisten, sondern auch durch eine völlig absurde Deus ex machina, mit der Koontz seine Heile-Welt-Stimmung aufrechterhält. Wer auf das schlichte, aber irgendwie verstörende Cover und den vielversprechenden Klappentext hereinfällt könnte schnell enttäuscht werden.
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Blindwütig: Roman
Blindwütig: Roman von Dean Koontz
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