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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lasset die Schlacht beginnen
Safe Haven - vom Wortlaut "Safe Heaven", welch Ironie -, Wisconsin. Ein kleines
Dörfchen, völlige Idylle. Bis eines späten Abends ein riesen lauter Knall die
harmonische Stille durchbricht. Ein schwarzer Militärhubschrauber stürzt ab (Zufall?) und
explodiert. An Bord die fünf schrecklichsten und brutalsten Serienkiller,...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2010 von CrazyWriter

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schockt durch Brutalität - Ansonsten relativ gewöhnlich
Als ich von Jack Kilborns Roman "Angst" hörte, war ich zunächst ob der geschilderten Brutalität skeptisch. Für gewöhnlich halte ich nichts von Werken, die Brutalität oder Obszönität in den Fokus einer Erzählung stellen, denn oft soll dadurch der ein oder andere Mangel an der Substanz des Werkes kaschiert werden. Die vielen...
Veröffentlicht am 2. Mai 2012 von Patrick Gelhausen


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schockt durch Brutalität - Ansonsten relativ gewöhnlich, 2. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Als ich von Jack Kilborns Roman "Angst" hörte, war ich zunächst ob der geschilderten Brutalität skeptisch. Für gewöhnlich halte ich nichts von Werken, die Brutalität oder Obszönität in den Fokus einer Erzählung stellen, denn oft soll dadurch der ein oder andere Mangel an der Substanz des Werkes kaschiert werden. Die vielen positiven Bewertungen brachten mich als Fan des Thriller/Horror-Genres aber doch dazu, mal einen Blick zu riskieren.

Fangen wir mit einer kurzen Storyeinführung an:

Im eigentlich idyllischen Dörflein "Safe Haven" (Klischeealarm!) geht ein Militärhubschrauber nieder. An Bord: 5 der irrsten Subjekte, die auf dem amerikanischen Kontinent zu finden sind. Sie sind bis an die Zähne bewaffnet und wollen sich amüsieren...
Für die Bewohner der kleinen Gemeinde beginnt ein knallharter Alptraum. Was wollen die Eindringlinge? Und wie sind sie zu stoppen?

Die Sotry im ganzen ist nicht brandneu, dient aber ohnehin nur als Rahmen für die Schlachterei, die sich da nun abspielen soll. Und davon gibt es eine Menge: Gorehounds kommen voll auf ihre Kosten. Kilborn lässt die 5 Figuren allerlei wirklich, wirklich abartige Dinge anrichten und scheut sich nicht, diese ausreichend im Detail zu schildern. Für meinen Geschmack überschreitet er dabei ein ums andere mal die Grenze zwischen erzählerisch motivierter Gewalt und purer Effekthascherei. Verzeihen kann man ihm das in diesem Fall deswegen, weil das Thema Terror, Angst und Gewalt hier nicht vollständig zum Selbstzweck abgespult wird, sondern tatsächlich eine Atmosphäre generieren soll und so zum Erzählelement wird. Auch wenn er dabei wie gesagt zuweilen übertreibt, gelingt es ihm schon, alleine durch die pure Härte der Schilderung den geneigten Leser in eine angespannte Stimmung zu versetzen. Auch Empathie zu den wirklich bemitleidenswerten Opfern stellt sich schnell ein.
Zusammen mit dem recht flüssigen Erzählstil ergibt sich damit ein Roman, der einen nicht so schnell loslässt. Während man also so die Seiten durchblättert, ist man leicht von der doch etwas dünnen Story abgelenkt. Ganz überspielen kann er das aber am Ende nicht. Auch die Charaktere und ihre Motivationen hätte Kilborn vielleicht noch ein bißchen besser beleuchten können, so bleibt alles ein bißchen platt und austauschbar.

Fazitär habe ich lange überlegt, ob ich dem Buch gute drei Sterne oder gerade noch so vier Sterne gebe. Ich habe mich letztendlich für die drei Sterne entschieden, weil ich doch in letzter Zeit viele Romane gelesen habe, die mir besser gefallen haben und das Buch abgesehen von den wirklich krassen Schockeffekten doch eher gewöhnlich bleibt.
Das soll aber nicht heißen, dass sich der Kauf für so manchen nicht lohnen könnte: Gorehounds, Fans des Horrorschocker-Genre oder Leser auf der Suche nach einer kurzweiligen, krassen Geschichte ohne all zu viel Tiefgang können durchaus einen Blick riskieren. Letztere sollten aber unbedingt (!) einen robusten Magen und ein stabiles Gemüt mit sich bringen. Wer allerdings nur ein begrenztes Lesebudget aufweisen kann, sollte sich vielleicht eher nach einem geeigneterem Buch umsehen. Ich schließe noch mit einer ausdrücklichen Warnung: Das Buch gehört nicht in die Hände von zartbesaiteten Lesern oder Kindern/Jugendlichen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lasset die Schlacht beginnen, 22. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Safe Haven - vom Wortlaut "Safe Heaven", welch Ironie -, Wisconsin. Ein kleines
Dörfchen, völlige Idylle. Bis eines späten Abends ein riesen lauter Knall die
harmonische Stille durchbricht. Ein schwarzer Militärhubschrauber stürzt ab (Zufall?) und
explodiert. An Bord die fünf schrecklichsten und brutalsten Serienkiller, die
die USA je gesehen hat. Sie haben überlebt und machen sich nun auf den Weg ins
Dorf um zu foltern, quälen, misshandeln und abzuschlachten!

Dieses Buch ist mit Abstand das brutalste, was ich dieses Jahr gelesen habe.

Das Buch ist knappe 400 Seiten stark und was so ruhig und harmonisch beginnt, verläuft
bis zum Ende umso brutaler.

Die ersten Seiten lang hat es mich sehr an Filme wie "Wrong Turn" erinnert, da der
Hubschrauber im Wald abstürzt und dort das erste Gemetzel stattfindet. Daher
dachte ich anfangs noch, das Buch wird nicht heftiger als diese 0-8-15
Teenager-verirren-sich-im-Wald-und-werden-abgeschlachtet-Movies. Doch das ganze
wandelt sich sehr schnell zu einem wahren Höllentrip.

Der gesamte Horror zieht sich durch ohne ein einziges Kapitel, sodass der Lese
keine Pause zum durchschnauben bekommt und eine wahnsinnige Hektik entsteht,
welche den Leser packt und nicht mehr loslässt. Die Ereignisse überschlagen
sich. Hinzu kommt, dass aus mehreren Perspektiven erzählt wird und diese sich
abwechseln, sodass man gezwungen ist, weiter zu lesen, um an der abgebrochenen
Stelle endlich erfahren zu können, wie es weiter geht.

Die Charaktere sind sehr authentisch. Neben ein paar Cops gibt es hauptsächlich
Bewohner, welche unsere Hauptfiguren sind. Es ist demnach in keiner Weise ein
Kriminalroman, wo das meiste Geschehen und Tun von den Polizisten bzw Agents
geschieht. Nein, hier erleben wir die Schlacht aus der Sicht der Nachbarn,
Mitbewohner, Freunde und Ehepartner.

Wer nach der Hälfe des Buches glaubt, brutaler geht es nicht, wird sich wundern. Gerade
im letzten Drittel ist das Buch so hart, dass ich wirklich für eine FSK 18
plädieren würde.

Absolut NICHTS für schwache Nerven!

Wer auf Splatter, Horror und indizierte Filme steht, wird ANGST lieben und nicht mehr
beiseite legen können! Gerade das Kopfkino wird extrem angeregt und man bekommt
Angst vor seinen eigenen Gedanken.

Mehr von dem Autor!
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich gelungener Horror Shocker !!, 14. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Jack Kilborns Debüt Roman Angst" ist keinesfalls etwas für zarte Gemüter, denn den Leser erwartet ein richtiger Horror Schocker. *Angst* ist Genre übergreifend, und somit mehr eine Mischung aus Scott Siglers Science-Fiction Romanen und dem Horror, wie zum Beispiel in Jack Ketchums Beutegier und Beutezeit. Dabei verharmlost auch der Titel dieses Werk ein Stück weit und die im Klappentext erwähnten Schwerstverbrecher, sind keinesfalls einfach nur" Schwerverbrecher. Auch ich habe mich vom Titel und dem Klappentext in die Irre führen lassen, denn ich erwartete einen Thriller. Das war aber nicht weiter schlimm, da ich absolut positiv überrascht wurde. Wer auf Horror steht, ich zähle mich natürlich dazu, kommt bei diesem Werk voll auf seine Kosten. *Angst* legt schon ab der ersten Seite richtig los, und hält die ganzen 400 Seiten das hohe Level an Action, Brutalität und Tempo, und die Story liest sich schneller als eine Stenotypistin schreibt. Die linke Gehirnhälfte leistet Schwerstarbeit, um die rasch hintereinander folgenden Informationen verarbeiten zu können, die durch das schnelle Lesen darauf einprasseln, und das Stammhirn kämpft mit aller Macht darum, die Atmung des Lesers aufrecht zu erhalten. Kilborn packt den Leser am Schopf und wirft ihn hinein, hinein in die Kleinstadt Save Hafen, um das dort vorherrschende Grauen hautnah mitzuerleben. Leser mit einem empfindlichen Magen sollten lieber die Finger von diesem Werk lassen, denn hier wird nichts verharmlost, nichts schön geredet oder seicht umschrieben. Auch ein beklemmendes Gefühl in der Brust und Herzschmerz sind vorprogrammiert, obwohl ich denke, dass er sich anders äußert als vielleicht bei *Rosarot in Seattle* und *Flammende Versuchung*.
Natürlich ist Angst kein literarischer Hochgenuss und man darf nicht jedes Wort und jeden Handlungsstrang auf die Goldwaage legen und nach einer logischen Erklärung suchen, aber das ist ja nicht das erklärte Ziel beim Horror. Vielmehr soll er Angst, Gänsehaut und Unbehagen erzeugen, und das funktioniert hier nach meinem Empfinden wirklich sehr gut. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten gefühlt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Invasion der Supersoldaten, 1. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Safe Haven, Wisconsin: Seltsame Dinge geschehen eines Nachts in dem kleinen Ort. Ein lauter Knall, ein abgestürzter Hubschrauber und dann gewinnt die Gemeinde mitten in der Nacht auch noch im Lotto und alle versammeln sich. Doch der Schein trügt, denn in Safe Haven versteckt sich jemand, der unter allen Umständen gefunden werden soll - und dafür ist manchen Menschen jedes Mittel recht. Eine Nacht des Grauens beginnt für die Einwohner...

Meine Meinung:
Der Klappentext des Buches verwirrt etwas, so hätte ich mich auf einen Thriller eingestellt, wenn ich nicht vorher einige Rezensionen gelesen hätte. Doch statt einem Thriller wird hier harte Brutalität geboten, irre Menschen, die die Erlaubnis zum Töten haben. Und nichts ist, wie es scheint...

Zu Beginn wird man mit vielen Charakteren konfrontiert, angefangen bei 2 Hausbewohnern, dem Sheriff, über 2 Feuerwehrmänner, die Verlobte von einem der beiden und eine Kellnerin und ihr Sohn. Doch nach und nach dezimiert sich die Zahl und es wird überschaubar.

Auf den ersten Seiten lernt man nicht nur viele Personen kennen, sondern es wird die Schreckenschraube hart angezogen, denn der Autor geht gleich in die Vollen und es spielen sich sehr unangenehme Bilder im Kopf des Lesers ab. Und auch später wird kaum etwas ausgelassen, aber immerhin mal ein Buch, dass ohne Sex und/oder sexuelle Gewalt auskommt.

Vorteilhaft ist, dass sich die Sichtweisen in dem Buch ändern, so kriegt man die Geschehnisse einmal aus der Sicht der einen Person (z.B. Sheriff) und dann aus der Sicht einer anderen erzählt, so wechseln sich die Charaktere ab und auch von den Gegner erfährt man einiges.
Unangenehm ist, dass ein Kind involviert ist, aber der Kleine schlägt sich tapfer und auch aus seiner Sicht wird das Ganze einmal erzählt.

Je weiter man vorrückt, desto mehr fiebert man mit den Übriggebliebenen mit. Man lernt sie etwas kennen, doch das rasche Erzähltempo lässt keine tieferen Einblicke zu. Denn der Autor fliegt nur so durch die Handlung, aber bleibt dabei detailliert und man fühlt sich als Leser nicht gehetzt, sondern spannend unterhalten, sodass einem selbst die Seiten durch die Finger gleiten und man nicht wirklich aufhören kann und will. Zwischendrin kommen auch desöfteren Gefühle des Unwohlseins und auch der ein oder andere Schauer läuft einem über den Rücken.

Der Grund der Invasion ist einleuchtend (zumindest halbwegs), da die Idee eines Supersoldaten keineswegs neu ist. Aber wie genau das in dem Buch funktioniert - lest es selbst! Der Plot hat mich wie die ganze Geschichte überzeugt und ich bete nur, dass mir niemals solche Personen begegnen, denn dass es sie gibt, würde ich nicht ausschließen.

Wer dieses Buch liest, sollte sich auf eine spannende und vor Blut und Leichen triefende Lektüre gefasst machen - mit einem Schuss Authenzität, auch wenn man immer weiß, dass es Fiktion ist.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A new "King" is born, 28. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Ich verstehe jetzt, warum sich der Autor dieses Pseudonym ausgesucht hat: Jack Kilborn.

Ein neuer Stern oder King ist geboren. Das Buch fesselt von der ersten Minute - wenn man auf das Genre steht. Ich verstehe die Kritiken nicht (zum Beispiel von Paul, der es als langweilig und vorhersehbar empfand und es fast ungelesen weg legte...)

Ist es blutig?: Ja.
Krampft Dein Herz manchmal?: Ja.
Ist es nichts für schwache Gemüter?: JA.

Wenn ihr es gerne blutig und grauenvoller habt (wie "Mom and Dad") dann bitte LESEN. Sonst kann ich Euch noch "Die Mutter" empfehlen. ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brutaler Horror vom Feinsten, 14. Januar 2012
Von 
Ritualium "Bücherjunkie²" (Vicus Plawe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Ich bin ehrlich: der Klappentext hat mich anfangs nicht so sehr vom Hocker gehauen, ich habe einen klassischen Horrorschocker erwartet, aber nichts Besonderes. Jack Kilborn hat mich eines Besseren belehrt und dabei nicht mit Blut und extremer Brutalität gespart.
Der Absturz des Helis ist der Anfang einer mörderischen Tortur für das Städtchen Safe Haven, dummer Weise liegt das nämlich auf einer kleinen Insel, die nur durch eine Brücke zu erreichen ist und diese wird kurzerhand vom US-Militär gesperrt, denn die wissen ganz genau, was da mit dem Heli in Safe Haven bruchgelandet ist.
Gleich auf den ersten Seiten beginnt das brutale Gemetzel. Um es mal ganz drastisch auszudrücken: kein einziger der Einwohner bleibt gesund und munter, die Leichen stapeln sich am Schluß bis an die Decke. Schnell stellt sich heraus, das nicht alle Insassen beim Absturz des Helis ums Leben gekommen sind und so langsam wird den Protagonisten klar, was die Truppe scheinbar völlig irrer Super-Soldaten überhaupt von ihnen will.
Leider lässt sich nicht mehr zum Inhalt sagen, denn eigentlich dreht sich die Geschichte darum, wie die Bewohner des Städtchens brutal gejagt und auf Informationen untersucht werden, am Schluß gibt es dann noch einen von mehreren dramatischen Showdowns und Kilborn versucht eine Erklärung abzugeben, warum die Super-Soldaten Safe Haven dem Erdboden gleichgemacht haben. Gleich vorweg, das Ganze ist ein wenig abgehoben und entspringt hoffentlich nicht der Realität, denn wenn das so wäre, würde ich wahrscheinlich schnellstmöglich von unserer Erde verschwinden wollen...
Wie gesagt, der Grad der Gewalt ist wirklich heftig. Ich bin ja einiges gewöhnt, aber bei einigen Stellen musste ich echt schlucken.
Auch der Titel hält, was er verspricht: Angst hatte ich nicht nur einmal, inklusive einer schlaflosen Nacht, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll Gas..., 28. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
...wird hier geboten von der der ersten bis zur letzten Zeile.

Zur Info vorneweg ist der Autor ein Pseudonym für einen Drehbuchschreiber. Das steht im Buch, und ich hab mich damit bisher auch zufrieden gegeben und nicht weiter im Netz gesucht.
Ich komme später dazu, warum ich das am Anfang erwähne.

Zu der Story will ich nicht viel erzählen, denn umso mehr ich schreibe, umso mehr nehme ich die Spannung einem pot. Lesers der das Buch noch nicht kennt.
Soviel sei verraten dass ein verschlafenes Nest von einem Hubschrauberabsturz heimgesucht und dann von einer umheimlichen Truppe, nämlich der überlebenden Besatzung, heimgesucht wird.
Und da gehts ab, und zwar ziemlich heftig.
Was sich am Anfang ein wenig nach Horror und Fantasy anliest, wird später mehr Richtung Thriller gehn.

Für zarte Gemüter sei gesagt, dass es nicht so brav wie bei Agathe Christie zugeht, manche Schilderungen sind schon heftig, also die Warnung muss sein.

Mir gefällt der Schreibstil und wie der Autor es schafft wirklich immer am Gas zu hängen und dabei immer interessante Wendungen und neue Aspekte Stück für Stück zu offenbaren.
Eine gut durchdachte Story, Respekt!
Da merkt man den Drehbuchschreiber -
denn so liest es sich für mich. Wie ein Drehbuch für einen Film ala "Transformeres" oder "Bad Boys" oder "Die Hard". Sprich volles Popcornkino in Buchform!

Möchte diese Rezi auch nutzen um auf hier manch geäusserte Kritik einzugehn.
Dass manches unrealistisch ist, wie viele Normalos im Buch von Anfang an mit Verletzungen konfrontiert werden sich aber das halbe Buch weiter kämpfen und wie das ein Mensch aushalten kann etc. pp.
Das wäre ja nicht realistisch.
Stimmt, das ist es sicherlich nicht!
Daher auch mein Hinweis über die Filme.
Man erinnert sich u.a. an die "Die Hard" Filme. Der vorletzte Teil zum Beispiel.
Als Bruce Willis völlig verkatert u.a. mit nem Taxi durch nen gut besuchten Central Park brettert. Logo, dass niemand dabei an- oder umgefahren wird.
Wie er allgemein in der Filmreihe verprügelt angeschossen von Treppen gestossen und sonstwas wird.
Mit unzähligen Wunden trotzdem New York, einen Flughafen oder ein Hochhaus mehr oder weniger allein rettet.
Gegen eine Überzahl an Gegner natürlich...
Und er letztendlich einen normalen Bullen spielt.
Wie realistisch ist das bitte?
Und das hier ist dasselbe, halt nur in Buchform:

Unterhaltung!

Ich kann hier nicht nen Vergleich mit der Realität ziehn.

Und wenn ich mit dieser Erwartungshaltung rangehe, dann werde ich nicht enttäuscht, sondern lasse mich mitziehn in die Fantasie und die klug herausgearbeitete Story von Herrn Kilborn.

Ja, sie macht Lust auf mehr und ist zudem auch angenehm übersetzt.

Fazit: Gut gemachte Story, packend geschrieben, perfekt für den Urlaub und sich reinziehn lassen und schwer das Buch aus der Hand zu nehmen.
Gerne mehr von der Sorte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absoluter Hammer! Adrenalin pur! Mitreissend u.spannend, 3. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist der absolute Hammer! Auf keinen Fall ist es neofaschistisch oder pornografisch...

Es fängt gleich im ersten Kapital super spannend an. Ein Hubschrauber stürtzt ab. Die fünf überlebenden Verbrecher haben ein Ziel und suchen den Bruder des Sheriffs, mit allen Mitteln. Mit allen Mitteln bedeutet, dass die Einwohner der Kleinstadt gefoltert werden bis aufs Brutalste um diese zum Reden zu zwingen: (Haut abziehen bei lebendigem Leibe, Zehen abbeissen, Gesplitterte Knochen im Arm hin-u.her ziehen, Messer im Ohr langsam drehen). Die Folter geht so weit, dass die Menschen nahezu den Folterer anbetteln ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Was wollen diese Soldaten von dem Bruder des Sheriffs??? Sehr spannend!

Ein Wissenschaftler pflanzt zum Tode verurteilten Verbrechern einen Chip ins Gehirn, gibt ihnen Drogen und werden dann zu Kampfmaschine-Soldaten ausgebildet.

Zwischen der Kellnerin Fran und dem Feuerwehrmann Josh könnte sich eine Liebesgeschichte anbahnen, doch beide müssen Folter erleben auch psychologischer Art und versuchen zu überleben. Eine Wendung auf Josh bezogen erfährt die Geschichte, womit man nicht gerechnet hätte.

Das Ende ist sehr überraschend.

"Angst" ist nicht weniger oder mehr gewaltvoll als die Bücher von z. B. Richard Laymon oder von Jack Ketchum (Evil). Von daher ist das Buch "Angst" für alle Horror oder Psycho-Krimi-Fans ein absolutes muß!

Hier werden deshalb nur 4 Sterne vergeben, weil man nicht glauben kann, dass ein Mensch mit von Folter zerquetschten Nieren und mit Taschenmesser abgeschnittenem Bein trotzdem noch weiterleben kann...

Dieses Buch wird sicherlich in einem Ruck durchgelesen. Vor lauter Spannung kann man es kaum aus den Händen legen.

Viel Spaß beim Adrenalinkick.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur "Angst" ..., 30. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte spielt in einem kleinen, idyllischen Dörfchen namens "Safe Haven". Der Ort ist sehr ruhig, die Leute sind glücklich- bis eines Nachts ein Helikopter in der Nähe des Dorfes abstürzt- mit ihm 5 der schrecklichsten Schwerverbrecher (wobei dieses Wort eine wahrhaftige Untertreibung ist) Amerikas, die überleben und sich zum Dorf aufmachen, wo kurz darauf der wahre Alptraum beginnt ...

Ich habe mich im Vorhinein etwas auf die Brutalität dieses Buches eingestellt, da ich zuvor schon "Das Hotel" von Jack Kilborn gelesen habe und somit doch schon einiges an "Abartigkeit" gewohnt war. Aber wirklich viel geholfen hat diese Vorkenntnis nicht. Es ist gnadenlos brutal und bestialisch. Auf den ersten Seiten hat man sozusagen noch die Ruhe vor dem Sturm- ab dann gehts abwärts mit den Nerven. Man hat in diesem Buch keine Verschnaufpause- es geht alles Schlag auf Schlag und wird mit jeder Seite brutaler. Zwischendurch schreien Kopf und Magen zugleich um eine Pause, man sollte das Buch einfach weglegen und das Kopfkino ausschalten, doch das geht nicht, da es wirklich fesselnd ist und man unbedingt immer weiter lesen MUSS. Man ist sozusagen voll in die ganze Story involviert, da man aus mehreren Perspektiven liest- nicht nur als Opfer, sondern auch als Täter. Somit wird einem die ganze Brutalität bis aufs kleinste Detail vors Auge geführt.

Alles in Allem ein wirklich gutes Buch- aber mit Sicherheit nichts für schwache Nerven.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung im sechsten Gang, 7. Januar 2011
Von 
Dominik Grittner (Oschersleben) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Angst: Roman (Taschenbuch)
In der Provinz von Wisconsin landet ein Helikopter Not. Dummerweise gehören die Insassen zu den gefürchtetsten Schwerverbrechern der Welt, deren einziges Ziel es ist, so viele Zivilisten wie möglich zu infiltrieren. Von ihrer Mordlust getrieben ziehen sie in das Dorf Safe Haven ein, das sich innerhalb weniger Stunden in einen Ort der Apokalypse verwandelt.

Kilborn baut hier keinen langsamen Spannungsbogen auf und gibt dem Leser keine Chance, sich mit den Charakteren und der Kleinstadtidylle anzufreunden. Stattdessen lässt er gleich auf den ersten Seiten das Blut spritzen und Opfer zerstückeln. Ein rasantes Tempo, das der Roman 400 Seiten lang halten kann. Dazu treibt Kilborn die globale Terrorangst auf die Spitze, indem er Gewalttäter kreiert, die übler nicht sein könnten: Mit Hilfe eines Chips werden deren Hirnvorgänge beeinflusst, was sie zu Tötungsmaschinen mutieren lässt.

In die Tiefe geht der Autor dabei nicht, auch wenn die verschwörungstheoretischen Ansätze zum Nachgrübeln anregen. Kilborns Hochgeschwindigkeitsroman lebt von Action und Hetze, die den Leser durchweg bei der Stange halten können.

Fazit: Heftiges Blutbad, das für Leser von Hetzthrillern und Jack Ketchum ein Spaß sein dürfte.
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Angst: Roman
Angst: Roman von Jack Kilborn
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