wintersale15_70off Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen149
4,0 von 5 Sternen
Format: DVDÄndern
Preis:7,93 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. März 2014
Die Sache mit dem "Vorsitzenden" und seinen Gehilfen (... nein es ist nicht der Weihnachtsmann) wird diesmal ganz anders interpretiert und wenn ich ehrlich sein soll, erscheint mir die hier angebotene Darstellung sogar wesentlich wahrscheinlicher/glaubwürdiger als die landläufig kolportierte Mär. Gott (... ich nenne den großen Vorsitzenden jetzt einfach mal so) hat einen Plan und einer seiner wichtigsten Akteure im großen Spiel, der zukünftige amerikanische Präsident, kommt durch die zufällige Bekanntschaft mit einer reizenden Tänzerin vom für ihn vorgesehenen Weg ab. Seine Mitarbeiter versuchen natürlich alles, um unseren jungen Aufsteiger wieder auf den rechten Weg zurückzubringen. Das ist aber gar nicht so einfach, denn wie jeder weiß: "Die Liebe überwindet alle Hindernisse". Sogar für das KO-Kriterium in jeder Religionsdiskussion schlechthin, also die in der Menschheitsgeschichte zuweilen ziemlich in die Hose gegangenen Zeitalter wie 1./2. Weltkrieg, Mittelalter etc. wird eine Erklärung geliefert. Das waren nämlich immer die Abschnitte in denen der "Vorsitzende" gerade mal nix gemacht hat, um zu sehen, ob wir es nicht auch selbst auf die Reihe kriegen.
OK - dieses "Liebe überwindet alle Hindernisse - Geschnultze" ist ein nicht ganz neues Konzept und in der Regel vermutlich eher was für die XX-Fraktion, aber es wird hier nicht übertrieben, sodass die andere Hälfte der Menschheit die betreffenden Szenen auch ohne einen halben Kasten Bier gut durchstehen kann.
Am Ende lässt der "Vorsitzende" dann das Buch sogar noch mal umschreiben, nur damit unser Liebespaar zueinander finden kann (... ist natürlich Quatsch: In Wirklichkeit hätte der faule Sack das wahrscheinlich schon die ganze Zeit machen können - der hatte nur keinen Bock auf die viele Arbeit und hat es erst gemacht, als es nicht mehr anders ging).
Trotzdem, daran sollte sich der Obermotz so mancher Glaubensrichtung mal ein Beispiel nehmen. Keine festgetackerten Dogmen, die bis in alle Ewigkeit gelten. Wenn die Liebe es gebietet, wird das große Buch des Lebens einfach neu geschrieben! Na, wenn das keine Romantik ist .... ?!
0Kommentar3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 11. März 2011
Abgesehen vom Kinotrailer habe ich diesen Film ohne jegliche Vorinformation gesehen - und das war auch gut so, da mich der Trailer eine Art Politthriller garniert mit einer Liebesgeschichte erwarten ließ.

Hätte ich vorher geahnt, daß es um eine Liebesgeschichte geht, die, da vom festgelegten "Plan" (Gott? Schicksal? Bestimmung?) abweichend, von dubiosen Männern mit Zauberhut, der ihnen alle Türen öffnet und ihnen damit erlaubt, praktisch von einem Ort zum anderen zu "springen", unter allen Umständen verhindert werden soll, hätte ich mir den Film aller Wahrscheinlichkeit nach nicht angesehen.
"So ein Schwachsinn" hätte ich gedacht.

Aber oh Wunder: der Film funktioniert!

Zielsicher umschifft die herzzerreißende Liebesgeschichte, die den Kampf gegen die vermeintliche gegenteilige Vorherbestimmung aufnimmt, alle eventuellen Klippen unfreiwilliger Komik und lässt Fragen nach Logik, Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit während der gesamten knapp zwei Stunden erst gar nicht aufkommen.

Dies dürfte wohl vor allem daran liegen, daß Matt Damon und Emily Blunt als Liebespaar auf der Leinwand einfach "funktionieren".
(Was auch bei zwei guten Darstellern nicht immer selbstverständlich ist, ich denke da z B an Brad Pitt und Cate Blanchett, jeder für sich genommen kein schlechter Schauspieler, aber als Paar einfach absolut unglaubwürdig, sei es in "Benjamin Button" oder auch in "Babel", wobei es in letzterem nicht so schlimm war, da die beiden zwar ein Ehepaar spielten, es sich aber zumindest nicht um eine Liebesgeschichte handelte)
Matt Damon und Emily Blunt aber nimmt man die Liebe auf den ersten Blick und ihren unerschütterlichen Glauben, trotz aller Widrigkeiten füreinander bestimmt zu sein, tatsächlich ab.

Wer also nicht aufgrund des Trailers eine völlig andere Gattung Film erwartet, sondern bereit ist, sich auf eine Liebesgeschichte mit leichten Mystery-, Fantasy-, Science Fiction- und gar Esoterikelementen einzulassen, der wird mit "Der Plan" ein Filmerlebnis der ganz besonderen Art haben, dessen aufgeworfene Fragen einen auch nach dem Abspann durchaus noch beschäftigen können:
Was ist Schicksal?
Was ist Zufall?
Können wir durch unseren Willen die -vermeintliche?- Vorherbestimmung ändern?
Und sollten wir das überhaupt versuchen?

Dem Verstand folgend, müsste man aufgrund mangelnder Logik und Wahrscheinlichkeit und arg konstruierter Story wahrscheinlich ein Sternchen abziehen, aber ich folge stattdessen einfach mal meinem Bauch und meinem Herzen und gebe gerne alle fünf Sternchen für diesen ungewöhnlichen Film, bei dem für mich einfach das Gefühl stimmt.
22 Kommentare110 von 129 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2011
Philipp K. Dick hat sich einen legendären Namen, als Autor von Werken wie "Blade Runner", "Minority Report", oder dem weniger gelungenen "Paycheck" gemacht. Auch der Plan basiert auf einer seiner Kurzgeschichten und unterscheidet sich vor allem dadurch, den Fokus weniger auf Special Effects und moralisch fragwürdige Zukunftsvisionen zu legen sondern darauf etwas zu tun, was in Hollywood leider viel zu selten geschieht: Eine Geschichte zu erzählen:

Kongressabgeordneter David Norris verliebt sich in Elise, der er zufällig begegnete. Doch die Liebe der beiden gehört nicht zum Plan, und so versucht eine übergeordnete Organisation aus Männern mit Hüten das Schicksal zu erfüllen und dafür zu Sorgen, das Elise und David sich nie wiedersehen.

So kurz die Geschichte zu erzählen ist, so kurzweilig erzählt George Nolfi sie in seinem Regiedebut. Wer jedoch eine Laue Polit-Liebes-Fantasy-Romanze erwartet wird enttäuscht sein, denn der Film ist mehr und wirft durchaus Fragen nach moralischer Rechtfertigung auf ohne sich in psychologischen Studien zu verlieren. Wer Action erwartet wird auch enttäuscht sein, denn das Finale ist zwar straff und flott erzählt und spielt die Fähigkeit der Hüte, jeden der mit ihnen auf dem Kopf eine Tür durchquert an einem anderen Ort zu bringen, perfekt aus aber ist keine Selbstzweckaction. Doch neben der tollen New York Kulisse ist besonders die Chemie zwischen Matt Damon und Emily Blunt erwähnenswert. Zwischen den Beiden herrscht eine tolle Chemie die einen einfach in den Bann zieht und einen - im Gegensatz zu so manchen 08/15 Schnulzen - auf ein Happy End für die beiden hoffen lässt.

Zur BluRay:
Stilmittel beding beschränkt sich die Farbpalette eher auf Grau und andere triste Farben, Schärfe und Detailzeichnung sind gut, wenn auch nicht überragend und somit wäre das Bild wohl als solides, bzw. gutes HD-Bild einzustufen, nicht mehr und nicht weniger (4/5 Punkten)
Der Ton ist gut, da einem jedoch keine Explosionen oder ähnliche Kawumm-Effekte geboten werden kommt die Tonspur angemessen gesetzt daher, lässt jedoch Dialoge und Musik sehr gut und klingen und bietet auch in der Verbindung mit der Geräuschkulisse New Yorks besonders im Englischen Original eine gute Räumlichkeit (4/5 Punkten)
Die Extras bestehen aus geschnittenen Szenen, und drei Features, die Dreh und z.B. Figuren näher beleuchten. Nichts überragendes, aber alles in HD. Außerdem gibt es eine Digital Copy, welche meines Wissens nach jedoch nur über I Tunes aktiviert werden kann. (3/5 Punkten)

Fazit: Ruhig aber spannend und gefühlvoll erzählte Science Fiction Romanze, die einem auch einige Zeit nach dem Schauen noch gehörige Angst vor Menschen mit Hüten macht... Die BluRay (4/5) ist gut, wenn auch Stilmittelbedingt etwas eingeschränkt. Zu empfehlen für jeden der mal wieder eine Geschichte sehen möchte, die nicht mit sinnloser Action aufgepumpt ist.
0Kommentar19 von 23 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. August 2012
Dieser Film hatte mich bereits im Kino begeistert, deshalb musste ich ihn mir einfach bestellen.
Für den Film sprechen ein großartiger Matt Damon, der als Politiker sicher auch Karriere gemacht hätte, und eine bezaubernde Emily Blunt, die in ihren Tanzszenen glänzt. Die Chemie zwischen den beiden ist gut. Die Handlung ist spannend, kurzweilig und lädt zum Mitfiebern ein. Die Bildsprache, speziell das Element der Türen, ist gelungen, ebenso wie der Einsatz des Soundtracks.
Einziges Manko ist das Ende, das mir persönlich etwas zu schnell geht und auch in zu kurzer Zeit "zu happy" ist, wenn man es so ausdrücken will. Insgesamt kann ich für diesen Minuspunkt jedoch keinen Stern abziehen, da ich den Film viel zu sehr genossen habe.
0Kommentar18 von 22 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2013
Der Film ist wirklich unterhaltsam. Irgend wie war ich von Beginn an fasziniert, wozu wohl auch die Kameraführung und die Kulissen beitrugen. Nicht zuletzt ein Matt Damon, für den dieser Film geradezu gemacht scheint. Auch die anderen Schauspieler gefallen mir in ihrem Tun - bis auf, leider, Emily Blunt in der weiblichen Hauptrolle, die mir oft zu wenig Gefühl herüber bringt.

Natürlich ist es nichts Gewaltiges. Was andere Zuschauer von Tiefgang und philosophischen Forderungen schreiben, ist Unfug, denn die Basis ist schlicht der an sich aussichtslose Kampf des als Individuum fühlenden Protagonisten gegen eine schier übermächtige Kraft, die mit "Vorbestimmung" auch treffend umschrieben wäre. Die andere Seite, dieses Büro zur Durchführung des Plans mit seinen Agenten ist in seinen Möglichkeiten einfach unbegrenzt. Ebenso Unfug ist es jedoch, den Film mit Matrix oder gar Jumper vergleichen zu wollen. Wer dies tut, hat wohl nur sehr oberflächlich in ein paar Szenen hinein geschaut.

Es ist ein spannend-dramatisches Werk mit ein paar Verfolgungsjagden, ein wenig Humor und einer Liebesgeschichte. Das wäre am ehesten dem Film vorzuwerfen, dass hier, wieder einmal, Liebe als absolutes Maß und Allheilmittel verkauft wird. Vielleicht könnte man in diesem Zusammenhang noch kritisieren, dass das Ende in dieser Weise vorherzusehen ist. Denn einerseits lässt der filmische Aufbau nichts anderes als ein happy-end zu, andererseits gibt es als Schlüssel zum Erreichen nur eben das Mittel der bedingungslosen Liebe. Man kann also nach der Hälfte ahnen, worauf es hinausläuft. Doch zeichnet es die Qualität dieses Films aus, dass man der eigenen Ahnung nie trauen möchte, auch weil der Held sich immer einmal anders entscheidet. Das gute Handwerk kommt hinzu, so dass ich meine, diesen Film jedem für einmaliges Anschauen empfehlen zu können, der nicht zu sehr voreingenommen ist.

Erst im Abspann wurde mir bewusst, dass es anscheinend auf (wieder einmal) eine Kurzgeschichte von Philip K. Dick zurückgeht. Sie ist mir nicht bekannt, doch dürfte es eine eher freie Verfilmung sein.

Die DVD enthält die üblichen Extras, von denen ich die Vermarktungsfilmchen einmal ignoriere. Bemerkenswert sind die herausgeschnittenen Szenen, denn ihre Entfernung hat dem Film gut getan. Außerdem möchte ich das intelligentere Menü loben: Man wird nicht nur nicht zu allerlei trailern und Hinweisen vorab gezwungen, sondern erhält bei Auswahl eines Extras sofort die Möglichkeit, etwa deutsche Untertitel unter die US-amerikanischen Originale einzublenden.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dieser Film entpuppt sich als absolutes - überraschendes -Gegenteil von dem, wofür es ausgegeben wird.
Sowohl Trailer wie auch Titelbild suggerieren dem Zuschauer eine Action geladene Handlung. Man weiß nicht so wirklich worum es geht, aber auf jeden Fall sind mindestens zwei Leute auf der Flucht und da Matt Damon mitspielt, muss es ja was mit Gut vs. Böse, Sieger vs. Gewinner, Spannung und Action zu tun haben.
Ich gebe zu: ich wollte den Film so nebenbei laufen lassen, während ich was anderes mache. Nach 10 Minuten hatte mich der Film. Ich war mindestens so überrascht von mir wie Damon von der netten Damenbegegnung auf dem Herrenklo und nein, es ist nicht das, was sie jetzt vielleicht denken.Ich ließ also alles stehen und liegen und mich zunehmend von diesem Film fesseln.

Der Film entpuppt sich als große philosophische Lehrstunde. Es geht um Liebe, Schicksal, die innere Stimme, die Wahrheit des Herzens, Bestimmung, Wille, freier Wille vs. unfreier Wille, Mut, Naivität in ihrer schönsten Form, Glaube, Gott, die Macht etwas zu verändern...sie sehen, das klingt nicht nach Action, einfacher Flucht vor den bösen Gaunern mit Waffen...Engel schießen nicht mit Waffen ist nur eine der vielen "Wahrheiten" die man hier als Zuschauer erfährt.

Wer Action alla Borne usw. erwartet, wird heftig enttäuscht. Wer offen für etwas Neues ist, der sollte sich diesen Film anschauen und ob man es glaubt oder nicht: Damon hat schauspielerisch selten so überzeugt, wie in dieser Liebesrolle. Machen sie sich auf einen etwas anderen Damon und einen etwas anderen Film gefasst.

Viel Spaß beim Schauen und vielleicht sind sie ja auch an die ein oder andere eigene Geschichte erinnert ;-)
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2013
Den Film. Und Matt Damon jetzt wohl auch ... ;-)

Ich bin durch den örtlichen Saturn-Grabbeltisch auf den Film aufmerksam geworden, der sich vorher aber auch KOMPLETT meiner bewussten Wahrnehmung entzogen hatte ... dann eine kurze Recherche hier bei den amazon-Rezensionen (immer auf der Hut vor möglichen Spoilern) ... und mir war klar: Den will ich sehen! - Gesagt, getan: Gestern Abend gekauft, gleich 2 x geguckt ... und ich hab 'nen neuen (weiteren) Lieblingsfilm!

Der Film 'funktioniert' aufgrund interessanter/überraschender Wendungen natürlich am Besten beim ersten Mal und ohne allzuviel Vorinformation ... die Liebesgeschichte könnte ich mir aber bestimmt noch hundertmal ansehen *schmacht*

Emily Blunt spielt Elise ... bezaubernd, 'normal', erfrischend, geistreich, witzig, und man ahnt/erhascht einen Blick auf die Tiefe, die in Elise steckt, und ihre Verletzlichkeit ... und versteht, dass David sich in sie verliebt! (Und schön ist sie auch noch - und tanzen kann sie auch!)

Matt Damon spielt David, einen aufstrebenden jungen Politiker, der zu Höherem bestimmt ist (und spätestens jetzt ahnen wir: Vielleicht ist es ja doch gottgewollt, wer Präsident der Vereinigten Staaten wird ...?), der ...

... ach, SEHEN SIE'S SELBST!
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2014
Das ist ein ganz nettes, romantisches Märchen mit einem Hauch von Philosophie. Das Liebespaar (Matt Damon und Emily Blunt), das sich allerdings noch erst finden muss, pendelt zwischen Politik und Mystery. Geheimnisvolle Vertreter (mit Hut) stehen dem gemeinsamen Glück im Wege. Anfangs erscheinen noch Politpromis aus der Vorvergangenheit wie die ehemalige US Außenministerin Madeleine Albright oder der Bürgerrechtler Jesse Jackson kurz im Bild. Dann beginnt ein ewiges ‘Catch-Me-If-You-Can‘ Spielchen durch endlos viele Türen. Zwischendurch wird noch über das Verhältnis Freiheit und eigener Wille geplaudert. Und die Frage gestellt ‘Gibt es einen Weltenplan?‘ oder gar einen für jeden Einzelnen? Man versteht schon, dass hier die Alternative zwischen Liebe und Karriere das Problem sein könnte, fragt sich allerdings, warum Matt Damon die geliebte Emily Blunt immer wieder aus den Augen verliert? Na ja, der Nachwuchspolitiker und die Tänzerin! Nur der alte Terence Stamp spielt noch eine etwas größere und geheimnisvollere Rolle.
Das vorhersehbare Ende überrascht nicht, nur die Schlichtheit der Lösung: ein feuriger Kuss und alle Bösen sind weg. Alles nur ein Test? ‘0.Reset‘ ?! Oder ein neuer Plan vom ‘Büro für Anpassung?!‘
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Drehbuchautor und Regie-Debütant George Nolfis Genre-Mix aus Fantasy, Romanze und Sci-Fi beginnt vielversprechend und hält die Spannung und den Spaß bis zum Ende. Als Romanze funktioniert der Film aber fast besser als der Thriller der er sein möchte. Wenn die kecke Emily Blunt auf den lockeren, bubenhaft charmanten Matt Damon trifft, sprühen die Funken. Die Faszination ihrer beider grundverschiedenen Charaktere füreinander ist ab der ersten Szene nachvollziehbar.Dass ein ambitionierter Politiker dem gemeinsamen Häuschen im Grünen gern den Traum vom Weissen Haus opfert, kommt einem dann wie die logischste Sache der Welt vor.Was aber leider fehlt ist mehr Spannung, eine konsequente Linie sowie das nötige Gespür, um die Frage nach dem freien Willen gut in Szene zu setzen. Folgt dann schlussendlich die Auflösung, ist diese ebenso belanglos wie kitschig. Hier hätte ordentlich mehr Geschick für ein grandioses Ende sorgen können.Und deshalb gibts auch einen Punkt Abzug!
0Kommentar12 von 15 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2012
"Der Plan" ist, soweit man es so ausdrücken will, ein in allen Belangen ungewöhnlicher Film.
Weg von genretypischen Elementen, erfindet der Film sich und seine Intention neu, eben eine wohldosierte, unaufdringliche Mixtur.

Dies geht lange gut. Denn die gelieferten Bilder sind auch gut und auch Matt Damon und Emily Blunt machen ihre Sache wirklich hervorragend.

Der Film hat mich unterhalten, gleichsam aber auch viele unbeantwortete Fragen zurückgelassen, die nicht nur einer gewissen Diffusion geschuldet sind sondern auch aufgrund einiger Logiklöcher produziert wurden.
Es ist zwar etwas eindimensional, aber ich habe mir die ganze Zeit die Frage nach der eindeutigen Herkunft der sog. "Planer" gestellt. Hier wäre "Mehr" nicht "Weniger" gewesen.
Und so entsteht letztendlich ein Film, der, mit gehörigem Ballast ausgestattet, manchmal etwas unverdaulich daherkommt und die eigene Willensbildung und Willensbekundung als Thema filmisch-philosophisch aufgreift.
Keine Angst, die Portion Hollywood wird nicht vergessen. Und so rettet sich die Story irgendwie über die Ziellinie, ohne vollends zu überzeugen.

Fazit: Die Macher haben das ganz große Pferd gestreichelt und es ist gerade nochmal gut gegangen. Mir hat die Story relativ gut gefallen, weil sie ein wenig 'anders' und trotzdem spannend ist. Man wünscht sich, dass die Protagonisten sich finden und die Pläne nicht durchkreuzt werden.
Man sollte der Story eine Chance geben.
Vier Sterne sind irgendwie zu viel, drei allerdings auch zu wenig. Es wird aufgerundet :)
0Kommentar4 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,55 €