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4.0 von 5 Sternen Wenn Narziss auf Athene trifft ...
... kühlt eine leidenschaftliche Verliebtheitsphase mit gesteigertem Hitzeempfinden sehr schnell wieder ab. Die Diplom-Psychologin Bärbel Wardetzki beschäftigt sich in ihrem neuesten Buch mit narzisstischen Beziehungsmustern und mit der Frage, wie und ob sie eine Chance haben. Zunächst einmal erklärt sie in aller Ausführlichkeit und...
Veröffentlicht am 27. Januar 2010 von Daggi

versus
42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu allgemein
das Buch verspricht, einen konkreten Rat : " wie können narzistische Beziehungen scheitern oder gelingen"

Der überwiegende Teil des Buches stellt allerdings nur vor, wie narzistische Persönlichkeiten und Beziehungen funktionieren, erst auf den letzten Seiten werden ein paar allgemein gehaltene Tipps gegeben, die allerdings auch nur unter einer...
Veröffentlicht am 27. November 2009 von sarah becker


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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn Narziss auf Athene trifft ..., 27. Januar 2010
Von 
Daggi - Alle meine Rezensionen ansehen
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... kühlt eine leidenschaftliche Verliebtheitsphase mit gesteigertem Hitzeempfinden sehr schnell wieder ab. Die Diplom-Psychologin Bärbel Wardetzki beschäftigt sich in ihrem neuesten Buch mit narzisstischen Beziehungsmustern und mit der Frage, wie und ob sie eine Chance haben. Zunächst einmal erklärt sie in aller Ausführlichkeit und vermutlich gebotenen Länge, was unter Narzissmus zu verstehen ist, nämlich selbstbezogenes Verhalten, das nicht ausschließlich negativ zu sehen ist. Es gibt auch den gesunden oder positiven Narzissmus im Sinne von Selbstwert und Eigenliebe, von dem jeder Mensch profitieren kann.

Die negative Seite des Narzissmus in der Liebe besteht darin, dass Begegnungen zum eigenen Nutzen gestaltet werden, oft auf Kosten des Gegenübers. Und genau das ist der springende Punkt. Denn das Gegenüber muss das auch mit sich machen lassen (man spricht in der Fachsprache vom "Komplementär-Narzissten"). Es sind oft Frauen, die sich kleiner machen als sie sind, um ihrem Partner zu "gefallen". Dieses "Gefallen-Wollen" kann bis zur Selbstaufgabe und zum Verlust der Persönlichkeit gehen. Darüber hinaus vereine die narzisstische Struktur eine unterlegene und eine überhebliche Seite in sich. In der Partnerschaft drücke sich dies im Spannungsfeld zwischen Unterwerfung und Dominanz aus. Ein Narzisst erniedrigt gerne den anderen, um sich selbst zu überhöhen - er findet sich nur gut, wenn er besser ist als andere.

Die zentrale Frage in Frau Wardetzkis Buch ist wohl, ob bei Narzissten eine Beziehung auf Augenhöhe überhaupt geht. Sie spricht von "eitler Liebe" im Gegensatz zu "reifer Liebe" bzw. von der Umwandlung von heißer Flamme in sanftes Glimmen. In den letzten Kapiteln ihres Buches bringt die Autorin konkrete Hilfestellung für Partnerschaften, die m.E. jetzt nicht nur für narzisstisch geprägte Beziehungen wichtig sein können: Dialogbereitschaft, Kommunikation, und immer wieder betont sie, wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und mitzuteilen. Interessant fand ich auch ihre Unterscheidung zwischen Verführung und Beziehung, denn Beziehung bedeutet Geben und Nehmen und Verführung verfolgt immer ein eigennütziges Ziel.

Die Fachbegriffe im Buch sind für einen Laien verständlich erklärt. Bärbel Wardetzkis Ausführungen finde ich relativ breitgetreten und auch mit verschiedenen Wiederholungen bestückt. Ich frage mich, ob man das Ganze nicht hätte mehr komprimieren können. Auch missfällt mir, dass sie, obwohl es um das Thema "Beziehungen" geht, immer wieder auch andere Beispiele aus Beruf, Mutter-Kind-Beziehungen oder auch therapeutischen Beziehungen bringt, weshalb ich auch nur vier Punkte gebe. Hätte man dies nicht besser abgrenzen können? Die Beispiele aus der Literatur und Geschichte (siehe Titel oder die "Pygmalion-Dynamik") hingegen gefallen mir sehr gut. Professor Higgins will Eliza Doolittle nach seinem Bilde formen, nach ihren Bedürfnissen und Gefühlen fragt er nicht. Der Mann will nur brillieren, bei einem ebenbürtigen Gegenüber gelingt ihm das nicht (nur gut, dass ihn Eliza später verlässt!) Verstehe jetzt, warum ich den Film My Fair Lady (Special Edition) Die besten Filme aller Zeiten mit Audrey Hepburn nie gemocht habe).

Insgesamt halte ich "Eitle Liebe" für einen guten Ratgeber für Betroffene oder Interessierte. Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: "Der liebende Blick verkörpert keine Wertigkeit, sondern Zugewandtheit ... Der liebevolle Blick geht über die eigene Person hinaus in die Zweiheit, zum anderen, den wir brauchen, um wir selbst zu werden, der uns aber auch erweitert."
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um seiner selbst geliebt zu werden ist eine Erfahrung, die nur noch wenige für möglich halten bzw. machen, 23. November 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Seit vielen Jahren gilt die Dissertation der Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki, die sie unter dem Titel Weiblicher Narzissmus" veröffentlichte, als ein Standardwerk, das nicht nur von Frauen rezipiert worden ist, und durch mehrere Auflagen eine für ein Fachbuch ungewöhnliche Wirkung erzielte über die Fachwelt hinaus.

In ihren neuem bei Kösel erschienenen Buch "Eitle Liebe" öffnet sie das Thema Narzissmus und wendet ihre Theorien und ihre Praxiserfahrungen an auf Beziehungen zwischen Menschen, vorzugsweise zwischen Frauen und Männern. Es geht ihr dabei nicht hauptsächlich um Störungen, sondern sie sieht und analysiert, zunächst einmal ohne Wertung, die vielfältigen narzisstischen Strukturen, die in Beziehungen zwischen Menschen mehr oder weniger intensiv wirken. Das gilt für Zweierbeziehungen genauso wie für lockere Freundschaften oder für Beziehungen zu Kollegen; aber auch in therapeutischen Kontexten wie der Therapie, der Supervision und im Coaching stoßen wir auf narzisstische Prozesse. Sie sind von vornherein weder gut noch schlecht, sondern Bärbel Wardetzki beschreibt sie auf der Folie, ob sie die jeweiligen Beziehungen bereichern oder behindern, nicht selten sogar ver-hindern.

"Wir leben in einer narzisstischen Gesellschaft. Wir putzen unsere glänzende Fassade und werden dahinter immer hohler. Das bereitet narzisstischen Beziehungen sicher den Boden." Da nimmt es auch nicht Wunder, das viele Menschen Liebe gleichsetzen mit Manipulation und Ausbeutung. Die Menschen haben eine Fähigkeit entwickelt, mit der sie genau herausfinden, was sie tun und lassen müssen, damit der andre sie mag. Um seiner selbst geliebt zu werden ist eine Erfahrung, die nur noch wenige für möglich halten bzw. machen. Aber darauf kommt es an. Seine eigene Mitte zu finden, sich unabhängig machen von der Meinung und der Anerkennung anderer scheint etwas zu sein, was viele Menschen heute leider nicht mehr in die Wiege gelegt bekommen. Wie sollen auch junge Eltern, die selber so abhängig sind von den Maximen der Gesellschaft (siehe oben), ihren Kindern etwas vermitteln von dieser wunderbaren Freiheit, die die Bibel die Gott-Ebenbildlichkeit nennt ?

Es lohnt sich jedoch, so der Eindruck nach der Lektüre dieses anschaulich und verständlich geschriebenen Buches, sich in seinen eigenen Beziehungen vor allen Dingen in der zum Lebens- oder Ehepartner und in der zu unseren Kindern darin zu üben.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu allgemein, 27. November 2009
das Buch verspricht, einen konkreten Rat : " wie können narzistische Beziehungen scheitern oder gelingen"

Der überwiegende Teil des Buches stellt allerdings nur vor, wie narzistische Persönlichkeiten und Beziehungen funktionieren, erst auf den letzten Seiten werden ein paar allgemein gehaltene Tipps gegeben, die allerdings auch nur unter einer Bedingung funktionieren : Einsichtsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Und die ist bei Narzisten in der Regel eben nicht gegeben.

Viel besser : Umberta Telfener: Hilfe , ich liebe einen Narzisten. Überlebensstrategien für alle Betroffenen."
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich eins der Besten zum Thema ..., 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eitle Liebe: Wie narzisstische Beziehungen scheitern oder gelingen können (Kindle Edition)
Es wird sehr anschaulich und verständlich geschrieben,
das Zuschreiben von Opfer- und Täterrollen weitgehend vermieden,
die Pein des dominanteren / grandioseren wird erwähnt.
Für mich sehr sehr hilfreich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlendswert!, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die narzisstischen Problematiken werden auf den Punkt gebracht. Wem narzisstische Störungen annähernd bekannt sind, wird hier ganz klar und recht einfach vermittelt worum es geht. Ob solche Beziehungen dadurch scheitern oder gelingen können ist wohl eher davon abhängig, um welchen Grad es sich bei einer narzisstischen Störung handelt. Man erkennt auf jeden Fall: Ja, so ist es und so muss man es annehmen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow...., 15. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
sehr gutes Buch. Konnte mich oft darin wiederfinden. Hat mir über die endlos lange Trennung von einem Narzissten sehr geholfen. Ich konnte auf einmal Dinge verstehen und fand Erklärungen dafür, warum es nicht gut gehen konnte. Kann ich nur empfehlen!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier findet sich fast jeder wieder!, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich ob Partner in der Beziehung, Ehepartner oder Berufskollege(in), psychopathologischer Narzissmus verursacht Schäden bei direkt Betroffenen und Kollateralschäden in Umfeld. Wer hiervon betroffen ist, gleich ob als selbst Leidender oder als darunter Leidender, Dr. Wardetzki vermittelt äußerst kompetent und erfahren Verständnis für diese weit verbreitete und zunehmende Liebes- und Lebensbremse. Hier finden nicht nur Frauen Verständnis für ihr Dilemma, sondern auch wir Männer können viel verstehen und folglich besser machen.
Wer, Frau und Mann, das narzistische Frontendrama in Beziehungen verstehen will, der sollte auch das Buch „Weiblicher Narzissmus“ von Bärbel Wardetzki lesen. Beide Bücher sind sehr lesenswert und verständlich geschrieben. Sie helfen uns, eigene Probleme und eigenes Fehlverhalten zu verstehen und daran zu arbeiten, und erlauben uns auch, besser damit bei anderen umzugehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakte Darstellung, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch bietet eine kompakte Darstellung des narzistische Charakters.
Es werden einige gut nachvollziehbare Fallbeispiele dargestellt.
Die Einordnung in das "Normale" erfolgt. Die Grenzen zum Narzismus sind fliessend.
Die Darstellung von Schicksalsbeziehungen hat mir besonders gut gefallen.
Aufgrund fehlender Grafiken und Bilder 4 Sterne von mir.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Einblick in die Dynamik narzisstischer Beziehungen, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch würde ich jeder Frau empfehlen, die mit einem sehr eigenbezüglichen Partner liiert ist.
Es vermittelt Einblick in die Dynamik dieser Beziehung und hilft sich und den anderen zu verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen umfangreich und leicht verständlich, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eitle Liebe: Wie narzisstische Beziehungen scheitern oder gelingen können (Kindle Edition)
Gut zu lesen um die eigene Situation besser einschätzen zu können. Innerhalb von wenigen Tagen zu lesen. Kurzweilig. Ich empfehle es weiter mit Verweis auf "Nimm's bitte nicht persönlich", gleiche Autorin über den Umgang mit Kränkungen.
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