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4,2 von 5 Sternen
Teufelsengel
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:8,99 €
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ZUM INHALT:
Die 18-jährige Romy Berner ist überglücklich, als sie ein Volontariat beim KölnJournal erhält und sie wird von ihrem Chef Greg Chaucer mit allen Mitteln unterstützt, da Romy einen Riecher für gute Storys hat.

Als am 9. November die Leiche des 22-jährigen Thomas Dorau aus dem Fühlinger See gefischt wird, sieht Romy einen Zusammenhang mit 3 Morden, die in der Zeit vom Mai bis August verübt wurden. Denn alle 4 Morde wurden an Menschen mit unterschiedlichem Alter, Berufen und Wohnorten begangen. Doch niemand will ihr glauben, auch der kürzlich zugezogene Kriminalhauptkommissar Bert Melzig sieht keine Übereinstimmung.

Also recherchiert Romy auf eigene Faust und die Spur führt sie zu einer Bruderschaft im Kloster St. Michael. Und Romys Neugier kostet sie fast das Leben...

MEINE MEINUNG:
Zuallerst würde ich "Teufelsengel" nicht als Thriller sondern allenfalls als "Roman mit Krimielementen" bezeichnen.

Die Bedeutung des Prologs wird einem erst zum Schluss des Buches klar, die eigentliche Geschichte beginnt am Montag, 10. November und endet am Mittwoch, 26. November. Jedes Kapitel startet mit Eintragungen aus Romys Schmuddelbuch, in das sie ihre Gedanken und Erlebnisse einträgt.

Gestört hat mich allerdings, dass der Wechsel der Erzähler-Perspektiven sehr rasch erfolgt. Manchmal erfolgt dieser Wechsel so schnell, dass man im ersten Moment gar nicht weiß, wer denn jetzt berichtet.
Die Geschehnisse werden von unterschiedlichen Personen in der Ich-Form geschildert. Neben Romy kommen ihr Freund Calypso, ihr Chef, Polizist Bert Melzig und verschiedene Ordensmitglieder zu Wort und erzählen über ihre Gedanken und Gefühle.

Von den Protagonisten war mir Romy mit ihrer Spürnase und dem frechen Mundwerk am sympathischsten, doch auch alle anderen Charaktere fügen sich gut in die Geschichte ein. Allerdings fand ich die Ordensbrüder (allen voran Führer Vero) etwas überzeichnet und klischeebehaftet. Und schade, dass Bert Melzig (bekannt aus früheren Romanen der Autorin) doch sehr in den Hintergrund tritt - ich hätte gern mehr über den liebenswerten Kommissar erfahren.

An und für sich ist die Handlung spannend aufgebaut, doch für einen Thriller oder Psychothriller reicht der Thrill leider nicht aus und ist mir auch zu konstruiert. Weiters gibt es etliche überflüssige Passagen und Längen, die den Lesefluss stocken lassen. Handlungsort ist Köln, doch einige Schauplätze sind der Phantasie der Autorin entsprungen, wie sie uns am Ende des Romans mitteilt.

FAZIT:
Ein leicht zu lesendes Jugendbuch von der Bestsellerautorin Monika Feth, das mit einigen Schwächen aufwartet. Mich als "alten Krimi & Thrillerhasen" konnte dieses Werk leider nicht überzeugen, deshalb gibts dafür 3 1/2 STERNE.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es ist eigentlich ein Jugendbuch, im cbj-Jugendbuchverlag erschienen, es ist aber ohne Probleme auch für Erwachsene total spannend zu lesen, sodass ich es nicht "nur" als Jugendbuch deklarieren möchte.

Inhalt und Gliederung:
================

Das Buch ist 28 Kapitel untergliedert, die jeweils mit der Zahl des Kapitels überschrieben sind.

Handlungsort ist Köln. Es wird von demKloster St. Michael geschrieben, dieses Kloster wird man vergeblich suchen. Laut Angaben der Autorin entstammt es ihrer Fantasie.

Romy ist 18 Jahre, sie hat ein Volontariat bei einer Kölner Zeitung. Sie ist glücklich darüber. So lange, bis die Leiche eines jungen Mannes aus dem See geborgen wird. Aber das ist nicht alles, nicht der einzige Tote ...

Nicht lange darauf wird ein totes Mädchen gefunden, welches abgemagert ist. Gibt es einen Zusammenhang?

Die vorhergehenden Monate hatten auch schon drei Todesfälle gebracht. Ergibt sich hier insgesamt ein Zusammenhang?

Eine weitere Hauptfigur ist der Kommissar Melzig (Bert), der noch nicht lange in Köln ermittelt.

Romy forscht nach, sie entdeckt eine Spur, die sie zu einer geheimen Bruderschaft führt. Die Mitglieder sind die Jünger und diese denken, sie können ihre "Untertanen" mit allen Mitteln an sich binden.

Aber, wie das auch im wahren Leben der Fall ist, mit Romy gehen die Gefühle durch, sie verliebt sich in einen der Jünger und nun ist sie in großer Gefahr ...

meine Meinung:
============

Dieses Buch ist ein Thriller für junge Menschen und solche, die Thriller mögen. Die Krimispannung ist hier mit der Liebesgeschichte, die sich im Laufe der Handlung entspinnt sehr gut verwoben, wobei diese für meine Begriffe nicht zu schnulzig angesiedelt ist, sondern immer die Krimi/Thriller-Handlung im Vordergrund bleibt.

ACHTUNG !!!

Melzig hat bisher in der rheinischen Provinz ermittelt. In diesem Roman nimmt die Autorin in mit nach Köln und lässt ihn mit noch anderen Ermittlern an den Mordfällen arbeiten.

Es ist aber keine Fortsetzung, man kann das Buch ohne Probleme lesen, ohne die Vorgänger gelesen zu haben. Alle Romane haben eine abgeschlossene Handlung.

Ich finde die Schreibweise sehr spannend, wie die Autorin die Handlung, die Charaktere und die Orte, wo die Handlung stattfindet, dem Leser rüberbringt.

Frau Feth schafft einen idealen Spannungsbogen. Sie baut den Stoff optimal auf - beginnt mit dem Volontariat der Romy und steigt dann in die Mordserie ein.

Allein der Prolog - wenn man diesen gelesen hat, kann man nicht umhin, das Buch zu lesen.

Der Leser kann dann ein Gespräch zwischen Greg (Gregory Chaucer und Romy "belauschen". Es ist Montag, der 10. November, also sicher eine düstere Stimmung, als der 22jährige Tote im See gefunden wird. Romy schafft es, Greg zu überzeugen, dass sie für die Zeitung herausfinden darf, was vorgeht...

Das Tagebuch der Toten Alice spielt während der Romanhandlung dann eine große Rolle, der Leser kann immer wieder hineinlesen, was die Handlung umso spannender gestaltet.

Bis zum Schluss bleibt es unaufgeklärt, wie nun die Todesfälle zusammenhängen.

Feth verwendet oft wörtliche Rede, sodass man als Leser perfekt in die Handlung eingebunden ist. Sie erklärt die Charaktere bildhaft und recht persönlich, sie lässt den Leser an den Gefühlen und Gedanken der Personen teilhaben und auch am Rande der Handlung persönliche Gedanken aufkommen. Dies lockert die Thriller-Handlung auf, wertet sie aber auch nicht ab.

Ich bin von diesem Buch begeistert. So könnte und passiert es sicher auch tagtäglich, und gerade das finde ich so gut, dass die Autorin eine Handlung erspinnt, die in Wahrheit passieren könnte, das es zwar fiktiv ist, aber wahrscheinlich sein könnte.

Ich habe die ersten Bücher von Monika Feth noch nicht gelesen, dieses hier ist mir durch das außergewöhnliche cover aufgefallen, so habe ich es mir besorgt und nun bin ich in ihren Bann gezogen worden und werde wohl auch die andere Romane aus ihrer Feder nach und nach lesen.

an dieser Stelle eine Kurzbiografie Monika Feth`s:
====================================

Sie wurde in Hagen geboren, studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin.

Sie verfasste dann nebenbei Bücher. Nun lebt sie nahe Köln.

Bekannt geworden ist sie durch den "Erdbeerpflücker"

Ihre Bücher werden in sage und schreibe 19 Sprachen übersetzt.

Wenn man ein bisschen kriminalistisches Gespür hat, kann man evtl. während der Handlung herausfinden, wie alles zusammehängt, aber trotzdessen wird das Buch nicht weniger spannend. Die Autorin schafft es mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil, den Leser bis zum letzten Atemzug des Buches zu fesseln.

Ich bin begeistert.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit "Teufelsengel" ist Monika Feth ein spannender Thriller für junge Leser ab etwa vierzehn Jahren gelungen, der modern und brisant daherkommt und dabei die Themen "Glaube" und "Sekte" aufgreift, ohne aus dem Roman ein moralisch-ermahnendes Problembuch für Jugendliche zu machen. Worum es genau geht und wer für die vier Todesfälle verantwortlich ist, wird relativ früh im Buch klar, was der Geschichte aber kaum an Spannung nimmt. Vor allem der ultraspannende Einstieg mit dem Prolog zwingt den Leser geradezu, Seite um Seite umzublättern.
Sehr lebendig, glaubwürdig und detailliert gezeichnet sind die Figuren, die sich durch ein ebenso lebendiges Köln bewegen - vor allem Einwohner der Großstadt am Rhein werden sich freuen, hier das eine oder andere Veedel wiederzuerkennen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht natürlich die eigenwillige Romy, aber auch die Nebenfiguren wie Romys Freund Cal, die übrigen Mitbewohner der WG, der fiese Lokaljournalist, der für seine Stories alles tut, und auch die Mordopfer, deren Vergangenheit Romy zumindest teilweise aufdeckt, sind nie klischeehaft oder flach geraten. Das Thema Sekte wurde packend umgesetzt - und auch ganz schön bedrohlich, trägt sich die Handlung doch im schönen Köln zu, wo man solche Aktivititäten eigentlich nicht vermutet; so wie Monika Feth das Thema umgesetzt hat, wäre ein solches Szenario durchaus möglich. Vor allem der charismatische Sektenführer ist glaubhaft dargestellt in seinem religiösen Wahn - sein Handeln wirkt nach außen hin natürlich total irre und schwer kriminell, seine inneren Gedanken zeigen dem Leser aber genauso ausführlich, dass dieser Mann tatsächlich glaubt, was er sagt und tut, oder es sich zumindest einredet. Auch die Menschen, die ihm hörig sind, sind hier sehr eindringlich dargestellt, so dass man zumindest ein bisschen nachvollziehen kann, warum ansonsten ganz pragmatische und "normale" Menschen jemandem wider besseres Wissen verfallen können. Auch das Thema Exorzismus ist, dem bekannten Horrorfilm aus den frühen 70ern zum Trotz, heute alles andere als abgehakt oder unrealistisch, denn die katholische Kirche bildet nach wie vor Exorzisten aus.

"Teufelsengel" ist ein packendes Jugendbuch mit einer sympathischen Hauptfigur und einem brisanten Thema, das viel weniger überholt ist, als manche glauben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juli 2012
Die Jette-Thriller von Monika Feth habe ich wirklich geliebt. Natürlich konnte ich mir "Teufelsengel" nicht entgehen lassen. Leider finde ich, dass "Teufelsengel" nicht an die Jette-Thriller herankommt. Das Buch ist gut, keine Fragen, aber ich bin von Monika Feth besseres gewohnt und deswegen ein wenig enttäuscht.

Schon das Cover gefällt mir nicht so gut, wie die der anderen Bücher.
Bisher war immer etwas abgebildet, das zwar einen Bezug zur Geschichte hat, aber nicht auf den ersten Blick auf einen Krimi/Thriller schließen lässt.

Leider gefallen mir die Charaktere nicht halb so gut wie Jette, Merle und Co.
Mit der neuen Hauptperson Romy bin ich einfach nicht warm geworden. Sie ist viel zu leichtsinnig, unvorsichtig, naiv und denkt nie daran, was ihre Aktionen für Konsequenzen haben könnten. Sie gehört zu den Figuren, die ich am liebsten schütteln würde, damit sie mal ihre Augen aufmachen und sehen, was direkt vor ihnen ist.
Auch die anderen Figuren wirken lange nicht so überzeugend und sympathisch wie die Charaktere früher. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass man Jette, Merle, Imke und all die anderen 6 Bände lang begleitet hat.
Der/Die Mörder hingegen konnte/n mich mit überzeugen. Monika Feth vermittelt die Gedanken der Figuren so gekonnt, dass man es jedes Mal schafft, sich sogar in die Lage des Mörders hinein zu versetzen.
Ich werde den Charakteren auf jeden Fall noch eine Chance geben, denn im Oktober erscheint der zweite Teil der neuen Romy-Thriller.

Die Geschichte kam mir weniger spannend vor als zum Beispiel "Der Sommerfänger".
Nur langsam kommen die Ermittlungen voran, und die Art, wie später alles aufgeklärt wird, wirkt auf mich lange nicht so genial wie sonst. Es kommt mir eher wie ein Zufall vor.
Dass Romy langsam aber sicher in Gefahr gerät fand ich ehrlich gesagt einfach nur nervig. Sie denkt einfach nicht nach, und sogar wenn sie ihr Hirn dann doch einmal benutzt, hilft das nicht viel. Zwar bemerkt sie "Oh, das könnte gefährlich sein, ich sollte lieber nicht hingehen", aber was macht sie? Natürlich bringt sie sich trotzdem in Gefahr, nur um an eine tolle Story zu kommen.
Gut gefallen haben mir wieder die verschiedenen Sichtweisen. Man erlebt die Geschichte wieder aus der Sicht von vielen verschiedenen Personen und solange die liebe Romy nicht vorkam, haben diese mich gut unterhalten. Als Thriller würde ich das Buch trotzdem nicht bezeichnen, dafür fehlt es einfach gewaltig an Spannung.
Die Idee mit der Sekte gefällt mir super, aber oft musste ich an Illuminati denken.

Wenn man sich mal an Monika Feths Stil gewöhnt hat, wird man anfangen ihn zu lieben.
In "Der Erdbeerpflücker" fand ich ihren Schreibstil noch sehr gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile kann ich gar nicht genug bekommen von ihrer Art zu schreiben. Monika Feth schafft es, ihre Bücher wirklich lebendig werden zu lassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2012
Die 18-jährige Romy Berner ist überglücklich, denn sie hat ein Volontariat beim KölnJournal ergattert und in dem Haus in dem sie lebt, ihren Freund kennen und lieben gelernt. Ihre Beziehung mit Calypso ist sehr harmonisch, beide liegen auf einer Wellenlänge und auch im Beruf ist sie erfolgreich. Obwohl sie lediglich Volontärin ist, gibt ihr Chef Gregory Chaucer ihr freie Hand, da sie sowohl Talent für Journalismus hat, wie auch einen guten Riecher für Storys.

An einem Sonntag, dem 9. November wird die Leihe des 22-jährigen Thomas Dorau im Fühlinger See gefunden. Es handelt sich um den vierten Toten in Köln innerhalb von vier Monaten. Niemand glaubt an einen Zusammenhang, da alle Opfer, jeweils zwei Männer und zwei Frauen, unterschiedlichen Alters waren und auf den ersten und zweiten Blick sie nichts verband. Auch die Todesarten waren immer andere, die Opfer schienen keinerlei Gemeinsamkeiten zu haben. Doch Romy wird hellhörig, vier Tote in nur vier Monaten? Sie glaubt nicht an Zufall und schafft es ihren Chef zu überreden, dass sie bei dieser Story freie Hand hat.

Doch wo auch immer sie ihre Theorie vorträgt, niemand will ihr glauben, dass die Morde im Zusammenhang stehen. Selbst der frisch nach Köln gezogene Kommissar Bert Melzig, der mit seinem Kollegen Rick Holterbach den Fall des ermordeten Thomas Dorau untersucht, sieht einen Zusammenhang. Jeder der Morde war so individuell, dass von keinem gemeinsamen Täter ausgegangen werden kann und daher jeder Fall von einem eigenen Ermittlungsteam untersucht wird.

Romy jedoch gibt nicht auf und beginnt im privaten Umfeld der Opfer zu recherchieren und tatsächlich, nach und nach scheint sich ein gemeinsamer Nenner bei allen Opfern heraus zu kristallisieren: ihr Glaube. Doch nicht nur Romy ist hinter dieser Story her. Auch der gewissenlose Reporter Ingo Pangold glaubt nicht an zufällige Morde und beginnt zu recherchieren. Wird es den beiden unabhängig voneinander gelingen, das Motiv und den Täter zu ermitteln?

Einen Thriller würde ich das Buch jetzt nicht unbedingt nennen, eher einen Roman mit Krimielementen. Es kristallisiert sich bereits am Anfang des Buches heraus, wer der Täter ist, nur die Motive zu den Morden sind nicht so klar erkennbar. Der Plot wurde gut und sehr detailliert ausgearbeitet und auch Protagonistin Romy wurde mit sehr viel Tiefe und Dynamik in Szene gesetzt, jedoch wirken alle anderen Figuren des Buches neben ihr relativ farblos. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, allerdings hätte ich mir bei einem Thriller doch deutlich mehr Spannung gewünscht. Alles in allem ein Buch für angenehme Lesestunden, jedoch ohne nennenswerte Überraschungen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Teufelsengel" ist der neue Jugendkrimi von Monika Feth. Spielten ihre letzten vier Fälle mit den beiden Freundinnen Merle und Jette und dem Kripobeamten Bert Mälzig in der rheinischen Provinz, hat die Autorin durch Mälzigs Versetzung in die Domstadt Köln eine neue Bühne für ihre Krimis geschaffen. Im Mittelpunkt steht diesmal die ehrgeizige Volontärin Romy, die sich mit forschen Recherchen und findigen Schlussfolgerungen in große Gefahr bringt.

Feth bleibt auch in "Teufelsengel" ihrem Stil treu und schafft es, durch atmosphärisch-dichte Darstellungen, sympathische Darsteller und wenig Blutvergießen einen mitreißenden Jugendkrimi zu schreiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2013
Ich gestehe, daß ich am Anfang doch so meine Schwierigkeiten mit der Stimme von Anna Thalbach hatte, sie war so extrem kindlich. Nach ein paar Tracks fand ich die Stimme dann aber doch sehr passend, da die Protagonistin ja auch gerade mal 18 Jahre alt ist.

Was ich auf alle Fälle gleich mal wieder bemängeln muß, ist der Klappentext, denn man bekommt den Eindruck, daß Romy mit der Polizei zusammenarbeitet, was aber gar nicht der Fall ist. Das ist für die Handlung jetzt nicht weiter von Bedeutung, führt den Leser aber schon in die Irre, weil er ja darauf wartet, daß die zwei aufeinandertreffen, um gemeinsam zu recherchieren.

Das waren aber auch die einzigen zwei Kritikpunkte, denn mit “Teufelsengel” ist Monika Feth wirklich ein spannender Thriller gelungen. Ziemlich früh wird dem Hörer klar, um was es geht und wer für die Todesfälle verantwortlich ist, was dem Buch aber nicht die Spannung nimmt. Ganz im Gegenteil, durch die vielen Perspektiven aus der die Geschichte erzählt wird, fiebert man mit und wartet ungeduldig auf die Fortschritte, die von Romy, ihrem Kollegen und der Polizei gemacht werden.

Die Figuren sind sehr liebevoll und lebendig beschrieben und frei von irgendwelchen Klischees. Das Thema Bruderschaft, Kirche, Exorzismus wurde sehr gut umgesetzt und gerade hier fand ich die Perspektive aus der Sicht des Oberhauptes der Bruderschaft wirklich gelungen, da man die für uns irren Gedanken eben aus seiner Sichtweise nahe gebracht bekam und so sein Tun eher nachvollziehen konnte. Die inneren Monologe zeigten immer wieder, daß er überzeugt war, mit seinem Vorgehen das Richtige zu tun. Exorzismus ist – man soll es nicht glauben - auch heute noch aktuell, die katholische Kirche bildet nach wie vor Exorzisten aus.

Das Buch wird zwar unter Jugendbuch geführt (Empfehlung ab 13 Jahren), aber auch wenn die Protagonistin so jung ist, ist es auf alle Fälle auch für Erwachsene Leser bzw. Hörer empfehlenswert.

Dieses Hörbuch bekommt von mir wohl verdient die Höchstwertung!
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am 27. Dezember 2009
Als ich den Klappentext las, erinnerte mich das sofort an Dan Browns "Sakrileg".
Eine Bruderschaft, die im Glauben Gottes sogar mordet. 2 Menschen, die ihnen auf die Schliche kommen. Und so beginnt eine Jagd zwischen Glaube und Gefahr.

Am Anfang hat es mich ein bisschen gestört, dass auf einmal so viele Personen genannt wurden. Aber erst im Nachhinein läuft alles auf eine einzige Handlung zusammen und man vergisst oder verwechselt die Personen auch nicht.
Während dem Lesen fand ich das Buch wirklich spannend, auch wenn man eigentlich schon am Anfang weiß, wer hinter all den Morden steckt.
Es ist wirklich erschütternd, wie die Mönche auf Berufung ihres Glaubens vorgehen und wie verblendet und krank sie wirklich sind.
Ich fand, das sah man vor allem bei Vero und Arno, der am Anfang mit Romy sogar fast flirtet und sie später einfach skrupellos töten will.

Das Buch war also wirklich spannend bis zum letzen Schluss. Ich fand das Ende nur irgendwie zu kurz. Ich hätte gern noch gewusst, was mit dem Kloster passiert oder wie der Artikel von Ingo und Romy ankommt. Das fand ich irgendwie ein bisschen blöd, dass das Ende nicht deutlicher beschrieben wurde.
Auch fand ich es irgendwie unnötig, dass sich Romy in Arno verliebt, obwohl ich das eher als Schwärmerei bezeichnen würde, oder genauso Calypso in diese Lusina. Aber das musste halt so sein, sonst wäre Romy nicht wieder in das Kloster zurückgekehrt.

Aber im Großen und Ganzen lohnt sich das Buch wirklich zu lesen.
Über solch eine Bruderschaft macht man sich noch lange Gedanken und man fragt sich auch etwas mulmig, ob es nicht auch in unserer Nähe solch eine Bruderschaft geben mag.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2010
Als ich davon gehört hatte das Monika Feth einen neue von den anderen Büchern unabhänigen Thriller verfasst hat war ich erst garnicht so wild drauf dachte nur Jette kann der niemals das Wasser reichen, aber weit gefehlt.
Es ist so ein tolles Buch es hat mich unwarscheinlich gefesselt das ich es garnicht mehr weglegen wollte.
Ich fand die Karakteren gut (wenn auch manch einer nicht die alltäglichsten Namen hatte) was ich aber toll fand das sie nicht Hans, Peter und Lisa heißen. Und man ist gespannt ob und wie es weiter geht mit Romy und Calypso. Das auch in diesem Buch Bert Melzig dabei ist fand ich toll, ich hatte dierekt eguten Bezug.

Ich weiß auch nicht genau ob ich es besser fand als die Erdbeerpflückergeschichten es war einfach anderst. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.

Eins bleibt mir jedoch ein Rätsel im Einband steht das Romy sich in jemanden verliebt und dashalb in schwierigkeiten kommt, aber verliebt war sie doch nie in den sie hat doch nen Freund es war ehr das sie sich aus andern Umständen die ich hier nicht näher erklären will ein bisschen in ihn verguckt hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2014
In dem Jugendbuch „Teufelsengel“ von Monika Feth geht es um die angehende Journalistin Romy, die versucht, vier Mordfälle in Köln miteinander in Verbindung zu bringen und aufzuklären. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch natürlich verschiedene Sichtweisen der Ereignisse veranschaulicht. Dadurch, dass der Text in Ich-Form geschrieben ist, kann man sich recht gut in die verschiedenen Charaktere hineinfühlen und -denken. Der rasche Perspektivenwechsel bringt meiner Meinung nach viel Pepp in die Story, andererseits nimmt er zum Schluss hin auch ein bisschen die Spannung aus der Geschichte, da sehr schnell der weitere Verlauf der Geschichte klar ist. Den Charakter von Romy empfand ich als sympathisch und authentisch. Die Gegenspieler wurden mir doch ein bisschen zu böse gezeichnet.
Insgesamt ist „Teufelsengel“ ein spannendes Jugendbuch, aber einen Thriller habe ich beim Lesen nicht gefunden. Für Jugendliche kann ich aber dennoch eine Kaufempfehlung aussprechen.
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