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5.0 von 5 Sternen Naht die Apokalypse?
Mögen Sie Schneekugeln? Vorallem die, die man stundenlang anschauen kann und sich dabei in eine andere Welt träumt? Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es wäre, in einer solchen zu leben? Nein? Vielleicht sollten Sie das tun, denn es kann schneller passieren, als Sie denken...

Für die Einwohner von Chester's Mills ist es ein...
Veröffentlicht am 10. März 2010 von kubine

versus
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bleibt hinter meinen Erwartungen zurück
Chester's Mill ist eine typische amerikanische Kleinstadt. Zumindest ist sie so lang typisch, bis sich eines Tages eine große Kuppel über die Stadt senkt und alle Einwohner von der Außenwelt abschneidet. Schnell wird klar, dass Gesetz und Ordnung nur noch für den gelten, der stärker ist.

"Die Arena" von Stephen King hatte ich schon...
Vor 12 Monaten von Logan Lady veröffentlicht


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150 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Naht die Apokalypse?, 10. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Gebundene Ausgabe)
Mögen Sie Schneekugeln? Vorallem die, die man stundenlang anschauen kann und sich dabei in eine andere Welt träumt? Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es wäre, in einer solchen zu leben? Nein? Vielleicht sollten Sie das tun, denn es kann schneller passieren, als Sie denken...

Für die Einwohner von Chester's Mills ist es ein wunderschöner Samstag im Spätherbst. Sie gehen ihren Geschäften nach, fahren zum Einkaufen in die Nachbarstadt oder üben ihr Hobby aus. Bis auf Dale Barbara. Er will die Stadt verlassen. Barbie, wie er genannt wird, hatte nämlich eine kleine Auseinandersetzung mit Junior Rennie und seinen Kumpels - und das bedeutet Ärger, ziemlich großen sogar. Immerhin ist Junior der Sohn von Big Jim Rennie, dem zweiten Stadtverordneten, der in Wirklichkeit die Geschicke der Stadt allein bestimmt. Nein, es ist besser, wenn Barbie geht, auf Ärger hat er keine Lust. Nur leider kommt er nicht weit, denn plötzlich gibt es eine Barriere - in Form einer Kuppel, unsichtbar, plötzlich da, ohne Vorwarnung. Die auch schon sofort erste Todesopfer fordert, bei Mensch und Tier. Familien sind plötzlich getrennt, Touristen sitzen in dem malerischen Städtchen fest. Niemand weiß, was das ist, warum es da ist und wie man es beseitigt. Auch das Militär ist machtlos. Nunja, nicht so ganz. Es gibt ja immer noch Dale Barbara, einen hochdekorierten Irak-Veteranen. Der Präsident der Vereinigten Staaten erteilt ihm kurzerhand die Befehlsgewalt über Chester's Mills, ohne zu ahnen, dass Barbie in der Stadt zwei mächtige Feinde hat - Big Jim Rennie, der sich eine bessere Situation als die Kumpel nicht wünschen kann, um seine Machtposition zu stärken und auszubauen und nicht im Traum daran denkt, das alles aufzugeben. Und Junior Rennie, der mit ihm noch ein Hühnchen zu rupfen hat. Auf einmal gibt es mehrere Seiten: drinnen und draussen, Big Jim&Sohn und Barbie. Er kann zwar auch einige Leute auf seine Seite ziehen, aber wird es ihnen gelingen, sowohl Big Jim's Machenschaften zu stoppen als auch die Stadt von der Kuppel zu befreien?

Als Teenager habe ich Stephen King geliebt, jedes Buch von ihm regelrecht verschlungen. Nach einer Zeit mit generell weniger Büchern, legte sich mein Augenmerk dann auf andere Genres und Autoren. Und so habe ich ein wenig gezweifelt, ob ich auch heute noch genauso gefesselt sein würde, wie früher. Meine Sorge war vollkommen unbegründet. Gleich auf den ersten Seiten wusste ich wieder, was mich an den Büchern immer so fasziniert hat und ein Aus-der-Hand-legen war kaum mehr möglich.

Stephen King vereint in dem Buch zwei große Themen: Machtmissbrauch und Erderwärmung (wenn auch durch die Kuppel nur lokal begrenzt, aber durchaus global übertragbar)

"Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht."(Abraham Lincoln)

Big Jim Rennie, Gebrauchtwagenhändler und 2. Stadtverordneter, nutzt seine Macht, um in erster Linie eigene Interessen zu verfolgen und bei Bedarf auch zu vertuschen. Dabei schreckt er auch vor Mord nicht zurück. Alles natürlich nur zum Wohle der Stadt. Unterstützung erhält er dabei von seiner Privatarmee, offiziell auch Polizei genannt. Nur sind in der Polizei nur wenige wirkliche Polizisten. Alles andere sind angeworbene Jugendliche, die, bevor die Kuppel da war, selbst immer reichlich Ärger mit der Polizei hatten. Aber sie gehorchen Rennie aufs Wort, das ist das Wichtigste.
Und so wird auch hier wieder wahr, was Platon in seiner "Politeia" schon vor über 2000 Jahren erkannte: Jede Demokratie (immerhin wurde Big Jim ja demokratisch gewählt) endet früher oder später in einer Tyrannei. Mit den schlimmsten Folgen...auch für Chester's Mills.

Stephen King entpuppt sich auch hier wieder als ein Meister der Psychologie. Man liest das alles und fragt sich, wie die meisten Menschen in Chester's Mill nur so blind sein können. Man fragt sich, wo sie ihren Verstand gelassen haben, bis man auf einmal erkennt, dass es soetwas im Laufe der Geschichte schon immer gegeben hat und auch immer geben wird. Erst zieht man die Leute auf seine Seite, dann setzt man sie unter Druck und jagd ihnen Angst ein. Diejenigen, die dagegen ankämpfen, müssen mit Konsequenzen rechnen. So funktioniert Diktatur. Man weiß nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist und steckt plötzlich mittendrin, ohne zu wissen, wie genau es dazu kommen konnte.

Auch die Kuppel lässt beim Leser eine Gänsehaut zurück. Stellen Sie sich vor, sie laufen plötzlich gegen eine unsichtbare Wand, sind gefangen unter so einer Kuppel. Grauenhafte Vorstellung, oder? Denn irgendwann sind die Vorräte zu Ende und Nachschub gibt es nicht. Stromaggregate arbeiten nicht mehr, die Luft wird dünner. Das Leben in Chester's Mills unter der Kuppel ist geprägt von schlechter Luft, steigenden Temperaturen und dem Sichtbarwerden von Staubpartikeln, die sich an der Kuppelwand ablagern und díe Sicht nach draussen trüben. Beim Lesen dachte ich erst: Ja, klar, die Kuppel wirkt wie ein Treibhaus, logisch das es wärmer wird. Sie ist beinahe hermetisch abgeschlossen, Wasser und Wind kommt fast nicht durch, Regen gibt es nicht. Aber kann man das nicht auch auf unsere heutige Situation übertragen? In den letzten Jahren hört und liest man ja das Wort "Treihauseffekt" immer öfter in den Medien. Bietet das Buch vielleicht einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns alles erwarten kann? Bei dem Gedanken lief mir auch ein Schauer über den Rücken.

"Die Arena" ist nicht nur einfach mal wieder ein King-Buch. Oberflächlich ja. Kurze Kapitel, ein spannender Schreibstil, Charaktere mit (dunklen) Geheimnissen und ein King-typisches Ende. Aber es lässt einen auch nachdenklich werden und aktuelle Dinge von einer anderen Seite sehen. Ich kann es nur empfehlen!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bleibt hinter meinen Erwartungen zurück, 2. Oktober 2013
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
Chester's Mill ist eine typische amerikanische Kleinstadt. Zumindest ist sie so lang typisch, bis sich eines Tages eine große Kuppel über die Stadt senkt und alle Einwohner von der Außenwelt abschneidet. Schnell wird klar, dass Gesetz und Ordnung nur noch für den gelten, der stärker ist.

"Die Arena" von Stephen King hatte ich schon länger im Blick, doch erst durch die TV-Serie "Under the Dome" habe ich mich zum Kauf entschlossen. Und ich habe es nicht bereut, auch wenn meine Erwartung nicht erfüllt worden sind.

Zunächst muss man sich, wenn man die ersten Folgen der Serie vor dem Lesen des Buches gesehen hat, von dem Gedanken befreien, dass Buch und Serie deckungsgleich sind. Denn das sind sie ganz und gar nicht und das wird schon auf den ersten 20 Seiten klar. Das hat mich aber beim weiteren Lesen gar nicht gestört, da der Roman einen ganz eigenen Sog auf mich ausgeübt hat.

Stephen King stellt relativ schnell und deutlich klar, wer gut und wer böse ist. Und das verschiebt sich auch in der gesamten Geschichte nicht um einen Millimeter. Lediglich der Wahnsinn in Chester's Mill wächst und gedeiht. So machen die Figuren in meinen Augen keine wirklichen Entwicklungen durch. Das fand ich schade, aber dennoch bleibt die Story lesenwert.

In der gesamten Zeit, in der die Kuppel die Kleinstadt von der Außenwelt abschneidet, überschlagen sich die Ereignisse. So wurde mir beim Lesen der fast 1300 Seiten nicht langweilig. Lediglich die Einführung, die in meinen Augen gute 400 Seiten umfasst, hätte der Autor kürzer fassen können.

Die Kuppel an sich spielt allerdings eine eher kleine Rolle, was mich verwundert hat. King konzentriert sich auf die Aktionen und Reaktionen der eingesperrten Menschen, er beschreibt sehr anschaulich den Hunger nach Macht sowie den Wunsch nach Gerechtigkeit und Frieden. Dabei zeigen die Figuren so manche Eigenart, die zwar nachvollziehbar ist, aber nicht erklärt wird. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Das Ende war für mich ernüchternd. Ich hatte ein großes Finale mit allem Drum und Dran erwartet. King entscheidet sich aber für ein ganz andere Art von Finale. Dies war zwar interessant und beinhaltete eine Moral, dennoch war es mir zu wenig.

Der Stil von Stephen King ist einfach und angenehm zu lesen. Er hat eine lockere Erzählweise, so dass ich das Gefühl hatte, er säße neben mir und erzählt mir bei einem Kaffee seine Geschichte. Und er hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich mir bei kurzen Lesepausen bewusst machen musste, nicht unter der Kuppel zu sein.

Fazit: ein guter und unterhaltsamer Roman, der aber hinter meinen Erwartungen zurückblieb. Und dennoch ist er lesenswert.
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255 von 291 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The King is back, 24. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Gebundene Ausgabe)
Jaaaaa... da isser wieder.... *freu*
Vor kurzem habe ich erst an anderer Stelle erzählt, daß ich in den letzten Jahren immer wieder mal Bücher meines Lieblingsschriftstellers nach kurzem Anlesen wieder zurück ins Regal gestellt habe. Sie wollten bei mir einfach nicht recht zünden, so wie zum Beispiel die älteren Werke, die man einfach nicht mehr weglegen konnte, bis man sie ausgelesen hatte. Eben Werke wie "Es", "Feuerkind", "The Stand" und dergleichen. Ich hab aufgehört, die Werke gleich am Erscheinungstag zu kaufen.
UND JETZT IST ER WIEDER DA !!!
Jener King, den man nur noch weglegt um pinkeln zu gehen oder sich schnell was in die Futterluke zu schieben und das Telefon und die Türklingel abstellt. Er ist zurück. Und er hat nichts von seiner Fähigkeit eingebüßt, menschliche Abgründe bildhaft darzustellen.
Schon in "The Stand" und "Needful Things" hat er glaubhaft und realistisch geschildert, was passiert, wenn sich ganz normale Leute in Ausnahmesituationen befinden und das Gerüst unserer Gesellschaften, die Gesetze, außer Kraft gesetzt sind. Dabei hat man aber keinesfalls das Gefühl, daß er sich wiederholt.
Über literarischen Anspruch reden hier manche. Also mein literarischer Anspruch ist sicher nicht derselbe wie der von Herrn Reich-Ranicki. Ich will unterhalten werden. Ich will nicht dauernd Sätze dreimal lesen müssen um sie zu verstehen. Und ich will vor meinem geistigen Auge einen kompletten Film sehen, wenn ich ein Buch lese. Und zwar deutlich und in Farbe. Und DAS kann er. Oh ja!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein langes und sehr beeindruckendes Buch, welches noch länger nachhallen wird., 3. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Gebundene Ausgabe)
Stephen King Büchern sehe ich immer mit gemischten Gefühlen entgegen. Ich habe schon einige gelesen aber nur mit wenigen konnte ich so richtig was anfangen, daher bin ich in "Die Arena" ohne große Erwartungen gegangen und wurde mehr als überrascht.
Die Geschichte ist so komplex und mitreißend, dass ich mich zum Schluss kaum mehr als außenstehender Leser sondern vielmehr als Teil von Chester's Mill betrachtet habe. Es gab zwar auch schwächere Abschnitte im Buch, aber insgesamt ist diese Geschichte für mich eine der Stärksten von Stephen King.

Zum Inhalt: Es ist ein Tag wie jeder andere in der Kleinstadt Chester's Mill, doch er wird das Leben der Einwohner für immer verändern. Urplötzlich und ohne Vorwarnung stülpt sich eine gigantische Kuppel über die gesamte Stadt und schneidet ihre Einwohner so von der Außenwelt ab. Die Regierung zeigt sich schnell machtlos und so bricht bald Panik in der Bevölkerung von Chester's Mill aus, wodurch alle normal-menschlichen Gesetze außer Kraft gesetzt werden...

Bevor man sich an ein Buch setzt, dass 1275 Seiten hat muss man schon wissen worauf man sich einlässt. Natürlich ist die Geschichte komplexer und detailreicher, sodass sie besonders stark auf den Leser wirken kann. Gleichzeitig ist es aber auch schwieriger langatmige Passagen zu vermeiden. Auch wenn ich dieses Buch nirgendwo als langatmig bezeichnen möchte, gibt es durchaus Szenen die der Autor sich vielleicht hätte sparen können, die allerdings für die Stimmung beim Leser immer wieder gut waren.
Wenn man sich für dieses Buch Zeit nimmt und sich auf die schockierende Geschichte einlässt, dann wird es einen beeindrucken können und auch danach noch zum nachdenken anregen.

Die Geschehnisse unter der Kuppel sind hart und sehr überspitzt. Nun könnte man diese Ereignisse als lächerlich oder komplett überzogen ansehen, doch King hat eine Art sehr glaubwürdig zu schreiben, sodass ich mir immer noch Gedanken mache ob so schnelle Anarchie nicht durchaus denkbar wäre, wenn es eben einen 2. Stadtverordneten gibt, der die richtigen Fäden zieht.
Der Mittelteil der Geschichte geht teilweise langsamer voran, aber ich hätte trotzdem nie in Betracht gezogen das Buch abzubrechen. Immerhin passieren immer wieder neue Dinge, die Einwohner der Stadt sterben auf immer schrecklichere Weise und die große Frage nach der Entstehung der Kuppel bleibt im Vordergrund. Wer nach Büchern sucht, die man in 1-2 Tagen schnell durchliest, der ist hier natürlich vollkommen falsch. Auch ich als Schnell- und Vielleserin habe dem Buch fast 2 Wochen gewidmet, weil es eben viel Stoff ist, den man nicht auf einmal inhalieren kann. Wenn man sich aber die Zeit nehmen will, dann bekommt man eine Geschichte die berührt.

Zum Ende hin geht es dann richtig schnell. Die verbliebenen Überlebenden sterben in kürzesten Abständen, sodass die Emotionen für mich etwas sehr karg wurden. Vorher wurde jeder Tod noch groß betrauert, nun werden die Verstorbenen gerade mal in einem Satz noch genannt - für mich mehr als hart zu lesen, aber gerade diese Art hat natürlich auch wieder bestimmte Gefühle beim Lesen ausgelöst. Jeder neue Tote wird zu einem Schock für den Leser, sodass ich das Ende nur noch atemlos und mitgerissen verfolgt habe und die Geschichte unter keinen Umständen hätte mehr unterbrechen können.
Die Auflösung des Ganzen hat mir - hingegen der allgemeinen Meinung in den Rezensionen - allerdings gefallen. Klar, wer hier eine detailierte Auflösung will, wird enttäuscht sein. Wie in anderen King Büchern zuvor spielt auch hier Übernatürliches mit und so gibt es eben nicht die "logische" Erklärung für die Kuppel. Bei mir hat das Ende aber in jedem Fall zu einem geführt: Nachdenken. Es mag zwar eigentlich nicht logisch sein, trotzdem hat King es geschafft an die Ängste bei seinen Lesern zu appellieren: Was wäre wenn doch? Nur selten schafft es ein Autor mich so nachdenklich zu stimmen, sodass King hier einen wirklich guten Job geleistet hat.

Fazit: Dieses Buch ist lang und strotzt so natürlich nicht pausenlos vor Spannung. Dafür bekommt man als Leser die Möglichkeit Teil von Chester's Mill zu werden und die Gefühle und Gedanken der Einwohner hautnah mitzuerleben. Das Grauen unter der Kuppel berührt einen so besonders und es fällt schwer die Geschichte zwischendurch zu unterbrechen.
Bei mir verursacht das Buch beim Zurückdenken jedenfalls eine richtige Gänsehaut und ich komme von dem mehr als passanden Vergleich des "Ameisenhügels" kaum noch weg.
Wer nichts gegen eine lange und detaillierte Geschichte mit übernatürlichem Ausgang hat, der sollte dieses Buch schnellstens zur Hand nehmen. Es lohnt sich!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Lesevergnügen, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
Ein riesen dicker Wälzer von einem bekannten Autor - da kann ich doch nichts falsch machen, dachte ich mir und nahm dieses Buch bei meinem Storydealer mit.
Leider war es nicht der Fall. Zuallererst fiel mir der Anfangs fast kindliche Schreibstil auf, der mich irgendwie nervte. Schließlich sollte es ein mystischer Thriller sein, doch die Sprache, die King zu Beginn benutzt, nimmt jegliche Mystik aus der Situation. Zum Glück legt sich dies recht bald wieder, eine gewisse Naivität ist der Schreibweise aber auch noch auf Seite 1000 anzumerken. Überhaupt ist die Erzählweise sehr seltsam. Mal spricht der Erzähler in der Gegenwart, dann in der üblichen Vergangenheit.Das soll vermutlich eine Nähe zum Erzählten schaffen, doch das gelingt irgendwie nicht, weil dann doch zu oft die Zeit gewechselt wird. Auch ein kurzer "Rundflug" über die Szene am Donnerstag abend ist als Erzählweisensprung irgendwie störend.
In der Geschichte selbst kommen so viele Charaktere vor, die zwar anfangs dargestellt werden, aber man dennoch irgendwie dauernd überlegen muss, wer jetzt wie zusammengehört. Schließlich will man ja nicht dauernd nachschlagen müssen!
Und dann hat die Geschichte selbst doch einige Schwächen in Form von Hängern und all zu offensichtlichen Intentionen des Autors. Der erhobene Zeigefinger über die Umweltverschmutzung kommt des öfteren recht deutlich hervor. Den Hänger hat das Buch ungefähr ab Seite 600 und das dann fast 400 Seiten lang, in denen sich King ausschließlich auf den psychologischen Aspekt konzentriert, welcher letztendlich auch das ganze Buch dominiert und die Kuppel und das Rätsel dahinter komplett vergessen wird. Und die ganze psychologische Erzählung ist sowas von offensichtlich aufs Dritte Reich gemünzt, dass man teilweise wirklich die Augen rollen muss (wobei King einer der wenigen ist, der seine Charaktere diesen Vergleich konkret selbst ziehen lässt und Namen nennt). Und diese Idee ist nun wirklich nicht neu: Über fast 400 Seiten hatte ich das Gefühl, "Animal Farm" oder "Herr der Fliegen" zu lesen - genau dieselbe Story! Dabei finde ich, dass King die psychologischen Aspekte viel zu einseitig in eine Richtung beschreibt. Die Leute bleiben in meinen Augen viel zu ruhig. Ich glaube, dass sie in Wirklichkeit viel mehr durchdrehen würden! In diesem Hinblick ist der Klappentext leider auch absolut nicht zutreffend auf die Story, wie ich finde.
Die Story um die Kuppel selbst ist leider viel zu dünn gesäht und die Erklärung ist ein Witz. In meinen Augen gibts die nämlich nicht. Ich glaube King sind die Ideen ausgegangen und er hat halt noch schnell ein Ende hingeklatscht.
Positiv ist, dass man trotz allem dieses Buch irgendwie nicht weglegen kann. Ich habe wirklich jede freie Minute mit diesem Schmöker verbracht, das Ding hat trotz seiner Schwächen wirklich süchtig gemacht! Und der Showdown ist trotz allem so heftig, dass man die letzten 150 Seiten an einem Stück lesen muss. Ich hätte so beinahe meinen Arzttermin versäumt :)
Daher drei Sterne, weil superspannend geschrieben und an sich eine gute Idee. Aber leider mit vielen inhaltlichen und stilistischen Schwächen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das schnellste Buch, das ich kenne!, 24. Februar 2012
Von 
Eheleute Claesgens "Borsti" (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
"1300 Seiten.... puuh, kann dauern, soo viel Zeit zu lesen haste ja auch nicht....."

PUSTEKUCHEN!

Ich habe das Buch gekauft, um endlich mal wieder ein "echtes", nämlich umfangreiches Werk zu lesen und damit viel Zeit zu verbringen.

Dann habe ich das erste Kapitel gelesen und es war passiert. Kein Zurück mehr, es ging nur noch voran.

Wer King mag, wird dieses Buch lieben. Es vereint alles, was Fans auf der ganzen Welt lieben: das unerreichte Erschaffen ganzer (Phantasie)welten, lückenlose Handlungsstränge, Charakterfiguren, diese Mischung aus Realität und Phantasie...

Erinnern Sie sich an "Needful Things"? Von der ersten Seite an erinnerte mich "die Arena" an "Needful Things", jedoch ohne eine Kopie oder ein Abklatsch zu sein; 1100 Seiten lang wird man eingesogen in diesen unaufhaltsamen Strudel der sich aufbauenden Ereignisse, und bereits sehr früh wird einem klar, dass es kein Entkommen gibt, dass es unausweichlich auf ein böses Ende zusteuert; keine Hintertür, kein alternatives Ende.

Die Geschwindigkeit, mit der dieses 1300 Seiten an einem vorbeirauschen, ist selbst für King bemerktenswert; wer sonst schafft es, diese lediglich wenige Tage umfassende Handlung auf so viele Seiten zu pressen, ohne auch nur ein einziges Mal in Längen zu erliegen?

Und das Ende des Buches ist so, wie er es selbst am Ende des Turm-Zyklus beschreibt: "Es ist das Richtige Ende". Alternativlos.

Dieses Werk ist ein Muss für jeden King-Fan! Unbedingt lesen! Und nicht dem Irrglauben erliegen, mit diesem Werk vielleicht eine längere Phase überbrücken zu können...
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stark, hart, spannend, 6. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Arena (Kindle Edition)
Die Handlung in groben Zügen möglichst schnell wiederzugeben ist sehr sehr schwer, da der Roman mit über 1200 Seiten doch einiges an Geschichten, Nebengeschichten, Wichtigkeiten und Nichtigkeiten zu bieten hat. Vielleicht soviel:
Ein unsichtbares Kraftfeld senkt sich über die Kleinstadt Chester's Mill, Maine. Elektronische Gerätschaften gehen in ihrer unmittelbaren Nähe sofort kaputt, niemand kann sie durchdringen und das Städtchen ist vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Was zur Folge hat, dass die langsam aber sicher erste Gefahren in der Einwohnerschaft auftreten: es gibt einen Brand, die Vorräte werden immer knapper und die dunklen Geheimnisse, von denen es genügend bei den Menschen von Chester's Mill gibt, kommen nach und nach ans Licht. Die früher so kultivierten Menschen kämpfen nur noch ums Überleben, denn es gibt keine Hoffnung, dass die Kuppel (der Dome, wie sie ihn oft nennen) jemals wieder verschwindet.
Auf die immense Seitenzahl verteilt treten natürlich immer wieder Indizien dafür auf, was die Kuppel sein könnte. Es wird viel spekuliert, und natürlich kommt man am Ende auch dahinter. Doch die Kuppel ist eigentlich nur ein MacGuffin - ein Aufhänger ohne sehr große Bedeutung -, den King dazu nutzt, zu beschreiben, wie die Bestie Mensch in Ausnahmesituationen handeln kann. Das wahre Gesicht der Gesellschaft zeigt sich, für das eigene Überleben würde jeder alles nur erdenkliche tun, sei es noch so furchtbar und der modernen Denkweisen nach verwerflich.
Kings Schreibstil ist wunderbar flüssig, man schwebt nur so über die Seiten. Ich habe den zugeben schon recht riesigen Batzen Die Arena in etwa einer Woche verschlungen, und ich hatte weiß Gott viel zu tun mit Arbeit und allem sonst. Für King nimmt man sich Zeit, es ist jedes Mal ein Glücksgefühl, sein Werk wieder in der Hand zu halten und weiter einzutauchen in den Sumpf der psychischen Abgründe.
Das ist es, was diesen Roman zum Horror macht: Die psychischen Aspekte. King beschreibt unerbitterlich, das fängt schon in einer der ersten Szenen damit an, dass er unglaublich kühl und trocken einen Muttermord schildert, ja, ihn fast schon normal und sinnvoll darstellt. Ohne lachhaftes Übertreiben hätte kein Autor das hingekriegt, doch ihm gelingt es. Es lastet schwer auf dem Leser, doch schon geht es weiter.
Die Story ist schnell und spannend, trotz der Länge. Die immense Anzahl der Charaktere - die manchen Leuten schon ein wenig zu viel werden könnte - bietet unglaublich viel Stoff für kleine Nebengeschichtchen, alle sind gut ausgearbeitet und kein Charakter ist zu viel, keiner zu unwichtig, so dass man sagen könnte: »Hey, den hättest du aber auch weglassen können, Stephen ...«
Die Auflösung dann hat zu Recht die Leserschaft gespalten, doch sie ist konsequent und - das muss man ihr lassen - so crazy, dass sie schon wieder total genial ist. King ist kein Plotter, er schreibt drauflos, und wenn Sie sich als Autor so in eine Story verstrickt hätten, müssen Sie sich jetzt die Frage stellen: »Hätte ich einen anderen Ausweg gefunden?«
Ich, für meinen Teil, nicht.

Fazit:
Ein wirklich guter Roman, schrabbend an der Meisterwerk-Grenze, aber so ganz dafür gereicht hat's dann doch nicht. 8/10 Punkten, hat mir sehr gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniale Story, (nur) gut umgesetzt, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
Ich habe schon einige Bücher von King gelesen. Allerdings - zugegebenermassen - liegt das letzte schon ein paar Jahre zurück. Die Verfilmung in meheren Episoden habe ich nicht gesehen, sie inspirierte mich aber, dieses Buch zu lesen.

Auch nach Jahrzehnten hat King ein unerschöpfliches Repertoire an Ideen, welche er zu grundlegenden Storys weiterentwickelt und dann in seinen Büchern umsetzt. Was ich dabei an King schätze? Es kommt zwar immer wieder zu Überschneidungen von Örtlichkeiten und Charakteren. Das ist aber keine Wiederverwertung und ein Aufbrühen von kaltem Kaffee. Nein! Seine Storys sind allesamt zwischen sehr gut und genial, dabei vor allem unabhängig. Die Arena bildet da keine Ausnahme.

Eine Kleinstadt wird von einer Minute auf die andere von der Aussenwelt abgeschnitten und lebt danach in einem eigenen Mikrokosmos. Wie wir ihn kennen: King stellt uns zu Beginn die Hauptdarsteller des Buches vor und lässt uns an ihrem Seelenleben teilhaben. Dies tut er sehr detailliert. Nach und nach werden die einzelnen Charaktere mit der Hauptgeschichte verknüpft und man kann sich richtiggehend mit den Personen identifizieren und sich in sie hineinversetzen. Obwohl die Geschichte gleich zu Beginn Fahrt aufnimmt, nimmt sich King danach für das Spinnen des Storynetzes etwas viel Zeit. Mitunter kam es mir sogar langwierig vor. Es ist meiner Meinung nach sehr zuträglich, wenn man viel über die Hauptpersonen weiss, doch so detailliert wie in "die Arena", müsste man nicht gehen. Dies ist auch einer der Gründe, warum dieses Buch auf über 1'000 Seiten kommt. Es wäre aber nicht King, wenn er nicht immer wieder den Spannungsbogen anziehen könnte und so einen dennoch dazu bewegt, weiterzulesen. Schlussendlich möchte man doch wissen, wie es mit der einen oder anderen Teilgeschichte weitergeht und ob die Kuppel schlussendlich verschwindet.

Am Schluss ging es mir wie immer bei King-Büchern: Die Story liess mich nachdenklich zurück. Mitunter teilt der Schriftsteller gleich mehrere Seitenhiebe aus, um auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen: Umweltverschmutzung, Drogensumpf, Machtgier, dem amerikanischen Afghanistan-Einsatz und das kleinkarierte Dasein von Städten in der Peripherie. Wer ein voraussehbares Ende mit Happy-End sucht ist hier genauso falsch bedient, wie solche die eine völlig abgedriftete Horrorshow erwarten. King bleibt eben King. Dies ist auch gut so. Die Umsetzung der Story erachte ich als gut, wenn auch nicht als sehr gut. Schuld daran ist die teilweise zu detailverliebte Erzählweise. Dadurch wirkt das Buch etwas gestreckt. Unter dem Strich dennoch eine klare Leseempfehlung.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Needful Things" meets "The Stand", 26. November 2009
Von 
Spieler7 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Gebundene Ausgabe)
Stephen King ist ein Phänomen, nicht nur weil er der erfolgreichste Schriftsteller der Welt ist, nein, er versteht es auch immer wieder, seine zahllosen Anhänger mit neuen Plots zu begeistern, ohne dabei auf bewährte Standardthemen zu verzichten. Mit "Under the Dome" (ich bevorzuge den Originaltitel statt der erneut selten dämlichen deutschen Variante; von einer Arena gibt es weit und breit keine Spur) ist ihm jetzt ein 1.100 Seiten starkes Epos gelungen, das den Vergleich mit seinen allergrößten Hits nicht zu scheuen braucht. Das Szenario Amok laufender Kleinstadtbürger erinnert an "Needful Things" und die quasi-apokalyptische Eskalation des Kampfes Gut gegen Böse natürlich an "The Stand" (man beachte zum Beispiel die Parallelen zwischen Phil Bushey und dem Mülleimermann).

Der Autor macht in eindringlicher und beklemmender Weise deutlich, wie schnell sich in einer abgeschotteten Gesellschaft in Extremsituationen autoritäre und faschistische Machtstrukturen entwickeln können, hier noch befeuert durch die abstruse Ideologie christlicher Fundamentalisten, die King in vielen seiner Werke an den Pranger stellt und genüsslich geißelt. Dennoch hält er auch Trost für den Leser parat; die Provinzdiktatur produziert konsequent ihre eigene Revolution.

King versteht wie kein Zweiter die Kunst, den Leser durch eine packende und stringente Handlung zu fesseln; auch bei mehr als tausend Seiten kommt nie Langeweile auf, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Länge der einzelnen Kapitel doch recht übersichtlich darstellt (hier sei das gestattet, da man es mit einer Vielzahl von Protagonisten zu tun hat). Er ist ein Meister der Sprache, die er perfekt beherrscht und mit der er souverän spielt; immer wieder findet der Leser faszinierende Perlen in ganzen Sätzen oder einzelnen Wendungen. Durchaus innovativ ist die Grundidee des Buches mit der unsichtbaren Kuppel und auch die Umsetzung und Auflösung am Ende sind rundum gelungen. Fazit: Kein page-turner, sondern ein page-burner!
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Buchrücken-Text führt in die Irre, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Arena: Under the Dome (Taschenbuch)
Zunächst einmal amüsieren mich, die hier abgegebenen Rezensionen, die diesen Roman in den Himmel loben und ihn mit früheren King-Meisterwerken (The Stand) gleichsetzen. Ganz wichtig: "Die Arena" ist nicht "The Stand". Leider.

Dabei bietet die Story doch so viel Potential. Der Text im Einband hat mich jedenfalls zum Kauf bewegt. Die darauf folgenden Seiten haben mich aber schlicht enttäuscht.

Aber der Reihe nach:

Ja, King lässt wieder eine Menge Blut fließen und Tragik zu Tage kommen. Geschmackssache, aber ein positiver Aspekt. Wer allerding einen Kampf um Ressourcen und Lebensmittel erwartet, bei dem jedes Moralverständnis auf der Strecke bleibt, wird enttäuscht werden. Es ist eine Hand voll Schurken, die den Helden die Lebenslichter auspusten oder eben der Dome selbst.
Hier gibt es keine zwei Lager, die sich im Kampf "Gut gegen Böse" gegenüber stehen. Es gibt nur einige wenige Fieslinge, die Einwohner die ihnen blind folgen und die kleine Schar "Guter", die verzweifelt mit moralischem Vorgehen gegen die Bösen aufzubegehren. Sie scheinen nicht zu kapieren, dass die Spielregeln sich geändert haben. Der Leidtragende ist der Leser.

Denn auch die Story quält sich über die Hunderten von Seiten. Was versucht das außen stehende Militär nicht alles, um die armen amerikanischen Bürger zu befreien. Die hocken drin und warten, während der Anti-Held und seine Schar Schläger einen nach dem anderen bei Seite schaffen. Natürlich alles im Namen des "Herren". Typisch King, nur diesmal extrem nervig. Man möchte die Protagonisten förmlich anschreien, um ihnen klar zu machen, dass dem Bösen nicht mit Reden bei zu kommen ist.

Am spannendsten ist da noch die Frage, woher dieses ungewöhnliche Gefängnis kommt. Alle spekulieren, man selbst auch und fiebert einer logischen Erklärung wieder. Ich will nicht spoilern, deswegen nur ein Satz: Logisch ist das nicht, eher die dümmste und ärmste Erklärung überhaupt.

Fazit:
King möchte dem Leser weismachen, dass unter der Kuppel alle Regeln vergessen sind und der Kampf ums nackte Überleben beginnt. In Wahrheit aber läuft fast alles wie normal. Wer des Mordes angeklagt ist, landet im Knast. Es gibt Bürgerversammlungen und die Leute gehen zum Mittag ins Schnellrestaurant.
Nacktes Grauen sieht anders aus.

Daher empfehle ich jedem der das Buch noch nicht hat, ein früheres Werk des "Splatter-Meisters" zu kaufen. Da haben Sie mehr davon.
Und die Zusammenfassung dieses Werkes gibt es im Netz.
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Die Arena
Die Arena von Stephen King
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