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87 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Böse ist unter uns, vielleicht gleich nebenan...
Der Einstieg ins Buch ist perfekt gelungen, ich habe die ersten 100 Seiten in einem Rutsch durchgelesen und war sofort mittendrin im Geschehen. Und auch für die folgenden Seiten habe ich die Nacht zum Tag gemacht. Wie immer liegt mir der Schreibstil des Autors sehr und lässt beim Lesen eine besondere Atmosphäre entstehen. Und die Lesenacht hat sich auch...
Veröffentlicht am 27. Januar 2011 von S. Kapper

versus
53 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mäßig in jeder Beziehung!
Nur 5 Sterne Rezis haben mich neugierig gemacht. Ich lese gerne und oft Thriller, Krimis und Co- doch meistens nur us-amerikanische ... Also warum nicht mal wieder nem deutschen Autor eine Chance geben?? (der letzte war Franz und die Durant Frankfurt Krimis haben mir so gaaar nicht gefallen).

Um es kurz zu machen: das Buch ist nicht schlecht, aber keinesfalls...
Veröffentlicht am 1. April 2011 von Isabelle Klein


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87 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Böse ist unter uns, vielleicht gleich nebenan..., 27. Januar 2011
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt (Taschenbuch)
Der Einstieg ins Buch ist perfekt gelungen, ich habe die ersten 100 Seiten in einem Rutsch durchgelesen und war sofort mittendrin im Geschehen. Und auch für die folgenden Seiten habe ich die Nacht zum Tag gemacht. Wie immer liegt mir der Schreibstil des Autors sehr und lässt beim Lesen eine besondere Atmosphäre entstehen. Und die Lesenacht hat sich auch richtig gelohnt, Dramatik, Spannung und viel Gefühl an allen Fronten.
Man erfährt in den ersten Kapiteln schon sehr viel, lernt etliche Personen kennen, doch alles ist so strukturiert, dass man gut zurecht kommt. Durchschaubar ist die Geschichte deshalb aber nicht, man rätselt lange, wer denn nun der Täter ist. Und auch wenn man das dann weiß, bleibt es spannend, weil es ab dem Zeitpunkt wirklich um Leben und Tod geht, und zwar für alle Beteiligten.

Insgesamt habe ich das Gefühl, den Personen in diesem Buch noch näher zu sein als in den vorherigen Büchern des Autors. Die einzelnen Charaktere sind sehr natürlich und vor allem authentisch kreiert worden. Zum Abtauchen ins Geschehen ist das natürlich eine perfekte Voraussetzung...
Im Mittelpunkt steht zum einem das Ermittlerteam Franziska Gottlob und Paul Adamek. Zwei engagierte Polizisten, die aber ein normales Privatleben mit alltäglichen Höhen und Tiefen haben, Nerven und Schwäche zeigen dürfen. Eine weitere Hauptperson ist der Boxprofi Max Ungemach, der im Buch wohl die stärkste Entwicklung durchmacht. Weil er nicht das Klischee des "typischen" Boxers erfüllen muss, sondern als intelligenter, emotionaler Mensch handeln kann, hat auch er sich schnell ins Herz des Lesers geschlichen. Während die Ermittler sich an Regeln halten müssen, darf er handeln, wie viele es sich manchmal wünschen würden. Aus dem Bauch heraus, einfach seinem Gefühl folgend, wodurch man sich ihm sehr verbunden fühlt.
In weiteren Handlungssträngen kann man sowohl das Schicksal der kleinen Sarah verfolgen, lernt aber auch die Gedankenwelt und den Alltag ihres Entführers kennen. Beides berührt einen beim Lesen sehr, wenn auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Dieses Buch löst sowohl Entsetzen und Ekel als auch Wut und Angst aus und doch finden sich auch eine Spur von Romantik und Humor, trotz des ernsten Themas. Die Urängste seiner Leser weckt Andreas Winkelmann dieses Mal mit allerlei gefährlichen und exotischen Krabbel- und Kriechtieren, aber vor allem mit der beschriebenen Hilflosigkeit der blinden Sarah. Blind, allein und voller Angst in der Gewalt eines anderen Menschen zu sein, ist wirklich eine schreckliche Vorstellung. Doch auch in diesen Szenen ist es dem Autor ganz wunderbar gelungen, die Wahrnehmung blinder Menschen zu beschreiben und zu vermitteln. Mit allen Sinnen erleben sie ihre Umgebung, wodurch man auch als Leser sehr intensiv mitfühlen kann.

Wie schon mit seinen bisherigen Werken schafft es Winkelmann so, seinen Lesern spannende Lesestunden zu schenken und nebenbei eine emotionale Achterbahn zu starten. Und wir lernen wieder, dass das Böse unter uns ist, vielleicht gleich nebenan...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen GUTER MAINSTREAM, 27. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt: Psychothriller (Kindle Edition)
Eines Nachts wird die achtjährige blinde Sarah aus einem Behindertenheim entführt. Kommissarin Franziska Gottlob sieht einen Zusammenhang zu einem Fall vor zehn Jahren, als die ebenfalls blinde Sina spurlos verschwand. Max, deren älterer Bruder, wird seither von traumatischen Schuldgefühlen geplagt. An jenem Sommertag lag ihm mehr am Fussballspielen, statt auf seine kleine Schwester aufzupassen. Die Kommissarin hofft auf seine Hilfe. Durch den neuen Fall fühlt sich Max von der Vergangenheit eingeholt und sinnt nun auf blutige Rache. Weder er noch Franziska wissen allerdings, mit welchem gerissenen Psychopathen sie es zu tun haben, der seine Opfer auf perfide Art zu quälen versteht und auch für seine Jäger besondere Leckerbissen bereit hält.

Fazit: Obwohl kein umwerfender, so doch ein zügiger und routinierter Verfolgungskrimi. Ziemlich gradlinig, ohne überraschende Wendungen. Auch wenig innovativ, dennoch knifflig, mit steter Action und kontinuierlicher Spannung. Kurz und prägnant skizzierte der Autor seine Charaktere. Gerade genug, um sie dem Leser vertraut zu machen. Auch die gelungenen Perspektivenwechsel schaffen die nötige Nähe. Wer allerdings die Sinne anregenden Tiefgang erwartet, hofft vergeblich. Darauf hat Winkelmann seine Story nicht ausgerichtet. Der Bösewicht, den er bald einmal preisgibt, ist mir zu stark ans Pädophilen-Klischee angelehnt: Ein verkorkstes Familienleben mit strengen, lieblosen Eltern - man kennt das. Da wenigstens hätte ich etwas mehr psychologisches Eindringen erwartet. Dem Autor geht es primär um Action und plakativen, aber harmlosen Nervenkitzel. Eine Botschaft steckt hier gewiss nicht drin. Natürlich fehlen auch ein Schuss Romantik, einige Prisen Gefühlsduselei, private Problemchen der Hauptakteure und ein bisschen Humor nicht. Also von allem etwas. Auch Gruseleffekte sind eingestreut, die leider von übereifrigen Rezensenten verraten werden. Aber Urängste werden da bestimmt keine ausgelöst, so sehr es einiger Rezensenten auch betonen. Natürlich gönne ich ihnen die erlittene Atemnot und die aufgestellten Nackenhaare. Es gibt Autoren, die ganz anders aufdrehen. Noch eine kurze Bemerkung zum Stil: Der Autor möchte wohl seine originelle Ausdrucksweise unter Beweis stellen, trotzdem kommt sie für mich wie stilistische Schonkost daher, deren gesuchte Metaphorik zu sehr nach Effekthascherei riecht.
Zu Beginn tanzen die Handlungen auf verschiedenen Ebenen, doch die Zusammenhänge werden bald durchschaubar. Der Schluss wirkt wohltuend realistisch und endet mal nicht in einem amerikanisch angehauchten bombastischen Showdown.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tierisch gut!, 20. April 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt (Taschenbuch)
Dieses ist mein erstes Buch von Andreas Winkelmann, aber sicher nicht das letzte. Denn so angefixt, wie ich nun vom Spannungsaufbau und Schreibstil bin, möchte ich seine anderen Bücher auch lesen.

Von der Story an sich möchte ich nicht zuviel verraten. Nur, dass zehn Jahre vor Beginn dieser Geschichte ein kleines Mädchen verschwindet. Sie ist blind, acht Jahre alt und ihrem Entführer hilflos ausgeliefert. Als zehn Jahre später wieder ein blindes Mädchen entführt wird, werden Parallelen zu dem alten Fall erkannt. Die Ermittlerin Franziska Gottlob nimmt sich nicht nur diesem Fall an, sondern sie nimmt auch Kontakt auf zu dem Bruder, des vor zehn Jahren entführten Mädchens. Der wiederum wird an die schreckliche Tat von damals erinnert und die Vergangenheit scheint ihn nicht mehr loslassen zu wollen. Die Obsession, nach all den Jahren nun vielleicht auch dem Entführer seiner Schwester auf die Schliche kommen zu wollen, treibt ihn an, bei den Ermittlungen zu helfen.

Zu Anfang dieses Buches hatte ich ein paar Probleme. Diese lagen aber nicht am Buch oder am Autor, sondern vielmehr daran, dass ich Angst hatte, ich könne das Buch vielleicht nicht verstehen. Die ersten 4 bis 5 Kapitel sind nämlich so gestaltet, dass in jedem Kapitel andere Erzählstränge und andere Personen vorkommen, zwischen denen man zunächst keinerlei Verbindung sieht. In solchen Fällen fühle ich mich, als würde ich einen Berg hinunterfallen, würde krampfhaft nach einem Ast suchen, der mir Halt gibt, aber ich finde keinen. Doch als sich nach den ersten Kapiteln der Nebel lichtete und nach und nach eine Verbindung zwischen den einzelnen Kapiteln herauskristallisierte, war das Buch einfach nur irre spannend. Und angsteinflößend. Also genau so, wie ich mir einen guten Psychothriller vorstelle!

Warum ich den Betreff dieser Rezension mit 'Tierisch spannend' betitelt habe, ist einfach: Es kommen sehr viele Szenen mit 'Krabbelviechern' (hier insbesondere Spinnen!) vor, die mir als Arachnophobiker natürlich eine Gänsehaut deluxe bescherten. Die nächste Spinne, die mir über den Weg läuft, werde ich sicher mit noch panischeren Augen betrachten, als ohnehin schon!

Fazit: Ein spannender Psychothriller, der an den Urängsten seiner Leser kratzt! Toll!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht süchtig nach mehr, 11. Oktober 2011
Von 
goelzi (Springe Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Sehr spannend, fesselnd, perfekter Sprecher - dieses war das erste Buch, das ich von Andreas Winkelmann in die Finger bekommen habe. Ich lese und höre ausschliesslich Thriller und Krimis, und dieses kann ich uneingeschränkt empfehlen.
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53 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mäßig in jeder Beziehung!, 1. April 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt (Taschenbuch)
Nur 5 Sterne Rezis haben mich neugierig gemacht. Ich lese gerne und oft Thriller, Krimis und Co- doch meistens nur us-amerikanische ... Also warum nicht mal wieder nem deutschen Autor eine Chance geben?? (der letzte war Franz und die Durant Frankfurt Krimis haben mir so gaaar nicht gefallen).

Um es kurz zu machen: das Buch ist nicht schlecht, aber keinesfalls außergewöhnlich- man kann es lesen und dann vergisst man es auch schnell wieder. Warum?? Gut- Spannung kommt schon auf, aber es ist auch recht überschaubar hinsichtlich Motiven und Charakteraufbau- soll heißen nicht wirklich ausgefeilt. Auch die Charaktere wie die Kommissarin und der Boxer bleiben blass und klischeehaft.
Lediglich Max Vergangenheit und die seiner Schwester haben mich mäßig in das Buch hineingezogen.
Weiterhin ein ganz großes Manko ist für mich die Spache und Satzbau- die unsäglichen Ausfrufesätze wie z.B."Großer Gott was für ein Blick! Ein Blick wie die Spitze eines Skalpells!"(249) oder "Die Haustürklingel! Erneutes Klingeln!"(257)oder "Wach! Plötzlich und vollkommen!"(258) oder "Eine Giftspinne! Das war eine Giftspinne!(317). Diese Sätze sollen den Leser ins Geschehen hineinziehen, ihn direkt teilnehmen lassen. Auf mich wirken sie platt und plakativ.
Zudem tiefgründige Aussagen wie: "Er spürte eine harte und brachiale Veränderung seines Denkens." oder "Weiß glühende Grillkohle war nichts gegen die Hitze, die jetzt in Max`Kopf schoss"(274). Diese "Bilder" sind nur eines: ganz übel ... Stilistisch, graust es mich ...
Die Namenswahl der Charaktere wie Franziska Gottlob und Max Ungemach ist da nur ein kleiner Schönheitsfehler unter vielen ... Denn auch Fehler wie "... und versorgten ihn mit der laut dröhnende Musik von Rammstein"- sollte es nicht DRÖHNENDEN heißen??? (145) Ich könnte so weitermachen aber ich denke das reicht. Sicherlich muss ein Thriller keine Qualitäten wie Hesse oder ... haben. Aber er sollte nicht so aus der Rolle fallen ...
Gut normalerweise zitiere ich überhaupt nicht, aber dieses Buch zwingt mich dazu ;).

Ergo: Ich kann es keineswegs empfehlen. Außer einem mäßig spannenden Fall mit blassen Charakteren, und überschaubarem Verdächtigenkreis bietet dieser Thriller nur eines: eine stilistische Durststrecke. Ab der Hälfte musste ich mich durch die Sätze geradezu quälen und ich war froh, als ich es weg legen durfte.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial fesselndes Buch, 24. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt (Taschenbuch)
wenn man schon Bücher von diesem Autor gelesen hat - tief im Wald und unter der Erde, Hänschen klein und der Gesang des Scherenschleifers - dann kann man sich darauf verlassen, dass auch dieses Buch wieder ein Renner ist. Bereits im September habe ich mir das Erscheindatum vorgemerkt und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. das sagt eigentlich alles. Man spürt ja schon auf den ersten paar Seiten, ob der Schreibstil einem liegt oder nicht. Andreas Winkelmann hat so eine ganz besondere Art die schlimmsten Details so zynisch zu schreiben und zu verharmlosen, als wäre es die normalste Sache der Welt jemanden den Schädel zu spalten. Auch dieses Buch ist wirklich von der 1. bis zur letzten Seite spannend erzählt, so dass sogar mal der Haushalt warten muss! Dieses Buch muss man lesen und genießen! Freue mich auf weitere Thriller!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Charakterstudie, aber kein Page-Turner, 6. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt (Taschenbuch)
Die Story ist eigentlich langweilig, weil vorhersehbar und sich eigentlich nicht viel tut.
Dennoch 4 Sterne, weil der Roman gut erzählt ist, auch wenn die übermäßig genutzten Rufezeichen (!) im Text ein wenig nerven!
Vor allem gefielen mir die verschiedenen Perspektiven, aus denen der Thriller beschrieben ist, und die psychologischen Tiefen, die hier ein wenig ausgelotet wurden.
Allerdings gibt es eine unplausible Stelle, über die man sich nicht wundern sollte:
Warum wurde 10 Jahre lang nicht ermittelt?
Erst das Auftauchen des blinden Mädchens rüttelt wieder alle auf.
Sonst ein guter Thriller, professionell erzählt, mit guter Charakterstudie, vor allem der des Psychopathen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen heikles Thema - nur teilweise gelungen, 29. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt (Taschenbuch)
Das heikle Thema Pädophilie wurde von A. Winkelmann berührt - und berührt damit die Lesenden! Gelungen schildert er die Gefühle, die - in diesem Fall - bei der Zusammenarbeit der Exekutive mit Kindesmißbrauchern auslöst werden: von Wut, Unverständnis bis hin zur Machtlosigkeit aufgrund lascher Rechtssprechung ist alles drin. Der Leser/die Leserin kann die hochkommenden Emotionen gut verstehen und teilen, ist hin und her gerissen zwischen Gerechtigkeitssinn und Rachegelüsten. Was den Schreibstil betrifft bin ich ambivalent. Die ständig wechselnden Perspektiven unterbrechen den Lesefluß. Die Geschichte ist spannend, ohne Zweifel, jedoch wird die eigentliche Geschichte zu wenig herausgearbeitet, die Protagonisten sind tw. farblos bzw. lieblos beschrieben, handeln unprofessionell und sind im Denkprozess schwerfällig. Dies macht die Sache unsympathisch. Das Ende kommt für meine Begriffe überstürzt und es entsteht der Eindruck, der Autor wollte die Story rasch zu Ende bringen, um sie vom Tisch zu haben. Fazit: es wäre durchaus mehr drinnen gewesen, jedoch ist das Buch rasch (wenn auch nicht immer flüssig) zu lesen und spannend und daher trotz allen Mängeln empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positiv überrascht, 20. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Blinder Instinkt (Taschenbuch)
Ich kannte den Autor vor diesem Buch nicht. Und wusste demnach auch nicht wie er schreibt. Ich war aber neugierig und begann zu lesen. Am Anfang begann es etwas träge aber es steigerte sich immer mehr. Vor allem als sich dann die Schlinge zum Täter immer enger zog. Fand es auch positiv das man zu den beiden Hauptpersonen eine persönliche Bindung aufbaute. Also ein rundherum sehr gutes Buch was man echt weiterempfehlen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenmäßig gelesen, 17. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Sprecher ist grandios, ein wirkliches Talent. Spannend, gruselig, einfach genial, Gänsehaut inbegriffen. Man möchte am liebsten ewig zuhören. Sehr empfehlenswert!
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Blinder Instinkt: Psychothriller
Blinder Instinkt: Psychothriller von Andreas Winkelmann
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