Kundenrezensionen

179
4,2 von 5 Sternen
Blinder Instinkt: Psychothriller
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:7,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

88 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2011
Der Einstieg ins Buch ist perfekt gelungen, ich habe die ersten 100 Seiten in einem Rutsch durchgelesen und war sofort mittendrin im Geschehen. Und auch für die folgenden Seiten habe ich die Nacht zum Tag gemacht. Wie immer liegt mir der Schreibstil des Autors sehr und lässt beim Lesen eine besondere Atmosphäre entstehen. Und die Lesenacht hat sich auch richtig gelohnt, Dramatik, Spannung und viel Gefühl an allen Fronten.
Man erfährt in den ersten Kapiteln schon sehr viel, lernt etliche Personen kennen, doch alles ist so strukturiert, dass man gut zurecht kommt. Durchschaubar ist die Geschichte deshalb aber nicht, man rätselt lange, wer denn nun der Täter ist. Und auch wenn man das dann weiß, bleibt es spannend, weil es ab dem Zeitpunkt wirklich um Leben und Tod geht, und zwar für alle Beteiligten.

Insgesamt habe ich das Gefühl, den Personen in diesem Buch noch näher zu sein als in den vorherigen Büchern des Autors. Die einzelnen Charaktere sind sehr natürlich und vor allem authentisch kreiert worden. Zum Abtauchen ins Geschehen ist das natürlich eine perfekte Voraussetzung...
Im Mittelpunkt steht zum einem das Ermittlerteam Franziska Gottlob und Paul Adamek. Zwei engagierte Polizisten, die aber ein normales Privatleben mit alltäglichen Höhen und Tiefen haben, Nerven und Schwäche zeigen dürfen. Eine weitere Hauptperson ist der Boxprofi Max Ungemach, der im Buch wohl die stärkste Entwicklung durchmacht. Weil er nicht das Klischee des "typischen" Boxers erfüllen muss, sondern als intelligenter, emotionaler Mensch handeln kann, hat auch er sich schnell ins Herz des Lesers geschlichen. Während die Ermittler sich an Regeln halten müssen, darf er handeln, wie viele es sich manchmal wünschen würden. Aus dem Bauch heraus, einfach seinem Gefühl folgend, wodurch man sich ihm sehr verbunden fühlt.
In weiteren Handlungssträngen kann man sowohl das Schicksal der kleinen Sarah verfolgen, lernt aber auch die Gedankenwelt und den Alltag ihres Entführers kennen. Beides berührt einen beim Lesen sehr, wenn auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Dieses Buch löst sowohl Entsetzen und Ekel als auch Wut und Angst aus und doch finden sich auch eine Spur von Romantik und Humor, trotz des ernsten Themas. Die Urängste seiner Leser weckt Andreas Winkelmann dieses Mal mit allerlei gefährlichen und exotischen Krabbel- und Kriechtieren, aber vor allem mit der beschriebenen Hilflosigkeit der blinden Sarah. Blind, allein und voller Angst in der Gewalt eines anderen Menschen zu sein, ist wirklich eine schreckliche Vorstellung. Doch auch in diesen Szenen ist es dem Autor ganz wunderbar gelungen, die Wahrnehmung blinder Menschen zu beschreiben und zu vermitteln. Mit allen Sinnen erleben sie ihre Umgebung, wodurch man auch als Leser sehr intensiv mitfühlen kann.

Wie schon mit seinen bisherigen Werken schafft es Winkelmann so, seinen Lesern spannende Lesestunden zu schenken und nebenbei eine emotionale Achterbahn zu starten. Und wir lernen wieder, dass das Böse unter uns ist, vielleicht gleich nebenan...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2011
Eines Nachts wird die achtjährige blinde Sarah aus einem Behindertenheim entführt. Kommissarin Franziska Gottlob sieht einen Zusammenhang zu einem Fall vor zehn Jahren, als die ebenfalls blinde Sina spurlos verschwand. Max, deren älterer Bruder, wird seither von traumatischen Schuldgefühlen geplagt. An jenem Sommertag lag ihm mehr am Fussballspielen, statt auf seine kleine Schwester aufzupassen. Die Kommissarin hofft auf seine Hilfe. Durch den neuen Fall fühlt sich Max von der Vergangenheit eingeholt und sinnt nun auf blutige Rache. Weder er noch Franziska wissen allerdings, mit welchem gerissenen Psychopathen sie es zu tun haben, der seine Opfer auf perfide Art zu quälen versteht und auch für seine Jäger besondere Leckerbissen bereit hält.

Fazit: Obwohl kein umwerfender, so doch ein zügiger und routinierter Verfolgungskrimi. Ziemlich gradlinig, ohne überraschende Wendungen. Auch wenig innovativ, dennoch knifflig, mit steter Action und kontinuierlicher Spannung. Kurz und prägnant skizzierte der Autor seine Charaktere. Gerade genug, um sie dem Leser vertraut zu machen. Auch die gelungenen Perspektivenwechsel schaffen die nötige Nähe. Wer allerdings die Sinne anregenden Tiefgang erwartet, hofft vergeblich. Darauf hat Winkelmann seine Story nicht ausgerichtet. Der Bösewicht, den er bald einmal preisgibt, ist mir zu stark ans Pädophilen-Klischee angelehnt: Ein verkorkstes Familienleben mit strengen, lieblosen Eltern - man kennt das. Da wenigstens hätte ich etwas mehr psychologisches Eindringen erwartet. Dem Autor geht es primär um Action und plakativen, aber harmlosen Nervenkitzel. Eine Botschaft steckt hier gewiss nicht drin. Natürlich fehlen auch ein Schuss Romantik, einige Prisen Gefühlsduselei, private Problemchen der Hauptakteure und ein bisschen Humor nicht. Also von allem etwas. Auch Gruseleffekte sind eingestreut, die leider von übereifrigen Rezensenten verraten werden. Aber Urängste werden da bestimmt keine ausgelöst, so sehr es einiger Rezensenten auch betonen. Natürlich gönne ich ihnen die erlittene Atemnot und die aufgestellten Nackenhaare. Es gibt Autoren, die ganz anders aufdrehen. Noch eine kurze Bemerkung zum Stil: Der Autor möchte wohl seine originelle Ausdrucksweise unter Beweis stellen, trotzdem kommt sie für mich wie stilistische Schonkost daher, deren gesuchte Metaphorik zu sehr nach Effekthascherei riecht.
Zu Beginn tanzen die Handlungen auf verschiedenen Ebenen, doch die Zusammenhänge werden bald durchschaubar. Der Schluss wirkt wohltuend realistisch und endet mal nicht in einem amerikanisch angehauchten bombastischen Showdown.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses ist mein erstes Buch von Andreas Winkelmann, aber sicher nicht das letzte. Denn so angefixt, wie ich nun vom Spannungsaufbau und Schreibstil bin, möchte ich seine anderen Bücher auch lesen.

Von der Story an sich möchte ich nicht zuviel verraten. Nur, dass zehn Jahre vor Beginn dieser Geschichte ein kleines Mädchen verschwindet. Sie ist blind, acht Jahre alt und ihrem Entführer hilflos ausgeliefert. Als zehn Jahre später wieder ein blindes Mädchen entführt wird, werden Parallelen zu dem alten Fall erkannt. Die Ermittlerin Franziska Gottlob nimmt sich nicht nur diesem Fall an, sondern sie nimmt auch Kontakt auf zu dem Bruder, des vor zehn Jahren entführten Mädchens. Der wiederum wird an die schreckliche Tat von damals erinnert und die Vergangenheit scheint ihn nicht mehr loslassen zu wollen. Die Obsession, nach all den Jahren nun vielleicht auch dem Entführer seiner Schwester auf die Schliche kommen zu wollen, treibt ihn an, bei den Ermittlungen zu helfen.

Zu Anfang dieses Buches hatte ich ein paar Probleme. Diese lagen aber nicht am Buch oder am Autor, sondern vielmehr daran, dass ich Angst hatte, ich könne das Buch vielleicht nicht verstehen. Die ersten 4 bis 5 Kapitel sind nämlich so gestaltet, dass in jedem Kapitel andere Erzählstränge und andere Personen vorkommen, zwischen denen man zunächst keinerlei Verbindung sieht. In solchen Fällen fühle ich mich, als würde ich einen Berg hinunterfallen, würde krampfhaft nach einem Ast suchen, der mir Halt gibt, aber ich finde keinen. Doch als sich nach den ersten Kapiteln der Nebel lichtete und nach und nach eine Verbindung zwischen den einzelnen Kapiteln herauskristallisierte, war das Buch einfach nur irre spannend. Und angsteinflößend. Also genau so, wie ich mir einen guten Psychothriller vorstelle!

Warum ich den Betreff dieser Rezension mit 'Tierisch spannend' betitelt habe, ist einfach: Es kommen sehr viele Szenen mit 'Krabbelviechern' (hier insbesondere Spinnen!) vor, die mir als Arachnophobiker natürlich eine Gänsehaut deluxe bescherten. Die nächste Spinne, die mir über den Weg läuft, werde ich sicher mit noch panischeren Augen betrachten, als ohnehin schon!

Fazit: Ein spannender Psychothriller, der an den Urängsten seiner Leser kratzt! Toll!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Kurzbeschreibung:
Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles um sie herum leuchtet in strahlenden Farben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganzdeutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen - vergeblich...
Jahre später wird Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur...

Hochspannung!

Andreas Winkelmann hat mit vielen interessanten Charakteren eine spannende und vielschichtige Story geschaffen.
Als Leser hat man die Möglichkeit, die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven zu verfolgen. Dadurch ist der Einblick lückenlos und umfangreich und oftmals hat man einen klaren Wissensvorteil. Das erhöht die eigene Unruhe und das Verlangen zu wissen, wie es weitergeht. So bleibt man ständig gefesselt und verschlingt das Buch ohne Mühe in einem Rutsch.

Die Sprache des Autors ist eingehend und auf eine Weise faszinierend, die wunderbar zu der von ihm erzählte Geschichte passt. Es wirkt niemals aufgesetzt oder unecht. Alles erscheint authentisch und glaubhaft. Denn er hat nicht nur für seine Geschichte die passende Sprache gefunden, sondern auch seinen Figuren eine eigene Stimme gegeben. Dadurch werden Gefühle sehr nah an den Leser herantransportiert.

Ein wenig gefehlt hat mir zum Schluss noch mehr Aufklärung in Richtung des Täters. Motive, Hintergründe und einfach Fakten, die mehr über die Beweggründe verlauten lassen. Etwas, was glaubhaft die grauenvollen Gedanken erklärt.

Ansonsten hat mich Andreas Winkelmann rundum überzeugt mit diesem Thriller, der wegen seiner Vielseitigkeit bedingungslos überzeugend ist.
So kann ich das Buch guten Gewissens an alle Liebhaber von guter Spannung und gut konstruiertem Verbrechen weiterempfehlen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach "Tief im Wald und unter der Erde" und "Hänschen Klein" ist "Blinder Instinkt" der dritte Thriller, der des deutschen Autor Andreas Winkelmann, der es hervorragend versteht, mit den Ängsten seiner Leser zu spielen. Allein die Schilderung, wie ein blindes Mädchen in einem unbekannten Raum mit Spinnen und Schlangen erwacht, geht dermaßen unter die Haut, dass der Leser unweigerlich den Atem anhält und sich ihm die Nackenhaare aufstellen. Glücklicherweise wechseln sich solche Passagen mit alten Ereignissen und intelligent gestalteter Ermittlungsarbeit ab und lassen einen Thriller erleben, der spannend und abwechslungsreich vonstatten geht.

Aber nicht nur die beeindruckend geschilderten Begebenheiten lassen noch viel von Andreas Winkelmann erwarten. Er ist ein Autor, dem es mit scheinbarer Leichtigkeit gelingt, über die eigentliche Handlung hinaus, eine Menge Realität in sein Buch einfließen zu lassen und so den Leser zu fesseln. Da ist zum Beispiel die Auseinandersetzung der ermittelnden Kommissarin mit der Krebserkrankung ihres Vaters, die, eigentlich nur kurz angerissen, überaus bewegt oder das Schuldeingeständnis eines Bruders, dessen Eltern die Last der Verantwortung tragen müssten. Ja sogar das verkorkste Familienleben eines Psychopathen lässt den Leser nicht kalt und so fühlt er sich in einen Sog von Gefühlen gerissen, denen er schwer entkommen kann.

Fazit
Mit "Blinder Instinkt" hat Andreas Winkelmann einen Thriller geschrieben, der von seinen lebensechten Schilderungen und grausamen Taten lebt und einige Stunden Spannung verspricht.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2011
Ich war auf der Suche nach einem spannenden Thriller und habe mir "Blinder Instinkt" aufgrund der vielen positiven Amazon-Rezensionen gekauft.

Anfänglich kam ich nur schwer in den Roman hinein. Nichts mag ich weniger in Romanen als Umgangssprache im Lesetext (wie zum Beispiel rüberkommen, rübergehen), unsinnige Methaphern, plötzliche Stilbrüche (z.B. wenn jemand den Poeten in sich entdeckt und ganze Romane zum Besten gibt, ... am besten noch, wenn's eigentlich eilt), Unlogik (niemand sucht nach Sina, aber für Sarah wird jeder Stein umgedreht?), plötzlicher Anflug von höherem Sprachniveau...
Oh, und schlechter Satz im Layout. Das große T klebte ständig am vorherigen Wort, sieht immer aus wie ein Tippfehler und nervt beim Lesen. Dafür kann aber der Autor nichts.
Da der Roman aber insgesamt gut geschrieben war und ich ihn binnen eines Tages durchlesen mochte, habe ich mich doch damit angefreundet.

Schon relativ früh weiß man, wie die Geschichte weiter verlaufen wird. Unerwartete Wendungen/Ereignisse gab es nur ein einziges; und damit meine ich absolut nicht das Ende. Zwar habe ich mich nicht gelangweilt, aber wirklich mitgefiebert habe ich auch nicht. Man liest, erzähltechnisch flüssig, was man erwartet... mit ein paar brutalen Szenen.

Warum 4 Sterne?
Es ist zwar kein Roman, den ich sehr in Erinnerung behalten werde, aber er war gut genug, um mir einen kurzweiligen Lese-Sonntag zu bescheren. Mehr wollte ich nicht...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein böser Mensch entführt und misshandelt kleine, blinde, rothaarige Mächen. Der Bruder des ersten Opfers, Max Ungemach (wer lässt sich solche Namen einfallen), ein Profi-Boxer, wird von Kommissarin Gottlob (was für ein Name!) in die Ermittlung einbezogen, weil deren aktueller Fall frappierende Gemeinsamkeiten mit dem Verschwinden von Ungemach's Schwester (vor 10 Jahren) aufweist.
Der Boxer und die (warum sehr dünne und warum ebenfalls rothaarige?)Kommissarin kommen sich auch menschlich näher und lösen den Fall mehr oder weniger gemeinsam.
So weit so gut.
Warum handelt eine Kommissarin derart leichtsinnig, indem sie einen Hauptverdächtigen allein aufsucht um dabei in eine (beinahe tötliche) Falle zu geraten?
Warum lässt sie es mehr oder weniger ungestraft geschehen, dass der Boxer Ungemach einen unschuldig Verdächtigten beinahe zu Tode prügelt?

Die aufkeimende Liebesgeschichte (der Boxer und die Kommissarin)ist ein wenig linkisch und beinahe in Lore-Roman-Qualität beschrieben.

Ansonsten ist die Geschichte einigermaßen spannend geschrieben und überfordert Leserinnen und Leser nicht. Sie weist sogar einige überraschende Wendungen auf und beschreibt interessante Details exotischer Fauna. Insgesamt ein guter deutscher Durchschnittskrimi. Ich habe schon Besseres aber auch manch Schlechteres gelesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
53 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nur 5 Sterne Rezis haben mich neugierig gemacht. Ich lese gerne und oft Thriller, Krimis und Co- doch meistens nur us-amerikanische ... Also warum nicht mal wieder nem deutschen Autor eine Chance geben?? (der letzte war Franz und die Durant Frankfurt Krimis haben mir so gaaar nicht gefallen).

Um es kurz zu machen: das Buch ist nicht schlecht, aber keinesfalls außergewöhnlich- man kann es lesen und dann vergisst man es auch schnell wieder. Warum?? Gut- Spannung kommt schon auf, aber es ist auch recht überschaubar hinsichtlich Motiven und Charakteraufbau- soll heißen nicht wirklich ausgefeilt. Auch die Charaktere wie die Kommissarin und der Boxer bleiben blass und klischeehaft.
Lediglich Max Vergangenheit und die seiner Schwester haben mich mäßig in das Buch hineingezogen.
Weiterhin ein ganz großes Manko ist für mich die Spache und Satzbau- die unsäglichen Ausfrufesätze wie z.B."Großer Gott was für ein Blick! Ein Blick wie die Spitze eines Skalpells!"(249) oder "Die Haustürklingel! Erneutes Klingeln!"(257)oder "Wach! Plötzlich und vollkommen!"(258) oder "Eine Giftspinne! Das war eine Giftspinne!(317). Diese Sätze sollen den Leser ins Geschehen hineinziehen, ihn direkt teilnehmen lassen. Auf mich wirken sie platt und plakativ.
Zudem tiefgründige Aussagen wie: "Er spürte eine harte und brachiale Veränderung seines Denkens." oder "Weiß glühende Grillkohle war nichts gegen die Hitze, die jetzt in Max`Kopf schoss"(274). Diese "Bilder" sind nur eines: ganz übel ... Stilistisch, graust es mich ...
Die Namenswahl der Charaktere wie Franziska Gottlob und Max Ungemach ist da nur ein kleiner Schönheitsfehler unter vielen ... Denn auch Fehler wie "... und versorgten ihn mit der laut dröhnende Musik von Rammstein"- sollte es nicht DRÖHNENDEN heißen??? (145) Ich könnte so weitermachen aber ich denke das reicht. Sicherlich muss ein Thriller keine Qualitäten wie Hesse oder ... haben. Aber er sollte nicht so aus der Rolle fallen ...
Gut normalerweise zitiere ich überhaupt nicht, aber dieses Buch zwingt mich dazu ;).

Ergo: Ich kann es keineswegs empfehlen. Außer einem mäßig spannenden Fall mit blassen Charakteren, und überschaubarem Verdächtigenkreis bietet dieser Thriller nur eines: eine stilistische Durststrecke. Ab der Hälfte musste ich mich durch die Sätze geradezu quälen und ich war froh, als ich es weg legen durfte.
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2013
Ein typischer Winkelmann. Aber glücklicherweise nicht ganz so böse wie "Hänschen Klein". Eine spannende Geschichte mit durchschnittlichen Helden. Nicht mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet, wie man das aus einigen Krimis kennt. Aber klug genug, vorher den Kollegen Bescheid zu geben, wenn man sich allein in eine gefährliche Situation begibt und somit die Chance erhöht, gefunden zu werden, falls einem etwas zustößt. Mich regen die Alleingänge der Protagonisten in anderen Büchern, mit denen sie in die erwartete Falle tappen, immer wieder auf.

Wie gewohnt ist auch dieses Buch gut formuliert. Und Simon Jäger der perfekte Sprecher dafür. Was mich jedoch störte sind die Szenenwechsel. Nicht deren Vorhandensein. Sondern der Umstand, dass man, wie bei anderen Hörbüchern ebenfalls, keine kurzen Pausen dazwischen ließ, was gelegentlich zu Irritationen führte.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2011
Sehr spannend, fesselnd, perfekter Sprecher - dieses war das erste Buch, das ich von Andreas Winkelmann in die Finger bekommen habe. Ich lese und höre ausschliesslich Thriller und Krimis, und dieses kann ich uneingeschränkt empfehlen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen

Bleicher Tod: Psychothriller
Bleicher Tod: Psychothriller von Andreas Winkelmann
EUR 8,99

Hänschen klein: Thriller
Hänschen klein: Thriller von Andreas Winkelmann
EUR 7,99