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Kundenrezensionen

115
3,9 von 5 Sternen
Susannah: Der Dunkle Turm 6 - Roman
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:8,99 €
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2004
Ich erlaube es mir, mich als echten King-Fan zu bezeichnen. Die Geschichte um den dunklen Turm hat mich geffesselt, ich bin sozusagen in ihr gefangen, doch der neue Teil hätte besser sein können.
"Susannah" beginnt sehr rasant und auch die Spannung steigt an. Die Charaktere wirken frisch, aber nach der ersten Hälfte wird es eher albern, als wirklich unterhaltsam. Stephen King spielt jetzt (tut mir leid, aber so viel will ich verraten), selber in seiner Geschichte mit und das ruiniert den eigentlich gelungenen Roman. Natürlich tauchen interssante und bekannte Geschöpfe (z.B. die Vampire) wieder auf, aber in der zweiten Hälfte des Buches spricht King zunehmend in Rätseln.
Egal! Ich freue mich jetzt auf den letzten Band dieser Fantasy-Reihe der noch im September (laut Zeitschriften) erscheinen wird. Hoffentlich spielt King jetzt nicht mehr in seiner Geschichte mit. Hoffentlich gibt es ein gutes Finale, egal ob mit Happy-End oder nicht.
Na, Ja Action gibt es auch genug. Drei gute Sterne kann man noch geben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2011
Nach 5/7 der Reihe, jeder Menge Pausen auf dem Weg zum Turm, viel Amtosphäre, viel Kreativität und etwas Spannung befand ich mich nun auf der letzten Etappe zum großen Finale. Und auch vor dem 2t kürzesten Roman der Reihe. Nach "Wolfsmond" und "Glas" kam mir das aber ganz recht. Mit Buch 4 und 5 legte King zwar die beiden besten der Reihe ab, jedoch kümmerten diese sich eher wenig um den Weg zum Turm und beleuchteten eher Rolands Vergangenheit oder eine Stadt in der Calla. Nach dem fiesen Cliffhanger und den Wirrungen, die am Ende von band 5 stattfanden, konnte ich es kaum erwarten "Susannah" zu lesen und dem Turm und dem letzten Band schnell näher zu kommen.

"Susannah" lässt sich nicht nur aufgrund der Seitenanzahl mit "Schwarz" vergleichen, sondern auch aufgrund des Status den der Band innerhalb des Zykluses inne hat. Fungierte "Schwarz" noch als Prolog der gesamten Reihe, fungiert "Susannah" nun als Prolog für den letzten Band. Nach den vielen Storys, die in "Wolfsmond" eröffnet wurden, fängt "Susannah" auch (im Gegenteil zu eigentlich allen Bänden) gleich sehr interessat an. Eddie, Roland, Jake und Callahan reisen der verschwundenen Susannah/Mia hinterher, bzw. kümmern sich um Clavin Tower und die Rose (was ja auch schon in band 5 zur Sprache kam).
Band 6 findet nun in fast allen Belangen in New York statt, etwas, was mich Anfangs skeptisch stimmte. Die Story um New York, das Flitzen oder die Rose waren zwar alles immer interessante Aspekte, doch konnten sie mich nie so packen, wie es die Geschichten innerhalb der anderen Welten taten, wo King seiner Fantasie freien Lauf lassen konnte.

Nach den verwirrenden, aber interessanten Ereignissen am Ende von Band 5 ist auch "Susannah" sehr interessant geraten. Der Konflikt zwischen Mia und Susannah wird haargenau dargestellt, wie man es von King erwartet, jedoch sind diese Auseinandersetzungen weit interessanter als es noch die von Odetta und Detta in "Drei" waren. Vor allem gegen Mitte des Buches erfährt man mehr über die Welt um Donnerschlag und Fedic und erhält weitere interessante Hintergrundinfos zum scharlachroten König, sowie den Wölfen und der Welt jenseits der Calla. "Susannah" baut dadurch fast durchgehend eine sehr bedrohliche Atmospähre auf, was mir sehr gefallen hat. Weiterhin liest sich der Roman zu 2/3 sehr flüssig.

Doch gibt es auch in "Susannah" Längen, vor allem gegen Ende, die aufgrund der "geringen" Seitenanzahl stärker ins Gewicht fallen. Nachdem eigentlich alles geklärt ist, über viele interessante Dinge palavert und auch ein wenig geschossen wurde, fängt King an den Showdown immer weiter hinauszuzögern. Sich selbst schließlich in die Geschichte einzugliedern fand ich in "Susannah" noch sehr unpassend, was sich aber mit "Der Turm" ändert. Man wartet schließlich gespannt auf das Ende und wird urplötzlich enttäuscht, als King das Buch beinahe mitten im Satz einfach beendet.

King hat in "Susannah" nocheinmal alle Schachfiguren platziert, liefert ein paar nette Hintergrundinfos zum Turm, dem scharlachroten König, Fedic, den Wölfen und Donnerschlag. Die vielen Mia/Susannah-szenen sind zum Großteil interessant und flüssig, genauso wie die kompletten ersten 2/3 des Buches. Dann aber fängt King an das Ende immer weiter zu ziehen, viele Dinge kommen einem hinausgezögert vor und wenn es schließlich kurz vor dem Showdown steht, bricht King einfach ab.
Man merkt vor allem an "Susannah" und "Der Turm", dass King die Bände 5 - 7 am Stück geschrieben hat, sonst hätte er Band 6 nicht so unbefriedigend enden lassen.

Am Ende muss man feststellen, dass "Susannah" kaum mehr als eine Einführung zu Band 7 ist. Diese ist zwar interessant und flüssig, bietet jedoch noch weniger Inhalt als "Schwarz" (und das bei knapp 150 Seiten mehr). In Band 6 werden vor allem nochmal die Nebenplots angesprochen, so dass man die Großen Ereignisse dann in Band 7 beenden kann. Dies lässt "Susannah" noch mehr als Nebenwerk zu Band 7 erscheinen, doch King versteht es, dass alles interessant zu machen. Nur das letzte Drittel des Buches wird dann so sehr gezogen, dass es am Ende schon nervt. Vom urplötzlichen Ende ganz zu schweigen.

Wie auch immer. Nun kann man sich auf "Der Turm" einstellen, auf das große Finale. Keine der 7 Bücher sind so sehr verwoben wie Band 6 und 7. "Susannah" verkommt daher leider zu einer Einleitung, die als eigenes Buch (als das man es nunmal auch liest) überhaupt nicht bestehen kann.

Trotzdem: Ich werde King sehr gerne bei der letzten Etappe begleiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2011
Ich bin ja schon lange ein Anhänger des dunklen Turms! Mir haben nur noch 2 Bände gefehlt und jetzt ist es nur noch einer. Ich liebe den Geschichtenaufbau, doch war ich von diesem Band nicht ganz so hingerissen wie von den letzten. Vielleicht war es die übersteigerte Erwartungshaltung, oder die Story war einfach nicht auf dem Höhepunkt wie ich es mir gewünscht hätte' aber so gut hat es mir einfach nicht gefallen.
Ich fühlte mich oft sehr verwirrt in diesem Buch. Der Anfang war natürlich etwas holperig, weil es schon lange her ist, das ich Band 5 gelesen hab, das bekrittele ich hier auch nicht, aber dieses holpern ging die ganze Zeit fort. Oft wusste nicht welche Zeit jetzt ist und es sprang nicht viel hin und her, aber jeder Zeitsprung verwirrte mich.
Ich hatte große Sorge vor dem Aufeinandertreffen von Roland und King persönlich, diese Stelle war aber gar nicht so dämlich wie ich befürchtet hatte. Eher klang sie ehrlich, als hätte King wirklich mal mit Roland gesprochen und wisse genau wie man sich fühlt wenn auf einmal das eigene Geschöpf einem gegenübersteht. Es war eher die Story um dieses Treffen herum um Susannah, die ja auch Namensgeberin dieses Romans ist. Ich habe ansich sehr große Probleme mit diesem Charakter, schon seit sie auf getaucht ist, das sie immer für mich der Pol der Verwirrungen ist, aber das gipfelt in diesem Buch einfach. Ich hoffe das Band 7 mich nicht mit so einem Fragezeichen zurück lässt, denn am Ende vom Buch hatte ich kein gutes Gefühl. Noch schiebe ich diese Verwirrung, aber auf den Cliffhänger. Dieses Buch ist der letzte Band vor der großen Vollendung und ich hoffe das es deswegen einfach etwas schwächelt.

Fazit:
Nicht ganz so gelungener Turm-Roman, doch trotzdem immer noch auf hohem Niveau. Macht sehr viel Appetitt auf den letzten Band! 4 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ähnlich wie es den Autor gepackt zu haben scheint, sein gewaltiges Epos zu beenden, folgt auch der Leser im sechsten und vorletzten Teil des Zyklus wie elektrisiert der Geschichte des Quartetts um den Revolvermann Roland.

Nachdem die Freunde sich als Roboter entpuppende Wolfsmänner geschlagen haben, entkommt ihnen die von einem Dämon geschwängerte Susannah/Mia durch eine Tür, die nach New York führt. Die Freunde versuchen, ihr zu folgen. Dabei geraten Roland und Jake in einen Hinterhalt. Sie entkommen ihren Mördern und wenden sich schließlich an ihren Schöpfer, den Autor Stephen King. Während dessen verfolgen Jake, Oy und Callaghan die hochschwangere Susannah alias Mia, die von den dunklen Mächten gezwungen wird, ihren Sohn auszuliefern. Gerade als die Retter versuchen, in den Unterschlupf der Unterweltler einzudringen und Mia Rolands Sohn gebärt, der ihn letztlich töten soll, also genau im spannendsten Moment, endet der Band und bringt den Leser um den Genuss des Showdowns. Clever, clever, Stevie!

In angehängten persönlichen Tagebuchauszügen lässt King keinen Zweifel daran, dass er seit dreißig Jahren an 'Der dunkle Turm' denkt und gelegentlich stoßweise arbeitet, wobei er das Werk zwischenzeitlich sogar völlig aus den Augen verloren hat.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2004
Für dieses Buch muss ich einfach 5 Sterne geben. Ich bin ein großer Fan der Reihe des dunklen Turms und muss sagen: Wieder ein Buch das diesen Zyklus einzigartig macht. Die Behauptung mancher Leute, der Band wäre noch langweiliger als Wolfsmond kann ich nur als falsch zurückweisen. Meiner Meinung nach ist Susannah genau wie Wolfsmond ein absolutes Meisterwerk. Kann man denn erwarten bei einer Buchreihe aus 7 Bänden und guten 7500 Seiten nur Action geboten zu bekommen? Susannah ist mehr als Vorbereitung für das große Finale gedacht. Und das King sich in seinem Buch selbst eingebaut hat finde ich schlichtweg genial. Schließlich hat sich ein so erfolgreicher Autor eine kleine Schlüsselrolle in seinem Lebenswerk auch verdient oder nicht? Wie gesagt finde ich Susannah kein bisschen langweilig. Man erfährt viele interssante Dinge über den Turm und den scharlachroten König
und bekommt dabei noch einiges an spannenden Gefechten wie der Hinterhalt von Andolinis Leuten auf Roland und Eddie.
Ein wirklich würdiger Band des großen Zyklus. Absolut kaufenswert.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die "Dunkle Turm"-Reihe ist so vollkommen anders als alles, was man sonst von King gewohnt ist, und zugleich ist alles, was King geschrieben hat, in gewisser Weise ein Teil der Turm-Saga. Dies wird wie in noch keinem der anderen Turm-Bücher in diesem 6. Band deutlich.
King entführt das Ka-Tet in 'unsere' Welt. Susanna-Mia, zweigespalten und Schwanger mit dem Kind von... aber nein, das wäre zuviel verraten, nun, diese Vielzahl von Charaktären in einer Person fordert alles, was Kings Stärke ist: Die Charakterisierung seiner Charaktäre. Und er spielt seine Begabung in diesem Gebiet im vollen Umfang aus. Die Reise geht auch für die anderen weiter, für Jake, Oy und den gefallenen Priester, für Roland und Eddie, es tauchen Charaktäre aus anderen Büchern und Kurzgeschichten aus Kings Lebenswerk auf und verschwinden wieder, und vor allem: King selbst wird zu einem Charakter, fern aller Gott- oder Übermachtsphantasien, die manch einer am Ende des letzten Buches befürchtet haben mag. Er selbst ist nur ein weiterer Balken, ein Spielball in diesem Ziehen und Lenken des Ka.
Durch diesen Schachzug (und einem fiktiven Tagebuchauszug über die Entstehung der Dunklen-Turm-Saga am Ende des Romans) verschmelzen und dividieren sich Realität und Wirklichkeit fast schmerzhaft im Kopf des Lesers. Der Roman entwicket eine erschreckende Lebendigkeit, ein beängstigend WIRKLICHES Gefühl, was zugleich wieder durch ein entscheidendes Detail zunichte gemacht wird, welches in der Biographie des Charakters King auftaucht und nicht übereinstimmen kann mit dem King, der dieses Buch schreibt.
Diese innere Zerrissenheit, dieses Spiel der Gegensätze, zwischen Susannah und Mia, Realität und Fiktion, King und dem Charakter King, sie macht die unglaubliche Faszination aus, die dieser Band auf mich ausübt. Ganz zu schweigen von dem wunderschönen und so wahren Einblick in das Wesen des Schreibens, der ein Schriftstellerherz wie das meine besonders anrührt.
Die wahre Größe und Stärke dieses Buches, der ganzen Reihe, wird sich erst mit dem letzten Band entscheiden (der Gottlob in ein paar Monaten erhältlich sein wird... das Ende ist ein so nervenzerfressend spannendes wie seinerzeit das Rätselraten mit Blaine), und ungeduldigen Naturen sei ans Herz gelegt, diesen Roman erst zu beenden, wenn sie dem letzten Band habhaft werden können. Für sich genommen ist "Susannah" eines der stärksten Bände des Dunklen Turms, wenn auch so ganz anders als die anderen Bücher.
Und es sei noch einmal betont: Neulinge in der Welt des Dunklen Turmes sollten mit dem ersten Band beginnen (Schwarz) und Buch für Buch dem Pfad zum Turm folgen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2005
Glaubt man dem im "Tagebuch" im Anhang, so hatte King selbst einige Zweifel bezüglich des Plots: "Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Story den Bach runtergeht, wenn in einem langen Buch eine Frau schwanger wird und niemand weiß, wer der Vater ist."
Understatement groß-groß. Was will man vor der sechsten Etappe auf dem Weg zum Dunklen Turm erwarten? Dass sich irgendjemand einen Marsriegel in den Mund steckt und mit der Welt der zufrieden ist? (Besser, man rechnet auch damit :-))
Die Wahrheit ist: Der Turm ist die Wahrheit. Der Leser will etwas erfahren über die Rätsel dieser Welt. Zeugung und Geburt sind uratlte mythologische Themen. Und dies ist nun das Thema von Susannah.
Susannah gewinnt weiter an Konturen. Für mich ist sie der zweite Revolvermann.
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31 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2004
Nachdem "Wolfsmond" zwar spannend und gut, aber ein bisschen langatmig war, ist mit "Susannah" wieder eine richtige spannende "Turm-Folge" erschienen.
Die Geschichte der Suche des Ka-Tet nach dem Dunklen Turm und nun auch nach Susannah setzt nahtlos an "Wolfsmond" an. Tempo- und risikoreich geht die Geschichte weiter und nimmt uns sowohl mit Susannah und Mia als auch mit Roland und Eddie und Jake und Callahan mit.
Gut gefallen hat mir Susannahs Part. Stephen King erzählt eindrücklich von den verschiedenen Persönlichkeiten die in Susannah sind und jede wie es ihr beliebt, die Kontrolle über Susannahs Körper übernehmen können. Zum ersten Mal wird klar, was denn mit einer Persönlichkeit passiert, wenn die andere das Ruder führt. Sehr eindrücklich, überzeugend und wunderbar beschrieben sind die Zwiegespräche Mias und Susannahs sowie die Gründe ihres Handelns, dass sie sich gegenseitig erklären. So erfährt Susannah viele wichtige Dinge über den Scharlachroten König und dessen Schergen sowie darüber, wer denn nun der Vater des kleinen Kerls ist.
Roland und Eddie hingegen stossen beim Versuch, die Rose zu retten auf andere Probleme und unerwartete Hilfe. Wieder werden die beiden Männer eindrücklich beschrieben. Vor alle Eddie, der immer mehr zum Revolvermann wird, ist sehr beeindruckend. Aber auch Roland, der in einer Welt landet, die seiner so fremd ist ist weiterhin grossartig.
Jake und Callahan hingegen werden nach New York verschlagen und ihnen gebührt die schwierige Aufgabe, Susannah zu finden und zu retten. Werden sie rechtzeitig kommen?
Eine wundervolle Fortsetzung der Saga vom Dunklen Turm. Jedem Fan kann ich sie nur ans Herz legen.
Ich selber freue und fürchte mich vor dem nächsten und letzten Teil. Dann soll die Saga einfach vorbei sein....?
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am 21. November 2009
Nachdem ich für das (eher zähe) "Wolfsmond" eine gefühlte halbe Ewigkeit gebraucht hatte, und zwar über eine Woche, war ich mit "Susannah" ratzfatz durch, in nur drei Tagen - da dürfte allerdings auch die Seitenanzahl mitgespielt haben, denn die ist knapp halb so groß wie noch bei "Wolfsmond"

Doch stimmt denn auch die Qualität?

Um Entwarnung im Vergleich zum Vorgänger zu geben: Ja, das tut sie. King hat sich endlich wieder Mühe gegeben, die Kampfszenen sind hervorragend, der Mia/Susannah-Konflikt ist perfekt inszeniert und unterhält sehr lange, die Spannung steigert sich bis ins Unermessliche, bis man bei Seite 461 umblättert - ein neues Kapitel erwartend - und nur noch Sai Kings "Koda" vorfindet.
Der gute Mann versteht es einfach, an der falschen Stelle aufzuhören.
(im Ernst, ich mag ein großer Fan seiner Geschichten sein, aber Sagen scheinen ihm etwas weniger zu liegen als Einzelgeschichten - dies war übrigens auch schon bei den frühren DT-Büchern zu erkennen)

Zu dem Kritikpunkt mit dem extrem abrupten Ende gesellt sich dann auch die meines Erachtens absolut unnötige Einbindung Kings selber im Mittelteil. Wollten wir wirklich alle wissen, wann er seinen Sohn aus der Schule abholt?

Eine kleine Anmerkung hätte ich auch zum Titel: Dieser ist etwas ungenau übersetzt, "Song of Susannah", wie der englische Originaltitel heißt, erklärt nämlich sowohl die Strophen-Überkapitel-Verteilung als auch Kings Aussage auf der Mitte der Seite 357:
"[...]Aber auch Sie müssen horchen. Auf ihr Lied."
"Wessen?"
"Susannahs. [...]"

Wenn man den Originaltitel nicht kennt, tappt man bei der Kapiteleinteilung und dem Zitat eben etwas im Dunkeln, was aber eigentlich kein wirklich wichtiger Kritikpunkt ist.

Deshalb bekommt "Susannah" verdiente 4 Sterne - und ich muss jetzt eine Weile auf "Der Turm" warten ;-(
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2004
Susannah hat mich positiv überrascht. Nachdem der Western-Stil von Wolfsmond nicht so ganz mein Geschmack war, habe ich mich gefreut, im neuen Roman wieder einmal von unserem Ka-Tet in unserer Welt zu lesen - obwohl die Handlung ja mittlerweile soweit vorangeschritten ist, dass klar ist, dass es sich auch bei diesem Amerika nicht um "unsere" Welt handelt, denn schließlich ist ein gewisser Stephen King bei uns noch am Leben :-). Ich möchte die Handlung getrennt vom Stil beurteilen. Bei letzterem ist King meiner Meinung nach nachlässiger geworden (obwohl das natürlich auch zu einem Gutteil an der Übersetzung liegt!). Sprachlich war das schwarze Haus für mich eindeutig der Höhepunkt seit einigen Romanen. Susannah wirkt teilweise lieblos geschrieben, und das Kapitel "Der Schriftsteller" liest sich wie ein Schüleraufsatz. An anderen Stellen tritt Kings Sprachgefühl dann jedoch beruhigenderweise wieder voll zu Tage. Bei der Entwicklung der Handlung wurde ich doch positiv überrascht. Eigentlich hat mich die Idee, dass King selbst in der Welt des Turms vorkommen wird, ziemlich verärgert. Der negative Höhepunkt, der hart am billigen Klamauk vorbeiging, waren in Wolfsmond die Hinweise auf Harry Potter. Eigentlich hat mir die Idee, dass "unsere richtige" Welt mit Roland zu tun hat, also gar nicht gefallen. Ich möchte mir nämlich nicht vorstellen, dass Roland tatsächlich nur eine Romanfigur ist. Das ist dann irgendwie so enttäuschend wie Matrix 3. Aber nach Susannah sehe ich es anders: Ich denke jetzt, dass die Handlung, so wie sie nun ist, sehr gut passt. Natürlich ist es für viele enttäuschend, wenn eine große, komplexe Welterklärung, die in den ersten paar Romanen noch geheimnisvoll ist und viel Stoff zum Spekulieren läßt, im Laufe der Geschichte immer mehr einer Auflösung entgegendrängt; schließlich hat man sich die Welt des Revolvermannes schon selbst im Kopf eingerichtet. Aber wenn die Geschichte ein Ende haben soll, muss King natürlich in den letzten Bänden sich für eine Erklärung bzw. Auflösung entscheiden. Ich kann mit King als Figur im Roman nun leben, weil es ja nicht so ist, dass der Roman-King im wortwörtlichen Sinn den Revolvermann geschaffen hat. Vielmehr hat er die Geschichte des Ka-Tets aufgezeichnet. Man kann beruhigt sein und so wie bisher an die Realität des Revolvermannes glauben. Roland lebt nicht, weil ein Schriftsteller in irgendeinem Amerika ein Buch geschrieben hat, sondern der Schriftsteller hat die Geschichte geschrieben, weil es den Revolvermann gibt - einige Welten entfernt sozusagen. Die große Welterklärung, die King mit seiner Geschichte anbietet, ist für mich nach wie vor faszinierend. Mir gefällt die Vorstellung, dass unzählige Welten um eine Achse, um einen Turm vielleicht, kreisen. Auch die Idee mit dem World-Trade-Center finde ich extrem gut. Ist die Schwarze Dreizehn vielleicht eine pervertierte Ausgabe des Talisman unseres alten Bekannten Travelling Jack? Ich hoffe, dass der letzte Teil viele Überraschungen mit sich bringt, ich würde z.B. gerne Ted Brautigan treffen.
Zusammenfassend meine Meinung über Susannah: Stilistisch sehr ambivalent, teils schlecht und einfallslos, teils brilliant und mit "Eintauchfaktor"; handlungsmässig geht es für mich in die richtige Richtung. Ich bin noch immer auf den Turm gespannt und freue mich darauf, gemeinsam mit Roland (sollte er dann noch leben) das geheimnisvolle Zimmer zu betreten und zu sehen, ob es tatsächlich leer ist.
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