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78 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Traumbuch ....
Wer wirklich wissen möchte, wie das Leben in einer ostdeutschen Familie aussah, die nicht in dem schon so typischen OST-Klischee lebte - der soll dieses wunderbare Buch lesen.
Ein Buch zum Weinen, zum Lachen - es berührt einen zutiefst mit welcher Achtsamkeit, Wertschätzung und auch liebevoller Kritik der Enkel und Sohn Maxim Leo das Leben seiner...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Bücherfan13

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittel
In Rezensionen wurden Worte wie "Schmachtfetzen", "kitschig", "weinerlicher Käse" und schlimmere geschrieben. Ganz kann ich mich diesen Meinungen nicht entziehen. Gut, wem diese Art von pilcherähnlichem Mainstream zusagt...Eine typische Ost-Familie dürfte hier von Maxim Leo nicht beschrieben worden sein. Sicher gab es auch derart...
Vor 16 Monaten von Werners Grüner veröffentlicht


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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittel, 1. Februar 2014
In Rezensionen wurden Worte wie "Schmachtfetzen", "kitschig", "weinerlicher Käse" und schlimmere geschrieben. Ganz kann ich mich diesen Meinungen nicht entziehen. Gut, wem diese Art von pilcherähnlichem Mainstream zusagt...Eine typische Ost-Familie dürfte hier von Maxim Leo nicht beschrieben worden sein. Sicher gab es auch derart Superrote. Ich habe keine kennen gelernt, obwohl ihr Bevölkerungsanteil angeblich 30% betrug. Eine Familie, die die GANZE Härte des DDR-Wohlstands erfährt wird in dem Abenteuer-Roman, "Der fingierte Ausbruch", beschrieben. Auf diesen treffen oben genannte Adjektive absolut nicht zu.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Sterne...., 17. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sagenhaft gutgeschriebene Story über die ostdeutsche Familie des Autors. Sehr authentisch, die Charakteren brillant beschrieben. Eine Lesegenuß. Das Leben in der DDR hat für mich jetzt ein Gesicht. 10 *********
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach hervorragend!, 24. Juli 2012
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gerissen und ich habe es fast in einem Zug durchgelesen. Maxim Leo schafft es ganz wunderbar, seine Familie und deren Geschichte für den Leser lebendig werden zu lassen. Besonders mitreißend sind die Rückblicke auf die Geschichte des Großvaters, der in der französischen Résistance tätig war. Man liest ganz atemlos mit, man fiebert mit, man ist einfach dabei. Das Alltagsleben der Eltern in der DDR ist nicht ganz so dramatisch, aber deshalb noch lange nicht weniger lebenswert. Auch hier bietet der eingängige Schreibstil direkten Zugang zur Geschichte, man erfährt interessante Hintergründe (zB die Zensur bei der Zeitung - man wußte, daß es Zensur gab, aber diees Weitreichende war mir zumindest neu). Maxim Leo schafft es auch, die Motivation seiner Eltern gut zu erklären, die innere Zerissenheit und der schmerzhafte Prozeß der inneren Ablösung von der DDR, sowie die Gedankenwelt der Großeltern, deren ehrlichem Glauben an das System und das Land, welches sie mit aufgebaut haben.

Selten (wenn überhaupt) wurden so vielfältige Lebensgeschichten aus der DDR in einem Buch berichtet, und dies auf so lesenswerte Weise. Einziges kleines Manko: ein wenig mehr von den Alltagserfahrungen der Eltern und auch von Maxim Leo selbst wäre spannend gewesen, an manchen Stellen hätte ich mich über ausführlichere Berichte doch sehr gefreut. Ich will mehr von Leo lesen!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erzählweise wird der Geschichte nicht gerecht, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Haltet euer Herz bereit: Eine ostdeutsche Familiengeschichte (Kindle Edition)
Die Geschichte der Familie Leo ist wirklich spannend und interessant, insbesondere die Schicksale von Gerhard und seinem Vater Wilhelm haben mich berührt. Warum ich trotzdem nur 3 Sterne vergebe, liegt an dem unerträglichen Stil des Ich-Erzählers.

Maxim Leo schreibt normalerweise Kolumnen bzw. die Seite 3 bei der Berliner Zeitung. Sein Stil erinnert an Alexander Osang, nur ohne jeden Witz (obwohl dies auf dem Cover behauptet wird). Das Distanzierte ist bei einer Zeitung natürlich ein Muss, für eine Familienchronik empfand ich es als fehl am Platz – diese Eiseskälte, die einem aus diesem Buch entgegenschlägt! Bei mir entstand schon auf den ersten Seiten das Gefühl, dass sich hier jemand auf Kosten seiner Familienmitglieder profilieren möchte, denn man spürt keine Liebe in seinen Beschreibungen.

In einer Rezension las ich, dass Anne so naiv gewesen sei … ich finde Maxim Leo mindestens genauso naiv, wenn er glaubt, dass Polit-Journalisten heute alles veröffentlichen können, was sie möchten, und sich nicht dem Mainstream anpassen müssen. Überhaupt ist mir nicht klar geworden, was für ein Mensch dieser Maxim Leo ist. Das war vermutlich auch seine Absicht. Auf jeden Fall erscheinen mir seine Taten klein im Vergleich zu denen seiner Großväter. Schade, dass sich kein würdigerer Chronist dieses Stoffes angenommen hat!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Zeitportrait, 10. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gibt einen guten Einblick in das Lebensgefühl von drei Generationen DDR und ist außerdem sehr spannend und in schönem Stil geschrieben. Der Titel ist Programm.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen berührend, 9. Mai 2012
ein buch, das, so meine einschätzung, die verhältnisse in der DDR recht gut beschreibt. ohne ossi-nostalgie, wie sie sich in den letzten jahren nicht nur in der literatur breitgemacht hat, wird hier der werdegang einer familie, deren einer grossvater einer der gründervater des gesellschaftlichen versuches DDR war, und deren fortschreitende entfremdung von diesem staat beschrieben. dabei geht es zwar recht emotional zu, wie das bei einer familiengeschichte unvermeidlich ist, allerdings wird, so hatte ich den eindruck, auf beschönigung und heroisierung durchgehend verzichtet. der ich-erzähler, leo maxim, schont dabei auch sich selbst nicht.

als österreicher kannte ich vom osten die tschechoslowakei und und ungarn besser, von der DDR kannte ich nur ost-berlin, und mein eindruck deckt sich mit dem von leo maxim: wenn man von westen nach dem osten fuhr, war einem, als wäre plötzlich die farbe abgeschafft worden.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 11. Mai 2011
Es gibt wohl kein Buch, das den Lebensalltag in einer typischen DDR-Familie so hervorragend beschreibt wie "Haltet euer Herz bereit". Es sollte Pflichtlektüre in den deutschen Schulen werden - in Ost und West. Wenn das nicht geht, muss es unbedingt ins Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen werden... Danke, Maxim Leo!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstaunlich!, 23. Februar 2014
Ich habe eine Rezension von dieser Biographie gelesen, die mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Die Rezension in 'The London Review of Books' scheint mir im Nachhinein recht eigenartig. Wie auch immer, eine erschütternde biographische Erzählung, die Ich jeder/m Germanisten nur empfehlen kann, um von der/dem allgemein interessierten Leserin/Leser ganz zu schweigen.
Wer wissen will, wie es um die DDR wirklich beschaffen war, der soll dieses Buch sofort in die Hand nehmen!
Richard McDowell,
Rossall School,
Fleetwood,
England
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ach, was ist meine eigene Familie langweilig, 8. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was hat der Autor für eine Familiengeschichte! Wenn nur die Hälfte stimmt, bei autobiographischen Texten kann man ja nie ganz sicher sein, bin ich schwer beeindruckt: Der jüdische Urgroßvater gewann einen Prozess gegen Joseph Goebbels und musste dafür bitter im KZ Oranienburg büßen. Großvater I, als Mitglied dieser jüdischen Familie nach Frankreich geflohen, kämpfte im Zweiten Weltkrieg im Untergrund gegen die Wehrmacht und überlebte nur knapp einen Hinrichtungsversuch. Großvater II half, zurückgekehrt aus der Kriegsgefangenschaft, in der er Kameraden in Massengräbern bestatten musste, so tatkräftig mit beim Aufbau der DDR, dass er eine Wohnung in der prachtvollen Stalin-Allee, der heutigen Karl-Marx-Allee, zugewiesen bekam. Beide Großväter hofften, in der DDR Leid aus der Vergangenheit gegen einen neuen Glauben eintauschen zu können und verteidigten diese neue Religion auch innerhalb der Familie bis an die Grenze des Zumutbaren.

Der Vater des Autors, eine Generation weiter und schon einer kritischerer Geist, "Es ist dumm und manchmal sogar gefährlich, immer das zu machen, was alle machen, weil man dann ja gar nicht selber leben muss", suchte sich in der DDR seine Freiräume und verdiente sein Geld als selbstständiger Grafiker, "an seinem Schreibtisch war alles so, wie er es wollte."

Der Autor selbst demonstrierte am 7. Oktober 1989 auf dem Alexanderplatz gegen den Staat der Großväter für die Freiheit und wurde dafür am nächsten Tag verhaftet. Eine lange angstvolle Nacht musste er das Stehen in einem Garagenhof erdulden. Nur der Blick in den Nacken des Vordermanns war erlaubt, der Blick zum Boden verboten. "Mein Vordermann hat braune Haare und trägt eine dunkelblaue Jacke. Ich weiß bis heute nicht, wie sein Gesicht aussieht." Am nächsten Tag ließ der wankende Staat die Festgenommenen ziehen.

Maxim Leo erzählt anschaulich und mitreißend, wie die DDR sich von Generation zu Generation zersetzte. "Ein Staat, in dem schon Kinder auf dem Spielplatz Flucht in den Westen spielen, hat einfach keine Zukunft."

Eins der besten Bücher zur ostdeutschen Geschichte!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und interessant, 21. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch die Schilderung seiner Familiengeschichte gelingt es dem Autor, wichtige Hintergründe der deutsche Geschichte seit den dreißiger Jahren aus der Alltagssicht zu beschreiben.
Dabei kommt ihm zugute, dass sich sich in seiner Familie wichtige Entwicklungslinien der deutschen Gesellschaft kreuzen.
Ohne Beschönigung und ohne Verteufelung stellt er Ursprünge der DDR und das Scheitern ihrer Machthaber dar.

Auch wenn Max Leo quasi in einer privilegierten Familie aufwuchs, decken sich seine Schilderungen des DDR-Alltags bis hin zu den innerfamiliären Konflikten mit meinen eigenen Erfahrungen.
Der zurückhaltende, ehrliche und witzige Ton des Autors hat mir beim Lesen großes Vergnügen bereitet.
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