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71 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Traumbuch ....
Wer wirklich wissen möchte, wie das Leben in einer ostdeutschen Familie aussah, die nicht in dem schon so typischen OST-Klischee lebte - der soll dieses wunderbare Buch lesen.
Ein Buch zum Weinen, zum Lachen - es berührt einen zutiefst mit welcher Achtsamkeit, Wertschätzung und auch liebevoller Kritik der Enkel und Sohn Maxim Leo das Leben seiner...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Sitopotika

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mittel
In Rezensionen wurden Worte wie "Schmachtfetzen", "kitschig", "weinerlicher Käse" und schlimmere geschrieben. Ganz kann ich mich diesen Meinungen nicht entziehen. Gut, wem diese Art von pilcherähnlichem Mainstream zusagt...Eine typische Ost-Familie dürfte hier von Maxim Leo nicht beschrieben worden sein. Sicher gab es auch derart...
Vor 5 Monaten von Werners Grüner veröffentlicht


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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und interessant, 21. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch die Schilderung seiner Familiengeschichte gelingt es dem Autor, wichtige Hintergründe der deutsche Geschichte seit den dreißiger Jahren aus der Alltagssicht zu beschreiben.
Dabei kommt ihm zugute, dass sich sich in seiner Familie wichtige Entwicklungslinien der deutschen Gesellschaft kreuzen.
Ohne Beschönigung und ohne Verteufelung stellt er Ursprünge der DDR und das Scheitern ihrer Machthaber dar.

Auch wenn Max Leo quasi in einer privilegierten Familie aufwuchs, decken sich seine Schilderungen des DDR-Alltags bis hin zu den innerfamiliären Konflikten mit meinen eigenen Erfahrungen.
Der zurückhaltende, ehrliche und witzige Ton des Autors hat mir beim Lesen großes Vergnügen bereitet.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Sterne...., 17. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sagenhaft gutgeschriebene Story über die ostdeutsche Familie des Autors. Sehr authentisch, die Charakteren brillant beschrieben. Eine Lesegenuß. Das Leben in der DDR hat für mich jetzt ein Gesicht. 10 *********
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Zeitportrait, 10. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gibt einen guten Einblick in das Lebensgefühl von drei Generationen DDR und ist außerdem sehr spannend und in schönem Stil geschrieben. Der Titel ist Programm.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 11. Mai 2011
Es gibt wohl kein Buch, das den Lebensalltag in einer typischen DDR-Familie so hervorragend beschreibt wie "Haltet euer Herz bereit". Es sollte Pflichtlektüre in den deutschen Schulen werden - in Ost und West. Wenn das nicht geht, muss es unbedingt ins Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen werden... Danke, Maxim Leo!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach hervorragend!, 24. Juli 2012
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gerissen und ich habe es fast in einem Zug durchgelesen. Maxim Leo schafft es ganz wunderbar, seine Familie und deren Geschichte für den Leser lebendig werden zu lassen. Besonders mitreißend sind die Rückblicke auf die Geschichte des Großvaters, der in der französischen Résistance tätig war. Man liest ganz atemlos mit, man fiebert mit, man ist einfach dabei. Das Alltagsleben der Eltern in der DDR ist nicht ganz so dramatisch, aber deshalb noch lange nicht weniger lebenswert. Auch hier bietet der eingängige Schreibstil direkten Zugang zur Geschichte, man erfährt interessante Hintergründe (zB die Zensur bei der Zeitung - man wußte, daß es Zensur gab, aber diees Weitreichende war mir zumindest neu). Maxim Leo schafft es auch, die Motivation seiner Eltern gut zu erklären, die innere Zerissenheit und der schmerzhafte Prozeß der inneren Ablösung von der DDR, sowie die Gedankenwelt der Großeltern, deren ehrlichem Glauben an das System und das Land, welches sie mit aufgebaut haben.

Selten (wenn überhaupt) wurden so vielfältige Lebensgeschichten aus der DDR in einem Buch berichtet, und dies auf so lesenswerte Weise. Einziges kleines Manko: ein wenig mehr von den Alltagserfahrungen der Eltern und auch von Maxim Leo selbst wäre spannend gewesen, an manchen Stellen hätte ich mich über ausführlichere Berichte doch sehr gefreut. Ich will mehr von Leo lesen!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen berührend, 9. Mai 2012
ein buch, das, so meine einschätzung, die verhältnisse in der DDR recht gut beschreibt. ohne ossi-nostalgie, wie sie sich in den letzten jahren nicht nur in der literatur breitgemacht hat, wird hier der werdegang einer familie, deren einer grossvater einer der gründervater des gesellschaftlichen versuches DDR war, und deren fortschreitende entfremdung von diesem staat beschrieben. dabei geht es zwar recht emotional zu, wie das bei einer familiengeschichte unvermeidlich ist, allerdings wird, so hatte ich den eindruck, auf beschönigung und heroisierung durchgehend verzichtet. der ich-erzähler, leo maxim, schont dabei auch sich selbst nicht.

als österreicher kannte ich vom osten die tschechoslowakei und und ungarn besser, von der DDR kannte ich nur ost-berlin, und mein eindruck deckt sich mit dem von leo maxim: wenn man von westen nach dem osten fuhr, war einem, als wäre plötzlich die farbe abgeschafft worden.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr berührend, 5. Februar 2012
Diese Geschichte hat mich sehr beeindruckt.Der Autor schreibt sehr liebevoll und wertschätzend über seine Familie.Der Untertitel war für mich irritierend, da es keine typische ostdeutsche Familie ist,sondern eine sehr besondere.Schade, dass nicht noch mehr Fotos dabei waren.
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie man sich im Westen den Ossi so vorstellt..., 19. Juni 2013
...kann man besonders gut an den überwiegend positiven Bewertungen dieses Buches ablesen. Vermutlich wird die westdeutsche Leserin tatsächlich meinen, einen "authentischen" Einblick in das Leben in der DDR bekommen zu haben, so wie es "tatsächlich" war. Au contraire, Madame. Für mich ist das ein weinerlicher Käse eines privilegierten Jüngelchens aus einer superroten Funktionärsfamilie, das allenfalls im Jammern Besonderes leistet. Besonders bizarr (aber eigentlich auch amüsant): seine abgrundtief naive Mutter, die sich nicht genug darüber wundern kann, dass ihr Artikel über Pol Pot erst veröffentlicht wird, als es politisch opportun erscheint. Woraufhin etwas in ihr zerbricht. Knack.

Trash-Verlag und kitschiger Titel sollten eigentlich Warnung genug sein.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ostdeutsche Familiengeschichte - dieser Untertitel, 28. Mai 2013
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
stapelt tief: Denn diese Reportage über die eigene Familie des Verfassers umfasst die Geschichte von drei Generationen - sowohl des mütterlichen wie auch des väterlichen Zweiges, so dass in Wahrheit eine deutsche Familiengeschichte vorliegt. Es ist eine ungewöhnliche Familie - eine Familie von Schriftstellern und politisch Engagierten mütterlicherseits, eher eine Familie von Mitläufern und Opportunisten mütterlicherseits. Im Mittelpunkt steht der Großvater Gerhard, Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts, der als Jugendlicher in der Nazizeit miterleben musste, wie sein Vater zusammengeschlagen, verhaftet und nach Oranienburg verschleppt wurde. Nach dessen Rückkehr flieht die Familie nach Frankreich, wo sich Gerhard im 2. Weltkrieg der Resistance anschließt, gefangen, und gefoltert wird. Kurz vor der Hinrichtung wird er von einer Gruppe von Widerstandskämpfern befreit. Da ihm Kommunisten das Leben gerettet haben, schließt er sich ihrer Bewegung an. Nach dem Krieg ist Gerhard ein Journalist und wohl auch Geheimdienstmann in der DDR. Insoweit liegt keine typische DDR Familiengeschichte vor. Denn die Leos gehören zu den Privilegierten, so dass sich die Tochter Anne (ebenfalls eine Journalistin und später eine Historikerin) und ihr Mann Wolf gewisse vorsichtige Widerständigkeiten leisten können, die bei Anderen, über denen keine schützende Hand schwebte, vielleicht schwerwiegendere Folgen gehabt hätten. Und insoweit ist es dann doch auch eine ostdeutsche Familiengeschichte, weil über drei Generationen hin eine typische Entwicklung geschildert wird: von begeisterter Zuneigung der Großeltern-, über kritische Distanz der Eltern- bis zu gleichgültiger Ablehnung der Kindergeneration. Maxim der Sohn von Anne und Wolf ist ebenfalls Journalist. Er hat diese Familiengeschichte glänzend geschrieben und mit großer Zuneigung zu seinen Verwandten geschrieben (auch zu dem anderen Großvater, der in den 30ger Jahren ein Nazi und in den 50ger Jahren ein Stalinist war). Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an einem Tag voller Spannung und Rührung gelesen.
Diese Reportage ist gewissermaßen das positive Gegenstück zu Ruges Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichtes", die eine Familie in sehr ähnlicher Situation schildert, bei der aber die einzelnen Mitglieder nicht so liebevoll untereinander verflochten sind wie bei den Leos.
P.S. Im übrigen bin ich der Meinung, dass Amazon seine in Deutschland erzielten Umsätze auch hier versteuern sollte!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ach, was ist meine eigene Familie langweilig, 8. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was hat der Autor für eine Familiengeschichte! Wenn nur die Hälfte stimmt, bei autobiographischen Texten kann man ja nie ganz sicher sein, bin ich schwer beeindruckt: Der jüdische Urgroßvater gewann einen Prozess gegen Joseph Goebbels und musste dafür bitter im KZ Oranienburg büßen. Großvater I, als Mitglied dieser jüdischen Familie nach Frankreich geflohen, kämpfte im Zweiten Weltkrieg im Untergrund gegen die Wehrmacht und überlebte nur knapp einen Hinrichtungsversuch. Großvater II half, zurückgekehrt aus der Kriegsgefangenschaft, in der er Kameraden in Massengräbern bestatten musste, so tatkräftig mit beim Aufbau der DDR, dass er eine Wohnung in der prachtvollen Stalin-Allee, der heutigen Karl-Marx-Allee, zugewiesen bekam. Beide Großväter hofften, in der DDR Leid aus der Vergangenheit gegen einen neuen Glauben eintauschen zu können und verteidigten diese neue Religion auch innerhalb der Familie bis an die Grenze des Zumutbaren.

Der Vater des Autors, eine Generation weiter und schon einer kritischerer Geist, "Es ist dumm und manchmal sogar gefährlich, immer das zu machen, was alle machen, weil man dann ja gar nicht selber leben muss", suchte sich in der DDR seine Freiräume und verdiente sein Geld als selbstständiger Grafiker, "an seinem Schreibtisch war alles so, wie er es wollte."

Der Autor selbst demonstrierte am 7. Oktober 1989 auf dem Alexanderplatz gegen den Staat der Großväter für die Freiheit und wurde dafür am nächsten Tag verhaftet. Eine lange angstvolle Nacht musste er das Stehen in einem Garagenhof erdulden. Nur der Blick in den Nacken des Vordermanns war erlaubt, der Blick zum Boden verboten. "Mein Vordermann hat braune Haare und trägt eine dunkelblaue Jacke. Ich weiß bis heute nicht, wie sein Gesicht aussieht." Am nächsten Tag ließ der wankende Staat die Festgenommenen ziehen.

Maxim Leo erzählt anschaulich und mitreißend, wie die DDR sich von Generation zu Generation zersetzte. "Ein Staat, in dem schon Kinder auf dem Spielplatz Flucht in den Westen spielen, hat einfach keine Zukunft."

Eins der besten Bücher zur ostdeutschen Geschichte!
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