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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein "Krimi"
Ich mochte dieses Buch eigentlich nicht.
Trotzdem hat es mich nicht losgelassen.

Ich mag keine Krimis.
Egal ob sie in der Gegenwart, Zukunft oder eben in der Vergangenheit spielen. Und das Buch beginnt wie ein historischer Krimi. Je weiter man sich jedoch einliest, desto mehr kommt man drauf, dass "Das Mädchen und der Schwarze Tod" weit mehr ist...
Veröffentlicht am 17. Januar 2009 von C. Schwenniger

versus
2.0 von 5 Sternen Hat mich leider nicht gepackt...
Ich war froh, als ich das Buch aus der Hand legen konnte. Was lief da schief...

falscher Zeitpunkt, nicht mehr mein Genre? Der Klappentext hat mich auch getäuscht - ich bin immer davon ausgegangen, dass die Pest eine Hauptrolle in der Geschichte spielt und es dadurch dramatisch wird...

Ich fand die Geschichte so zäh. Hab mich allerdings wie...
Vor 19 Monaten von Frau Nikki veröffentlicht


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein "Krimi", 17. Januar 2009
Ich mochte dieses Buch eigentlich nicht.
Trotzdem hat es mich nicht losgelassen.

Ich mag keine Krimis.
Egal ob sie in der Gegenwart, Zukunft oder eben in der Vergangenheit spielen. Und das Buch beginnt wie ein historischer Krimi. Je weiter man sich jedoch einliest, desto mehr kommt man drauf, dass "Das Mädchen und der Schwarze Tod" weit mehr ist als ein historischer Krimi. Die Handlung führt in ein spätmittelalterliches Lübeck, dessen glanzvollste Tage als mächtige Hansestadt längst gezählt waren, welches morbide seines Schicksals in Zeiten der Pest harrt und von vergangener Glorie träumt.

Ich mag auch keine hanseatischen Fischköppe.
Dennoch zeichnet die Autorin die Protagonisten der Handlung mit viel Gespür und so ausdrucksstark, dass man sich kultur- und sozialhistorisch in die dargestellte Zeit vertieft und als Beobachter sich mitten in der Handlung findet, sich geradezu als Teil der Lübecker Gesellschaft jener Zeit wähnt.

Und dadurch gefällt das Szenario, auch wenn man weder Krimis, noch die spezifische hanseatische Kultur mag.
Rein technisch hat der Plot alle Ingredienzen für einen "Schema 08/15" historischen Roman: Etwas Gefühl, etwas Liebe und Erotik (erfreulicherweise sehr dezent!!), etwas Karriere, etwas Kunst (bemerkenswert interessant die detaillerten und schönen Schilderungen der sakralen Einrichtungen!), Heroismus und Strahlkraft versus Niedertracht und das abgrundtief Böse ...

Und doch ist dieses Buch anders.
Warum? Ich weiß nicht.

Vielleicht wegen der schönen Sprache der Autorin?
Wegen der klaren, logischen und (trotz ihrer Komplexität) nie unangenehm konstruiert wirkenden, fesselnden Handlung?
Wegen der gnadenlos hohen Ansprüche, welche die Autorin an ihre Protagonisten hat? Ohne dass diese kitschig-perfekte Helden oder unreflektiert üble Bösewichte sind?

Jedenfalls endet das Buch nicht versöhnlich, sondern geradezu aufwühlend: es hintelässt mich nachdenklich und animiert mich zur Reflexion über das Leben und den Tod. Ganz im Sinne des Totentanzes, welcher den schaurigen Hintergrund zu diesem Roman bildet.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Farbenprächtiger Historienkrimi, 2. August 2008
"Das Mädchen und der Schwarze Tod" bietet in ansprechender Qualität, was man billigerweise von einem historischen Roman erwarten kann: ein mit Pest und dem entstehenden Totentanz fulminanter Hintergrund, konstante Spannung, saubere Figurenführung (trotz des erstaunlich großen Personals bringt es eine Vielzahl von Charakteren auf ein liebevoll aufbereitetes Innenleben), viel Grusel, einige Lacher, eine Liebesgeschichte und tiefgehende Überlegungen über Leben und Tod, Loyalität und Eigensinn aus der Perspektive des 15. Jahrhunderts, das alles in flüssiger Sprache. Zahlreich und gewinnbringend einfließende Details aus Stadt-, Architektur und vor allem Kostümgeschichte offenbaren stupende Belesenheit seitens der Autorin. Wem die Protagonistin zu Beginn zu glatt erscheint, wird in späteren Teilen mit einigen interessanten Entwicklungen belohnt.

Auch, wenn es nicht mein bevorzugtes Genre ist, werde ich nach Falkenhagens nächstem Roman Ausschau halten. Ein Kritikpunkt geht an den Verlag: Die Druckerschwärze nicht nur der (klein geratenen) Illustrationen, sondern auch des Lauftextes und der Seitenzahlen färben zum Teil auf die gegenüberliegenden Seiten ab. Anstatt golden glänzender Lettern auf dem (hübschen) Einband wäre eine weniger lieblose Druckqualität angemessen gewesen.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der 'Lübecker Totentanz' oder Lübeck im Tanz mit dem Tod, 20. Juni 2008
Ein mitreißender Roman im mittelalterlichen Lübeck!

Lena Falkenhagen hat mit "Das Mädchen und der Schwarze Tod" einen historischen Erstling veröffentlicht, der seinesgleichen sucht. Teils Frauenschicksal, teils Krimi und teils Schauderroman flirtet der Roman immer wieder heftig mit dem Übernatürlichen, ohne dabei den Blick für das Wesentliche zu verlieren: Den Menschen, der mit seiner Wahl zwischen Gut und Böse steht.

In einer Zeit zwischen Pest und Seligkeit wird der junge Maler Bernt Notke beauftragt, einen Totentanz für die Marienkirche zu Lübeck anzufertigen, der den Menschen ihre Sterblichkeit vorhalten soll. Zeitgleich kommt die junge Kaufmannstochter Marike Pertzeval einer Verschwörung gegen ihren Vater auf die Spur. Ein merkwürdiger Flötenspieler scheint im Zentrum der Ereignisse zu stehen. Als sich aber eine Reihe von tödlichen Unglücksfällen zu einer Mordserie auswächst, scheint der leibhaftige Tod in Lübeck sein Unwesen zu treiben.
Marike und Bernt machen sich auf die Suche nach dem Schuldigen. Ist dies wirklich eine mystische Gestalt, die in den Gassen der Stadt wütet? Jeder Schritt bringt die beiden einerseits der Lösung näher, andererseits aber auch der Gefahr, selbst zu Opfern zu werden. Schließlich ahnt die junge Frau, dass einige der machtvollsten Familien der Stadt ein Spiel mit dem Tod spielen, wie es schrecklicher nicht sein könnte ... In diesem Augenblick erreicht die Pest die Stadt und trifft die Menschen, ohne zwischen Stand, Reichtum und Moral zu unterscheiden. Und Marike selbst steht im Auge des Sturms.

Lena Falkenhagen verwickelt ihre Charaktere in einen ganz eigenen Reigen, ihre eigene Interpretation des ‚Lübecker Totentanzes’. All das Streben und Hoffen, der Drang zu leben werden in dem Roman mit der gleichen Lebhaftigkeit dargestellt, wie die Morde, die einer nach dem anderen ein ganz eigenes Bild ergeben.
"'Ich bin oft bei den Hinrichtungen, um mich daran zu erinnern, wie schnell alles zu Ende sein kann. Es lässt einen wertschätzen, was einem das Leben bedeutet [...] Macht einen lebendig!'" (S. 271/72) In diesem Kontrast aus Leben, Tod und Leben nach dem Tod entsteht eine Sicht auf die Hansestadt Lübeck des 15. Jahrhundert, die beeindruckend recherchiert ist und ebenso einfühlsam wie spannend präsentiert wird. Die Stadt ersteht beim Lesen lebhaft vor dem geistigen Auge, und mit den Figuren und ihren Ängsten und Nöten identifiziert man sich bald so tief, dass man der Autorin die ein oder andere Gemeinheit fast Übel nehmen will.

Zumindest kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal damit angefangen hat.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Mittelalterkrimi, 28. Juli 2008
Dieses Buch ist ideal für die Urlaubstage, spannend und unterhaltsam und gleichzeitig auch noch informativ. Die Autorin schafft es, den Leser ohne Probleme ins Lübeck des 15. Jahrhunderts zu führen!
Durch eine klare Struktur ist die Geschichte sehr gut nachzuvollziehen und einfach zu lesen. Die Figuren finde ich recht glaubhaft - hier und da natürlich etwas romantisiert, aber was will man auch machen bei einem Roman?! Zudem gleicht sich das durch einen guten Überblick über das strickte Stände- und Geschlechterdenken zu der Zeit leicht wieder aus.
Wer nicht allzu komplizierte Krimis vor schön herausgearbeiteter historischer Kulisse mag, wird dieses Buch sicher mögen. Mir jedenfalls hat es sehr gut gefallen!
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5.0 von 5 Sternen top, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein sehr spannendes Buch - es macht Lust auf mehr!
Die Autorin versteht es, den Leser vom Anfang bis zum Schluss zu fesseln.
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2.0 von 5 Sternen Hat mich leider nicht gepackt..., 22. Dezember 2012
Ich war froh, als ich das Buch aus der Hand legen konnte. Was lief da schief...

falscher Zeitpunkt, nicht mehr mein Genre? Der Klappentext hat mich auch getäuscht - ich bin immer davon ausgegangen, dass die Pest eine Hauptrolle in der Geschichte spielt und es dadurch dramatisch wird...

Ich fand die Geschichte so zäh. Hab mich allerdings wie ein Terrier festgebissen. Ich bin halt kein Buchabrecher-Typ. Die Personen blieben irgendwie farblos, sonst habe ich ein schönes Kopfkino und stelle mir vor, wie die und die Figuren aussehen. Hier blieben sie konturenlos...

Schwierig fand ich auch die ellenlangen Kapitel, kaum Absätze.... ich mag gern die kurzen Brüche, um vielleicht Luft zu holen.... hier war ich kurz vor der Schnappatmung.

Ich will es nicht schlecht machen, die Meinungen scheinen auseinander zu gehen. Doch ich kann nur 2 Sterne geben.

Die Lichtermagd steht noch im Regal - daran werde ich mich ranwagen. Vielleicht klappt es dann besser.
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5.0 von 5 Sternen Am besten in Lübeck lesen, 5. August 2011
Der Totentanz in Lübeck ist ein Kunstwerk, das mich immer zutiefst berührt und fasziniert hat. Auch wenn nur wenig zu sehen ist, so wird vor Ort spürbar, wie sehr die Pest das gesellschaftliche Gefüge Europas verändert hat. Im Roman wird das Lübeck dieser Zeit lebendig und wenn man durch die Gassen der Altstadt schlendert, ist es, als ob ein Vorhang aufgeht zu einem Historienspektakel, bei dem die Geschichte, die ihre dramaturgischen Schwächen hat, in den Hintergrund tritt.
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4.0 von 5 Sternen Gelungenes Debut, 26. August 2010
Von 
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(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Lena Falkenhagen tummelt sich sonst als Redakteurin im Spiel "Das schwarze Auge", hat bereits einige Fantasyromane publiziert und hat mit "Das Mädchen und der schwarze Tod" ihren ersten historischen Roman veröffentlicht.

Die "Hauptfigur" ist hier eindeutig der Lübecker Totentanz in der Marienkirche von Lübeck, der im zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff auf Lübeck zerstört wurde. Der Tod tanzt auf dem Gemälde mit Vertretern aller Stände. Im Lübeck dieses Romans sterben Angehörige eben dieser Stände in der Reihenfolge, wie sie auf dem Gemälde abgebildet sind. Gleichzeitig spielt die Pest eine weitere Hauptrolle, denn sie ist es, die die Menschen genauso fürchten wie den Tod.

Da alle Toten aus dem Umfeld der Kaufmannstochter Marike Pertzeval stammen, macht diese sich mit dem Maler des Totentanzes Bernt Notke daran, den Täter zu entlarven.

"Das Mädchen und der schwarze Tod" ist m.E. ein gut ausgearbeitetes historisches Debut, mit interessanten Charakteren, plastischen Schilderungen und einigen unerwarteten Wendungen, aber auch mit einigen Längen und sprachlichen Anachronismen, die in einem mittelalterlichen Roman einfach ärgerlich sind - z.B. Notke, der seine Mutter als "tolle Frau" bezeichnet. "Toll" bedeutete zu damaligen Zeiten aber eben nicht "toll, klasse, prima" etc., sondern "wahnsinnig". Aus dem Zusammenhang geht hervor, dass Notke eben das aber nicht meint.

Ausserdem hat mich das Ende nicht 100%ig überzeugt. Denke aber, dass Frau Falkenhagen den Ausgang so gewählt hat, um noch Raum für (zumindest einen) Nachfolger zu haben.

Obwohl in Lübeck gut 70 Jahre nach Rungholt angesiedelt, ist Marike Pertzeval für zumindest in ihrem Debut noch keine Ernst zu nehmende Konkurrenz für den alten Bärbeisser und der Funke, dessen es für 5 Sterne bedurft hätte, ist nicht ganz übergesprungen. Aber vier Sterne für einen historischen Erstling sind doch auch nicht schlecht, oder ;-)?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht bloß Historienroman, 27. Juli 2009
Historische Romane kann man zumeist in verschiedene Gruppierungen aufteilen: Historische Krimis; historische Liebesromane; historische Abenteuer oder historische Mysthik-Thriller.
Dieses Buch hat von allem etwas.
Das würde mich normalerweise abschrecken und ich möchte den Autoren bei solchen Misch-Maschs zurufen."Entscheide dich!".
Nicht aber bei "das Mädchen und der schwarze Tod".
Das Buch hat von allem etwas, ohne seine Grundstimmung zu verlieren.
Es bindet eine Liebesgeschichte ein, ohne angeklebt zu wirken.
Es enthält übernatürliche Komponenten ohne unglaubwürdig zu werden.
Es beschreibt wie beiläufig historische Details zu Kleidung, Ernährung, Lebensumstände, ohne belehrend zu wirken, oder den Lesefluß zu stören.
Und dabei ist man die ganze Zeit mit der Hauptfigur unterwegs als wäre man "dabei".
Großartige Unterhaltung, mir fällt spontan kein Kritikpunkt ein (und das ist selten), daher... volle Punktzahl!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klasse Buch, 2. Mai 2009
Ein absolut geniales Buch mit spannender Handlung. Habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Handlung war zwar teilweise sehr absehbar, am Ende aber für mich doch enorm überraschend.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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Das Mädchen und der Schwarze Tod: Roman
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