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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Gewinne Zeit und du gewinnst Möglichkeiten!"
Zum Inhalt:

Als Melanie nach ihrem Sport nach Hause fährt, ist es eigentlich wie immer. Die Bahnschranke schließt sich gerade. Immer wieder beschleicht sie daraufhin die Angst. Das ist auch nicht verwunderlich, kamen doch ihre vier besten Freunde genau an dieser Bahnschranke um Leben. Ein Jahr ist das nun her und Melanie saß nur nicht mit im...
Vor 19 Monaten von ginnykatze veröffentlicht

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen An den Haaren herbeigezogen...
...ist der plot dieses Buches. Schade, denn der Stoff könnte etwas hergeben. Leider stellt sich das diffus-schwarze Grauen, das auf dem Klappentext angedeutet wird, im Laufe des Lesens nicht ein.

Zur Handlung: eine Reihe von Mädchen und Frauen verschwinden auf immer ähnliche Art und Weise des Nachts an einsamen Bahnübergängen in...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2009 von canadee-i-o


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Gewinne Zeit und du gewinnst Möglichkeiten!", 3. Juni 2013
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tief im Wald und unter der Erde: Thriller (Kindle Edition)
Zum Inhalt:

Als Melanie nach ihrem Sport nach Hause fährt, ist es eigentlich wie immer. Die Bahnschranke schließt sich gerade. Immer wieder beschleicht sie daraufhin die Angst. Das ist auch nicht verwunderlich, kamen doch ihre vier besten Freunde genau an dieser Bahnschranke um Leben. Ein Jahr ist das nun her und Melanie saß nur nicht mit im Auto, weil sie krank war. Nachdem der Zug durch ist, öffnet die Schranke sich aber nicht; denn um diese Zeit fahren gleich mehrere Züge nacheinander hier durch. Wieder hat sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Sie schaut zum nahen Waldrand und ist da nicht ein Schatten? Wie gebannt schaut sie immer wieder dort hin und tatsächlich irgendetwas nähert sich aus dem Dunkeln. Ist es ein Reh? Als dann der Zug heran donnert, ist Melanie kurz abgelenkt und plötzlich steht ein Mann neben ihrem Auto. Sie schreit und der dunkelgekleidete Mann haut auf die Frontscheibe. Dann gehen die Schranken hoch und sie rast davon. Glück gehabt? Zu Hause berichtet sie von ihrem fürchterlichen Erlebnis, aber ihre Eltern glauben ihr nicht, war sie doch durch den Tod ihrer Freunde lange Zeit extrem traumatisiert.

Jasmin ist bei ihrem Freund gewesen und kommt mit dem Fahrrad auf ihrem Rückweg genau an diese Schranke. Um 22 Uhr sollte sie zu Hause sein, sie erreicht ihr Zuhause aber nie.

Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter wird mit der Suche nach Jasmin beauftragt. Mit ihrem Team zusammen wird der ganze Waldrand abgesucht, aber es ist dunkel, dass ist der Vorteil, den der Täter für sich nutzen kann. So richtig will keiner glauben, dass Jasmin verschwunden ist; denn seitdem sie einen Freund hat, könnte es doch sein, dass sie einfach durchgebrannt ist. Die Ermittlungen führen auch zu nichts, ja: bis dann eine zweite Frau an einer nahegelegenen Schranke verschwindet.

Dann ist da noch der Mord im Freudenhaus, was auch nahe am Bahnsteig liegt. Seltsamerweise wird hier auch eine Prostituierte vermisst.

Gibt es hier einen Zusammenhang? Um dieses Rätsel zu lösen, wird der ganz große Polizeiapparat in Gang gesetzt, aber ist das nicht ein wenig übertrieben?

Wer nun wissen möchte, wie die losen Fäden zusammengeführt werden, der sollte diesen Thriller lesen; denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Der Autor Andreas Winkelmann hat hier wieder einen extrem spannenden Thriller geschrieben. Sofort bin ich mittendrin; denn die Spannung beginnt schon auf der ersten Seite. Zeitweise verliert er sich ein wenig in Einzelheiten, aber insgesamt hält der Spannungsbogen bis zum bitteren Ende.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen. Die Beschreibungen sind präzise und fundiert und zeugen von guten Recherchen, vor allem im Eibia-Gebiet.

Den Charakteren verleiht der Autor hier wirklich mit viel Feingefühl ein eindeutiges Gesicht. Es gibt die Guten und die Bösen. Jeder Einzelne wird gut beschrieben und wir erfahren viel über ihr Leben. Die Kommissarin Nele ist lesbisch und auch hier nimmt er kein Blatt vor den Mund und schildert, wie ihr Sexleben aussieht. Sie ist mir von Anfang an sympathisch, wie ihr ganzes Team eigentlich. Den Täter, der eine grausame Kindheit durchleben musste, beschreibt er hier auch sehr ausführlich. Ich hatte ständig eine Gänsehaut und überlegte, wieso ist er so, auch das Kindheitstraum kann daran keine Schuld tragen.

Immer wieder wechselt der Autor die Perspektive und ich bin gebannt und hänge mit voller Konzentration an den Seiten fest. Ich kann nicht aufhören zu lesen. Das ist es für mich, was einen wirklich guten Thriller ausmacht. Lesen, lesen und keine Luft holen zwischendurch.

Eins möchte ich noch erwähnen: Für Zartbesaitete ist dieses Buch nicht geeignet; denn es wird schon sehr ins Detail gegangen, was oft sehr blutrünstig ist.

Hier kommen von mir 5 fette Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief im Wald und unter der Erde - Andreas Winkelmann, 27. Dezember 2012
Zum Inhalt:
Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr - bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird...Ein genialer, abgründiger Psychothriller.Ein psychopathischer Killer, eine verschwundene Frau und ein Versteck tief im Wald...

Meine Meinung:
Puh, ich muss erstmal durchatmen und warten bis sich die Gänsehait wieder legt...das Buch war der Hammer!
Viele Schockmomente, gruselige und sehr real beschriebene Szenen, einen tollen Rahmen und jede Menge Blut. Also alles, was ein guter Thriller haben muss.
Ich kannte den Autor bisher noch nicht und bin durch eine Rezension auf das Buch gekommen. Und es hat sich gelohnt. Ich habe jede Seite lang mitgefiebert und mich wirklich in die Gechichte reinversetzen können.
Der Schreibstil ist fesselnd und man sieht mal wieder wie anders man Menschen doch wahrnehmen kann kann, und was hinter der fassade so alles passiert!

Mein Fazit:
Ein spitzenmäßiges Buch mit super Thriller-Charakter! 5 Sterne gibts von mir!
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Fürchten lernen..., 28. September 2009
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... kann man bei der Lektüre dieses Buches.

Das Grundthema des Thrillers ist sicher nicht neu. Ein in der Kindheit schwer mißbrauchter Mensch wird zum Mörder und tötet innerhalb kürzester Zeit mehrere Frauen. Wie üblich ist ihm danach natürlich die Polizei auf den Fersen, man verfolgt die Ermittlungen und rätselt mit.
Doch Andreas Winkelmanns Roman kann mit mehr aufwarten. Er versteht es außerordentlich gut, seine Leser das Fürchten zu lehren. Ich halte mich für relativ abgebrüht, aber seine Szenen an den Bahnübergängen und in dem Bunker scheinen so real, dass ich mich wirklich richtig gegruselt habe und sogar tagsüber an geschlossenen Bahnschranken an das Buch denken muss.
Auch seine Ermittlerin Nele fällt etwas aus dem üblichen Raster. Nicht nur was ihre sexuelle Orientierung betrifft, auch ihre Arbeitsweise kam mir ziemlich modern und realitätsnah vor.
Das Schicksal des Mörders hat mich besonders berührt. Beide Elternteile haben ihn auf ihre Art schwer mißbraucht und tragen so tatsächlich große Schuld an seiner Entwicklung. Allerdings hätte ich mir mehr Hintergrundinfos über die Andersartigkeit des Täters gewünscht, da man allzu wenig darüber weiß. Doch mit ein wenig Recherche kann man auch diese Lücken füllen.

Insgesamt ist "Tief im Wald und unter der Erde" ein klasse Thriller, der mich richtig mitgerissen hat. Ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher des Autors und freu mich schon aufs Gruseln und Zähneklappern... ;-)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen An den Haaren herbeigezogen..., 28. Oktober 2009
...ist der plot dieses Buches. Schade, denn der Stoff könnte etwas hergeben. Leider stellt sich das diffus-schwarze Grauen, das auf dem Klappentext angedeutet wird, im Laufe des Lesens nicht ein.

Zur Handlung: eine Reihe von Mädchen und Frauen verschwinden auf immer ähnliche Art und Weise des Nachts an einsamen Bahnübergängen in Waldnähe. All dem geht ein mysteriöser "Unfall" -auch an einem Bahngleis- voraus, der nie aufgeklärt wird. Ebenso erschließt sich dem Leser auch noch 410 Seiten nicht, was es mit diesem "Unfall" auf sich hatte, wie der Zusammenhang zum Serientäter herzustellen ist. Die Ermittlerin -privat liiert mit einer Kollegin- nimmt sich der Fälle an. Es kommt, wie es kommen muss: die Geliebte der Ermittlerin wird ebenfalls verschleppt und in einem vorgezogenen showdown jedoch gerettet. Der Täter wird laufengelassen, wohl nur deswegen, dass er noch eine weitere alte Sache zu Ende bringen kann. Ganz zum Schluss löst sich dann alles in..nun ja..Wohlgefallen nicht gerade....in Stirnrunzeln auf.

Immerhin ZWEI Sterne, weil ich das Buch nach Seite 100 nicht zum Altpapier gegeben sondern mich durchgequält habe bis zum Schluss.
Winkelmann arbeitet -was nicht schlecht ist- mit unterschiedlichen Perspektiven (Täter, Opfer, Ermittler) und auch -in Kursivschrift gehalten- mit Rückblenden. Dieses Stilmittel könnte Spannung erzeugen, würde es nicht so offensichtlich und durchschaubar gehandhabt. Der Leser ist schon relativ früh im Bilde, warum sich alles auf diese Art und Weise abspielt. Die Begründung der Tat liegt in der Vergangenheit/Biographie des Täters. Das ist schön und gut, aber leider auch sehr, sehr flach angelegt.
Ich hatte den Eindruck, der Autor packt alles Mögliche in seinen Roman hinein: ein bisschen Hannibal, eine Prise American splatter teenie movie, ein wenig Lena Odenthal und ganz viel Popular-Psychologie.
Die Charaktere erhalten kaum Umriss, werden dem Verfahren "Mehr-ist-Mehr" geopfert: mehr Blut, mehr Morde, mehr Psycho.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, mitreißend, Andreas Winkelmann eben..., 22. Januar 2013
Eine einsame Bahnschranke im Wald und nichts als Dunkelheit. Nichtsahnend wartest du darauf, dass der letzte Zug vorbeifährt und sich die Bahnschranken heben, aber die Minuten scheinen nicht zu vergehen... Auf einmal siehst du etwas... eine dunkle Gestalt... und sie kommt auf dich zu...

Melanie ist nach diesem Ereignis verstört und schildert ihre Ereignisse ihren Eltern, die ihr zunächst keinen Glauben schenken. Doch genau in dieser Nacht verschwindet das Mädchen Jasmin Dreyer und ihr Fahrrad wird später am Waldrand entdeckt... Damit beginnt für die Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter und ihr Team ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nahezu täglich schlägt er zu. Andreas Winkelmann zieht den Leser bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann und die rasante Fahrt scheint kein Ende zu nehmen. Er hat sich zwar keine neu erfundene Geschichte ausgedacht, aber mit welcher Spannung er uns sie vermittelt ist bemerkenswert. Wir erfahren unter anderem durch Rückblenden wie der Mörder tickt und was ihn antreibt, seine skrupellosen und grausamen Taten zu begehen. Der Perspektivenwechsel ist ausgewogen, sodass wir nicht nur Nele Karminter und ihr Team besser kennenlernen, sondern auch die Denkweise des Mörders. Andreas Winkelmann kann sich wirklich sehr gut in einzelne Personen hineinversetzen, sodass die einzelnen Charakter realistisch dargestellt werden.
Nele Karminter leitet die Ermittlungen, doch sie hat es alles andere als einfach. Ein Kollege, der gegen die Regeln ermittelt, der Kriminalrat der sich in die Ermittlungen einmischt und ihre lesbische Beziehung zu Anouschka Rossberg. Der Leser erhält Einblick in die schwierige Situation, eine lesbische Beziehung in einer Männerdomäne zu führen, zumal Anouschka Rossberg auch ihre Kollegin ist. Auf der Arbeit versucht sich Nele so distanziert wie möglich zu halten, in den eigenen vier Wänden scheint die Beziehung nur vor Leidenschaft zu glühen.
Zwar nicht an den Haaren herbeigezogen, aber das war's dann auch schon... Die Beziehung der beiden nimmt neben den Ermittlungen den zweitgrößten Anteil der Story ein, aber dann, so meine Meinung, hätte der Geschichte mehr Tiefe gut getan. Es kam mir manchmal so vor, als müsste man mit dieser Beziehung die fehlenden Seiten füllen.

Ich bewerte dieses Buch trotzdem mit voller Punktzahl, da Andreas Winkelmann einfach versteht, den Leser mitzureißen. Als Leser ermittelt man mit, tappt viel im Dunklen und fliegt nur durch die Seiten und genau das erwarte ich von einem Thriller. Es ist kein bis ins Detail abgestimmter Thriller, aber da ich weiß, was er bisher alles geschrieben hat, war er mit "Tief im Wald und unter der Erde" bereits auf dem richtigen Weg in die Liga der Top-Thrillerautoren.

Fazit.
Als Andreas Winkelmanns ersten Thriller sehe ich von ein paar Schwachstellen gerne ab. Er hat mich gefesselt, mitgerissen und Angst gemacht! Somit wurden meine Erwartungen wieder vollends erfüllt! Da ich jetzt jedes seine Bücher gelesen habe, kann ich sagen: LEST SIE ALLE!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend & beklemmend, 13. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich finde das Buch sehr spannend und die Situationen an der Bahnschranke bzw. im Wald werden unheimlich beklemmend beschrieben. Einige Szenen werden sehr deutlich erzählt und sind nichts für zarte Seelen (um nichts zu verraten, kann ich hier nicht näher darauf eingehen). Im Gegensatz zu der Meinung einiger anderer Rezensenten, wird für mich hinreichend erklärt, was mit den 4 Jugendlichen und den anderen Opfern passiert ist. Es blieben keine Fragen offen. Auch die lesbische Beziehung der Komissarin machte durchaus Sinn, denn letztlich ist das der Grund, warum sie es "besser" als die anderen Opfer hatte. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, zum einen benutzt der Autor gerne die gleichen Wörter (z.B. unisono), dies kam auch in "Blinder Instinkt" vor und zum anderen, weil das Ende dann doch ziemlich schnell erledigt war und es keine Überraschung mehr zum Finale gab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend und spannend, 8. Februar 2011
Von 
Tief im Wald und unter der Erde ist ein spannender, überzeugender und kurzweiliger Krimi eines deutschen Schriftsteller. Und Herr Winkelmann hat alles richtig gemacht: Gut durchdachter Plot und überzeugend gezeichnete Protagonisten und ein ebenso gelungenes Ende. Mit diesem Roman hat er auf jeden Fall meine Neugierde auf weitere Bücher von ihm geweckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nettes Buch, aber weiter nichts......, 31. Mai 2010
Ein ganz nettes Buch, um sich ein wenig die Zeit zu vertreiben, aber es haut einem leider nicht aus dem Sessel oder lässt einen nicht schlafen. Der Anfang verspricht noch eine spannende Geschichte, aber es wird schnell klar, dass man sich irrt. Zu der Hauptermittlerin bekommt man keinen richtigen Draht, es geht bie ihr ehr nur um die lesbische Beziehung zu ihrer Kollegin. Das zwei Polizisten , die auch mit dem Fall beschäftigt sind, dann noch tiefer darin verstickt werden, gibt er Geschichte auch keinen weiteren Kick, sondern man fragt sich nur, wie man so blöde sein kann. Ansich ist die Geschichte vorhersehbar. Und auch das Ende ist unspektakulär.
Im Großen und Ganzen wie gesagt, ein nettes Buch, aber man sollte nicht zuviel davon erwarten.
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26 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Start, aber dann.... Knapp zwei Sterne!, 3. Januar 2010
Gute neue deutsche Thrillerautoren, die sind rar und so habe ich mit Spannung diesen Roman angefangen zu lesen. Die ersten 30, 40 Seiten waren noch vielversprechend, auch wenn mich die konstruierte Lesbierinnen-Story schon recht nervte. Aber es wurde leider immer holzschnittartiger, unglaubwürdiger, an den Haaren herbeigezogen:
Ein 28jähriger Zwitter (!), geboren also circa 1980, aber anscheinend nie in Behandlung, mit schwerer Kindheit, trunksüchtigem Vater, täglich verprügelter Mutter, gehänselt, ausgestoßen, ausgegrenzt, ist schon für sich alleine ein starkes Stück. Wie gesagt, das ganze spielt sich in der jetzigen Zeit ab, nicht kurz vor oder nach dem Krieg. Dass er aber dann noch zum Serienmörder wird (klar, jeder, der eine schwere Kindheit hat, wird zum Serienmörder!) und auf welche Art er Tag für Tag seine neuen Opfer schnappt, wie tölpelhaft sich die Polizei anstellt, wie unprofessionell die lesbische Kommissarin, die am Beginn ihrer Karriere steht, erst ein Verhältnis mit einer Untergebenen anfängt und dann im Laufe der Geschichte handelt, das ist so amateurhaft geschrieben und oft auch so unlogisch, dass man aus dem Kopfschütteln nicht herauskommt und sich manchmal ziemlich veralbert vorkommt. Die Sexszenen sind auch ärgerlich, wirken "draufgesetzt" nach dem Motto: Bißchen Lesbensex hat noch nie geschadet und das Buch wird auch noch paar Seiten länger ....
Es sind auch sonst manch ärgerliche Schnitzer drin: der 28Jährige hat eine Wohnung "mit uralten Möbeln, wahrscheinlich aus seiner Kindheit, aber gut erhalten" - toll, die Möbel sind also ca 15 Jahre alt, das ist ja wirklich schon antik! Seine Mutter war vor 12 Jahren noch eine Bikinischönheit, auf der der Sohn stolz war. Jetzt allerdings war sie "eine alte gebeugte Frau, mit einer beginnenden Glatze am Hinterkopf und wurstigen Fingern". Es gibt die bildschöne Kommissarin, ihre bildbildschöne gazellenhafte, exotische, mandeläugige neue Kollegin und viele Randpersonen mit schlechtem Atem, Bierbäuchen und Schweißgeruch.
Eigentlich wollte ich nur einen Stern vergeben, aber da es sich um ein Erstlingswerk handelt, kam dann doch noch ein zweiter dazu - vielleicht steigert sich ja der Jungautor und bringt noch gute Romane zustande. Allerdings ist er noch weit davon entfernt, ein Stern am Thrillerhimmel zu werden - weder in Deutschland noch sonstwo.
Fazit: Nur sehr bedingt zu empfehlen: Leihen, nicht kaufen! Für Krimivielleser ein einziges Ärgernis, da der Ablauf total vorherschaubar ist.
Zum Vergleich lieber einen Krimi mit ähnlicher Thematik, aber um Welten besser, lesen: "Unter des Käfers Keller" von Mary Willis Walker - jener Roman wird Sie sicher nicht schlafen lassen und zeigt auf, wie man Spannung erzeugt und hält!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Start, enttäuschende Story, 8. Juni 2011
Nachdem ich den Titel und den Klapptext gelesen hatte, hab ich mich echt auf einen spannenden Thriller gefreut... Anfangs habe ich auch jede Seite verschlungen und freute mich auf den großen Nervenkitzel - sobald jedoch die ersten Szenen gespielt sind, verwandelt sich die Mystik, die mich anfangs noch gefesselt hat in eine eher flache Geschichte. Zum Schluss geht es gar nicht mehr um die anfänglichen Ereignisse, sondern nur noch darum, dass die Kommissarin gerettet werden soll. Alle anderen Opfer, auch die des Bahnunfalls werden gar nicht mehr erwähnt. Das Ende ist dann vollends lächerlich und überhaupt nicht mehr wirklich spannend.
Außerdem fand ich es schade, dass die Charaktere kaum herausgearbeitet wurden. Überhaupt scheint sich der Autor um die Motivation der verschiedenen Personen wenig gekümmert zu haben. Hauptsache es halten immer wieder neue Opfer an der Bahnschranke, die sich natürlich immer gerade dann schließt, wenn ein passendes Opfer naht, das dann mutterseelenallein vor einer besonders lange geschlossenen Schranke ausharren muss.
Am meisten hat mich die Geschichte zwischen den beiden Lesben genervt, wo schon von vornherein klar war, das eine der beiden dem Irren in die Hände fällt.

Wer etwas Spannendes sucht ohne Anspruch, kommt hier sicherlich (meist) auf seine Kosten.
Mittendrin könnte so mancher genervt sein, von dem ständigen Perspektivenwechsel, der auf lange Sicht einem mit keiner der Figuren richtig warm werden lässt. Das Buch lässt sich zumindest sehr schön und flüssig lesen...
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Tief im Wald und unter der Erde: Thriller
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