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291 von 315 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Abschluss noch einmal alle Register gezogen!
Endlich ist der dritte und abschließende Kriminalroman der Reihe um den Journalisten Mikael Blomqvist und die private Ermittlerin Lisbeth Salander erschienen.

Stieg Larsson führt darin konsequent eine der aufregendsten Thriller-Trilogien der letzten Jahre zum Abschluss und greift darin zwar noch einmal tief in die Kiste der unglaublichen Zufälle...
Veröffentlicht am 7. März 2008 von zeilensprung

versus
39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu langatmig
850 Seiten können lang sein! Und im Gegensatz zu den vorangegangen 2 Bänden hat mich der dritte Teil nicht wirklich gefesselt. Die Handlung ist streckenweise sehr vorhersehbar und klischeehaft.
Wahrscheinlich wird das aber niemanden abhalten, der bereits die zwei vorhergehenden Teile gelesen hat. 'Neueinsteigern' möchte ich aber eher abraten im dritten...
Veröffentlicht am 13. April 2009 von Andreas Otruba


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291 von 315 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Abschluss noch einmal alle Register gezogen!, 7. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Vergebung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Endlich ist der dritte und abschließende Kriminalroman der Reihe um den Journalisten Mikael Blomqvist und die private Ermittlerin Lisbeth Salander erschienen.

Stieg Larsson führt darin konsequent eine der aufregendsten Thriller-Trilogien der letzten Jahre zum Abschluss und greift darin zwar noch einmal tief in die Kiste der unglaublichen Zufälle und vertrackten Wendungen, erweist sich aber auch wieder als ein genialer Erzähler, der keinen Handlungsstrang versanden lässt und ein so komplexes Beziehungsgestrüpp aufdröselt, das der Leser schon mit allen Sinnen dran bleiben muss, um folgen zu können.

Die Handlung von "Vergebung" beginnt dort, wo der zweite Teil "Verdammnis" endete. Nach dem Lisbeth Salander schwerste Schussverletzungen am Kopf erlitten hat und in buchstäblich letzter Sekunde gerettet wird, beginnt der Alptraum erst richtig.
Denn Zalatschenko, den Salander und Blomqvist in "Verdammnis" jagten, überlebt ebenfalls schwer verletzt und trachtet Lisbeth gleich wieder nach dem Leben. Viel schwerer wiegt jedoch, dass Zalatschenko als Informant des Geheimdienstes inzwischen mit seinem Wissen zum Staatsrisiko geworden ist und man darum auch Salander unbedingt aus dem Weg räumen will, da ihr Wissen einen ganzen Apparat von Spionage und Gegen-Spionage sprengen könnte.
So beginnt ein Wettlauf von sich konkurrierenden Systemen, die alle ein gemeinsames Ziel haben: Lisbeth Salander soll das Krankenhaus nicht lebend verlassen.

Doch Mikael Blomqvist ist seinen unsichtbaren Feinden stets eine Nasenlänge voraus, mit seiner Intelligenz, wichtigen Beziehungen, Mut und Glück beginnt er einen schier aussichtslosen Kampf gegen ein staatliches Netz, dem jedes Mittel zum Machterhalt recht zu sein scheint.

Von Zeit zu Zeit mag der Leser schon einmal an den vielen glücklichen Zufällen zweifeln.
Doch der Eindruck eines schwedischen James Bond verfliegt gottlob immer wieder recht schnell, denn Stieg Larsson hat einfach seine ungeheuer komplexe Story stets im Griff.

In seinem viel zu kurzen Schriftsteller- und Journalistenleben hat Stieg Larsson mit seiner Krimi-Trilogie Maßstäbe gesetzt, an denen sich der skandinavische Kriminalroman künftig messen lassen muss!
Eine absolute Empfehlung!
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180 von 202 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausatmen nicht vergessen, 5. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Vergebung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Diesmal war ich klüger und habe mir für den letzten Teil der Salander-Trilogie drei Tage freigeschaufelt und mir dann, erst dann, das Buch vorgenommen. Und wieder passierte es: ich las beim Essen, ich las beim Kochen, ich las im Stehen, ich las überall. Auch wenn die geschichtlichen Hintergründe der Sicherheitspolizei Schwedens bestimmt nicht so spannend sind, sind sie doch für das Verständnis nötig. Und alles andere wurde wieder einmal so richtig gut erzählt - Larsson konnte es einfach. Natürlich gibt es sehr viele glückliche Zufälle, und viele Leute sind durch gerade rechtzeitige Überlegungen zur rechten Zeit am rechten Ort,
aber mein Wunsch als Leser, Salander Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, wurde grossartig umgesetzt. Ich habe die Welt um mich vergessen - und in der ganzen Inflation von Thrillern/Killern/Serienmördern, die in den letzten Jahren über uns hereingebrochen ist, passiert das nicht mehr oft. Gegen Ende zu habe ich wirklich festgestellt, dass ich den Atem angehalten habe, und immer erst am Ende eines Kapitels wieder Luft geholt habe! Und als ich dann fertig war, war ich traurig. So sollen gute Bücher sein! Ich stelle alle drei in den Bücherschrank: Wir werden uns noch mal wiederlesen!
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich vielschichtig, 4. August 2009
Von 
Roy "roy1738" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Mit "Vergebung" schließt Larsson die Millenium Trilogie ab und hinterlässt den Leser mit dem Gefühl, etwas ganz großes gelesen zu haben.

Ich könnte nun nicht in wenigen Worten sagen, worum es in "Vergebung" eigentlich geht. Zuviele Handlungsstränge flechtet Larsson gekonnt ineinander, aus denen man locker erneut mehrere Bücher hätte machen können. Dabei gelingt es Larsson, keinen einzigen aus dem Auge und keine Geschichte ungelöst enden zu lassen. Das nenne ich ganz große Erzählkunst.

Im Kern erzählt das Buch die Geschichte von Lisbeth und ihrer Generalabrechnung mit der Sektion und allen involvierten Personen. Natürlich bekommen auch Mikaels Schwester Annika und Peter Teleborian ihren großen Auftritt. Großes Kino!

Die gesamte Handlung aber, spielt auf zig verschiedenen Ebenen. Man ist an Lisbeth's Leben genauso interessiert, wie an Erika's "Stalker-Problem", dem "Kloschüssel Skandal" oder dem Verbleib Ronald Niedermanns. Alles Nebenschauplätze, die für sich schon eigene Geschichten sind, sich aber alle im Kontext des großen ganzen abspielen. Dabei geht Larsson geradezu beängstigend detailliert vor.

Was viele stört, diese Langatmigkeit, fand ich großartig. Ich habe noch kein Buch gelesen, dass selbst den nebensächlichsten Nebenfiguren mit fünf Minuten-Auftritt eine ganze Lebensgeschichte widmet und sie so im Kopf real werden lässt. Der Putzmann, der für Blomkvist eine kleine Sache erledigen soll, ist nicht einfach "ein Putzmann". Nein, er hat eine -bis ins kleinste- ausgearbeitete Lebensgeschichte, die in anderen Thrillern nichteinmal die Protagonisten haben. Die vielfach bemängelte "Schleichwerbung" war ebenfalls kein Problem für mich. Es macht die Handlung nur noch realistischer. Niemand geht in einen Laden kauft "Zigaretten" oder "einen Computer". Niemand surft mit einem x-beliebigen "Handheld Computer". Das sind alles Produkte, die im Leben der Protagonisten eine Rolle spielen und deshalb dürfen sie auch namentlich genannt werden.

Diese Liebe zu Detail macht die Millenium Trilogie zu etwas Kompletten. Der liebenswürdigen Idee einer modernen Pipi Langstrumpf (inkl. dem Koffer voll Gold). Die Themen Freundschaft, Loyalität und Treue spielen eine große Rolle und nach dem Lesen dieses 2000 Seiten Werkes (alle drei Bände), bin ich glücklich soetwas "miterlebt" zu haben. Sowas kommt wohl so schnell nicht wieder.

Danke Stieg Larsson
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Abschluß der großartigen Trilogie, 27. Juli 2009
Der letzte Band der Trilogie von Stieg Larsson fesselt, wie seine beiden Vorgänger, von der ersten bis zur letzten Seite. Lisbeth Salander, die schwerverletzte hackende Heldin erholt sich im Krankenhaus. Auf sie wartet die Untersuchungshaft und die Anklage für zahlreiche Vergehen bis zu Mord. Michael Bloomquist setzt seine ganze Energie ein, um Beweise für ihre Unschuld zu erbringen. Aber die Gegner der beiden, die diese staatserschütternde Angelegenheit unter den Teppich kehren wollen, schrecken vor keiner Gewalttat zurück, um Salander und diejenigen, die zu ihr stehen, für immer zum Schweigen zu bringen.
Es ist sehr bedauerlich, das Stieg Larsson so jung gestorben ist. Er hatte die Salander/Bloomquist-Story ursprünglich auf 10 Bände konzipiert, von denen Band 4,5 und 6 unvollendet vorliegen. Es wäre eine Bereicherung, wenn Erben und Verlag, was diese Manuskripte betrifft zu einer Einigung kommen könnten.
Die Art, wie Larsson unsere Gesellschaft und ihre Auswüchse beschreibt, sprengt das Genre Krimi. Höchst spannende, intelligente, große Literatur, absolut empfehlenswert!!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi wie im Rausch, 25. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Vergebung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe alle drei Bände wie im Rausch gelesen. In meinen Augen ein genialer Krimi, der mit einer ungewöhnlichen Protagonisten auftrumpft und auch sonst alle Register dieses Genres brilliant zu ziehen versteht. Meine Tipps: Nur anfangen, wenn man Zeit für 2500 Seiten hat. Und: Den Klappentext des 3.Bandes erst lesen, wenn man den 2.Band durch hat. Viel Vergnügen!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut, 14. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Vergebung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Erscheinen dieses Buches konnte ich kaum abwarten und haben den sofortigen Kauf nach der Auslierung nicht bereut.
Dieses Buch kann man einfach nicht aus der Hand legen. Sofort wird man als Leser(in) in den Strudel der Ereignisse mit hineingezogen und kann sich dem Fortgang der Geschichte nicht entziehen.
Es ist allerdings sehr hilfreich, wenn man die ersten beiden Bände auch gelesen hat. Bis man wieder mit allen Personen vertraut ist, selbst, wenn man die ersten beiden Bände ebenfalls verschlungen hat, dauert.
Wieder werden Ränke geschmiedet und die Verschwörungen der Gegenseite untersucht und die Öffentlichkeit informiert. Hierbei arbeitet der Journalist dieses Mal intensiv mit den staatlichen Stellen zusammen. Dabei fragt man sich, ob solche Organisationen innerhalb staatlicher Organisationen auch in anderen Sicherheitsapparaten üblich sind.
Wie schade, dass die offenen Handlungsstränge, die nicht nur im Epilog angedeutet werden, durch das viel zu frühe Ableben von S. Larsson nicht in einem 4. Band weiterverfolgt werden können. Gern hätte ich noch weitere Bücher mit Geschichten von Salander und Blomkvist gelesen, allein schon, um zu erfahren, wie sich Salander in ihrem neuen Leben zurechtfindet. Bücher, die über ca. 800 Seiten nicht einen einzigen Hänger haben, liest man viel zu selten und S. Larsson war ein Garant dafür.
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82 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen der Anfang zieht sich, aber dann ..., 20. Mai 2009
Selten fand ich einen Roman so schwierig zu beurteilen. Man muss hier wohl alle drei Teile mit berücksichtigen, um gerecht sein zu können. Teil 1 ist theoretisch und sehr journalistisch, oft trocken und etwas handlungsarm, trotzdem spannend, vor allem weil Lisbeth Salander auftaucht. Teil 2 ist hervorragend, unsäglich spannend und der absolute Höhepunkt der Trilogie (vor allem weil man Lisbeth Salander so viel in Aktion erlebt). Teil 3, also "Vergebung", was ein blöder und gänzlich unzutreffender Titel ist, aber das nur am Rande, fällt dagegen deutlich ab. Zunächst wird auf zweihundert Seiten noch einmal durchgekaut, was jeder Leser noch aus Teil 2 weiß. Spannung kommt dabei nicht auf, vor allem weil Lisbeth Salander mit einem Kopfschuss auf der Intensivstation liegt und so gar nicht in die Handlung eingreifen kann. Mikael Blomquist ist da auch keine Alternative, denn der schreibt nur und trinkt Kaffee. Nach den öden ersten zweihundert Seiten ist Salander wenigstens wieder bei Bewusstsein und es wird insgesamt etwas spannender, aber nicht gerade bestsellerreif. Dafür muss man sich noch weitere 170 Seiten durch die Handlung wühlen, die fast nur aus Gesprächen und Protokollen von Ermittlungen besteht. Gähn. Dann allerdings gelingt es Kalle Blomquist, einen Palm zu Salander in die Klinik zu schmuggeln - und schon nimmt der Krimi Fahrt auf. Diese Romanfigur und ihre Internet-Kumpels sind einfach genial! Und der Krimi, der vorher im gefühlten zwei, drei Sterne-Bereich dümpelte, gewinnt zusehends an Spannung und Drive ... bis hin zum atemberaubenden Gerichtsverfahren (selten eine so knapp und lakonisch-kunstvolle Beschreibung eines Prozesses gelesen) und der ultimativen Show-Down-Sequenz. Fünf, sechs, meinetwegen auch sieben Sterne für die restlichen vierhundert Seiten, das liest man weg wie nichts. Aber der Anfang ist einfach redundant, da hilft nichts. Ein Stern Abzug.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 17. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vergebung: Roman (Kindle Edition)
Ich bin eigendlich nicht der Typ Krimileser.Habe mir aber die Triologie von Stig Larson bestellt und habe es nicht bereut.zu den E-Books habe ich gleich die DVDs gekauft(zum besseren Verständnis!)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VORSICHT - mindestens 2 Tage Urlaub einplanen !, 10. September 2009
Von 
B. Schulze (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was ist das für ein Buch. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein so spannendes und stimmiges Buch gelesen habe. Ich musste mich nachts zwingen, das Buch irgendwann aus der Hand zu legen, um noch ein bißchen Schlaf zu bekommen.

Nach den ersten beiden Teilen war die Erwartung hoch, aber sie wurde durchgängig übertroffen.

Beim Schreiben von Thrillern hat sich ein Stil durchgesetzt, der immer mehrere Handlungsfäden parallel erzählt, um die Spannung zu steigern. Aber mal ehrlich: Bei den meisten Thrillern hat man Handlungsstränge, die eher als Füllmaterial laufen und bei denen man hofft, das sie schnell vorbei sind, um wieder zur eigentlichen und spannenden Handlung zu kommen. So etwas gibt es hier nicht: Stieg Larsson verknüpft die Fäden und verwebt sie kontinuielrich enger werdend, bis sie am Ende des Buches in einem fulminanten Finale zusammenlaufen. Dabei ist jeder einzelne Track eine Klasse für sich.

Man fiebert vor allem der Genugtuung für Lisbeth entgegen, die Stieg so geschickt in Szene setzt, das es wohl kaum Antihelden in der Literatur gibt, denen man so viel Sympathie entgegenbringt.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem fast aussichtlosen Kampf unserer Helden gegen die schwedische Geheimpolizei, die Gefahr läuft, das eine riesige Vertusschungskampagne um den russchischen Überläufer Zalatschenko an die Öffentlichkeit gezerrt wird. Mit Macht übernehmen die alten Recken des kalten Krieges wieder das Ruder in der Organisation, den sie haben am meisten zu verlieren. Lisbeth liegt verletzt im Krankenhaus und muß auf die Hilfe ihrer Freunde vertrauen...bis sie ihre schärfste Waffe wieder in die Hand bekommt: einen Zugang zum Internet.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern empfiehlt sich allerdings nicht, mit dem dritten Roman der Millenium-Trilogie zu starten. Das Buch startet nahtlos am Ende des zweiten Teils und viele Dinge werden sich sonst nicht erschließen, selbst wenn man der Haupthandlung folgen kann.

Stieg Larsson`s hat ein gigantisches Gespür für Tempo, Szenenwechsel und Dynamik und verbindet dies geschickt mit persönlichen Anliegen wie etwa dem schwedischen Rechtsextremismus seit der Nazizeit oder dem Wissen über das schwedische Wirtschaftsystem und der Reichspolizei. Dabei schreibt er stets weit entfernt von irgendwelchen Stereotypen und entwickelt lebendige Figuren, denen man allenfalls einen gewissen Anachronismus vorwerfen kann.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erwartet - unerwartet, 13. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vergebung: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es ist unglaublich wie intensiv und ausdrucksstark Stig Larsson es schafft über die 3 Bände hin das Interesse und die Spannung zu halten. Es gab keinen Abschnitt, keine Seite, die ich überblättern wollte. Einzig einige Seiten vor Abschluß des 2.Bandes musste ich ganz dringend auf die Umschlagseite des 3. gucken, ob Lisbeth noch vor kommt ;-)))
Der Aufbau der Bücher ist logisch und überfordert den Leser/die Leserin nicht, trotz der Unmengen an Details und mehrerer Handlungsstränge. Nahezu nebenbei erfährt der Leser/die Leserin interessante psychologische und wissenschaftliche Details und anderes Lehrreiches aus der Welt der Hacker (woher?) zB.
Es ist ausserordentlich zu bedauern, daß dieses große Schreibtalent nur diese Trilogie hinterlassen konnte.
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Vergebung: Roman
Vergebung: Roman von Stieg Larsson
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