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am 20. August 2003
Was Rankin in diesem Roman versucht, ist ziemlich einmalig. Er wagt es, vier auf den ersten Blick unterschiedliche Kriminalfälle miteinander zu verbinden und läßt seinen verschroben genialen Inspektor Rebus eine Lösung zu diesem gordischen Knoten finden.
Einzelgänger Rebus findet sich nach einem Teetassenwurf in der Teambesprechung auf einem Seminar für "Sorgenkinder" innerhalb der schottischen Polizei wieder. Hier soll den Teilnehmern durch die gemeinsame Arbeit an einem alten und zu den Akten gelegten Fall Teamgeist geschult werden. Rebus hat aber auch einen Spezialauftrag, er soll drei der Teilnehmer überwachen, die eventuell gemeinsam ein krummes Ding gedreht haben. Außerdem wird er von einer Spezialeinheit um Hilfe bei einem Drogendeal gebeten, um endlich dem Paten von Edinburgh das Handwerk zu legen. Zudem kommt der Fall, an dem Rebus aufgrund des Seminars eigentlich nicht weiter mitarbeiten kann: Der Mord an einem Galeristen.
Als Leser kann man hier recht bald den Überblick verlieren. Rankin löst dieses Problem mit einem Kunstgriff, nämlich indem Inspektor Rebus selber die Orientierung schwer fällt: Wer ist noch Freund, wer ist schon Feind? Was hat das eine Ereignis mit dem anderen Fall zu tun? An welcher Front kämpft er gerade? Das macht den Roman zu keiner leichten Kost, Rankin kann durch den Zwiespalt des Kommissars jedoch den Leser weiterhin ansprechen. Scharfe Charaktere und eine stimmungsvolle Atmosphäre runden den insgesamt guten Eindruck ab.
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am 13. Februar 2005
John Rebus muss aufgrund einer Attacke auf seine Vorgesetzte einen kurzzeitigen Lehrgang absolvieren, auf der fünf weitere „widerspenstige" Cops mit ihm einen bisher unaufgeklärten Fall lösen sollen.
Rebus ist in das Verbrechen verwickelt, dies darf niemand erfahren.
Seine Kollegin Siobhan ermittelt in einem Mordfall, im Verlauf der Handlung schließt er sich ihr an.
Die Personen, vor allem Rebus und Siobhan sind sehr detailliert beschrieben. (Ihre Gewohnheiten, Wohnungen, z.B. auch die wiederkehrenden „Friedensangebote" von Siobhans Kollegen Linford). Immer wieder lockern lässige Dialoge die Story auf, machen das Lesen leichter. Leider erläutert der Erzähler bis ca. Seite 300 größtenteils das ansprechende Zusammenleben der Lehrgangsabsolventen, was jedoch nach kurzer Zeit zunehmend schleppend, wenn nicht sogar langweilig wirkt. In dieser Zeit kommt das Absolvententeam nicht richtig voran, mehrere in den Fall involvierte Personen, die aber eher abweisend reagieren, werden befragt.
Oft treten gestikulierende Kommentare auf wie:
..., während er Siobhan dabei beobachtete, wie sie ihren eingeschlafenen Fuß massierte.
Die Story ist logisch konstruiert und plausibel. Spannend machen den Roman mehrere Fährten, einige macht Rebus auf eigene Faust, manche sind miteinander verknüpft. Dies wird allerdings erst im Laufe des Lesens bemerkbar, was zusätzlich die Spannung steigert, auf den ersten zwei- bis dreihundert Seiten kommt davon allerdings wenig zur Sprache.
Es wäre ein gänzlich gelungener Krimi, hätte Rankin weniger Zeit auf die Konversation und das Zusammenleben im Team gelegt. Das genaue Eingehen auf die Personen macht den Roman lesenswert. Für Rebus-Fans ein Muss, doch für Leser, die auf Action aus sind oder weniger Geduld haben, eher keine gute Sache.
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am 5. Januar 2006
Mir fällt auf, dass Rankin oft als zu ausschweifend, langatmig, manchmal gar als langweilig beschrieben wird. Seine Plots seien zu unübersichtlich, seine Konstruktionen zu verschachtelt und nicht nachvollziehbar. Dem gegenüber wird Rankin von der "Berufs"kritik nahezu einhellig gelobt, sogar gefeiert.
Dieser vermeintliche Widerspruch ist allerdings leicht auflösbar:
Rankin setzt den "geübten", vor allem konzentrierten Leser voraus.
Immer konstruiert er seine Plots um zahlreiche Nebenfiguren und Nebenschauplätze herum, beschreibt auch die Charaktere von Randfiguren vortrefflich, aber eben auch ausführlich (und zwar dadurch, was sie sagen,was und wie sie es tun und was andere über sie denken, nicht durch ein paar hingeworfene Adjektive wie manch andere Bestsellerautoren) und schafft dadurch vor allem eins: stimmige ATMOSPHÄRE!
Wer allerdings Clancy, Brown und Co für Literatur hält, sollte es vielleicht wirklich nicht mit Rankin probieren........
In diesem Roman soll John Rebus drei korrupte schottische Polizisten in eine Falle locken. Doch der Auftrag des Polizeipräsidenten kommt ihm zwiespältig vor: Rebus selbst hat Leichen im Keller, ist er etwa nicht nur Ermittler, sondern selbst auch Ziel von Ermittlungen?. Unterdessen stellt seine Kollegin Clarke bei der Untersuchung eines Mordes an einem Kunsthändler eine Verbindung zu jenem korrupten Trio her. Ein Zufall?
Wer sich nicht durch die zunächst vordergründig harmlosen Begebenheiten täuschen läßt, ist alsbald von der sich ständig steigernden Spannung gefangen genommen. Und freut sich neben der gelungenen Übersetzung darüber, wie kunstvoll der Autor Handlungsstränge zusammenführt und zur Auflösung bringt.
Wegen der zahlreichen Charaktere, der gewöhnungsbedürftigen Namen, der vielen Handlungsstränge sollte auch der geübte Leser die Lektüre allerdings nicht allzu lange unterbrechen, weil es sonst wirklich zu schwer werden könnte, sich wieder "hereinzufinden".
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am 26. Februar 2006
Dies war nun mein zweiter Inspector Rebus Roman und mein Eindruck ist nach wie vor zweigeteilt. Einerseits: Gute Charakterisierung des Protagonisten und interessante Dialoge. Andererseits: Fehlende Spannung und langatmige Beschreibungen, bei denen man manchmal das Buch am liebsten zur Seite legen und etwas anderes lesen will (musste zwei Mal mit dem Buch beginnen). Es gibt zu viele Figuren, bei denen man die Übersicht verliert und die auch etwas klischeehaft wirken und zu viele Nebenstränge, die mit dem Plot nichts zu tun haben und eher verwirren. Wirkliche Hochspannung kommt nur auf den letzten zehn Seiten auf. Wahrscheinlich für einige Zeit mein letzter Rankin.
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am 14. März 2006
Der zeitgenössische Kriminalroman (oder neuamerikanisch "Thriller") ist ja ohne Serienmörder kaum mehr vorstellbar. Die AutorInnen (neuerdings tun sich insbesondere die Damen des Gewerbes hervor) wetteifern um die größtmögliche Brutalitäten und Abscheulichkeiten. Je mehr Menschen (vor allem Frauen) um so brutaler und widerwärtiger ums Leben gebracht und missbraucht werden, desto "weltbestsellerverdächtiger" ist das ganze dann. Und das obwohl, wie uns ein italienischer Krimiautor wissen lässt, Serienmörder so häufig seien "wie Dinosaurierscheiße".
Was das soll? Ganz einfach: Ian Rankins Erfolg (so hoffe ich zumindest insgeheim) beruht zu einem guten Stück darauf, dass er diesen ausgetretenen Spuren eben nicht folgt, sondern fast klassische Kriminalromane schreibt, in denen Menschen agieren, die aus mehr oder weniger plausiblen Gründen in Verbrechen verstrickt werden oder diesen nicht ausweichen können. Das Verbrechen wird nicht mehr auf irgendwelche Psychopathen ausgelagert, die von mehr oder minder selber beschädigten oder gar überdurchschnittlich befähigten Ermittlern gejagt werden, sondern kehrt wieder in die Mitte der Gesellschaft zurück, wo es auch hingehört. Soziologisch gesehen hat ja jede Gesellschaft ihre Verbrechensquote.
Rankins Verdienst liegt denn auch darin, dass er einen Ermittler agieren lässt, der selber nicht ohne Anfechtung ist, der hin und wieder vom organisierten Verbrechen profitiert (mal ungewollt, mal gewollt), der auch mal trickst und täuscht, um seinem Moralkodex zum Erfolgt zu helfen. Genau so menschlich sind auch die übrigen Protagonisten dieses Romans, der im korrupten Bereich des Polizeiapparats spielt. DI Rebus ermittelt undercover gegen korrupte Kollegen - eine Ermittlung, die ihm aber schließlich aus den Händen gerät und um ein Haar das Leben kostet.
Es sind 2 parallele Geschichten, mit denen Rankin uns hier traktiert. Rebus ist undercover abkommandiert, um in einem Workshop einigen unter Korruptionsverdacht stehenden Kollegen auf die Finger zu sehen und muss dabei im Team einen alten Fall lösen, während seine Kollegin in Edinburgh den Mord an einem Kunsthändler aufklären soll.
Die beiden Fälle nähern sich immer mehr an und finden am Schluss sozusagen ein gemeinsames Ende.
Bis es soweit ist, verknüpft Rankin die komplexen Verhältnisse erstaunlich geschickt über 540 Seiten, ohne dabei verhindern zu können, dass die ersten 400 Seiten doch etwas lang geraten. Erst dann kommt so etwas wie eine bedrohliche Atmosphäre auf, die den Roman in der Auflösung des Konflikts zwischen Ehre und Korruption in literarische Ränge hebt.
Personen und Atmosphäre sind hier recht schwach geraten (ich vermute, dass hier in früheren Romanen des Rankin-Epos wesentlich mehr Vorarbeit geleistet wurde) und Edinburgh wird vor allem in den Pubs und dem häufigen Regenwetter sowie den vielen Betrunkenen lebendig.
Wer bis zum Schluss durchhält, wird es am Ende kaum bereuen, aber wer auf den Roman verzichtet, hat nicht unbedingt ein literarisches Meisterwerk versäumt. 200 Seiten weniger wären der Geschichte sicher besser bekommen.
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Der verbissene, meist übelgelaunte Zyniker John Rebus ermittelt in einem Edinburgh, das meilenweit von touristischer Postkartenidylle entfernt ist. Diesmal ermittelt er an gleich vier Fronten gleichzeitig: Ein Galerist wurde erschlagen, ein Team soll einen "Cold Case" aufklären, drei Polizisten werden eines gemeinsamen Coups verdächtigt, und mit einer abgefangenen Drogenlieferung soll der Unterweltpate Big Ger überführt werden. Rebus muss Allianzen mit seinen Feinden schmieden und seine Partner gegeneinander ausspielen, während er gleichzeitig Beziehungsprobleme zu lösen versucht, ohne dabei völlig im Alkohol zu versinken. Über weite Strecken fächert Rankin seinen Krimi und die darin vorkommenden Figuren in gewohnter Komplexität auf. Dass zwischen den Fällen schlussendlich wieder einmal ein ziemlich unglaubwürdiger Zusammenhang besteht, trübt jedoch erneut die Auflösung des Lesevergnügens. Also bleiben vier Sterne.
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am 15. Dezember 2004
John Rebus ermittelt undercover - in den eigenen Reihen. Voraussetzung hierfür ist ein Vergehen gegen seine Vorgesetzte sowie penetrante Missachtung der Vorschriften - eine leichte Übung für JR. Der Roman zieht seine Spannung aus der Konstellation innerhalb der Gruppe "schwererziehbarer Polizisten", der JR zugeordnet wird, um Teamgeist zu lernen: Wer ermittelt gegen wen und wer arbeitet mit wem zusammen. Um auf den Pfad der Tugend zurückgeführt zu werden soll das Team einen alten Fall lösen. Schon bald stellt sich heraus, dass alle Teilnehmer irgendwie in diesen Fall verwickelt sind. Paralell hierzu bemühen sich die Polizisten von St. Leonards ohne JR einen Mord fall zu lösen, in dem auch Big Ger involviert zu sein scheint, gegen den wiederum JR aus seinem Exil heraus versucht vorzugehen. Insgesamt sind hier zahlreiche Handlungsstränge vorhanden, die anfangs verknotet sind und für zahlreiche Ungereimtheiten sorgen, die sich aber im Laufe der Handlung auf spannende Weise lösen bzw. neu verknoten und zu einem etwas überraschenden Ende führen.
Ein meisterliches Werk von Ian Rankin, in dem er einmal mahr seine Fähigkeiten beweist, einen Kriminalfall mit privaten Aspekten der Hauptfiguren (JR-Jean, Siobhan Clarke) zu untermalen ohne dabei langweilig zu wirken.
Ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle Krimifreunde.
Rankin ist mindestens genauso gut wie Mankell.
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am 6. Dezember 2015
Inspector Rebus ist aus dem Verkehr gezogen – abkommandiert zu einem Bewährungskurs an das Scottish Police College in Tulliallan. Dort sitzt er in einem Kurs mit fünf anderen Beamten, die sich verschiedener Vergehen schuldig gemacht haben. Zumeist handelt es sich dabei um die Missachtung von Dienstvorschriften und mangelnder Respekt gegenüber Vorgesetzten. Was jedoch niemand weiß: Rebus sitzt dort auf Bitte des Chief Constable Strathern. Sein Auftrag ist so heikel wie vage: Die ebenfalls anwesenden Kollegen Gray, McCullough und Ward werden verdächtigt, vor einigen Jahren Geld und Drogen von beträchtlichem Wert unterschlagen zu haben. Die Oberen haben lediglich Indizien und hegen die Befürchtung, dass das Trio seinen Rauswurf bei der Polizei forciert. Rebus' Aufgabe ist es nun, Wühlarbeit zu leisten und das Vertrauen der Anderen zu gewinnen. Doch der Ablauf des Kurses bereitet Rebus zunehmend Sorge. Statt den erwarteten Standardfall zu bearbeiten und damit vergessen geglaubtes Wissen über die Freuden der Teamarbeit zu reaktivieren, präsentiert man den erfahrenen Recken den Fall Lomax. Dieser liegt schon einige Jahre zurück, ist jedoch unaufgeklärt und vor allem: Rebus ist darin verwickelt! Schon bald zweifelt der Inspector an seiner Mission und argwöhnt, dass er das eigentliche Ziel der Oberen ist.

Währenddessen ermittelt Siobhan Clarke im Mordfall Marber. Der Kunsthändler wurde nachts vor seinem Haus erschlagen. Die Nachforschungen führen in die Eitelkeiten der Edinburgher Kunstwelt. Bald fällt jedoch der Name McCafferty und Clarke ahnt Schlimmes. Doch sie macht ähnliche Erfahrungen wie ihr Mentor: die Kollegen sind an schneller Aufklärung und Quote interessiert. Da sind hartnäckiges Dranbleiben, Mut zum Risiko und kriminalistische Intuition wenig zielführend. Allen Widerständen und Zweifeln zum Trotz ermittelt sie weitere Zusammenhänge zwischen dem Mordopfer und dem König der Edinburgher Unterwelt. Dabei tritt die junge Frau selbstbewusst und fokussiert auf und erwirbt sich den widerwilligen Respekt von Freund und Feind. Sie agiert nicht nur ähnlich wie John Rebus, sie empfindet diesselben Zwänge und findet sich in denselben Konflikten wie dieser wieder. Das ausgerechnet Derek Linford den abkommandierten Rebus vertritt, kompliziert die Situation zusätzlich.

Ian Rankin führt seinen Kurs fort und entwickelt den Charakter der Siobhan Clarke zu einer zweiten Hauptrolle. Diese Konstellation überzeugt durch ihre Vielfältigkeit: die berufliche und persönliche Entwicklung von Siobhan lässt deutliche Parallelen zu jener von John Rebus vermuten. Ein wacher Verstand, die nötige Portion Mut und viel Hartnäckigkeit zeichnen Ermittler ihres Schlages aus. Bei den Kollegen ist dieser Typ nicht sonderlich gelitten, wobei die Attraktivität Siobhans Fluch und Segen zugleich ist. Im Laufe der Zeit bilden sich jedoch einige Allianzen, die von Clarke und Rebus sorgsam gepflegt werden: Ist es beim Inspector beispielsweise Bobby Hogan aus Leith, so hat Siobhan in dem IT-Spezialisten Eric Bain einen treuen Verbündeten gefunden.

Das Agieren der beiden Protagonisten an verschiedenen Orten ermöglicht Rankin den Aufbau raffinierter Plots. Ein weiteres Mal entwirft der schottische Erfolgsautor eine dichte und facettenreiche Szenerie, entwickelt diese behutsam und schafft es beinahe spielend, den Leser in seinen Bann zu schlagen und tief in die Geschehnisse eintauchen zu lassen. Leider trübt das Finale den vorzüglichen Eindruck etwas: Dort macht Rankin einen Schlenker zu viel und betreibt Effekthascherei. Seine konsequent zu Ende erzählte Geschichte hätte diese hollywoodreife Einlage nicht nötig gehabt.
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am 20. Februar 2015
Für mich ist "Die Tore der Finsternis" einer von Rankins besten, vielleicht der beste Roman.

Natürlich ist die Handlung etwas kompliziert und verstrickt aufgebaut, doch für mich ist dies gerade eine der Stärken des Autors. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich in Rankin-typischer Manier am Ende kreuzen, verbunden mit mehreren, interessanten Nebenschauplätzen. Was mich immer begeistert, ist die Atmosphäre und die Stimmung, die der Autor schafft. Edinburgh wird sehr lebhaft beschrieben, die Schauplätze wie das Ausbildungscollege in Tulliallan oder das "Big House" in Fettes existieren tatsächlich wirken realistisch. Die Charaktere sind Rebus-Fans großteils bekannt und werden hier weiter aufgebaut. Was soll ich noch sagen? Für Rankin-Fans sowieso ein Muss, wer intelligent konstruierte Krimikost schätzt kann hier ebenfalls getrost zugreifen.
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am 15. Februar 2016
Hatte anfangs so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, habe mich aber inzwischen sehr gut daran gewöhnt. Und ich muß sagen: jedes einzelne Buch ist hervorragend recherchiert, die Story immer toll in den Rahmen eingewoben, die Fälle sind durchgängig spannend geschrieben und nicht stereotyp. Auch die persönliche Weiterentwicklung des DI Rebus ist interessant. Besonders gelungen finde ich die Beschreibung der Städte (natürlich zuallererst von Edinburgh) und Landschaften sowie des schottischen Lebensgefühls. Inzwischen bin ich ein Fan dieser Krimireihe.
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