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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Seiten....aber die haben es in sich
Nun lese ich diesen Roman schon zum zweiten Mal. Und zu meiner eigenen Überraschung ist es fast genauso spannend wie beim ersten Mal. Vielleicht weil man beim zweiten Mal einfach auch mal die Muße hat, sich der einzelnen Details anzunehmen.

Man muss kein PC-Freak oder Mathematiker sein, um verdammt viel Spaß an diesem Roman zu haben, sondern...
Veröffentlicht am 19. November 2006 von escribejoerg

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Als Hörbuch eine Katastrophe
Mit über 47 Stunden ist ein Hörbuch sowieso schon eine Herausforderung. In Cryptonomicon wird dies durch die technischen und emotionslosen Ausschweifungen noch einmal erschwert.
Die Geschichte als solche, die Personen, alles interessant und ansprechend. Allerdings kaum zu ertragen, wenn es vorgelesen wird. Und das liegt nicht am Sprecher. Die minutenlangen,...
Veröffentlicht am 10. Juli 2012 von cygnus X-1


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Seiten....aber die haben es in sich, 19. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Nun lese ich diesen Roman schon zum zweiten Mal. Und zu meiner eigenen Überraschung ist es fast genauso spannend wie beim ersten Mal. Vielleicht weil man beim zweiten Mal einfach auch mal die Muße hat, sich der einzelnen Details anzunehmen.

Man muss kein PC-Freak oder Mathematiker sein, um verdammt viel Spaß an diesem Roman zu haben, sondern einfach nur mit Geduld über die ersten zwanzig Seiten kommen, um dann mit regelrechten Feuerwerken überrascht zu werden.

Was mich völlig fasziniert, ist seine Kunst, scheinbar spielerisch immer und immer wieder einen Bogen zwischen Zeit "Zweiter Weltkrieg" und "Neunziger Jahr" zu schlagen. An welcher Stelle sich beide Zeitepochen treffen, wird hier bestimmt nicht verraten.

Also ich kann es nur empfehlen.
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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein langer Begleiter, 5. April 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Als ich im November vorletzten Jahres mehrere Übernachtflüge innerhalb eines Monats zu bewältigen hatte, und man nicht nur im Flugzeug sondern auch an Flughäfen und auf dem Weg dorthin viel Zeit verbringt, schnappte ich mir ein dickes Buch aus dem Bücherschrank eines Freundes von mir, der bei der NASA arbeitet und dieses zu seinen Lieblingsbüchern zählt.
"Cryptonomicon" besteht aus zwei Handlungssträngen, einem zur Zeit des zweiten Weltkrieges, und einem in der Gegenwart (bzw. 1999), die auf unheimliche Weise miteinander verknüpft sind. Beide Handlungsstränge laufen zeitlich versetzt, aber dennoch parallel ab.

Zu den vielen Entwicklungen der Kriegszeit gehören nicht nur die Raketen- und die Nukleartechnik, sondern auch die ersten rudimentären Computer. Und es sollte der erste Krieg der Menscheitsgeschichte werden, der mit Hilfe von Rechenmaschinen gewonnen wird. Bereits ab 1940/41 wurde ein Grossteil mit der zur damaligen Zeit bahnbrechenden Enigma-Maschine verschlüsselten Funksprüche der deutschen Wehrmacht abgefangen und dechiffriert. Nur wie verhält man sich dass es nicht auffällt? Wie zufällig können Zufälle sein? Oder ist es Absicht dass die Alliierten bestimmte Informationen erhalten, damit die Wehrmacht die Reaktion erkennen kann?

Hier setzt der Handlungsstrang der Zeit des zweiten Weltkrieges ein, um reale Personen wie Alan Turing herum, einem der Erfinder des Computers. Es entstand eine komplett neue Wissenschaft, und die handvoll Menschen die hier an vorderster Front waren gehörten zu den wichtigsten Menschen des gesamten Weltkrieges; sie konnten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Diese handvoll Menschen, die sich natürlich - wie üblich in einer neuen und überschaubaren Szene - auf allen Seiten, egal ob aus den USA, Deutschland oder Japan, kennen, beginnen eine Kommunikation untereinander. Und die Welt sollte ihr Spielball werden, egal ob bei konspirativen Treffen in Schweden oder in den Weiten des Pazifikraumes, wo über 5 Jahre ein gigantischer Insel- und Flugzeugträger gestützter Krieg stattfand. Diese Leute hatten Zugang zu allem. Und nachdem feststand dass der Krieg in Europa für die Nazis verloren ist, und die Japaner ähnliches befürchten, beginnt der Wettlauf um die beste Startposition für die Zeit nach dem Krieg. Gemeinsam teilen sie das Wissen um das gigantische Versteck der japanischen Goldreserven auf den Philippinen.

40 Jahre später. Das Internet sollte die Welt revolutionieren. Wer an vorderster Front dabei ist, hat gewonnen, wer keinen Zugang zu Informationen hat, hat verloren. In einer neuen, noch recht kleinen Szene ist die Geheimhaltung von Daten, der Zugang zu ihnen und die Kontrolle hierüber von fundamentaler Bedeutung.
Und wieder beginnt ein "Krieg". Basierend auf das Ereignis von 1996, wo ein über ein 28.000 Kilometer langes, 1,5 Milliarden Dollar teures, in England beginnendes, durch den Suez-Kanal führendes und in Japan endendes Untersee-Glasfaser-Kabel, verlegt wird, stellt sich die Frage: Wer kontrolliert was dort hindurch geht? Welchen Zugriff hat ein Staat auf Rechenzentren? Was kann, was darf er auslesen?

Auch hier haben wir wieder eine Gruppe von Informatikern an vorderster Front, dessen Wissen sich ein Sultan zu Nutzen machen will um eine Art Daten-Himmel zu bauen. Ein Stück Land bei den Philippinen, das für Informationen das werden soll was die Schweiz für Geld ist, und an dieses Kabel angeschlossen wird. Als wenn das nicht reicht, stösst man bei den Arbeiten auf alte verschlüsselte Wehrmachtsfunksprüche, die Auskunft geben über den Ort der japanischen Goldreserven. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit. Wer zuerst alle Informationen entschlüsselt, wer am nahsten an der Vergangenheit dran ist, hat die Zukunft.

Das Buch hat mich als Reiselektüre über eineinhalb Jahre auf vielen Fahrten begleitet, und genau zu dem Zeitpunkt wo ich durch bin stosse ich auf diese Nachricht in der Süddeutschen Zeitung: Drei alte, bisher nicht entschlüsselte Wehrmachtsfunksprüche aus dem Jahr 1942 sind 1995 von der Zeitschrift "Cryptologia" veröffentlicht worden, damit die weltweite Internetgemeinde an diesen arbeiten kann. Jetzt, im Februar 2006, ist der Funkspruch "NCZW VUSX PNYM" entschlüsselt worden. Allerdings steht nicht drin wo das Gold ist.
Kapitänleutnant Hartwig Looks vom U Boot U264 meldet: "Bei Angriff unter Wasser gedrueckt, Wasserbomben. Letzter Gegnerstandort 08:30 Uhr, Marqu AJ 9863, 220 Grad, 8 Seemeilen, stosse nach. NNO4, Sicht 10".

[]
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplexer Abenteuerschmöker, 23. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Während des Zweiten Weltkrieges arbeitet Lawrence Pritchard Waterhouse zusammen mit Alan Turing an den Verschlüsselungssystemen der deutschen Wehrmacht. Nachdem der Enigma-Code geknackt ist, soll diese Tatsache vor den Nazis geheim gehalten werde. Dazu gründet man eigens die Abteilung 2702. Corporal Bobby Shaftoe ist das ausführende Organ dieser Abteilung und kommt während seiner Einsätze einem gewaltigen Goldschmuggel zwischen Japan und Nazi-Deutschland auf die Spur.
Fünfzig Jahre später, in den Neunzigern, will Randy Waterhouse (Enkel von Lawrence) mit einem Geschäftspartner einen Datenhafen in Südostasien außerhalb aller Hoheitsgebiete errichten. Beim Verlegen eines Datenkabels unter Wasser entdecken Douglas Shaftoe (Sohn von Bobby) und seine Tochter Amy ein gesunkenes U-Boot. Plötzlich tauchen alte Bekannte aus der Vergangenheit auf, deren Suche nach dem Gold nie endete.
Dies ist aber nur die Spitze des Eisberges. Die Handlung schlägt ständig Haken und überraschende Wendungen warten in jedem Kapitel. Stephensons lakonische Erzählhaltung erinnert an Boyles "Wassermusik" und er lässt seine Helden in dieser abenteuerlichen Geschichte viel ertragen.
Randy Waterhouse ist ein typischer Nerd, den man eher in einem Keller voller Computer erwarten würde, als auf der Jagd nach einem Nazi-U-Boot irgendwo im asiatischen Meer. Bobby Shaftoe, eine Mischung aus Jack Bauer und Indiana Jones, ist Marine mit Leib und Seele und wird von einem Krisenherd der Welt zum nächsten geschickt.
Der Autor der beiden Science-Fiction-Klassiker "Snow Crash" und "Diamond Age" hat hier fast vollständig auf futuristische Elemente verzichtet und sich der Vergangenheit zugewandt. Cryptonomicon ist ein historischer Thriller im Zweiten Weltkrieg, ein Abenteuerroman vom Überleben im pazifischen Inseldschungel, ein Wirtschaftskrimi über die Informationsbranche, ein Detektivroman über Mathematik und Kryptologie und gleichzeitig eine Parodie auf alle diese Genres. Das Buch funktioniert in jeder dieser Formen und mehr als alles andere ist es ein fesselnder und unterhaltsamer Schmöker.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moderne Fantasy, 22. Februar 2003
Von 
Jörg Schumann (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Bei einem Buch von Neil Stephenson würde man - nach Titeln wie "Snow Crash" oder "Diamond Age" - wieder einen Roman aus dem Science Fiction Bereich erwarten. Nun, um ein Werk der Fantasie ("Fiction") mit engem Bezug zur Wissenschaft ("Science") geht es hier schon; nur spielt die verzwickte Handlung nicht in der Zukunft, sondern zum einen in der Gegenwart, und zum anderen während des zweiten Weltkriegs. Es geht um einen Goldschatz, den die Japaner unter Nutzung deutscher U-Boote versteckt haben und um eine Reihe junger Leute, die beim Versuch, ihr Datenversteck auf einer kleinen Insel mit Leitungen ans Internet zu binden, auf ein U-Boot und damit auf Hinweise zum Schatz stoßen.
Die beiden Handlungsstränge sind auf viele geheimnisvolle Weisen miteinander verknüpft. So ist Randy, die Hauptfigur aus der Jetztzeit, der Sohn eines Kryptoanalytikers, der den Verschlüsselungstechniken der Deutschen im Krieg auf der Spur war. Und wenn die Handlung auch langwierig (über 1100 Seiten) und kompliziert ist, zieht sie den Leser doch so in den Bann, daß man das Buch nur ungern weglegt.
Eine besondere Stärke dieses Buches ist die außerordentliche Genauigkeit der Recherche. Zumindest dort, wo ich mich einigermaßen auskenne - IT allgemein und Kryptoanalyse im besonderen - beeindruckt die Präzision, mit der Stephenson technische Aspekte seiner Story ausarbeitet. Und daß eine der größten Autoritäten auf dem Gebiet der Kryptografie, Bruce Schneier, einen Verschlüsselungsalgorithmus (inklusive einer Erläuterung im Anhang) dem Buch beisteuert, trägt sicherlich ganz erheblich zu dem Kultstatus bei, den dieses Buch unter den technophilen "Geeks" hat. Überhaupt spielt diese Szene in "Crytonomicon" eine große Rolle. Stephenson verwendet viel Liebe auf die durchaus liebevoll karikierende Beschreibung dieser Menschen und ihrer Gedankenwelt, und manches Mal fühlt man sich jene Szenen von "Akte X" erinnert, in denen die Truppe von "Geeks" sich der Entschlüsselung geheimer Botschaften widmet.
Erst nach dem Lesen wurde mir klar, um was für ein Genre es sich bei "Cryptonomicon" wirklich handelt: Moderne Fantasy! Dann versteht man auch rückblickend, welche Rolle die Tatsache spielt, daß Randy einmal ein Fantasy-Rollenspiel programmiert hatte. Hier ist nicht nur der Grundstein für die Beziehung von Randy zu den meisten seiner Mitstreiter gelegt, es wird auch etwas über das Buch als Ganzes ausgesagt. Und so betrachtet, lassen sich viele Motive aus Fantasy Romanen wiederfinden: der sagenhafte Goldschatz, bunt zusammengewürfelte Heldentruppen aus ganz unterschiedlichen Menschen, von denen jeder mindestens eine geradezu übermenschliche Fähigkeit hat, viele Geheimnisse und Fallen, die sich unseren Helden entgegen stellen und so weiter.
Dieses Buch ist nicht für alle. Um es zu mögen (und ganz durchlesen zu können), muß man wohl zumindest ein wenig so sein wie die Personen aus dem Buch: mit Freude an komplexen technischen Fragestellungen und am Genre Fantasy. Wer dies mitbringt, wird - wie ich - begeistert sein.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen was lange währt, währt endlich gut, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Mathematische Spitzfindigkeit und krytograhphische Idee: Wenn das Ihr Hobby ist, dann sind Sie mit dem Buch sehr gut bedient. Ich habe ein Ader in diese Richtung, habe mich allerdings sehr schwer getan mit den ersten (ca.200) Seiten dieses Buches. Danach, wenn man den Stil endlich verinnerlicht hat, mag das Werk bestenfalls kaum noch enden. Auch Herr Stephenson, schätze ich, hat so in etwa zur Mitte des Buches eine Wandlung durchlebt. Ab dort wird sarkastisch erklärt, was vorher im Dunkeln belassen wird. Die Personen bekommen eine literarische Allwissenheit angedichtet, die jedoch der Verständlichkeit nicht schadet. Nett zu lesen und größtenteils weiterzuempfehlen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thriller mit Anspruch, 28. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Wer "Enigma" gemocht hat, mag auch diesen Roman mit dem gewöhnungsbedürftigen Titel. Doch er sei gewarnt: Bis auf die Sache mit der Kryptographie hat "Cryptonomicon" nicht viel mit "Enigma" zu tun. Dieser Roman hat Tempo! Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit reist der Autor durch den 2. Weltkrieg, nimmt mal eben so die weltweite Verbreitung des Internets mit und am Ende ist man bei einer spannenden Schatzsuche dabei. Und so ganz nebenbei bekommt man noch einen sehr guten Einblick in die Kryptographie. Empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber nicht Spitzenklasse, 24. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Ich schliesse micht zumeist den anderen Rezensenten an, jedoch sollte man darau hinweisen, das der Auto ein Basiswissen des Lesers voraussetzt, welches nicht immer vorhanden ist. So gestalten sich einige Bereiche etwas zäh bis man sich durchgekämpft hat.
Die Erwartung, das man dadurch handlungsrelevante Hinweise bekommt erfüllt sich leider nicht. Oft sind es Exkursionen die dem Handlungsstrang nicht dienen, sondern lediglich das Buch dicker machen, so scheint es jedenfalls mir.
Aber ansonsten wirklich lesenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Urlaubsstoff, 16. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch mit in Urlaub genommen, da das der beste Moment für über 1100 Seiten ist. Am Anfang war ich noch skeptisch, da man sich an den Schreibstil und -ton erst ein wenig gewöhnen muss. Dann aber entwickelt sich eine prima Geschichte mit mehreren Handlungssträngen, die alle fesseln und einen nicht mehr von der Liege herunterlassen. Man lernt sogar noch eine Menge über Verschlüsselung und deren Bedeutung im 2. Weltkrieg, kann an manchen Stellen ziemlich gut lachen und wird vor allem immer gut und spannend unterhalten.
Keine leichte Kost, aber perfekter Urlaubsstoff. Die Animateure in der Anlage waren verzweifelt, da Sie mich nicht mehr vom lesen loskriegen konnten.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstlich !!, 16. August 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon (Gebundene Ausgabe)
Mich hat weniger die Handlung - wiewohl kunstvoll verschlungen dargeboten - fasziniert als viel mehr die distanziert ironische, skurille Betrachtungsweise der jeweiligen Protagonisten. Ein Hochgenuss, den ich jede Seite genossen habe. Die Absurdität einzelner Situationen, Handlungen und Haltungen wird brilliant herausgearbeitet. Lediglich auf den letzten 200 Seiten drängt der "action" Strang diese humorige Seite leider in den Hintergrund. Dennoch ein Meisterwerk !
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte der Informatik - einmal anders gesehn, 24. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Cryptonomicon (Gebundene Ausgabe)
Im Gegensatz zu den vielen und viel zu theoretisch erscheinenden Abrissen über die Entwicklung der Informationstechnologie ist "Cryptonomicon" von Neal Stephenson unterhaltsam, bis ins unerträgliche spannend und auch für Laien gut verständlich. Stephenson erzählt, wie in den meisten seiner Bücher, auf mehreren, auch zeitlich unterschiedlichen Handlungsebenen, die die aktuellen Probleme der Informationstechnologie, wie auch die Anfänge der digitalen Rechenmaschinen und Beweggründe zu deren Bau anschaulich und kritisch illustrieren.
Über die Zeiten verbindendes Element ist die Verwandtschaft der Protagonisten. So sind die "Helden" der Gegenwartsebene ganz einfach Nachfahren der Protagonisten der WWII-Ebene. Nach dem Motto, dass der Apfel nicht weit vom Pferd fällt beschäftigen sich die Nachfahren auch kongruent zu ihren Vorfahren in den entsprechenden Tätigkeitsbereichen. Der Enkel eines Kryptologen, der im Bletchley-Park Team mitarbeitete ist jetzt - na - ein Hacker, genau. Der Sohn eines WWII-Helden betätigt sich als Abenteurer und Tiefsee-Schatzsucher im pazifischen Raum. So bleibt es dem Leser, gespannt zu sein, ob denn diese Nachfahren auch dahinter kommen, dass sich bereits ihre Ahnen kannten. Dass dies nicht das einzige spannungsgebende Element ist, dürfte jedem der Neal Stephenson aus einem seiner anderen Werke kennt natürlich klar sein. Mehr will ich hier aber von der Storyline gar nicht enthüllen, nur so viel: Wer Cryptonomicon nicht kennt, verpasst das beste Buch, das je über die Geschichte der IT geschrieben wurde.
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Cryptonomicon: Roman
Cryptonomicon: Roman von Neal Stephenson
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