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5.0 von 5 Sternen Alter Klassiker der Zivilisationskritik
In einer Welt in der fernen Zukunft erzählen sich Hunde von einer lange zurückliegenden mystischen Zeit, in der es noch ein seltsames Wesen namens Mensch gegeben haben soll und das hatte so Dinge wie Kriege und Städte - etwas, mit dem Hunde so gar nichts anfangen können, die allgemein das Töten auf dem Planeten Erde abschaffen wollen. Die acht...
Vor 22 Monaten von Amazon Kundenrezensionen veröffentlicht

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr faszinierendes Werk abseits des Mainstream!
Zuerst mal, es handelt sich hier um 8 Geschichten (plus 1 Epilog), die alle aufeinander aufbauen. Manche Charaktäre (zB der Roboter Jenkins) kommen öfters vor, manche werden in den folgenden Geschichten wieder erwähnt. Diese Geschichten erstrecken sich über einen Zeitraum von mehr als 10.000 Jahren. Simak hat eine echte Zukunftsvision geschaffen:...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von M. Schmid


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Klassiker der Zivilisationskritik, 4. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Als es noch Menschen gab (Broschiert)
In einer Welt in der fernen Zukunft erzählen sich Hunde von einer lange zurückliegenden mystischen Zeit, in der es noch ein seltsames Wesen namens Mensch gegeben haben soll und das hatte so Dinge wie Kriege und Städte - etwas, mit dem Hunde so gar nichts anfangen können, die allgemein das Töten auf dem Planeten Erde abschaffen wollen. Die acht wichtigsten Legenden zu den Menschen unterliegen imemr wieder historischer und literaturwissneschaftlicher Betrachtung und das vorliegende Buch erzählt die Geschichte der Fabelwesen Menschen mit einem Schwerpunkt auf der Familie Webster, die den Hunden angeblich das Leben beigebracht haben soll, wobei jedes Kapitel durch einen wissenschaftlichen Kommentar des herausgebenden Hundes eingeleitet wird.

Bereits 1952 wurde dieser Titel zum ersten Mal herausgegeben, der deutlich hinterfragt, was einen Menschen eigentlich ausmacht - und was seine Entwicklung vorantreibt. Eine erstaunlich dichte und nachdenklich stimmende Sammlung, die auch die Frage aufwirft, welche menschlichen Eigenschaften denn wirklich wünschenswert sind - und welche wohl eher nicht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weises Buch, 20. Juli 2010
Was zunächst wie eine weitere Version vom "Aufstand der Tiere" aussieht, entpuppt sich schon nach einigen Seiten als Fundamentalkritik am (menschlichen) Fortschrittglauben. Während im "goldenen Zeitalter" der Science Fiction - in dem dieses Buch entstand - unreflektierte Raumfahrergeschichten mit Charakteren so tiefgründig wie der "Reibungskoeffizient des Mondregoliths" gang und gäbe waren, zeigt dieses Werk letztlich auf, wie wertlos reiner Fortschritt, reiner Wohlstand und reine Annehmlichkeiten sind.
All dieses haben die Menschen in der geschilderten Zukunftvision erreicht - zurückgeblieben sind trotzdem nur Legenden, die sich ihre ehemaligen Spielzeuge und Haustiere zu erzählen haben.
Und Legenden sind prinzipiell fehlerhaft, weswegen auch die Kritik aufgrund wissenschaftlicher Fehler eigentlich irrelevant ist. Hier geht es schließlich um den Menschen - selbst wenn Tiere seine Geschichte erzählen müssen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr faszinierendes Werk abseits des Mainstream!, 30. März 2010
Von 
Zuerst mal, es handelt sich hier um 8 Geschichten (plus 1 Epilog), die alle aufeinander aufbauen. Manche Charaktäre (zB der Roboter Jenkins) kommen öfters vor, manche werden in den folgenden Geschichten wieder erwähnt. Diese Geschichten erstrecken sich über einen Zeitraum von mehr als 10.000 Jahren. Simak hat eine echte Zukunftsvision geschaffen:
- die Auflösung der Städte,
- der Rückgang der Menschen,
- Auswanderung der Menschen auf den Jupter und andere Planeten
- Entwicklung von Intelligenz bei Hunden und anderen Tieren (sogar intelligente Ameisen)
- Zusammenleben von intelligenten Tieren und von Menschen erschaffene Roboter
- Entstehung einer Gemeinschaft der Tiere ohne Gewalt,

Auch ich musste mich durch die ersten 100 Seiten auch durchkämpfen, aber dann fesselte mich die Story. Simak beschreibt keine technischen Details, der technische Fortschritt wird nur nebenbei erwähnt, er legt mehr Wert auf die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, später auch auf die Gesellschaft der Tiere.

Es ist ein Buch, wo man seiner Phantasie freien Lauf lassen kann, aber das ist für mich Science Fiction, der Leser ist stets gefordert mitzudenken, damit er auf dem Laufenden bleibt. "Als es noch Menschen gab" ist kein Buch, wo sich der Handlungsbogen auf ein großes, spannendes Finale hinarbeitet, nein es geht konstant dahin, ich für meinen Teil wollte aber trotzdem immer wissen wie es weitergeht.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne nostalgische SF, 3. Januar 2011
Man muss immer bedenken, dass dieser Text ja aus den 50er Jahren stammt.
Im Vergleich zu der SF damals mit lauter Blastergeballere und langen technischen Abhandlungen über Raumschifftechnik bietet dieses Buch wirklich etwas ganz, ganz anderes. Menschliches. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und über die eine oder andere Ungereimtheit gerne hinweggesehen. Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde kann man sich doch auch ganz gut reintun, obwohl man ja heute weiss, dass es dort ein bisschen anders aussieht...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Sammelsurium lose zusammenhängender Geschichten und ein Bollwerk vergebenen Potentials., 3. Oktober 2014
Man muss es erst einmal zustande bringen, aus vielen guten Ideen nicht nur wenig herauszuholen, sondern in miserabler, unübersichtlicher Erzählstruktur und kruden Esoterik- und Weltverbesserungsattitüden sämtliches Potential zu verschenken.
Es kann einem wirklich leid tun um die pazifistischen Utopien, die liebevoll und detailliert beschriebene Evolution und Degeneration des Menschen, die Intelligenzsteigerung der Tiere, die unrealistische, aber spannend geschilderte Verländlichungssthese und die fabel- bis märchenhaft angehauchten Tiergeschichten, die in einer hanebüchenen und verwirrenden Erzählstruktur untergehen.
Wie auch immer der Autor auf die Idee gekommen sein mag, die durch einen bemitleidenswert losen Faden zusammenhängenden einzelnen Geschichten durch jeweilige, noch mehr offene Fragen aufwerfende Vorworte zu ergänzen und noch dazu seine Schöpfungen alle paar Meter in pseudophilosophisches, kryptisches Kauderwelsch ausbrechen zu lassen, von dem sie sich erst nach mehreren Seiten halbwegs erholen können, bleibt schleierhaft. Und kurz vor der Resignation beim Lesen dann doch wieder ein Silberstreif am Horizont in Form von ausbaufähigen Ideen, bevor der nächste Absturz erfolgt.
Es wäre ärgerlich, wenn es nicht gleichzeitig so schade wäre, vor allem weil man dem Werk den Idealismus und das Bestreben des Autors nach Gesellschaftskritik anmerkt, die Botschaft aber aufgrund der Klobigkeit und Unzugänglichkeit nur sehr schwer empfangen werden kann. Was daraus alles hätte werden können, wenn die Ideen einen anderen Kopf gefunden hätten…
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Science-Fiction Literatur?, 13. September 2011
Ich habe mich durch das Buch hindurchgequält, denn ich hatte keine schlechte Fabel erwartet, zu der das Buch immer mehr degeneriert, sondern einen Science-Fiction-Roman.

Zu Beginn erscheint die Fiktion noch durchaus interessant, obwohl ich den Exodus der Stadt in Zeiten von immer weiter anwachsenden Metropolen und der zunehmenden Verstädterung für sehr unwahrscheinlich halte. Die Städte als Zentren der menschlichen Existenz werden aus diversen Gründen jedoch obsolet, so dass der Mensch sich räumlich extrem verteilt und immer einzelgängerischer wird, was letztendlich das soziale Gefüge der Gattung Mensch zerstört.

Am Anfang fand ich diesen Teil der Erzählung durchaus interessant, wenn auch unrealistisch. Die Geschichte macht mehrere sehr große Zeitsprünge und konzentriert sich dabei auf eine Familie, die exemplarisch für den Menschen stehen soll und insbesondere die "guten" Seiten des Menschen verkörpert.

Hätte Simak sich wenigstens auf die Menschen konzentriert, hätte seine Fiktion doch noch etwas werden können, obwohl sie in konventionellen Bahnen verharrt, denn der Mensch ist in seiner Natur einfach "böse" und bringt nur Vernichtung über die Welt. Widersprüchlicherweise schafft er sich aber friedlich selbst ab und hat dank einer neuen Philosophie das Töten ohnehin schon seit Jahrhunderten überwunden. Auch wenn die "zerstörerische" menschliche Natur nach Jahrtausenden des erzwungenen Radikalpazifismus doch wieder durchbricht, ist dieser Erzählstrang denkbar uninteressant beschrieben und fabelartig gehalten.

Zu guter Letzt überlässt der kümmerliche Rest der verbliebenen Menschen den Tieren die Welt - wenn auch nicht ganz freiwillig. Dank medizinischer Eingriffe des Menschen, die sich seltsamerweise vererben, sind die Tiere intelligent geworden. Das gilt insbesondere für die Hunde als des "Menschen bester Freund", die dessen Stellung übernehmen und sodann ihre eigene utopische Zivilisation, die so genannte "Bruderschaft der Tiere" erschaffen. Bereits ab hier - nein, eigentlich schon sehr viel früher - wird der Roman immer absurder, denn selbst die Fleischfresser werden alle brav zu Vegetariern und die Hunde sorgen durch permanente Bespitzelung und Überwachung dafür, dass das eherne Nichttötungsgebot auch brav eingehalten wird. Da die Gesetze der Natur abgeschafft sind, wird die enorme Überbevölkerung der Tiere, die sich ja auf Grund des immerwährenden Pazifismus auch nicht mehr gegenseitig fressen können, schlichterweise dadurch gelöst, dass ganze Gattungen auf andere Planeten umgesiedelt werden, wo sie in Ruhe und Frieden leben können - natürlich rein vegetarisch versteht sich.

Der Mensch, der nun ausgestorben ist, wird allmählich zur Legende und man weiß, d.h. die intelligenten Hunde und anderen Tiere wissen letztendlich nicht, ob er überhaupt jemals existiert hat.

Auch wenn man die Entstehungsgeschichte des Romans bedenkt - den Ost-West-Konflikt im Kalten Krieg und die drohende nukleare gegenseitige Ausradierung - kann ich dieser wenig gelungenen Fabel im Gewand eines Science-Fiction Romans nicht viel abgewinnen. Denn sie birgt nur wenig überzeugende Wahrheiten, noch weniger Weisheit und liest sich bisweilen wie das Gedankenkonstrukt eines durchgeknallten Radikalpazifisten und Tierrechtlers, der seine eigene Fiktion nicht konsequent zu Ende gedacht hat.
Es gibt weitaus bessere Science-Fiction Literatur, die als eine Kritik ihrer Zeit verstanden wissen werden will und dabei spannender, fesselnder, überzeugender und weitaus realistischer ist.
Für den gehobenen Erzählstil, der durchaus literarische Qualität hat und die Ideen, die meines Erachtens allerdings schlecht umgesetzt wurden, gebe ich dem Roman 2 Sterne.
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19 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Von Anfang bis Ende an den Haaren herbeigezogen, 26. März 2010
Habe mir das Buch extra vorbestellt und mich wirklich drauf gefreut. Als es dann endlich da war, hab ich mich sofort daran gemacht es zu lesen:

Schon nach den ersten Seiten habe ich zum ersten Mal die Augen verdreht. Natürlich hab ich trotzdem weitergelesen - in der Hoffnung, es würde sich bessern. Leider wurde es immer schlimmer!

Ich bin bei SF-Romanen ja wirklich offen für allerlei Spinnereien und Zukunftsprognosen - das macht ein gutes SF-Buch auch aus. Aber was hier verzapft wird ist absoluter Humbug: Total abstruse Ideen über Ameisen, die anfangen Schmelzöfen zu betreiben, Hunde, die nach dem verschwinden der Menschen die Herrschaft übernommen haben (aber trotzdem nach Jahrhunderten noch Rover heißen!), kurzsichtige und andauernde Anpreisungen der Atomenergie als das Non-Plus-Ultra der Energiegewinnung (was auch schon Anfang der Fünfziger wohl kaum noch als Sience-Fiction-Vision zu bezeichnen war), total bescheuerte Prognosen über die Entwicklung von Städten, etc.

Hab es nicht fertig gebracht das Buch zu Ende zu lesen und das passiert mir sonst nie - egal wie blöd das Buch normalerweise ist.

Meine Meinung: Geld sparen oder in ein anderes Buch investieren.
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0 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Simak, Menschen, 15. Juni 2010
Ich habe noch das alte Buch Goldmanns Zukunftsroman entdeckt und ganz gelesen...

Ich fand viele Ideen sehr abwegig - trotzdem habe ich bis zum Ende durchgehalten.

Literatisch war es m.. E. annehmbar.
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