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5.0 von 5 Sternen Das Ka ist ein Rad und dreht sich immer weiter
Eigentlich bin ich genauso fassungslos wie Roland, dass er den dunklen Turm erreicht hat (damit verrate ich nichts, denn jeder, der die Reise mit Roland bestritten hat, weiß aus tiefstem Herzen, dass er den dunklen Turm besteigen wird). Ich bin einerseits überglücklich, dass die Reise ein Ende hat aber andererseits fühle ich mich regelrecht leer, eben...
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von S. Oefner

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu Ende lesen? Vielleicht ... Nochmal lesen? Niemals!
"Endlich geschafft!" denke ich mir, und vielleicht hat sich Ähnliches auch der Herr King gedacht, als er seinen letzten Punkt setzte - in diesem Werk, dass ihm sicherlich an mehr als einer Stelle im gesamten Zyklus entglitten war. Das nach Glas erstmal viel Grütze mit wenig Höhepunkten erschien und einer Phantasie, die bei weitem nicht an die der ersten...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von Chris Korn


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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ka ist ein Rad und dreht sich immer weiter, 18. Januar 2008
Von 
S. Oefner (Gründau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich bin ich genauso fassungslos wie Roland, dass er den dunklen Turm erreicht hat (damit verrate ich nichts, denn jeder, der die Reise mit Roland bestritten hat, weiß aus tiefstem Herzen, dass er den dunklen Turm besteigen wird). Ich bin einerseits überglücklich, dass die Reise ein Ende hat aber andererseits fühle ich mich regelrecht leer, eben WEIL die Reise ein Ende hat.

Dieser Band macht dem Leitsatz von Roland "Das Ka ist ein Rad - und es dreht sich immer weiter" alle Ehre. Welche Windungen, Sätze und Ereignisse sich hier zu einem Ganzen verbinden, das hätte man am Anfang der Saga nie für möglich gehalten.

Selbst für einen Leser, der zwischen den einzelnen Teilen große Lücken ließ ist es nicht schwer, sich wieder in Rolands Welt hineinzuversetzen. Man fühlt sich wie ein Mitglied seines Ka-Tets. Umso gefühlvoller reagiert man, wenn sich die Geschichte um Eddie, Jake, Susannah oder Oy dreht. Und sie wird sich in diesem Teil um die Hübschen drehen, so viel kann ich euch verraten.

Abschließend ist zu sagen, dass sich Sai King hier ein wahres Meisterwerk geleistet hat, das (jedenfalls für mich) bisher mit nichts zu vergleichen ist. Selbst dass er sich in die Geschichte mit eingebaut hat ist nicht etwa hochnäsig. Vielmehr ist es "KA" und gehört einfach zur Geschichte des Turmes dazu. Und der Turm gehört wohl zu Sai King dazu. Denn hat er ihn oder Teile aus den DT-Geschichten in andere Stories mit eingebaut.

Auch beim Ende scheiden sich wohl auch die Geister. Manche finden, man sollte auf Sai Kings Rat hören und an der Stelle aufhören zu lesen, als die Geschichte des restlichen Ka-Tets zu Ende erzählt wird. Das kannst du gerne tun.
Vielleicht solltest du dir aber ein paar Tage später das WIRKLICHE und für mich auch einzig RICHTIGE Ende durchlesen. Ich finde es absolut passend. Sai King schrieb bereits, dass es den meisten unter uns Lesern nicht gefallen wird und damit hat er recht.
Aber dieses Ende passt einfach zu Roland. Er ist besessen vom dunklen Turm. Er geht dafür über Leichen (die er überaus beeindruckend aufzählt, als er durch das Rosenfeld zum dunklen Turm marschiert) aber er kann nicht aus seiner Haut.
Somit ist es nur völlig logisch, was ihn da im obersten Stockwerk des dunklen Turmes erblickt.

Beim Lesen war es für mich immer, als wenn mir tatsächlich ein Licht aufgeht. Die Erde hat buchstäblich einen neuen Kontinenten erhalten, der Horizont wurde größer und ich verstand einfach mehr.

Mehr als "Absolut spitzenklasse" kann man wohl zu diesem Werk nicht sagen. Und ich wünsche Roland alles Gute auf seiner Reise.

Sage Gott meinen Dank.
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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trauer, 8. Mai 2006
Ich lese jetzt etwa seit meinem 12. Lebensjahr die Saga um Roland, den Revolvermann und seiner Suche nach dem dunklen Turm. Das sind jetzt etwa 17 Jahre. Von den einen Bänden war ich schier begeistert (, Schwarz, Drei, Tot, Glas), von den anderen weniger (Wolfsmond, Susannah). Jetzt also der siebte und letzte Band. Damit ging für mich ein Traum in Erfüllung. Roland wird endlich den dunklen Turm finden und auch ersteigen (?). Nach so vielen Jahren. Schwarz war damals mein erstes Stephen King-, und damit auch mein erstes "Erwachsenen"-Buch.

Und das Buch hält alles, was ich mir von ihm versprochen habe. Das letze Kapitel von "Susannah" wird hier recht knallig zu Ende gebracht und es wird wieder viel gereist. Man trifft viele Feinde und Freunde, und, und, und. Dieses Buch erinnert am meisten an "Drei". Wirklich ganz gross. Es gab bisher kein Buch (und es waren eine Menge), die mich derart so berührt haben. Ob nun mit Freude oder mit Trauer. Dafür sage ich Sai King meinen Dank,groß-groß.

Wenn da nur dieses Ende nicht wäre. Noch nie hat mich ein Buch so enttäuscht und auch wütend, vor allem aber sehr, sehr traurig zrückgelassen. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, denke ich, dass Sai King einfach nur noch schnell fertig werden wollte. Vielleicht hat er am ende aber auch nur das Lied der Schildkröte nicht mehr gehört...

Man sollte wirklich an der Stelle zu lesen aufhören, an dem es einem King rät. Aber nach 17 Jahren einfach aufhören?

Ich werde für mich einfach das Ende in Erinnerung behalten (ohne zu viel verraten zu wollen), als Roland dem Turm entgegenschreitet, und dabei die Namen aller seiner gefallenen Gefährten (auch die aus der Zeit, bevor sich die Welt weitergedreht hat) skandiert. Sehr, sehr ergreifend. Und alleine dafür kann es nur 5 Sterne geben.

Lasst es euch gesagt sein, hört dort einfach auf zu lesen. Das Ende gibt zwar eine Menge her, lässt einen aber ziemlich ratlos zurück.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu Ende lesen? Vielleicht ... Nochmal lesen? Niemals!, 5. November 2009
"Endlich geschafft!" denke ich mir, und vielleicht hat sich Ähnliches auch der Herr King gedacht, als er seinen letzten Punkt setzte - in diesem Werk, dass ihm sicherlich an mehr als einer Stelle im gesamten Zyklus entglitten war. Das nach Glas erstmal viel Grütze mit wenig Höhepunkten erschien und einer Phantasie, die bei weitem nicht an die der ersten Bände heranreichte, war wirklich überaus anstrengend. Man hätte viele der der Seiten auch in endloser Wiederholung übersetzen können mit Worten wie "hör auf zu lesen, ich bin langweilig und das Papier kaum wert, auf dem ich geschrieben stehe". Aber so wie Roland es ohne Wasser und Esel durch die Sandwüste schaffte, wollte ich es durch diese literarische Wüste schaffen ... irgendwie vorankommen, den Turm letztlich zusammen mit ihm ersteigen. Und von einer gewissen Perspektive aus, hat sich die Sache auch gelohnt. Das Schöne ist ja, dass man langweiliges schnell vergessen kann, und somit am Ende frohgestimmt das Tolle und Spannende von Abenteuern in Erinnerung behält, das sich in diesem Fall sicherlich auf gefühlte knappe Tausend Seiten beschränkt, ganz im Gegensatz zu den insgesamt 4500 gelesenen Seiten.
--- Achtung: Inhalt! ---
Eines der gewaltigsten Fragezeichen baute sich mir bei Kings Umgang mit den Bösewichten und Helden auf. Nachdem der Zaubermeister Walter als überaus gefährlicher und immer alles unter Konrolle habender Schurke dargestellt wurde, wird er in völliger Teilnahmslosigkeit der Helden - abgesehen von Oy, der ein bischen was davon auf Traumebene davon spitz bekommt - von Mias bösartiger, keine drei Tage alter Brut dahingemetzelt, so wie eine Ameise, die auf dem Schulhof platt getreten wird. Zwar mit einer hübschen Idee, wie ich finde, wird der scharlachrote König vom Balkon des Turmes getilgt, aber viel zu schnell und viel zu einfach, und auch hier nicht in einem direkten Zweikampf mit Roland. Dem sein Ka-Tet wurde bis dahin auch fragwürdig verpulvert - am schlimmsten trifft es den Leser, wenn er das Ende des Peres verfolgen muss. Hinterher muss man sich fragen, warum man zuvor über hunderte Seiten dem seine langweilige Geschichte kennenlernen musste?! In dieser Art lassen sich noch einige Beispiele nennen.
Entgegen dem öden Wolfsmond und Susannah ist in Der Turm jedoch endlich wieder mehr Fahrt in der Geschichte. Es passiert wieder was, auch wenn davon wieder vieles Fragezeichen hinterlässt und nicht alles aufklärt wird: so zum Beispiel die Absicht, warum überhaupt alle Welten von irgendwelchen Heinzeln zerstört werden - was ist die Intention der Brecher und ihrer Aufseher, wenn sie selbst dabei doch alle draufgehen? Wo ist der Zusammenhang zum roten König? Und wieso wartet eine mächtige Institution wie die Tet-Corporation, die voller revolvermännischem Potential ist, auf ihren unbekannten Helden Roland, damit der sämtliches Leben rettet? Die hätten ein Dutzend Ka-Tets (inklusive Helden mit Psi-Kräften, die ja durchaus für sie arbeiten) zusammenstellen, eine Tür suchen und die Arbeit der Brecher beenden können.
Klasse jedoch finde ich das Ende der Geschichte. Auf den wenigen letzten Seiten des Epilogs - ausgenommen die Friede-Freude-Eierkuchen-Zusammenkunft von Susannah, Jake und Eddie (und wohl auch dem Bumbler) - nachdem der böse, verrückte, harmlose Weihnachtsmann ausradiert wurde, fühlte ich wieder die seltsamme Magie des Turmes. Hier, so finde ich, hat King großartig abgeschlossen, mit einem Ende, das keines ist, aber in Aussicht stellt, schließlich doch eins sein zu können. Das Karma lässt grüßen ... ganz nach dem Motto: "Hast dus nicht verstanden? Komm, versuchen wir's nocheinmal."
Und nach diesem Ende können einem so manche Lichter aufgehen. Vor allem viele Kleinigkeiten, die man halt so mitgelesen hat, besitzen nach dem Ende eine viel größere Bedeutung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kreis ist geschlossen, 17. Juli 2009
Nach der langen, teils abenteuerlichen, teils düsteren aber immer hochinteressanten und menschlichen Reise des Ka-Tets hat Stephen King mit dem siebten Band und nahezu fünftausend Seiten tolkienartiger Phantasie- und Horrorvisionen die Suche nach dem Turm zu Ende geführt. Mehrfach wurde hier darauf hingewiesen, dass das Ende unerwartet und teilweise enttäuschend geraten ist. Dem kann ich nur teilweise zustimmen - ja, es ist unerwartet geworden. Ich habe mir, bevor ich den siebten Band regelrecht verschlungen habe, einen ganzen Haufen von Varianten ausgemalt, wie Roland den Turm erreicht und was wohl dessen Geheimnis sein mag. Aber ich war keinesfalls enttäuscht. Nach einer so langen Reise, wobei Schriftsteller und Leser in höherdimensionsartiger Symbiose zu Verbündeten geworden sind, kann kein xbeliebiges Ende ein Meisterwerk vollenden. Ein Lebenswerk - und das ist die Saga vom dunklen Turm als Mittelpunkt Kingschen Schaffens - kann nur ein unerwartetes und besonderes Ende haben. An alle, die die Lektüre des siebten Bandes noch vor sich haben: Lassen Sie sich überraschen und erwarten Sie nicht viel, sondern erwarten Sie das Meiste - Sie werden nicht enttäuscht werden! Ich jedenfalls ziehe meinen Hut vor der Phantasie und der Begabung, so mannigfaltige Handlungsstränge am Ende wieder zusammenführen zu können und dabei keine Seite lang Menschlichkeit, Freundschaft zu den Figuren und ein bißchen Wehmut zu vermissen. Mr. King - sage Ihnen meinen Dank.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Dunkle Turm: Gesamtbewertung Band I - VII, 23. Mai 2009
Ich habe eben den letzten Teil von "Der Dunkle Turm" zu Ende gelesen und was soll ich sagen? Ich sage Stephen King meinen Dank... groß-groß...

Ich finde die komplette Reihe genial, mit "Es" das Beste, was ich von Stephen King gelesen habe. Noch nie fühlte ich mich einer Geschichte so nahe und selten lagen mir die Charaktere Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy so nah am Herzen. Das liegt wohl daran, dass man sie auf knapp 4.700 Seiten begleitet...

Ich kann verstehen, dass einige hier in den Rezensionen Kritik daran üben, dass einige Dinge unlogisch sind oder dass einige Personen erst mit viel Tamtam eingeführt werden, um dann ziemlich schnell wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Aber "so what", das ist nun mal, was Ka aus Stephen Kings Feder hat kommen lassen...

Was das Ende anbelangt, kann ich so manche Kritik nicht ganz verstehen, ich fand das Ende toll und für mich war es auch das einzig mögliche Ende. Was hätte Roland sonst im obersten Geschoss des Turms finden sollen? (Außer vielleicht die Idee eines Rezensenten, dass Stephen King höchstpersönlich dort sitzt..., aber das wäre wohl dann doch zu abgefahren).

Wenn man alle 7 Bände gelesen hat, kann man schon einen Unterschied zwischen Band 1-4 und Band 5-7 feststellen (ich besitze die ersten 4 Bände noch im alten Layout und musste damals schweren Herzens lange auf die Fortsetzung mit Band 5 warten). Von den ersten 4 Bänden (und in Wahrheit sogar von allen 7) hat mir "Glas" am besten gefallen, der Schwenk in Rolands Jugend hat mich am meisten fasziniert. Als ich dann "Wolfsmond" gelesen habe, war ich anfangs doch stark enttäuscht (Was hat das mit der Gesamt-Story zu tun, fragte ich mich?). Aber in der Nachbetrachtung war auch dieser Band elemantar für das Gesamtwerk.

Ab "Susannah" und vor allem schließlich im 7. Band "Der Turm" nahm die Story dann wieder richtig an Fahrt auf und das Ende ist wie gesagt der Gesamtstory mehr als würdig.

Wenn's beliebt...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich, das Ende des Zyklus'. Oder?, 4. Mai 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mehr als 20 Jahre hat Stephen King gebraucht, um seinen Zyklus

um Roland und den Dunklen Turm abzuschließen. Er hatte mit den

ersten drei Romanen vielversprechend begonnen und

zwischenzeitlich etwas nachgelassen. Lange habe ich den siebten

und letzten Teil erwartet: Anfangs, weil die Serie mich

faszinierte, später, weil ich sie nur noch hinter mich bringen

wollte, inzwischen hoffe ich, daß der Autor nun wieder den Kopf

für neue Projekte frei hat.

Zur Geschichte: Roland und seine Gruppe, das "Ka-Tet", ziehen

durch Mittwelt und nähern sich dem dunklen Turm, doch zuvor muß

noch eine Aufgabe gelöst werden: Stephen King, der als Figur und

Autor der Geschichte gleichzeitig mitspielt, muß vor einem bevor-

stehenden Verkehrsunfall gerettet werden, später revanchiert er

sich dafür, indem er ihnen einen Ausweg aus einer gefährlichen

Situation "schreibt" - eine ebenso originelle wie fragwürdige

Idee.

Verfolgt werden sie von Rolands Sohn Mordred, der sich am

liebsten von Menschen ernährt und sich in eine Spinne verwandeln

kann (daß die schrecklichsten Ungeheuer bei King immer wie eine

Spinne aussehen, dürfte dem Horror-Fan ja hinlänglich bekannt

sein). Je näher das Ka-Tet dem Dunklen Turm kommt, desto mehr

fällt es auseinander. Schließlich muß Roland nicht nur das Duell

gegen Mordred, sondern auich noch gegen den scharlachroten König

bestehen, bevor er sein Ziel, den Dunklen Turm, endlich betreten

kann.

Das überaus originelle Ende sei hier nicht verraten, nur soviel:

Wer den Autor kennt, weiß, daß Happy Ends bei ihm eher selten

sind. Der Roman ist wieder besser als die letzten drei und könnte

eigentlich fast nahtlos an den dritten anschließen. Noch mehr als

in den letzten beiden werden andere King-Romane mit der Handlung,

Personen und Mittwelt verknüpft. Daß beim apokalyptischen Gefecht

gegen den scharlachroten König eine Person entscheidend

eingreift, die die Bühne der Geschichte erst kurz vorher betreten

hat, empfand ich als sehr flach. Insgesamt ein guter, spannender

Roman mit ein paar Abstrichen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Abschluß eines epochalen Meisterwerkes..., 11. Januar 2006
Die Geschichten um Roland und dem dunklen Turm sind, meiner Meinung nach, sicherlich mit das beste, wichtigste und spannendste was es an Fantasyliteratur überhaupt gibt. Dazu gehören nicht nur die sieben Bände (Schwarz, Drei, Tot...) sondern auch noch "Das schwarze Haus", "Kabinett des Todes" , "Schlaflos" usw. Der Meister (King!!!) hat nahezu sein ganzes literarisches Schaffen um diese Geschichte geabaut. Umso größer war damit der Druck für den Abschluß.
Doch King hat ein würdiges Ende geschrieben.
Bis es zu dem guten, weil überraschenden kommt, hat das Buch aber einige Längen, die den Gesameindruck des Buches dämpfen. Die Klasse von Drei und Tot ereicht "Der Turm" leider nicht.
Fazit: Der fehlende Stern resultiert nicht daraus, dass ich mit dem Schluß unzufrieden bin, sondern nur dass man in der Mitte manchmal hätte kürzen müssen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Weg ist das Ziel..., 3. April 2008
... ja so in etwa dachte ich nachdem ich fertig war. Es ist wie im wahren Leben das eigentlich der Weg das Ziel ist. Eine Lehrstunde aus der Feder des Schriftstellers. Es gab Momente in dem Buch wo ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen, doch ich tat es nicht und wurde belohnt. Es ist bei weitem eine der tiefgreifendsten und bewegendsten Lange habe ich gewartet um mich mit der Turmsaga zu befassen und umso begieriger las ich Zeile um Zeile die Geschichte eines Mannes, der nichts mehr will als den Turm zu ersteigen. Wer glaubt es geht nur um den Turm der hat sich getäuscht. Für ein literarisches Genie wie King wärs viel zu simpel. Für mich waren seine Geschichten immer wie ein Rausch, eine Fahrt in der Achterbahn die langsam aber bestimmend anfängt und an Tempo stetig zu nimmt. Lesen sie einen King und sie wissen was ich damit meine. Der dunkle Turm ist anders, grösser, gewaltiger. Der Turm ist für mich die Sonne um die sich Kings Horrorgeschichten drehen, das kann man sich ruhig so vorstellen. Enttäuscht hat mich allerdings der schnelle Abtritts von Walter, dem Mann in Schwarz.

"Der dunkle Turm" ist die Bibel jedes Stephen King Fans
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dark Tower - Gesamtbewertung, 13. Februar 2006
Stephen Kings siebenbändiger Zyklus um den Dunklen Turm zählt wohl zum allerbesten, was es auf dem Gebiet der fantastischen Literatur gibt und nimmt in Kings durchaus umfangreichen Werk eine absolute Sonderstellung ein, neben der meiner Meinung nach selbst seine besten „normalen“ Romane verblassen.
Die Reihe, deren erster legendärer Satz bereits 1970 zu Papier gebracht wurde und mit der Veröffentlichung des siebten Bandes - Der Turm - 2004 endete, bietet auf knapp 5000 Seiten (!!!) beste Unterhaltung , die einen von Beginn an nicht mehr loslässt und in ihrer Komplexität sogar Tolkiens „Herr der Ringe“ übertrifft!
Natürlich gibt es durchaus berechtigte Kritikpunkte an der Reihe, beispielsweise halte ich den sechsten Band, „Susannah“, für den schwächsten, der sich trotz seiner verhältnismäßigen Kürze teilweise doch sehr langatmig liest (Stichwort Susannah – Mia, wer`s gelesen hat, weiß unter Umständen, weiß ich meine). Aber wie oben erwähnt, die 5 Sterne sind an dieser Stelle keine Einzelbewertungen, sondern betreffen die Reihe als Ganzes.
Auch halte ich Kings Idee, sich selbst in den Roman zu schreiben, nicht gerade für seine beste. Zwar kann man ihm nicht den Vorwurf machen, das ganze sei narzisstisch, dafür gibt es genug der ihm eigenen Selbstironie; und die Art und Weise, wie er in der Handlung auftritt und diese beeinflusst ist in den meisten Fällen durchaus raffiniert und gelungen, aber dennoch bleibe ich dabei, dass das nicht unbedingt hätte sein müssen!
Der Wechsel der Übersetzers ab Band fünf hat dem Zyklus sicher genausowenig gutgetan, wie die Tatsache, dass King die letzten drei Bände praktisch „am Stück“ geschrieben und veröffentlicht hat. Aber mal ehrlich, wer hätte denn schon weiter jeweils fünf bis sechs Jahre (der bis dahin übliche Abstand zwischen den ersten vier Teilen) auf das Ende warten wollen? Zumal King selbst schreibt, dass er keineswegs Gefahr laufen wollte, die Reihe nicht mehr beenden zu können. Dies wäre wohl für Fans des Dunklen Turms die ultimative Hiobsbotschaft gewesen.
Leider werden einige der im Zyklus aufgeworfenen Fragen nicht beantwortet, jedoch mindert das für mich nur minimal das Lesevergnügen, dafür ist die Geschichte einfach zu packend. Das Argument einiger Leser/Kritiker, dass die Geschichte gegen Ende (also ab Band 5?!?) zu unübersichtlich würde, kann ich auch nur bedingt verstehen: Dass in einem Epos von 5000 Seiten, mit seinen Dutzenden Orten, Haupt- und sicherlich hunderten Nebenpersonen, noch dazu auf verschiedenen Realitätsebenen spielend, gelegentliche Verwirrung und fehlender Überblick vorherrscht, erscheint mir nur normal!
Fazit: Eine einzigartige Reihe, die ihresgleichen sucht und vom ersten bis zum letzte Satz fesselt. Was das Ende angeht, halte ich es trotz vereinzelter Durchhänger auf dem Weg dahin für schlichtweg genial!!!
Aber natürlich trotzdem vorne anfangen, es lohnt sich! ;-)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich hab sie alle gelesen..., 24. April 2010
...und möchte denjenigen auf den Weg geben, die dieses Buch lesen, dass sie es auf keinen Fall als einzelnes Buch sehen sollen und dürfen.

Herr der Ringe? Ich verstehe diesen Vergleich eigentlich nicht. Auch Herr der Ringe habe ich komplett gelesen. Aber zu vergleichen ist da eigentlich nichts. Herr der Ringe war eine schöne Fantasy-Saga. Der Dunkle Turm ist eine schöne ?-Saga. Sowas war eben noch nie dagewesen. Fantasy kann man es eigentlich nicht nennen. Horror auch nicht. Vielmehr ist es eine Symbiose aller Genre.

Es ist einfach toll die Hauptfiguren, allen voran Roland von Gilead, bis zu dem furiosen Finale zu begleiten. Jedes Buch unterscheidet sich meiner Meinung nach voneinander...und alle zusammen ergeben ein einzigartiges Ganzes.

Deshalb möchte ich keines der Dunkle-Turm-Werke abwerten. Man muss das Gesamtkunstwerk sehen. Und dazu muss man eben alle Bände lesen.

Ich jedenfalls habe jeden Band genossen und werde mir irgendwann wieder alle Bände vornehmen.

Etwas Vergleichbares hat es bisher noch nicht gegeben, und jeder, der etwas Besonderes lesen will, sollte hier unbedingt zugreifen.

Einzigartig...von mir volle Punktzahl für das Gesamtwerk!
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Der Turm - Der Dunkle Turm VII: Roman
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