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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nesser ist wirklich besser...
...als viele der hochgepriesenen schwedischen (Krimi-)AutorInnen. Zu dieser Erkenntnis gelangt der Leser spätestens nach der Lektüre von "Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla". Anfänglich etwas irritiert, ist man aber spätestens ab Seite 100 froh, wenn man am Wochenende nichts geplant hatte, das Telefon nicht klingelt und das Wetter für einen...
Am 2. Februar 2004 veröffentlicht

versus
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Jugendliebe mit 60 Jahre Flair als Krimi
Hakan Nesser - Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla

Ein Mord im schwedischen Dorf Kumla passiert. Dem Uhrmacher Kekkonen wurde der Kopf abgeschlagen.

Hakan Nesser erzählt die Geschichte nicht aus der Sicht eines ermittelnden Kommissars, sondern durch Mauritz den Nachbarsjungen.

Er ist 17 Jahre und in die Tochter des Toten,...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2006 von holgervonlichtenberg


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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nesser ist wirklich besser..., 2. Februar 2004
Von Ein Kunde
...als viele der hochgepriesenen schwedischen (Krimi-)AutorInnen. Zu dieser Erkenntnis gelangt der Leser spätestens nach der Lektüre von "Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla". Anfänglich etwas irritiert, ist man aber spätestens ab Seite 100 froh, wenn man am Wochenende nichts geplant hatte, das Telefon nicht klingelt und das Wetter für einen Spaziergang viel zu schlecht ist. Mit seinem neuesten Buch legt Nesser keinen Krimi vor, auch wenn ein sehr brutaler Mord den Ort Kumla erschüttert. Vielmehr ist es eine sehr intensive Geschichte über das Erwachsenwerden in einem verschlafenen Nest im Schweden der 60er Jahre - in all' seinen Facetten. Oft mag man laut lachen, dann wieder leidet man mit den Protagonisten. Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann - wunderbar. Sprachlich bleibt sich Nesser treu - nüchtern und skandinavisch reduziert. So wird es nie kitschig, aber große Emotionen bahnen sich dennoch ihren Weg. Am Ende findet man sich glücklich auf dem heimischen Sofa und fragt sich, warum einen dieses Buch so nachhaltig beeindruckt hat... ...las es sich doch so leicht... Nachhaltigkeit - dieses Wort paßt zu Nessers Werken, an die man noch lange nach der Lektüre denken muß und die einen besonderen Platz im Bücherregal verdienen. Übrigens: und für die nächsten "einsamen" Wochenenden mit schlechtem Wetter empfehle ich "Der Halbbruder" von Lars Saabye Christensen (ebenfalls erschienen bei btb).
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Krimi aber e. köstlicher Roman um Jugend u. erste Liebe, 12. März 2004
Von 
gigunelsa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Dass Hakan Nesser seine Geschichten gerne mit dem Ende beginnt, ist wohl seine Eigenart, die aber sofort einen enormen Spannungsbogen aufbaut. Wer an das Buch mit Krimi-Erwartungen u. Hoffnung auf eine Wiederbegegnung mit Hauptkommissar Van Veeteren herangeht, wird enttäuscht. (Zumal Herr Van Veeteren ja inzwischen nun wirklich im wohlverdienten Ruhestand weilt...)
Eigentlich ist es eine wunderschöne, aus der Sicht des 17-jährigen Mauritz erzählte Liebesgeschichte- mit allen Problemen und Nöten der Pubertät, erste Begegnungen, sich nicht trauen usw. Wohlgemerkt, es spielt in den späten 60-er Jahren in einer schwedischen Kleinstadt, da war man noch nicht so freizügig wie heute.
Der junge Mauritz erzählt mit viel Witz und Humor sehr anschaulich von seiner Liebe zum schönen Nachbarsmädchen Signhild, die ihm zunächst unerreichbar erscheint. Als dann in deren Haus ein grausiger Mord passiert, kommen sich die beiden näher.
Auch die geheimnisvolle schöne Mama von Signhild, Ester Bolego, wird hervorragend beschrieben, man sieht u. hört sie fast, so lebensecht sind die Schilderungen.
Der Mordfall erscheint mir in dem Buch eher zweitrangig, obwohl man natürlich die ganze Zeit auf die Aufklärung wartet.
Der Leser muss bis fast zur letzten Seite Geduld haben, falls er nicht schon vorher die richtige Vermutung hatte, dann wird alles aufgelöst.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein wunderbarer Nesser!, 22. Januar 2004
Mit diesem Buch zeigt Nesser einmal mehr, dass er mehr kann als "nur" Krimis schreiben. Wie schon in "Kim Novak" wird eine wunderbare Mischung aus Krimi und Adoleszenzgeschichte in den 60er Jahrn erzählt - und das mit einer großen Portion Humor (die Beschreibungen von Mauritz' Torfstecher-Ferienjob sind schon ziemlich witzig, ebenso Mauritz' herrlich bissige Kommentare über seine Familie. Auch die langsame Entwicklung der Liebe zwischen Mauritz und Nachbarstochter Signhild wird mit einem ganz leisen, anrührenden Humor geschildert. Dass Mauritz sich irgendwann dazu gezwungen fühlt, selbst Detektiv zu spielen, führt dazu, dass die Krimihandlung nie völlig in den Hintergrund gerät - und die bleibt spannend bis zum überraschenden Schluss. Fazit: Wer "Kim Novak" gerne gelesen hat, wird "Piccadilly Circus" garantiert lieben!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nesser kann auch anders, 27. Juli 2007
Ja, vollkommen richtig, auf den ersten Blick ist dieses Buch kein Krimi.
Sondern eher eine elegant als Jugendroman verpackte Romanze mit kriminalistischem Grundton.

Wer hier Van Veeteren und seine Mitstreiter sucht, sollte nicht weitersuchen.
Aber wer eine grundsätzliche Sympathie für Nessers Stil hat und sich selbst in den schwedischen Sommer aus dem Sichtwinkel eines 17 Jahre jungen Mannes versetzt fühlen möchte,
der dabei ist sein Leben zu ordnen und über lauter Ungereimtheiten in seiner Umwelt stolpert...der ist genau richtig.

Ich bin unvoreingenommen an dieses Buch gegangen und habe es innerhalb kürzester Zeit eingeatmet.
Zugegeben, der Anfang ist etwas beschwerlich, da Nesser den Leser in ein Umfeld ungeklärter Tatsachen hineinwirft, in dem er sich erst einmal zurechtfinden muss.
Aber schon bald ist die Authentizität des Hauptdarstellers und seiner Geschichte so stark, dass man ihm nicht mehr von der Seite weichen möchte.
Nesser beschreibt seine Gefühle und die Romanze mit der Nachbarstochter ohne Kitsch, eben einfach "echt".

Es bleibt, bis zur endgültigen überraschenden Auflösung des kriminalistischen Rätsels, dass dahinter steckt, spannend.
Und das Gefühl, es selbst erlebt zu haben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dies ist kein Krimi, das muß man wissen, 19. Juli 2007
Wenn man weiß, daß es in diesem Buch zwar eine Leiche gibt, es aber trotzdem kein Krimi ist, dann wartet man auch nicht auf den typischen Nesser-Krimi und kann sich ganz leicht auf diese Geschichte einlassen.
Mir hat das Buch sehr gefallen. Gerade dieser herrliche Humor, die Reflektion der 60er Jahre anhand der damaligen Musik und der frisch herausgekommenen Platten... herrlich.
Aber wer hier einen neuen Nesser-Krimi erwartet wird enttäuscht werden und sollte lieber zu einem anderen Krimi greifen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bullerbü für Erwachsene, 3. März 2006
"Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" ist ähnlich wie "Und Kim Novak badete nie im See Genezareth" Nesser mal ganz anders, ich kann es nur mit "Bullerbü für Erwachsene" beschreiben. Krimi gemischt mit Rückblicken in eine Jugend im Schweden der 60er-Jahre. Mauritz` Liebe zu Signhild wird so schön und glaubhaft beschrieben, dass man gerne auch nochmal 17 wäre. Habe die beiden fast ein wenig beneidet, weil ihr 1. Kuss so schön war ;-). Man wird einfach total in den Bann von Mauritz` Geschichte und Gefühlen gezogen!
Aber dieser Roman ist nicht nur wunderbar romantisch und poetisch, auch Nesser`s geniale Ironie kommt wieder nicht zu kurz.
Das beste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Humor in tollem Einklang, 1. März 2006
Ein ganz anderer Nesser, aber sehr angenehm zu lesen. Eine sehr gute Mischung aus Spannung und sehr trockenem Humor. Ein toller Roman. Ich hatte ihn in kürzester Zeit durchgelesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbar geschrieben, 10. Februar 2006
Hakan Nesser hat mich, wie vielleicht einige andere auch, mit diesem Roman sehr überrascht, hatte ich doch einen Spannungskrimi erwartet, als der das Buch auch angekündigt wird. Es entpuppte sich dann als wunderbar geschriebene Teenagergeschichte, poetisch, tragisch, mit einzigartigem Witz, und wie das Leben so ist. Man braucht auch am späten Abend alleine zu Hause lesend keine Angst zu haben, denn der Mord wird zum Nebenthema und löst sich erst ganz zum Schluss auf, was natürlich im Nachhinein die ganze Geschichte noch einmal in einem anderen Licht erscheinen und den Leser fast noch einmal von vorne zu lesen beginnen lässt. So gibt es also spannendere Krimis, aber nur wenig ebenso gute Romane über das Heranwachsen, sei es nun in einem schwedischen Dorf in den 60er Jahren oder anderswo zu einer anderen Zeit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte über Pubertät, erste Liebe und einem Mordfall, 18. Januar 2006
Eine flüssig zu lesende, ungemein humorvolle wie auch wehmütige Geschichte, in der die Gedanken eines pubertierenden 17-jährigen und seiner ersten Liebe mehr im Vordergrund steht, als die Auflösung des Mordfalles.
Nesser hat hier das stimmige Konzept, was in "Kim Nowak..." schon gelungen ist, hier erneut verwendet.
Auch hier sind die Personen psychologisch hervorragend herausgearbeitet, und feingezeichnet.
Da der Roman aus der Ich-Perspektive eines diesmal 17-jährigen Jungen erzählt wird, ist die Sprache dementsprechend, und für einen Jugendlichen absolut treffend :-).
Auch gelingt es Nesser einen 17-jährigen pickligen Jungen mit langen Haaren glaubhaft vor dem Leser erscheinen zu lassen.
Der Humor in diesem Buch ist sehr ansprechend, würde schon sagen "Nesser-typisch", wirkt aber nie aufgesetzt.
Der eigentliche Mord wird 35 Jahre später aufgeklärt, was im Gegensatz zu "Kim Nowak..." insgesamt runder und abgeschlossener wirkt.
Klarer Fall: 4-5 Sterne
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melancholischer schwedischer Sommer, 28. Juli 2007
In der Tat kein herkömmlicher Kriminalroman, denn das Buch hat vielmehr die Probleme des 17-jährigen Mauritz im Blick, der seine erste Liebe erlebt, sich im Gedichte- und Song-Schreiben versucht, mit seinen Kumpels dem Alkohol zuspricht und nebenbei versucht, den Mord aufzuklären, der sich im Nachbarhaus ereignet hat. Das Buch kommt mit einem zarten, melancholischen Unterton daher, der die Ängste und Nöte eines Jungen beim Erwachsenwerden beschreibt - und das ist allemal lesenswert. Die Jahrzehnte später erfolgende Aufklärung des Mordes birgt dann zuguterletzt eine handfeste Überraschung, und so kommen auch die echten Krimi-Fans doch noch auf ihre Kosten...
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