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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jane und Maura in Hochform
Auch in Tess Gerritsens neuem Roman bekommen Jane und Maura es wieder mit einem äußerst spektakulären Mordfall zu tun. An Heilig Abend wird die zerstückelte Leiche einer jungen Frau in deren Haus aufgefunden, am Tatort finden sich zudem jede Menge ritueller Symbole, die auf einen satanischen Ritualmord hindeuten. Bei der Autopsie stellt sich schnell...
Veröffentlicht am 12. Februar 2008 von Griese, Ilka

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber bekanntes Muster
Blutmale" ist das sechste Buch der Reihe um die Pathologin Dr. Maura Isles und die Polizistin Jane Rizzoli aus Boston. Auch in diesem Band spielt die Story in Boston und es geht wieder um einen Serienmörder, der auf bestialische Art und Weise Menschen ums Leben bringt. Bevorzugt
weiblichen Geschlechts. Wie immer sind die Tötungen bzw. die Handschrift des...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von F. Gießen


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jane und Maura in Hochform, 12. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Blutmale (Gebundene Ausgabe)
Auch in Tess Gerritsens neuem Roman bekommen Jane und Maura es wieder mit einem äußerst spektakulären Mordfall zu tun. An Heilig Abend wird die zerstückelte Leiche einer jungen Frau in deren Haus aufgefunden, am Tatort finden sich zudem jede Menge ritueller Symbole, die auf einen satanischen Ritualmord hindeuten. Bei der Autopsie stellt sich schnell heraus, dass eine am Tatort gefundene abgetrennte Hand, die ursprünglich dem Opfer zugeordnet wurde, zu einer anderen Person gehört. Dann geschehen neue Morde, die in Zusammenhang zum ersten Mord zu stehen scheinen, und Jane und Maura stoßen auf die rätzelhafte Mephisto Foundation, eine Gesellschaft, die sich dem Kampf gegen das Böse verschrieben hat. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dieser Gruppierung und den Morden? Für Jane und Maura beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn es gilt, weitere Morde zu verhindern...
Der sechste Fall um Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles hat mich absolut begeistert. Tess Gerritsen gelingt es trotz der Tatsache, dass sie den eigentlichen Täter schon zu Beginn des Buches enthüllt meisterhaft, ein enormes Spannungsniveau aufzubauen, das sie über das gesamte Buch hinweg halten kann, bis die Ermittlungen von Jane und Maura in einem atemberaubenden Showdown enden. Gut gefallen hat mir zudem die Nebenhandlung um die junge Lily, die letztlich zum alles entscheidenden Trumpf für den Ermittlungserfolg wird. Als Leser erfährt man außerdem jede Menge interessanter Details über antike Mythen und satanische Symbolik, und auch das Privatleben von Jane und Maura nimmt wieder einigen Platz ein.
Mein Fazit: Ein rundum gelungener Thriller für spannende Lesestunden, den ich nur empfehlen kann!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber bekanntes Muster, 8. Juli 2009
Blutmale" ist das sechste Buch der Reihe um die Pathologin Dr. Maura Isles und die Polizistin Jane Rizzoli aus Boston. Auch in diesem Band spielt die Story in Boston und es geht wieder um einen Serienmörder, der auf bestialische Art und Weise Menschen ums Leben bringt. Bevorzugt
weiblichen Geschlechts. Wie immer sind die Tötungen bzw. die Handschrift des Mörders ausgesprochen präzise beschrieben, es lässt den medizinischen Background der Autorin eben durchscheinen. Neu in diesem Fall ist das augenscheinlich satanische Motiv, oberflächlich verknüpft mit historischem Halbwissen und mit leicht philosophischen Tendenzen (Wer oder was ist das Böse?"; Kann das Gute ohne das Böse existieren?"). Dies macht es aber eigentlich recht interessant.

Positiv ist, dass der Leser (sofern er denn die vorangehenden Bände gelesen hat, was aber keine Voraussetzung ist) mit bekannten Personen konfrontiert wird: Neben den Hauptpersonen treten auch wieder die Familie Rizzoli in Erscheinung, diverse Ermittler sind ebenfalls bekannt und auch
die psychiatrische Gutachterin des Gerichts, Dr. O'Donnell. Zusätzlich werden eine Vielzahl weiterer interessanter Charaktere eingeführt, es bleibt aber bei einer Einführung und es wird leider auf eine tiefere Vorstellung verzichtet.

Der Band spinnt die Geschichte nach dem üblichen Muster und es ist durchweg spannend. Gegen Ende hin nimmt die Story noch überraschende Wendungen, es wird also nicht langweilig. Das Ende kommt dann doch recht aprupt und enttäuscht ein bisschen.

Fazit: Von den sechs Bänden nicht der schlechteste, aber auch nicht der beste. Die Sicht des Mörders wird zwar auch manchmal eingestreut, ist aber bei Die Chirurgin: Roman wesentlich spannender. Es bleiben logische Lücken, diese machen aber nicht viel aus. Etwas enttäuschend ist hier die klare Schwarzweißzeichnung Gut-Böse" und die überflüssige, weil zu oberflächliche Story um die Familie Rizzoli. Nichtsdestotrotz zum Lesen empfohlen, gerade wenn die ersten Bände auch
gelesen wurden.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert bis zum Schluss, 19. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Blutmale (Gebundene Ausgabe)
Ich bin ein absoluter Fan von Tess Gerritsen und habe nahezu alle Bücher von ihr. Auf den neuesten war ich total gespannt und konnte es kaum erwarten ihn in die Finger zu bekommen.

Wie immer bei Tess Gerritsen ist die Handlung gut geschrieben und man kann sich so richtig in das Buch reinknien. Mit jeder Seite steigt die Spannung und man ist fasziniert und fragt sich, was oder wer dahinter steckt. Ist er oder es real??? Oder doch nicht??? Da kann einem schon das Gruseln kommen. Wie bei allen Tess Gerritsen Büchern sind die Morde nicht direkt beschrieben, sondern durch die Ermittlungsarbeiten der Polizei und der Gerichtsmediziner wird aufgezeigt, was passiert ist. Das reicht manchmal auch, denn es ist schon ganz "schön" blutrünstig.

Ein kleines, minikleines Manko hat es für meine Begriffe: Ein bisschen zuviel Mystik usw. Tut allerdings dem Lesespass nicht viel Abbruch. Der Sprung zwischen den einzelnen Orten die man als Leser besucht ist auch sehr gut gelungen. Bis zum Schluss verdächtigt man so ziemlich jeden und jede, die in dem Buch auftaucht. Auch die privaten Erlebnisse der Protagonisten sind schön beschrieben und ich warte schon jetzt auf die Fortsetzung, denn das kann nur interessant werden. Obwohl die Handlung abgeschlossen ist, bleiben einige lose Fäden, die, wie gesagt positiv, auf die Fortsetzung warten lassen.

Neugierig??? Dann unbedingt das Buch holen und lesen. Es ist spannend bis zum Schluss und man wird an manchen Stellen doch ein bisschen überrascht sein. Es ist absolut lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mehr davon :-))), 26. Januar 2010
blutmale war mein erster thriller von tess gerritsen. ich hatte wohl vorher nicht genug "recherchiert", dass es sich um einen teil der jane-rizzoli-reihe handelte. während des lesens stellte ich fest, dass sich das buch durchaus auch ohne kenntnis der vorgängerbücher lesen lässt. aber da das buch derart spannend und genial geschrieben war bis zum schluss, wuchs mein wunsch immer mehr, mir auch die anderen bücher der reihe nachzubestellen, was ich dann auch sofort tat :-)) die anderen bücher las ich dann auch in der richtigen reihenfolge, war so gefesselt von ihnen, dass ich sie nur ungern zwischendurch aus der hand legte.
da ich nun den vergleich zu den vorherigen büchern habe, muss ich sagen, dass ich "die chirurgin" und "der meister" absolute oberklasse finde, die besten bücher aus der j-r-reihe!!! ich empfehle jedem thrillerbegeisterten, der sich auch ein bissel für kriminaltechnische und pathologische hintergründe interessiert, diese bücher zu lesen!!!
ich habe während des lesens fast eine richtige sucht für die j-r-reihe entwickelt, nun würde ich mir doch glatt wünschen, dass tess gerritsen noch weitere bücher in derselben qualität hierzu schreibt, so dass man erfahren kann, wie es mit den protagonisten weitergeht und weil t g es einfach versteht, superspannend mit hintergründen zu schreiben ;-)))
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Buch - miserable e-book-Version, 4. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutmale: Ein Rizzoli-&-Isles-Thriller (Kindle Edition)
Vorab gesagt: Als Tess Gerritsen-Fan war dieses Buch für mich ein Muss - und nachdem ich die überwiegend positiven Rezensionen überflogen hatte beschloss ich, die Kindle-Version zu erwerben. Schwerer Fehler, denn hätte ich mich für das Taschenbuch entschieden, wäre das Geld in einem wirklich spannenden Krimi angelegt. Als Fan des Duos Rizzoli/Isles kann sagen, dass Tess Gerritsen mich auch diesmal nicht enttäuscht hat. Nett zu lesen, mystisch angehaucht und die Emotionen der Hauptakteurinnen im Blick, kann ich das Buch in Papierform ohne weiteres empfehlen und gebe der Story 4 Sterne. Die miserable Qualität der Kindle-Version hat mich jedoch so geärgert, dass ich - trotz Spannung und Neugierde - meinen Kindle ab und an wütend in die Ecke verdammt habe (um dann natürlich irgendwann in entspannter Stimmung weiter zu lesen, da die Story natürlich fesselnd war). Flüssiges Lesen war jedoch kaum möglich, aufgrund der ständigen Formatierungsfehler (mind. 3 Mal auf fast jeder Seite seltsam mit Leerzeichen getrennte Wortkonstruktionen, unpassend eingerückte Absätze etc.). Fazit: Guter Krimi, aber die fast 10 Euro für die e-Book-Version sind ein absolutes Ärgernis und reine Geldverschwendung!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rizzoli und Ilse ermitteln wieder..., 24. Januar 2009
... und diesmal in einem den beiden völig unbekannten Umfeld, in einem Umfeld das von dem Glauben an das Übernatürliche beherrscht wird.
Es ist Weihnachten, aber das Böse läßt Rizzoli und Ilse keine Chance zum verschnaufen und schlägt grausam zu. Eine zerstückelte Frauenleiche und kryptische Zeichen und Botschaften von einem offenbar vom Satanskult besessenen Mörder. Ins Visier der Ermittlung gerät Dr. Joyce O'Donell, da der Mörder versucht hat sie nach seiner schrecklichn Tat zu erreichen. Da Rizzoli sowieso ein angespanntes Verhältniss zu Dr. O'Donell hat versteift sie sich auf die Theorie, dass diese dort mit drin hängt. Als dann die junge Polizistin Eve Kasowitz tot auf dem Grundstück eines offenbar sehr reichen, ehemaligen Geschichtsprofessors gefunden wird, bei dem O'Donell auf einer Abendgesellschaft eingelanden war, fühlt sich Rizzoli natürlich in ihrer Annahme bestätigt. Was sie nicht ahnt ist die Tatsache das es sich bei der Abendgesellschaft um eine Versammlung einer welteweiten Däomonenjägergesellschaft ist, dem Mephisto Club. Diese Menschen sind davon überzeugt das Dämonen unter den Menschen wandeln die eben jene schrecklichen Verbrechen zu verschluden haben, die überall geschehen!Jane Rizzoli kann und will sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden, muss jedoch im Endeffekt akzeptieren das Sansone, der ehemalige Professor, an den Ermittlungen in dem Fall mitwirkt, da dieser angesehene Kontakte pflegt. Und wäre all dies nicht genung, zerstreiten sich ihre Eltern nach über 30 Jahren Ehe ausgerechnet an Weihnachten.
Auch Dr. Maura Ilse kann sich noch nicht so direkt mit den Gedanken der Dämonenjäger anfreunden, gerät jedoch bald selbst ins Kreuzfeuer des Mörders. Und auch in ihrem Privatleben läuft einiges aus dem Ruder.
Ich habe Blutmale innerhalb weniger Abende verschlungen wie bisher alle Bücher der Rizzoli/Ilse-Reihe und kann auch dieses nur weiterempfehlen. Zur spannenden und etwas anderen Mörderjagd in diesem Buch taucht ma wieder tiefer in die Privatleben der beiden Protagonistinen ein und lernt sie wieder ein Stück weiter kennen!
Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen für alle die gerne Tess Gerritsens Thriller lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer wieder ein Garant für gruselig-spannende Lesestunden...., 12. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutmale (Gebundene Ausgabe)
In der letzten Woche habe ich es endlich geschafft, Tess Gerritsen's neueste Krimis zu lesen. SCHEINTOT und BLUTMALE standen schon länger in meinem Schrank, nur mir fehlte die Zeit zum Lesen. Die habe ich mir nun genommen und es nicht bereut. Im Gegenteil, auch wenn es sich hier um die 5. und 6. Fortsetzung handelt, finde ich nicht, dass sie schwächeln. Im Vergleich zu anderen "Serien-"Autoren, wo der Debüt-Roman kometenartig einschlägt und die Fortsetzungen dann zu sanft verglühenden Sternschnuppen abfackeln, ist Tess Gerritsen's Serie jedesmal hochinteressant, kein bischen langatmig und immer superspannend. (Wobei die sehr blutrünstigen Morde/Verbrechen wirklich gewöhnungsbedürftig sind und (wo)man sich wirklich fragt:boaah - wie kommt (wo)man nur auf solche Szenarien....?). Gottseidank kann ich mir beim Lesen immer sagen: ES ist nur ein Buch!! Ich würde auch trotz der gleichbleibenden Hauptfiguren wie Jane Rizzoli und Maura Isles die Stories für sich sehen wollen, die Themen sind ja doch sehr unterschiedlich. In SCHEINTOT geht es um Mädchenhandel der allerübelsten Sorte (wobei das ein grundsätzlich ÜBLES Thema ist) und in BLUTMALE um die Frage, ob die Bösen nicht nur böse sind, sondern geradezu teuflisch - im biblischen Sinne ! (Mehr denke ich, muss ich nicht zu den Inhalten verkünden, die Beschreibungen sind über amazon mehr als reichlich vorhanden). Und dass die Hauptfiguren eine gewisse "Entwicklung" durchmachen, finde ich wirklich sehr reizvoll. Die Rezension von kultur.news würde ich daher als nicht wirklich passend sehen wollen. Jane Rizzoli war immer schon ein Schwarz/Weiß-Typ und Maura sehr seltsam. Warum sollte sich das ändern? Von daher finde ich die Entwicklung beider Personen schon logisch und freue mich sehr auf den nächsten Krimi - wie es wohl weitergeht mit Maura und Pater Brophy ? Und wie schafft Jane den Job mit Mann und Kind ? Und vor allem die Krise mit ihrer Mama und ihrem Dad - die beide nochmal ihre Jugend wiederentdecken? Was nicht schlimm wäre, wenn es halt miteinander wäre und nicht mit anderen ! Da hängt ja im Elternhaus Rizzoli der Haussegen gewaltig schief. Aber auch eine durchaus humorige Angelegenheit; im Rahmen des Krimis - fand ich gut! Die Empfehlung für beide Krimis kann ich guten Gewissens geben - der Kauf der Bücher ist kein Fehler - Sie werden jede Menge gruselig-spannnde Lesestunden haben....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spannend, aber klischeebeladen, 13. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Blutmale (Audio CD)
Als ich in der Inhaltsangabe des Hörbuchs etwas von einem "satanischen Serienmörder" las, hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen ob der Qualität des Buches. Und ich sollte recht behalten. "Blutmale" ist leider voll mit dummen Klischees und an den Haaren herbeigezogenen Zusammenhängen. Zwar bekommt auch die Kirche kurz ihr Fett weg, aber die "die ach so bösen Satanisten trachten uns alle nach dem Leben"-Pampe überwiegt leider.
Mit blutigen Details wird nicht gespart, damit hab ich auch kein Problem. Allerdings scheint es mir so, als ob die Autorin zugunsten möglichst reißerischer Umschreibungen die Logik gern mal hinten an gestellt hat. Zumindest für mich blieben am Ende viele offenen Fragen. Ich will für die, die das Buch noch nicht gelesen oder gehört haben, noch nicht zuviel vorwegnehmen, darum werd ich auch keine direkten Beispiele nennen.
Das Buch ist sehr flüssig erzählt und schweift nur selten in die Langatmigkeit ab. Leider krankt es teilweise an den Dialogen. Manche sind einfach so Seifenopern-ähnlich und blöd, dass es weh tut. Da werden Fragen gestellt, deren Antwort eigentlich längst offensichtlich ist (vor allem für einen Polizisten) oder offensichtliche Tatsachen werden einfach noch ein paar mal wiederholt. Nervig.
Das Ende ist für einen geübten Krimileser recht vorhersehbar und auch der Showdown am Ende wirkt recht konstruiert und fällt im Vergleich mit der Spannung im Rest des Buches doch deutlich schwach aus. So uninspiriert und unlogisch die Handlung auch zeitweise ist, so spannend ist sie auch, das muss man der Autorin lassen.
Leider wurde für die Hörbuchfassung mit Mechthild Großmann eine denkbar ungeeignete Sprecherin ausgewählt, deren Stimme weder besonders variabel, noch besonders angenehm ist. Auch die Aussprache einiger englischer Begriffe und Namen scheint ihr schwer zu fallen. Selten habe ich soviel künstlerische Freiheit bei der Aussprache des Wortes "Massachusetts" gehört, allein 3 Versionen fallen mir spontan ein - die richtige war nicht dabei. Wenn man weiß, dass die Handlung in diesem Bundesstaat spielt und das Wort mehrmals im Buch vorkommt, kann man dann nicht die Aussprache üben?
Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Buch sicherlich keine literarische Höchstleistung ist, aber wer ein kurzweiliges, spannendes Buch sucht und die Logik einer Handlung nicht immer hinterfragt, für den ist "Blutmale" sicherlich gute Unterhaltung.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mystisch, blutig, unheinvoll und mehr als spannend, 24. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Blutmale (Gebundene Ausgabe)
Hier agiert nun also Jane Rizzoli erstmals als junge Mutter.
Ausgerechnet an Weihnachten wird sie zu einem Mordfall gerufen, der - ganz Tess Gerritsen - brutaler nicht hätte sein können.
Eine zerstückelte Frauenleiche wird gefunden, mystische Botschaften an den Wänden verheißen Unheil und Böses.

Dr. Maura Isles - die zuständige Pathologin - findet schnell heraus, dass eines der zerstückelten Körperteile am Fundort der Leiche nicht zu eben jener Leiche gehört.
Der Fall beginnt spannend zu werden.

Tess Gerritsen siedelt den sechsten Fall um Jane Rizzoli und Maura Isles auf drei Ebenen an.
Während Rizzoli und Isles sich auf Spurensuche begeben, nehmen wir gleichzeitig Anteil an der Flucht einer jungen Frau, deren Grund zunächst unklar und undurchsichtig bleibt.
In Italien versucht sich die Unbekannte zu verstecken, vor wem oder was, das muss der Leser zunächst erahnen bzw. es darf spekuliert werden.

Die dritte Ebene sind Tagebucheinträge einen jungen Mannes, der seinen Vater verloren hat und nun in der Familie seines Onkels und seiner Tante aufgenommen werden soll.

Die drei Handlungsebenen finden erst gegen Ende des Buches geschickt und raffiniert zueinander, so dass der Leser bis nahezu gegen Ende des Buches nicht weiß, was auf ihn zukommen wird.

Jane Rizzoli agiert auch als Mutter einer viermonatigen Tochter gewohnt ruppig und zielorientiert.
Glücklichweise hat ihr Ehemann, der FBI Agent Gabriel Dean, Urlaub und so muss Jane nur Rücksicht auf ihre streitenden Eltern nehmen, die - überflüssigerweise - in einer Ehekrise stecken.

Auch Maura Isles, die kühle Frau Doktor, kämpft nicht nur gegen die Dämonen von denen der Mörder besessen zu sein scheint, sondern auch gegen private Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen, in deren Mittelpunkt Pater Brophy, mittlerweile Polizeiseelsorger, steht.

Es ist ein typischer Tess Gerritsen Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen mag, sobald man mit dem Lesen begonnen hat.

Die Autorin versteht es, ihre Handlungsträger zu beschreiben und das Bild der in der Reihe immer wiederkehrenden Protagonisten mehr und mehr abzurunden und zu verfeinern.

Es fließt viel Blut, es wird sehr mystisch und auch die Bibel spielt diesmal durchaus eine Rolle.
Und das Ende ist - wie nicht anders zu erwarten - mehr als überraschend.

Zudem bleibt in gewisser Weise noch eine nicht zu unterschätzende Kleinigkeit offen......

Das lässt auf das nächste Buch von Tess Gerritsen hoffen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutmale, 7. November 2009
Blutmale, war das erste Buch von Tess Gerritson, dass ich gelesen habe. Ich kann mittlerweile empfehlen bei dem ersten Buch der Jane Rizolli-Reihe anzufangen (Die Chirugin). Trotz allem wurde das Buch zu meiner Einstiegsdroge. Am Anfang fand ich es etwas zäh, aber das scheint ein allgemeines Problem bei den Gerritsen Büchern zu sein. Aber dann wird es spannend und fesselnd. Ich mag es sehr wie Tess Gerritson in ihren Büchern immer aus den Perspektiven verschiedener Personen und Zeiten schreibt. Auch in diesem Buch folgt man letztlich der Geschichte an drei verschiedenen Orten und Personen. Leider war relativ schnell klar welche Perspektive, die Perspektive des Killers ist. Trotz allem spielt sie gekonnt mit stetigen menschlichen Ängsten, in dem Fall die Angst vo dem "Bösen" an sich. Man könnte sagen, dass sie mit abegdroschen Klischees spielt, allerdings lassen die üblichen Annahmen zum "Bösen" auch keinen sehr großen schriftstellerischen Spielraum. Man merkt jedoch stark in diesem Buch, dass ein großer und fundierter Wissenschatz hinter diesem Buch steckt, was mich mit am meisten daran fasziniert hat.
Allerdings muss ich ganz klar sagen, dass bis jetzt alle Bücher die ich von Tess Gerritsen gelesen habe, sehr viel mehr für weibliche Leser geeignet sind und ich nicht weiß, ob ein Mann den selben Spaß beim lesen hätte.

Kurz um, ich mochte das Buch und würde es wieder lesen!!!
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Blutmale: Ein Rizzoli-&-Isles-Thriller
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