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1.049 von 1.128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Spielerisch...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
...dieses in der Buchbeschreibung auf dem Umschlag mehrfach auftauchende Wort beschreibt Richard David Prechts "Wer bin ich? und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise" in meinen Augen soweit treffend.Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und bekam einiges zu lesen. Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt. Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B. Kapitel 1: Was kann ich wissen? - Was ist Wahrheit? - Wie funktioniert mein Gehirn? - Wer ist "Ich"? - Was sind Gefühle? Kapitel 2: Was soll ich tun? - Warum soll ich gut sein? - Kann ich wollen, was ich will? - Ist Abtreibung moralisch? - Warum sollen wir die Natur schützen? Kapitel 3: Was darf ich hoffen? - Gibt es Gott? - Was ist Liebe? - Was ist Freiheit? - Hat das Leben einen Sinn? Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen. Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet. Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar. Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht: Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert. Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte. Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren, wenn überhaupt, und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten, wo dann mE auch über das Buch hinausweisendes miteinbezogen werden kann - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Eher ein Kurztrip durch die Welt der Philosophie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
"Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie", so wird Prechts Buch allerorts angepriesen. Ich möchte das "faszinierend" durch "schnell" ersetzen und vor "Reise" ein fettes "Kurz" stellen. Ich frage mich, was ist der Sinn solcher Werke? Es ist ja löblich, dass Precht versucht, die Philosophie, in Verbindung mit Erkenntnissen der Hirn- und Verhaltensforschung, jedem nahezubringen, doch was wird letztendlich damit erreicht? Vieles wird angesprochen, im Gröbsten angerissen und der fälschliche Eindruck erweckt, nach dieser Lektüre bestens bewandert auf allen Gebieten zu sein.Was kann ich wissen, was soll ich tun und was darf ich hoffen? Mit diesen Fragen wird das Buch dreigeteilt. Systematisch geht Precht an das Sezieren der einzelnen Themen. Schnell, anschaulich und wortgewandt bringt er sie auf den Punkt. Was durch dieses rasante Verfahren verloren geht, ist der wichtigste Teil der Philosophie an sich: die gedankliche Auseinandersetzung und schließlich die Erkenntnis selbst. Das Buch ist für mich daher ein nichtgelungener Spagat zwischen der Herausforderung, die großen Fragen des Lebens einem breiten Publikum verständlich zu machen und dem Anspruch auf Vollständigkeit. Ich möchte trotzdem eine Lanze für den Autor brechen, weil er es versucht, es meiner Meinung nach jedoch schlichtweg nicht möglich ist. Hier stellt sich natürlich die Frage, warum dann überhaupt dieser Ansatz? Eine Frage, auf die man leider keine charmante Antwort findet. Für eine gelungene Sprache und das gezielte Heranführen an viele wichtige Kernthemen gibt es dann doch ein paar Pluspunkte. Mit der Gewissheit, einen oberflächlichen Streifzug durch die wichtigen Fragen des Lebens zu vollziehen, kann das Buch getrost gelesen werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
260 von 291 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die wirklich interessanten Dinge des Lebens,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Schon am Titel merkt man, dass es sich hierbei um ein unterhaltsames, ein anderes Buch handelt. Ein Buch, dass einem das Hirn ein wenig verdreht. Und das ist wirklich so. Das Buch ist eine philosophische Reise und streift einige wirklich interessante Fragen: Was ist Wahrheit? Was ist Sprache? Gibt es Gott? Darf man Tiere essen? Brauchen wir Eigentum?... um nur einmal ein paar zu nennen. Das Tolle ist, dass Precht niemals belehrt, sondern vielmehr zum Denken anregt. Dazu vertritt er sehr oft verschiedene Sichtweisen argumentativ so gut, dass man erst der einen, dann der anderen lauthals zustimmen möchte, um am Ende eines Kapitels wirklich ins Grübeln zu kommen. Ganz nebenbei erfährt man auch sehr viel über die großen Philosophen. Die werden aber - anders als in anderen Philosophie-Büchern - nur am Rande erwähnt, etwa, wenn ihr Denken zu einer der Fragen, die Precht stellt, passt. Außerdem werden die Philosophie-Stars sehr menschlich dargestellt, manchmal erinnert das ein wenig an die philosophische Hintertreppe.Alles in allem: Eine wunderbare Lektüre für zwischendurch, wenn man sich mal wieder um die wichtigen Dinge im Leben scheren möchte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
57 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschte Erwartung,
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Leider hat mich das Buch schon nach wenigen Seiten schwer enttäuscht. In seiner Einleitung verspricht der Autor verschieden Disziplinen, wie die Philosophie, Hirn- und Verhaltensforschung, zusammenzubringen, um die übergreifenden Fragen der menschlichen Existenz zu beantworten.Ein für mich interessanter Ansatz, dachte ich, selbst vom Gebiet der Hirnforschung kommend. Nach dem zweiten oberflächlichen Kapitel über die Entdeckung des Skeletts von Lucy, wie man es sich in jedem Schul-Biologiebuch durchlesen kann, folgte eine Einführung in die Arbeit des Neuroanatomen Ramón y Cajals. Hier verging mir jegliche Lust das Buch weiterzulesen. Der Autor lobt die Arbeit Cajals und beschreibt den Aufbau einer Nervenzelle unter falscher Verwendung der Fachbegriffe und einer falschen anatomischen Darstellung. Wenn schon die Beschreibung des Aufbaus einer Nervenzelle so essentielle Fehler aufweist, was soll man dann von der Recherche zu anderen Themengebieten erwarten, die dem Autor fachfremd sind? So wird das Buch seinem eigenen Anspruch leider nicht gerecht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ein Kinderbuch,
Von Lêtzebuerger (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise (Taschenbuch)
Da das Buch gute Kritiken unter anderem von Elke Heidenreich bekommen hatte, wollte ich es lesen. Ich habe 100 Seiten gelesen, dann hatte ich absolut keine Zweifel mehr, dass es sich um ein Kinderbuch handelt und weggelegt. Das Buch eignet sich prima um, zusammen mit Jostein Gaarders Buch "Sofies Welt", als eine Einführung in die Philosophie an interessierte 14-16 jährige zu verschenken. Als Erwachsener, der schon viele Bücher in diese Richtung gelesen hat, empfehle ich eher das "Das Handwerk der Freiheit. Über die Entdeckung des eigenen Willens" von Peter Bieri oder "Wie der Mensch zum Menschen wurde. Neue Erkenntnisse über den Ursprung und die Zukunft des Menschen" von Richard E. Leakey. Precht erwähnt das Buch von Leakey auch in einem der Kapitel in seinem Buch, aber das Original ist nun einmal ausführlicher und interessanter (zudem noch sehr leicht verständlich für den interessierten Leser).
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88 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Was wir wissen ist ein Tropfen - was wir nicht wissen ein Ozean,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Dieses wunderbare Zitat von Isaac Newton stelle ich mal voran.Nur um mal eine Alternative zu Sokrates zu nennen. Gut, das Buch ist gut lesbar, aber bei Licht besehen, gibt es für den, der sich beispielsweise auf den Wissenschaftsseiten von der "ZEIT" dem "Spiegel" oder der "Süddeutschen" tummelt, nicht viel Neues. Wenn man ganz gemein ist, könnte man ja sogar sagen, das stand alles schon so oder ähnlich, in GEO - Wissenschaft. Aber, und jetzt kommt das große "Aber": für den, der sich mangels einer wissenschaftlichen oder philosophische Ausbildung - oder sonst welche Studien mit Affinität zum Thema - immer mal wieder, aus reinem Wissensdurst, diesen Themen nähern will, eine Super Lektüre. Da ich ja genau zu diesem Klientel gehöre, kein Abitur, etc., aber eben interessiert am Lauf der Dinge und immer mit dem Bedürfnis, den Kopf über Wasser zu halten, habe ich dieses Buch doch genossen. Uns wird der Stand der Hirnforschung vorgestellt, ebenso wie die entscheidenden und aktuellen Aussagen von Philosophen und Wissenschaftlern früher und heute. Eben zu den Fragen die uns tatsächlich bewegen (sollten): wo komme ich her? Was mache ich hier? Und wo geht es hin? Fragen zur Umwelt-Ethik - dabei wichtig: warum müssen wir nur immer die Wale retten? - Sterbehilfe, mit guten Zusammenfassungen der aktuellen Diskussion, und was soll ich sagen: was ist Liebe, was passiert mit mir, usw.. Aber über allem steht immer wieder, je weiter wir in den einzelnen Kapiteln fortschreiten, dass wir tatsächlich so gut wie nichts wissen über die Vorgänge in unserem Hirn. Immer wieder kommt Precht zu dem Schluss, dass man nichts Genaues sagen kann, und es wohl eine Mischung aus allem ist. Nach dem Motto, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Gut, dass ist jetzt auch schon dermaßen verwurstet worden, aber - im Zusammenhang mit diesem Buch - allemal richtig. Ich möchte ein kleines Zitat aus dem Buch, aus dem Kapitel über Liebe, verwenden, weil es mich doch zum schmunzeln brachte: "Der Verliebte sieht ein Lächeln, alle anderen eine Zahnlücke". Und wer wissen will, was da chemisch, seelisch, neurologisch abläuft, in einem Verliebten, der ist bei diesem Buch zu Hause. Aber nicht oder nie auf eine gültige Antwort hoffen. Auch zum immer mal wieder Nachschlagen geeignet, wenn mal auf einer Party einer mit Wittgenstein Zitaten oder Schopenhauer glänzen will, und man leicht zweifelt, ob der überhaupt irgendeine Ahnung hat und nur enzyklopädisches (oder Kreuzworträtsel-) Wissen reproduziert. Und man erfährt den Beweggrund, warum dieser Partylöwe an dieser Stelle so ist wie er ist. Aber ist es wirklich sein Wille?Die Moral hält das Buch als roten Faden zusammen. Auf diese kommt Precht immer wieder und die angestoßenen Themen geben uns die Chance zur Reflektion. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Philosophisches Fastfood,
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Das Gute an erfolgreichen Büchern ist, daß sie immer auch einen unverstellten Blick auf den Zeitgeist gestatten.Vom Konzept her folgt das Buch der Strategie vieler Bücher aus der Bestsellerliste für Sachbücher. Klappere die beliebtesten Themen ab. Keine allzu langen Abschnitte. Keine zu langen Sätze oder Gedankengänge. Zusammenschreiben geht vor Kreativität. Heraus kommt ein Buch, dem man auch noch gemütlich mit einer Flasche Bier (oder auch zwei) folgen kann. Als geübter Bildzeitungs- oder Fokus Leser kann man sich hier auch noch in Sachen Philosophie etwas berieseln lassen. Nach dem Motto "dabeisein ist alles" nur schnell muß es gehen, liegt das Buch voll im Trend unserer Copy & Paste Gesellschaft. Eigene Gedanken oder vielleicht sogar Humor - wer braucht das schon. Das Tempo in dem hier von Thema zu Thema gesprungen wird - auch innerhalb eines Kapitels, ohne einen einzigen tiefergehenden Gedanken zu verlieren, ist wirklich beeindruckend. Wer also auch auf Partys mal den einen oder anderen philosophischen Hingucker liefern will, ist mit dem Buch bestens beraten. Da wir uns im Zeitalter des Massen-Marketing befinden, wo man mit einer gut geführten Kampagne mehr erreichen kann als mit guten Inhalten, hat Goldman hier von Anfang an auf allen Kanälen die Werbetrommel gerührt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
172 von 207 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Wird seinem Anspruch absolut nicht gerecht,
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Ich habe natürlich keine neue Schrift erwartet, die man mit Kant oder anderen "richtigen" Philosophen vergleichen kann, aber irgendetwas hat mich dazu verleitet zu glauben, dass es sich hier um ein philosophisches Werk handelt, das einigem Anspruch gerecht wird. Vielleicht Frau Heidenreichs Kommentar, vielleicht die überwiegend guten Meinungen.Wenn man im Nachhinein den Klappentext betrachtet stellt man fest, dass von dem Versprochenen praktisch nichts erfüllt wird: Ich betrachte es weder als umfassend noch als kompetent, da es sich wirklich als nicht mehr ausnimmt, als eine grobe Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse bekannter Philosophen/Hirnforscher etc. Precht versucht offensichtlich Biographien derselben zu vermeiden, bringt aber nichts besseres zusatande als uns stattdessen deren Tätigkeiten durch Anekdoten näherzubringen. Dies mag für manche vielleicht als nette Informationsquelle dienen, für mehr taugt es allerdings kaum. Enttäuschend fand ich auch, dass immer wieder vermeintliche Erkenntnisse aufgeführt werden, nur um auf der nächsten Seite als überholt dargestellt zu werden. Precht hat sich offensichtlich keine wesentlichen Gedanken dazu gemacht oder diese nicht eingebracht. Leider erfahren wir dadurch keine wirklichen Antworten auf die großen Fragen, die er zu beantworten oder zumindest fortzuführen behauptet. Ich hatte (leider zu Unrecht) ein Werk erwartet in dem Precht eine eigene Sicht der Dinge vertritt und darlegt, um etwas Produktives zur Philosophie beizutragen. Jemand, der sich mit diesem Thema beschäftigt, kann diesem Buch nicht viel mehr entnehmen, als dass wir keine Ahnung haben, die bisherigen Erkenntnisse allerdings auch weitestgehend überholt sind. Fazit: Es handelt sich bestenfalls um ein Buch über Philosophie, aber keineswegs um ein philosophisches Buch. Für absolute Einsteiger mag es eine nette Informationsquelle über die Fragen der Thematik und deren Vertreter sein, für Leute die sich aber schon vorher damit beschäftigt haben enthält es keine nützlichen Neuerkenntnisse oder gar Versuche neuer Antworten auf die großen Fragen. Enttäuschend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Hält es das was es verspricht? Und wenn ja, wieviel?,
Von Heike "Heike" (Kaiserslautern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Ich weiß nicht, wie oft ich im Buchladen an diesem Buch vorbei gegangen bin und dachte: "Schon wieder ein Buch, dass mir erklärt, wer ich denn nu bin und was ich tun muss und glücklich zu werden." Der Titel weckte diese Illusion bei mir. Erst nachdem ich via Internet und Presse mehr von dem "wahren" Inhalt erfuhr, kaufte ich es. Der Autor machte zwar einen etwas "selbstverliebten" & arroganten Eindruck auf mich, was ja aber nichts über das Buch aussagt... Und, nun ja, es ist eine Reise, auf der man einiges über Philosophen erfährt. Herr Precht hat eine Art Dinge zu erklären, bei der man vieles versteht. Bei den verschiedenen Themen, Sterbehilfe z.B., lässt er immer wieder die Phiosophen "zu Wort" kommen. Er bringt einige Ansichten mit ein, stellt die jedoch hinter die Philosophie, Biologie und Hirnforschung. Der Informationsgehalt dieses Buches hat mich zu dieser Bewertung gebracht. Ein Sternchen fehlt noch. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Ausführungen zum Thema so ausschweifen, dass man am Ende gar nicht mehr wusste, um was es in dem Kapitel "eigentlich" ging. Antworten kriegt man auf die gestellten Fragen & Themen im Buch keine und das ist gut so. Es kann niemals "eindeutige" Antworten geben, denn die muß sich jeder selbst geben. Zuvor sollte man über die Themem nachdenken und dies ist, meiner Meinung nach, der Sinn in dem Buch. - Nachdenken- Unter diesen Argumenten bin ich froh, es gelesen zu haben!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Für Kinder!!!,
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise (Broschiert)
Ich habe das Buch tatsächlich komplett gelesen und frage mich mehr und mehr, warum Richard David Precht als Philosoph gilt. Sicher schneidet er einige interessante Fragen an, jedoch viel zu kurz gegriffen.Man muss dazu wissen, dass das vorliegende Buch als Kinderbuch geplant war, dann jedoch anders vermarktet wurde! Und genau so muss man es verstehen. Es ist fachlich häufig brutalst verkürzt (z.B. völliges Missverständnis der Bedeutung von "cogito, ergo sum"), verwurstet Populärwissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere der Neurologie ("Im Gehirn gibt es keine messbare Region für das 'Ich'") und bietet trotz des hehren Zieles, die Philosophie der breiten Masse zugänglich zu machen, für den interessierten Leser nahezu keinen Mehrwert. Wer das Buch seinem Kind/Enkel/Neffen usw. mit entsprechendem Interesse im Alter von etwa 12-15 schenken möchte soll zugreifen, wer sich tatsächlich (auch ohne Vorkenntnis) mit Philosophie beschäftigen will, sollte lieber zu Descartes' Meditationen oder Russels "Problemen der Philosophie" greifen, diese sind ebenfalls sehr leicht zu lesen, wesentlich günstiger und bieten interessante Ansätze ohne in literarisches Selbstlob à la "als ich im Studium wieder einmal eine flachgelegt hatte" zu verfallen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David Precht
EUR 7,99
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