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4.0 von 5 Sternen Vergangenheit, die nicht vergeht und durch einen Zufall ans Tageslicht kommt - Ulrich Ritzels Ermittlerduo macht weiter
Er ist abgetreten. Am Anfang des neuen Buches wird der alte, kantige und knorrige Kommissar Hans Berndorf von seinen beiden Kollegen Markus Kuttler und Tamar Wegenast verabschiedet. In Berlin wird er jetzt leben, und kann ja, bei Bedarf, vom Autor wieder aktiviert werden.

Doch das aus Ritzels bisherigen vier, im kleinen, aber feinen Libelle-Verlag erschienenen...
Veröffentlicht am 13. April 2007 von Winfried Stanzick

versus
3.0 von 5 Sternen mittelmäßig
Eine alte Frau stirbt, und ihr Tod bleibt monatelang unbemerkt. Lediglich ein türkischer Mitbewohner vermisst die Frau und schickt eine Meldung an die Hauseigentümer, die gemeinnützigen Heimstätten, dort aber wird seine Nachricht verschlampt. Bei der Aufklärung dieses Todesfalles fällt dem Kommissar mehr durch Zufall ein Tagebuch des vor...
Veröffentlicht am 27. März 2012 von dasVeilchen


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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergangenheit, die nicht vergeht und durch einen Zufall ans Tageslicht kommt - Ulrich Ritzels Ermittlerduo macht weiter, 13. April 2007
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Kriminalroman (Taschenbuch)
Er ist abgetreten. Am Anfang des neuen Buches wird der alte, kantige und knorrige Kommissar Hans Berndorf von seinen beiden Kollegen Markus Kuttler und Tamar Wegenast verabschiedet. In Berlin wird er jetzt leben, und kann ja, bei Bedarf, vom Autor wieder aktiviert werden.

Doch das aus Ritzels bisherigen vier, im kleinen, aber feinen Libelle-Verlag erschienenen Büchern bekannte Ermittlerduo lässt den alten Mann nicht vermissen. Eine alte Frau ist tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Charlotte Gossler, Mieterin der gemeinnützigen Heimstätten in Ulm, lag schon seit Monaten dort und zwar im Zimmer ihres Sohnes Tilman, der zwei Jahre zuvor bei einem immer noch ungeklärten Unfall ums Leben kam.

Kuttler findet in Tilmans Zimmer ein Tagebuch, indem Tilman erzählt von einer Clique, zu der auch Luzie Haltermann gehörte, die jetzt Assistentin der Gemeinnützigen Heimstätten ist und aus Mitleid und schlechtem Gewissen heraus die Bestattung von Charlotte Gossler organisiert.

Von der absolut spannenden Handlung soll nicht mehr verraten werden, nur, daß es Ritzel auf das beste gelingt, Menschen zu beschreiben und ihre Schicksale zu dokumentieren. Er zeigt auf, dass die Vergangenheit eben nicht vergeht, sondern mit einem Mal, durch Zufall, zum Beispiel durch die Entdeckung eines unbekannten Tagebuchs, Dinge und Vorgänge ans Licht kommen, die sonst für immer unentdeckt geblieben wären.

Die Geschichte des Buches erinnert sehr an das etwa zur gleichen Zeit entstandene Buch von Anne Chaplet "Sauberer Abgang", in dem auch eine alte Clique in mysteriöse Todesfälle verwickelt ist.

Allen, die sich auch für die "private Geschichte" von Kuttler und Wegenast interessieren, sei verraten, daß beide am Ende jeweils neue Liebes - und Beziehungsfäden knüpfen.

Auf den nächsten Band dieser Reihe darf man sehr gespannt sein. Und darauf, ob Berndorf doch noch einmal auftaucht.
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3.0 von 5 Sternen mittelmäßig, 27. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Kriminalroman (Taschenbuch)
Eine alte Frau stirbt, und ihr Tod bleibt monatelang unbemerkt. Lediglich ein türkischer Mitbewohner vermisst die Frau und schickt eine Meldung an die Hauseigentümer, die gemeinnützigen Heimstätten, dort aber wird seine Nachricht verschlampt. Bei der Aufklärung dieses Todesfalles fällt dem Kommissar mehr durch Zufall ein Tagebuch des vor mehreren Jahren unter ungeklärten Umständen verunglückten Sohnes der toten Frau in die Hände, und er beginnt, darin zu lesen. Mehr und mehr wird er von den darin beschriebenen Ereignissen und Erlebnissen des Sohnes mit seiner langjährigen Clique gefesselt und kommt sich zuletzt fast selbst wie ein Mitglied dieser Clique vor.
Es gibt spannende Verwicklungen, einen Bankraub, einen Selbstmord, den der Kommissar ungewollt verursacht. Am Schluss ist die Lösung des Falles unvermutet, aber doch schlüssig und eher unspektakulär, etwas enttäuschend.
Als geborene Ulmerin hatte ich etwas mehr lokales Feeling erwartet, das kam jedoch nicht auf (vielleicht bin ich auch schon zu lange fort und kannte die beschriebene Szene deshalb nicht?).
Es hat mich auch verwirrt, dass reale Straßennamen und Stadtteile mit Fantasienamen abwechselten, so konnte man sich manchmal auch nicht richtig vorstellen, wo die Handlung spielen sollte (aber das Verfremden war wohl Absicht?).
Was aber total irreführend und daneben war, war das Titelbild mit dem Boot. Nirgends in dem ganzen Buch kam ein Boot vor.
Da wundert man sich dann schon ein bisschen, dass Leute, die anscheinend absolut keine Ahnung von der Geschichte haben, wahllos irgend ein Foto dafür auswählen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ohne Bernsdorf, trotzdem gut!, 1. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der erste Krimi ohne Kommissar Bernsdorf, trotzdem sehr gut u. im vertrauten Milieu bei Tamar Wegenast u. Kuttler, der diesmal in den Vordergrund rückt.

Leiser Beginn mit der Schilderung der Wohnung, in der die tote Mutter des vor ein paar Jahren bei einem mysteriösen Radunfall ums Leben gekommenen Tilman seit Wochen unentdeckt liegt und pikanterweise zwar von dem türkischen Nachbarn gemeldet wird, dessen Meldung aber verschlampt wird...

Durch Tagebucheintragungen des toten Tilman gefesselt, ermittelt Kuttler in dessen alter Clique. Alle mittlerweile arriviert u. involviert.

Sehr schön zu lesen!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Kommissare Markus Kuttler & Tamara Wegenast erstmals solo, 3. Juni 2007
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Kriminalroman (Taschenbuch)
Nach den 4 Ulrich Ritzel-Kriminalromanen "Der Schatten des Schwans" (btb 72800 - Erstauflage 1999), "Schwemmholz" (btb 72810 - Erstauflage 2000), "Die schwarzen Ränder der Glut" (btb 73010 - Erstauflage 2001) und "Der Hund des Propheten" (btb 73256 - Erstauflage 2003) mit dem Ulmer Hauptkommissar Berndorf ist "Uferwald" (btb 73667 - Erstauflage 2005) der erste Kriminalroman ohne ihn - er hat sich in der Pension nach Berlin zurückgezogen. Doch seine Kommissare Markus Kuttler und Tamara Wegenast vertreten ihn nach seinem Abgang bestens. In "Uferwald" stößt Kuttler per Zufall auf eine Jahre zurückliegende merkwürdige Angelegenheit. Nach dem einsamen Tod von Frau Charlotte Gossler - ihr Ableben wurde erst Monate danach bemerkt - liest Kuttler das Tagebuch ihres vor 7 Jahren bei einem "Unfall mit Fahrerflucht" ums Leben gekommenen Sohnes Tilman. Dabei wird ihm klar, daß das damals eben kein "Unfall mit Fahrerflucht" war - und so startet er mit Tamara Wegenast Ermittlungen. Diese konzentrieren sich auf seine Clique, die seit Jugendzeiten zusammen war und sich erst nach seinem Tod zerstreute, sowie deren Umfeld. Dabei kommt vieles zutage, was als Mordmotiv gelten könnte - Liebe, Eifersucht, Gier, Spielsucht, Rache. Ein (unnötiger) Banküberfall verkompliziert die Geschichte. Erst ein Nachspielen der damaligen Silvesternacht (wie in einem Agatha Christie-Krimi) unter Anleitung von Markus Kuttler macht klar, daß nur eine Person als Täter in Frage kommt. Alles in allem ist der Plot nicht unspannend, die Art des Schreibens läßt jedoch nicht zu, daß man ununterbrochen gefesselt ist.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht so gut wie die Vorgänger, 13. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Roman (Gebundene Ausgabe)
Uferwald ist der erste Ritzel-Krimi ohne Kommissar a.D. Berndorf, der Hauptfigur der vier Vorgänger-Romane. Berndorf taucht nur zweimal auf - zu Beginn wird er von seinen Nachforgern Tamar Wenegast und Markus Kuttler zum Zug nach Berlin, dem Wohnort seiner Freundin, gebracht, und der Student, der vor Jahren bei einem mysteriösen Unfall umgekommen ist, beschreibt in seinem Tagebuch zwei zufällige Begegnungen mit einem älteren Herren, bei dem es sich, wie später klar wird, um Berndorf gehandelt hat.
Der Krimi ist wieder sehr spannend, auch sprachlich gelungen (Ulrich Ritzel kann wirklich schreiben), allerdings stoßen einem Norddeutschen gelegentlich Ausdrücke wie "das Telefon schlug an" sonderbar auf.
Leider können Tamar Wenegast und Markus Kuttler den alten Kommissar (noch) nicht ersetzen, Tamar W. bleibt in Uferwald sonderbarerweise viel blasser als in den vorigen Büchern, und Markus K., der von den beiden Ermittlern die wichtigere Rolle spielt, hat einfach nicht die Statur, um die Hauptlast eines Romans schultern zu können.
Der Plot ist an sich gut konstruiert, das Ende auch nicht unbedingt vorhersehbar, nur wirken einige Details zu ausgedacht und einige Ereignisse, die die Geschichte voran treiben, etwas arg zufällig.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 30. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit wachsender Spannung habe ich den neuen Krimi von Ulrich Ritzel gelesen. Zwar agiert die Kripo Ulm etwas lustlos und kommt nur langsam in die Gänge, aber es war doch unheimlich interessant zu erfahren, wie verwickelt und verwoben die Clique miteinander war.Außerdem freue ich mich immer wieder,etwas über die Besonderheiten der Schwaben etwas zu erfahren. Klasse.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langeweile und pures Durcheinander, 16. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer wie ich vor dem Kauf nur die Zusammenfassung auf der Rückseite liest, wird bei der Handlung im Buch spätestens nach ein paar Seiten total enttäuscht. Laufend tauchen neue Personen auf, bei denen es dem Leser schwer fällt diese dem Geschehen zuzuordnen. Wer wie ich immer nur ein paar Seiten abends vorm Einschlafen lesen möchte, wird Probleme haben dem Geschehen zu folgen. Die Geschichte springt in der Zeit wild durcheinander und man braucht wirklich Ausdauer das ganze Buch zu lesen.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zähes Ringen, 8. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ulrich Ritzel arbeitet in diesem 2006 erschienenen fünften Kriminalroman - leider - wieder die gleichen Sujets ab wie in seinen vorherigen, insbesondere "Schwemmholz", so dass die Begeisterung sich beim Lesen in Grenzen hält. Diesmal ist der Auslöser für das kriminalistische Tätigwerden von Kommissar Kuttler und seiner Kollegin Tamar Wegenast die Leiche einer alten Frau, die tagelang in ihrer Wohnung gelegen ist, ehe ein türkischer Nachbar die Polizei alarmiert. Da Ex-Kommissar Berndorf sich nach Berlin in die große weite Welt verzogen hat, bleibt Kuttler nichts anderes übrig, als in Ulm und um Ulm selbst die Ermittlungs- und Grübelarbeit zu beginnen. Er findet in der Wohnung ein Tagebuch des bei einem Fahrradunfall vor sieben Jahren getöteten Sohnes Tilman der verstorbenen Frau Gossler. Und schon ist Ritzel in seinem Element. Er kann eine Jugendclique einführen und mittels Tagebuch agieren lassen und die Akteure gleichzeitig jetzt, also sieben Jahre später, zeigen. Darunter eine überforderte Studienrätin, einen korrupten Banker, einen aalglatten Lokalpolitiker. Und einen kriminellen Rechtsanwalt, der von Kuttler bald verdächtigt wird, Tilman damals, in der Silvesternacht überfahren zu haben. Auch dieser Krimi Ritzlers geht sehr bedächtig los, wird durch die ständigen Perspektivenwechsel nicht echt aufregend. Erst im Mittelteil, wenn sich der bemühte Leser den Figuren ein wenig angenähert hat, kommt Interesse auf. Für einen Krimi absolut untypisch erlischt dieses jedoch gegen Ende völlig. Der Schluss wirkt nach allem vorher aufgebauten Popanz geradezu antiklimaktisch. Und der frustrierte Leser fragt sich, wozu er all die Lesearbeit geleistet hat. Und was soll das Boot auf dem Umschlag?
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen grauenhaft, 28. Januar 2008
Von 
K. Peschel (Schweinfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Uferwald: Kriminalroman (Taschenbuch)
Das Buch war grauenhaft. Grauenhaft langweilig. Bei einem guten Krimi erwarte ich, dass ich Seite über Seite verschlinge, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte und im Kopf selbst Komissar spiele. Bei Uferwald jedoch, machte es mir große Mühe, das Buch überhaupt wieder in die Hand zu nehmen. Die Handlung war träge und kam nicht in die Gänge, die Schreibweise kam einen Schuss aus dem Betäubungsgewehr gleich. Nach der Hälfte des Buches hörte ich auf damit, denn es kam einfach keine Spannung, keine Handlung keine Geschichte in die Gänge. Das Buch war kein Krimi, sondern eine wahnsinnige Langweile Erzählung. Ich kannes keinstenfalls empfehlen und halte es für rausgeschmissenes Geld
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Uferwald: Roman
Uferwald: Roman von Ulrich Ritzel
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