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VINE-PRODUKTTESTERam 22. November 2009
Zum Inhalt:

Wieder einmal ist Anna Marx pleite, aber die ehemalige Bonner Klatschreporterin und jetzige Berliner Privatdetektivin ist einfach nicht kleinzukriegen. Zu allem Überfluss fährt sie auch noch ihren geliebten Jaguar zu Schrott, denn sie scheint derartige Probleme magisch anzuziehen. Der Unfallgegner heißt Martin Liebling, ein Anwalt, der als Lobbyist in Brüssel arbeitet und diese Begegnung, die so unsanft begann, entwickelt sich schließlich zu einer Liebesaffäre. Martin Liebling, der für die Tabakindustrie Geld scheffelt und viele schmutzige Geheimnisse von Politikern kennt, will Anna sogar überreden, mit ihm auf eine traumhafte Insel auszuwandern. Anna Marx will und kann sich aber einfach nicht von ihren Freunden und ihrem gewohnten Umfeld trenne, weil Beides für sie längst zu einer Art Ersatzfamilie geworden ist. So kommt es dann auch unweigerlich zwischen Anna und ihrem Freund, der ihren Standpunkt einfach nicht verstehen kann, zu einem Streit. Am nächsten Morgen, als Anna mit Semmeln und einer Zeitung wieder zurück in ihre Wohnung kommt, findet sie ihren Geliebten mit ihrem Baseballschläger erschlagen und blutüberströmt in ihren Flur, ohne das sie noch ein klärendes Gespräch führen konnten. Anna Marx steht aber nur kurzzeitig unter Mordverdacht und setzt dann alles daran, um den Tod ihres Liebhabers aufzuklären.

Mein Fazit:

Inzwischen hat Anna Marx die magische 50- Jahre- Grenze überschritten, noch immer ohne festen Partner, ohne geregeltes Einkommen und schließlich auch ohne Auto. Aber sich selbst ist sie trotz aller Selbstzweifel treu geblieben und ihren neuen Liebhaber, den Anwalt und Lobbyisten Martin Liebling als eine Art Versorgungsinstanz für sich zu begreifen, das kommt für Anna Marx trotz ihrer misslichen Lage nicht in Frage. Auch in diesem vorerst letzten Roman lebt die Handlung (auch typisch für die Romane von Christine Grän, dass die Kriminalgeschichte ehr behäbig in Gange kommt, denn erst auf Seite 100 passiert der Mord und zumeist auf völlig unwichtige Nebenkriegsschauplätze ausweicht) wieder einmal ausschließlich nur von der Hauptfigur Anna Marx, denn die eigentliche Geschichte (man sollte hierbei wirklich nicht vergessen, dass sich bei dem Buch um einen Kriminalroman handelt) ist wie in fast allen Grän Romanen dieser Marx- Reihe geradezu Nebensache. Wieder einmal werden zu viele Fäden gesponnen (die mir der eigentlichen Handlung, also dem Mord, gar nichts zu tun hat), die einfach zu keinem Ende führen (weil sie eben total unwichtig sind) und auch das kokettieren mit ihren Schwächen (Rauchen, Alkohol, Sex und ihrem Alter) und ihrer Unvollkommenheit (chronisch pleite zu sein, dafür aber unbequeme und teure Schuhe zu besitzen) darf natürlich in diesem Roman nicht fehlen. Leider erahnt man auch beim Lesen relativ schnell, wohin die Reise geht und wie diese Geschichte (also auch der Mord) endet. Daher kann ich auch diesem Roman nur drei von möglichen fünf Sternen geben.
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am 11. November 2010
Die Autorin hat ohne Zweifel einen kurzweiligen, munteren Roman geschrieben, in dem die kriminalistischen Aspekte eher Nebensache sind, die Darstellung der Hauptfigur, einer "lausigen Detektivin" Anfang fünfzig, dafür umso mehr Raum einnimmt. In der Tat ist Anna Marx eine bemerkenswerte und interessante Person, deren Schlagfertigkeit (welche dem Leser auch oft nur durch ihre Gedanken vermittelt wird) ebenso unterhaltsam ist wie ihre unkonventionelle Lebenseinstellung, die eher zu einer zwanzigjährigen Studentin passen würde. Gewürzt wird die sich eher zäh dahinschleppende Story durch weitere durchaus charmante Charaktere, die Annas Wege kreuzen, sowie durch scharfsinnige und kritische Einblicke in die korrupte Welt der Brüsseler Europapolitik.
Fazit:
Wem es nicht um einen nervenaufreibend spannenden Kriminalroman geht, sondern um unterhaltsam schrullig dargestellte Figuren mit Fehlern und Spaß am Leben , wer darüberhinaus ein wenig berliner Lokalcolorit schätzt und Freude an Gräns überaus gelungenem Wortwitz hat, dem sei dieser Roman ruhig ans Herz gelegt.
Übrigens dürften Anna-Marx-Fans großen Gefallen an den Romanen der türkischen Autorin Esmahan Aykol finden, die mit der in Istanbul lebenden Deutschen Kati Hirschel eine mindestens ebenso sympathische, selbstkritische und den sinnlichen Freuden zugewandte Hobbyschnüfflerin erfunden hat wie Christine Grän.
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