Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos brutal und megaspannend
Danny McCoyne gehört zu den Hassern und führt mit seinen Gleichgesinnten einen unerbittlichen Krieg gegen den Rest der Menschheit, den Unveränderten; jenen Menschen, die von dem tückischen Virus verschont geblieben sind. Doch die Unveränderten haben eine ausgeklügelte Taktik entwickelt, mit der sie den Hassern schwere Verluste zufügen...
Veröffentlicht am 7. März 2011 von Florian Hilleberg

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Grundgerüst mit Schwächen im Detail
Ich muss vorweg nehmen, dass ich den ersten Teil der Trilogie nicht gelesen habe, da ich über eine Empfehlung von Amazon direkt bei diesem Teil gelandet bin. Der Einstieg in die Geschichte erfolgte somit etwas abrupt, ist mir jedoch nicht negativ aufgefallen und führt auch definitiv nicht zu einer Abwertung.

Dafür gibt es leider einige andere...
Veröffentlicht am 2. Juni 2011 von J. Hartmann


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos brutal und megaspannend, 7. März 2011
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
Danny McCoyne gehört zu den Hassern und führt mit seinen Gleichgesinnten einen unerbittlichen Krieg gegen den Rest der Menschheit, den Unveränderten; jenen Menschen, die von dem tückischen Virus verschont geblieben sind. Doch die Unveränderten haben eine ausgeklügelte Taktik entwickelt, mit der sie den Hassern schwere Verluste zufügen. Sie locken unzählige Aggressoren auf einen großen Platz oder in ein Gebäude und bombardieren diese. Der Politiker Chris Ankin, ebenfalls ein Hasser, fordert seine Mitkämpfer auf, sich in einer Armee zu organisieren und geplant zurückzuschlagen. Auch Danny Mc Coyne soll sich dieser Armee anschließen. Doch er hat andere Pläne. Immer noch ist er auf der Suche nach seiner Tochter Ellis, die er bei seiner Flucht zurücklassen musste. Gemeinsam mit anderen Hassern sucht er nach weiteren Infizierten. Bei der ersten passenden Gelegenheit ergreift McCoyne die Flucht und fällt prompt einer Gruppe von Unveränderten in die Hände. Doch anstatt ihn gleich zu töten, wie es üblich ist, wird er gefangengenommen und in einen kleinen Raum auf einem Bett festgeschnallt. Dort macht Danny die Bekanntschaft mit Joseph Mallon, der fest davon überzeugt ist, dass die unkontrollierte Aggressivität der Hasser zu steuern ist. Ein ermürbendes Verhör nimmt seinen Verlauf, und Danny McCoyne geht zum Schein auf die Forderungen seines Peinigers ein. Geduldig wartet er auf seine Chance den Feind grausam zu töten ...

Meinung:
David Moody schuf mit dem Beginn seiner Hasser-Trilogie, 'Im Wahn', einen grandiosen Horror-Roman, der nicht nur brutal und rasant ist, sondern auch äußerst gesellschaftskritisch. Endlich ist der zweite Teil, 'Todeshunger' (Originaltitel: Dog Blood) in Deutschland erhältlich. In der Übersetzung von Joachim Körber, einem ausgewiesenen Kenner des Genres, entfaltet der Roman bereits auf den ersten Seiten eine unglaubliche Intensität und Brutalität. Die Geschehnisse werden von Danny McCoyne, der im wahren Leben eher ein Looser war, aus der Ich-Perspektive geschildert. Die Zustände in den improvisierten Lagern der Unveränderten werden in mehreren Zwischenkapiteln, die kursiv gekennzeichnet sind, dargestellt. Hier zeichnet der Autor David Moody ein Bild, das die erbarmungswürdigen Reste der menschlichen Zivilisation zeigt, wenn Moral und Ethik von dem reinen Überlebensinstinkt überschwemmt werden. Das Militär hat die Macht übernommen und eine provisorische Regierung errichtet. Beängstigend realistisch beschreibt Moody den Zusammenbruch der Gesellschaft und das Zerbrechen der Infrastruktur. Ein absolut glaubwürdiges und beklemmendes Szenario. Obwohl das Setting an Filme, wie '28 Days later' erinnert, ist Moodys Roman völlig eigenständig, denn bei den Hassern handelt es sich keineswegs um lebende Tote oder instinkgesteuerte Tötungsmaschinen, sondern durchaus um vernunftbegabte Kreaturen. Die Hasser können zwischen Freund und Feind unterscheiden, eigene Entscheidungen treffen und ziehen dennoch mit einer erschreckenden Entschlossenheit in den Kampf. Gerade diese menschlichen Eigenschaften machen die Hasser so bedrohlich. Gekonnt entwickelt David Moody im vorliegenden Roman eine Zukunftsvision, die an Horror und Düsternis nur schwer zu übertreffen ist, eben weil sie nicht so abwegig ist, wie die derzeit so modernen Zombie-Geschichten. Die Handlung spart nicht mit überraschenden Wendungen und spitzt sich kontinuierlich zu, ehe sie am Ende des Buches in einem Finale gipfelt, das den Leser bereits jetzt ungeduldig auf die Fortsetzung warten lässt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hass ernährt den Hass, 6. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
Aufgrund einer Infektion zerfällt die Menschheit in zwei Lager: Die Infizierten werden zu "Hassern", die gnadenlos morden, die Resistenten zu "Unveränderten", denen keine Wahl bleibt als ebenfalls zu töten, um sich der Hasser zu erwehren. Das unausweichliche Gemetzel mündet in eine Apokalypse, aus der kein anderer Ausweg denkbar wäre als die totale Vernichtung einer der beiden Parteien - gäbe es nicht einige Hasser, denen es gelingt, ihren "Todeshunger" zu unterdrücken und die Kontrolle über ihr Leben zumindest teilweise zurück zu gewinnen. Diese eine Facette gibt dem Splatter-Ansatz differenzierte Züge. So begreift der Hasser, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, irgendwann die Sinnlosigkeit des Mordens, aber der Krieg hat sich längst verselbstständigt, und die gegenseitigen Gräueltaten bieten immer wieder neue Gründe, den Hass zu schüren - gemäß dem Schiller-Zitat: Der Krieg ernährt den Krieg. Wohin das führt, bleibt am Ende des Romans ungeklärt, denn es handelt sich um Teil 2 einer Trilogie. Die in sich abgeschlossene Geschichte ist trotzdem verständlich, auch ohne Teil 1 "Im Wahn" zu kennen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Der Kampf geht weiter, 22. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
"Todeshunger" ist der zweite Teil der geplanten Hasser-Trilogie von David Moody.

Danny McCoyne ist zum Hasser geworden und wandert nun durch das verwüstete England auf der Suche nach seiner Tochter. Den Menschen auf beiden Seiten, Unveränderte wie Hasser, geht es immer schlechter, die Lebensmittel werden knapp, eine medizinische Versorgung gibt es praktisch nicht mehr. Wer wird diesen Krieg gewinnen, Hasser oder Unveränderte. Findet Danny seine Tochter, lebt sie überhaupt noch? Und warum sind gerade Kinder wie Ellis so wichtig geworden?

Mir hat auch der zweite Teil der Hasser-Trilogie sehr gut gefallen, auch wenn dieser blutiger, grausamer und brutaler ist als der Vorgänger. Dennoch geht Moody auch in diesem Buch vor allem auf die Gefühle der Menschen nach einer solchen Katastrophe ein. Hungersnot, Epidemien und die pure Frage nach der eigenen Existenz quälen die Menschen ohne Aussicht auf Besserung. Wie Danny an einer Stelle sinngemäß sagte: "Warum soll ich diese Unveränderten töten? Sie sind doch schon längst tot." Lediglich zum Ende hin frage ich mich, ob die geschilderten Vorgänge logisch sind bzw. möglich. Ich möchte hier jedoch nicht spoilern und sagen, warum ich mich das frage. Deswegen habe ich jedenfalls einen Stern abgezogen.

Das Buch ist schnell zu lesen, hauptsächlich in der Ich-Perspektive geschrieben (die Sicht von Danny), es gibt aber auch einige auch optisch veränderte Kapitel aus der dritten Person Sicht (der Unveränderte Mark). Die Kapitel selbst sind meistens kurz und man verschlingt dieses Buch förmlich.
Ich hoffe, dass der Goldmann-Verlag auch den dritten Teil herausbringen wird (nach Anfrage steht dies zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht fest), da ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch endet aber nicht mit einem direkten Cliffhanger, dies muss man also nicht befürchten.

Auf jeden Fall ein Lesegenuss für alle Freunde von Endzeit-Romanen. Generell sollte man sich als Fan dieses Genres den Namen David Moody gut merken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerte Fortsetzung der "Hasser"-Trilogie, 8. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
"Todeshunger" von David Moody ist die Fortsetzung von "Im Wahn" und markiert somit den mittleren Band der "Hasser-Trilogie". Die Prämisse dieser Reihe ist schnell erzählt:

Ein Phänomen lässt scheinbar normale Menschen zu sog. "Hassern" werden, die zunächst blind im Wahn alle angreifen, die nicht so sind "wie sie", egal ob es sich um Partner, Freunde oder gar die eigenen Kinder handelt. Ein erbitterter Krieg zwischen Hassern und "Unveränderten" beginnt, bei der die Hasser an Wildheit und Kampfkraft überlegen sind, während die "Unveränderten" verschanzt in Städten die Überzahl und Technik auf ihrer Seite haben. Ein Miteinander scheint unmöglich, der Krieg wird erst beendet sein, wenn eine Partei vom Angesicht der Erde getilgt ist.

Auch der zweite Band wird aus der Sicht von Danny McCoyne, einem Hasser, erzählt. Danny ist auf der Suche nach seiner Tochter Ellis, die ebenfalls ein Hasser ist. Anders als im Vorgänger wechselt hier auch ab und zu die Perspektive und beleuchtet das Schicksal von Mark Tillotsen, der als Unveränderter im Ghetto der Flüchtlingslager lebt.

Wieder gelingt es Moody, mit seinem Schreibstil und der eher ungewöhnlichen "Ich"-Perspektive (in Dannys Abschnitten) eine Verbindung zur Hauptfigur aufzubauen. Anders als im Vorgänger jedoch ist Danny mittlerweile jemand, in den ich mich nur noch sehr schwer hineinversetzen kann.
Leider macht Moody im zweiten Teil einige Dinge deutlich schwächer, als er es zuvor getan hat. Es gibt eine gewisse Inkonsistenz, die ein Einfühlen in die skizzierte Welt erschwert. Während im vorherigen Roman zwar (etwas halbgar) die Motivation der Hasser noch differenzierter und "freundlicher" dargelegt wurde, scheint Moody das mnun irgendwie vergessen zu haben. Mittlerweile beherrschen nicht mehr panische Todesangst und der unheimlich-irrationale Drang zur "Notwehr" den Wahnsinn der Hasser, sondern anscheinend sind alle einfach nur noch geil auf's Töten.
Außerdem begegnet einem in "Todeshunger" die schon im Vorgänger auftretende Redundanz viel öfter: Ständig wiederholt sich Danny in seinen Gedanken, ("ich will sie alle töten, aber ich muss mich beherrschen" etc..) bis man ihm unwillkürlich zurufen will "Ist ja gut, ich hab's kapiert!". Was zuvor noch erträglich war, empfinde ich hier an manchen Stellen richtig störend und penetrant.
Und um die gröbsten Kritikpunkte zu komplettieren: Gerade gegen Ende hin wird wirklich übertrieben viel gemetzelt, und zwar so weit, dass es für den Fortlauf der Geschichte schon keinen großen Wert mehr hat. In diesen Phasen des Romans fühlt man sich wie im Schlachthaus, was sicherlich nicht mein Geschmack ist.

Angesichts dieser Aspekte war ich zur Hälfte des Buches wild entschlossen, "nur" eine 3/5 zu geben (Weil der Rest nach wie vor sehr gut geschrieben ist). Allerdings hat mich dann die zweite Hälfte des Buches wieder versöhnt: Obwohl Moody nicht mal ein halbes dutzend Charaktere wirklich "verwendet", nimmt einen die zweite Hälfte des Buches richtig mit. Man hofft und bangt tatsächlich wieder mit Danny, man ist wirklich gespannt darauf wie es ausgeht und hier entwickelt sich das Buch zum Pageturner. Es entwickelt sich tatsächlich mal wieder eine gewisse Tiefe, gerade als der innere Konflikt des Hassers Dannys auflodert.

Wie zuvor ist auch "Todeshunger" dann wieder mit einem ordentlichen Cliffhanger zu Ende und man wird auf's nächste Buch vertröstet. Auch hier möchte ich noch meine Frage im Bezug auf "Im Wahn" erneuern: Beide Bücher der Trilogie sind mit etwa 300 bzw 350 Seiten vergleichsweise kurz geraten. Wozu Moody das dann doch noch stückelt, weiß ich nicht.

Unter dem Strich ist "Todeshunger" trotz Inkonsistenzen und anderer Hakeleien ein würdiger Nachfolger von "Im Wahn", und wer wissen möchte, wie es im Kampf "Hasser vs. Unveränderte" weitergeht, kann und sollte ohne Bedenken zugreifen. "Todeshunger" eignet sich jedoch nicht als "alleinstehendes Werk", daher empfehle ich unbedingt, "Im Wahn" vorran zu schieben. Wer also genug Geduld hat, eine bisher unvollendete Trilogie anzugehen, findet hier ein relativ kurzes aber ebenso unterhaltsames Thriller/Endzeit/Horror-Werk.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen top, 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
Top Qualität und nichts zu meckern.Ware war sehr schnell da.preis leistung total in ordnung.kann ich nur empfehlen.immer wieder gerne wwieder
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Todeshunger - besser als "im Wahn", 18. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
Falls jemand meine Rezension von " Im Wahn" gelesen hat...dort habe ich gesagt, dass ich eben diesen so schlecht fand, dass ich Todeshunger nicht mehr lesen möchte.
Nun ja, jetzt hab ich das Buch geschenkt bekommen und natürlich auch gelesen. Und was soll ich sagen? Ich war überrascht! Es ist wesentlich besser als der 1. Teil.
Herr Moody hat aus laut meiner Meinung doch schon geschafft, dem Protagonisten etwas mehr Ausstrahlung zugeben. Danny - der Hauptakteur - war ja im 1. Teil sehr Negativ und ich konnte ihm seine Gedanken so gar nicht abkaufen. Das ist in Todeshunger doch anders. Hier zeigt er Gefühle - auch wenn er ein Hater ist. Sucht nach seiner Tochter, und schafft es auch mal Gedanken zu haben, die mich interessieren.
Zum einem anderen Rezerneten: Ich denk schon, dass es wichtig ist den 1. Teil gelesen zu haben. Sonst versteht man doch gar nicht wie wichtig es ihm ist, dass er seine Tochter findet.
Todeshunger - besser als Im Wahn; aber dennoch nur 4 Sterne. Es ist immer noch kein Literarisches Meisterwerk des Genres. Viele gedankliche Lücken, wo ich mir vor Unlogik an den Kopf fassen mußte. z.B. die Hater sind ja "Menschen", ebenso verwundbar und nicht stärker wie vorher. Und doch können 4 Jährige Kinder Erwachsenen die Arme abreissen. "Da pack ich mir doch an den Kopf!"
Auch wenn ich nichts gegen Gewalt in Büchern hab (sonst sollte ich wohl kein Horror lesen ;-) ), empfand ich doch für meinen Geschmack viele von den immer wieder kehrenden Kampfszenen als komplett überladen. immer die gleichen Worte, immer die gleiche Brutalität. Oft hab ich dann zum Schluß auch die Abschnitte nur noch Quergelesen.

Mein Fazit: Als Einzelbuch nicht zu empfehlen. Hat man Im Wahn davor gelesen, ist es eine Kaufempfehlung. Die Geschichte mit den Hatern nimmt wirklich einen Verlauf an, den man im 1. Teil nicht vermutet hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Grundgerüst mit Schwächen im Detail, 2. Juni 2011
Von 
J. Hartmann (Ostwestfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
Ich muss vorweg nehmen, dass ich den ersten Teil der Trilogie nicht gelesen habe, da ich über eine Empfehlung von Amazon direkt bei diesem Teil gelandet bin. Der Einstieg in die Geschichte erfolgte somit etwas abrupt, ist mir jedoch nicht negativ aufgefallen und führt auch definitiv nicht zu einer Abwertung.

Dafür gibt es leider einige andere Kritikpunkte, die mir eine positive Betrachtung der an sich interessanten Story verleiden. Dabei handelt es sich meiner Ansicht nach ausnahmslos um Logikschwächen. Und selbst in einem fiktionalen Szenario wirken folgende Tatsachen sehr unstimmig:

- warum ist der Hass teiweise so übermächtig, dass die Hasser ihr gewohntes Leben aufgeben, die Zerstörung der Zivilisation in Kauf nehmen und ständig die eigene Gesundheit leichtfertig aufs Spiel setzen; andererseits dann aber doch wieder sehr vorsichtig und bedächtig vorgehen und mögliche Angriffe doch nicht durchführen. Z.B. greifen unbewaffnete Hasser unter riesigen Verlusten schwerbewaffnete Militäreinheiten an, aber wiederum nicht die Innenstadt-Camps der Normalos. Das passt nicht zusammen und wirkt unausgegoren.

- wenn der Hass soo stark und instinktiv ist, warum können dann etliche Hasser ihn plötzlich nach einem "psychologischen Crashkurs" so einfach unterdrücken?

- warum sind die Hasser trotz fehlender oder mangelhafter Logistik, Bewaffnung, Nahrung und medizinischer Versorgung um so vieles gesünder und kräftiger als die normalen Menschen in ihren Rückzugsgebieten? Selbst der Virus kann diese Energie nicht aus dem Nichts herbeizaubern. Und die normalen Menschen werden allein durch ihre Angst und Depressionen zu wehrlosem Kanonenfutter?

- woher nehmen halbverhungerte, kleine Kinder die Kraft um erwachsenen Menschen in sekundenschnelle das Genick zu brechen? Und das reihenweise? Der Virus wirkt fast wie eine Art Zaubertrank.

Trotz der interessanten, identischen Grundidee mit dem Hass-Virus wie bei 28 Days Later hat dieser Roman leider zuviel verschenktes Potenzial und schafft es nicht zu begeistern. Die Geschichte wirkt vielfach konstruiert und erzwungen - nicht so als würde sich die Hauptperson Danny in einer existierenden Welt bewegen, sondern eher als würde die Welt den Bedürfnissen von Dannys Geschichte angepasst.
Insgesamt bin ich etwas enttäuscht, werde aber evtl. doch den dritten Teil lesen. Allein schon um zu sehen, ob Danny die Atombombenexplosion trotz Verstrahlung beschwerdefrei überleben wird ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompromisslos, schonungslos - und beängstigend gut geschrieben!, 27. Oktober 2010
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
David Moody hat sich in den letzten Jahren durch konstant erstklassige Werke zu einem der meiner Ansicht nach wichtigsten neuen Horror-Autoren etabliert - und war mit seinem überragenden "Autumn" (dt. "Herbst") Zyklus Mitte des letzten Jahrzehnts wesentlich daran beteiligt, das das Zombie-Genre mittlerweile im ganz großen Stil zurück gekommen ist.

Offenkundig ist, dass David Moody ein echtes Faible für Apokalypsen hat...und das er nicht nur sehr gut schreiben kann, wenn es um Zombies geht, hat er auch mit seinen Frühwerken "Trust" und "Straight zu You" bewiesen - und vor allem mit dem 2006 erstmals erschienenen "Im Wahn" (org. "Hater"), mit welchem er einen neue Trilogie begann und welcher wohl gerade auch verfilmt wird.

TODESHUNGER ist nunmehr der lange erwartete zweite Teil der "Im Wahn"-Trilogie. Es ist somit kein eigenständiger Roman, und auch wenn man ihn durchaus lesen kann ohne den Vorgänger zu kennen kann nur empfohlen werden, "Hater" / "Im Wahn" vorher zu lesen - viele Nuancen der Geschichte mögen sonst auf der Strecke bleiben.

Die Prämisse von TODESHUNGER und "Im Wahn" lautet wie folgt: in der Gegenwart teilt ein unerklärliches Ereignis die Menschheit - innerhalb weniger Tage entwickelt sich ein erheblicher Teil der Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft, zu Hatern, welche getrieben sind vom unstillbaren und psychotischen Bedürfnis, den anderen Teil zu vernichten. Im Endeffekt bilden sich also quer durch alle sonstigen Kategorien zwei Gruppen, und diese Gruppen stehen sich in einem gandenlosen Konflikt gegenüber, da es anscheinend unmöglich ist, das beide gemeinsam existieren können. Die Hater haben hierbei den Vorteil, dass sie durch ihren rasenden Hass stärker, leistungsfähiger und robuster werden - die nicht Veränderten sind ihnen aber zahlenmäßig überlegen.

Wie man sich denken kann zerfällt durch dieses Ereignis die uns bekannte Zivilisation innerhalb weniger Wochen - und einige Monate nach den Ereignissen des Vorgängers setzt TODESHUNGER an. Der Kampf zwischen Hatern und Unchanged tobt mit unverminderter gnadenloser Brutalität, und während die Hater mehr und mehr beginnen die ländlichen Areale von den Unchanged zu säubern haben diese sich in Städten verschanzt. Eine klare Führung gibt es für beide Seiten nicht - und es regiert nach dem Zusammenbruch jeder Ordnung das blanke Chaos.

Der Hauptprotagonist Danny ist mittlerweile durch konstantes Kämpfen und Töten zu einer völlig anderen Person geworden als er noch Monate vorher war, und der wichtigste Inhalt seines Lebens ist (neben dem fast unstillbaren Drang weiter zu töten), seine fünfjährige Tochter Ellis zu finden, welche auch zum Hater wurde, was von ihrer nicht veränderten Mutter zunächst gar nicht erkannt wurde. So macht sich Danny in den Wirren des totalen Krieges auf die Suche nach seiner Tochter - und wird weiter in den immer mehr eskalierenden Vernichtungskrieg zwischen Hatern und Unchanged hineingezogen.

Wie auch der Vorgänger ist TODESHUNGER geprägt vom schonungslosen, manchmal direkt unbarmherzigen Stil von David Moody - dieser Autor nimmt sich nicht zurück, und geht in die Vollen, egal ob es um die Schilderung von brutalen Kämpfen, Schmerzen oder Emotionen geht. David Moody schreibt wie gewohnt sehr gut, plastisch und packend - und er hütet sich, seiner völlig apokalyptischen Geschichte zur Auflockerung irgendwelche heiteren Nuancen beizufügen. TODESHUNGER ist, noch mehr als "Im Wahn", ein kompromissloses Buch, welches fraglos polarisieren sollte.

Wie man sich nach all dem denken kann ist TODESHUNGER weiterhin ein sehr hartes Buch. Die gesamte Atmosphäre der Geschichte ist durchsetzt mit dem konstanten Konflikt zwischen zwei vermeintlich absolut unvereinbaren Gruppen - da Koexistenz nicht möglich ist bleiben nur die Alternativen Mord oder Flucht. Insofern ist dies ein Buch, welches mit schonungslosen und harten Schilderungen von Kämpfen beginnt - und welche weiter und weiter eskalieren.

Das soll nicht bedeuten, dass in diesem Buch sonst nichts geboten würde: ohne jetzt von der Geschichte etwas vorweg zu nehmen gibt es überraschende Entwicklungen im Metaplot, und auch global tut sich einiges. Die Geschichte tritt also nicht auf der Stelle, sondern steuert auf ein sehr furioses Finale zu - welches, wie man sich denken mag, den Auftakt zum dritten und letzten Teil dieses Zyklus bildet.

Gleichzeitig ist TODESHUNGER in vielem allegorisch zu verstehen: blinder Fanatismus, Selbstmordangriffe, Schläferzellen, Kadavergehorsam, Gleichgültigkeit vor dem Leiden anderer, Paranoia, der totale Krieg, Frustration und der vermeintliche Kampf und "uns" gegen "die anderen" sind beständige Themen, welche in dieser Geschichte mitschwingen.

Ich bin von TODESHUNGER begeistert: die Geschichte von "Im Wahn" wird konsequent (mitunter schmerzhaft konsequent!) fortgesetzt, und David Moody spielt seine schriftstellerischen Stärken auch diesmal konsequent und kompromisslos aus. Wem Im Wahn" gefiel sollte TODESHUNGER unbedingt auf seinen Einkaufszettel schreiben - dieses Buch macht da weiter, wo der Vorgänger aufhörte!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hass geht in die zweite Runde, 6. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
Der zweite Teil von Moodys Triologie setzt da an, wo der erste Teil aufgehört hat.
Die Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Hater regieren das Land, die Unveränderten haben sich in die Städte zurückgezogen und versuchen zu überleben. Dies wird jedoch immer schwieriger, da die Nahrung knapp wird und die Hater immernoch Jagd auf sie machen.
Inmitten dieses Chaoses kämpft Danny. Mal kämpft er allein, ein anderes mal schließt er sich einer kleinen Armee an, aber er hat immer nur ein Ziel: Er will seine kleine Tochter finden, die von ihrer Mutter mitgenommen wurde, und ebenfalls ein Hater ist.

Endlich ist der zweite Teil dieser unglaublichen Triologie raus. Moody schreib, wie kein anderer Autor. Er versteht es, dem Leser den Horror in seiner Geschichte vor Augen zu führen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Im Gegenteil, durch die vielen Kämpfe, strotzt das Buch nur so vor Gewalt, Blut und Tod.
Es ist von Anfang bis Ende spannend und hat nicht eine einzige Länge. Genau deshalb war es schrecklich, die letzte Seite gelesen zu haben und zu sehen, dass der dritte Band noch nichtmal angekündigt ist.

Die Geschichte wird wieder überwiegend aus Dannys Sicht (Ich-Perspektive) geschildert, sodass man sich gut in ihn hineinversetzten kann und so auch bei jedem Töten seine Gedanken und Gefühle erfährt. So kann man die überraschende Wendung im Laufe des Buches auch sehr gut nachvollziehen. Einige wenige Kapitel sind aus Marks Sicht erzählt (Allwissender Erzähler). Mark ist ein Unveränderter, der verzweifelt versucht, sich und seine Frau zu ernähren. So bekommt man beide Seiten der Geschichte zu sehen und fühlt sich mit beiden verbunden, was mich das ein oder andere Mal in einen Zwiespalt gebracht hat.

Genau wie Im Wahn: Roman - habe ich auch dieses Buch regelrecht verschlungen und kann das Erscheinen des dritten und leider auch letzten Bandes garnicht mehr erwarten!!
Wenn man nicht zu zart beseitet ist und gerne einmal etwas andere "Zombies" kennenlernen möchte, sollte unbedingt zu Im Wahn: Roman - und dem Nachfolger Todeshunger: Roman greifen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal Erschreckend..., 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Todeshunger: Roman (Taschenbuch)
Auch den zweiten Band der Hass - Triologie habe ich wieder mal verschlungen. Man kann die Geschichte in einem Rutsch durchlesen. Moodys Schreibstil gefällt mir, weil er ohne großartige geschnörkel schreibt. Zu dem Buch muss ich sagen, es ist keine leiche Kost - also nichts für zarte Gemüter. Seine Hass - Geschichte ist von der brutalen und sehr blutigen Sorte. Ich warte sehnsüchtig auf den dritten Teil. Wer also zu der hartgesottenen Liga :-))) gehört, dem kann ich das Buch nur sehr empfehlen. Natürlich sollte man zuerst mit dem ersten Band "Im Wahn" anfangen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Todeshunger: Roman
Todeshunger: Roman von David Moody
EUR 3,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen