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Kundenrezensionen

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am 23. März 2011
Denn so ist es ja seit 1988 erscheinen regelmäßig Alben von DD,die Allesamt von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden(Ausnahme ist wohl nur das sogenannte WEDDIG ALBUM von 1993),BIG THING,LIBERTY,THANK YOU,MEDAZZALAND,POP TRASH,ASTRONAUT,RED CARPET MASSACRE und nun wohl auch ALL YOU NEED IS NOW,alles Alben mit wirklich großartiger Musik,inzwischen sogar von den Kritikern gewürdigt,was ja in den 80ern nicht so war,denn da waren DD extrem erfolgreich,wurden aber von der Kritik zerrissen,bis zum 86er NOTORIOUS,dem ersten Album unter wechselnder Besetzung!DURAN haben in all den Jahren bewiesen,dass sie großartige Musiker sind,die es verstehen Songs zu komponieren,die im Kopf bleiben!Nun genug der Nörgelei,denn es gilt ja das "neue"Werk(letztes Jahr gab es ja bereits die 9Track Version bei i Tunes)zu beurteilen und da kann man nur 5 Sterne verteilen,denn DD gehen absolut back to the roots!Hallo 80er,da is sie ja wieder meine Kindheit und Jugend,in der Duran Duran mich bis 1986 ständig begleiteten,denn so fühlte ich mich als ich neulich das neue Album in der Deluxe Version erstand,voller Vorfreude nach Hause,Anlage auf voll und Cd eingelegt,Texte gelesen(was das zweite Buch soll,erschließt sich mir nicht so wirklich,wie schon beim 07er RCM,das Buch mit den Models):Was für eine Wohltat Simons Stimme doch ist,hat in den letzten Jahrzehnten nichts von ihrem Glanz verloren,klingt immer noch wie 1984,grandios!Zu den Songs muß nicht viel gesagt werden,denn dieses Album ist für mich DAS Pop Album 2011,15Tracks ohne Schwachpunkt,mal schön poppig(nicht Zweideutig gemeint!)und wavig wie z.B.bei ALL YOU NEED IS NOW,BLAME THE MACHINES,THE MAN WHO STOLE A LEOPARD,NETWORKER NATION,dann wieder funky,wie z.B.SAFE(IN THE HEAT OF THE MOMENT),GIRL PANIC.Genial finde ich den Text bei OTHER PEOPLES LIVES und überhaupt die Tatsache dass dieses Album so absolut auch 1985 hätte erscheinen können,großartig produziert!Den absoluten Vogel schießen DD aber mit BEFORE THE RAIN ab,denn was bitte ist das für ein geiler Song???Großartiges Songwriting,habe irgendwie auf das SING BLUE SILVER am Ende gewartet,für mich einer der besten DD Songs ever!!
Es gibt für mich kein wirklich schlechtes Album von DD aber AYNIN reiht sich wirklich gleich hinter SATRT von 1983 ein!Hoffentlich erkennt auch mal die deutsche Hörerschaft,was für ein wirklich großartiges Album dieses hier ist aber daran glaube ich nicht mehr,leider!
An der Aufmachung habe ich persönlich nichts weiter zu meckern,nettes Artwork,mit viel Liebe im Detail!
Von mir auch an alle nicht Duranies eine volle Kaufempfehlung,denn wer auf richtig gute Pop Musik mit 80er Einflüßen steht,der sollte hier zum Original greifen,denn die alten Herren zeigen der Jugend mal so richtig wie das geht!Eine Cd,die meinen Cd Player so schnell nicht verlassen wird!
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am 28. Juli 2011
So, ich werde zuerst die Songs durchgehen, danach komme ich zu meiner Gesamtrezension.

1. All you need is Now: 9/10
Titelsong. Fängt sehr elektronisch an. Beim ersten Hören dachte ich "Oh Mann, was wird das denn?" Doch ab Minute 1 kann man sich die Sorgen sonst wohin stecken, da dann der wirklich gelungene Refrain einsetzt mit all seinen DD-Fantasien und einer schönen Gesangsmelodie von Simon LeBon. Natürlich hätte man aus der Bridge noch mehr machen können, aber so verliert sich der Song nicht und bleibt auf der Grundlinie. Einfach ein Geniestreich!

2. Blame The Machines: 7/10
Man merkt, dass Dom Brown diese Stilrichtung viel besser gefällt als wie diese zu RCM-Zeiten! Die Strophen gehen ins Ohr, Nick Rhodes darf experimentieren und John zeigt hier solide Arbeit und einen guten Hintergrundgesang beim Refrain. Nagut, die Bridge ist wie bei AYNIN, aber sie steigert sich wunderbar und mündet abermals im Refrain, der das Lied wunderbar abrundet. Ein bisschen mehr Pfiff hätte aber nochs ein können. Trotzdem gut gemacht.

3. Being Followed: 9/10
Coole Gitarre, schöner Synth von Nick. Wie immer eine schnörkellose Strophe, klasse Refrain mit einem John Taylor, der hier rumslappt, was das Zeug hält und die Kiste ziemlich aufheizt. Höhepunkt ist aber ganz klar die Bridge, endlich das, was man in den ersten beiden Spngs vermisst hat. Erinnert mich an russische Volksmusik aufgrund des Pfeifens. dazu kommen fetter Bass, der mit den Drums Hand in Hand geht und Nick Rhodes macht so weiter wie bisher. Die Bridge endet in einem gewaltigen Knall, bis schließlich der Refrain wieder einsetzt, der durch ein inbrünstiges "Lalalalalalalaaa!" seitens Simon beendet wird. Klasse Song!

4. Leave a light on: 9/10
ein ruhiger Song, wie man ihn auf fast jeder Platte DD's finden kann. Ist mein Geheimtipp, da eingängige Grundmelodie. Leider kommt hier Simon an seine stimmlichen Grenzen, das hört man zwar nur, wenn man auch wirklich zuhört, aber man merkt es. Trotz allem klingt der Song sehr innig und tiefgehend. Muss man einfach mögen!

5. Safe: 7/10
Ok, das musikalische ist ganz gut gelungen, aber die teils Rap, teils grummelnde Stimme von Ana Matronic nervt schon ein wenig. Ansonsten ein Lied, zu dem man gechillt ein Cocktail genießen kann. Mehr gibt es nicht zu sagen.

6. Girl Panic: 10/10
Sehr gut gemacht, wirklich! Größten Respekt. Das Lied kommt daher wie "Girls on Film" aber zeigt die ganze Energie, die DD in den 80-er Jahren ausgemacht hat. Es stimmt einfach alles. Rhythmusvolle Drums plus Schlagzeugsolo, betonter Bass und natürlich, und der trumpft in diesem Lied richtig auf, die "Titelmelodie" von Nick Rhodes auf seinen Keyboards, welche ordentlich einhämmert! Die letzten 40 Sekunden des Liedes sind purer Wahnsinn!

8. The Man who stoled a Leophard: 10/10
Geheimnissvoll daherkommende Oper (samt Streichergruppe). Das Lied entfaltet sich mit jeder Minute in ein spektakuläres Meisterwerk. Die Streicher geben dem Lied genau den Pfiff, der dem zweiten Song noch gefehlt hat. Kelis singt zwischendurch im Duett mit Simon, klingt super. Super Grundbeat seitens Roger, klasse Gitarren-synth-solo in der Mitte, nicht zu aufwendig, aber es passt haargenau in die Stimmung und Athmosphäre. Auch das Outro stimmt, sehr interessant, bietet Überraschungen!

9. Other Peoples's Lives: 10/10
Wow! Was soll man dazu noch sagen. Lockeres Intro, dass sich in der sehr schwungvollen Strophe entlädt. Und schon ist man beim Refrain, welcher DD-klassisch ist, aber nicht veraltet. Wunderbar! Das ist so ein Lied, zu dem man richtig absteppen kann plus Nick Rhodes-Solo.

10. Mediterranea: 12/10
Absolut faszinierend. Dom Brown macht aus diesem Lied ein zweites, was heißt zweites, ein wirklich absolut ebenbürtigen Nachfolger von "Ordinary World". Das ist ein Lied, bei dem man schon einmal die ein oder andere Träne lassen kann. Richtig verträumt, aber realistisch und vor allem praktisch, was die Ausgestaltung angeht. Dom Brown darf wieder einmal zum Solo greifen und das leider viel zu schnell eintreffende Ende trotz der fast 6 Minuten bildet eine ausgereifte Gitarrenarbeit. Das ist Dom Browns Lied Leute, einzigartig. Wenn ihr es noch nie gehört habt? Googlen und youtuben! :)

11. Too Bad you're so beautiful: 10/10
Aus wie vielen Herzen spricht da Simon. Denkt das nicht genau jeder so?! Dieses Lied reiht sich mühelos in die Topliste ein, weil sie neben Energie und Wucht auch einen wirklich romantischen Mittelteil beinhaltet, den man am liebsten als eigenständigen Song hören würde. "King of Nowhere" sollte dieses Lied eigentlich heißen, macht aber nichts. Der King of Nothing ist hier musikalisch der "King of everything", es gelingt DD, verschiedene Fassetten miteinander zu verbinden. Großartig!

12. Runway Runaway: 11/10
wird oft unterschätzt, bildet aber für mich einen großartigen abschluss der "TOP6" ab Girl Panic! Der Refrain ist der wohl beste auf diesem Album. Hört ihn euch an, ich will nichts schreiben, was ihr dann nicht auch hören könnt. Worte können das Lied nicht beschreiben.

14. Before The Rain: 9/10
"Chauffeur"-ähnlich, aber eigenständiges Lied, das mit den großen düsteren Liedern mitziehen kann. Roger Taylor macht gutes Zeug hier, gibt dem Song seinen Halt in der endlosen Weite der Traurigkeit. Die Bridge ist echt gut, und wird durch ein marschähnlichen Beat von Roger zum Höhepunkt getrieben.

15.Networker Nation: 7/10
Der wohl schächste Song des Albums. Hätte man sich mehr Zeit genommen, wäre aus diesem Lied ein echt topmodernes Teil geworden. Man hätte nur eine bessere und umfangreichere Bridge sich einfallen müssen. So allerdings ist es "nur" ein Bonustrack. Aber eins muss man DD lassen. Sie geben Danceorientierten Hörern mit diesem Lied einiges auf die Trommelfelle.

16. AYNIN-Remix: 6/10
Als Remix bekommt er noch 6 Punkte. Als eigenständigen Song würde er vielleicht nur 3 bekommen :)
wie gesagt, als remix nicht schlecht. Man hört DD auf jeden Fall noch raus =)

Das war meine Bewertung des Albums. Anregungen, Kritik und Lob-> gerne! ;)
Insgesamt gebe ich dem Album also 12/13 Punkte, den Remix ausgelassen, weil man ihn nicht als DD-Song sehen kann. Was sagt das aus? richtig! KAUFEN UND GENIEßEN!!!!!!!
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am 21. März 2011
Vor ein paar Wochen erfuhr ich, dass Duran Duran eine neue CD im März herausbringen. Für mich war das eigentlich nichts besonderes, da ich seit dem The Wedding Album nur noch wenige Songs von Ihnen gut fand. Selbst das letzte gemeinsame Werk Astronaut hatte nur zwei eingängie Songs für mich zu bieten. Aber die vielen positiven Zeitungsartikel zu All you need is now weckten mein Interesse und so habe ich diese CD blind gekauft. Was für ein Treffer! Seit drei Tagen liegt dieses Meisterwerk in meinem Player und die CD gefällt mir immer besser. Viele Hits, wenig Mittelmaß und kein Durchhänger. Das beste Werk seit 1986 und ein würdiger Nachfolger wie plackatiert worden ist von Rio!
Hits auf jeden Fall All you need is now, Before the rain, The man who stole a leopard und Mediterenea. Aber auch Leave a light und alle anderen Songs haben viel zu bieten. Ein modernes Popalbum mit deutlichen Anleihen an die beste Zeit von Duran Duran in den achtziger Jahren. Manche werden sich über dieses back to the roots beschweren, aber diese sollten bedenken das wir Altfans schon lange nicht mehr so gut bedient wurden von DD. Und vielleicht finden selbst diese ja noch Gefallen an diesem Überraschungswerk? Absolute Kaufempfehlung!
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am 26. März 2011
Nach dem grossen Musik-Reinfall, genannt "Red Carpet Massacre", als ich dachte, es wäre wohl das letzte Mal, dass ich ein Duran Duran Album käuflich erworben hätte, machen die alten Jungs aus Birmingham jetzt wieder das, was sie am besten können: Gute, charakteristische Popmusik. So sehr ich Justin Timberlake respektiere, aber was er mit Duran Duran auf dem letzten Album produziert hatte, war einfach elaborierter Mist. In Zusammenarbeit mit Mark Ronson hingegen tönen Duran Duran auf ihrem neuen Album "All you need is now", so, wie wir wollen, dass sie tönen: Einzigartig wie Duran Duran. Multiple Remineszenzen an frühe Werke der Gruppe tauchen vor meinem geistigen Auge (und Ohr) auf: Girls on Film, Rio, Seven and the Ragged Tiger. Songs wie "All you need is now", "Being Followed", "Girl Panic" oder "Runway Runaway" sind den alten Meisterstücken ebenbürtig. Die Gegenwart ist eben doch am schönsten, wenn sie als Zukunft der Vergangenheit wahrgenommen wird, oder mit den Worten der Band: Das Album ist ein schönes "Return to Now".
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am 16. August 2011
Tolles Comeback-Album der 80iger-Pop-Ikonen von 2011 nach zwei eher mittelmässigen Veröffentlichungen mit "Astronaut"/"Red carpet massacre" nach ihrer Wiedervereinigung, die die hochgesteckten Erwartungen in keinster Weise erfüllen konnten. Das Potential der trashig kommerzigen Single-Auskoppelung "All you need is now" schöpft die Band bei weiten nicht aus. Hörbar bei den beiden großartigen mit Streichern arrangierten Nachbetrachtungen "A diamond in the mind"/"Return to now", die erst die wundervolle Melodie und das hohe Potential der Nummer entfalten. Ein kleines Meisterwerk ist das ebenfalls mit wunderbaren Streichern arrangierte "The man who stole a leopard", dass dir einmal gehört nie wieder aus dem Ohr geht. In die gleiche Kerbe schlägt dann "Mediterranea", "Before the rain" und "Leave a light on". Drei wundervoll arrangierte Balladen, die seinesgleichen suchen. Eine schnellere Gangart schlagen dann das hippe "Other people's lives", die Folge-Single "Girl panic, "Blame the machines" und "Too bad you're beautiful" an. Unverkennbarer großartiger Duran Duran-Sound mit einem Schuß cooler Frische. Großartig auch die Gesangsleistung von Simon Le Bon, an dem die Zeichen der Zeit scheinbar spurlos vorüber gegangen sind. Gegenüber den beiden letzten Veröffentlichungen wirkt er wie ausgewechselt. Alles in allem ein Album ohne einen einizigen Schwachpunkt mit Nummern mit absoluten Suchtpotential, die zur Repeat-Taste einladen, und somit das großartige Comeback auf das die unzähligen Fans weltweit so lange warten mussten.
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am 3. Mai 2011
... kann man ja leider keine Rezension schreiben, aber mir fehlen sie gerade ein wenig. Diese Klasse hätte ich trotz der durchweg positiven Kritiken nicht erwartet. "All you need is now" selbst ist ein hervorragender Einsteiger und spätestens bei "The Man Who Stole A Leopard (feat. Kelis)" schwelgt der Geist Richtung "The Chauffeur" davon und mir bleibt nur noch zu sagen "Gow!" - eine Mischung aus "Geil!" und "Wow!". "Girl Panic!" erinnert an die Zeit von "Girls on film" - ohne altbacken zu wirken. Auch alle anderen Songs zeigen keinen einzigen Lückenbüßcharakter - ich kann nur sagen, dass diese CD meine Ohren nicht so schnell verlassen wird. 6 Punkte!
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am 19. März 2011
... dies war das erste Duran Duran Album, das ich in meinem Leben gekauft habe. 1972 geboren kenne ich natürlich auch das "Alte". War nur heilfroh, dass endlich mal wieder eine Pop-BAND auf dem Markt erschien, nachdem A-ha ja leider wieder weg sind. Zunächst erscheint das Album SEHR 80iger... ich kenne die anderen Alben nicht, aber hatte das Gefühl, das Album hätte auch 1988 erschienen sein können. ABER. Jetzt läuft es bei mir rauf und runter und ich finde es immer besser. NOCH besser als beim ersten Hören. Schön, dass es unverkennbar Duran Duran sind. Schön, dass kaum Balladen gibt. Schön, dass sie sich nicht Lady Gaga Beats unterjubeln um erfolgreich zu sein. Eine ECHTE Band, die zu ihren Wurzeln steht. SUPER!!!! Und tolle Songs gibt es en Masse. Auch, wenn man inzwischen vielleich andes gewohnt ist. Duran Duran haben ihren eigenen Stil, den sie vielleich nie so gut getroffen und perfektioniert haben wie auf diesem Album. Sehr, sehr geil. Warum gibt es zzt. nicht noch mehr gute Pop-Bands von diesem Format? Dieses Album hat mich inzwischen zum Duran Duran Fan gemacht!!!!! Man muss sich aber darauf einlassen...
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. März 2011
Nach über 30 Jahren kehren Duran Duran so intensiv zu ihren Ursprüngen zurück wie nie zuvor. Haben die Duranies das letzte Album "Red Carpet Massacre" unter Zuhilfenahme von Größen wie Timberland oder Justin Timberlake doch mehr oder weniger gegen die Wand gefahren, so hat sich das Quartett nun endlich wieder auf die alten Stärken besonnen und auf "All You Need Is Now" eine wunderbare Brücke zu den glamourösen Anfangszeiten Duran Durans erschaffen.
Das heißt natürlich nicht, dass die Titel keinen aktuellen musikalischen Einflüssen unterliegen. Vielmehr ist es dieses Mal die gelungene Mischung aus aktuellen und Retro-Elementen. Die Songs auf dem neuen Album sind sehr synthetisch und trotz dessen melodisch und kurzweilig. Die Melodien gehen schnellstens in Ohr und man hat wahrlich Probleme, sich dem Sog der 14 Titel des Albums zu entziehen.
In den letzten Jahrzehnten haben Duran Duran diverse Musikstile ausprobiert. Zumeist jedoch mit mäßigem Erfolg, wenn man von den eigenen Ursprüngen abwich. Und irgendwie kam immer mal wieder die Einsicht zurück, dass man doch wieder gedanklich zu den eigenen Ursprüngen zurückkehren sollte.
Bestes Beispiel ist das 2004er Comeback Album "Astronaut". Auch diese CD war voll mit Synthpop-Perlen, die immer wieder ihre Anleihen in den 80ern hatten, jedoch mit viel aktuellen Einflüssen bereichert worden sind. Und dann überschätzten Duran Duran einmal mehr die eigenen Möglichkeiten und Flexibilität ihrer Fans. "Red Carpet Massacre" ging gnadenlos baden und lieferte einmal mehr den Grund der erneuten Erkenntnis, dass es wieder Zeit für ein "Back To The Roots" Album ist. Und endlich sind die vier Briten wieder einmal bei ihren Anfängen gestrandet und aktualisieren und perfektionieren diese wie vielleicht niemals zuvor. Was mit "Duran Duran" und "Rio" angefangen hat, wird auf gewisse Art und Weise mit "All You Need Is Now" komplettiert.
Titel wie "Blame The Machines", "Leave A Light On", A Diamond In The Mind" oder auch das sehr coole "Too Bad You're So Beautiful" gehören zum Besten, was Duran Duran in den letzten 30 Jahren produziert haben. Man kann nur hoffen, dass sich die Band auch beim kommenden Album musikalisch treu bleiben wird, denn bislang sind alle anderen musikalischen Ausflüge wenig erfolgreich gewesen.
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am 28. März 2011
Das hätte ich ihnen nicht mehr zugetraut: nach dem etwas hüftsteifen Altherrenpop auf 'Astronaut' und dem sich verkrampft berufsjugendlich und 'amerikanisiert' gebenden 'Red Carpet Massacre' (Timberlake, Timbaland) hielt ich die Kollaboration mit Mark Ronson für einen reinen Verzweiflungsakt - ausgebrütet im Hirn irgendeines irrlichternden PR-Zombies. Doch noch nie habe ich mich musikalisch so gern eines Besseren belehren lassen. Duran Duran haben es tatsächlich geschafft, an die Intensität ihrer Veröffentlichungen der 80er Jahre anzuknüpfen, fast jeder Titel auf 'All You Need Is Now' kann in enge verwandtschaftliche Beziehung zu einem der frühen Alben gebracht werden. Dabei ist der Titel Programm: Vitalität entscheidet sich im Kopf, im Hier und Jetzt. Pulsierend und geradeaus, mit dem Mut zum großen Pathos, ohne den Pop nicht funktioniert, gleichzeitig mit einer Naivität und Leichtigkeit (die allzu bedeutungsschwere Konstrukte verhindert) - und ohne die Pop ebenfalls nicht funktioniert - treiben Duran Duran ihr aktuelles Album voran.

Dieses Album ist eigentlich 'drei Alben'. Der im letzten Dezember lediglich als Downloadversion erschienene 9-Song-Torso, die nunmehr komplettierte 'physische' Veröffentlichung, die unter anderem mit den Titelsongvarianten 'A Diamond In The Mind' und 'Return To Now' das Ganze zu einem opulenten Konzeptalbum aufbaut und selbst die hinzu gekommenen Stücke - für sich 'en bloc' gehört - ergeben ein stimmiges Minialbum. 'Mediterranea' und die kleinen Titeltrackadaptionen sind dabei die überzeugendsten 'Neuzugänge'.

Betrachtet man das 14-Song-Werk in seiner Gänze, erkennt man 'All You Need Is Now', 'The Man Who Stole A Leopard' (feat. Kelis), 'Mediterranea' und 'Before The Rain' als tragende Säulen des Albums. In ihrer pompösen Pracht werden diese Stücke kontrastiert von 'aus der Hüfte geschossenen' und trotzdem auf den Punkt gebrachten Mid- bzw. Uptempotiteln: 'Blame The Machines', 'Being Followed', 'Safe' (mit Ana Matronic von den Scissor Sisters) und 'Girl Panic' (allesamt schon in der Dezemberversion vertreten) sind hier die stärksten. Zu meinem Gefallen haben sich Duran Duran mit allzu entspannten Balladen zurückgehalten: 'Leave A Light On' als Reminiszenz an 'Save A Prayer' kommt der Definition noch am nähesten.

Vielleicht ist 'All You Need Is Now' ein, zwei Titel zu lang geworden - aber das mutet mir letztlich an wie kleinkrämerische Mäkelei an einem nahezu perfekten Diamanten. Die Nähe zum Debütalbum ('Girl Panic'), zu 'Rio' ('The Man Who Stole A Leopard' ist ein ganz bewusst konzipiertes 'The Chauffeur Part II') und mit Abstrichen zu 'Notorious' ('Safe') beweist nicht etwa, wie sehr Duran Duran einer verblichenen musikalischen Vergangenheit nachhängen, sondern wie zeitlos die genannten Alben geblieben sind. Mark Ronson hatte angekündigt, die gereiften Herren zu dem seiner Meinung nach fehlenden 'würdigen' Nachfolger zu 'Rio' anspornen zu wollen. Es ist ihm mehr als nur das gelungen. Gewissermaßen reibe ich mir immer noch Augen und Ohren: 'All You Need Is Now' ist die Quintessenz dessen, was Duran Duran verkörpern und was in den 80ern hinter den aufwändigen Frisuren und den bunten Postern nicht wahrgenommen worden ist (und wohl auch danach nur unvollständig und widerwillig) - Pop mit großer Geste, Pathos und Melancholie, vorauspreschender Dynamik und einer Lebenslust, die nur auf den ersten Blick hedonistisch scheint.

Wären Duran Duran nicht die älteren Gentlemen, die sie nun einmal nach den Gesetzen von Biologie und Mathematik sind - wären sie also Newcomer - sie wären definitiv der Hype dieses Frühjahrs und die Radiostationen dieser Welt hätten nichts Besseres zu tun, als 'All You Need Is Now' und seine Songs rauf- und runterzuspielen. Aber egal: Dieses Album EXISTIERT, real und tatsächlich, unerwartet, unverhofft. Was ich spüre - neben dem Adrenalin, das in geschätzter 1.000-fach erhöhter Dosis durch meine Blutbahn rauscht - ist vor allem eines: Dankbarkeit.

In 100 Jahren ist keiner mehr von uns da (außer Johannes Heesters vielleicht). Wir sind die, die wir sind. Nicht mehr und nicht weniger. Jeder von uns. Unser 'Ich' ist das, was wir denken und fühlen: alterslos. 'All You Need Is Now'

P.S. Perfekt ist auch das Cover: die gelungene Symbiose aus Pathos und Ironie: also das, was Pop ausmacht.

P.P.S. Unbedingt sollte "Before The Rain" als Finale des Albums gehört werden. "Networker Nation" und der "Youth Kills Remix" von "All You Need Is Now" mögen als Bonusgaben nett und willkommen sein - im Kontext des "ganzen" Albums sind sie eher Fremdkörper
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am 26. März 2011
Natürlich wird jedes neue Duran Duran Album mit den ersten Alben,
besonders "Rio", verglichen, als potenzieller Käufer benötigt man eben Schubladen
und Kategorien...

"All You Needs Is Now" ist ein tolles Album, das durch seine Spielfreude und
den flow der Stücke überrascht. Es ist greift ähnlich wie "Astronaut" das Gefühl
der Duranies von '85 wieder auf, lässt den Versuch, durch moderne Produktion aktuell
zu klingen außen vor ("Red Carpet Massacre") und geht einfach noch einen Schritt weiter:
man hat regelrecht den Eindruck, dass die hier die frischen Duranies von '83 komponierten
und dann die handwerklich perfekten alten Herren von heute an die Instrumente ließen ;o)

Vom Sound her ist das Album sehr leicht: Nick Rhodes' Synthesizer lassen oft Reminiszenzen
an die ersten drei Alben durchklingen, John Taylor spielt immer gerne einen Discobass, wenn der
Song es braucht, Roger Taylor trommelt unprätentios und hintergründig und Simon le Bon singt
leicht schräg und manchmal nasal, wie es typisch für ihn ist. Eben so, wie es für eine gute
Duran Duran Platte sein muss!
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