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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwachsener, aber immer noch mitreißend, 22. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bread and Circuses (Audio CD)
Irgendwie hat es Großbritanniens sensationsgeile Presse ja geschafft, den Hype um The View kleinzuhalten, dabei waren schon der Erstling "Hats off to the Buskers" 2007 durchaus stark und auch "Which Bitch?" (2009) hatte seine Momente. Mit dem 3. Album wird die Band hier erwachsener und nähert sich stilistisch und melodisch immer mehr den Britpop-Größen der letzten Jahrzehnte an. Zugegeben, krachenden Indie-Rock wie auf dem Debüt oder eine bunte Mischung verschiedenster Stilrichtung wie auf dem 2. Album findet man hier nicht. Der Sound der Band ist glatter, weicher, radiotauglicher geworden - das ist aber gar nicht mal verkehrt, denn die ausgewogenere Produktion und das ständig eingesetzte Keyboard geben den Songs auf "Bread and Circuses" mehr Tiefe, ohne langweilig zu werden. Und verlernt haben die Jungs aus Schottlang nichts - das Songwriting ist im Vergleich zu den Vorgängerwerken klar besser geworden, einen wirklich schlechten Song gibt es nicht. Auch mitreißende Gitarrenriffs und -soli finden sich immer wieder, grade die Single "Grace" rockt gleich ordentlich los und ist der würdige Nachfolger von "Wasted Little DJs" und "5Rebbeccas". Noch beeindruckender ist Songwriter Kyle Falconers Talent, gigantische Refrains zu kreiieren, die zum Mitsingen animieren und auch beim Xten Mal Hören nicht langweilig werden. Erneut ist "Grace" herausragend, auch "Tragic Magic", "Beautiful", "Sunday" und der perfekte Abschluss "Best Lasts Forever" beeindrucken und sind richtig gute Popsongs. Mit "Life" hat es auch eine echte Ballade aufs Album geschafft, mit todtraurigen Lyrics und schöner Melodie - erinnert ein bisschen an Oasis' "The Masterplan". Übertrieben haben es The View nur mit "Friend", das klingt fast so glattgeschmirgelt und produziert als wäre es das Produkt der letzten Castingshowsieger-Band - ordentlicher Song, aber klar der schwächste des Albums. Da machen es die restlichen Songs trotz teilweise recht deutlich abgekupferter Melodie ("Walls") besser.
Fazit: Wer The View's erste Alben mochte, macht auch mit "Bread and Circuses" keinen Fehler. Wer "Hats off..." und "Which Bitch?" zu unsauber, zu verspielt und zu abgedreht fand, sollte ihnen hier nochmal eine Chance geben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide, 2. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Bread and Circuses (Audio CD)
Das neue Album von "The View" überzeugt größtenteils schon. Etwas massentauglicher und eingängiger als der Vorgänger, aber lange nicht so umwerfend frisch und gut wie das Debut. Trotzdem einige gute Songs (Grace, Sunday, und ein, zwei andere) hat die Platte schon zu bieten. Der Sound ist alles in allem nicht gerade innovativ, aber es ist druckvoller und kreativer, teilweise auch nahe ans hymnisch-bombastische reichender Indierock zum mittanzen/singen/grölen. Wer das erste Album gemocht hat, wird auch "Bread and Circus" mögen.
Ich gebe drei einhalb Sterne (aufgerundet vier).
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