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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Laufzeit der deutschen 16er Blu-Ray ist 76:59!
Vorweg für diejenigen, die Zweifel an der Ausgabe haben: die BD läuft tatsächlich 76:59 incl. Abspann, dürfte also sicherlich der norwegischen Originalausgabe entsprechen und folglich uncut sein, trotz 16er Rating. Coverangabe ist definitiv falsch!
Der Film selbst macht Spaß und ist gut gedreht, hat halt nicht die kompromisslose Härte,...
Veröffentlicht am 28. Mai 2011 von Josef Stiegler

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Detour"
"Detour" ist ein mittelmäßiger Backwood-Horror-Streifen. Die Geschichte wurde vereinzelnd spannend und teilweise atmosphärisch in Szene gesetzt. Leider verläuft das Ganze recht unoriginell, vorhersehbar und ohne jegliche Dramatik ab. Zudem wurden keine Klischees ausgelassen und das Ende vermag nicht zu überzeugen. In Sachen Gore und Gewalt...
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 von billy


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auf Abwegen, 30. Juli 2011
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Detour (DVD)
Das Pärchen Martin und Lina sind mit ihrem Auto auf dem Heimweg. Eine gesperrte Straße zwingt sie einen Waldweg einzuschlagen. Zwei platte Reifen beenden zunächst die Weiterfahrt. Aber zum Glück ist eine Tankstelle mit Autowerkstatt in der Nähe. Die Einheimischen sind hier wenig hilfreich. Nur der allgegenwärtigen Polizist überschlägt sich regelrecht, dem Pärchen immer wieder aus der Patsche zu helfen.

Die Geschichte ist nicht sonderlich originell und bedient zahlreiche Klischees. Plakative Figuren erfüllen brav ihre vorgesehene Aufgabe. Vorhersehbare Wendungen erfüllen die Aufgabe eines Darms und bringen die Protagonisten zum Ausgang des Films. Das Szenario fällt asketisch aus. Regie und Schauspieler geben sich Mühe, mehr nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Detour", 13. Juni 2011
Von 
billy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Detour (DVD)
"Detour" ist ein mittelmäßiger Backwood-Horror-Streifen. Die Geschichte wurde vereinzelnd spannend und teilweise atmosphärisch in Szene gesetzt. Leider verläuft das Ganze recht unoriginell, vorhersehbar und ohne jegliche Dramatik ab. Zudem wurden keine Klischees ausgelassen und das Ende vermag nicht zu überzeugen. In Sachen Gore und Gewalt hält man sich recht zurück, man bekommt also auch in dieser Hinsicht nichts Aufregendes zu sehen. Die Darsteller agieren teilweise ganz solide.

"Detour" hebt sich aus der Masse der Backwood-Movies also nicht unbedingt hervor und ist nur mal was für Zwischendurch.

5 von 10
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Laufzeit der deutschen 16er Blu-Ray ist 76:59!, 28. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Detour [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorweg für diejenigen, die Zweifel an der Ausgabe haben: die BD läuft tatsächlich 76:59 incl. Abspann, dürfte also sicherlich der norwegischen Originalausgabe entsprechen und folglich uncut sein, trotz 16er Rating. Coverangabe ist definitiv falsch!
Der Film selbst macht Spaß und ist gut gedreht, hat halt nicht die kompromisslose Härte, die man von anderen Norwegern (etwa ROVDYR) kennt, ist aber für einen 16er schon seeeehr knackig!! Bild und Ton sind für meine Begriffe (auf 32") voll in Ordnung.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Road-Movie, das viel Wert auf Suspense legt, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Detour (DVD)
Als Saarländer fahre ich ja öfters mal nach Luxemburg, um Zigaretten und Kaffee günstig zu erwerben. Außerdem kostet der Liter Super Benzin im Durchschnitt immer zwanzig Cent weniger als der aktuelle deutsche Preisstand. Wir haben natürlich öfters Grenzkontrollen, da wir nur eine bestimmte Anzahl an Zigaretten oder Tabak mitnehmen dürfen.
Aber dass wie in "Detour" norwegische Bürger nach Schweden flitzen, um dort Alkohol zu kaufen und auch den Preis des "Erwischt Werden" in Kauf nehmen, ist mir neu. Keine Ahnung ob der Fusel billiger in Schweden ist, oder ob in den Alkohol noch ein wenig Benzodiazepine reingemixt werden.

Naja, Lina (Marte Christensen) und Martin (Sondre Krogtoft Larsen) gehen diesen beschwerlichen Weg, um die Hochzeit von ihrem einem Heavy Metal-Kumpel zu organisieren, damit dieser genug Gesüffel mit ordentlich Drehzahl für seine Gäste parat hat. Auf der Rückfahrt werden sie an einer Straßensperre vom Polizisten Gunnar (Jens Hultén) angehalten, der ihnen erklärt, dass es einen Unfall gab, so dass sie einen Umweg über eine Seitenstraße nehmen müssen. Wer jetzt eins und eins zusammenzählen kann, weiß natürlich, dass dieser Umweg für das Paar zur Hölle wird. Wie es ausgeht, könnt ihr euch dann selber reinpfeifen.

Umwege durch den Wald, ob es jetzt Teenager-Gruppen, Zeugen Jehovas oder wie in diesem Fall das Pärchen ist - das wissen wir in der New-Wave-Folter-Welle - führt immer zum direkten Weg in die Hölle. Und das größte Problem, was nicht wirklich zum Erfolg von "Detour" beigetragen hat, ist meines Erachtens die Abschreckung des "peinlichen" FSK16-Flatschen, der diesem Genre nicht würdig ist. Zugegeben, es fließt nicht viel Blut, es wird nicht viel durch den Häksler geschoben, aber dennoch ist "Detour" harter Tobak. Ich geb es zu: Ich kann diesen "Hostel", die dreitausendste-Verwurstung auch nicht mehr mitansehen und spreche trotzdem eine Empfehlung für diesen norwegischen Horrorfilm aus: Er spielt in seinen knapp 71 Minuten Spielzeit sehr lange mit den typischen Erwartungen des genreverwöhnten Zuschauers, die jedoch nicht oder sagen wir es mal so: anders eintreffen.

Was jedoch sehr störend wirkt sind die unglaublich hohlen Logiklöcher, bzw. die Beweglichkeit des Bösen. Ca. 50000 Hektar Wald werden mit Kameras überwacht (es könnte auch ein Zufall sein, dass unsere "Helden" immer gerade da agieren, wo "zufälligerweise" mal eine Kamera hängt). Aber auch der Fortschritt der Technik wird ca. 200 Jahre in die Zukunft gelegt, da scheinbar alle Kameras ohne Strom laufen. Oder hat da jemand 25000 Meter Stromkabel verlegt?
Mal abgesehen von dieser High-Tech-Üverwachung stößt auch öfters Gevatter Jason auf: Obwohl in manchen Parts des Films mit einer Mordsgeschwindigkeit Richtung Horizont zum Ausweg gelaufen wird, steht der Killer stehts parat um die nächste Ecke.

Natürlich tut das weh im Hirn, jedoch wurde dies für den Spannungsbogen, der wirklich sehr hoch hängt, geopfert. Ob das nun die richtige Entscheidung war, sollte jedem selber überlassen sein. Cineasten werden bei dieser Logik auf die Couch ornanieren, aber Leute wie ich, die mal gerne so Kurpfuscher-Methoden in Kauf nehmen, werden gut unterhalten.

Was wirklich gut rüberkommt sind die gut plazierten Schock-Momente, nicht alle greifen, aber bei den meisten bekam ich Puls. Man kann auch auf viele Wendungen gespannt sein (die auch nur fifty-fifty sitzen).

Dieses Road-Movie, irgendwo angesiedelt zwischen "Haus der 1000 Leichen" und "Hostel" weiß zu unterhalten. Und genau da kommt der olle FSK16-Flatschen gerade richtig: Man erahnt, es passiert etwas, aber eben auch nicht so viel (in Sachen Tötungsarten oder Splatter) , da eher auf Suspense, Schockmomente und nicht erfüllte Erwartungshaltungen gespielt wird. Zudem ist das komplette Cast zum Zunge schnalzen.

Scheiß auf die Logik. Nur dieses eine Mal.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfreulich guter Beitrag zum Backwood-Genre, 7. April 2011
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Detour [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Backwood-Genre hat einst so fulminant angefangen, und bescherte uns Meisterwerke wie "Beim Sterben ist jeder der Erste" oder auch "The Texas Chainsaw Massacre". Mittlerweile kommt fast wöchentlich ein neuer Beitrag in diesem Bereich des Horrorfilms, und im Grunde ist nicht mehr viel Brauchbares dabei.
Entsprechend vorsichtig ging ich an den neuesten Beitrag aus Norwegen heran, der sich "Detour" nennt. Das junge Pärchen Lina und Martin fährt von Norwegen nach Schweden um Alkohol für die Hochzeit ihres Freundes zu besorgen. Auf dem Rückweg gibt es einen Unfall und die Straße ist gesperrt. Auf einem Umweg durch den Wald fährt Martin in einen Nagel, und die beiden kommen nicht weiter. Sie treffen obendrein auch noch auf einen übermäßig netten Polizisten und einen skurrilen Tankwart. Als sie dann noch eine bewusstlose junge Frau finden, und in das abgelegene Haus eines alten Pärchens gebracht werden, werden die beiden langsam stutzig. Was sie nicht merken: Sie werden im Wald überall von Kameras beobachtet.
Ein Pärchen, nachts im Wald allein, abstruse Figuren. Alle Zutaten der gewohnten Backwood-Kost sind an Bord. Es bestätigt sich aber wieder einmal, dass die Leute aus Skandinavien ein Gespür für gute Filme haben! Trotz den gewohnten Zutaten kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Das liegt sicherlich an den sehr gut agierenden Darstellern, und den kleinen Schockeffekten, die von Beginn an eingestreut sind. Außerdem kommt der Film fast ohne Blut aus und setzt somit eher auf eine spannende Atmosphäre. Natürlich erfindet er das Rad nicht neu, und die ein oder andere Logiklücke bleibt nicht außen vor, Genrefans können aber beherzt zugreifen und sich stilecht berieseln lassen.
Die Blu-ray selbst fand ich in Ordnung, mehr leider nicht. Teils ist Bildrauschen auszumachen, und ansonsten könnten die Farben knackiger sein und der Kontrast ebenso. Der Ton hingegen ist gut abgemischt, und alle Boxen bekommen etwas zu tun. Alles in allem ist die Scheibe auf mittlerem Niveau und keine Referenz. Neben dem Trailer und einer Trailershow bietet die Scheibe keinerlei Extras.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Norwegian Wrong Turm, 12. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Detour (DVD)
(Original Kinoversion)

Nach dem wunderbar schrägen und blutigen "Dead Snow" zeigt uns der Norweger Severin Eskeland, dass es auch ein wenig subtiler geht, wenn es um norwegischen Horror geht. Anders als sein Kollege Tommy Wirkola, der "Dead Snow" inszeniert hat, legt Eskeland seinen Fokus auf etwas tückischeren Gruselhorror, der aber nicht minder spannend ist und mit seinen nur 77 Minuten erfrischen kurzweilig daherkommt.

Lina (Marte Christensen) und Martin (Sondre Krogtoft Larsen) sind von Schweden, wo sie billig Alkohol für die bevorstehende Hochzeit eines Freundes eingekauft haben, auf dem Rückweg nach Norwegen (ja, ich weiß, klingt unglaubwürdig, war aber so. Scheinbar ist Schnappes in Norwegen NOCH teurer als in Schweden, woher soll ich das denn wissen?). Beide sind guter Dinge, rechtzeitig bei der Hochzeit aufzuschlagen, bis sie in eine vermeintliche Polizeikontrolle geraten. Martin schießt spontan der Angstschweiß auf die Stirn, befürchtet er doch die Entdeckung seiner Fuselvorräte im Kofferraum. Es stellt sich aber heraus, dass der nette Polizist Gunnar (Jens Hultén) die Beiden nur informieren wollte, dass die Straße ein Stück weit nicht passierbar ist und sie eine Umleitung (Detour) nehmen müssen. Blöd ist nur, dass sie dann mitten im Wald eine Reifenpanne haben. Aber Martin macht sich unerschrocken auf den Weg zur nächsten Tankstelle, während Lisa schon mal im Ratgeber für werdende Mütter blättert, etwas, was sie Martin aber erst noch erzählen muss. Kaum ist die Reifenpanne behoben, läuft ihnen ein verstörtes Mädchen direkt vor die Kühlerhaube. Glücklicherweise ist Polizist Gunnar schnell zur Stelle und glaubt ihnen, dass Lina und Martin das Mädchen gänzlich unverhofft vor die Karre gehopst ist. Wie sich aber bald herausstellen soll, sind die Schmuggelwaren im Kofferraum, das völlig traumatisierte Mädchen und die Reifenpanne noch die kleinsten Probleme unserer zwei Norweger. Denn was dann auf sie zukommt, ist weitaus schlimmer als das, was ihnen bisher passiert ist... auch, wenn es sich vorerst nur durch ein leises Surren bemerkbar macht... Tja, so schnell kann's gehen, wenn man nur mal eben kurz vom rechten Weg abkommt.

Auch dieser Geschichte liegen, wie ja gerne mal in den Filmen der letzten Jahre, angeblich wahre Ereignisse zugrunde, was, kennt man die Auflösung des Films, schon ziemlich beunruhigend ist. Einmal mehr zeigt sich, wie verdorben und abgründig die menschliche Seele mittlerweile ist. Nun gut, das war auch schon im Mittelalter so, aber die technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit führen zu einer nachgerade inflationären Potenzierung und Verbreitung menschenunwürdigen Verhaltens. Scheinbar unberührte Natur, stille Wälder und kleine Dörfer werden zum Schauplatz grausamer Verbrechen und es geht letztendlich nur noch um eins: wie hoch ist der Preis? Aber, wie wir noch sehen werden, geht eine Gleichung mit mehreren Unbekannten eben nicht immer so auf wie geplant, demnach sollte man den menschlichen Überlebenswillen und seine daraus resultierenden Kräfte nicht unterschätzen. Bis Lina und Martin allerdings begreifen, was überhaupt vorgeht und in was für ein perverses Spiel" sie da geraten sind, ist es schon fast zu spät.

Eskeland spielt gekonnt mit menschlichen Ängsten und vor allem Abgründen. Ihm gelingt es gut, lange Zeit im Dunkeln zu lassen, was da eigentlich genau vor sich geht und welche Konsequenzen dies für alle Beteiligten mit sich bringt. Ist die Büchse der Pandora aber erstmal geöffnet, gibt es kein Halten mehr und Detour" wird zum blutigen Survival-Horror, der sich gewaschen hat. Gekonnt platzierte Schrecksekunden und die sich langsam aber unaufhaltbar über den beiden Hauptdarstellern zusammenbrauende Terrorwolke verursachen beim Zuschauer wohlige Schauer und atemanhaltende Spannung. Denn trotz seiner nur 77 Minuten entfaltet "Detour" eine langsam ansteigende Spannungskurve, die sich vom unbehaglichen Grusel kontinuierlich zum blutigen Höhepunkt hochschraubt. Die üblichen Zutaten, nämlich kauzige und bedrohliche Einheimische, lange, dunkle Wege gesäumt von undurchsichtigem Wald und unvorhergesehene Ereignisse konterkariert Eskeland versiert mit glaubwürdig hilfsbereiten Menschen und immer wieder aufblitzender Hoffnung für seine beiden Protagonisten. Gorehounds werden allerdings nicht auf ihre Kosten kommen. Zwar gibt es diverse Verletzungen, einige davon sogar ziemlich schlimm, aber wirklich viel Blut gibt es hier nicht zu sehen. Es geht vorrangig um die Verteidigung des eigenen Lebens und nicht um den üblichen psychopathischen Foltersadismus mit Gedärmesalat.

Das Spiel der Darsteller ist über jeden Zweifel erhaben. Unbekümmertheit, Verunsicherung und nackte Angst werden glaubhaft dargestellt. Die Emotionen sind nachvollziehbar und die Bindung an die Hauptcharaktere ist schnell gegeben, so dass man prima mitfiebern kann. Einzig zum Ende hin wird Eskeland schlampig. Es scheint, als hätte er in den letzten zehn Minuten plötzlich auf die Uhr geschaut und festgestellt, dass sein Film ja gleich zu Ende ist. Somit überfrachtet er sein Finale mit zu vielen Wendungen, Unglaubwürdigkeiten und einer nicht fein genug gezeichneten Erklärung für die Ereignisse dieser Nacht. Die ein oder andere Frage bleibt dabei offen, so dass der Zuschauer das Kino nicht ganz zufriedengestellt verlässt und den Film erst für sich selbst gedanklich zum Ende führen muss (was er aber zum Glück hinkriegt). Hier wurde im Finale eindeutig zuviel Pulver auf einmal verschossen, was "Detour" leider einen Abzug in der B-Note beschert. Wirklich schwer ins Gewicht fällt dies glücklicherweise nicht, da der restliche Film durchaus zu überzeugen vermag. Wem also mal wieder nach schaurig-schönem norwegischem Grusel mit ein paar handfesten Schockmomenten ist, der ist bei "Detour" richtig aufgehoben. Somit gerne sehr gute drei von fünf wahren Ereignissen, die einen den nächsten Norwegen-Urlaub noch mal gründlich überdenken lassen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Straße, der Wald, die Abkürzung, die Tankstelle, die Panne..., 12. Juni 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Detour (DVD)
Lasses (Jeppe Laursen) Hochzeit steht kurz bevor und seine besten Freunde Martin (Sondre Krogtoft Larsen) und Lina (Marte Cristensen) fahren auf einer einsamen Landstraße von Norwegen nach Schweden, wo der Alkohol doch merklich billiger ist. Auf dieser wenig befahrbaren Straße kontrolliert die Polizei doch etwas öfters, weil sie gerne von Alkoholschmugglern genommen wird.
Diese alternative Route führt durch einsame schwedische Wälder. Das Pärchen wechselt sich beim Fahren ab. Doch auf dieser Straße passiert ein Unfall. Der freundliche Polizist Gunnar (Jens Hulten) kontrolliert aber zum Glück nicht den Kofferraum der beiden, sondern empfiehlt ihnen eine Abkürzung durch eine abgelegene Nebenstraße: Nach ca. 1 Kilometer soll eine Tankstelle sein und ein paar hundert Meter weiter soll diese Nebenstraße wieder zur Hauptstraße führen.
Als sie an die Tankstelle kommen, macht der Tankwart Bosse (Johan Hedenbert) mit seinem Handy ein Foto von der hübschen Lina, die ziemlich irritiert von dieser Distanzlosigkeit ist.
Die beiden sprechen noch über diese Begegnung nachdem sie wieder weiter fahren. Doch dieses Waldstück im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet scheint es in sich zu haben: Eine Reifenpanne folgt, komische Geräusche kommen aus dem Wald...doch das ist erst der Anfang der beginenden Horrornacht. Was Martin und Lina nicht wissen, aber für den Zuschauer sichtbar wird: Im Waldstück sind Kameras installiert...
"Detour" heisst im Original "Snarveien" und setzt die inzwischen erfolgreichen norwegische Filme im Horrorgenre fort.
Der Film ist mit einer Laufzeit von ca. 75 Minuten natürlich sehr stringent und straff inszeniert, was der Geschichte im ersten Teil sehr zugute kommt, zumal die Story natürlich auf bereits bekannte Genremuster zurückgreift: Der Waldweg, die unheilvolle Abkürzung, die unheimliche Tankstelle, das Horrorhaus.
Trotz dieser bekannten und vorhersehbaren Zutaten bleibt der Film lange Zeit in dieser recht guten Spannungsschraube, lediglich das Ende wirkt etwas unlogisch und auflösetechnisch reichlich uninspiriert, so dass am Ende ein etwas zwiespätiger Eindruck bleibt.
Regie führte Severin Eskeland.
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4.0 von 5 Sternen Eine andere Art der Perversion, 8. April 2014
Von 
Kirsten Eichler (Germany.Schwäbisch-Gmünd) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Detour (Amazon Instant Video)
Dieser Film erinnert mich stark an den Psychothriller " Hostel " . Da werden auch Leute ahnungslos in eine Falle gelockt ,betäubt & dann vor laufender Kamera gequält . Ein kleiner Unterschied besteht darin,das es sich hierbei "nur" um eine kleine Familie handelt ,die bestehend aus 2 Söhne,der eine ein Tankwart ist & der andere den Polizisten spielt . Der Vater hat nichts zu melden & die Mutter die treibende Kraft ist . Die ahnungslosen Menschen werden von dem Polizisten auf einen falschen Weg gelockt,direkt zu dem Haus der Familie...dann nimmt das Schicksal seinen grauenhaften Lauf.... es beginnt eine andere Art der Perversion !!!
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4.0 von 5 Sternen gut gemacht, 24. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Detour (DVD)
Nicht schlecht gemacht, baut auf und man sitzt im Sessel und denkt, oh was kommt denn jetzt noch. Obwohl die Logik ab und zu hinterher hinkt, aber ab und zu gehts ja auch einfach um die Spannung, und nicht alles muss immer bis ins Letzte der Warheit und Logik entsprechen.
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5.0 von 5 Sternen Spannung und Überraschungsefekte pur..., 21. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Detour (DVD)
der Film fesselt ab den ersten Minuten bis zum finalen Ende.
Ohne wenn und aber ein klarer Kauf mit 5 Sternen.
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Detour
Detour von Marte Cristensen (DVD - 2011)
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