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166 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht für Jedermann
Risen 2 ist -- wie nicht anders zu erwarten war -- ein typisches Piranha-Bytes-Spiel geworden und erbt somit die Stärken und Schwächen der Vorgänger-Spiele. Einerseits eine atmosphärische, liebevoll gestaltete Spielwelt, kernige Charaktere und ruppige Dialoge, andererseits altmodische Spielmechaniken und fast schon antiquierte Animationen. Und genau...
Veröffentlicht am 28. April 2012 von CF

versus
106 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erinnerungen zur Realität....
Risen 2

Hier mein Fazit:

Story:
Ich will nicht spoilern, aber insgesamt:
Die Story ist nicht der Hammer. Das ist sie aber oft bei Rollenspielen nicht. Auf die Umsetzung
und Inszenierung kommt es an. Die ist bei Risen 2 gelungen - mäßig, aber dennoch gelungen:

Das Kampfsystem
Dies wurde vielfach kritisiert...
Veröffentlicht am 14. Mai 2012 von Jogu


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106 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erinnerungen zur Realität...., 14. Mai 2012
Von 
Jogu (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Risen 2

Hier mein Fazit:

Story:
Ich will nicht spoilern, aber insgesamt:
Die Story ist nicht der Hammer. Das ist sie aber oft bei Rollenspielen nicht. Auf die Umsetzung
und Inszenierung kommt es an. Die ist bei Risen 2 gelungen - mäßig, aber dennoch gelungen:

Das Kampfsystem
Dies wurde vielfach kritisiert. Meiner Meinung nach zu Recht. Auch sehr schwere Gegner bzw.
welche, die es eigentlich sein sollten, sind fast immer "totklickbar". Der Fernkampf
(Speere / Gewehre) halte ich für overpowerd. Hier stimmt einfach die Balance nicht.
Mit dem Patch ist nun eine Ausweichrolle möglich, die den Stuneffekt nicht verhindert, aber
dem Spieler die Möglichkeit gibt, wieder ins Kampfgeschehen zu kommen, statt sich seinerseits
"totklicken" lassen zu müssen. Eine gute Neuerung.
Das Kampfsystem in Risen fand ich besser, taktischer, dynamischer, variantenreicher - zumindest gegen
Menschen. Wenn der Gegner da auf den Block (Schild) einschlug, "erzitterte" man regelrecht dahinter und lauerte auf seine Gelegenheit.
Das fehlt mir in dieser Form.
Gute Punkte am Kampfsystem sind meiner Meinung nach:
Der Einbau der "schmutzigen Tricks" und: ich kenne kein (Rollen-)Spiel, dass eine
Mischung aus Nahkampf mit einem Schwert oder ähnlichem und einer Pistole so gut und
stimmig in einem solchen Setting zusammengebracht hat.
Die einfache Mechanik der damaligen Pistolen wurde sehr gut umgesetzt, es macht Spaß, mit
Säbel und Pistole gegen den Gegner vorzugehen - weil das irgendwie richtig "piratig" ist.

Atmosphäre / Glaubwürdigkeit:
Von PB ist man atmospährische Spiele gewohnt. Risen war meiner Meinung nach auch hier
besser als sein Nachfolger. Das hängt für mich vor allem mit den teilweise langweiligen
Quests zusammen, aber vor allen Dingen mit den stark vereinfachten bzw. eingeschränkten
Möglichkeiten in der Inszenierung der Welt zusammen. Die Grafik ist für mich nicht so wichtig
(auch wenn ich das Verhältnis zwischen hardwarebedarf und dem was man als Performance zu Gesicht bekommt
nicht stimmig finde) - aber Immersion, die Stimmigkeit der Welt ist es sehr.
PB hat hier für mich deutliche Rückschritte gemacht, z.B.
- kann man nur noch mit wenigen Objekten einfach so interagieren. In einer echten, stimmigen Welt muß das aber
bis zu einem gewissen Grad gewährleistet sein.
- das Schlimmste: das Verbrechensystem (Konsequenzen) existiert nicht wirklich. Zwar verjagen Bewohner den Helden
aus ihren Häusern und es kommt auch zum Kampf, wenn man nicht hinausgeht oder trotzdem klaut. Das
bleibt aber konsequenzenlos - nach kurzer Zeit ist alles vergessen. Da ist man von den PBs einfach
eine bessere, glaubwürdige Umsetzung gewohnt - deshalb auch die Enttäuschung.
- Charakterentwicklung der NPCs: bleibt Mau. Niemand wächst einem wirklich ans Herz, keine
Figur wird als superwichtig betrachtet; die Charaktere bleiben größtenteils einfach
irgendwie blas. Mehr Dramatik und mehr Hintergrundgeschichten wären gut gewesen. Scheinbar hängt
niemandes Herz wirklich irgendwo dran. Es fehlen die Elemente großer und größter Ungerechtigkeit, Fairness
und Unfairness etc. pp. , so dass man gerne etwas mitverteidigt, sich für oder gegen etwas entscheidet.
Trotz der storytechnisch erwarteten Katastrophe ist niemand so wirklich geschockt oder
verzweifelt oder wirklich in Angst, während die Konflikte der Parteien weiter schwelen. Irgend sowas
hätte ich mir gewünscht.
- ein Minuspunkt für die Atmosphäre ganz klar: man kann NPCs (questunabhängig) nicht mehr töten. Das
war früher auch nicht nötig - aber es gehörte halt zur Glaubwürdigkeit, dass ich jemandem
mit einem Schwert ernsthaft verletzten oder gar töten kann - und dann auch die Konsequenzen zu tragen habe
als namenloser Held. Es geht auch nicht darum, npckillend durch die Gegend zu rennen - nur um die
Möglichkeit, dies zu tun. Das wäre glaubhaft gewesen.
- Als amtospährischer Killer entpuppte sich für mich auch die Lächerlichkeit der Belohnungen teilweise.
"Strand gefunden" - 50 Ruhmpunkte (5 Schritte waren dafür nötig oder so). Da kommt man sich als
heldwerdenwollender Leichtmatrose ziemlich veräppelt vor und sowas passiert leider öfter.
- Die Dialoge gefallen mir im Großen und Ganzen ganz gut.
- die schön gestaltete Inselwelt vermag mit manchem Anblick zu begeistern; teilweise kommt richtig
Dschungel- und Karibikfeeling auf. Jedoch stört es die Atmosphäre, wenn so wenig los ist in einem dschungelartigen
Lebensraum. Im wesentlichen gibt es halt eine Affenart, ne Sauerei und ab und an ein Kätzchen zu treffen.
Ach ja, feurige Vögel noch - aber das war es dann auch. Am Strand und questbedingt oder in Höhlen gibt
es dann auch andere. Es geht mir nicht nur um mehr Gegner,
vielmehr hätte ich mir mehr "Ambienttiere" gewünscht. Ab und an ne Ratte oder nen Truthahn - das reicht nicht ganz.
Selbiges gilt für "AmbientNPCs". Auch die (sehr klein ausgefallenen) Siedlungen: sie sind zu
unbelebt. Es sind zu wenige NPCs vorhanden, die ihren Aufgaben und Tagesabläufen nachgehen. Fast alle
die da sind, haben auch irgendeine "Funktion", meist als Questgeber / Wächter. Wenn ich da an
Khorinis denke..... .
- Entdeckungstrieb: ja, bricht immer wieder durch. Man will noch wissen, was am Ende der Wiese liegt,
im Wald ist oder auf jener Anhöhe verbrogen sein könnte. PB enttäuscht hier nicht, es gibt viel zu finden.
Das Problem ist dann, was man findet. Hat man erstmal so weit geskillt, dass man die entsprechenden
Truhen aufbekommt - ist man enttäuscht. Meist ist der angebotene Loot die "Reise" nicht wert gewesen.
Erinnert sich noch jemand, wie man in G2 in dieser Pyramide bzw. auf deren Dach / Spitze dieses geile Schwert fand?
Was man dafür tun mußte und wie lange es dauerte? Wie man andauernd die Beine in die Hand nahm als Held, rannte und
rannte und es dann schließlich doch schaffte? Sowas fehlte mir bei Risen 2.

Skillung:
Auch das ist eher negativ gelöst: das "neue" Skillsystem ist anders aufgemacht, aber das wäre ja okay.
Nicht okay ist, wie wenig Auswirkungen man verspürt, wenn man seinen Helden weiter levelt und ausbaut.
Das war bei Gothic 1 & 2 unerreicht klasse gemacht, auch in Risen war das deutlich besser.

Schnellreisefunktion:
gefällt mir nicht. Man klickt auf einen Ort in der Karte und "schwupps" ist man da. Trägt ebenfalls
nicht zur Glaubwürdigkeit bei - warum die Sache nicht mit einem der herumliegenden Ruderboote erklären?
Das wäre ohne weiteres möglich gewesen, auch wenn man dann manche Orte eben NICHT per Schnellreisefunktion
erreicht hätte - das wäre besser gewesen, als das "schwuppsdaisserja".

Das waren mir so weit die wichtigsten Punkte.
Ich vergebe trotzdem drei Sterne, auch wenn die Rezi hier sehr negativ klingt. Risen 2 macht mir
trotzdem Spaß. Ich hatte trotz allem immer das Gefühl, die Geschichte zu Ende erleben zu wollen.

Und ganz klar, alte Gothicfanromantik schwang und schwingt da mit. Sowohl in der Erwartung
und auch der dadurch bedingten Enttäuschung, als auch in einem gewissen positiven Spielgefühl, dass für mich bisher kaum eine andere Spieleschmiede so gut umgesetzt hat und auch diesmal wieder oft genug
aufflackert, um es durchzuspielen und stellenweise auch sehr zu genießen.

Kaufempfehlung? Von mir ein: "Ja, aber....." .
Was ich dabei auch erwähnen will: Niemand ist wirklich neutral. Die Spiele von PB haben einen
großen Vorteil, der zugleich vielleicht auch ihr größter Nachteil ist oder zu werden droht:
Gothic 1 +2 sind alt, und "wir" GothicFans sind mitgealtert. Wir erinnern uns vielleicht
allzusehr an die großen Momente der (unserer) Spielgeschichte von damals (ähnlich z.B. wie bei
Baldurs Gate; Populous; die Anfänge der Planer-Reihe, Patrizier (2), etc. pp.), die uns die
PBs beschert haben. Umso kritischer, enttäuschter sind wir dann vielleicht. Geht mir mit Musik
ähnlich.
Das macht uns zu unfairen Fans in gewisser Weise - und man kann sich bei einer Bewertung
zwischendurch vielleicht fragen, ob wir manche Dinge als störend empfinden würden in einem
Spiel, wenn wir nicht diese tollen, guten, einmaligen verdammten Momente in Gothic 1 & 2 erlebt hätten.
Die Vergangenheit soll man ruhen lassen - ich kann es nicht wirklich ganz.... - jemand der Risen 2
als erstes und einziges Spiel von PBs spielen möchte, kann gerne noch eine Stern obenauf zählen.
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157 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Spielumfang aber leider starke Rückschritte, 3. Mai 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Ganz kurz zusammengefasst: Risen 2 ist ein schön gestaltetes Rollenspiel ganz im typischen Stile von Piranha Bytes. Das heißt, das vor allem Kenner der Gothic Reihe und natürlich auch Spieler des Vorgängers sich schnell in vertrauten Spielmechaniken wiederfinden.

Zugegeben, der Einstieg ist etwas holprig und unspektakulär gelungen... nach ca 1-2 Stunden Spielzeit nimmt die Geschichte jedoch allmählich Fahrt auf. Die Story an sich ist natürlich kein Überflieger, das ist jedoch für ein Rollenspiel völlig ok und auch normal so, von daher also alles im grünen Bereich.

Trotzdem hat das Spiel leider - und vor allem im Vergleich mit allen vorausgegangenen Gothic Teilen und auch Risen 1 - einige schwächen die ich als extrem unnötig erachte und die den Spielfluss sehr negativ beeinflussen. Besonders Gothic Veteranen sollten sich dies zu Herzen nehmen:

Das Kampfsystem
---------------
Vielfach bereits angesprochen: Das Kampfsystem ist eine herbe Enttäuschung! Der Spieler benötigt nicht mehr als die linke Maustaste um fast jeden Kampf im Spiel bestreiten zu können... eine Ausweichfunktion wie man sie bis dato eigentlich immer hatte existiert nicht mehr. Es ist zwar möglich mit der rechten Taste zu blocken, ich persönlich schneide in Kämpfen allerdings permanent schlechter ab wenn ich diese Funktion beanspruche. Alle menschlichen Gegner in dem Spiel lassen sich am besten mit einer permanenten Angriffscombo aus schweren Angriffen (Maustaste einfach geklickt halten) besiegen.

Gegen Gegner aus der Tierwelt, wo ein Block nichts ausrichtet, sieht das ganze wiederum anders aus: Hier entscheidet einzig und allein die Ausrüstung und eine gute Portion Glück über den Ausgang des Kampfes. Kämpfe ich beispielsweise gegen einen Feuervogel(das Equivalent zu Scavangern aus Gothic) kommt es regelmäßig vor, dass das Viech in eine Art Angriffsrausch verfällt aus dem es für den Spieler kein Entkommen gibt. Man wird zu schnell hintereinander getroffen um selbst einen Treffer landen zu können und da es wie schon gesagt keine Ausweichfunktion gibt kann man nur hoffen, dass der Gegner irgendwann eine kurze Pause einlegt oder man es schafft, sich mit ein paar holperigen Sprüngen aus dem Kampf zu befreien. In beiden Fällen ist einem allerdings ein enormer Verlust an Lebnesenergie garantiert.

Dies ist etwas was ich absolut nicht nachvollziehen kann. In den älteren Gothic Spielen haben die Entwickler ein eigenes und einzigartiges Kampfsystem geschaffen, welches verschiedene Schlag-Combos sowie gut getimetes Abblocken und Ausweichen ermöglichte. Jetzt sind wir 10 Jahre weiter und lassen das ganze auf das absolute Minimum reduzieren, was dann noch nicht einmal ordentlich funktioniert?
Das ist jetzt vielleicht eine ganze Menge zu einem einzigen Punkt aber ein vernünftiges Kampfsystem ist nun mal unerlässlich in einem Spiel in dem man mit Säbel und Schwert bewaffnet durch Dschungel und Höhlen streift und alle paar Meter von etwas anderem angegriffen wird.

*** Nachtrag ***
Es wurde ein offizieller Patch veröffentlicht, welcher mit diversen anderen Änderungen ebenfalls das Kampfsystem etwas 'entschärft'. Nun ist es dem Spieler möglich, durch eine Rolle in alle 4 Richtungen verschiedenen Angriffen auszuweichen.
*** -------- ***

Das Gildensystem
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Ebenfalls sehr schade: Ein Gildensystem ist in Risen 2 nicht vorhanden!
Hier hat schon Risen 1 für Enttäuschungen gesorgt da die Quest- und Storylinien der beiden vorhandenen Parteien bereits im 2. Kapitel 1:1 ineinander übergingen. Doch selbst so etwas gibt es nun auch nicht mehr.
Der Spieler verlässt gleich zu beginn des Spiels seine eigentliche Partei - weil das Spiel es so vorschreibt.
Daraufhin erledigt man kurze Zeit Später Aufgaben für eine andere Partei um dort aufgenommen zu werden... aber auch nur weil das Spiel es so will, nicht weil man hier eine Wahl hätte.

Es gibt - ohne hier jetzt etwas von der Story zu spoilern - im späteren Spielverlauf ein Event bei dem man sich für die Hilfe von Partei A oder B entscheiden kann. Je nachdem für welche Option man sich entscheidet hat man danach Zugang zu anderen Fähigkeiten. Das ist zwar nett, hat aber weiterhin keinen Einfluss auf Quests oder Story und ändert somit nichts an der Linearität des Spiels... und linear ist es im Endeffekt somit leider sehr!
Ohne das Zugehörigkeitsgefühl einer bestimmten Gilde fühlt man sich mehr wie in einem Action Adventure mit Rollenspiel Elementen.

Iteraktion mit der Umwelt
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Ebenfalls ein herber Rückschritt: Die Welt ist nicht mehr an allen Orten frei zugänglich und willkürliche Interaktionen mit anderen NPCs sind stark beschränkt!

Natürlich gibt es in dem Spiel wieder "verbotene" Orte, die man nicht als einfacher Pirat betreten darf wie beispielsweise das vor Anker liegende Schiff der Inquisition. Ein netter Herr der Schiffswache wird einen auch darauf ansprechen wenn man versucht, das Schiff zu betreten... somit hat man also die Optionen wieder zu verschwinden oder seine Neugierde zu befriedigen indem man sich gewaltsam Zutritt verschafft oder vielleicht auch versucht, sich an Bord zu schleichen..... oder?
Falsch!
Was auch in allen Vorgängerspielen möglich war ist hier abgeschafft worden. Wenn man von einem NPC eines Ortes verwiesen wird, teleportiert das Spiel den Helden ein paar Meter zurück, so dass man keine Chance hat, dem Ort überhaupt zu nahe zu kommen.

Es ist zwar noch möglich andere NPCs wie Stadtbewohner oder Wachen anzugreifen, man kann sie jedoch selbst nach gewonnenem Kampf wenn sie am Boden liegen nicht mehr ihres Goldes oder ihrer Waffen erleichtern oder gar zum finalen Stoß ausholen um sich ihrer permanent zu entledigen. Es gibt somit auch kein Verbrechens System mehr... das heißt also man muss nirgends mehr eine Strafe zahlen weil man etwas verbotenes gemacht hat. Nach einer Schlägerei ist ein anderer Charakter vielleicht kurzfristig schlecht auf den Helden zu sprechen, mehr aber auch nicht.

Dazu sei noch gesagt, dass Waffen jeglicher Art andere NPCs nur zu Boden schicken... selbst der Einsatz von Pistolen oder Gewehren. Fange ich also auf einem Marktplatz Streit mit jemandem an ziehen alle umstehenden Wachen einfach ihre Gewehre und schießen den Helden nieder... was jedoch kein Problem ist, da er ja nur "KO" geht von den Kugeln und nach ein paar Sekunden wieder steht. Wie war das noch in früheren Spielen und den unterschiedlichen Wirkungen von Schlagwaffen, Schusswaffen und Magie...? Dort habe ich es selten erlebt, dass jemand von einem Pfeilschuss nur KO ging.

Alles in allem ist also viel weniger möglich mit der Spielumwelt. Es ist natürlich nicht Sinn des Spieles, umherzulaufen und andere Leute zu verprügeln oder umzubrigen aber es machte früher zumindestens Spaß zu wissen, dass man es jederzeit könnte. Einfach mal sehen, wieviel Chaos man in der Stadt anrichten kann... einfach mal einen verhassten Charakter hinterhältig abservieren... einfach mal die Sau rauslassen - in Risen2 nicht mehr möglich.

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So, man mag an dieser Rezension merken, dass ich ebenfalls zu den "alten Gothic Veteranen" zähle aber auch ohne diese Spiele zu kennen wären mir die vielen Unschönheiten und fehlenden Möglichkeiten in dieser großen Rollenspielwelt sauer aufgestoßen. Das Kampfsystem ist unausgereift und frustrierend, der Spielverlauf selbst für ein Rollenspiel leider oft zu linear.
All dies lässt sich von den positiven Seiten des Spieles wie der doch recht hübschen Grafik (Grafikfehler zwar leider stellenweise vorhanden, ich hoffe dagegen wird noch etwas unternommen) und dem schön umgesetzten Karibik Setting leider nicht überdecken.

Risen 2 könnte viel, viel besser sein. So wird es aber - zumindest für mich - bei einmaligem Durchspielen der Story willen bleiben.
Schade!
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166 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht für Jedermann, 28. April 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Risen 2 ist -- wie nicht anders zu erwarten war -- ein typisches Piranha-Bytes-Spiel geworden und erbt somit die Stärken und Schwächen der Vorgänger-Spiele. Einerseits eine atmosphärische, liebevoll gestaltete Spielwelt, kernige Charaktere und ruppige Dialoge, andererseits altmodische Spielmechaniken und fast schon antiquierte Animationen. Und genau das macht es so schwer, eine allgemeine Empfehlung für Risen 2 auszusprechen. Ich versuche es dennoch.

Persönlich bin ich mit dem ersten Gothic in die Serie eingestiegen, habe also auch das "Teil 3 Desaster" sowie den guten Neustart mit Risen erlebt. Man könnte mich also als "Piranha-Bytes-Veteran" bezeichnen. Da mit bereits die Vorgänger viel Spaß gemacht haben und ich mit den Schattenseiten der PB-Spiele sozusagen "aufgewachsen" bin, gefällt mir auch der zweite Risen-Ableger. Und ich glaube, genau darin liegt der springende Punkt, wenn es darum geht, dieses Spiel weiterzuempfehlen: Wer PB-Spiele kennt und mag, der macht auch mit Risen 2 nichts falsch. Neueinsteiger, die bisher noch keinen Teil der Gothic-Reihe oder den Vorgänger gespielt haben, sollten sich folgende Fragen stellen, um herauszufinden, ob Risen 2 etwas für sie ist:

Kann ich über technische Unzulänglichkeiten wie steife Animationen hinwegsehen?
Ist mir eine atmosphärische Spielwelt wichtiger als eine Hollywood-reife Story?
Kann ich über ein sperrige Charakterentwicklung verzeihen, wenn sie mich nach etwas Einarbeitung tatsächliche mit meinem "eigenen" Charakter belohnt?
Sind mir raue Dialoge lieber als pathetisches Heldengeschwurbel?
Bin ich grundsätzlich bereit, mich in ein Spiel einzuarbeiten ohne ständig an die Hand genommen zu werden?

Falls Sie alle Fragen mit "Ja" beantwortet können, könnte Risen 2 durchaus das richtige Spiel für Sie sein und hat eine Chance verdient. Ansonsten können Sie Risen 2 getrost ignorieren, es würde ihnen wohl wenig Spaß bereiten und Sie sind mit The Elder Scrolls V: Skyrim oder Mass Effect 3 wahrscheinlich besser bedient. Es ist schlicht ein herrlich altmodisches Spiel, das erst bei näherem Hinschauen seinen ganzen Charme entfaltet. Und da man meiner Meinung nach keine allgemein gültige Wertung für Risen 2 abgeben kann, sind meine 4 Sterne eine Mittelwert: PB-Fans addieren noch einen Stern, für Neueinsteiger könnten es aber auch 3 Sterne sein. Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, die Erkundung einer neuen Insel bedarf meiner Aufmerksamkeit!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie das Spiel ist??? Keine Ahnung!!!, 14. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Weil mir Risen und auch die Gothic-Serie sehr viel Spaß machen, habe ich mich auch endlich dazu entschlossen, Risen 2 zu kaufen.
Also DVD im Laden geholt und zu Hause wollte ich das Spiel gleich installieren. Da bisher jedes Spiel an meinem PC einwandfrei läuft, hätte ich auch nicht erwartet', dass es hier Probleme gibt...
...die stellten sich dann bei der Installation ein. Dabei merkte ich dann, dass ich für das Spiel ein Steam-Konto brauche und permanent online sein muss. Da ich gerade beim Spielen aber nicht auf das Internet angewiesen sein möchte, sondern auch einfach mal mit meinem Laptop und einfach nur Strom irgendwo spielen möchte, wo es evtl. auch kein Internet (für mich) gibt, ist dieses Spiel hier bei mir völlig durchgefallen.
Im Nachgang habe ich auch den kleingedruckten Hinweis auf der Rückseite gefunden, das zum Spielen eine Internetverbindung benötigt wird.
Für mich als Endnutzer ist es damit unmöglich, das Spiel wo und wann ich will zu spielen, wenn ich nun gerade mal nicht online sein will. Welchen Sinn ein Solo-Spiel mit Online-Zwang haben soll, erschließt sich mir sowieso nicht.
Tja, in Zukunft werde ich beim Spiele-Kauf genauer die Schachtel-Rückseiten durchlesen und sobald irgendwo das Steam-Logo auftaucht, das Spiel sofort wieder fallen lassen.
Für mich leider ein kompletter Fehlkauf, der mich zum Glück nur 10 € gekostet hat. Man lernt halt nie aus und in Zukunft ist man schlauer.
Ich hoffe nur, dass es auch weiterhin noch gute Rollenspiele geben wird, die einen nicht dazu zwingen, permanent online zu sein.
Wer mir da was empfehlen will, kann das im Kommentar gerne tun :-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett für zwischendurch..., 23. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich ein waschechter Gothic Fan bin. Ich habe jeden Teil der Gothic Reihe (außer dem verhunzten dritten) leicht 10 bis 15 Mal durchgespielt und es wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Als dann Gothic 3 rauskam war ich sehr sehr enttäuscht und das gar nicht mal so wegen der Bugs sondern einfach wegen der fehlenden Atmosphäre, die die Vorgänger mit sich brachten. Also setzte ich alle meine Hoffnungen auf das neue Projekt von Piranha Bytes: Risen. Risen war mit Sicherheit ein ganz nettes Spiel, bei Weitem besser als Gothic 3, jedoch meiner Meinung nach immer noch nicht perfekt. Also wieder auf das nächste Spiel warten. Dann kam Risen 2, was ein Mitgrund war mir einen neuen PC anzuschaffen...

Was Bugs angeht, kann ich mich eigentlich nicht beklagen, es kam bei mir nicht ein einziges Mal zu Abstürzen und auch sonst funktionierte alles einwandfrei. Ein einziger nerviger Bug war drin und zwar [ACHTUNG SPOILER] konnte ich Garcias Identität recht früh aufdecken und dann die Tempeleingangsmission nicht mehr abschließen. Ich musste das mittels eines Cheats reparieren, was aber Gott sei Dank gut funktioniert hat... [/SPOILER]

Jetzt zum Gameplay... Das Kampfsystem erschien mir zunächst als genial. Ich hab mich richtig gefreut, zu sehen, dass man einzelne Paraden bzw Attacken lernen kann. Meiner Meinung nach war das aber dann letztendlich zu wenig. Bei Risen 1 gab es 10 Stufen für jede Waffe und mit jeder Stufe lernte man etwas neues dazu, das fand ich genial. Schade, dass sich das in Teil 2 verschlechtert hat. Ich habe mich für die Eingeborenen entschieden und kann demnach nichts über Musketen erzählen, aber über Pistolen. Ich finde ein Rollenspiel braucht eine Schusswaffe mit der ich mit einer Art Fadenkreuz einen Gegner anvisieren kann (typischer Weise ein Bogen). Um meine Pistole zu benutzen, drücke ich lediglich eine Taste, dann schießt der Held einmal und dann muss ich ewig warten bis die Knarre nachgeladen ist. Gegner allein mit der Pistole zu erlegen ist also eher schwierig, was ich schade finde.

Die Welt ist sehr hübsch gestaltet, was ich super fand, ist dass sich der Großteil des Spiels im freien abspielt. Natürlich gab es auch bei Gothic I und II immer wieder längere Passagen in Tempeln (vor allem die letzten Kapitel), aber davon war ich nie ein großer Fan. In Risen spielte sich ja fast alles in Tempeln ab, was für mich ein großes Minus war, deshalb hier einen Daumen hoch für Risen 2. Was ich jedoch schade finde, ist, dass die Welt durch das Wasser begrenzt wird. Wenn ich schon ein Piratenspiel mache, dann sollte es doch möglich sein, dass mein Held ein bisschen um die Inseln herumschwimmen kann. Stattdessen fällt man ins tiefe Wasser, geht unter wie ein Stein und wird dann automatisch, fünf Meter weiter hinten auf dem Festland respawned.

Was ich auch ziemlich schade fand, waren die Diebesfertigkeiten. Möchte ich eine Truhe knacken, steht schon davor da, wieviel Diebeskunstpunkte ich dafür benötige. Falls ich zu wenig habe, probiert er es gar nicht. Man bekommt am Anfang des Spiels einen einzigen Dietrich und der bricht auch bis zum Schluss nicht ab. Das heißt, sobald ich "gut" genug für eine Truhe bin, werde ich sie nach ein bisschen herumprobieren immer aufbekommen. Genauso verhält es sich mit Taschendiebstahl, Silberzunge (überreden) und Einschüchtern. Das finde ich schade, denn genau das ist es doch, was es spannend macht. Ein Dietrich kann mal abbrechen, ein Taschendiebstahl schiefgehen (dann gibts eine Schlägerei) und wenn das Einschüchtern eben nicht klappt, sollte der Held belächelt werden und dann die Option für immer dahin sein. Denn ohne dieses Risiko ist das ganze doch ziemlich reizlos. In Gothic musste man tierisch aufpassen, dass man nicht aus Versehen etwas mitgehen lässt und dabei gesehen wird. Stecke ich in Risen 2 etwas ein, bekomme ich vielleicht mal einen bösen Kommentar aber das wars. Warum also noch bemühen ungesehen zu sein? Schwach...

Anders als in der Gothic Reihe und auch in Risen I funktioniert dieses Mal das Levelsystem. Für erledigte Quests, getötete Gegner und erfolgreiche Diebstähle bekommt man "Ruhm". Man hat 5 Grundfertigkeiten (Klingen, Schusswaffen, Härte, Gerissenheit, Vodoo), in die man diesen Ruhm investieren kann um die jeweilige Fertigkeit eine Stufe höher zu treiben. Erhöhe ich Beispielsweise Schusswaffen um 1 so steigern sich automatisch meine Fähigkeiten Pistole, Muskete und Schrotflinte. Möchte ich zum Beispiel lernen, wie ich eine Konterparade mit dem Säbel ausführe, erfordert das ein Klingenminimumlevel von (schlag mich tot sagen wir) 6. Sobald ich dieses Level habe, kann ich aber alle Fertigkeiten, für die Level 6 reicht einfach mit Gold erkaufen. Da muss ich sagen fand ich das Lernpunkte System aus den Vorgängern tausend Mal besser. Außerdem war es immer ein Erfolgserlebnis eine Stufe zu steigen und damit seine Lebensenergie etc zu erhöhen. Das gibt es hier in Risen 2 nicht. Die Lebensenergie (Blut) bleibt immer bei 100, man kann lediglich sein Hauptattribut Härte und damit "Klingenfest" oder "Kugelsicher" steigern, sodass man weniger Schaden erleidet wenn man angegriffen wird.

Wie schon in Risen oder Gothic 3, oder nahezu allen Spielen dieses Genres, gibt es unten eine Shortcutleiste, mit der ich meine Zahlen 1 bis 0 belegen kann z.B. mit Waffen oder aber auch mit Nahrung oder Tränken (hier Rum oder Grog :) ). Erinnern wir uns mal an eine Kampfszene aus Gothic II. Wir haben es mit einigen Zombies zu tun. Diese dreschen auf uns ein und wir bemerken Obacht, wenn ich nicht gleich etwas tue, sterbe ich. Also nichts wie umdrehen ab und davon. Sobald man einen guten Abstand gewonnen hat, kann man seine Waffe wegstecken, zwei Heiltränke trinken und dann zurück in den Kampf. Würde ich direkt im Kampf den Heiltrank trinken, würde mir das wenig nützen, da es eine Zeit dauert, bis die Waffe weggesteckt, der Heiltrank getrunken und die Waffe wieder gezogen ist und in dieser Zeit meine Gegner mich schon wieder geschwächt hätten. Das ist ja auch nur logisch und recht so. In Risen 2 jedoch, kann ich während dem Kämpfen immer wenn es gerade nötig ist meine Shortcuttaste für einen Heiltrank drücken, was einen quasi - solang man genug Heiltränke mit sich führt - unbesiegbar macht. Wieder eine Sache, die dem Spiel ein bisschen die Herausforderung und den Reiz nimmt...

Was mir in der Gothic Reihe auch sehr gut gefallen hat, dass es immer circa 8 Rüstungen im Spiel gab, die sich immer gesteigert haben, und die man aber nicht einfach beim Händler kaufen konnte, sondern sich verdienen musste. Hier gibt es auch ein paar verschiedene Rüstungen, allerdings kann man sie wenn man das entsprechende Gold hat einfach beim Händler kaufen. Ein großes Plus gibt es von mir, dass es nicht mehr "Ganzkörper" Rüstungen gibt, sondern man sich Stiefel, Hose, Hut etc. zulegen kann.

Gut jetzt habe ich sehr lange über das Spiel gelästert, aber ihr seht ja trotzdem, dass ich ihm 3,5 Sterne gegegben habe. Es ist mit Sicherheit kein schlechtes Spiel, die Dialoge sind super wie immer (Piranha Bytes halt) und es gibt auch so einige sehr schön gestaltete Extras. Zum Beispiel gibt es das ein oder andere Minigame (Wettsaufen, Zielschießen) und was mir auch sehr gut gefallen hat, dass man im Laufe des Spiels auf der Suche nach so genannten legendäre Gegenstände ist, die gewisse Fähigkeiten permanent erhöhen. Außerdem war das Flair schon ziemlich cool, mit den ganzen verschiedenen Inseln. Dennoch war es mir ein wenig zu mädchenhaft. In Gothic I gab es die Gardisten und die Banditen im Neuen Lager, mit denen man sich als Grünschnabel lieber nicht angelegt hat. In Gothic II waren es die Söldner auf Onars Hof, allen voran Sylvio und seine Schergen. Im Addon gab es dann das Banditenlager, in dem die rauen Sitten herrschten, und man aufpassen musste, was man sagte, wenn man keine Schlägerei anfangen will. Aber hier in Risen 2? Im Grunde kann einem kaum was passieren und der Großteil der Leute ist freundlich oder feige! ;) Sowas fehlt einfach, das gehört für mich zu einem guten Piranhabytes Spiel...

Ihr seht schon ich bin nicht der beste Rezensionsschreiber, ich komme mal wieder vom Hundertsten ins Tausende. Ich hoffe euch konnte euch damit trotzdem weiterhelfen. Für einen richtigen Gothic Fan, wie ich es bin, ist das Spiel schon zu empfehlen. Es sind auf jeden Fall 30 ganz nette Spielstunden und ich bereue es nicht, dass ich mir das Spiel gekauft habe. Mag sein, dass es anderen Spielern richtig gut gefällt. Ich komme halt nicht umhin es nonstop mit meinem Lieblingsspiel von Piranha Bytes zu vergleichen und da kann es meiner Meinung nach einfach nicht mithalten...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts zum Spiel, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Wollte es nach anweisung von der CD Installieren, ging nicht. Brach nach 3 GB ab und wollte sich 6,4GB herunterladen. Gut hab ich gewartet (Bei meiner Internetleitung dauerte das mehrere Tage) Endlich alles drauf und erstmal angespielt ging super. Ausgemacht und neu gestartet. Plötzlich ging gar nichts mehr. Ein Steam fehler, eine Datei würde fehlen??? Hab alles aus dem Netz ausprobiert, nichts ging. Kann bis zu dem jetzigen Moment nichts über das Spiel selbst sagen, aber so was ärgert ein schon sehr. Darum nur einen Stern. Würde ja Null geben, aber das geht nicht.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ständig eine neue Meinung, 9. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Soeben das Spiel durchgespielt. Ich hab mich während dessen immer gefragt, wieviele Punkte ich dem Spiel geben würde, wenn ich es durch hab... Es schwankte irgendwo zwischen 2 und 4.5.

Wie viele andere hier, hab ich auch immer den Drang Risen 2 mit (natürlich) Risen 1 sowie des Gothic Spielen zu vergleichen.

Erst befürchtete ich, dass sich dass Gothic 3 Desaster wiederholt. Zum einen, weil ich schon im Vorfeld gelesen hatte, dass die Welt nicht aus einem Gebiet besteht, sondern aus mehreren kleineren. Aber ich wurde eines besseren belehrt.

Gleich am Anfang fand sich nicht so richtig das Feeling, dass bei den anderen PB Spielen aufkam, doch legte es sich nach ein paar Stunden, und auf einmal brachte mir das Spiel viel mehr Spaß als vorher.

Das Piratensetting ist zugegebenerweise auch nicht mehr wirklich innovativ, war aber doch eine nette Abwechslung zum Fantasy, und ich muss sagen, dass es sehr gut umgesetzt war, und eine gute Stimmung vermittelte.

Mit einer etwas niedrigeren Auflösung spielte sich das Spiel auch auf meinem Notebook sehr flüssig, und grafisch konnte mich das Spiel immer noch sehr überzeugen. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie in einem Spiel einen derart schönen Sonnenuntergang erlebt hab.

Das Spiel läuft größtenteils wie gehabt in dem typischem Gothic und Risen Schema ab. Die Dialoge sind schön derbe und brachten mich oft zum grinsen.

Gut gefallen haben mir auch die Schatzsuchen sowie die Hinweise auf "Legendäre Gegenstände" die einem, wenn man sie in seinen Besitz gebracht hat, einen permanenten Bonus auf Attribute oder Fähigkeiten gibt.

Das Skillsystem ist anders als bei den Vorgängerspielen.
Du sammelst zwar wie gehabt XP (Ruhm in diesem Fall) durch Gegnertöten, Quest erledigen und z.B. auch Schatzsuchen und das Finden der oben genannten Gegenstände.
Aber sobald man genug Ruhm hat, bekommt man nicht automatisch ein Level up, mehr Leben und 10 Lernpunkte, die du dann bei einem Lehrer für Attribute oder Talente ausgeben kanns. Du kannst dann, direkt im Inventar auswählen, welches der 5 Attribute (Klingen, Schusswaffen, Härte, Voodoo und Gerissenheit) du erhöhen möchtest. Dann kannst du, mithilfe von Gold bei Lehrern die dazugehörigen Fähigkeiten lernen. Die Wahl, ob du schnell auf ein Bestimmtest Attribut gehst, und z.B. der Ultimative Nahkämpfer sein möchtest, oder lieber ein Hans Dampf in alles Gassen ist komplett dir überlassen.
Nur hat das System den Nachteil(jedenfalls bei mir), dass ich nie Gold in der Tasche hatte, ansonsten gefiel mir diese Änderung aber nicht schlecht, auch wenn ich das alte System wohl doch noch leicht bevorzugen würde.

Die Story war in Ordnung, nichts weltbewegendes aber auch kein Schund. Ein paar kleine Überraschungen hatte ich, anderes war etwas vorhersehbar. Mehr kann ich ohne zu Spoilern nicht sagen.

Desweiteren bin ich nahezu komplett von Bugs und anderen fehlerhaften Scripts verschont geblieben.

Aber hey... Bisher klingt das jetzt alles recht positiv...Warum also nur 3 Sterne?

Viele haben es angesprochen... ich mach es auch nochmal. Das Kampfsystem. Bah. Ein ziemliches Armutszeugniss meiner Meinung nach. Es ist einfach nur ein Rumgeklicke ohne Sinn und Verstand. Selbst auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad. Wenn du dann noch ein Crewmitglied dabei hast, dass dir hilft, kann man sogar die schwersten Biester ohne Probleme auf einem niedrigerem Ausrüstung- und Erfahrungsstand erledigen. Das liegt größtenteils an der mehr oder weniger schlechten K.I. Oh je... Das hätten sie wirklich ihrem Vorgängermodel aus Risen 1 die Treue halten sollen, auch wenn das auch nicht perfekt war. Aber ganz ehrlich, dass es solche Beschwerden über dieses Thema hageln wird, muss den Entwicklern im Vorfeld klar gewesen sein. Ganz dicker Minuspunkt

Ich hätte mir außderdem mehr Wiedersehen mit alten Bekannten gewünscht. Gerade mal zwei Charaktere aus Risen 1 waren in Risen 2, wobei einer nahezu das gesamte Spiel nutzlos ist, und der andere kaum wiederzuerkennen ist (äußerlich sowie von der Persönlichkeit), aber gut, es liegen ja auch ein paar Jahre zwischen den Ereignissen von Risen 1 und 2. Ein oder zwei mal, wurde Mendozas Tod erwähnt, und ohne zu Spoilern, ich denke, eine weitere Person aus Risen 1 wird im Dritten Teil der Reihe eine wichtige Rolle spielen, was aber auch irgendwie nur in einem Nebensatz erwähnt wurde. Das war's. Für mich perönlich sehr enttäuschend.

Dann ist das noch die Sache mit dem Gildensystem, dass gibt es leider nicht in Risen 2. Was für mich der wichtigste Punkt ist, warum ich Risen 1 sowie die ersten Gothic Spiele so häufig gespielt habe. Es gibt, recht früh im Spielverlauf einen Punkt, wo man sich entscheiden muss, ob man die Hilfe von Eingeborenen oder der Inquisition annimmt, was einem,je nach Wahl, entweder das Erlernen von Voodoomagie oder den Umgang mit Schusswaffen ermöglicht. Wenig später kann man aber auch die Sachen der Partei erlernen, für die man sich nicht entschieden hat.
Auch ein kleiner Wermutstropfen für mich als großen Fan. Aber ich konnte mich damit schnell abfinden... Es ist ja schließlich ein eigenständiges Spiel, und nicht jeder hat Gothic oder Risen 1 gespielt.

Wie gesagt, habe ich mir während des spiels immer mal wieder Gedanken gemacht, wie meine Rezension aussehen soll. Ungelogen... ungefähr 10 Minuten bevor ich hier das Schreiben angefangen habe, wollte ich dem Spiel eine Bewertung zwischen 4 und 5 geben. Warum also jetzt nur noch 3? Mich hat das Ende einfach nur überrascht. Nach dem letzten Kampf dachte ich einfach nur noch:"Moment... Das war es doch wohl jetzt nicht...das ist doch nur Kapitel 1"... aber leider war es das schon.
Weniger als 25 Stunden hat es gedauert. Ich weiss ja nicht, ob das im Moment irgendwie der Trend ist, aber ich vermisse die Zeiten wo ich weit über 50 Stunden an einem RPG saß. Es ist natürlich meine eigene Meinung, aber das ist viel zu wenig. Ich spiele wirklich nicht schnell...Ich bin der festen Überzeugung, dass ich mir sogar Zeit gelassen habe... Ich hab fast alle Sidequests sowie, bis auf zwei, alle legendären Items in meinem Besitz gebracht (die anderen 2 liegen noch bei Händlern) und bin gerne mal einfach nur ohne Ziel umhergewandert.

Das ist mit Anstand der größte Minuspunkt. Und wo wir grad schon bei dem dem Ende sind. Mit der Story war ich ja eigentlich zufrieden und ich vergleiche jetzt mal Äpfel mit genmanipulierten Riesenbirnen. Ich hab zwar Mass Effect 3 noch nicht gespielt sondern immer nur von dem Ende gehört... aber ganz ehrlich... enttäuschender als das von Risen 2 kann es nicht sein.

Fazit, oder TL:DR-Fassung
Trotz großer Kritikpunkte eigentlich ein solides Spiel, wenn auch kein würdiger Nachfolger...Wenn's noch ein paar Euro billiger ist, dann hat man sein Geld nicht verschwendet. Vielleicht wird ja auch noch die K.I. mal gepatcht, was das Kampfsystem grundlegend verändern würde und das Spiel in ein neues Licht rücken würde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.., 20. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Der zweite Teil kann dem ersten nicht das Wasser reichen. Grundsätzlich finde ich die Idee der Entwickler gut, was die Geschichte angeht und auch das Talent-Baum-Modell ist akzeptabel. Aber dass das Gameplay so vergewaltigt wurde ist für mich unverständlich. Da wäre mir in jedem Falle die Kampfmechaniken aus dem ersten Gothic Teil lieber gewesen.. da hatte man es wenigstens noch in der Hand ob man den Kampf gewinnt oder verliert. Für meine Begriffe ist dieses neue Kampfsystem mehr mit Zufall und Glück verbunden als mit können. Piranha Bytes sollte wirklich mal überdenken, was sie Ihren treuen Anhängern anbietet oder gar vorwirft.. Somit wurde natürlich nach dem ersten Teil, der für meine Begriffe ein Erfolg war, der zweite Teil sehr enttäuschend.

Trotz aller negativer Worte ist natürlich das Spiel ein muss für alle die schon nach der Gothic Reihe verrückt waren und die auch gerne den ersten Teil dieses Spiels genossen haben.
Aber seit gewarnt! Das wird ein hartes Stück arbeit..
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Teils gut, teils schwach, 24. Mai 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Fangen wir doch erstmal beim Begin des Spiels an;

Die Einführung:
Nicht allzu spannend oder spektakulär schlüpft man in die Rolle des unbekannten Helden aus Risen 1, welcher mitlerweile sein dasein als Mitglied der Inqusition fristet und sein restliches Leben in Alkohol ertrinkt.
Man wird schnell und schnurrstracks einmal hin und her durch das kleine Fort geschickt um dann am Strand den Retter für eine Piratin in Not zu spielen. Das Tutorial ist ganz in Ordnung mit aufpoppenden Kommandos wie "Taste XY um zu springen/aufzuheben/schlagen etc..". Sonderlich schwer ist die Steuerung auch nicht.
Das Inventar ist sehr schön gestaltet und übersichtlich. Vorallem hat man einen Gesamtüberblick über seine Crew und die private Sammlung seltener Gegenstände, die im Spiel zu finden sind.

Die Story:
Die Story ist nicht allzu spektakulär. Die Menschheit ist dem Untergang geweiht und macht sich deshalb auf zu ihrem Rückzug aus dem verwüsteten Land und zieht gen Süden in die neuen, grünen, bereits teilweise kolonisierten Länder. Dafür muss der große Ozean dazwischen erst einmal überquert werden, was sich als ganz schon schwer herausstellt, wenn man bedenkt das eine Davy Jones ähnliche, ziemlich aggressive Tussie mit ihrem Haustierchen im Ozean Amok läuft. Also wird man zusammen mit einem Pack Piraten ausgesandt um einen Weg zu finden beide zu vernichten und der Menschheit eine Schneise zu schlagen. Man sucht sich also nun einige Artefakte zusammen, die natürlich nicht ganz so leicht zu erringen sind, verliert unterwegs noch sein Schiff und ein teures Crewmitglied, besorgt sich ein neues und wird auf einer Insel ausgesetzt. Eigentlich ein typisches Piratenadventure, leider ohne Seegefechte.

Das Kampfsystem:
Das ist glaub ich der wohl meist kritisierteste Punkt im Spiel. Verständlich.
Allerdings muss ich sagen, dass ich hier durchaus gute und nachvollziehbare Ansätze sehe.
Die Kämpfe teilen sich zunächst in 2 grobe Kategorien. Kämpfe gegen humanoide Gegner und Kämpfe gegen tierische Gegner. Letztere sind die wohl unausgereifteren und stellenweiße besonderst lästig. Ein Schwert lässt sich noch blocken, aber wie währt man sich gegen Zähne, Klauen und Pranken? Gar nicht. Das Blocken gegen tierische Gegner fällt weg (Für mich auch kaum vorstellbar, eine riesige 50Kilo schwere Klaue einer Riesenkrabbe mit meinem kleinen Degen miernichtsdirnichts zu blocken). Dementsprechend bleibt einem nicht viel übrig als Combos draufhauen, einzustecken und wieder draufzuhauen. Hier wären ein paar Ausweichmoves oder Rollen definitiv von nöten. Besondere Fähigkeiten haben auf Tiere meist gar keine oder nur eine sehr geringe Wirkung (Außer der Tritt, mit dem man Riesenkrabben auf ihren Rücken befördern kann).
Der Kampf gegen menschliche Gegner ist allerdings schon etwas ausgereifter. Der Kampf wirk dank der gut dargestellten Animationen äußerst lebendig und real. Schwert trifft auf Schwert etc. Zudem hat man eine ganze Palette an fieser Tricks mit denen man den Gegner blenden, ihm Kokosnüsse an den Schedel werfen, durch seinen Papageien ablenken, oder einen Strahl Feuer ins Gesicht speien kann. Trotz alledem ist die Steuerung ein wenig fummelig und besteht trotzdem zu 75% aus Angriffskombos.

Die Welt:
Die Welt hat mir in Risen 2 besonders gut gefallen. Es kommt stehts ein schönes Karibikfeeling auf. Die Grafik ist gut, die Welt liebevoll ausgearbeitet. Es gibt viele kleine geheime Örtchen oder Höhlen, Kletterpassagen, Farmen, Stätdchen und Dörfer. Sie bietet stehts etwas neues und lässt ein richtig schönes Piratengefühl aufkommen. Die Charaktere sehen sich oftmals allzu ähnlich und sprechen teilweise auch mit der gleichen Stimme. Zudem bemerkt man das viele der Höhlen ala Dragon Age 2 mit Copy & Paste erstellt wurden. Was dem ganzen aber keinen allzu großen Abbruch tut. Man geht in der Welt in seiner Rolle als Pirat vollends auf. Schätze finden und ausgraben, Leute unter den Tisch saufen, Gräber plündern, Leute mithilfe seines kleinen Äffchens bestehlen etc. etc. Nur stört es mich, wie bereits beim Vorgänger, dass die Welt etwas klein ausfällt. Städte bestehen kaum aus mehr als 3 Häusern/Hütten und einen Jungel hat man innerhalb von 5 Minuten einmal durchlaufen.

Sonstiges:
Man kann in das Spiel viel Zeit investieren, es gibt viel zu entdecken und zusammen zu sammeln. Man geht in seiner Rolle als Pirat vollkommen auf. Trotzdem frustet einen das Spiel auf lange sicht doch ein wenig, vorallem aufgrund des unausgearbeiteten Kampfsystems und der recht schnell erkundeten Spielwelt. Wer aber auf Piraten steht und einen "Spielhappen" für zwischendurch braucht, dem kann ich Risen 2 nur ans Herz legen. Denn allzu schlecht ist es sicherlich nicht ;)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Download, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 2: Dark Waters - [PC] (Computerspiel)
Grundsätzlich gefällt mir das Game gut.

Aber: Man legt die DVD zum installieren ein, wird mit Steam verbunden, gibt seinen Code ein und jetzt kommt die Überraschung, Sage und schreibe über 6GB download. Bei mir dauerte dies über 15 Stunden. Das empfinde ich als Frechheit. Nirgenwo auch nicht auf der Verpackung steht etwas davon. Was ist nun, wenn mein PC aus irgenwelchen Gründen abschmiert ? Nochmal 15 Stunden oder wie hat sich das Koch Media bzw. Amazaon das vorgestellt ?
Und dies ist der Grund für nur einen Punkt.

Grüße
Leonb
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Risen 2: Dark Waters - [PC]
Risen 2: Dark Waters - [PC] von Koch Media GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
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