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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen michi überrascht mich wieder mal aufs neue, 18. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Sensory Overdrive (Audio CD)
Hier ist sie also die neue Michael Monroe Scheibe und, bei den Göttern, wer hätte gedacht das 'Sensory Overdrive' der beste Tränentrockner und Schmerzlinderer bezüglich des erneuten Hanoi Rocks Splits sein kann?

Anfangs war ich ja wirklich skeptisch ob der Aussage das Michael wieder Richtung Demolition 23 gehen möchte, aber mit Sami und vor allem Ginger (dem Wildhearts Boss) an Bord, was soll da schon schiefgehen?

Dabei ist 'Sensory Overdrive' keineswegs ein D23 Aufguss geworden sondern ein glücklicher, springfideler Bastard aus Hanoi Rocks und den bekannten Monroe Soloscheiben, wobei schon wirklich eine phänomenale 70er Jahre Punkrockschaukel zum wippen gebracht wird. So eine Scheibe wäre mit Andy McCoy an seiner Seite wäre so ein Album nicht möglich (aber natürlich auch nicht nötig) gewesen.

Hier bekommt man ganz viel Rolling Stones und New York Dolls, und das von einem Typen dessen Name quasi schon immer für Besonderheit gestanden ist und zu den letzten lebenden Rock 'n' Roll Ikonen gezählt werden muss.

Mir fällt spontan niemand ein der die Eier in der Hose hätte um so einen Megakracher abzuliefern ohne gezwungen und gekünstelt zu klingen. Wer jetzt ankommt mit 'Der hat das Rad aber keineswegs neu erfunden und kreativ geht anders'', dem ramm ich meinen Cowboystiefel angespitzt in den Hintern. Natürlich bedient sich Michael Monroe an altgedienten Elementen, aber es darf nicht vergessen werden das eben er genau dieses Genre fix mitgeprägt und mit Leben gefüllt hat. 'Sensory Overdrive' macht also auf unprätentiöse Weise klar das ein 'Appetite For Destruction' nicht aus dem Nirgendwo gekommen ist sondern seine Vorreiter und Leitfiguren hatte.

Dabei möchte aber auf jedenfall nochmals erwähnt werden das die Band schon auch die halbe Miete ist und man nicht vergessen darf das auch der stärkste Superheld seine Copiloten braucht. Ob nun Batman oder Michael Monroe, das macht keinen Unterschied.

Michael Monroe macht mit seinem neuen Oevre deutlich das er reinen Gewissens als der Frank Sinatra des Glampunkandroll bezeichnet werden muss. Ob filigran-augenzwinkernd in Cheap Trick artigen Liedwolken oder in ruppiger Fist-In-Your-Face Manier, er hat einfach jede Fassette drauf und das nicht einfach nur sondern auf einem Level das andere in ihrer kompletten Karriere nicht mal im Ansatz erreichen.

Ob nun das göttliche 'Superpowered Superfly' oder das herausragende ''78''.alles Gassenhauer die man mit Sicherheit nie wieder aus den Ohren bekommen wird und die alles hinwegfegen was man die letzten Jahre unter dem Genredeckmantel aus Skandinavien, England oder Amerika vorgesetzt bekommen hat.

Ob man mich jetzt dafür ans Kreuz nagelt oder nicht ist mir egal, aber 'Sensory Overdrive' ist genau das Album das die ganzen an 'Chinese Democracy' herum meckernden Schnarchnasen gebraucht haben. Sie ist mit ziemlicher Sicherheit der beste Solooutput von Michi seit 'Not Fakin' It' und ich behaupte ganz frech das Velvet Revolver mit ihm als Frontmann das Zeug dazu hätte größer zu werden als Guns 'n' Roses es jemals waren.

Mensch, bei aller Euphorie über diese Prachtstute von einem Rockalbum, erlaubt mir halt auch mal zu übertreiben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig geil-dreckige Rockscheibe!, 18. März 2011
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sensory Overdrive (Audio CD)
Na wenn die Hanoi Rocks-Köpfe Andy McCoy und Michael Monroe nicht mehr gemeinsam können, dann macht es der Monroe halt alleine! Denn den Rock'n'Roller bringt man aus dem 49-jährigen Finnen im Leben wohl nicht mehr raus. Für seinen neuesten Solostreich Sensory overdrive hat er sich ein paar Kumpels mit ins Boot geholt und macht im Prinzip genau das, was er schon bei seinen früheren Alleingängen und mit seiner Ex-Band gemacht hat: eingängigen und dreckigen Rock mit oberflächlichem Glittermantel, dem man seine Wurzeln bei "klassischen" Bands wie den Rolling Stones genauso anhört, wie ein Faible für Glam- und Punk-Sounds aus den 70ern.

Dabei dürfte es recht unerheblich sein, ob seine Begleitband so prominent besetzt ist wie hier (u.a. Ginger von den Wildhearts und sein alter Buddy Sam Yaffa aus früheren Hanoi Rocks-Tagen). Denn wahrscheinlich könnte Michael Monroe sogar mit der Dorfblaskapelle von Hinterdupfing singen und es wäre immer noch eine verdammt schmutzige Rock'n'Roll-Show. Aber geschadet hat die gute Stimmung im Studio sicherlich nicht. Denn diese hört man regelrecht durch die Boxen schallen.

Der blonde Kerl hat wieder einmal den Spagat zwischen Straßenköterattitüde und Mädchenschmeichler geschafft. Während man bei "Got blood?" die Punksau rauslässt, sind glamige Nummern wie "Superpowered superfly" oder "All you need" richtig melodische Sahnebonbons. Dabei gibt er aber hier wie dort den charmanten Aufreißertypen und Partylöwen und erklärt die pure Ausschweifung kurzerhand zur feinen Kunst, wie er bei "Debauchery as a fine art" wortwörtlich ausführt. Hierbei unterstützt ihn übrigens niemand Geringeres als Motörhead-Boss Lemmy. Ein zweites Duett (dieses Mal mit weiblichem Gegenpart) gibt es mit "Gone baby bad" - eine entspannte Country-Rocknummer die erstaunlich harmonisch ins Gesamtbild passt.

Sensory overdrive ist ein Album das nur so vor Klischees strotzt. Aber nicht viele bringen diese so charmant und glaubwürdig in coolen Songs rüber wie Michael Monroe. Und deswegen ist diese Platte eine der lässigsten Rockscheiben der letzten Zeit!
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Sensory Overdrive
Sensory Overdrive von Michael Monroe (Audio CD - 2011)
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