Kundenrezensionen

196
2,1 von 5 Sternen
Steven R. Monroes I spit on your Grave
Format: DVDÄndern
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115 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2011
Also ich fühl mich echt einfach verarscht...der Film ist uncut mit sicherheit ein richtig guter Film der mich total gereizt hätte - Aber was man hier geliefert bekommt hat damit einfach nichtsmehr zutun. Davon abgesehn das die Schnitte auf niederem Amateur-Niveau deutlich erkennbar eingesetzt wurden versteht man die Handlung nichtmal mehr! Auf einmal liegt sie am Boden ohne das man sieht das sie jemand hingeworfen hat, bei den Revenge-Szenen fangen manche an zu schreien und man weiß nicht was ihnen getan wurde weil alles komplett fehlt uvm. Da ich den Film immernoch gern sehen würde werd ich mich jetzt nach der Uncut Version im internet umschaun, das hier ist einfach nur erbärmlich
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78 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2011
Ein guter Film, der hier leider total zerstückelt worden ist...Um die 14 mins fehlen...von daher Finger weg und sich die Unrated zulegen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2013
Ja, der Film ist übel - richtig übel!
Meiner Meinung nach sogar um einiges härter und qualitativ besser, als das beschlagnahmte Original von 1978.

Die Neuinterpretation aus dem Jahre 2010 wurde mit mehr Budget, Professionalität, Spannung und glaubwürdigeren Darstellern inszeniert.
In Anbetracht seiner Intensität sowie Schonungslosigkeit dürfte das Gezeigte wohl niemanden kalt lassen und verursacht bei dem einen oder anderen vermutlich ein unwohles Gefühl.
Aufgrund seiner Thematik, den drastischen, sadistisch-abstoßenden Szenen wird dieser "Rape and Revenge-Thriller" wohl eher ein kleines Publikum ansprechen.

Und wahrscheinlich wird genau dieses Publikum wissen, dass die hier angebotene Version von Sunfilm nicht ins Sammlerregal gehört:

Diese "Kaufhaus-Version" (94 Minuten) mit Kennzeichnung "Keine Jugendfreigabe" musste um satte 13 Minuten (gegenüber der US-Unrated) gekürzt werden - ist somit absolut unbrauchbar. Verständlich, wenn man bedenkt, dass komplette Szenenblöcke der Schere zum Opfer vielen.
Selbst die "Videotheken-Version" (104 Minuten) mit SPIO/JK-Gutachten (bereits indiziert) lässt immer noch ca. 4 Minuten Lauflänge vermissen. Hier wurden die Schnitte jedoch ganz geschickt bzw. "unauffällig" angesetzt. Trotzdem: Zensiert bleibt zensiert!

Wer sich "I Spit on Your Grave" zulegen möchte, der sollte zur österreichischen Unrated-Fassung (108 Minuten) greifen...

In Bezug auf die Qualität der Blu-ray gibt es nichts zu meckern: Bild und Ton sind für solch eine kleine Produktion mehr als überzeugend.
Als Bonusmaterial beinhaltet die "Unrated-Version" sogar den Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Making Of, Deleted Scenes und Trailer.

Dem Film gebe ich 4 Sterne
Der o.g. gekürzten Blu-ray nur 1 Stern
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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2011
Diese BD ist total verunstaltet um 14 minuten gekürzt, holt euch den Film uncut. Die Version ist keinen müden cent wert.
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63 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
....an und.. (cut) ..ür sich ist diese..(cut) ..ilm ein
gelu.. (cut) ..nes Remake das für jeden Thr.. (cut) ..er - Fan
einen Pfl.. (cut) ..tfilm darstellt, a.. (cut) ..r diese
DEU.. (cut)..HE EXTREM-GESCH.. (cut) ..TENE KAUFFAS.. (cut)..rengt
sämtlichen Rahm.. (cut) ..en man einem Film.. (cut) ..muten kann.

.. (cut) .. Kaufversion ist wahrlich.. (cut) ..Verschwendung an
Rohstoff.. (cut) ..und bi.. (cut).. e FINGER WEG... (cut) ..nach
anderen Ver.. (cut) ..nen des Film.. (cut) ..sschau halt.. (cut) ..!

Laufzeiten des Filmes:
USA - Version:_________108:15 min NTSC mit R-Rated
Unrated AT - Version:___103:43 min PAL mit ungeprüft
NL - Version:__________103:36 min PAL und ab FSK 16
GB - Version:__________103:28 min PAL mit BBFC 18
D - Version Verleih:______99:24 min PAL mit SPIO/JK
D - Version Verkauf:_____90:50 min PAL mit FSK 18

Es ist wirklich sehr sehr traurig wie volljährigen Erwachsenen in Deutschland
im Namen des Jugendschutzes vorenhalten wird selbst zu entscheiden was sie
sehen dürfen oder nicht.

Nachtrag 04.09.2013:
Nach langem suchen einen Shop in Österreich gefunden, dort bestellt und erhalten. Die Unrated AT - Fassung und die USA Fassung sind zeitgleich (also 100% UNCUT) und der angegebene Zeitunterschied liegt nur an der Bildframe (NTSC = 25 Bilder pro Sekunde, PAL = 30 Bilder pro Sekunde).

Nachtrag 2 vom 04.09.2013:
Im Oktober erscheint die Fortsetzung "I spit on your Grave 2" der härter als Teil 1 ist und wie so oft wird dieser Teil in D nur in stark gekürzter Form erscheinen. Die USA - Fassung liegt bei 101:00 min. mit NTSC. Von daher bitte bei der Fortsetzung Ausschau nach der AT - Fassung halten, da es schon alleine zwischen der Uncut USA - Fassung und der BBFC18 GB - Version 27 Schnitte in 6 Szenen gibt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2011
Der Film ist an sich RICHTIG geil!
Ich habe ihn zuerst als UNCUT bei Freunden gesehen und wollte den Film UNBEDINGT in meiner Sammlung haben.
Nun.. man kauft sich also die 18!!!! Version und da erwartet man doch die SCHONUNGSLOSE Wahrheit oder?
Ist leider nicht so... der Film ist TOTAL schlecht geschnitten... plötzlich hat die Frau eine blutende Nase... von einem Schlag, der komplett rausgeschnitten wurde... Ein Mann schreit und man sieht NICHTS...

Ladet euch die ungeschnittene Version runter... habt ihr mehr von!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2011
Der Film an sich ist recht gut. Allerdings ist diese Version Extrem geschnitten. Das geht manchmal so weit, das man sich an den Kopf fasst und sich frägt, was jetzt eigentlich gerade passiert ist.

Diese Version ist absolut nicht sehenswert. Vielleicht bestelle ich ihn mir noch einmal aus Österreich.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2012
über diese version brauch man eigentlich nichts zu sagen.ausser totaler mist!!sowas überhaupt anzubieten ist schon strafbar!!dann noch mit dem fsk 18 logo zu versehen das grenzt schon an körperverletzung.diese fassung könnte man im vorabendprogramm von super rtl zeigegott sei dank gibt es ja das ösi-land!!da bekommt man die unrated!!super film.ist aber auch paar euronen teurer.aber es ist bezahlbar und es lohnt sich auf alle fälle!!
fazit: bloß die finger weg von dieser fassung!!
unrated kaufen!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2011
Seit langem mangelt es schon an guten Filmen dieser Art.Bis jetzt.Der Film bietet spannende Elemente gepaart mit äußerst brutalen Szenen.Man sieht was ein Mensch aus Rache tun kann,wenn ihm schlimmes angetan wurde.Die Blu Ray bietet ein spitzen Bild und Top Ton in HD Master Audio.Und bitte die Unrated Version kaufen.Für mich einer der besten Filme der letzten Zeit und daher eine dicke Kaufempfehlung mit 5 Sternen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2013
Puuh, das ist wirklich ein Filmerlebnis, das einem den Angstschweiß auf die Stirn treibt.
Großartig, extrem packend, schauspielerisch überragend, dabei intelligent atmosphärisch, durchdacht.
Eim Brecher, der einen in seiner Wucht taumeln läßt und wahrscheinlich die ohnmächtig gewordenen deutschen Filmzensoren erst einmal nach dem Riechsalz suchen ließ.
Hätten Sie ihn dann doch wenigstens ganz vom Markt genommen, aber nein so groß ist dann die uns so unfreiwillig beschützende Liebe der deutschen Filmzensur dann doch nicht.
Die naive Kuh Kunde muß natürlich gemolken werden und so bringt doch tatsächlich der deutsche Markt diese verstümmelte Fassung in die Läden.
Ohne Hinweis auf die Schnitte, mit großem FSK-18 Flatschen liegt hier eigentlich ein betrügerischer Akt vor.
Der zahlende Käufer wird im Unklaren gelassen über diesen Sachverhalt, und somit ist dies eigentlch ein Fall für den Verbraucherschutz.
Schreiben sie liebe Verantwortlichen bitte in genauso rot leuchtenden Farben dazu, "heftig Geschnitten" und die freie Entscheidung läge dann in den Händen des Kunden.
Da dann aber sowieso keiner mehr die Scheibe kaufen würde, lassen sie das natürlich bleiben und das ist unlauterer Wettbewerb.
So gilt wie immer:DIESE HIER ANGEBOTENE FASSUNG AUF KEINEN FALL ERWERBEN.
Es fehlen sage und schreibe 18 Minuten und diese Scheibe ist somit reif für den Müll, führt sich selbst ad absurdum.
Lassen Sie lieber Interessent sich dieses Kasperltheater deutscher Behörden doch einfach gar nicht mehr bieten.
Bestellen Sie dieses intensive Filmerlebnis einfach über Schweiz oder Österreich in der Unrated-Fassung, und sie können sich diese hierzulande herrschende Bevormundungspraxis ein für allemal sparen.
"I spit on your Grave" gehört zu den in der letzten Zeit immer häufiger vorkommenden Remakes, die großenteils schlecht, weichgespült die großen Horror-Klassiker der siebziger Jahre noch einmal kassenträchtig und für ein neues Zielpublikum ausgerichtet, inszenieren. Manchmal gelingt dies ("Michael Bay "Texas Chainsaw Massacre", "Dawn of the Dead") ,sehr oft geht es gewaltig in die Hose("das entsetzlich dämliche "Evil Dead" Remake, welches ja noch in den Kinos läuft oder "Freitag der 13", "The Fog").
"I spit on your Grave" in der Neuauflage bietet hier eine beinharte, ensetzlich gute Ausnahme.
Steven Monroe mit Unterstützung von Meir Zarchi, dem Regisseur des Originals inszeniert hier so umwerfend kraftvoll und setzt neue Maßstäbe im "Rape and Revenge" Kino.
Sehr ernsthaft und ohne überflüssigen Klamauk läßt er uns ob seiner Gewaltoper die Augen tränen, die Luft anhalten, ungläubig offenen Mundes das Geschehen erleben.
Man muß erst einmal blinzeln und wieder festen Boden unter den Füßen suchen, wenn das letzte Bild des Films abgelaufen ist.
Schnallen Sie sich fest an lieber Interessent auf Sie wartet eine Achterbahn der Emotionen.
Von langsam schleichender Bedrohlichkeit, bis fast unertäglichen Terror und Vergewaltigungsszenen, bis zu einer der sadistischsten und perfidesten Rache-Feldzüge, die selbst die "Saw- Gemeinde" erblassen läßt.
Seine Wurzeln hat das "Rape and Revenge" Kino in den frühen Siebzigern, wo noch so rauh, tabubrechend und schockend inszeniert wurde, wie dann in den darauf folgenden Jahren nicht wieder.
Auslöser waren bereits Rachedramen im Italowestern- Genre der Sechziger, und nachfolgend Genreperlen des Sexploitation wie " Hexen bis aufs Blut gequält" oder kleine finstere gewaltpornographische Bahnhofsfilme wie Tromas "Bloodsucking Freaks".
Der Meilenstein und Begründer der eigentlichen Welle von Vergewaltigung, Folter und darauffolgendem Racheakt war "The Last House on the Left", erst danach kamen dann "Spit on your Grave", "Muttertag" oder Abel Ferraras "Die Frau mit der 45er Magnum" hinzu.
Schaut man sich das heutige Clearasil- reine amerikanische Horrorkino an wirkt es fast unglaubwürdig zu was für Grenzüberschreitungen, daß Kino der siebziger und frühen Achtziger Jahre einmal fähig war.
Der hier vorliegende Film setzt einen längst überfälligen Kontrapunkt: Denn er ist einfach gnadenlos,ultrahart, tödlich ernst, schnörkellos gut inszeniert und blutrünstig sadistisch.
Back to the seventies, könnte man sagen. Und genau so soll ein Film dieses Genres sein; kompromisslos, grenzüberschreitend, daß man sich im Sessel festkrallt.
Meines Erachtens, aber das ist natürlich wie immer Geschmackssache ist er sogar besser als das Orginal.
Die schöne junge Schriftstellerin Jennifer Hills möchte in einer einsamen Blockhütte im tiefsten amerikanischen Hinterland einige Tage der Ruhe und Einsamkeit genießen.
Die langen Waldwege, die einsamen Landstraßen, über die sie mit ihrem Jeep fährt, sind uns allen schon bekannt. Es sind die Wälder von "Shining" von "Tanz der Teufel".
Lange Kameraeinstellungen über dieses Gebiet lassen den Zuschauer von Anfang an Bedrohlichkeit spüren.
In dieser Einöde wird dich niemand schreien hören.
Eine kleine Tankstelle, ein harmlos wirkender Flirt zwischen den dortigen jungen Männern und weiter geht es zu dem verlassenen Zielort in den Mockingbird Hills.
Großartig wie uns der Regisseur erst einmal langsam in aufgeregt, erwartungsvolle, beklemmende Grundstimmung versetzt.
Jennifer geht in völliger Stille durch die verschachtelt gebauten Räume der Blockhütte, Wälderrauschen, ein Telefonat, letzter Kontakt zur Aussenwelt, ein Glas Rotwein, welches auf ihren weißen Rock sich ergießt, ein Handy, daß fatalerweise in die Toilette fällt und unbrauchbar wird und der lauernde Blick durch eine Kamera, die sie in der Nacht bereits durch die geschlossenen Fensterscheiben beobachtet.
Plötzlich ein Aufprall, Jennifer öffnet in der Dunkelheit die verglaste Verandatür, ein toter kleiner Vogel liegt auf dem Boden.
Ein Bild für den kommenden Terror, das Ende aller Unschuld. Ab jetzt macht der Film keine Gefangenen mehr.
Fünf junge Einheimische werden in der Nacht in ihr Haus eindringen, die Frau brutalst demütigen, vergewaltigen und fast zu Tode peinigen.
Diese Szenen sind fast nicht erträglich. In ihrer Terror-Wirkung und beispiellosen Gewalt lassen sie den Zuschauer erzittern. Fast schlimmer als die eigentliche Penetration ist die vollkomene psychische Demütigung des Opfers.
Der Täter der ständig anfangs "nur" brennende Streichhölzer nach der jungen Frau wirft, die Grenzüberschreitungen durch Anschreien, Degradieren lassen den Zuschauer schon in ohnmächtiger Wut erblassen.
Und wenn die nackte geschändtete Frau durch das Gestrüpp des Waldes wankt, weiß man, diese Tat wird eine unvergleichliche Vergeltung nach sich ziehen.
Es sind die härtesten Momente des Films, weil hier sinnlos und brutal ein unschuldiges menschliches Wesen in den Schmutz getreten wird. Explizit und sehr ausgedehnt, schockierend.
Nichts wird danach wieder so sein wie es wahr. Die Saat der Gewalt und Gegengewalt ist aufgegangen.
Traumatisiert, wie eine verrenkte Puppe wirkend, psychisch und physisch zerstört, wirft sie sich in einen reißenden Fluß.
Damit endet die erste Hälfte des Films, und Regisseur Steven Monroe richtet sein Augenmerk auf die sozialen Zusammenhänge dieser fünf Gewalttäter.
Einer ist der ortsansässige Sheriff, liebender Vater und Biedermann, jedoch der gößte Sadist, ein anderer einfach nur leicht zurückgebliebener Mitläufer. Angst macht sich breit. Ist das Mädchen wirklich im Fluß ertrunken, können die Verbrecher damit rechnen, daß ihre furchtbare Tat ungesühnt bleibt.
Unerträglich spannend werden die Konflikte jetzt innerhalb dieser Gruppe dargestellt.
Doch Jennifer Hills ist nicht tot. Wie ein fast mythisch überhöhter Racheengel aus einer anderen Welt, kommt sie zurück.
Das furchtbare Trauma hat alles Menschliche in ihr ausgelöscht, in unbeschreiblicher Grausamkeit und mit einem gnadenlosen sadistischen Einfallsreichtum wird sie jeden der Männer seiner grausamen Strafe zuführen, besser gesagt zur Schlachtbank zerren. Schuld und Sühne in selten gesehener archaischer Intensität.
Der biblische Spruch "Auge um Auge , Zahn um Zahn", wird hier mehr als wörtlich genommen.
Wenn Sie ihn gesehen haben wissen Sie was ich meine.
Die langen Folterszenen, in denen Jennifer jede menschliche Komponente weit hinter sich läßt, muß man selbst erleben um es zu glauben. Für den Zuschauer ist dieser Film eine Tour de Force der Emotionen, denn die gnadenlose, endgültige Rache und Strafe hat eine karthartische reinigende Wirkung.
Und bringt so unglaublich das klingen mag das so erschütterte Weltbild des Zuschauers wieder in ein irgendwie geartetes Gleichgewicht. Der Film ist zwar ultrahart, ist aber gerade dadurch erträglich, daß Ursache und Wirkung in Zusammenhang stehen.
Das unterscheidet ihn zum Beispiel von einem Schocker wie "Eden Lake" in dem es ja keine "Gerechtigkeit" gibt und der einen in vollkommener psychischer Verstörung, Konfusion zurückläßt.
"I spit on your grave" ist auch in seinen Bildern perfekt inszeniert, läßt auch den Horror von Stille wirken, die Atmosphäre des Waldes, der Hintergrund der Charaktere, setzt nicht auf moderne hektische Schnitte oder nervenden Klamauk und ist in seinen langen quälenden Bildern auch hier dem Kino der Siebziger verpflichtet.
Einen Film wie "Deliverance" hat Regisseur Steven Monroe bestimmt auch mehr als einmal gesehen.
Fazit: Eine ultraharte, grausige Gewaltoper, die jeden Genrefan begeistern wird, das Zeug zum Klassiker hat aber mit einer eindeutigen Warnung.
Zartbesaitete, und Menschen die mit dem Horror- und "Rape and Revenge" Genre so gar nichts anfangen können, wird dieser Film so gnadenlos in die Magengegend schlagen, daß sie ihn sicherlich nicht bis zum Ende durchstehen werden.
Das ist ja auch nicht weiter tragisch,wenn man vorher weiß worauf man sich einläßt.
Die Welt des Kinos ist vielfältig und bietet ja für jeden Geschmack das Richtige.
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