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Kundenrezensionen

301
4,5 von 5 Sternen
The King's Speech
Format: DVDÄndern
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50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2011
Wer nicht bis September auf die deutsche DVD warten möchte, so sei ihm die englische Version ans Herz gelegt, die es jetzt schon gibt. Über den großartigen Film muss man nicht mehr viel sagen, außer vielleicht, dass gelegentlich etwas frei mit historischer Genauigkeit umgegangen wurde, was aber angesichts der Darstellerleistungen nicht ins Gewicht fällt. Da die Produktbeschreibung wie üblich bei Amazon recht spärlich ausfällt, sei dies hiermit nachgeholt: Der Film liegt im Tonformat Dolby digital 5.1 vor (nur englisch), dazu gibt es englische Untertitel (aber nur für den Film, nicht für die Extras) sowie eine Audiospur für Sehbehinderte (natürlich auch englisch), Bildformat 16:9 (Orig. Asp. Ratio 1.85:1). Die Extras umfassen ca. 50 Minuten und beinhalten: Audiokommentar mit Regisseur Tom Hooper, ein Making of (begrenzt interessant, es war so großartig, dabei sein zu dürfen etc., das übliche eben), ein Interview mit Mark Logue, dem Enkel Lionel Logues und Autor eines Buches über seinen Großvater und George VI., zwei Originalreden von George VI., die man nach dem Sehen des Films wirklich mit anderen Ohren hört (darunter auch die berühmte vom September 1939, um die es im Film geht), dazu noch Produktionssketche und eine Fotogalerie.
Ich kann wirklich empfehlen, den Film im Original zu sehen, nur so wird Colin Firths grandiose Darstellung wirklich deutlich.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Redet man so mit dem kommenden englischen König? Vermutlich ist 1934 nicht unbedingt das Jahr, in dem man dem Herzog von York(Colin Firth) mit so einer Kumpanei kommen sollte. Aber der australische Sprachlehrer Lionel Logue(Geoffrey Rush) kümmert sich eine Dreck darum. Logue ist weder Arzt noch hat er eine profunde Ausbildung. Aber das macht alles nichts. Für George ist er genau der richtige Mann. 1925 soll George das erste Mal eine im Radio übertragene Rede ans Volk richten. Zur Empire Ausstellung tritt er vors Mikrophon und schockt die Nation mit einem gestotterten Vortrag. Seine Frau Elisabeth(Helena Bonham Carter) weiß: "So kann das nicht weitergehen." Aber die Sprachtrainer des Empire versagen bei George. Daraufhin macht Elisabeth den schrulligen, komplett unkonventionellen Logue aus. 1934 beginnt dieser mit Georges Training. Die Männer sind sich zunächst alles andere als sympathisch. Logue merkt sofort, dass ein tieferer Grund hinter Georges Stottern liegt. Er nähert sich dem Herzog, scheitert, und versucht es erneut. Zu dieser Zeit ist Georges älterer Bruder David bereits auf dem Thron und ein Krieg mit Deutschland droht. Doch wenn es eine Sache gibt, die Lionel Logue ganz genau weiß, dann ist es, dass es keinen besseren König für England geben kann als George...

Der Londoner Tom Hopper, der sich bereits in Fernsehproduktionen mit den Royals beschäftigt hat, schnappte sich dieses hochinteressante Geschichtsthema, um daraus einen Film zu machen. Angelehnt an historische Ereignisse ist -The King's Speech- ein grandioser Film geworden. Hopper verleiht seinen Bilder ein zeitgemäßes Image und schickt ein paar Takes über den Bildschirm, die auf einer Theaterbühne gedreht worden sein könnten. Dann wieder überlässt er die Gesichter seiner Protagonisten gnadenlosen, frontalen Großaufnahmen der Kamera. Das schafft einen wunderbaren Hintergrund für die Akteure der Geschichte.

Das Geoffrey Rush so eine Rolle spielen kann, wußte ich schon lange. Aber das Colin Firth, den ich bisher für ziemlich festgelegt hielt, mit derartiger Inbrunst und Herzblut vor einer Kamera agiert, das hätte ich niemals erwartet. Rush und Firth nutzen die Bühne, die Hopper ihnen bietet, für elementares Schauspiel im Endstadium! Das ist ganz großes Kino. Gewürzt mit brillianten Dialogen, herrlichen Blickwinkeln und einer Geschichte, die so rührend wie bewegend ist, hat -The King's Speech- jeden seiner vier Oscars verdient. Wenn dann noch, sozusagen als Staffage, eine Helena Bonham Carter und ein Guy Pearce die Nebenrollen übernehmen, dann adelt das die Produkiton um so mehr.

Ganz ehrlich...ich hatte mir von Tom Hoppers Film nicht so viel versprochen, wie ich nachher bekommen habe. Die 118 Minuten des Films vergingen wie im Flug. Allein die Szenen des Sprachtrainings von Logue mit George sind zum auf die Knie sinken eindrucksvoll. Ein "Old-School-Film", der sich seinen Platz in der neuen Kinozeit zu Recht erkämpft hat. Absolut sehenswert!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2011
Da ich davon ausgehe, dass, wer den Kauf der DVD erwägt, den Film im Kino gesehen hat, brauche ich über den Inhalt keine großen Worte machen, darüber ist hinreichend geschrieben worden. Der Film lief in Deutschland auch im Originalton mit deutschen Untertiteln. Ich empfehle allen, die einigermaßen die englische Sprache beherrschen, diese DVD im Originalton. Die Untertitel sind zwar auch in Englisch, sind aber hilfreich, wenn man das gelesene Wort besser versteht. Keine Sychronisation kann so gut sein wie das Original.
Colin Firth läuft zu seiner absolut besten Form auf und hat den Oscar und alle anderen Auszeichnungen mehr als verdient. Sein absolut echt wirkendes Stottern lässt jeden mitleiden, der es hört. Seine Kanonade von Schimpfwörtern, die er fehlerfrei aussprechen kann, verleiht der Tragik noch Humor. Schade, wenn gerade sie geschnitten würden im prüden Amerika. Firth muss man im Originalton hören: Ein Brite durch und durch.
Verdient hätte den Oscar auch Geoffrey Rush als Lionel Logue. Der, selbst ein Australier, im Film einen glaubwürdigen "Aussie" spielt. Immerhin war er nominiert als bester Nebendarsteller.
Verdient hätte ihn auch Alexandre Desplat für die Filmmusik; ebenfalls nominiert.
Wer nur auf den Inhalt des Flms geachtet hat, dem ist vielleicht entgangen, dass zu der entscheidenden Rede des Königs, in der er der Nation den Eintritt Englands in den Krieg mit Deutschland erklärt, der 2. Satz aus Beethovens 7. Sinfonie erklingt. Mir ist es kalt über den Rücken gelaufen.
Das Special Feature enthält die Originalrede König Georgs des VI. So ist ein interessanter Vergleich möglich. Außerdem das "Making Of", ein Kommentar von Tom Hooper und ein Interview mit dem Enkel des echten Lionel Logue.
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138 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 12. Februar 2011
...muss meiner Ansicht nach The Kings Speech bei der diesjährigen Oscar-Verleihung werden. Ich habe den Film in einer Vorpremiere im Originalton gesehen. Für mich ist er die gelungenste Mischung aus einer faszinierenden menschlich anrührenden Geschichte mit erstklassigen Darstellern, einer bis ins Detail originalgetreuen Dastellung der Zeitumstände und einem Spitzensoundtrack.

Zur Story: Albert, Duke of York, hatte keine leichte Kindheit. Als Sohn des englischen Königs ist er dem strengen Erziehungideal der englischen High Society ausgesetzt. Statt Anerkennung für seine eher künstlerischen Neigungen erntet er noch Spott und statt mit Elternliebe wird er von einer distanzierten fast schon sadistischen Nanny erzogen. Sein Bruder, der Thronfolger, ist stets bereit den Jüngeren zu demütigen. Besonders gravierend ist, dass der Junge obwohl geborener Linkshänder mit Gewalt auf Rechtshändigkeit umerzogen wird. Als Folge wird Albert zum Stotterer. Diese Sprachstörung isoliert ihn noch mehr, denn nun ist er nicht mehr in der Lage, die wichtigste Funktion der Monarchie, öffentliche Reden, wahrzunehmen.
Erst als Albert Elizabeth, seine große Liebe, kennenlernt und heiratet, erfährt er Hilfe. Seine Frau nimmt Kontakt mit Lionel Logue auf, einen selbstausgebildeten Sprachtherapeuten. Logue ist Australier, hat keine medizinische Ausbildung und pflegt unorthodoxe Methoden. All das reicht, um das medizinische Establishment ob der Wahl diese Therapeuten in Wut zu versetzen und ihn als Quacksalber zu verunglimpfen. Doch Albert und seine Frau vertrauen Logue und seinen Methoden, die schon bald Erfolge zeigen.
Da bricht über die britische Monarchie eine ihrer größten Krisen herein. Alberts Bruder, inwischen König Edward VIII., verliebt sich in die geschiedene Amerikanerin Wallys Simpson und muss abdanken, wodurch Albert, völlig unvorbereitet auf diese Rolle, zum König George VI. wird.
Wir schreiben das Jahr 1936 und George VI wächt in den folgenden Jahren an seiner Aufgabe. Doch dann steht er 1939 vor seiner gößten Bewährungsprobe. Als Großbritannien in den Krieg eintritt, muss er eine Radioansprache halten, die sein Volk für den Kampf motiviert...

Die Beziehung von Lionel Logue und Albert bzw. George VI. ist nicht nur die eines Therapeuten und seines prominenten Patienten. Es ist auch die Gechichte einer Freundschaft, die dem König hilft, seine Kindheitstraumata und seine Ängste zu überwinden. Das ist keine Wunderheilung, sondern ein langandauernder Therapieprozess mit Rückschlägen, der über das ganze Leben der beiden andauern wird. , Wichtig ist auch die Rolle von Alberts Frau Elizabeth (der späteren Queen Mum), die mit ihrem eisernen Willen und ihrer bedingungslosen Liebe den Therapierfolg erst möglich macht.

The Kings Speech ist ein bewegendes Drama, das vor einem ernsten historischen Hintergrund das Drama eines Mannes schildert, der sich einer Herausfoderung stellt und diese gegen alle Widerstände überwindet. Der Film basiert auf dem Buch von Lionels Enkel Mark Logue der Akten und Tagebüchern seines Opas ausgwertet hat. Ursprünglich als Theaterstück konzipiert ist The Kings Speech ein Darstellerfilm: Hier tragen die Schauspieler die Geschichte. Die Verfilmung entwickelt eine ungeheure Dramatik, bei der der Zuschauer mitzittert, ob der junge König es tatsächlich schaffen wird, seine Sprachhemmung zun überwinden. Colin Firth schafft es, diesen inneren Konflikz mit wenig Gesten und einer zurückhaltenden Mimik überzeugend darzustellen. Für mich die beste Leistung dieses Schauspielers. An seiner Seite überzeugen Geoffrey Rush als Therapeut Logue und Helena Bonham Carter als Königin Elizabeth.
Was man dem Film deutlich anmerkt, ist dass alle Beteiligten hier Herzblut investiert haben, um den Film zu realisieren. Besonders Drehbuchautor David Seidler, der auch das ursprüngliche Theaterstück geschrieben hat, liegt das Thema sehr am Herzen: Er ist selbst Stotterer gewesen.

Fazit: Authentisch, dramatisch - ganz großes Kino.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2012
Habe die Schweizer Blu-Ray von Ascot-Elite, ohne die FSK Flatsche auf der Front-Seite (FSK 0+). Das Bildformat auf dem Cover von 2.35:1 ist falsch. Korrekt ist 1.85:1

Der grösste Minus-Punkt dieser Blu-Ray ist: dass es keine englische Untertitel zur Verfügung stehen (aus rechtlichen Gründen). Gerade bei diesem Film, wenn man sich den Film in Englisch angucken sollte und Hilfe zum Mitlesen bräuchte (wie ich), wären englische Untertitel schon sehr hilfreich gewesen, da man den Englischen Akzent partout nicht versteht oder ziemlich gewöhnungsbedürftig ist.

So viel zur Kritik.

Ich war eher skeptisch des Films wegen, hatte ich ihn doch schon länger im Regal stehen und doch immer wieder hinausgezögert mir diesen auf wahren Tatsachen beruhenden Film anzusehen - zumal die ersten 5 Minuten, als Bertie vor dem Mikrophon steht, stottert, irgendwie zum Fremdschämen war.

Danach wurde ich allerdings positiv überrascht. Ich bin keines Falls ein Fan Colin Firth, aber nachdem ich ihn doch bereits in etlichen Filme ("Mamma Mia", "Bridget Jones", "A Single Man") gesehen habe, muss ich gestehen, der kann wirklich so ziemlich alles spielen. Ebenfalls als dessen Sprach-Therapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) hat mir sehr gut gefallen. Wieviel von dieser Geschichte passierte mag ich nicht zu beurteilen, aber es zeigt sehr schön, eigentlich tragisch, aber mit teils humorvollen Dialogen, wie offenbar die beiden zu Freunden wurden.

Am meisten positiv überrascht hat mich aber in "The Kings Speech" Helena Bonham Carter, die man eigentlich eher kennt, in der sie skurille Figuren in Fantasie Filmen wie "Alice im Wunderland", "Dark Shadows", "Sweeney Todd", "Planet of the Apes", "Harry Potter" spielt, hier die Queen Mum verkörpert. Ich finde, sie war perfekt gewählt worden und etlichen Szenen hatte ich die Queen Mum vor Augen (wie sie sich bewegt, den Kopf leicht geneigt).

Die künstlich gedämpfte/kühl gehaltene Farbgebung wurde wohl deshalb benutzt, um das Jahr 1936-39 rüberzubringen. Dass es auch hier Filmfehler gibt, ist wohl klar. Als man zum Beispiel die Soldaten sieht in den Uniform, wie sie am Ende des Films die REde anhören, dann sieht man auf deren Uniform-Mützen das Royale Zeichen, dass bis ca. 1922 benutzt wurde, danach wurde sie leicht geändert/vergrössert.

Auch etwas merkwürdig schien mir während des Films, dass Guy Pearce, der den älteren Bruder von Bertie spielt, eigentlich in echt ganze 7 Jahre jünger als Colin Firth, - aber andererseits dem echten King Edward VIII (äusserlich) ziemlich nahe kommt.

Die Blu-Ray:

Bildqualität: sehr gut.
Ton: Englisch und Deutsch: DTS-HD Master 5.1. sehr gut, mal abgesehen davon, dass es sich hier um keinen Action-Kracher handelt, sondern Räumlichkeit eher selten (abgesehen der Musik) vorhanden ist.

Bonus: "Making of" (23 min) sowie ein " Q & A mit dem REgiesseur und Darstellern" (ca. 20 min) sind interessant, sowie auch "Original Rede von König George" und "der echte Lionel Logue" sind interessante Features und geben einen Einblick zur Dreharbeiten etc. - Ist zwar gesamt gesehen nicht sehr reichhaltig aber gibt doch einen kleinen Einblick. Ich hätte gerne noch mehr zur Ausstattung gesehen, but well...

FAZIT: manche mögen nach 20 minuten eingeschlafen sein, und er mag vielleicht nicht ganz der Knaller sein, aber ich fand in sehr unterhaltsam, besser als ich zunächst befürchtet hatte und die 118 min waren wie im Flug vorüber. Dagegen fand ich "300" nach 15 Minuten zum Einschlafen. Kurz gesagt: Filme sind halt Geschmacksache.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. September 2011
Den Film finde ich gut, keine Frage. Ich habe mich über die 2CD Ausgabe geärgert, da darauf nur Kommentare, Making of , ein Interview und der Kinotrailer gleich 2mal enthalten ist. Ich hatte die üblicherweise enthaltenen Deleted Scenes erwartet. Außerdem stört mich, dass es keine englischen Untertitel gibt. Ich sehe die Filme gern im Original und auch hier macht das einen Unterschied, da die Übersetzung stellenweise den Inhalt verfälscht. Film spitze, technische Ausstattung ist das Geld nicht wert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2011
Mit Tom Hoopers Filmbiographie über den britischen König George VI. hat 2011 ein wunderschön altmodischer Film mit brillantem Ensemble bei den Oscars abgeräumt. 4 Goldmännchen durfte das Filmteam mit zurück auf die Insel nehmen, und das gleich in so namhaften Kategorien wie männl. Hauptdarsteller (absolut verdient & außer Konkurrenz), Originaldrehbuch (geht auf jeden Fall in Ordnung), beste Regie (ist diskutabel - bei der Inszenierung könnte die Facebook-Konkurrenz vielleicht doch ein wenig besser gewesen sein...) & bester Film (auch das ist in der Gesamtheit gesehen durchaus vertretbar). Ob Hoopers Werk die Auszeichnungen en Masse (die 4 Oscars waren ja bei weitem nicht die einzigen...) verdient hat, muss aber im Endeffekt jeder Zuseher - wie bei jedem Oscar-Film - für sich persönlich entscheiden.

Wenn man allerdings als DVD-Label eine Special- oder Collector's- (oder wie-immer-man-sie-auch-nennen-will-) Edition für ein mit so vielen Preisen gekröntes Werk veröffentlicht, dann sollte diese Sonderausgabe dieselbige Bezeichnung auch verdient haben. Die hier angebotene "2-Disc Oscar-Edition" von Universum Film ist jedenfalls (leider!!!) aus den folgenden 4 Gründen nichts Spezielles geworden:
1.) die englischen Untertitel fehlen (Firth, Rush & Bonham Carter sprechen zwar perfektes Oxford-English, trotzdem können besagte UT beim Filmgenuss im O-Ton nicht schaden)
2.) die Extras (zu wenig an der Zahl & in der Qualität) auf der 2. DVD (wozu eine 2.???) sind einer Sonderausgabe nicht würdig: eine 21minütige Frage-&-Antwort-Session mit Stars & Regisseur, ein knapp 24minütiges Making Of, die zwei echten Ansprachen von George VI. in Radio & Wochenschau [insgesamt knappe 8 Min. - diese sind das Highlight der Extras!] sowie ein knapp 11minütiges Interview mir Mark Logue [Enkel v. Lionel Logue]
3.) Verpackungsfetischisten dürften enttäuscht sein: werden bei den meisten Sonderausgaben auch spezielle Verpackungen wie Mediabooks, Digipaks oder Steelbooks verwendet, so hat man hier stattdessen auf's klassische Keep-Case im (nicht besonders stabilen) Pappschuber zurückgegriffen & das FSK-Logo sicherheitshalber sowohl auf Case als auch auf Schuber unlösbar angebracht.
4.) In der heutigen Zeit sollte es eine sogenannte Special-Edition nicht nur als DVD sondern auch als Blu-ray geben. Nicht so bei Universum Film: hier gibts die Special-Edition nur auf DVD. Außer man schaut ganz genau, denn dann sieht man, dass die Extras der normalen Blu-ray-Ausgabe (The King's Speech [Blu-ray]) identisch mit denen der hier besprochenen Oscar-Edition sind (engl. UT gibt's auch bei der Blu-ray keine). Nur hat man sich bei Universum Film anscheinend nicht getraut, auch die Blu-ray "Oscar-Edition" zu schimpfen.

Mein Tipp für Fans des Films: auf eine echte Special Edition (wie immer diese dann auch benannt werden mag) warten oder (sofern ein BD-Player zur Verfügung steht...) zur günstigeren & vom Inhalt her identischen Blu-ray greifen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2013
Na ja,was da so am ehrenwerten Hofe und konsorten vor sich geht,
lässt mich eigentlich so ziemlich kalt.Aber DIESER FILM:HAT MICH ZUTIEFST BERÜHRT und GERÜHRT!!
Mit vier Oscars in den wichtigsten Kategorien und einem Golden Globe für Colin Firth
ist `The King `s speech `eindeutig der erfolgreichste Film des Jahres 2010!!
Ein brilliantes Meisterwerk,das Millionen auf der ganzen Welt begeisterte.
Spannend,bewegend und zutiefst menschlich erzählt;die inspirierende Geschichte einer
ungewöhnlichen Freundschaft,die alle Zuschauer,ob jung oder alt,unmittelbar in den Bann zieht.

*MAN BRAUCHT GRÖSSE,UM EINE NATION ZU FÜHREN,UND FREUNDSCHAFT,UM GRÖSSE ZU ERLANGEN*

Zur Story:

Albert(Colin Firth),Sohn des britischen Königs GeorgeV.,leidet seit seiner Jugend
an schwerem Stottern.Öffentliche Auftritte werden dadurch für ihn zur Qual.
Mit Hilfe des exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue(Geoffrey Rush),beginnt er,
kleine Fortschritte zu machen.
Als Albert unter dem Namen George VI. unerwartet zu Englands neuem König gekrönt wird,
werden öffentliche Auftritte und Radioansprachenunvermeidbar.
Und bald schon muss George VI.seinen wichtigsten Auftritt absolvieren:
Vor dem Hintergrund des drohenden Krieges soll er via Radio seinem Land Mut zusprechen.
Gemeinsam mit Lionel Logue stellt er sich der größten Herausforderung seines Lebens.........

Dieser Film-nach einer wahren Begebenheit-hat mich irgendwie verzaubert,nicht mehr
losgelassen;mit Spannung fesselnd erzählt ist es einer jener Filme,die man einfach
gesehen haben muss!

4 OSCARS_
Bester Film_
Bester Hauptdarsteller
Colin Firth_
Beste Regie
Tom Hooper_
Bestes Drehbuch-

von mir dafür 5 MAJESTÄTISCHE STERNE-unweigerlich!!
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am 29. Juli 2012
werde hier keine grossen worte schreiben, das kann ich nicht. habe mir den film nun ein paar mal hintereinander angeschaut und es lässt mich einfach nicht los.

zu allererst muss ich sagen, dass die deutsche synchronisation den film kaputt macht. leider ist das mit fast allen filmen so. nur die grandiose darstellung von colin firth wird nur im original wirklich rüberkommen. und das macht den film aus. lieber mit untertiteln anschaun oder gar nicht.

hut ab vor der schwierigen aufgabe diesen part zu spielen und so echt wirken zu lassen. die emotionen sich nicht ausdrücken zu können, nicht gehört oder verstanden zu werden lösen wut und frustration aus. dann einen therapeuten zu finden der das versteht in der damaligen zeit

die musik dazu unterstreicht die schauspieler und macht es, zumindest mir, unmöglich den film abzuschalten oder mit vorlauf zu beschleunigen.

der beginn des films steigt sofort in die handlung ein und es muss nicht erst eine halbe stunde erklärt werden worum es geht.

colin firth hat zurecht den oscar gewonnen und geoffrey rush kommt dem in nichts nach. diese beiden sind schauspieler die einen film nicht langweilig werden lassen.

manche rezensionen hier sind mir unverständlich. einen film kann man nicht in 40 min bewerten. habe auch dokumentantionen angeschaut um den film und lionel louge. sollten diese leute eventuell auch machen mal bissel im netz zu suchen bevor sie die 30er und 40er jahre mit der heutigen zeit vergleichen. hallo!!??? noch dazu war der "patient" ein möglicher thronfolger und könig großbritaniens. da muss ich mir keine gedanken machen ob ich mir das heute hätte leisten können. da gehts nicht um mich oder euch sondern um die gedanken und schwierigkeiten eines menschen in der öffentlichkeit vor dem 2.weltkrieg und einem mann der vielen menschen geholfen hat auch wenn sie ihn nicht bezahlten konnten.

so das wars von mir.

5 sterne oder noch mehr wenn möglich!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eines vorneweg: "The King's Speech" mag nicht jedermanns Fall sein.

Für Fans amerikanischer Blockbuster mag der Film ungewohnt "europäisch", gediegen, langsam und unaufgeregt daherkommen.

Wenn man jedoch europäisches Erzählkino mag oder zumindest bereit ist, sich darauf einzulassen, kann man hier einen Film erleben, der, beruhend auf einer wahren Geschichte vor dem Hintergrund der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, perfekt die Balance zwischen historischem Hintergrund, Dramatik, Anrührung und leiser Komik zu wahren versteht.

Prinz Albert von England, Herzog von Yorck und jüngerer Bruder des Thronfolgers, ist ein eher schüchterner und öffentlichkeitsscheuer Mann mit einem Sprachproblem: er stottert seit frühester Kindheit.
Keiner der aufgesuchten Therapeuten hat ihm jemals helfen können, und so meidet er öffentliche Auftritte so weit wie möglich.
Seine ebenso resolute wie liebende Ehefrau (die spätere "Queen Mum") schleppt ihn schließlich zu dem unkonventionellen australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue, dessen ungewöhnliche Therapien bei Albert zwar erste kleine Erfolge zeigen, der aber mit seiner unkonventionellen Art bei dem steifen Albert Missfallen erregt, woraufhin sich beider Wege -zunächst- wieder trennen.
Nach dem Tod König Georgs entschließt sich Alberts älterer Bruder und neuer König, zugunsten einer Heirat mit seiner zweifach geschiedenen Geliebten auf den Thron zu verzichten, wodurch "Bertie" zum König wider Willen wird.
Unter dem Druck der nahenden Krönungszeremonie nimmt er den Kontakt zu Logue wieder auf...

"The King's Speech" ist in erster Linie klassisches Schauspielerkino, das vom großartigen Spiel der Hauptdarsteller Colin Firth und Geoffrey Rush lebt.
Das Aufeinandertreffen des zugeknöpften Herzoges und des unkonventionell-respektlosen Therapeuten, der von der ersten Begegnung an darauf besteht, seinen Patienten wie alle anderen mit Vornamen anzusprechen, ist allein schon sehenswert.
Dazu eine auch in den Nebenrollen überzeugende Besetzung, allen voran Helena Bonham Carter, eine verschwenderische Ausstattung und das richtige Maß an Komik, Rührung und zeitgeschichtlichem Hintergrund am Vorabend des zweiten Weltkrieges machen das Filmvergnügen perfekt.

Meiner Meinung nach hätten sowohl Colin Firth als auch Geoffrey Rush hier zu Recht den Oscar verdient, aber ein derart europäischer Film dürfte es schwer haben, sich gegen die amerikanische Konkurrenz durchzusetzen.
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