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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig
Wer nicht bis September auf die deutsche DVD warten möchte, so sei ihm die englische Version ans Herz gelegt, die es jetzt schon gibt. Über den großartigen Film muss man nicht mehr viel sagen, außer vielleicht, dass gelegentlich etwas frei mit historischer Genauigkeit umgegangen wurde, was aber angesichts der Darstellerleistungen nicht ins Gewicht...
Veröffentlicht am 15. Mai 2011 von _belle777

versus
36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film gut, 2CD Edition überflüssig
Den Film finde ich gut, keine Frage. Ich habe mich über die 2CD Ausgabe geärgert, da darauf nur Kommentare, Making of , ein Interview und der Kinotrailer gleich 2mal enthalten ist. Ich hatte die üblicherweise enthaltenen Deleted Scenes erwartet. Außerdem stört mich, dass es keine englischen Untertitel gibt. Ich sehe die Filme gern im Original und...
Veröffentlicht am 6. September 2011 von Englandfan


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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 15. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: The Kings Speech [DVD] [UK Import] (DVD)
Wer nicht bis September auf die deutsche DVD warten möchte, so sei ihm die englische Version ans Herz gelegt, die es jetzt schon gibt. Über den großartigen Film muss man nicht mehr viel sagen, außer vielleicht, dass gelegentlich etwas frei mit historischer Genauigkeit umgegangen wurde, was aber angesichts der Darstellerleistungen nicht ins Gewicht fällt. Da die Produktbeschreibung wie üblich bei Amazon recht spärlich ausfällt, sei dies hiermit nachgeholt: Der Film liegt im Tonformat Dolby digital 5.1 vor (nur englisch), dazu gibt es englische Untertitel (aber nur für den Film, nicht für die Extras) sowie eine Audiospur für Sehbehinderte (natürlich auch englisch), Bildformat 16:9 (Orig. Asp. Ratio 1.85:1). Die Extras umfassen ca. 50 Minuten und beinhalten: Audiokommentar mit Regisseur Tom Hooper, ein Making of (begrenzt interessant, es war so großartig, dabei sein zu dürfen etc., das übliche eben), ein Interview mit Mark Logue, dem Enkel Lionel Logues und Autor eines Buches über seinen Großvater und George VI., zwei Originalreden von George VI., die man nach dem Sehen des Films wirklich mit anderen Ohren hört (darunter auch die berühmte vom September 1939, um die es im Film geht), dazu noch Produktionssketche und eine Fotogalerie.
Ich kann wirklich empfehlen, den Film im Original zu sehen, nur so wird Colin Firths grandiose Darstellung wirklich deutlich.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wie wär's mit Bertie?", 13. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The King's Speech (DVD)
Redet man so mit dem kommenden englischen König? Vermutlich ist 1934 nicht unbedingt das Jahr, in dem man dem Herzog von York(Colin Firth) mit so einer Kumpanei kommen sollte. Aber der australische Sprachlehrer Lionel Logue(Geoffrey Rush) kümmert sich eine Dreck darum. Logue ist weder Arzt noch hat er eine profunde Ausbildung. Aber das macht alles nichts. Für George ist er genau der richtige Mann. 1925 soll George das erste Mal eine im Radio übertragene Rede ans Volk richten. Zur Empire Ausstellung tritt er vors Mikrophon und schockt die Nation mit einem gestotterten Vortrag. Seine Frau Elisabeth(Helena Bonham Carter) weiß: "So kann das nicht weitergehen." Aber die Sprachtrainer des Empire versagen bei George. Daraufhin macht Elisabeth den schrulligen, komplett unkonventionellen Logue aus. 1934 beginnt dieser mit Georges Training. Die Männer sind sich zunächst alles andere als sympathisch. Logue merkt sofort, dass ein tieferer Grund hinter Georges Stottern liegt. Er nähert sich dem Herzog, scheitert, und versucht es erneut. Zu dieser Zeit ist Georges älterer Bruder David bereits auf dem Thron und ein Krieg mit Deutschland droht. Doch wenn es eine Sache gibt, die Lionel Logue ganz genau weiß, dann ist es, dass es keinen besseren König für England geben kann als George...

Der Londoner Tom Hopper, der sich bereits in Fernsehproduktionen mit den Royals beschäftigt hat, schnappte sich dieses hochinteressante Geschichtsthema, um daraus einen Film zu machen. Angelehnt an historische Ereignisse ist -The King's Speech- ein grandioser Film geworden. Hopper verleiht seinen Bilder ein zeitgemäßes Image und schickt ein paar Takes über den Bildschirm, die auf einer Theaterbühne gedreht worden sein könnten. Dann wieder überlässt er die Gesichter seiner Protagonisten gnadenlosen, frontalen Großaufnahmen der Kamera. Das schafft einen wunderbaren Hintergrund für die Akteure der Geschichte.

Das Geoffrey Rush so eine Rolle spielen kann, wußte ich schon lange. Aber das Colin Firth, den ich bisher für ziemlich festgelegt hielt, mit derartiger Inbrunst und Herzblut vor einer Kamera agiert, das hätte ich niemals erwartet. Rush und Firth nutzen die Bühne, die Hopper ihnen bietet, für elementares Schauspiel im Endstadium! Das ist ganz großes Kino. Gewürzt mit brillianten Dialogen, herrlichen Blickwinkeln und einer Geschichte, die so rührend wie bewegend ist, hat -The King's Speech- jeden seiner vier Oscars verdient. Wenn dann noch, sozusagen als Staffage, eine Helena Bonham Carter und ein Guy Pearce die Nebenrollen übernehmen, dann adelt das die Produkiton um so mehr.

Ganz ehrlich...ich hatte mir von Tom Hoppers Film nicht so viel versprochen, wie ich nachher bekommen habe. Die 118 Minuten des Films vergingen wie im Flug. Allein die Szenen des Sprachtrainings von Logue mit George sind zum auf die Knie sinken eindrucksvoll. Ein "Old-School-Film", der sich seinen Platz in der neuen Kinozeit zu Recht erkämpft hat. Absolut sehenswert!
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138 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best Film of the Year, 12. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: The King's Speech (DVD)
...muss meiner Ansicht nach The Kings Speech bei der diesjährigen Oscar-Verleihung werden. Ich habe den Film in einer Vorpremiere im Originalton gesehen. Für mich ist er die gelungenste Mischung aus einer faszinierenden menschlich anrührenden Geschichte mit erstklassigen Darstellern, einer bis ins Detail originalgetreuen Dastellung der Zeitumstände und einem Spitzensoundtrack.

Zur Story: Albert, Duke of York, hatte keine leichte Kindheit. Als Sohn des englischen Königs ist er dem strengen Erziehungideal der englischen High Society ausgesetzt. Statt Anerkennung für seine eher künstlerischen Neigungen erntet er noch Spott und statt mit Elternliebe wird er von einer distanzierten fast schon sadistischen Nanny erzogen. Sein Bruder, der Thronfolger, ist stets bereit den Jüngeren zu demütigen. Besonders gravierend ist, dass der Junge obwohl geborener Linkshänder mit Gewalt auf Rechtshändigkeit umerzogen wird. Als Folge wird Albert zum Stotterer. Diese Sprachstörung isoliert ihn noch mehr, denn nun ist er nicht mehr in der Lage, die wichtigste Funktion der Monarchie, öffentliche Reden, wahrzunehmen.
Erst als Albert Elizabeth, seine große Liebe, kennenlernt und heiratet, erfährt er Hilfe. Seine Frau nimmt Kontakt mit Lionel Logue auf, einen selbstausgebildeten Sprachtherapeuten. Logue ist Australier, hat keine medizinische Ausbildung und pflegt unorthodoxe Methoden. All das reicht, um das medizinische Establishment ob der Wahl diese Therapeuten in Wut zu versetzen und ihn als Quacksalber zu verunglimpfen. Doch Albert und seine Frau vertrauen Logue und seinen Methoden, die schon bald Erfolge zeigen.
Da bricht über die britische Monarchie eine ihrer größten Krisen herein. Alberts Bruder, inwischen König Edward VIII., verliebt sich in die geschiedene Amerikanerin Wallys Simpson und muss abdanken, wodurch Albert, völlig unvorbereitet auf diese Rolle, zum König George VI. wird.
Wir schreiben das Jahr 1936 und George VI wächt in den folgenden Jahren an seiner Aufgabe. Doch dann steht er 1939 vor seiner gößten Bewährungsprobe. Als Großbritannien in den Krieg eintritt, muss er eine Radioansprache halten, die sein Volk für den Kampf motiviert...

Die Beziehung von Lionel Logue und Albert bzw. George VI. ist nicht nur die eines Therapeuten und seines prominenten Patienten. Es ist auch die Gechichte einer Freundschaft, die dem König hilft, seine Kindheitstraumata und seine Ängste zu überwinden. Das ist keine Wunderheilung, sondern ein langandauernder Therapieprozess mit Rückschlägen, der über das ganze Leben der beiden andauern wird. , Wichtig ist auch die Rolle von Alberts Frau Elizabeth (der späteren Queen Mum), die mit ihrem eisernen Willen und ihrer bedingungslosen Liebe den Therapierfolg erst möglich macht.

The Kings Speech ist ein bewegendes Drama, das vor einem ernsten historischen Hintergrund das Drama eines Mannes schildert, der sich einer Herausfoderung stellt und diese gegen alle Widerstände überwindet. Der Film basiert auf dem Buch von Lionels Enkel Mark Logue der Akten und Tagebüchern seines Opas ausgwertet hat. Ursprünglich als Theaterstück konzipiert ist The Kings Speech ein Darstellerfilm: Hier tragen die Schauspieler die Geschichte. Die Verfilmung entwickelt eine ungeheure Dramatik, bei der der Zuschauer mitzittert, ob der junge König es tatsächlich schaffen wird, seine Sprachhemmung zun überwinden. Colin Firth schafft es, diesen inneren Konflikz mit wenig Gesten und einer zurückhaltenden Mimik überzeugend darzustellen. Für mich die beste Leistung dieses Schauspielers. An seiner Seite überzeugen Geoffrey Rush als Therapeut Logue und Helena Bonham Carter als Königin Elizabeth.
Was man dem Film deutlich anmerkt, ist dass alle Beteiligten hier Herzblut investiert haben, um den Film zu realisieren. Besonders Drehbuchautor David Seidler, der auch das ursprüngliche Theaterstück geschrieben hat, liegt das Thema sehr am Herzen: Er ist selbst Stotterer gewesen.

Fazit: Authentisch, dramatisch - ganz großes Kino.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Meinung zu "The KingŽs Speech", 10. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Kings Speech [DVD] [UK Import] (DVD)
Da ich davon ausgehe, dass, wer den Kauf der DVD erwägt, den Film im Kino gesehen hat, brauche ich über den Inhalt keine großen Worte machen, darüber ist hinreichend geschrieben worden. Der Film lief in Deutschland auch im Originalton mit deutschen Untertiteln. Ich empfehle allen, die einigermaßen die englische Sprache beherrschen, diese DVD im Originalton. Die Untertitel sind zwar auch in Englisch, sind aber hilfreich, wenn man das gelesene Wort besser versteht. Keine Sychronisation kann so gut sein wie das Original.
Colin Firth läuft zu seiner absolut besten Form auf und hat den Oscar und alle anderen Auszeichnungen mehr als verdient. Sein absolut echt wirkendes Stottern lässt jeden mitleiden, der es hört. Seine Kanonade von Schimpfwörtern, die er fehlerfrei aussprechen kann, verleiht der Tragik noch Humor. Schade, wenn gerade sie geschnitten würden im prüden Amerika. Firth muss man im Originalton hören: Ein Brite durch und durch.
Verdient hätte den Oscar auch Geoffrey Rush als Lionel Logue. Der, selbst ein Australier, im Film einen glaubwürdigen "Aussie" spielt. Immerhin war er nominiert als bester Nebendarsteller.
Verdient hätte ihn auch Alexandre Desplat für die Filmmusik; ebenfalls nominiert.
Wer nur auf den Inhalt des Flms geachtet hat, dem ist vielleicht entgangen, dass zu der entscheidenden Rede des Königs, in der er der Nation den Eintritt Englands in den Krieg mit Deutschland erklärt, der 2. Satz aus Beethovens 7. Sinfonie erklingt. Mir ist es kalt über den Rücken gelaufen.
Das Special Feature enthält die Originalrede König Georgs des VI. So ist ein interessanter Vergleich möglich. Außerdem das "Making Of", ein Kommentar von Tom Hooper und ein Interview mit dem Enkel des echten Lionel Logue.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film gut, 2CD Edition überflüssig, 6. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den Film finde ich gut, keine Frage. Ich habe mich über die 2CD Ausgabe geärgert, da darauf nur Kommentare, Making of , ein Interview und der Kinotrailer gleich 2mal enthalten ist. Ich hatte die üblicherweise enthaltenen Deleted Scenes erwartet. Außerdem stört mich, dass es keine englischen Untertitel gibt. Ich sehe die Filme gern im Original und auch hier macht das einen Unterschied, da die Übersetzung stellenweise den Inhalt verfälscht. Film spitze, technische Ausstattung ist das Geld nicht wert.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehenswert, aber deutlich überbewertet!, 31. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: The King's Speech [Blu-ray] (Blu-ray)
Bevor ich hier als boshafter Querulant in Erscheinung trete und mich mit sämtlichen Fans des Films verfeinde, möchte ich zunächst auf die meiner Meinung nach positiven Seiten von THE KING'S SPEECH eingehen.

Zum einen sind die schauspielerischen Leistungen allesamt in Ordnung. Die Rollenvergabe scheint wirklich geglückt zu sein - bis hin zu den Nebendarstellern! Am besten in Erinnerung - vielleicht auch deshalb, weil er die "dankbarste" Figur verkörpern durfte, ist mir Geoffrey Rush als pfiffiger Sprachtherapeut. Auch die "Kulissen", Kostüme und Requisiten sind sehr authentisch und verleihen dem Streifen den notwendigen "Flair". Die Atmosphäre passt im Großen und Ganzen also auch...

Als Theaterstück könnte THE KING'S SPEECH nun denn auch wirklich ganz große Klasse sein, vorausgesetzt natürlich, man findet ebenso überzeugende Charakterfiguren. Aber ob diese hiesige filmische Umsetzung sich denn wirklich 4 Oscars verdient hat, wage ich zu bezweifeln!
Der Plot an sich nämlich ist alles andere als fesselnd, wie ich finde. Es mag für "Insider", Patrioten (also echte Briten) und Interessierte zwar durchaus interessant sein, Einblicke in die englische Königsfamilie zu erhalten, alles in allem aber kommt mir der Plot doch recht vorausschaubar (erklärt mir jetzt bitte nicht, dass das historische Stoffe so an sich haben - no na - ich meine innerhalb des "Rahmens") und "flach" vor. Zudem gibt es meines Erachtens auch kaum Pointen, die vollends zünden und somit nachhaltig wirken können.
Es mag sein, dass, wenn der therapierte König am Ende des Films seinen patriotischen Aufruf an die Bevölkerung beendet hat, die englischen Zuschauer mit Tränen zu kämpfen haben, aber ist die Aussicht auf den bevorstehenden 2. Weltkrieg - der Schrecken und Leid ohnegleichen mit sich bringen wird - aus heutiger Sicht so einfach hinnehmbar?
Mag sein, dass die heutigen Nachkommen (und auch Zeitzeugen) der sogenannten "Siegermächte" (zu denen ja auch GB zählt) dem Ausbruch des 2. WK etwas "patriotisch-positives", etwas Zusammenschweißendes also (bitte verstehen Sie mich nicht falsch!), abgewinnen können. Mir als Nachkomme des großen Kriegsverlierers (ich bin Österreicher, also quasi Deutscher und "Nazinachkömmling") stellt es dabei allerdings ein wenig die Haare auf!

Ja: Darum geht es in THE KING'S SPEECH nun auch eigentlich gar nicht. Es geht darum, dass George VI. seine persönlichen Traumata und in weiterer Folge seine "Sprachbehinderung" in den Griff bekommt. Dass dabei womöglich so manch "Pikantes" aus den königlichen Familienverhältnissen zur Sprache kommt (und auch gezeigt wird) ist für mich - und ich würde mich durchaus als geschichtsinteressiert einstufen - dabei eher unwesentlich, wie ich finde. (Freilich werden mir an dieser Stelle viele widersprechen.)
Das, was diesen Film letztlich sehenswert macht, ist wohl die eigenwillig-väterlich-brüderliche Beziehung der beiden Hauptfiguren (George VI. und dessen Sprachtherapeut). Glücklicherweise wurden - wie eingangs erwähnt - hierfür sehr überzeugende Schauspieler gewählt!

Fazit: THE KING'S SPEECH ist ein wunderbares Beispiel für "Modekino" und "gemachte" Klassiker. So sehr ich Colin Firth für dessen sprachliches Talent auch bewundere, so wenig kam mir der Rest des Films oscarverdächtig vor.
Eine einfache Geschichte, schlicht (aber natürlich mit allem nötigen "Pomp") erzählt, getragen von überzeugenden Charakterdarstellern. Als Nicht-Brite habe auch ich es keineswegs bereut, mir den Film (da ich ihn im Kino verpasst habe) per Bluray zu Gemüte zu führen. Ob ich ihn nun aber jemals wieder aus dem DVD-Schrank nehmen werde, um ihn mir nochmal anzuschauen, wage ich - vom heutigen Standpunkt aus - stark anzuzweifeln.
Kurz: Es hätte genügt, sich den Streifen für einen Abend von der Videothek auszuleihen!

Meine Bewertung: 3 STERNE. Nicht schlecht, aber zugleich alles andere als überwältigend. Kann und will mich der allgemeinen Lobhudelei ganz einfach nicht anschließend. Tut mir leid, nichts für ungut...

(Und nun lasst Kritik über mich hereinbrechen...)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine sehr (be)dürftige Oscar Edition..., 1. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit Tom Hoopers Filmbiographie über den britischen König George VI. hat 2011 ein wunderschön altmodischer Film mit brillantem Ensemble bei den Oscars abgeräumt. 4 Goldmännchen durfte das Filmteam mit zurück auf die Insel nehmen, und das gleich in so namhaften Kategorien wie männl. Hauptdarsteller (absolut verdient & außer Konkurrenz), Originaldrehbuch (geht auf jeden Fall in Ordnung), beste Regie (ist diskutabel - bei der Inszenierung könnte die Facebook-Konkurrenz vielleicht doch ein wenig besser gewesen sein...) & bester Film (auch das ist in der Gesamtheit gesehen durchaus vertretbar). Ob Hoopers Werk die Auszeichnungen en Masse (die 4 Oscars waren ja bei weitem nicht die einzigen...) verdient hat, muss aber im Endeffekt jeder Zuseher - wie bei jedem Oscar-Film - für sich persönlich entscheiden.

Wenn man allerdings als DVD-Label eine Special- oder Collector's- (oder wie-immer-man-sie-auch-nennen-will-) Edition für ein mit so vielen Preisen gekröntes Werk veröffentlicht, dann sollte diese Sonderausgabe dieselbige Bezeichnung auch verdient haben. Die hier angebotene "2-Disc Oscar-Edition" von Universum Film ist jedenfalls (leider!!!) aus den folgenden 4 Gründen nichts Spezielles geworden:
1.) die englischen Untertitel fehlen (Firth, Rush & Bonham Carter sprechen zwar perfektes Oxford-English, trotzdem können besagte UT beim Filmgenuss im O-Ton nicht schaden)
2.) die Extras (zu wenig an der Zahl & in der Qualität) auf der 2. DVD (wozu eine 2.???) sind einer Sonderausgabe nicht würdig: eine 21minütige Frage-&-Antwort-Session mit Stars & Regisseur, ein knapp 24minütiges Making Of, die zwei echten Ansprachen von George VI. in Radio & Wochenschau [insgesamt knappe 8 Min. - diese sind das Highlight der Extras!] sowie ein knapp 11minütiges Interview mir Mark Logue [Enkel v. Lionel Logue]
3.) Verpackungsfetischisten dürften enttäuscht sein: werden bei den meisten Sonderausgaben auch spezielle Verpackungen wie Mediabooks, Digipaks oder Steelbooks verwendet, so hat man hier stattdessen auf's klassische Keep-Case im (nicht besonders stabilen) Pappschuber zurückgegriffen & das FSK-Logo sicherheitshalber sowohl auf Case als auch auf Schuber unlösbar angebracht.
4.) In der heutigen Zeit sollte es eine sogenannte Special-Edition nicht nur als DVD sondern auch als Blu-ray geben. Nicht so bei Universum Film: hier gibts die Special-Edition nur auf DVD. Außer man schaut ganz genau, denn dann sieht man, dass die Extras der normalen Blu-ray-Ausgabe (The King's Speech [Blu-ray]) identisch mit denen der hier besprochenen Oscar-Edition sind (engl. UT gibt's auch bei der Blu-ray keine). Nur hat man sich bei Universum Film anscheinend nicht getraut, auch die Blu-ray "Oscar-Edition" zu schimpfen.

Mein Tipp für Fans des Films: auf eine echte Special Edition (wie immer diese dann auch benannt werden mag) warten oder (sofern ein BD-Player zur Verfügung steht...) zur günstigeren & vom Inhalt her identischen Blu-ray greifen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht und fehlende englische Untertitel, 26. Mai 2012
Von 
Swissangel "Toni" (Schaffhausen, CH Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The King's Speech [Blu-ray] (Blu-ray)
Habe die Schweizer Blu-Ray von Ascot-Elite, ohne die FSK Flatsche auf der Front-Seite (FSK 0+). Das Bildformat auf dem Cover von 2.35:1 ist falsch. Korrekt ist 1.85:1

Der grösste Minus-Punkt dieser Blu-Ray ist: dass es keine englische Untertitel zur Verfügung stehen (aus rechtlichen Gründen). Gerade bei diesem Film, wenn man sich den Film in Englisch angucken sollte und Hilfe zum Mitlesen bräuchte (wie ich), wären englische Untertitel schon sehr hilfreich gewesen, da man den Englischen Akzent partout nicht versteht oder ziemlich gewöhnungsbedürftig ist.

So viel zur Kritik.

Ich war eher skeptisch des Films wegen, hatte ich ihn doch schon länger im Regal stehen und doch immer wieder hinausgezögert mir diesen auf wahren Tatsachen beruhenden Film anzusehen - zumal die ersten 5 Minuten, als Bertie vor dem Mikrophon steht, stottert, irgendwie zum Fremdschämen war.

Danach wurde ich allerdings positiv überrascht. Ich bin keines Falls ein Fan Colin Firth, aber nachdem ich ihn doch bereits in etlichen Filme ("Mamma Mia", "Bridget Jones", "A Single Man") gesehen habe, muss ich gestehen, der kann wirklich so ziemlich alles spielen. Ebenfalls als dessen Sprach-Therapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) hat mir sehr gut gefallen. Wieviel von dieser Geschichte passierte mag ich nicht zu beurteilen, aber es zeigt sehr schön, eigentlich tragisch, aber mit teils humorvollen Dialogen, wie offenbar die beiden zu Freunden wurden.

Am meisten positiv überrascht hat mich aber in "The Kings Speech" Helena Bonham Carter, die man eigentlich eher kennt, in der sie skurille Figuren in Fantasie Filmen wie "Alice im Wunderland", "Dark Shadows", "Sweeney Todd", "Planet of the Apes", "Harry Potter" spielt, hier die Queen Mum verkörpert. Ich finde, sie war perfekt gewählt worden und etlichen Szenen hatte ich die Queen Mum vor Augen (wie sie sich bewegt, den Kopf leicht geneigt).

Die künstlich gedämpfte/kühl gehaltene Farbgebung wurde wohl deshalb benutzt, um das Jahr 1936-39 rüberzubringen. Dass es auch hier Filmfehler gibt, ist wohl klar. Als man zum Beispiel die Soldaten sieht in den Uniform, wie sie am Ende des Films die REde anhören, dann sieht man auf deren Uniform-Mützen das Royale Zeichen, dass bis ca. 1922 benutzt wurde, danach wurde sie leicht geändert/vergrössert.

Auch etwas merkwürdig schien mir während des Films, dass Guy Pearce, der den älteren Bruder von Bertie spielt, eigentlich in echt ganze 7 Jahre jünger als Colin Firth, - aber andererseits dem echten King Edward VIII (äusserlich) ziemlich nahe kommt.

Die Blu-Ray:

Bildqualität: sehr gut.
Ton: Englisch und Deutsch: DTS-HD Master 5.1. sehr gut, mal abgesehen davon, dass es sich hier um keinen Action-Kracher handelt, sondern Räumlichkeit eher selten (abgesehen der Musik) vorhanden ist.

Bonus: "Making of" (23 min) sowie ein " Q & A mit dem REgiesseur und Darstellern" (ca. 20 min) sind interessant, sowie auch "Original Rede von König George" und "der echte Lionel Logue" sind interessante Features und geben einen Einblick zur Dreharbeiten etc. - Ist zwar gesamt gesehen nicht sehr reichhaltig aber gibt doch einen kleinen Einblick. Ich hätte gerne noch mehr zur Ausstattung gesehen, but well...

FAZIT: manche mögen nach 20 minuten eingeschlafen sein, und er mag vielleicht nicht ganz der Knaller sein, aber ich fand in sehr unterhaltsam, besser als ich zunächst befürchtet hatte und die 118 min waren wie im Flug vorüber. Dagegen fand ich "300" nach 15 Minuten zum Einschlafen. Kurz gesagt: Filme sind halt Geschmacksache.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Film, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The King's Speech (DVD)
Was für ein wunderbarer Film - Colin Firth hat zurecht Preise dafür eingeheimst. Der Film ist nie schnulzig, wenn auch manchmal erschütternd (das Verhältnis zu seinem Vater) und immer überaus unterhaltend.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfekter Film, 27. August 2011
Wie meinte Colin Firth in einem seiner Interviews: "Ich war sehr skeptisch. Ein Film der von zwei Männer mittleren Alters handelt, einer davon ein stotternder König, keine Sexszenen, keine Special-Effects - wen soll das interessieren??" Welch ein Glück, dass er seine Bedenken über Bord warf und die Rolle des stotternden Duke of York, den späteren König George VI. dennoch übernahm. Denn Dank ihm und Geoffrey Rush wurde daraus ein Film, wie man ihn gerade in unserer Zeit nur sehr selten sieht. Ein Film der zu Herzen geht, der alles beinhaltet was großes Kino ausmacht. Zwei Hauptdarsteller, auch wenn Geoffrey Rush für den Oscar als Nebendarsteller nominiert war und leider übergangen wurde, die sich derart ergänzen, dass man nur noch voller Bewunderung ist. Ein Film in dem sich witzige und tieftraurige Szenen abwechseln und der sein Publikum begeistert. Ich habe es zum Beispiel vorher noch nie erlebt, dass beim Abspann applaudiert wurde, wie im Theater. Zu Recht!!!

Es ist ein Film, in dem es um die Freundschaft zweier Männer geht, die aus völlig verschienden Welten kommen und die sich unter normalen Umständen niemals begegnet wären. Hier der Duke of York, zweiter Sohn von König George V., der sich auf ein ruhiges Leben mit seiner Familie eingestellt hatte, was ihm sehr entgegenkam, denn er scheute die Öffentlichkeit. Durch sein Stottern gehandicapt und Höllenqualen leidend, wenn er eine Rede halten musste. Dort der gescheiterte australische Schauspieler Lionel Logue, der als Sprachtherapeut arbeitet und dabei sehr unkonventionelle Mittel anwendet. Die Frau des Herzogs, die spätere "Queen Mom" wird auf diesen Mann aufmerksam und bittet ihn ihrem Mann zu helfen.

Durch die Abdankung seines Bruders wird der Herzog dann gezwungen den Thron zu besteigen, gerade in einer Zeit, als der Rundfunk eine immer wichtigere Rolle spielte und Aufzeichnungen noch nicht möglich waren. Das heißt, alles wurde direkt übertragen. Was das für ein Staatsoberhaupt bedeutet, das gehandicapt durch sein schweres Stottern, nicht fähig ist, einen einzigen Satz ohne Schwierigkeiten zu sprechen, darf man sich kaum vorstellen. Dabei zuzusehen, wie sich zwischen dem zukünftigen König und dem australischen Therapeuten ganz langsam eine Freundschaft entwickelt und Vertrauen entsteht, das gehört zum Besten, was man seit langem im Kino gesehen hat.

Es ist ein Kammerspiel zweier ganz großer Schauspieler, Colin Firth und Geoffrey Rush, die sich Rededuelle vom Feinsten liefern, Dank dem wunderbaren Drehbuch von David Seidler, der selbst als Kind stotterte und deshalb genauestens mit der Materie vertraut ist, und der zu Recht mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Er schrieb einen Brief an die Mutter der Queen in dem er ihr mitteilte, dass er ein Drehbuch über Ihren verstorbenen Mann zu schreiben beabsichtige. Sie antwortete, sie hätte nichts dagegen, bitte aber darum, dies nicht zu ihren Lebzeiten zu tun, denn die Erinnerung sei immer noch zu schmerzvoll. Als guter Brite hielt er sich daran, rechnete aber nicht damit, dass er noch über 20 Jahre warten musste, weil Queen Mom erst mit über 100 Jahren starb. :-)

Der Regisseur Tom Hooper, besetzte den Film bis in die kleinsten Rollen mit den besten Schauspielern die Großbritannien zu bieten hat. Sei es Helena Bonham Carter, ganz wunderbar in ihrer Rolle als Frau des Königs, Derek Jacobi als Erzbischof, Michael Gambon als George V., jeder für sich ein Meister seines Fachs. Aber vor allem Colin Firth in der Titelrolle - brillant, wie er diesem zutiefst verunsicherten und gequälten Menschen, sehr zurückgenommen, Dank seiner Ausdruckskraft, Statur verleiht. Er macht diesen Film zum Ereignis. Wer ihn erlebt, wie er am Ende des Films seine Rede an die Nation hält, wohl wissend, was vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs davon abhängt, dass er gerade jetzt nicht versagen darf und diese Rede mit dem Original vergleicht (auf youtube), sieht erst dann, wie brillant er das schaffte. Der Oscar für diese Rolle war hochverdient.

Man sollte sich diesen Film aber nach Möglichkeit nur im Original ansehen. Tut man es nicht, versäumt man das Wichtigste - die Authentizität, die keine Synchronisation, sei sie auch noch so gut, jemals schaffen kann. Es lohnt sich auf jeden Fall die Special-Edition zu kaufen, denn das Bonus-Material ist sehr empfehlenswert und rundet das Vergnügen ab.

Für diesen Film sind 5 Sterne eigentlich nicht genug. Unbedingt ansehen!!
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The King's Speech
The King's Speech von Tom Hooper (DVD - 2011)
EUR 7,97
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