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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2012
"The Ward" ist das neue Werk von John Carpenter und erweist sich als solider und stimmungsvoller Horrorfilm. Weitestgehend frei von sämtlichen Klischees schreitet die Handlung in einem annehmbaren Tempo voran und es wird einem hier ein geradliniger und spannender Film mit einigen Gänsehaut- und Schreckmomenten geboten. Stimmungsvolle Bilder und ein unheimlicher Soundtrack sorgen mitunter für eine unheilvolle Atmosphäre. Das Ende ist, wie der ganze Film, zwar nicht sonderlich innovativ, aber absolut vertretbar. Die ein oder andere, durchaus gut gemachte, Gore-Szene gibt es auch zu sehen, insgesamt verläuft das Ganze aber eher unblutig. Amber Heard schlägt sich in ihre Rolle hervorragend und ist wie immer sehr hübsch anzusehen. Auch die weiteren Darsteller machen ihre Sache ganz ordentlich.

"The Ward" ist ein stimmiger, atmosphärischer und gruseliger Horrorfilm mit Oldschool-Feeling.

7,5 von 10
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am 1. März 2012
John Carpenter is back! Der Anstaltsthriller "The Ward" ist nach fast zehnjähriger Absenz auch eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Ähnlich wie Regie-Altmeister Scorsese (dessen "Shutter Island" gewissermaßen das barocke Gegenstück zu "The Ward" darstellt) präsentiert uns Carpenter einen lupenreinen Genrefilm, der in seiner präzisen Erzählweise Erinnerungen an frühere Meisterwerke wie "Halloween" oder "Assault on Precinct 13" weckt.
Hätten Story und Drehbuch (Michael u. Shawn Rasmussen) gestimmt, das würdige Alterswerk wäre perfekt gewesen. So bleibt die Geschichte um eine Brandstifterin, die sich in einer Psychiatrie mit dem rachsüchtigen Geist einer ermordeten Insassin herumschlagen muss, leider stark klischeebelastet und wirkt - vor allem dank der vorgestrigen Schlusspointe - eher uninspiriert. Macht aber nichts. Das Wichtigste ist, dass sich Carpenters Regie ihre Integrität bewahrt hat. Wortkarg nimmt die Geschichte ihren Lauf, man erfährt kaum etwas über den Hintergrund der Figuren, sie werden zu reinen Trägern der immer mehr an Fahrt aufnehmenden Handlung. Unglaublich wie Carpenter es immer noch meisterhaft versteht, den filmischen Raum zu erkunden, den begrenzten Schauplatz (der Film spielt fast ausschließlich im Psychiatriegebäude) maximal auszunutzen: Treppenhäuser, leere Gänge, Aufzugsschächte etc. erfüllen alle im Laufe der Handlung eine gewisse Funktion. Personal und Dekor sind auf ein Minimum reduziert, fast schon wie im Kammerspiel. Daraus beziehen so viele Filme des Puristen Carpenter ihre Kraft: Eine Gruppe von Menschen kann einen bestimmten Ort nicht verlassen (etwa die Polizeiwache in "Assault" oder die Polarstation in "The Thing") und muss mit einer tödlichen Bedrohung fertig werden. Im Falle von "The Ward" wird die Protagonistin Kristen (Amber Heard) zusammen mit einigen Mitinsassinnen in einen Trakt gesperrt, in dem ein mordender Geist sein Unwesen treibt. Übergeordnete, ordnungsstiftende Instanzen (in diesem Fall: zwei Pfleger und ein Arzt) sind - auch dies typisch für Carpenter - seltsam unterrepräsentiert. Schade, dass vieles davon am Ende erklärt und die wirksamen Reduktionen im Nachhinein gerechtfertigt werden.
Die Schauspieler leisten durchwegs gute Arbeit, allen voran die umwerfende Amber Heard: Nach "All the boys love Mandy Lane" spielt sie hier eine weitere Hauptrolle in einem Horrorfilm, die sie mit feinen Nuancen und ohne übertriebenes Gekreische meistert.

Auch wenn "The Ward" als aktueller Horrorthriller daherkommt, wirkt er seltsam anachronistisch. Das fängt damit an, dass der Film in den 60er Jahren spielt (besonders deutlich wird das in der wunderbaren Tanzszene, die einen für ein paar Momente das düstere Ambiente vergessen lässt). Der Film macht außerdem von vielen Elementen Gebrauch, die man sich eigentlich gar nicht mehr ironiefrei einzusetzen traut: die Anklänge an klassische Gruselfilme, den Gothic-Horror (bei Nacht gibt es ständig Gewitter) sowie den traditionellen Slasher-Film (ein Genre, das Carpenter mit "Halloween" selbst begründet hat) sind längst passé. Auch das Sound-Design wirkt irgendwie antiquiert (angefangen bei der Titelmelodie bis hin zur akustischen Unterstützung der Schockmomente). Dem Film ist es hoch anzurechnen, dass er trotzdem nie ins Lächerliche abdriftet und es schafft eine stimmige Atmosphäre zu etablieren. Abseits von postmodernem Zitatkino ist Carpenters "The Ward" eine fast schon nostalgische Rückbesinnung auf ein klassisches Genrekino, das in Zeiten von dominierenden Blockbuster-Spektakeln und Special-Effects-Overkill immer wichtiger wird.
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am 14. August 2012
Mit diesem Film beweißt uns Herr Carpenter wieder das er es noch immer drauf hat und noch immer weiß wie wirkliche Horror Filme gemacht werden.
Ich bin sehr begeistert von dem Film und habe diesen von Anfang bis zum Ende mit Spannung angesehen, das gute daran ist das der Film in keiner einzigen Sekunde an Spannung verliert.
Die Story ist sehr gut durchdacht und das Ende auf keinen Fall vorhersehbar, eine schöne Geschichte mit genau richtig viel Grusel wird uns hier geboten.
Die Darsteller einfach Klasse, es wurde wieder mal Zeit das Frau Amber Heard die Chance auf eine neue Hauptrolle bekommt, sie war aus meiner Sicht schon immer eine grandiose Schauspielerin. Auch andere Schauspielerinnen in dem Film sind aus anderen Filmen bekannt, welche das sind kann ich jetzt zwar nicht genau sagen doch man hat ein paar davon auf jeden Fall schon in vielen anderen Filmen gesehen.

Es wäre wirklich schön wen es mehrere solcher Filme geben würde, den es gibt mittlerweile einfach schon zu viele schlechte Horror Filme.

Ich kann diesen Film einfach nur weiter empfehlen.
Für Leute die denken das es in dem Film rund geht zwecks Splatter Effekten, viel Blut und ekelhaftem, der wird hier sicherlich nicht auf seine kosten kommen, doch für Leute die auf Old School Horror stehen ist dieser Film einfach ein muss.
Ich bin froh das ich den Film in meiner Filmsammlung habe und werde ihn mir sicherlich noch sehr oft ansehen.

5 Sterne
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am 10. April 2016
Und würde nicht Carpenter draufstehen, hätte ich es niemals vermutet.
" Das ist die Station- dein neues Zuhause...".
" Sarah ", " Emily ",......" Tammy " - steht auf den Schildern, die mit Kreide geschrieben
den jeweiligen Namen der Zimmerbewohnerin anzeigen. Und " Tammy " wird nun aus- und
weggewischt....von der Pflegerin, die immer böse schaut. Entlassen, gestorben...oder was?
" Das ist dein Zimmer. Schlaf erst mal. " Diese Pflegerin, also ich weiß ja nicht.............
unsympathisch, sehr sogar. Passt.
Mir gefällt THE WARD eher mäßig- wenn ich da an einen Klassiker mit Jack Nicholsen denke-
da sah man jedem Insassen den Irrsinn an. Was ich von der WARD- Front nicht bestätigen kann.
Alles wirkt irgendwie aufgesetzt.....( einzig die Häschenträgerin spielt überzeugend durch den Wind ).
Sogar das beruhigende Musik- Gedudel im Hintergrund klingt wie die aus dem brillianten `75er Anstaltsstreifen,
der damals eine Sensation war!
" Ach ja,....Kristen,....du darfst dich jederzeit von Acht Uhr früh bis Zehn Uhr abends im Aufenthaltsraum
oder im Hof aufhalten- aber zur Nacht ist Einschluss,...dann mußt du in deinem Zimmer bleiben. "
Sich wohl proportioniert bescheuert darzustellen, mag eine Kunst für sich sein. Und wenn man das so
nicht hinbekommt, wirkt es auf den Zuschauer unglaubhaft, langweilig. Kuriose Gruselstimmung bringen hier
teilweise nur die Gewitter inklusive greller Blitze, das Irrenhaus, Verzeihung....Hospital an sich ist als echte
Location prima ausgewählt- doch was nützt das. Wenn man das Gefühl der Effekthascherei, z. B. ziemlich
früh und oft eingesetzter Elektroschocks, einfach nicht los wird?
Der Mörder, der hier umgeht, sieht überraschenderweise horrorträchtig aus,- hat man aber auch schon besser
in Szene gesetzt gesehen.
Hier fesselt nicht viel, zumindest in der ersten Stunde. Wo ist Carpenter`s Kreativität bloß abgeblieben?
Alle hocken da, versuchen zu agieren wie " blöd " und meine Begeisterung hält sich in Grenzen- zeitweise
nervt es sogar. Alles. Und der Schluss...hmmm...naja....hat was. Aber nicht überschwenglich viel von dem,
was ich mir erwartete.

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Story:

Die hübsche und junge Kristen wird total verstört in eine psychiatrische
Klinik eingeliefert....ihr fehlt die Erinnerung. Selbst, dass sie ein Haus in
Brand gesteckt hat. Ein Doc versucht, ihre psychischen Barrieren zu durchdringen,-
doch merkwürdige Geschehnisse in der Klinik lassen Kristen und ihren Mitbewohner
nachts ( und am Tag ) nicht zur Ruhe kommen......................................

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Fazit:

" Atmosphärisch ein erstklassiger Beweis dafür, dass die Ikone noch längst nicht ausgebrannt ist "....
...steht auf dem Cover- Rücken. Konnte mich aber nicht so recht entzücken. Kein, gar kein Vergleich
zu Grusel- Kloppern wie The Fog, Halloween, The Thing......usw.!
" Ich weiß nicht, was hier vor sich geht. "
Von geistiger Umnachtung der Insassen ist hier wenig zu spüren- und zu sehen.
THE WARD ist für einen John Carpenter recht unstimmig und fade. Sorry, aber vom
Fürst der Finsternis habe ich etwas anderes und viel mehr erwartet.
THE WARD- fast leicht lösbares Puzzle für Sechsjährige, dass sich aus großen, verschiedenen
Teilchen dieser Genre- Filme zusammensetzen lässt. Dazu kommt eine gewisse Gleichgültigkeit
und damit wenig bis gar keine Atmosphäre. Schauspielerisch durchwachsen und nicht unbedingt
ein Lichtblick. Amber Heard gibt ihr bestes, doch weniger ist manchmal viel mehr.
Etwas viel dröge inszeniert und schon wieder vergessen und verflogen- aus meinem Gedankenzimmer.
" Das ist ein Metronom- konzentrier` dich auf den Rhythmus, das entspannt. "
Noch mehr? Fast wäre ich weggedöst.

Lauflänge: 85.06 Minuten ( mit Abspann ) !

Extras ( fast unterhaltsamer als der ganze Film ) :

- Interviews ( sehr viele ) = 46.14 Minuten ( deutsch untertitelt ) !

- B- Roll = 47.55 Minuten ( gar nicht soo schlecht ) !

- Deutscher + Original Trailer, Programmtipps!

Für kurze Momente des Wahnsinns vergebe ich großzügig Drei Sterne.
Und weil ich prima geschlafen habe.:-))

" Du bist nur eifersüchtig auf mich. "
Hihi.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Dezember 2014
Kristen (Amber Heard) wird von der Polizei als Brandstifterin festgenommen und in die Psychatrie eingewiesen. Sie soll
ein Altes Farmhaus abgefackelt haben. Dr Stringer (Jared Harris) versucht herauszufinden aus welchem Grund sie das
getan hat. Schon bald bemerk Kerstin allerdings, dass aud ihrer Station, die sich mit vier weiteren Patientinnen, Emily
(Mamie Gummer), Sarah (Danielle Panabaker), Zoey (Laura-Leigh) und Iris (Lyndsy Fonseca), teilt,nicht stimmt. Denn
ein Mädchen nachdem anderen wird getötet. Wird Kirsten es schaffen die anstallt rechtzeitig zuverlassen und zu über-
leben???...

Der Film ist wirklich sehr spannend und mit dem Filmende hätte ich auch nicht gerechnet. Was ich als sehr positiv empfinde,
denn so bleibt die Spannung bis zum Filmende errhalten.

John Carpenter hat mit "The Ward" einen wirklich sehr guten und spannenden Horror-Thriller abgeliefert.

Amber Heard in der Hauptrolle als Kristen ist einfach unschlagbar und gibt ihrer Rolle das gewisse etwas.

Bild und Ton des Filmes sind sehr gut. Kann mich nicht darüber beklagen.

Darsteller und ihre Rollen:
Amber Heard - Kristen
Jared Harris - Dr Stringer
Mamie Gummer - Emily
Danielle Panabaker - Sarah
Laura-Leigh - Zoey
Lyndsy Fonseca - Iris
Mika Boorem - Alice
Sydney Sweeney - Alice als Kind
Jillian Kramer - Alice als Monster

DVD-Extras:
-Wendecover
- B-Roll
- Dt. und Original-Kinotrailer
- Audiokommentar mit Regisseur John Carpenter und Hauptdarsteller Jared Harris
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Februar 2012
Kristen (Amber Heard) ist eine neue Patientin in der Psychiatrieabteilung des North Bend Hospital.
Die junge Frau hat keinerlei Erinnerungen daran, warum sie in der Psychatrie sitzt. Von der Polizei wurde sie festgenommen, kurze Zeit nachdem sie ein Haus in Brand gesetzt hat.
Sie kann dem behandelnden Psychiater Dr. Stringer (Jared Harris) keinerlei Angaben machen, warum sie gerade dieses Haus angezündet hat, aber die Adresse hatte sie sich auf die Hand geschrieben.
Es ist das Jahr 1966 und sie trifft auf andere Patientinnen.
Kurz zuvor verschwand das Mädchen Tammy, in dessen Zimmer sie gelegt wurde. Möglicherweise gibt es in dieser Abteilung ein dunkles Geheimnis und vielleicht ein grausamer Mörder.
Kristen gibt sich selbstbewusst und kämpferisch, so wie es sich für eine Amber Heard auch gehört. Sie will so schnell wie möglich aus dieser "netten kleinen Pension" mit dem groben Personal auschecken.
Wenns nicht anders geht, dann durch Flucht. Emily (Mamie Gummer) ist eher ein starker Typ, sie gibt sich hart und ernst.
Sarah (Daniele Panabaker) ist die eitle und impulsive in der Gruppe. Zoey (Laura -Leigh) scheint ein solch starkes emotionales Trauma zu haben, dass sie handelt und sich kleidet wie ein kleines Kind.
Iris (Lyndsay Fonseca) ist die einzige, die gleich zu Beginn Kristen mit offeneren Armen empfängt. Sie trägt immer ein Skizzenbuch bei sich und zeichnet Bilder von den Mädchen und der Station.
Als Iris plötzlich verschwindet, entdeckt Kristen in deren Skizzenbuch auch Bilder einer gewissen Alice Hudson...
Schön, endlich nach langen Jahren und nach dem etwas unterbewerteten "Ghost of Mars" gibts endlich wieder einen neuen John Carpenter Film. Und der kommt zwar m.E. nicht an die große Klasse seiner Meisterwerke wie "Halloween", "Das Ding" oder "Fog" heran, aber er macht trotzdem reichlich Spass, denn Carpenter parodiert hier mit viel Vergnügen diese Movies, die am Ende mit einem total überzogenen Plot daherkommen.
Erfreulich auch dass Amber Heard nach dem kultigen "Mandy Lane" wieder mal in einem guten Film mitspielt.
Carpenter reizt sämtliche Klischees aus und liefert aber in der Gesamtheit einen sehr stimmigen und knalligen kleinen Streifen mit reichlich Kultpotential ab. Er ist überaus kurzweilig und Yaron Orbach lieferte an der Kamera eine klasse Arbeit. Diese herausragende Bildsprache verstärkt die gute Atmosphäre. Durch den satirischen und überzogenen Anstrich ist Carpenters "The Ward" alles andere als Durchschnittsware.
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TOP 500 REZENSENTam 18. August 2011
MEDIUM (Blu-ray/DVD):

- Bild: durchschnittliche bis gute Schärfe, Farben natürlich, Schwarzwerte ok
- Ton: solide Abstimmung zwischen Dialog und Musik/Actionpassagen, Musik teils etwas zu vordergründig, Räumlichkeit gut und wirklich gut mit Stimmen etc. ausgereizt
Blu-ray: DTS-HD MA 5.1 (!), DVD: DTS 5.1, DD 5.1
- Extras: (das unvermeidliche:) Audiokommentar mit Carpenter, Interviews, B-Roll, Trailer (DVD + Blu-ray)
- Sonstiges: UNCUT

FILM:

Einem Film von John Carpenter muss man immer eine Chance geben. THE WARD hat diese Chance gar nicht nötig, Wird uns doch ein schauspielerisch und von der Story her sehr guter Horror-Thriller geboten. Nicht over-the-top, aber klar überdurchschnittlich wird hier im Stile der 80er mit überschaubarem Budget wieder ein Film der nach sehr viel mehr aussieht auf uns losgelassen und er hebt sich erfrischend von der gegenwärtigen Torture-Porn Welle ab und schafft einen klassisch-zeitlosen Beitrag zum Genre.

Die Schockeffekte werden handwerklich sehr ansprechend dargestellt und man merkt ihnen die grosse Erfahrung des Regisseurs in bezug auf dezente bis "vordergründig-shocking" Grusel- und Schockeffekte an. Entgegen kommt diesem Setup, dass der Film auf sehr überschaubarem Terrain, nämlich überwiegend im Umfeld eines Irrenhauses in den 60er Jahren spielt. Wer Gore und Splatter sucht wird ihn in diesem Film nicht finden. Aber eine Menge guten old-school Grusel und auch eine Story die zwar nicht wirklich neu in der Anlage ist, aber dennoch für eine faustdicke Überraschung sorgt.

Amber Heard als Hauptdarstellerin Kirsten wirkt trotz Ihrer Erfahrung aus über 30 Filmen wie ein frisches unverbrauchtes Gesicht und spielt meines Erachtens hervorragend. Wie auch zuletzt in dem sehr guten ZOMBIELAND und auch ALL THE BOYS LOVE MANDY LANE. Dies liegt sicher in guten Teilen wiederum an der extrem soliden und unprätentiösen Regiearbeit von John Carpenter der dem "Irrenhaus goes Haunted House" Genre mit THE WARD einen guten Beitrag bescheren kann. Kirsten versucht mit allen Mitteln eine Erklärung für die unheimlichen Geschehnisse und das Verhalten der Insassen zu finden auch wenn die Klinik diese Dinge auf ihren eigenen Geisteszustand beschränken möchte.

Die Effekte wirken niemals lächerlich (z.B. Duschszene mit Kirsten) und stets von grosser Erfahrung und Gelassenheit geprägt hochwertig und nur den dramaturgischen Erfordernissen verpflichtet. Jede Totale oder auch Schwenk-Kamerafahrt trifft genau den zu zeigenden Ausschnitt, so dass man sich sofort gut aufgehoben fühlt und auf den Film und das Gezeigte einstellt und auch mit den Protagonisten identifiziert. Hier und da übertreibt der Meister es vielleicht mit den Hui-Buh Effekten aber dennoch verfolgt man die Handlung mit äußerster Spannung bis zum Ende.

So bleibt in Zusammenfassung ein sehr guter, wenn auch natürlich nicht überragender Horror-Thriller ohne wirkliche Innovation, aber mit einer guten Gesamtleistung aller nötigen Teile und sogar Überraschungselementen. John Carpenter hat sich damit keinen wirklichen Lapsus erlaubt wie viele Kollegen in den Spätjahren ihres filmischen Schaffens.

4/5 Zwangsjacken...äh,...Sternen
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am 17. Juni 2016
Der Film an sich ist ganz gut, aber ich persönlich finde das Ende nicht so gelungen. Habe etwas anderes erwartet.
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Ich bin John Carpenter Filmen durchaus zugeneigt, vor allem seit ich "Die Klapperschlange" 1981 (mit 16) zum ersten Mal gesehen habe.
Auch "The Fog" und "Die Fürsten der Dunkelheit" finde ich sehr gelungen.

Mit (Vor-)Spannung habe ich dann "The Ward" gesehen und muss sagen; enttäuschend!

Auch die FSK 18 Einstufung unterstützte meine Erwartungshaltung, einen richtigen Horrorfilm zu sehen.
Der Film ist im großen und ganzen nicht schlecht aber doch ziemlich "unspektakulär".
Es gibt (für mich) keine echten Spannungs- und Gruselmomente, im Gegenteil, der "böse Geist" sorgt eher für Erheiterung.

Fazit:

Der Film hat kein Potential um 2x gesehen zu werden.
Schade, da hatte ich mir mehr versprochen!
Für meinen Geschmack ist die FSK 18 Empfehlung ein Witz!
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am 10. Februar 2012
Das wichtigste: Carpenter hats noch drauf.
Sicher ist The Ward weder originell, noch ein weiterer Meilenstein im Schaffen des Godfather of modern Horror, aber er ist vor allem eins: ein effektiver Gruselfilm!
Carpenter verzichtet auf fancy Schnittgewitter, massigen CGI-Einsatz, Kunstblut im Überfluss, sondern setzt auf genau das, was dem Horrorfilm aus den USA in den letzten 10 Jahren (abgesehen von Paranormal Activity) fehlte: Atmosphäre!
Schon beim ersten Reveal-Shot der Irrenanstalt wird klar "hier geschieht nichts gutes" - und zu diesem Zeitpunkt ist der Vorspann erst wenige Sekunden vorbei. Die folgenden fast 90 Minuten bieten dann die klassische Carpenter-Formel bestehend aus einem Mix aus athmosphärischer, unaufdringlicher Kameraarbeit, einem fabelhaften Score (auch wenn der Maestro dieses mal nicht selber dafür verantwortlich ist) und gut getimten Schockeffekten. Sicher hat der Plot die ein oder andere kleine Holprigkeit und auch die Auflösung mag sicher nicht jedem gefallen, aber am Ende bliebt bei mir ein Gefühl zurück, nämlich das Gefühl endlich mal wieder einen richtig guten Horrorfilm gesehen zu haben und die Freude in meinem Fanboyherzen, dass das Totaldesaster Ghosts of Mars nicht die letzte Kinoproduktion meines Lieblingsregisseurs sein wird.
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