Kundenrezensionen


23 Rezensionen
5 Sterne:
 (11)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Meister und sein Schüler....
Arthur Bishop (Charles Bronson) ist ein "Mechanic" (Originaltitel). So nennt die Organisation, für die er schon Jahre erfolgreich arbeitet, ihre Profikiller, die mit Ruhe und Präzision ihre Aufträge ausführen
Die ersten 15 Minuten sieht der Zuschauer wie er wortlos seiner Profession nachgeht, das nächste Opfer observiert und mit Fantasie und...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2010 von Ray

versus
25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genre-Klassiker in mangelhafter DVD-Umsetzung
THE MECHANIC gehört zu den Klassikern der Killerfilme der 70er Jahre - in der Nachfolge von Jean-Pierre Melvilles LE SAMURAI (Der eiskalte Engel/1967) entstanden: Berufskiller Arthur Bishop (Charles Bronson) erzieht sich in seinem jungen Partner Steve McKenna (Jan-Michael Vincent) seinen eigenen Mörder. Doch am Ende hat der Schüler die Rechnung ohne den...
Veröffentlicht am 27. Mai 2004 von j.h.


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Meister und sein Schüler...., 19. Oktober 2010
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch [DVD] (DVD)
Arthur Bishop (Charles Bronson) ist ein "Mechanic" (Originaltitel). So nennt die Organisation, für die er schon Jahre erfolgreich arbeitet, ihre Profikiller, die mit Ruhe und Präzision ihre Aufträge ausführen
Die ersten 15 Minuten sieht der Zuschauer wie er wortlos seiner Profession nachgeht, das nächste Opfer observiert und mit Fantasie und Einfallsreichtum das Opfer beseitigt - natürlich perfekt als Unfall getarnt.
Sein alter Freund Harry McKenna (Keenan Wynn) bittet ihn darum, bei den oberen Bossen ein gutes Wort für ihn einzulegen, denn er glaubt auf der Abschlußliste zu sein. Und wie Recht er hat: Am Abend erhält Bishop seinen neuen Auftrag, es enthält die Fotos seines Freundes.
Doch Gefühle kann und will sich der Killer nicht leisten. Ohne zu zögern - tja sogar mit einer Brise Perversion und Sadismus - bringt er seinen Freund um die Ecke.
Bei der Beerdigung trifft er McKennas jungen, zynischen Sohn Steve (Jan Michael Vincent). Es wird gleich klar, dass bei den beiden Männern eine gewisse Seelenverwandtschaft existiert. Eine nicht ganz definierbare latente erortische Anziehung, die sich vor allem im intensiven Blickkontakt der beiden Männer versteckt äussert, kommt noch hinzu. Steve macht sich aufdringlich im Privatleben des Killers breit. Der attraktive, kalte Steve zeigt dem Älteren seinen perversen Hang im Umgang mit seinen vielen Freundinnen. Auch Bishops Liebesleben ist geprägt von seltsamen Rollenspielen mit einer Professionellen (Jill Ireland).
Den nächsten Auftrag führen die beiden zusammen aus. Obwohl erfolgreich, empfindet die Organisation den Einsatz des Duos stümperhaft und Bishop wird zur Rede gestellt, warum er eigenmächtig einen Juniorpartner aufgenommen hat....
"Kalter Hauch" entstand 1972 unter der Regie von Michael Winner, mit dem Bronson kurze Zeit später auch seinen erfolgreichsten Film "Death Wish" realisierte.
Ein ruhiger Thriller, der langsam aber sicher eine sehr hohe Spannung aufbaut und mit Actionszenen der alten Schule zu begeistern weiss:
Zum Beispiel auch ein von einer Serpentine abstürzender Fiat
Auch die Beziehung der beiden Männer ist äusserst interessant. Gegen den Youngster Steve, dem nichts heilig scheint und der zu keinerlei Empathie fähig ist, wirkt der Routinier Bishop fast schon wie als rechtschaffender Bürger.
Während Bishop eine absolut beherrschte, nüchterne Handlungsweise pflegt und außerhalb seiner Taten ein gesellschaftsfähiger Mann ist, empfindet der verzogene Steve - offenbar aus Langeweile - einen unglaublichen Reiz darin, zu beleidigen, zu quälen und Situationen eskalieren zu lassen
Auch das überraschende und kompromisslose Ende ist bestens gelungen...
Für mich ist "Kalter Hauch", ein grandioser, schnörkelloser 70er Jahre Thriller Charles Bronsons bester Film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peng!!!! Du bist Tot !!!!!, 19. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch - The Mechanic (DVD)
Arthur Bishop(Charles Bronson)ist Auftragskiller und erledigt seine Jobs so das sie wie Unfälle aussehen.
Ohne Reue erledigt er auch seinen besten Freund Mckenna.Er lernt sogar dessen Sohn Steve(Jan-Michael Vincent)als Killer an.Steve ist ein guter Schüler.Doch beim ersten Auftrag den sie beide erledigen.Unterlaufen ihm Fehler.
Der Boss ist nicht begeistert über die versaute Arbeit.Bishop übernimmt die ganze Verantwortung.Er bekommt noch ne Chance,er soll in Italien einen Mafioso töten.Aber Steve hat auch ein Geheimnis....
Bild einfach super in 16:9 anamorph , Ton in DD 2.0 Mono hört sich super an.Laufzeit ohne Abspann 1.35.33.min. und mit Abspann 1.36.04.min. FSK 16
PS: Das Cover sieht auch geil aus....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Mechanic, 19. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch [Blu-ray] (Blu-ray)
wie der Film im Original heisst, zeigt einen kühl bis stoisch handelnden Auftragskiller, der im ausgesuchten Wohnambiente seine Hits durchdenkt. Diese führt er präzise wie ein exzellenter 'Handwerker' durch, ohne dass solches Verhalten heroisiert wird, wie es neuere Mafia-/ Killerfilme pflegen.
Trotz seiner Omnipräsenz wirkt Bronson hier auch nicht aufdringlich wie in etlichen späteren seiner Filmrollen.
Der Sound ist Mono, aber in guter Qualität und Lautstärke, was man von vielen neuen Blu-Rays nicht sagen kann (bezogen auf Lautstärke).
Es gibt erholsamerweise einige ruhige Sequenzen ohne Musikuntermalung, überhaupt kommen hier Freunde harter Action nicht auf ihre Kosten.
Die Story selbst ist einfallsreich gestrickt und transportiert zudem nebenher ein gutes Stück Zeitkolorit.
Das Bild ist deutlich besser als auf der DVD, fast ohne Artefakte; ein leichtes griesseln ist dem Alter des Ausgangsmaterials geschuldet, was auch daran liegen mag, dass der Film nie zu den " grossen Bronson -Filmen" zählte.
Insgesamt ein guter Film in guter Aufmachung, wozu ich auch das neutrale (Wende-)Cover rechne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberlehrling, 15. Mai 2011
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch [DVD] (DVD)
Eine namenlose Organisation beauftragt Arthur Bishop mit heiklen Aufträgen. Er soll nicht nur Menschen töten, sondern es je nach Bedarf, nach Selbstmord, Unfall oder Fremdverschulden aussehen lassen. Der in die Jahre gekommene Arthur übt sein Handwerk sehr sorgfältig aus. Mit seinen Opfern kennt er kein Mitleid, auch nicht wenn es den Vorgesetzten und langjährigen Freund McKenna betrifft.

Arthur geht auch zu Mckenna's Beerdigung und freundet sich mit dessen Sohn Steve an. Mit der Zeit erfährt Steve mehr über Arthurs Broterwerb und möchte von ihm ausgebildet werden. Arthur lässt sich darauf ein und bildet Steve aus. Die Organisation nicht nicht erfreut darüber und bringt das auch zum Ausdruck. Eines Tages findet Arthur in Steve's Unterlagen den Auftrag der Organisation, ihn zu töten.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Der Vorstellung des Protagonisten und seines Handwerks wird viel Zeit eingeräumt. Dialoge und schlüssige Handlungen führen den Zuschauer manchmal gezielt in die Irre. Überraschende Wendungen verleihen den ohnehin brenzligen Situationen weitere Schübe. Luxuriöse Szenarien mit reichlich Eyecatchern sorgen für das gewünschte Ambiente. Regie und Schauspieler ist ein ausgezeichneter Thriller gelungen, der nach fast vierzig Jahren seinem Remake auf Augenhöhe begegnen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genre-Klassiker in mangelhafter DVD-Umsetzung, 27. Mai 2004
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch [DVD] (DVD)
THE MECHANIC gehört zu den Klassikern der Killerfilme der 70er Jahre - in der Nachfolge von Jean-Pierre Melvilles LE SAMURAI (Der eiskalte Engel/1967) entstanden: Berufskiller Arthur Bishop (Charles Bronson) erzieht sich in seinem jungen Partner Steve McKenna (Jan-Michael Vincent) seinen eigenen Mörder. Doch am Ende hat der Schüler die Rechnung ohne den Lehrmeister gemacht ...
Der in Kameraführung und Darstellung beachtliche Thriller von Michael Winner (SCORPIO; DEATH WISH) ist das durchweg spannende Porträt zweier Menschen jenseits jeglicher Moral.
Ärgerlich ist die DVD-Umsetzung des Films. Angesichts des monatlichen Ausstoßes neuer Titel wird bei MGM auf Qualität offensichtlich überhaupt nicht mehr geachtet. Die DVD bietet den Film in einer Qualität, als sei die Sicherheitskopie eines Videotapes in Produktion gegangen. Keinerlei Zusatzmaterial (nicht einmal der Trailer), zahlreiche Bildfehler und - entgegen der Cover-Angabe WIDESCREEN - ein Bild im 4:3-Format lassen an eine DVD der Pionierzeit denken. Charles Bronson-Sammler müssen die DVD wohl haben - aber ein wirklicher Kauftip ist sie nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen fim, 20. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch - The Mechanic (DVD)
alles klasse und bestens....bestelle sehr gerne wieder..kriegsfilme und krimis, aus den 50ern und 60ern jahrenmit charles bronson und mit fess üarker
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Kalter Hauch, 6. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch [DVD] (DVD)
Kalter Hauch ist eine DVD mit Charles Bronson. Als Mann fürs Grobe lebt Arthur Bishop in einer ganz eigenen Welt - einer kompromisslosen Welt, in der moralische Regeln nichts gelten und in der eine falsche Bewegung den Tod bedeuten kann!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Ein Muss für Bronson Fans, 11. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch - The Mechanic (DVD)
Spannender Film mit Bronson in der Rolle als "Mechaniker" und mit überlegenem Schluss.
Für Bronson Fans ist dieser Film absolut sehenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Guter Bronson-Thriller, 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch [DVD] (DVD)
Der Film von 1972 wurde von Michael Winner inszeniert und Charles Bronson spielt die Hauptrolle.
Die Handlung:Arthur Bishop(Charles Bronson) ist ein Auftragskiller,der in den Diensten der Mafia steht.Die Geschäfte laufen gut,bis
sich Bishop in sentimentaler Laune entschließt,einen jungen Mann namens Steve McKenna(Jan-Michael Vincent) in die Kunst des Tötens
einzuweihen.Von da an geht es bergab.Von da an geht es bergab und einige Jobs gehen schief und am Ende wendet sich der Schüler sogar
gegen seinen Meister.
Die Darsteller können allesamt überzeugen und die explosive Action ist gut inszeniert,wobei auch immer die umliegende Landschaft gut
mitein bezogen wird.Es gibt eine Motorradverfolgungsjagd,eine Autoverfolgungsjagd und jede Menge Schießereien.Die Stunts sind sehr
gut umgesetzt.
Einziger Kritikpunkt ist das mäßige Tempo in dem sich der Film entwickelt.
Fazit:Spannender Reißer mit einem herausragendem Charles Bronson.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "You Always Have to Be Dead Sure. Dead Sure or Dead.", 19. März 2011
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kalter Hauch [DVD] (DVD)
(Vorsicht, Spoiler!)

Diese Maxime scheint nicht nur für das Metier des Auftragsmörder Arthur Bishop (Charles Bronson) zu gelten, sondern auch für die Regiearbeit Michael Winners, dessen Filme entweder absolut sehenswert - so wie "The Mechanic" und "Chato's Land", beide 1972 entstanden - sind oder aber mit dem Mantel wohlwollenden Schweigens bedeckt werden sollten.

In "The Mechanic" spielt Charles Bronson einen eiskalten Killer, der im Dienste einer kriminellen Vereinigung steht und ohne einen Hauch von Reue und Zögern jeden Menschen tötet, dem man ihm auf die Liste setzt. Selbst vor dem alten Freund seines Vaters, Harry McKenna (Keenan Wynn), macht er nicht Halt, als dieser auf die Abschußliste gerät. Harrys Sohn Steve (Jan-Michael Vincent), ein zynischer Vertreter einer morallosen Jeunesse dorée, durchschaut schnell, womit der schweigsame und unnahbare Mann seinen Lebensunterhalt verdient, und überredet Bishop dazu, ihn in der Kunst des Tötens zu unterweisen. Widerstrebend gibt Bishop dem Drängen des jungen Mannes nach, doch erkennt er zu spät, was die wahren Motive Steves sind.

Anders als die wohl berühmteste Zusammenarbeit zwischen Winner und Bronson, "Death Wish" (1974), ist "The Mechanic" ein recht tiefgründiger Film, der hinter seiner Lakonik durchaus einiges zu sagen hat.

Einsamkeit und die Unfähigkeit zu zwischenmenschlichen Beziehungen. Dies ist es, was bezeichnend für Arthur Bishop ist. Am Anfang des Filmes sehen wir einen kalten, blassen, leeren Himmel, bis unversehens der Kopf Arthur Bishops von unten her im Bildausschnitt auftaucht. Er schließt den Wagen zu und geht, mit einem Koffer in der Hand, in ein Hotelzimmer - ein unscheinbarer Mann, der kaum von dem Rezeptionisten wahrgenommen wird. Hier bereitet er seinen nächsten Mord vor, dessen Planung und Durchführung die nächsten fünfzehn, dialoglosen Minuten des Filmes einnehmen wird. Zu Hause, in seiner luxuriös ausgestatteten Villa, bei klassischer Musik und einem Glas Wein, vervollkommnet Bishop die Einzelheiten seines Plans, ganz so wie ein Architekt einen Bauplan vollendet. Später sitzt er wort- und regungslos am Fenster des Hotelzimmers und wartet, bis die Falle zuschnappt.

Nach getaner Arbeit besucht er eine namenlose Frau (gespielt von Bronsons Ehefrau Jill Ireland), die ihm - dem Ungerührten - einen Brief vorliest, in dem sie von ihrer grenzenlosen Sehnsucht nach ihm erzählt und davon, wie sie auf ihn wartet. Später erfahren wir, daß es sich um eine Hure handelt und daß der Brief - wie passend - eine Auftragsarbeit war. Für die er auch noch extra bezahlen muß, da der Brief nicht leicht zu schreiben gewesen sei.

Da gibt es niemanden in Bishops Leben, und aus einer Anekdote Harrys erfahren wir zudem, wie trostlos und grausam Arthurs Kindheit gewesen sein muß, denn bei einem Angelausflug des kleinen Arthurs mit seinem Vater, ebenfalls ein Auftragskiller, sah dieser kalt zu, als Arthur ins Wasser fiel und fast ertrunken wäre. Er sollte wohl auf die harte Tour schwimmen lernen, tat dies aber nicht und wäre ersoffen, hätte Harry nicht eingegriffen. Armer Harry!

Seine Einsamkeit und das Fehlen von Gefühlen versucht sich Arthur durch den Gedanken schmackhaft zu machen, daß ein Mann wie er seinem eigenen Gesetz folge und ein völlig freies Leben führe und daß man schon eine besondere Sorte Mensch sein müsse, um hierfür am Ende die Rechnung zu bezahlen. Daß dies lediglich dürre Killerromantik und Bishop eigentlich ein Gefangener seiner Situation ist, wird uns spätestens in dem Moment klar, als Arthurs Auftraggeber ihm klarmachen, daß er nicht einfach eigenmächtig einen Kompagnon anlernen dürfe.

Winner schafft es, uns in diesem wortkargen und kalten Film einen Einblick in die karge Welt eines Mannes wie Bishop zu geben, der im Hinblick auf Unmenschlichkeit nur noch durch seinen hedonistisch-zynischen Lehrling übertroffen wird. Dabei deutet Winner die Konfrontation zwischen beiden Männern bereits in einem Karatekampf zwischen einem alten Meister und einem Jüngling, der sich nicht an den Ehrenkodex des Kampfsportes hält, an. Gleichzeitg kann "The Mechanic" auch mit einigen atemberaubenden Actionsequenzen aufwarten, wie etwa einer Verfolgungsjagd auf Motorrädern und einigen anderen brenzligen Situationen.

Ganz sicher einer der Höhepunkt des Actionkinos der 70er Jahre, ist "The Mechanic" nicht nur für Charles-Bronson-Fans und Nostalgiker wie mich interessant.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Kalter Hauch [Blu-ray]
Kalter Hauch [Blu-ray] von Michael Winner (Blu-ray - 2011)
EUR 16,23
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen