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am 28. September 2011
Paul Simons Solo-Album unterscheidet sich wesentlich von dem leicht zugänglichen Folk der Ära Simon & Garfunkel. "Duncan" käme dieser Definition am nächsten, ein Stück Lagerfeuer-Romantik, untermalt von Inka-Flöten-und der Song, der mich seinerzeit dazu bewegte, auch Paul Simons Solo-Alben zu hören. Ein echter Ohrwurm eben, genau wie der Gospel-Song "Mother and Child Reunion" oder das mit Latino-Rhythmen versehene"Me and Julio Down the Schoolyard." Darüber hinaus bietet Paul Simon auch komplexere Crossover-Songs zwischen Blues, Folk und Jazz wie z.B. "Run That Body Down" oder "Armistice Day." Ab "Peace Like A River" regiert dann der pure Blues in Meisterstücken wie "Papa Hobo" oder "Paranoia Blues." Die beigefügten Demo-Versionen bieten nichts Neues, bis auf die Demo-Version von "Duncan", die mit einem gnaz anderen Text als die Studio-Version aufwartet und in der Melodieführung ein wenig an Irish Folk erinnert.
Fazit: wer Paul Simon nur im Duett mit Art Garfunkel erlebt hat, muß für dieses Album etwas Toleranz und Geduld mitbringen, die sich beim wiederholten Hören jedoch auszahlen.
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am 26. August 2004
Zwar ist "Paul Simon" nicht das Solo-Debüt des gleichnamigen New Yorkers (das ist das nur in Großbritannien veröffentlichte "Paul Simon Songbook"), jedoch stellt es eindeutig den wirklichen Auftakt zu seiner unvergleichlichen Solokarriere dar. Auf dieser ersten Veröffentlichung nach seiner Trennung von Art Garfunkel zeigt Simon sofort auf, was seine Solo-Werke von denen mit seinem Freund und Gesangespartner unterscheiden sollten:
Obwohl bei vielen Songs eine melancholische Atmosphäre herrscht (wie für Simon charakteristisch), werden Emotionen nicht mehr so komprimiert in die Songs gelegt, sodass die Stücke zum größten Teil lockerer klingen. Dies schließt großartige Höhepunkte à la "Bridge over troubled water" zwar aus, macht die Stücke jedoch leichter verdaulich. Ein weiterer Aspekt, der Paul Simon's Solokarriere auszeichnen sollte, ist seine besondere Vielseitigkeit im Arrangieren: "Mother and child reunion" ist die erste Raggae-Nummer der Pop/Rock-Musik, "Duncan" erinnert sehr an den Simon & Garfunkel-Hit "El Condor pasa" und wurde auch mit der selben südamerikanischen Folklore-Truppe aufgenommen. Auf dem 3/4-Takter und klassischen Folk-Song "Papa Hobo" erklingt ein wunderschönes, aber sehr dezentes Harmonium, dessen Klang dem eines Akkordeons ähnelt. Dieser Song ist auch mein Favorit auf diesem Album, gemeinsam mit "Me and Julio", ein fröhlicher und melodischer Song, bei dem einige übereinander aufgenommene, sehr kraftvolle Akustik- und/oder Halbakustikgitarrensounds einen genialen Klangbrei ergeben. Auch wenn hier nicht alles, was Simon anfasste, zu purem Gold geworden ist ("Armistice day" und "Paranoia blues" sind ziemliche Torpedoangriffe auf das Trommelfell, aber trotzdem ganz lustig), kann man es durchaus auch als Simon-Einsteiger in Angriff nehmen, wenn man bereit ist, sich mit seiner Musik etwas differenziert auseinanderzusetzen. Für Simon-Freunde ist es natürlich Pflicht.
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am 4. Juli 2013
Paul Simons erstes Soloalbum nach der Trennung von Art Garfunkel zeigt schon deutlich, welchen Weg er für seine weitere Solokarriere einschlagen würde. Hier gibt es keine getragenen, melancholischen Stücke à la "Bridge over troubled Water", Simons Musik ist lockerer, relaxter und sonniger, man darf sich zurücklehnen und entspannen. Weg von der Melancholie und zeitweiligen Schwermut, die viele Simon & Garfunkel-Stücke auszeichnete (und auch ausmachte!), klingt dieses Album leicht und unverkampft wie eine frische Sommerbrise.

Hinzu kommt die Authensität des Albums: Hier wurde auf eine "Big Production" im Sinne von Streichern, Synthesizern etc. verzichtet, man hört im Prinzip nur Simons Stimme begleitet von seiner Akustikgitarre und den ein oder anderen dezent eingesetzten Instrumenten, sodass der Künstler und die Melodie seiner Lieder ganz im Mittelpukt stehen. Letztere sind im Übrigen alle auf hohem Niveau, das Album hat keinerlei größere Durchhänger und bietet mit "Mother and Child Reunion" und "Me and Julio down by the School Yard" auch zwei (dem ein oder anderen vielleicht noch bekannte) Hits.

Das Ergebnis also ist und bleibt ein erfrischend bodenständiges Album eines großen Songwriters, der sich seinen Weg zu neuen Erfolgen als Solokünstler bahnt.
Wem Simons Lieder beim ersten Hören nicht eigängig genug sind, der sollte ruhig öfter reinhören und dem Album Zeit geben, denn Vieles erchließt sich erst beim wiederholten Hören. Alle, die Simons Solowerk noch nicht kennen, sollten jedoch wissen, dass Simon solo eben nun mal anders ist als mit Garfunkel, sonst geht man ggf. mit falschen Erwartungen an dieses Werk heran.
Fazit: Ein Genuss. Klare Kaufempfehlung!
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Im Januar 1972 erschien Pauls erste Solo-Platte nach dem Split von SIMON & GARFUNKEL, einfach PAUL SIMON betitelt. Und man spürt, dass hier seine ganze Energie, sein Herzblut und seine volle Aufmerksamkeit drin steckt. Er litt nach der von ihm ausgehenden Trennung an Depressionen, die er mit Medikamenten beseitigen wollte, schaffte die Bewältigung seiner Minderwertigkeitskomplexe aber letztlich durch professionelle psychiatrische Hilfe. Bei der Umsetzung seiner Solo-Aktivitäten folgte er dann strikten Prinzipien: Neue Perspektiven suchen, Eigenständigkeit demonstrieren und handwerklich höchste Qualität abliefern. Seine Songs sollten schwerelos erscheinen, nichts durfte angestrengt oder gar abstrakt klingen. Er wollte eine emotionale Balance zwischen Anspruch und Unterhaltung erreichen, damit das Ergebnis wertvoll und verständlich ist. Und diese Rechnung ging hier schon auf. Das Album kam in den USA und Großbritannien in die Top 10 und warf Kritikerlob und drei Hitsingles ab. Die Weiterentwicklung von PAUL SIMON zeigte sich unter anderem daran, dass er den Begriff Folk-Rock universell sah und damit schon früh die sogenannte Weltmusik in seine Kunst einbezog und populär machte. MOTHER AND CHILD REUNION ertönt im Reggae-Rhythmus und bei DUNCAN werden Panflöten eingesetzt. Diesen Anden-Folk-Verschnitt gab es schon bei dem SIMON & GARFUNKEL Titel EL CONDOR PASA, aber originell klingt er jetzt immer noch nicht, sondern eher wie für Touristen aufbereitete Folklore-Beschallung. ME AND JULIO DOWN BY THE SCHOOLYARD hat eine heitere, lateinamerikanische Ausstrahlung und HOBO`s BLUES ist ein kurzes Gypsy-Swing-Instrumentalstück mit dem Jazz-Geiger STEPHANE GRAPPELLI. Diese kleine Auswahl zeigt schon das Bemühen von PAUL SIMON, aus seinem bisherigen beschaulichen, stilistisch relativ engem Korsett auszubrechen. Und das gelingt ihm mit leichter Hand, unverkrampft, eingängig, aber mit Raffinesse umgesetzt. So wie die mal eben aus dem Ärmel geschüttelten, wie beiläufig hingetupften Songs EVERYTHING PUT TOGETHER FALLS APART und RUN THAT BODY DOWN beweisen. Im Kern handelt es sich bei PAUL SIMON um ein Pop-Musik-Album, das diesen Begriff jedoch weit auslegt. Es wuchert mit reifen Melodien und wurde mit versierten Musikern eingespielt. Die Tracks sind radiotauglich, haben aber auch erhebliches musikalisches Potential, sowohl instrumental wie auch kompositorisch. SIMON hat einen exzellenten Gitarrenstil, den er unter den Fittichen von Großmeister BERT JANSCH (ex-PENTANGLE) noch verfeinerte. Kürzlich wurde er sogar in der Liste der besten Gitarristen vom ROLLING STONE mit Platz 93 geehrt. Sein Können auf der akustischen Gitarre demonstriert er besonders vortrefflich bei ARMISTICE DAY. Er singt stets mit milder, ausgeglichener, frei fließender, nie aggressiver, aber bemerkenswert akzentuierter Stimme, die sofort sympathisch wirkt und sich ganz an den Flow der Lieder anschmiegt. PEACE LIKE A RIVER ist hierfür ein Musterbeispiel. Selbst beim mit gleißender Slide-Gitarre und monoton stampfenden Drums unterlegten PARANOIA BLUES lässt sich Paul nicht aus der Reserve locken. Seine Interpretation bleibt überlegt und abgeklärt. Bei seinen Texten hat sich der studierte Rechtswissenschaftler laut Rock-Lexikon von viktorianischen Balladen, den Romanen von James Joyce, Kritzeleien an Pissoirwänden und vom Reimlexikon anregen lassen.
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am 11. März 2015
Paul Simons erstes Soloalbum nach seiner Trennung von Art Garfunkel. Bereits hier zeigt sich, dass er auch als Solokuenstler durchaus in der Lage ist, seine Fans zu begeistern. Die ersten Ansaetze in Sachen "Weltmusik" sind hier schon vorhanden ("Mother and child reunion" oder "Me and Julio down by the schoolyard"), Paul Simon zeigt sich offen fuer Einfluesse aus anderen Laendern, anderen Kulturen, wirklich wundervolle Musik, die spaeter zu Recht Welthits wurden. Ebenso einzigartig, wenn auch nicht so bekannt, die Songs "Duncan" und "Run that body down", zum Teil mit sehr persoenlichen Texten und musikalisch einfach fantastisch. Paul Simon beweist wieder einmal, dass er als Songwriter Qualitaeten besitzt, die meiner Meinung nach bis heute unerreichbar sind, weltoffen, bereit fuer jede Art von Musik aus anderen Laendern und Kulturen (was er auch in spaeteren Jahren immer wieder beweist (Graceland!!!"), einfach toll. DANKE PAUL!
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Eine seltsame Pelzkapuze muss die Halbglatze verdecken, doch ansonsten blättert Paul Simon auf: die Arrangements sind sparsamer als das unschlagbar bombastische Vorgängeralbum "Bridge over troubled water" noch mit Art Garfunkel. Das heimliche Titellied ist "Duncan": frustrierter Jungmann plus Andenflöten. Bemerkenswert sind aber auch noch andere Songs.

Im Startlied "Mother and Child Reunion" kriegt Paul den Reggae hin (anders als noch bei "Cecilia"), der eröffnende Bass ist legendär. Seite 2 wird von "Me and Julio Down by the Schoolyard" angeführt, Latin-Percussion und -Gitarren vom Feinsten, wenn man den eigenartigen Text einfach 'mal außen vor lässt. "Papa Hobo" als Ode auf Detroit hat mich ebenfalls eher musikalisch interessiert: ungewöhnliche Akkordfolgen und sauberer Blues. "Hobo's Blues" schließlich hat niemand anderen als Stephane Grappelli als Sologeiger für einen kurzen munteren Jazzblues.

Daneben gibt es diverse bluesige, leicht melancholische Stücke. "Armistice Day" verändert sich mitten im Song komplett. Hörenswerte Preziosen sind immer Anfang und Schluss von Songs. Paul Simon hat sich da neu erfunden, auch Weltmusik integriert, das Vinyl-Album ist hörenswert. Fünf Sterne.

PS: Die CD-Version hat dann noch AutoRip und vier Demoversionen (naja) extra; die habe ich mir dann aber zugelegt, weil die LP zu knacken begann.
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am 30. August 2002
Zwar ist "Paul Simon" nicht das Solo-Debüt des gleichnamigen New Yorkers (das ist das nur in Großbritannien veröffentlichte "Paul Simon Songbook"), jedoch stellt es eindeutig den wirklichen Auftakt zu seiner unvergleichlichen Solokarriere dar. Auf dieser ersten Veröffentlichung nach seiner Trennung von Art Garfunkel zeigt Simon sofort auf, was seine Solo-Werke von denen mit seinem Freund und Gesangespartner unterscheiden sollten:
Obwohl bei vielen Songs eine melancholische Atmosphäre herrscht (wie für Simon charakteristisch), werden Emotionen nicht mehr so komprimiert in die Songs gelegt, sodass die Stücke zum größten Teil lockerer klingen. Dies schließt großartige Höhepunkte à la "Bridge over troubled water" zwar aus, macht die Stücke jedoch leichter verdaulich. Ein weiterer Aspekt, der Paul Simon's Solokarriere auszeichnen sollte, ist seine besondere Vielseitigkeit im Arrangieren: "Mother and child reunion" ist die erste Raggae-Nummer der Pop/Rock-Musik, "Duncan" erinnert sehr an den Simon & Garfunkel-Hit "El Condor pasa" und wurde auch mit der selben südamerikanischen Folklore-Truppe aufgenommen. Auf dem 3/4-Takter und klassischen Folk-Song "Papa Hobo" erklingt ein wunderschönes, aber sehr dezentes Harmonium, dessen Klang dem eines Akkordeons ähnelt. Dieser Song ist auch mein Favorit auf diesem Album, gemeinsam mit "Me and Julio", ein fröhlicher und melodischer Song, bei dem einige übereinander aufgenommene, sehr kraftvolle Akustik- und/oder Halbakustikgitarrensounds einen genialen Klangbrei ergeben. Auch wenn hier nicht alles, was Simon anfasste, zu purem Gold geworden ist ("Armistice day" und "Paranoia blues" sind ziemliche Torpedoangriffe auf das Trommelfell, aber trotzdem ganz lustig), kann man es durchaus auch als Simon-Einsteiger in Angriff nehmen, wenn man bereit ist, sich mit seiner Musik etwas differenziert auseinanderzusetzen. Für Simon-Freunde ist es natürlich Pflicht.
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2014
Ich bin von Paul Simon und seiner ersten Scheibe einfach überzeugt, fertig!

Ich finde, eine der besten Aufnahmen Simons. Einfach gute Musik.
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am 17. Februar 2000
Dieses Album ist vielleicht nicht das beste, das Simon zu bieten hat, enthaelt aber trotzdem ein paar sehr nette Lieder. Mir persoenlich gefaellt es besser als z.B. die Hearts and Bones. Also - wer Simons Stil mag, macht mit dieser CD keinen Fehler.
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