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Kundenrezensionen

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am 5. Februar 2012
Ein schöner, trauriger und spannender Klassiker des erotischen Films aus dem Jahre 1975, den es jetzt erfreulicher Weise in digital neu bearbeiteter Abtastung auf DVD gibt, toll!
Der Film von Walerian Borowczyk spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einer polnischen Stadt. Die Eltern der jungen Ewa (Grazyna Dlugolecka) müssen untervermieten, um sich finanziell noch über Wasser halten zu können. Ewa verliebt sich in einen der Untermieter, der aber verheiratet ist und sie verlässt, weil er denkt, das er die Scheidung nicht durchsetzen kann. Ewa ist aber von ihm schwanger; in ihrer Not tötet sie ihr neugeborenes Kind. Das macht sie erpressbar, sie gerät in die Hände von Verbrechern, die sie für ihre Machenschaften benutzen. Ewa trifft aber auch Menschen, die sie lieben, und zum Schluss auch den Mann, den sie nach seinem Verschwinden so verzweifelt gesucht hat; ob sie gerettet werden kann?
Ein dramatischer Film, der das Leben in Europa zu Beginn des letzten Jahrhundert in wunderschönen Bildern zeigt, hoch spannend von Anfang bis Ende trotz der Überlänge. Der Film wäre heute wahrscheinlich eher mit FSK 16 statt FSK 18 zu versehen; die erotischen Szenen sind sinnvoller Bestandteil der Handlung und meiner Ansicht nach nicht "'jugendgefährdend". Grazyna Dlugolecka spielt die schöne Ewa absolut überzeugend; eine tolle Schauspielerin!
Maximale Punktzahl für den Film und die DVD!
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Warschau, Anfang des 20. Jahrhunderts. Ewa Probatynska (Grazyna Dlugolecka) unterstützt mit der Arbeit als Schreiberin in einem Kontor ihre verarmte Familie, deren Existenzgrundlage der Betrieb einer Pension ist. Dort mietet sich Lukasz Niepolomsky (Jerzy Zelnik) ein, der in Warschau seine Scheidung vorantreiben will - für den Katholiken ein schier unlösbares Problem. Trotz eines Liebesverhältnisses mit Ewa reist er heimlich ab und hinterlässt keine Adresse. Ewa kann jedoch in Erfahrung bringen, dass Lukasz Lehrer bei dem Landadligen Szczerbic (Olgierd Lukaszewicz) ist. Nach einer kurzen Begegnung in Warschau und einer langen Zeit der Trennung mit vielen Briefen begegnen sie sich wieder, als Lukasz nach einem Duell im Krankenhaus liegt. Wiederum reist Lukasz heimlich ab - diesmal nach Rom, um dort seine Scheidung zu erreichen. Szczerbic bietet Ewa materielle Hilfe an, doch diese erwartet inzwischen ein Kind ...

DZIEJE GRZECHU ist mehr als eine Hintertreppen-Geschichte. Der für seine erotischen Filme berühmte Regisseur Walerian Borowczyk (1923-2006) drehte seinen einzigen in der polnischen Heimat entstandenen Film 1975 nach dem 1903 veröffentlichten gleichnamigen Roman des für sein soziales Engagement bekannten polnischen Schriftstellers Stefan Zeromski (1864-1925), der zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung ebenso erfolgreich wie umstritten war. Der perfekt inszenierte Film über den unaufhaltsamen Abstieg einer jungen bürgerlichen Frau zur Dirne und Mörderin im Zeichen einer nie erlöschenden Leidenschaft ist ein Melodram der schönen Bilder und dabei (sicher auch durch die Produktion im katholischen Polen der 1970-er) in der Darstellung erotischer Szenen deutlich zurückhaltender als andere Werke des Regisseurs. "Alles, was schön ist, ist zunächst erst mal ganz sicher keine Pornografie. ... Ich glaube, dass ein moralisch normal veranlagter Mensch, ein kulturvoller, zivilisierter Mensch alles sehen kann und in keinem Fall einen Schaden davonträgt. ... Die Kunst hat das Recht, in die geheimsten Winkel der menschlichen Psyche einzudringen - das ist sogar ihr Privileg." (Walerian Borowczyk)

Die DVD von DONAU-Film (Vertrieb: Alive!) ermöglicht ein Wiedersehen mit dem Melodram, dass in der DDR auch im Kino zu sehen war. Bild- und Tonqualität (Deutsch, Polnisch DD 2.0) sind sehr gut. Optional sind deutsche Untertitel verfügbar. Als Extra sind nur 5 Trailer weiterer Veröffentlichungen des Labels enthalten. Das Wendecover ohne FSK zeigt auf der Vorderseite als alternatives Motiv das deutsche Filmplakat. Der auf dem Cover genannte Schuber mit ablösbarer FSK war nur bei der Erstauflage vorhanden.

Eine empfehlenswerte Veröffentlichung für Sammler von Literaturverfilmungen.
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am 20. Februar 2014
Habe mir diesen Artikel gekauft, weil ich diesen Film vor mind. 40 Jahren in der damaligen DDR im Kino gesehen habe und er mich schon damals fasziniert hat
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am 28. Dezember 2011
Sehr guter Film den ich von früher her kannte und wußte dass er einwandfrei sein wird. Daher auch gekauft. Danke
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am 28. April 2013
Ich fand der Film einfach zu alt und die pfeifende Musik ist an manche Stellen Gift für die Ohren! Viel zu altmodisch für mein Geschmack!
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