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4.456 von 4.583 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Werkzeug für meine Bilder *****
Hallo,

Es gibt bereits viele Rezensionen zu diesem tollen Produkt aus dem Hause Canon. Ich
habe mir deshalb vorgenommen nicht zum x-ten Mal alle technischen Daten aufzuzählen,
sondern würde ich gerne eine andere Art Rezension abgeben, die aber auf jeden Fall
bei der Entscheidung helfen soll, ob diese Kamera für Sie in Frage kommt...
Veröffentlicht am 7. August 2011 von Flenders

versus
292 von 341 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Probleme beim Phasen-AF
Eines vorweg: ich zähle mich nicht zu der Sorte Mensch, die sich etwas bestellen, nur um es kurz mal zu Hause ausprobieren zu können und die Schwachstellen dann in einer Rezension zu verfassen und das Produkt anschließend wieder zurück zu schicken. Ich habe mir die EOS 600D mit Kit 18-135 deshalb auch beim "Doppel-M" direkt gekauft, da ich sie dort...
Veröffentlicht am 2. August 2011 von MilesNYC


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4.456 von 4.583 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Werkzeug für meine Bilder *****, 7. August 2011
Von 
Flenders (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Hallo,

Es gibt bereits viele Rezensionen zu diesem tollen Produkt aus dem Hause Canon. Ich
habe mir deshalb vorgenommen nicht zum x-ten Mal alle technischen Daten aufzuzählen,
sondern würde ich gerne eine andere Art Rezension abgeben, die aber auf jeden Fall
bei der Entscheidung helfen soll, ob diese Kamera für Sie in Frage kommt. Ich hoffe
die Rezension gefällt Ihnen:

Bevor ich mir diese DSLR gekauft hatte war ich lange mit meiner IXUS 80 IS unterwegs.
Sie hat mich nie im Stich gelassen und die Bedienung und der Aufbau der Menüstruktur
lag mir sehr. Also sollte es nun eine Canon DSLR werden, da ich mehr Funktionen und
Möglichkeiten wollte. Erst wollte ich bei der 550D zuschlagen, bin dann aber auf den
Zweig gekommen, dass es doch die 600D aufgrund der besseren und Erweiterten
Videofunktionen werden sollte.

Lieferung / Auspacken:

Da ich meine Kamera möglichst schnell in den Händen halten wollte, bestellte ich bei Amazon.
Und tatsächlich war das Paket in Windeseile bei mir zu Hause und ich konnte mich ans auspacken
machen. In der Packung war nichts was mich überraschte. Akku und Ladegerät, so wie bei meiner
Kompakten nur zwei Nummern größer und natürlich das Kit Objektiv mit dem Body. Der Body
hat für mich genau die richtige Größe, so ist mir ein sehr gutes Handling möglich. Die Haptik aller
Teile gefiel mir direkt. Also Akku geladen und los sollte es gehen... Bis hierher schon mal *****

Erste Fotos / Bedienung:

Nach ca. 1,5 Stunden Ladedauer konnte ich dann das erste Mal meine Familie und den Garten
mit meinem neuen Spielzeug ablichten. Die Testbilder überzeugten mich sofort. Die Begutachtung
der geschossenen Bilder geht über das klappbare Display mit seiner Enorm hohen Auflösung sehr gut.
Es ist vergleichbar mit dem Display des iPhone 4, hier sieht man ebenfalls keinen einzelnen
Pixel. Die Klappfunktion war mir sehr wichtig, da ich aus den verschiedensten Lagen Fotos mache.
Eine Frage der Flexibilität. Zum Einstieg benutzte ich erst einmal den P Modus, da mich die vielen
Funktionen und unbekannten Zeichen doch erst mal etwas verwirrten. Man darf halt nicht direkt
Wunder erhoffen, es ist ein Lernprozess wie ich gemerkt habe. Ich nahm meine Kamera von nun an
in meiner kleinen Umhängetasche beinahe immer und überall hin mit. Ich will immer leicht unterwegs
sein mit meinem Immerdrauf Objektiv, damit mir die Lust am Fotografieren nicht durch das Schleppen
schwerer Ausrüstung vergeht... Man bekommt mit der Zeit ein Auge für mögliche Motive, und die Bilder
werden stätig besser. Ich benutzte zum Lernen nicht die Canon Bedienungsanleitung, sondern das
passende Buch zur Kamera vom Galileo Verlag. Mit der Zeit kann man immer mehr selbst aktiv werden
und die Kamera Automatiken abschalten, um das Bild selbst zu komponieren. Wenn man allerdings nur
normal zB. auf Festlichkeiten Fotos schießen will, sitzt man dank der Automatikmodi auch nicht an
der Toten Leitung. Oder wenn es mal für einen Schnappschuss besonders schnell gehen muss.
Das Kitobjektiv bietet für den Einstieg einem jeden Anfänger genug an Bildqualität. Sicher ist
es kein sehr Lichtstarkes noch ein besonders Vergütetes Objektiv, aber man kann mit diesem
Objektiv definitiv gute Bilder machen. Der Autofokus findet im Betrieb durch den Sucher immer
Schnell und Zielsicher seinen Schärfebereich. Als Werkzeug zum Schießen von wirklich sehr schönen
Bildern bietet mir diese Kamera definitiv alles was ich mir wünschen kann. *****

Aussicht / Zubehör:

Dank des extrem vielfältigen Canon Objektiv Parks, und des erhältlichen Zubehörs kann die
Kamera in die verschiedensten Richtungen spezialisiert werden. Makroaufnahmen, auf denen
man die einzelnen Augen eines Insekts sieht... Kein Problem! Aus weiter Entfernung einen
Grizzly in den Wäldern Kanadas ablichten, auch kein Problem. Ich glaube man weiß was gemeint
ist :D. Das EOS System ist sehr weit verbreitet, sodass auch massenhaft Dritthersteller für allerlei
Zubehör und Objektive bereit stehen. *****

Vergleich zur 550D:

Die Markantesten Neuerungen stechen einem ziemlich schnell ins Auge: Das Klappdisplay und die
von der größeren Schwester, der 60D geerbten runderen Formen. Aber auch die anderen Neuheiten
überzeugten mich das neuere Modell zu kaufen. Der 10fach Zoom im Videomodus, die meiner
Meinung nach bessere Ergonomische Form, und vieles mehr. Am besten man stellt sich die beiden
Modelle gegenüber und schaut welche Funktionen einem wichtig sind. Denn im Grunde ist die 600D
keine neu erfundene Kamera. Im inneren hat sie den gleichen Chip wie die 550D. Das muss jeder
für seinen individuellen Fall entscheiden.

Fazit:

Trotzdem kann ich guten Gewissens jedem die Kamera empfehlen der gute Bilder machen möchte.
Egal ob andere Objektive folgen werden, man sich in die manuellen Modi einließt oder nicht,
sie macht einfach schöne Fotos und Videos.

Falls sie diese Rezension interessant fanden, würde ich sie bitten die Rezension als Hilfreich zu
markieren.

MFG Flenders
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413 von 427 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste DSLR - Volltreffer, 2. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Hallo,
ich habe schon viele hilfreiche Rezensionen gelesen. Aber ich möchte nochmal eine speziell für die Jüngeren schreiben. [Ich selbst bin 15 Jahre alt.]
Ich bin ein Anfänger mit relativ wenig Erfahrung, aber mit sehr viel Ehrgeiz und Interesse und das hier ist keine Rezension mit vielen technischen Details.

Vorwort:

Als ich meine Leidenschaft für Fotografie entdeckte, beschränkte sich das auf stark verpixelte Fotos mit meinem Handy und meiner Digicam (Panasonic Lumix). Das genügte mir jedoch nicht, da die Ergebnisse einfach qualitativ schlecht waren. Daher endschied ich mich mein angepartes Geld in eine DSLR zu investieren. Ich habe mich sehr gründlich infomiert, viele Erfahrungsbreichte durchgelesen und auch beim Fotograf mehrere Kameras angeschaut. Zunächst habe ich eine günstigere DSLR gesucht (2OO-4OO€), da das immerhin nur ein Hobby für mich war. Ich hatte die CANON EOS 11OOD im Blick, doch nach langem Nachdenken und da ich mir gut vorstellen konnte, später etwas mit Fotografie zu machen, endschied ich mich für eine höhere Preisklasse (5OO€ +). Nun stand die Endscheidung zwischen der NIKON d51OO und der CANON 6OOD. Ehrlich gesagt habe ich mich letztendlich eher aufgrund meines Bachgefühls für die CANON endschieden, als Anfänger war es schwer die technischen Details zu vergleichen. Ich habe auch ein paar Fotografen gefragt, doch hier gingen die Meinungen mal wieder auseinander. Diejenigen, die eine CANON hatten, rieten mir zu der 6OOD, die mit einer NIKON rieten mir zur d51OO.
Aufgrund meines Budgets kaufte ich die CANON 6OOD mit dem 18-55mm Objektiv, später Speicherkarte und demnächst leg ich mir noch eine Kameratasche zu. (Bitte Speicherkarte nicht vergessen)

Lieferung/Ankunft

Das Paket kam dank Expressversand nach 2 Tagen an. Sofort ausgepackt, darin war natürlich der Body und das Objektiv, Ladekabel, Akku, Schulterriemen, USB-Kabel, das Handbuch und eine CD. Erster Eindruck: die Kamera liegt sehr gut in der Hand, sieht schön aus und ist leichter als ich es erwartet hätte. Dann erstmal den Akku geladen, währenddessen nahm ich mir schonmal das Handbuch zur Hand. Aber allein schon das anbringen des Schulterriemens fiel mir schwer, aber im Nachhinein denke ich, dass ich mich echt blöd angestellt hab. Das Handbuch ist gut und verständlich geschrieben, jedoch sind es für den ersten Moment viele Fachwörter und neue Begriffe. Dann ertsmal das Objektiv angebracht (sehr einfach)

Erste Fotos

Nachdem der Akku geladen war (ca. 1 1/2 st) suchte ich erstmal die Speichekarte meiner Digicam (4GB), für den Anfang war das OK, später besorgte ich mir eine mit 8GB; dann machte ich mich sofort auf die Suche nach einem würdigem Motiv. Ich endschied mich für Tulpen in einer Vase und fotografierte wild drauf los. Für den Anfang ist der Automatische Motiverkennungs-modus der beste. Man muss nicht sehr viel von Fotografie verstehen um damit einige gute Fotos zu machen. Die Qualität war sehr gut, vor allem im Vergleich zu meinen Digitalkamera Fotos! Ich lief herum und fotogrfierte alles was einigermaßen schön aussah, nach und nach machte ich mich auch mit den anderen Modi vertraut, vor allem der Nahaufnahme-modus lag mir sehr. Das Handbuch hatte ich immer dabei, falls mir etwas unbekannt war. Ich hatte wahnsinnig Spaß daran und war auch so ca. 2 Stunden unterwegs, danach habe ich erstmal alle Bilder auf den Computer übertragen. Manche Bilder waren schlecht fokussiert, andere etwas verwackelt, aber es waren auch ein paar gute Bilder dabei. Für das erste Mal war ich sehr zufrieden.
In den nächsten Tage beschäftigte ich mich wahnsinnig viel mit der Kamera und bekam auch nach und nach ein Gespür für sie. Inzwischen habe ich mir auch ein Raum hergerichtet, d.h. Schwarzes Papier an Wand und Boden, viele Lampen hergeschafft und dann kann man echt viel mit der Belichtung etc ausprobieren. Es sind auch einige Fotos dabei herausgekommen, die sich sehen lassen können.
(Leider noch keine Erfahrung mit Videos)

Es gibt viele positive Dinge:
+ ausklappbares Display, das war eins der wichtigsten Dinge, wieso ich mich nicht für die 1100D endschieden habe.
+ bequemer Schulterriemen
+ Kit Objektiv: 18-55mm: Für den Anfang vollkommen ausreichend, aber ich bin kein Profi
+ liegt angenehm in der Hand
+ viele Möglichkeiten, viel Freiraum beim einstellen
+ sehr gute Qualität der Bilder
+ sehr gute Auslösung bei dem Display
+ gute Lichtstärke
+ relativ leicht (leichter als erwartet!)

~ manchmal Autofokusprobleme bei Nahaufnahmen, liegt aber wahrscheinlich an meiner Unkenntnis

- man kann nicht mehrere Bilder auf einmal löschen

Fazit

Alles in allem habe ich diesen Kauf nie bereut.
Aber an alle die denken mit einer DSLR macht man automatisch gute Fotos - dem ist nicht so. Dahinter steckt Arbeit: Man muss sich intesiv mit der Kamera beschäftigen und auch einen gewissen Ansporn mitbringen, ansonsten wird daraus nichts. In den ersten Wochen werdet ihr nicht die perfekten Bilder schießen, doch mit der Zeit und mit den gewissen Ideen kann man richtig gute Bilder machen. Die Kamera liefert die Technik, die mit Sicherheit spitze ist, und ihr müsst den Rest machen. Ein guter Fotograf kann auch mit einer schlechteren Kamera gute Bilder machen, doch eine super Kamera macht aus Anfängern nicht gleich Profis. Also wenn ihr eine gute DSLR für Einsteiger sucht, die aber auch Profis verwenden, dann habt mit der CANON 6OOd die richtige Endscheidung getroffen.

Da ich jetzt auf ein Berufskolleg für Foto- und Medientechnik gehe hat sich die Kamera erst recht gelohnt! Sie kann zwar nicht mit den Studiokameras mithalten, aber ich werde sie sicherlich oft brauchen ;)
Auf jeden Fall lege ich mir noch ein Makro und ein Weitwinkelobjektiv zu.

[Das war meine erste Rezension, ich endschuldige mich für Rechtschreib-und Tippfehler ;)]
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859 von 909 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindruck einer absoluten Anfängerin im Bereich der digitalen Spiegelreflexfotografie, 2. Juni 2011
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Für alle, die eine technische Bewertung voller Fachwörter und fachmännischer Beurteilung haben wollen, ist diese meine Rezension nicht gedacht.

Ich hab die Canon 600D als meine erste digitale Spiegelreflexkamera erhalten und habe mich nach anfänglicher Scheu vor der Technik einfach frisch und munter ans Werk begeben und herumprobiert, ausgetestet. Sicherlich das ein oder andere richtig schlechte Bild kam dabei raus, aber auch genügend brauchbares. Zunächst habe ich mich durch die vielen Hilfsprogramme durchprobiert. (Makroaufnahmen von allen Blümchen im Garten der Schwiegereltern, Bergpanorama vom Drachenfels, Bewegungsaufnahmen meiner spielenden Katze, mein Mr mußte mißmutig auch als Motiv herhalten...) Nachdem ich da wirklich so tolle Ergebnisse erzielt habe, wie ich sie zunächst definitiv nicht erwartet hätte, hab ich mich an den komplett freien Modus heranprobiert. Gut, da hab ich häufiger noch Fehleinstellungen, mal ist was nicht ganz scharf, was ich scharf haben möchte, oder die Bilder werden, ein wenig zu dunkel, weil mein Erfahrungsschatz noch nicht immer ausreicht, Belichtungszeit und Blende und Iso komplett richtig einzustellen. Trotzdem lädt die Kamera auch einen Anfänger absolut zum Ausprobieren und Testen ein und wenn es dann wichtig ist (Hochzeit, Geburtstag, Supermotiv...etc.) und sofort richtig funktionieren soll, dann greift man halt auf die Automatikprogramme zurück, die auf jeden Fall ein Superergebnis erzielen, auch ohne daß man groß bewandert im Bereich der Fotographie wäre.

Die mitgelieferte umfangreiche Anleitung war für mich absolut ausreichend, um die Grundfunktionen zu erfassen und zu begereifen. Die mitgelieferte Kurzanleitung führe ich immer mit mir, um bei auftretenden Fragen schnell eine Lösung zu finden.

Die Kamera liegt auch in der ungeübten Hand gut. Der Trageriemen ist praktisch und hilfreich. Das Gehäuse finde ich angenehm griffig und es ist leicht und einfach sauber zu halten.

Meine Kamera und ich sind vorgestern in einen ordentlichen Regenguß geraten, das Spritzwasser konnte ihr rein gar nichts anhaben und auch die Fotos gelangen trotz Platzregen noch ganz hervoragend.

Das schwenkbare Display habe ich bisher noch in keiner anderen Funktion, als der umgedrehten und eingeklappten benutzt, so daß es so an der Kamera liegt, als wäre es festintegriert. Es macht jedoch einen sehr wertigen und stabilen Eindruck und hatte ich zu Beginn Angst, es am Klappmechanismus leicht beschädigen zu können, ist diese Angst nun verschwunden.
Das Display ist sehr klar, sogar bei grellem Sonnenlicht gut zu erkennen und alle notwendigen Einstellungen sind bedienerfreundlich leicht zu überblicken und zu erkennen.

Das mitgelieferte Objektivkit ist für mich als Anfänger und zum Ausprobieren und zurechtfinden mit der Kamera absolut ausreichend. Gut, der "Zoom" ist nicht der Hit, da ist man von diversen Kompaktkameras doch schon Besseres gewohnt, aber dafür sind die Bildergebnisse eben doch in einer ganz anderen Liga.

Ich habe sehr kleine Hände und hatte ein paar Bedenken, ob die Bedienung der doch recht großen Kamera mir nicht schwer fallen würde. Dies funktionierte jedoch sofort ohne Probleme.

Weiterhin ist mir die Dioptrineinstellung des Focus sehr positiv aufgefallen, so daß ich trotz leichter Sehschwäche nicht gezwungen bin meine Brille beim Fotografieren zu tragen. Ob das tatsächlich nur dafür gedacht ist, oder noch einen weiteren Nutzen hat, der sich mir noch nicht ganz erschließt, kann ich nicht sagen.

Der Akku hat zumindest bei mir bisher anstandslos gehalten und hat eine offenbar recht lange lebensdauer. Trotz wirklich viel Knipserei und Ausprobierens (knapp 400 Bilder) habe ich ihn bisher noch nicht einmal nachladen müssen und er zeigt immer noch 1/3 voll an.
Das Akkufach ist leicht zu öffnen und wirkt genauso stabil, wie der Rest der Kamera.

Gefilmt habe ich bisher nur kurz mit der Kamera, das Ergebnis war jedoch aus meiner Sicht absolut in Ordnung und die Handhabung auch da simple und intuitiv.

Ich habe lediglich mit dem integrierten Blitzlicht fotografiert, was ganz klar noch verbesserungswürdig ist und meine nächste Ausgabe im Bereich Foto wird definitiv ein besseres Blitzgerät sein.

Fazit:
Für mich als Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotographie war die Kamera die absolut richtige Wahl. Keinerlei Frustration wegen nicht gelungener Bilder, absolut gute Einführung und Erklärung, leichte Bedienbarkeit und eben Unterstützung, wenn mal schnell alles richtig eingestellt sein muß durch den Auto-Modus.
Ich bin begeistert und kann die Kamera auch jedem anderen Einsteiger, der über die Kompaktkameras hinaus will empfehlen.
Natürlich ist mir klar, daß ich das volle Potential der Kamera nicht ausnutze, aber ich taste mich langsam ran und die Kamera läßt mir halt noch einigen Raum meine Fotokünste zu verbessern und zu entwickeln.

Kurzer Bericht zum Kundendienst:
Die Kamera wurde an mich mit einer Fehlfunktion ausgeliefert. Ich war nach dem Auspacken nicht in der Lage auch nur ein Bild zu schießen, sofort zeigte sich Error 30 (Problematik mit dem Verschluß). Kurzes Telefonat mit dem wirklich ausgesprochen freundlichen Kundendienst in Willich. Kamera eingeschickt und 3 Wochen später kam sie komplett repariert zurück. Während der Zeit konnte ich den Reparaturstatus ständig online einsehen. Ich muß dazu sagen, daß es wohl auch schneller gegangen wäre, hätte ich die Expressreparatur gefordert, da ich jedoch keine Eile hatte, war mir dies egal.
Der Kontakt zu Canon war durch die Bank weg sehr positiv und angenehm, man zeigte sich sehr bemüht und entschuldigte sich vielmals für den Defekt.
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398 von 423 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterklasse in der Mittelklasse, 23. Oktober 2011
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorwort:
Die Canon EOS 600D ist mittlerweile meine dritte DSLR. Meine Einstiegskamera war die Olympus E-420, die mir hervorragend gefallen hat. Danach kam eine Systemkerama, die Samsung NX 5. Auch sehr gut, aber der elektronische Sucher hat mir dann doch nicht so sehr gefallen und auch die sehr, sehr kleine Objektivauswahl war suboptimal. Alles in allem würde ich mich nach wie vor als Anfänger mit relativ wenig Erfahrung aber viel interesse einordnen. Insbesondere Nacht- und HDR aufnahmen haben es mir angetan, ebenso wie das Spiel mit der Tiefenunschärfe. Daher ist meine Rezension nicht als abschließende professinelle Beurteilung zu sehen, sondern viel mehr als Usabilty-Eindruck von jemanden der wohl ziemlich genau in die Zielgruppe der Kamera fallen dürfte.

Allgemeines:
Und somit bin ich nun bei der Canon EOS 600D angelangt. Das Problem mit den Objektiven stellt sich hier nicht, neben Canon gibt es noch zahlreiche Fremdanbieter die Objektive für das Bajonett der Kamera herstellen. Die 600D ist keine reine Amateurkamera, dafür hat Canon die vierstelligen Serien im Programm, die auch nur knapp die Hälfte kosten; aber sie richtet sich dennoch klar an Anfänger. Die meisten Menuepunkte werden durch einen kurzen Hilfetext erklärt. Eine Funktion die für Anfänger anfangs sicher ganz nützlich sein mag, für Fortgeschrittene Anwender ist sie eher nervig - zum Glück lässt sie sich abschalten.

Body:
Der Body ist erstaunlich leicht und handlich. Gerade mal 500g bringt er ohne Objektiv auf die Waage, für eine DSLR ist das fast schon ein Leichtgewicht. Auch die Ausmaße sind eher als kompakt (für eine DSLR) einzustufen. Bei genau zwei Meter Körpergröße habe ich naturgemäß ziemlich große Hände, was aber bei der EOS 600D kein Problem darstellt. Die Finger wissen immer genau wo sie hin müssen. Ich hatte noch nie das Gefühl meine Finger seine zu groß oder die Kamera an sich zu klein.
Was am positivsten am Body auffällt ist der schwenkbare Display. Das war das was ich an meiner Samsung nach der Olympus am meisten vermisst habe. Gerade beim Arbeiten mit dem Stativ ist so eine Hilfe nicht zu unterschätzen. Man möchte die Kamera ja nicht immer zwingend auf Augenhöhe positionieren sondern auch mal in Winkeln in denen es einem nicht möglich ist direkt durch den Sucher sehen zu können ohne sich zu verrenken oder die Knochen zu brechen. Schön, das Canon dieses Feature nun auch in dieser Preisklasse verbaut hat. Das Display löst mit 1.040.000 Pixeln auf und ist somit sehr fein scharf und kontrastreich.

Nette Kleinigkeiten:
Bei Langzeitbelichtungen kann es bei Spiegelreflexkameras passieren, das Licht durch den Sucher auf den Sensor fällt und dadurch das Ergebnis der Belichtung negativ beeinflusst. Hier hat sich Canon etwas geschicktes einfallen lassen: Am Trageriemen gibt es eine kleine Abdeckung aus Gummi. Man kann die Augenmuschel am Body abnehmen und diese Abdeckung an ihre Stelle klemmen, so das durch den Sucher kein Licht einfallen kann und man eine optimale Aufnahme erhält. Auch wenn man dieses Feature sicher eher selten nutzen wird, ist es dennoch ein nettes kleines Feature.

Videofunktion:
Dieses Feature nutze ich so gut wie nie, daher hier nur ein kleiner Abriss über die Möglichkeiten der EOS 600D in diesem Bereich. Full HD gehört hier zum Programm, an sich ist der Funktionsumfang ähnlich hoch wie bei der teureren EOS 60D. Alles mögliche lässt sich von Hand einstellen, auch das Zoomen beim Filmen funktioniert - das automatische Nachschärfen dabei leider nicht. Die integrierte Videosnapshot Funktion, bei der man direkt mittels der Kamera einen Clips mit 2, 4 oder 8 Sekunden aufnehmen und zu einem Film zusammenstellen kann ist eher eine Spielerei.

HDR Fotografie:
HDR Aufnahmen werden aus Belichtungsreihen erstellt, innerhalb derer das gleiche Motiv mit unterschiedlichen Belichtungsstufen abgelichtet wird. Wichtig ist hierbei das sämtliche Einstellungen abgesehen von der Belichtungszeit gleich bleiben, also sowohl der exaktibe Bildausschnitt, als auch die Blende, der ISO-Wert, der Weißabgleich und auch der Fokus. Im Idealfall kann man genau einstellen wieviele Aufnahmen man erstellen möchte und mit welchen Belichtungsabständen. Hier schwächelt die Canon leider etwas. Man ist auf drei Aufnahmen mit einer Auslösung limitiert und kann maximal 2EV über- und unterbelichten. Mindestens 3EV sind heute eigentlich Standard, mehr würden ebenfalls nicht schaden. Hier bessert Canon hoffentlich nicht erst im nächsten Modell sondern schon beim nächsten Firmwareupdate nach.
Zwar gibt es die Möglichkeit die Kamera via Laptop/PC über die Software EOS Utility Fernzusteuern und somit alle notwendigen Einstellungen vornehmen zu können ohne an der Kamera selbst zu hantieren und damit eventuell den Bildausschnitt zu verändern, aber das ist viel zu viel Aufwand für etwas was man auch durchaus leichter hätte realisieren können. Zumal die HDR Fotografie immer mehr Freunde findet und immer populärer wird.

Crop Faktor: Die Kamera hat einen Cropfaktor von 1.6. Wem das nichts sagt möchte ich das technische Brimborium dahinter ersparen, letztlich heißt es nichts weiter das man die Brennweiten mit denen man fotografiert mit 1.6 malnehmen muss, um auf die tatsächliche Brennweite zu kommen. Fotografiert man mit einem 50mm Objektiv entspricht das tatsächlich 80mm, ein Tele 55-200mm entspricht 88-320mm und das 18-55mm fotografiert im Grunde mit 28.8-88mm. Das hat technische Gründe und ist bedingt durch den Sensor der kein Vollformat Sensor ist. Letztlich nichts weltbewegendes, ich wollte es nur erwähnt haben :)

Bildqualität:
Wie die Test diverser Fachzeitschriften zeigen gibt sich Canon hier keine Blöße. Die 600D liefert hervorragende Fotos ab. Selbst höhere ISO Werte liefern immer noch gute Fotos und sind meiner eigenen Praxiserfahrung nach sehr gut zu gebrauchen.

Negatives:
Leider gibt es auch einige Funktionen die ich bei anderen Kameraherstellern in einer günstigeren Preisklasse kennengelernt haben, die mir bei der Canon EOS 600D fehlen. Da wäre als allererstes die Löschfunktion. Bei der Canon muss man für jedes Bild mühselig auf löschen drücken und das ganze dann bestätigen. Gerade wenn man mehrere Bilder einer Serienbildaufnahme löschen will ein nerviges unterfangen. Bei Samsung z.B. muss man bei jedem Bild einmal mit OK einen Haken setzen wenn man es löschen will und bestätigt am Ende des Auswahlvorgangs das Löschen aller ausgewählten Bilder.
Sehr schade finde ich ebenfalls das die Kamera, wie scheinbar bei Canon üblich, ohne Blitzschuh daherkommt. Oben auf der Kamera gibt es eine kleine Schiene, wo allerlei Zubehör aufgesteckt werden kann - meistens Blitze, daher Blitschuh genannt. Bei meinen letzten beiden DSLR (Samsung / Olympus) wurde hier direkt eine Abdeckung mitgeliefert welche die Kontakte schützt. Schade das Canon hier spart, so ein Teil würde kaum mehr als sein paar Cent kosten.

Schade finde ich auch das kein GPS Empfänger verbaut wurde. Sony hat so etwas in dieser Preisklasse bereits eingeführt, bei Canon scheint man sich mit Neuerungen Zeit zu lassen.
Ein weiterer großer Kritikpunkt ist die Geschwindigkeit des Autofokus im LiveView. Hier arbeitet der AF so langsam das es je nach Situation ca. 3 Sekunden vom Drücken des Auslösers bis zum Foto an sich dauert. Das ist für alles was in Richtung Schnappschuss gehen soll absolut unbrauchbar. Selbst im LiveView-Quickmodus dauert das ganze über eine Sekunde. Zwar guckt der 'richtige' DSLR Fotograph eh meistens durch den Sucher, aber gerade Umsteiger benutzen doch sehr oft noch das Display, wie man es von den Kompakten her gewöhnt ist. Na ja vielleicht hilft Canon somit dem traditionellen Blick durch den Sucher wieder etwas unter die Arme.

Fazit:
Wer die Rezension gelesen hat und nicht erst beim Fazit anfängt wird jetzt evtl. denken mir würde die Kamera nicht gefallen da ich doch relativ viel zu meckern hatte. Das Gegenteil ist der Fall. Zwar gibt es zahlreiche Dinge die man verbessern könnte, aber das sind im Grunde nur Kleinigkeiten. Wenn es um das Foto an sich geht liefert die EOS 600D hervorragende Ergebnisse. Die Bilder sind klasse, scharf, farbtreu, kontrastreich und rauscharm. Mit besseren Objektiven als dem Kitobjektiv kann man noch viel mehr aus der Kamera herausholen. Ich kann jedem nur empfehlen die 50mm Festbrennweite mit einer Lichtstärke von 1.8 auszuprobieren. Wenn man sich daran gewöhnt hat das man zum Zoomen die Füße benutzen muss ist das Teil einfach ein Traum. Ich denke für die Zielgruppe ist die Kamera absolut ideal. Wer vom Einsteiger zum ambitionierten Fotographen aufsteigt wird eh früher oder später den Body wechseln, aber das ist wirklich nur Notwendig wenn man selbst die Kamera an ihre Grenzen führt. Bis das beim Einsteiger der Fall ist wird es sicher sehr lange dauern. Von meiner Seite her bekommt die Kamera somit eine klare Empfehlung.
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397 von 424 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Souveräne Weiterentwicklung eines Kamera-Klassikers, 25. April 2011
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Für alle anspruchsvollen Aufnahmesituationen war seit etwa 6 Jahren eine EOS 350D mein treuer Begleiter. Mit dem Gerät, das seinerzeit ein Meilenstein unter den Consumer-DSLRs war, bin ich bis heute sehr zufrieden. Mit einem für heutige Verhältnisse winzigen Display und einer Auflösung von "nur" knapp 8 Megapixeln war die Zeit aber längst reif für ein "Upgrade". Umso größer war meine Neugier auf das aktuelle Modell der Serie, immerhin fünf Modell-Generationen später.

Auftritt und Verarbeitung

Kunststoff beherrscht den optischen Eindruck. Die Verarbeitung ist aber hervorragend, und die Kamera wirkt solide und wertig. Das war bei der EOS 350D schon genauso, und etliche Reisen und insgesamt gut 30.000 problemlose Auslösungen später waren meine Zweifel an der Haltbarkeit dieses Kistchens längst zerstreut. Die EOS 600D spielt als Nachfolger der gleichen Produktlinie auch preislich in derselben Liga. Bleibt zu hoffen, dass sie auch die gleiche Ausdauer hat...

Die 600D ist minimal größer, in der Handhabung merkt man diesen Unterschied aber nicht. Die Bedienelemente sind übersichtlich und sinnvoll angeordnet.

Die Rückseite wird beherrscht vom großen, brillanten, dreh- und schwenkbaren Display, das auch sehr gut entspiegelt ist. Eigentlich dachte ich, ich könnte auf den Klappmechanismus gut verzichten, aber in manchen Situationen (Selbstauslöser, extreme Aufnahmewinkel z.B. in Bodennähe) ist er doch sehr praktisch.

Positiv ist auch, dass Canon an den wichtigsten Halteflächen inzwischen griffsichere Gummiauflagen mit "Lederstruktur" spendiert, so dass das Gerät sicher in der Hand liegt.

Akku- und Speicherkartenfach habe solide Abdeckungen, die satt einrasten. Auch häufige Wechsel dürften keine Probleme verursachen.

Soweit also alles ok.

Bedienung und Funktion

Die wichtigen Bedienelemente sind gut zu erreichen und reagieren prompt auf Eingaben. Das Bedienkonzept ist inzwischen sehr ausgereift und ähnelt folgerichtig dem der sechs Jahre älteren 350D noch stark, d.h. die meisten bereits dort vorhandenen Funktionen fühlen sich sehr ähnlich an. (Es stellte sich auch gleich das vertraute "EOS-Gefühl" ein, das ich seit meiner ersten analogen EOS 1000FN aus dem Jahr 1993 kenne und schätze.)

Ein wenig nachgetrauert habe ich nur der separaten LCD-Segmentanzeige für die wesentlichen Informationen, die insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich besser abzulesen war als das nun auch dafür verwendete TFT-Hauptdisplay.

Die Menüs sind sehr bunt geworden und bieten allerlei Schnickschnack wie Bildbewertungen und Kreativfilter, die ich sicher nie benutzen werde. Eine gute Idee sind aber die beiden separaten Tasten in der Nähe des Auslösers zum Ausschalten der Infoanzeige im Display (z.B. bei Nachtaufnahmen) sowie zur Auswahl der ISO-Einstellung.

Im Videomodus dient die rechts neben dem Okular befindliche Liveview-Taste als Auslöser. Sobald man das weiß, ist auch das recht praktisch. Insbesondere kann man diese Taste bei laufender Aufnahme betätigen, ohne zu verziehen. Etwas ungeschickt ist dagegen, dass der Videomodus erst als äußerste Einstellung am Motivprogramm-Drehknopf zu erreichen ist. Das bedeutet bei wechselnder Nutzung häufiges Hin- und Herratschen (z.B. zwischen Programmautomatik und Videofunktion über neun Einstellungen).

Im Fotobetrieb lässt sich die EOS 600D sehr flüssig und sicher bedienen.

Es gibt kaum noch eine wahrnehmbare Auslöseverzögerung, und auch die interne Bildverarbeitung ist sehr schnell.

Serienfotos schießt die EOS 600D etwas schneller als die 350D, die ersten vier Fotos (bevor der Zwischenspeicher voll ist) sind immer innerhalb einer Sekunde im Kasten, danach geht es (abhängig von der Speicherkarte) bei RAW + JPEG mit ca. 0,7 bzw. bei JPEG allein mit 3,5 Bildern pro Sekunde weiter.

RAWs (CR2) belegen je nach Bildinhalt etwa 22-32 MB, JPEGs in höchster Qualität ca. 5-8 MB. Canon hat das CR2-Format offenbar unlängst noch einmal geändert, so dass RAWs aus der 600D nur von neuester Software gelesen werden können.

Der Akkutyp wurde übrigens vom Vorgängermodell 550D übernommen, daher sind bereits gute Akkus von Fremdherstellern erhältlich (etwa zum halben Preis eines Originalakkus). Einen Reserveakku sollte man ja immer dabei haben, auch wenn man ihn selten braucht: Die erste Akkuladung hat bei meiner 600D für über 700 Fotos und einige Minuten Video gereicht.

Bildqualität bei Fotos

Die Bildqualität im Ganzen ist erwartungsgemäß hervorragend. Die 600D belichtet sicher und liefert natürliche Farben, leistet sich also kaum Ausrutscher, die man unbedingt per RAW-Workflow nachbessern müsste.

In puncto Rauscharmut kommt sie vor allem im unteren ISO-Bereich nicht ganz an die blitzsauberen Aufnahmen des sechs Jahre alten "Vorfahren" heran. Diesen Preis muss man für die 2,25-fache Auflösung zahlen. Ab ISO 400 produziert der APS-C-Sensor erkennbares Rauschen, mindestens auf dem Niveau der 350D, und zwar über den gesamten ISO-Bereich bis 1600 (mehr kann die 350D nicht). Insbesondere ist das Helligkeitsrauschen bei der 600D etwas kräftiger, und es gibt schon bei moderaten ISO-Werten ab 400 einzelne Ausreißer (vor allem deutlich zu helle Pixel), die die Rauschunterdrückung nicht ganz in den Griff bekommt. ISO 3200 und 6400 sollte man nur dann einsetzen, wenn es unbedingt erforderlich ist.

Auch mein Exemplar ist nicht ganz frei von den berüchtigten "Sensorflecken", d.h. mikroskopischen Verunreinigungen direkt über dem Sensor, die bei kleiner Blende (ab ca. 11) in kontrastarmen Bereichen der Aufnahmen als kleine graue, runde Flecken auffallen können. Die eingebaute Reinigungsautomatik bleibt dabei wirkungslos. Natürlich ist das bei einer nagelneuen Kamera etwas ärgerlich. Da mir aber bisher noch keine "echte" Aufnahme (außer eben gezielten Testfotos) untergekommen ist, auf der diese Flecken (hier zwei auf der rechten Bildhälfte) erkennbar sind, habe ich auch noch keine manuellen Reinigungsversuche unternommen.

Die Auflösung mit knapp 18 Megapixeln klingt erst einmal gewaltig. Der Faktor von 1,5 pro Kante gegenüber der 350D ist aber für viele Motive gar nicht so ausschlaggebend. Ich muss zugeben, dass ich ein klein wenig enttäuscht bin, denn einen Quantensprung in der Bildqualität bedeutet der Umstieg auf die 600D nicht. Die höhere Auflösung bezahlt man mit etwas stärkerem Helligkeitsrauschen. Bei schlechten Lichtverhältnissen gilt es also nach wie vor, knauserig mit den ISOs umzugehen, um nicht einen guten Teil der effektiven Auflösung hinterher dem Entrauschungsalgorithmus opfern zu müssen.

Aber noch einmal deutlich: Ich mosere hier auf äußerst hohem Niveau - die EOS 600D hat einen sehr guten Sensor, mit dem man fantastische Fotos machen kann - kein Vergleich also mit den pixelstrotzenden Kompaktknipsen, die derzeit überall in den Ladenregalen liegen.

Ein paar Worte zum Kitobjektiv

Das Kitobjektiv (EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II) fällt keineswegs in die Kategorie "Gehäusedeckel mit Linse", sondern ist durchaus brauchbar und den geringen Aufpreis gegenüber dem Body allein allemal wert (falls man nicht bereits eine gute Alternative besitzt oder extreme Ansprüche hat).

Es ist klein, leicht, bildstabilisiert, fokussiert schnell und relativ sicher. Es hat eine akzeptable Abbildungsleistung, reizt den 18 MP-Sensor allerdings nicht ganz aus. Auch muss man im Weitwinkel-Bereich mit einer relativ kräftigen Verzeichnung leben.

Mein sechs Jahre altes Sigma 18-50mm 1:2,8 EX DC liefert zwar erkennbar mehr Detailschärfe und weniger Verzeichnung bei größerer Lichtstärke, allerdings zulasten eines wesentlich höheren Gewichts, behäbigeren Fokus und unter Verzicht auf einen Bildstabilisator.

Noch habe ich mich daher nicht entschieden, welches Objektiv ich als "Immerdrauf" verwenden werde. Einen Neukauf schließe ich im Moment erstmal aus, denn für einen echten Qualitäts- oder Brennweitenschub müsste ich kräftig investieren.

"Und Action..."

Die Videofunktion liefert sehr ordentliche Ergebnisse, detailreiche Bilder mit schönen Farben. Sie ist aber auch gemessen an der gebotenen Bildqualität ziemlich platzhungrig. Lästig ist das natürlich nur, wenn man (wie ich) die Aufnahmen meistens nicht mehr am PC weiterverarbeiten möchte.

Der neue "Digitalzoom" ermöglicht weiche Zooms im Bereich von Faktor 3 bis 10, muss aber über Menü eingeschaltet werden. Toll wäre es, wenn die nicht genutzte Sensorfläche zur digitalen Bildstabilisierung genutzt würde. Ein solche bietet die 600D aber nicht.

Das eingebaute Mikrofon ist eher als Notlösung zu sehen und liefert nur knapp akzeptable Tonqualität mit deutlichem Hintergrundrauschen. Obwohl auf zwei Spuren, wird damit nur in Mono aufgenommen. Für gehobene Ansprüche ist also ein externes Mikrofon Pflicht. Das finde ich schade, denn mir persönlich ist die Tonqualität dafür wiederum nicht wichtig genug.

(Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 25 fps, ca. 45 Mbps, Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps)

Fazit

Mit der EOS 600D macht man als anspruchsvoller Nutzer im "Endverbraucher"- oder unteren Hobbysegment definitiv keinen Fehler. Als Dreingabe zum hervorragenden Fotobetrieb gibt es eine durchaus brauchbare HD-Videofunktion.

Für Ein- und Umsteiger, die noch kein kompatibles Standardobjektiv besitzen, hat das im Kit enthaltene ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Umstieg von (wesentlich) älteren Modellen der EOS-Digital-Reihe ist ebenfalls zu empfehlen. Wenn auch vielleicht - je nach Ansprüchen und bevorzugten Motiven - der Gewinn an Bildqualität allein nicht den Ausschlag gibt, so lohnt es sich für die sehr deutlich verbesserte Elektronik.

Das Bedienkonzept der EOS-Serie wurde von Canon weiter verfeinert und ist für mich ein wichtiges Argument, sich für eine dieser Kameras zu entscheiden.

Insgesamt bin ich mit der "Neuen" sehr zufrieden und kann nur wenige kleinere Defizite entdecken. Daher gebe ich eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne *****.
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257 von 275 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Kamera für ambitionierte Filmer/Fotografen. Ein paar unnötige Schwächen, 28. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Vorweg zu mir: ich bin ein Hobbyfilmer, der auch gerne Fotos macht. Die Kamera ist die 600d mit 18-135mm Kit-Lens von Canon.

Die technischen Daten stehen ja überall, daher nur ein paar subjektive Eindrücke von mir, die bei der Kaufentscheidung hoffentlich helfen:

- Verarbeitung
- Handhabung
- Videoqualität
- Fotoqualität
- Fazit

Verarbeitung/ 5 Sterne
Positiv
- Die Verarbeitung der Canon 600d ist hervorragend. Da wackelt nichts. Klar, die Haptik bei einer 60d oder gar 5d ist natürlich besser. Aber für eine 5d muss man beispielsweise über 1000€ mehr für den Body ausgeben (geschweigedenn Objektive). Die 60d kann fast nichts deutlich besser als die 600d (schneller auslösen - nur bei Sportfotografie/schnellen Bewegungen benötigt).
- Die 60d ist "spritzwassergeschützt". Die hat bei mir zu Überlegungen geführt, da ich die Kamera auch im Urlaub nutzen möchte. Ich habe mit der 600d allerdings am Strand gefilmt und Fotos gemacht, die Kamera hat Salzwasserspritzer abbekommen und wurde andauernd von Sonnencremeverschmierten, sandigen, Salzwasserhänden bedient. Feucht abgewischt und wieder wie neu. Hier bin ich wirklich extrem positiv überrascht.
- Der Flipscreen ermöglicht es ausserdem, dass Display mit der Bildschirmseite nach Innen einzuklappen, der beste Schutz vor Schäden am Display wenn die Kamera nicht in Benutzung ist.

Handhabung/Basisfunktionen 4 Sterne
Positiv
- Die Akkulaufzeit ist einwandfrei. Ich schiesse Bilder und Videos am laufenden Band und muss nur alle 2 Tage den Akku wechseln. Ein günstiger Ersatzakku ist allerdings auf jeden Fall empfehlenswert.
- Hervorragend finde ich, das SD Karten (im Gegensatz zu Flash Karten bei z.B. der 7d) verwendet werden können.
- Der Autofokus ist extrem schnell
- die Kamera springt sehr schnell an und Bild/Videoeinstellungen können fix gemacht werden, sodass auch ein Bild unter Zeitdruck sehr schnell mit den richtigen Einstellungen gemacht werden kann
- Die Bedienelemente sind alle sehr schön angeordnet. Man kann jeden Knopf schnell und ohne Fingerakrobatik bedienen

Neutral
- Die Canon ist relativ leicht zu bedienen. Man sollte die Anleitung allerdings schon studieren. Meine unversierten Freunde können eine Nikon D3000 leichter bedienen.

Negativ
- Sehr nützliche Videofunktionen fehlen - warum kann ich keine automatische Fokusverschiebung einstellen, Zebrastreifen zur Verdeutlichung von über/unterbelichteten Bereichen usw. Gut, das können auch andere DSLR's nicht, insofern kein großer Abzug.
- Automatische Bildauslösung/Dauerbelichtung: EXTREM nervig, wenn man einen Timelapse machen möchte. Entweder muss man sich ein Zusatzgerät (Programierbarer LCD Timer Auslöser für Canon EOS 60D, 600D, 1100D, 550D, 500D, 450D, 1000D, 400D, 350D, 300D, Powershot G10, G11 ersetzt TC-80N3 Funktion) anschaffen oder die Kamera über seinen Laptop bedienen. Das gleiche gilt für Langzeitbelichtungen über 30 Sekunden. Da muss man den Auslöser dann minutenlang gedrückt halten. Also: mehr Ausrüstung mitschleppen und weitere Kosten. Nikon hat hier besser mitgedacht, dass muss man wirklich sagen.
- kein Zugriff auf andere Pfade der SD Karte sondern nur auf den Canon Ordner - sehr ärgerlich wenn man mal Platz schaffen möchte und nur die Kamera zur Hand hat (man kann nur komplett formatieren)

Videoqualität/ 4,5 Sterne
Positiv
- Das ausklappbare Display ist Gold wert, ungewöhnliche Winkel sind so kinderleicht hervorragend abzufilmen
- Crop Mode: Zoom im Video bei HERVORRAGENDER Qualität (einfach mal bei youtube Crop Mode 600d Moon eingeben und überzeugen lassen) - ich nutze ihn häufig, allerdings nur mit Stativ.
- Geniale Qualität bis ISO 1600 (siehe youtube "600d low light"). Auch bei relativer Dunkelheit geniale scharfe Aufnahmen
- 60 Frames/Sekunde möglich
- Die Videoqualität ist einfach super - mit verschiedenen Objektiven und der richtigen Software Adobe Premiere Pro Creative Suite 5.5 deutsch MAC lässt sich Filmqualität realisieren

Negativ
- bei Videoaufnahmen gibt es nur die Ansicht über den Screen, nicht über den Sucher. Sehr nervig wenn man bei starken Licht filmt. Dann sieht man das gefilmte erst hinterher im Schatten
- warum kann man nicht per Knopfdruck in den Videomodus wechseln, sondern muss erst am Funktionsrad bis zum Ende drehen? Nervig.
- keine 1080er HD Ready Videos möglich. Die Dateigröße ist atemberaubend (500MB bei 90 Sekunden)

Fotoqualität:
Ich bin nicht so der Fotonarr, daher möchte ich die Wertung in dieser Kategorie lieber den Kennern überlassen.

Fazit:
Gesamt gibt es 4,5 Sterne. Die Canon 600d ist eine tolle Kamera für gutes Geld. Die Film/Fotoqualität ist genial und die Bedienung der Kamera ist sehr schnell. Ausserdem ist die Verarbeitung top. Der Flipscreen ermöglicht ungewöhnliche Winkel in toller Qualität.

Langzeitbelichtung/Auslösung in Intervallen: es ist mir völlig rätselhaft wieso diese Basisfunktionen nicht möglich sind. Da hätte Canon mal mehr mitdenken können. Ich ärgere mich hier wirklich sehr. Videoaufnahmen auch bei Blick durch den Sucher wären sehr sehr nützlich. Mehr Videoformate wären toll.

Nicht vergessen
Das wichtige "Ausrüstungsteil" ist immer noch der Mensch. Mit dem richtigen Licht, dem richtigen Bildausschnitt und der guten Idee kann man bis zum Profiniveau mit dieser Kamera alles machen. Und die Objektive kann man auch noch an anderen Bodies verwenden. Unterm Strich eine klare Kaufempfehlung.

Viele Grüße
Simon

P.S. wenn die Rezession hilfreich war, würde ich mich über einen Klick freuen :)

NACHTRAG zu - bei Videoaufnahmen gibt es nur die Ansicht über den Screen, nicht über den Sucher. Sehr nervig wenn man bei starken Licht filmt. Dann sieht man das gefilmte erst hinterher im Schatten

Vielen Dank E.Nice für den Hinweis. Bauartbedingt ist filmen und Ansicht im Sucher nicht möglich. Auch nicht bei Nikons. Somit KEIN Kritikpunkt mehr.

NACHTRAG 2: Serienaufnahmen
Vielfach wird im Vergleich mit anderen DSLRs die niedrige Serienbildfrequenz genannt. Besonders bei Sportaufnahmen bzw. schnell vergänglichen Momenten wichtig. Ich habe am Wochenende Fotos von Skateboardern gemacht mit der Serienbildfunktion. Ich konnte fast immer ein richtig gutes Bild in der Serie erreichen. Somit ist die relativ niedrige Frequenz wohl nur für den Profi ein Problem, für den Privatgebrauch absolut ausreichend.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielseitig und auch für ambitionierte Hobbyisten geeignet, 7. März 2012
Von 
Ich habe mich lange geweigert eine CANON zu kaufen, da mir alle Modelle der xxxD-Reihe zu sehr nach Spielzeug aussahen und ich die Haptik auch nicht als angenehm empfand. Allerdings wollte ich endlich von 6 Megapixeln weg und da mein Nachbar einige Festbrennweiten und vor allem Erfahrungen in Sachen CANON mit mir teilen konnte wurde es dann doch CANON statt Nikon.

Ich verwendet die Kamera seit 2 Monaten mit dem 18-135mm und ab und an mit dem geliehenen 50mm. Die Festbrennweite ist mir dabei allerdings lieber geworden und wenn ich nicht manchmal auf die Flexibilität angewiesen wäre, würde ich mir wohl heute eher 2 Festbrennweiten holen. Aber das ist ein anderes Thema.

Meine ersten Bedenken haben sich beim Auspacken bestätigt, die Kamera fasst sich wie Spielzeug an. Der Vorteil ist natürlich, dass sie dadurch auch recht leicht wirkt. Hab mir einen Batteriegriff dazu gekauft, damit wurd's dann direkt angenehmer, meine recht großen Hände kommen damit gleich viel besser klar. mit Batteriegriff, Objektiv und Aufsteckblitz hat sich Faktor "Leicht" aber auch gleich wieder verabschiedet.

Die Bedienung war auch für mich nach dem Umstieg intuitiv und schnell zu verstehen, die Aufteilung der Menu-Unterpunkte entbehrt an manchen Stellen meiner Meinung jeglicher Logik, aber da findet man sich in 5min auch rein, wirklich kein Kriterium wie ich finde.

Was mir vorher nicht klar war ist, dass man im AF-Modus nicht ohne Weiteres manuel nachregeln kann (oder sollte). Das ist technisch halt anders gelöst als bei anderen Herstellern. Bin ich selber schuld, hätte ich wissen können, nervt mich aber manchmal gewaltig.

18 Megapixel sind, wenn sie einigermaßen rauscharm abgebildet werden, ne tolle Sache. Ich konnte vorher nicht so frei den Bildausschnitt im nachhinein verändern, ohne dass die Qualität gravierend schlechter wurde. Mit der 600D hab ich schon einige Querformatbilder in Hochformate verwandelt, weil mir das spontan erfasste Motiv am Bildschirm in diesem dynamischeren Format besser gefiel. Und rauscharm ist das Ding subjektiv in den meisten Situationen bis ISO 800 und auch 1600 kann man durchaus noch verwenden.

Der Videomodus ist ne nette Spielerei, auf einem Stativ zum Beispiel in Gesprächsituationen eine echte Alternative zu einer Videokamera, bei Bewegtmotiven ist es einfach schwierig ein ruhiges UND scharfes Bild hinzubekommen, grad bei solch einer Tiefenunschärfe. Wer ernsthaft mit einer DSLR filmen möchte, kauft sich aber wohl eine 5D Mark II mit Glider oder Steadi. Mit diesem Modus hab ich mich allerdings auch immer nur zwischendurch beschäftigt, grad weil er enorm Speicherplatz frisst und auch nur auf schnellen SD-Karten länger als ein paar Sekunden funktioniert (wer hiermit filmen möchte, sollte also CLASS 10 kaufen). Sieht aber out-of-cam echt nice aus.

Das schwenkbare und sehr angenehme Display hielt ich anfangs für Spielerei, beim Filmen möcht ich ihn nicht missen und in manchen Aufnahmesituationen war er auch durchaus praktisch. Ich nutz ihn allerdings sehr selten, da der AF nunmal nicht schnell und sauber läuft, wie das ohne Live-View der Fall ist. Ich denk aber z.B. für Menschen, die Videorezensionen verfassen, ein Videotagebuch führen (man kann das Display ja sehen, während man sich selber abbildet) oder oft aus ungewöhnlichen Perspektiven fotografieren ist dies ein tolles Ding. Wer wie ich meist durch den Sucher arbeitet, hat übrigens eine Display-aus-Taste, was grad bei wenig Licht oft nützlich ist, damit der Display nicht blendet. Der Sucher ist nebenbei im Vergleich zu meiner alten PENTAX recht klein, allerdings wirkt er klar und aufgeräumt, man hat das Wichtigste im Blick und das ist das Bild, die Blende, die verschlusszeit, der ISO-Wert.

Das 18-135 ist ein guter Allrounder, die Lichtstärke ist natürlich nicht die beste, der Bildstabilisator macht aber einiges wett. Was ich dreist finde ist, dass CANON bei seinen nicht L-Objektiven keine Geli mitliefert, war mir ebenfalls vorher nicht klar, da dies bei PENTAX dazugehörte. Hab dann nicht die von Canon für 30 Euro (!), sondern eine vom Fremdhersteller für 7 Euro bestellt. Dreist find ich das dennoch.

Der Standart-Gurt ist ziemlich nervig (wie auch bei jedem anderen Kamera-Anbieter), entweder man bestellt sich was anderes oder machts wie ich und bindet beide Enden an eine Seiten. Das ist mir zwar bis heute nicht ganz geheuer, aber ansonsten hatte ich IMMER entweder was vorm Glas oder vorm Gesicht, sodass der Sucher nicht vernünftig einsehbar war.

Über das Arbeiten mit dem Aufhellblitz kann ich nichts sagen, nutze den YN565EX, weil mir das CANON-Pendant zu teuer war und bin sehr zufrieden.

Diverse Kleinigkeiten (meiner Meinung nach unlogische Menuaufteilung, keine Geli wie bei CANON üblich, ohne BG sehr ungriffig, der verhältnismäßig kleine Suche) kosten die 600D leider trotz tollem Preis/Leistungsverhältnis den 5. Stern.

Ich würde mich über Nachfragen und Kommentare freuen.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera vor allem für Landschafts- und Portraitfotografie, 20. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Eine tolle Kamera für meine(!) Foto-Bedürfnisse. Über die Fähigkeiten der 600D selbst wurde bereits genug gesagt. Ich möchte daher hier darlegen, wie ich mich angesichts der Alternativen Canon EOS 1100D, 650D und Nikon D5100 für die 600D entschieden habe.

Vorab zu meinem HINTERGRUND bzgl. Fotografie.

Kurz gesagt: Es gibt keinen. Ich besaß in meinem Leben noch nie eine Analogkamera, (dedizierte) Digitalkamera, Systemkamera, Bridgekamera, geschweige denn eine Spiegelreflexkamera. Meine Freundin hat seit einigen Jahren die Canon EOS 550D. Da wir doch recht oft auf Reisen sind und ich es gerade angesichts ihrer Ausstattung langsam satt hatte, die ganze Zeit nur mit meinem Samsung Galaxy S II Bilder zu machen (zugegebenermaßen für einfache Schnappschüsse nicht schlecht), musste eine gescheite Kamera her. Und da ich der Auffassung bin "Wenn schon, denn schon!", musste es auch gleich eine DSLR sein. Warum DSLR? Natürlich in erster Linie wegen der Fotoqualität samt Objektivwechselmöglichkeit. In zweiter Linie - aber nicht wirklich weniger wichtig - wegen des Fotografierens durch den Sucher. Das geht wesentlich schneller und intuitiver und ist auch gerade bei sehr hellen Lichtverhältnissen von Vorteil. Wahnsinnig Spaß macht es auch noch! Ebenfalls ein tolles Gefühl vermittelt die Haptik eines DSLR-Bodys. Man hat einfach das Gefühl, etwas solides und technisch ausgereiftes in der Hand zu haben (ist zugegebenermaßen ein subjektives Kriterium).

Ich würde mich aber trotz oder gerade wegen meiner fehlenden Vorkenntnisse als begeisterten Hobby-Fotografen bezeichnen. Ich habe mit viel Interesse das Handbuch zur 550D vom Galileo Verlag, das fast 1:1 auf die 600D übertragbar ist, durchgelesen und kann nun - auch in praktischer Hinsicht - mit sowas wie Verschlusszeit, Blende, ISO, Bracketing, Metering usw. anfangen. Ich habe nicht mehr als vielleicht 50 Bilder mit der Vollautomatik bzw. den Motivprogrammen gemacht, bevor ich auf Av/Tv/M umgestiegen bin. Genau dies gefällt mir ja auch an der DSLR - die großen Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten.

600D vs. 1100D vs. 650D vs. Nikon D5100

Unzählige Tage habe ich vor dem Kauf damit verbracht, mich zwischen der 1100D, der D5100 und der 600D zu entscheiden.

Warum ich mich gegen die 1100D entschieden habe:

Die 1100D ist ja das Einsteigermodell unter den DSLRs und auf keinen Fall unbrauchbar. Im Gegenteil: Von der Bildqualität her nehmen sich die 1100D und 600D (wohl) nicht allzuviel. Was spricht also gegen die 1100D?

- Die 600D hat einen wesentlich besseren, ausklappbaren LCD-Screen(3" mit 1.040.000 Pixeln bei der 600D vs. 2.7" mit 230.000 Pixeln bei der 1100D), der wirklich sehr praktisch ist. Man kann z.B. auch in Bodennähe oder über dem Kopf fotografieren, ohne sich komplett verrenken oder raten zu müssen. Durch die höhere Auflösung und die größeren Maße lassen sich geschossene Bilder besser kontrollieren.

- Die 1100D hat 12MP, die 600D hat 18MP. Ist jetzt nicht soooo dramatisch - MP sind überbewertet und je mehr MP, desto eher gibt es grds. Bildrauschen -, aber man hat doch mehr Reserven für's Croppen.

- Die 1100D hat keine automatische Sensorreinigung. Übrigens auch keine Spiegelvorauslösung (für mich nicht so wichtig).

- Die Haptik. Die 1100D hat keine gummierten Flächen wie die 600D. Ich muss sagen, dass ich auf die sehr ungern verzichten würde. Man darf die Wichtigkeit der Haptik bei einer DSLR nicht unterschätzen. Irgendwie muss einem das Teil ja auch über Jahre hinweg gut in der Hand liegen und sich gut anfühlen.

Warum ich mich gegen die D5100 entschieden habe:

Ich hatte mir auch mal überlegt, mir die Nikon D5100, die praktisch genausoviel kostete, zuzulegen. Von der Bildqualität soll sie ja sogar noch einen Tick besser als die ohnehin schon hervorragende 600D sein, gerade im High ISO-Bereich.

Contra D5100 jedoch:

- Die Bedienbarkeit. Es kann nicht so schön direkt auf die Kamerafunktionen zugegriffen werden wie bei der Canon und die Menüführung ist einach nicht so benutzerfreundlich/schnell. Ich muss zugeben, ich hatte die D5100 gar nicht in der Hand (man sollte normalerweise immer alle in Frage kommenden Produkte in die Hand nehmen!!). Habe mir da aber sehr informative Videos angeschaut, die beide Kameras direkt verglichen haben.

- Ein paar winzige Vorteile für die 600D: größerer Sucher, vorteilhaftes Seitenverhältnis des LCDs (es wird die ganze Fläche für den Liveview verwendet und die Daten werden halbtransparent drübergelegt; bei der D5100 ist unten ein schwarzer Balken mit den Daten, der nicht zur Bildanzeige verwendet wird)

Letztlich habe ich mich aufgrund der simplen Tatsache, dass meine Freundin bereits die 550D samt Filter und Handbuch hatte, für die 600D entschieden. Auch mit Blick auf zukünftige gemeinsame Objektivkäufe. Ich würde mir es also bei fehlendem "Committment" sehr gut überlegen, ob ich vielleicht nicht doch zur D5100 greife - falsch machen tut man es aber sicherlich mit keiner der beiden! Es kommt tatsächlich in erster Linie darauf an, welche einem besser "gefällt"!

Warum ich die 600D nicht zurückschicke und mir dafür die 650D hole:

Keine Frage, die 650D ist noch besser als die 600D.

- Die 650D hat 9 AF-Kreuzsensoren, von denen der mittige ein Dual-Kreuzsensor ist, also (ab f2.8) auch diagonale Linien erkennen kann. Dies entspricht dem AF-System der 60D! Die 600D hat dagegen das AF-System der 5D Mark II, also 9 Sensoren, von denen nur der mittige ein ("normaler") Kreuzsensor ist. Allerdings ist auch dieser ab f2.8 präziser.

Klar, das bessere AF-System ist nice to have. Aber zwingend erforderlich? Bei mir nein, da ich nicht viel Sport- oder Actionfotografie mache.

- Die 650D hat eine höhere Reihenbildergeschwindigkeit von 5B/s ggü. 3.7B/s.

Auch dies ist für mich wegen dem Überwiegen der Landschafts- und Portraitfotografie verschmerzbar.

- Die 650D hat einen Touchscreen, der sich wohl super bedienen lässt. Dies dürfte gerade Umsteiger von Digitalkameras u.ä. interessieren, die zumindest zunächst mit Liveview fotografieren wollen.

Mich persönlich stört die Bedienung über die Tasten nicht. Nach einer Weile stellt man sowieso meistens alles über das Drehrad ein, während man (noch) durch den Sucher schaut.

- Der Liveview-AF bei der 650D ist schneller (allerdings immer noch nicht konkurrenzfähig zu den Spiegellosen).

Ich benutze kaum den Liveview und wenn doch, bringt mich der etwas langsamere AF bei der 600D auch nicht um. Es gibt ja auch noch den Liveview Quick-Modus.

- Die 650D hat kontinuierlichen AF im Video-Modus.

Ich mache praktisch nie Videos und für den Spontan-Dreh zwischendurch ist die 600D ja auch mehr als gut gerüstet.

- Die 650D hat drei neue Multi-Exposure-Modi (Handheld Night Scene, HDR und Noise Reduction), das aus mehreren Aufnahmen ein fertiges Bild zaubert und das wohl recht überzeugend. Hierbei hilft auch die höhere Serienbildergeschwindigkeit.

Diese Modi finde ich ohne Zweifel interessant. Allerdings stellt (auch) dies lediglich ein Komfortfeature dar. Auch sind die fertigen Bilder - zumindest beim HDR-Modus - sehr weich. Am PC könnte man das besser hinkriegen. Wer ohnehin so weit ist und sich mit HDR beschäftigen möchte und erkennt, in welchen Szenen dies von Vorteil ist, für den ist es meiner Meinung nach kein großer Schritt mehr zum Post-Processing der RAW-Dateien am Rechner. Und da lässt sich allgemein noch viel mehr rausholen. Zu bedenken ist diesbezüglich, dass bei den Modi der 650D weder die Einzelbilder noch das fertige Bild im RAW-Format gespeichert werden. Das In-Camera-Processing dauert auch knapp 10 Sekunden, womit die Modi kaum zum Dauereinsatz kommen dürften. Die 600D kann indes dank Bracketing problemlos Bilderserien für HDR anfertigen. Auch haben Tests gezeigt, dass der HDR-Modus bei der 650D meist nur mit 1 bis 1,5 EV (Blendenstufen) arbeitet, während das Bracketing bis zu 2 EV anbietet. Letztlich sind also auch diese Features zwar nett, aber kein KO-Kriterium gegen die 600D.

Für wen ca. 150€ Aufpreis zur 650D gar nichts ist, kann natürlich ruhigen Gewissens zur 650D zugreifen. Der Aufpreis ist sicherlich gerechtfertigt (besserer AF, höhere fps, Touchscreen, Hybrid-AF/durchgehender AF im Videomodus). Wer viel Sport- und/oder Actionfotografie macht oder viel filmt, sollte sogar zur 650D greifen. Für alles andere eignet sich die 600D genausogut. Die Bildqualität ist ebenfalls mindestens genausogut wie bei der 650D.

FAZIT

Die 600D macht tolle Bilder und einfach nur Spaß!

So, ich hoffe, ich konnte hiermit einen sinnvollen, hilfreichen Beitrag leisten.

Grüße

PS: Ich musste als Referendar noch etwas aufs Budget schauen. Habe mir daher für den Anfang zur Ergänzung des Kit-Objektivs das Canon 50mm 1.8 II und das Sigma DG Macro 70-300mm - beides für jeweils nichtmal ganz 100,- € - geholt. Und muss sagen, dass ich damit zumindest momentan völlig zufrieden bin. Zu dem 50mm brauche ich glaube nichts mehr zu sagen. Mit dem Sigma kann man mit den richtigen Einstellungen bei halbwegs gutem Licht auch super Bilder machen und die Macro 1:2-Funktion ist ebenfalls überzeugend.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super mit winzigen Schwächen, 22. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Diese Kamera ist meine erste Digitale Spiegelreflex. Ich kaufte mir die Canon EOS 600d im Kit mit dem Canon EF-s 18-135mm, da ich das 18-55 ausprobiert habe und es mir am langen Ende zu kurz war und ich ein "Immerdrauf" Objektiv haben wollte das einen größeren Zoombereich abdeckt. Gekauft habe ich das Set bei dem Laden mit dem Namen eines Planeten, da es zu dem Zeitpunkt kaum teurer war als hier bei Amazon(730€, bei Amazon rund 10€ weniger).
Neben Kamera und Objektiv war noch ein Ladegerät mit Akku, ein paar CD's die ich nicht nutze, eine Bedienungsanleitung die ich nicht gelesen hab und verschiedene Kabel bei. Unverschämt finde ich aber das Canon auch bei einem Objektiv dieser Preisklasse (300-350 €) keine Gegenlichtblende mitliefert.
Zum Äußeren der Kamera:
Die Kamera besteht komplett aus PLastik und ist nicht gegen Staub und Spritzwasser geschützt, wirkt aber dennoch nicht billig und fasst sich gut an. Allerdings ist sie ein bisschen zu klein für meine Hände(Handschuhgröße 10,5), deswegen werde ich bald noch in einen Batteriegriff investieren. Besonders gut gefällt das Schwenkdisplay das knapp 1 mio. Pixel auflöst. Das Display hat eine höhere Pixeldichte als beispielsweise das Samsung Galaxy s3. Sonst gibt es zum Äußeren nicht viel zu sagen, ein Schulterdisplay wäre schön gewesen, aber das weiß man vorher und ich war nicht bereit nur für dieses 2.te Display und ein paar andere Vorzüge deutlich mehr Geld für die 60d auszugeben.
Das "Innere":
Die Kamera besitzt einen 18 Megapixel Sensor mit einer ISO-Empfindlichkeit von 100-6400(erweiterbar auf 12800). Die Kamera besitzt ein Neun-Punkt Autofokussystem wovon aber nur einer ein Kreuzsensor ist. Deswegen ist der Autofokus manchmal ein bisschen langsam, vor allem im Dunkeln, aber mit STM oder USM Autofokusmotorren in den Objektiven wird er dann deutlich schneller. Die Ksmera rauscht bis ISO 800 kaum, ISO 1600 ist auch noch voll in Ordnung. ISO 3200-12800 ist eher nicht zu empfehlen. Zur Bildqualität braucht man sonst nicht mehr viel zu sagen, es gibt keine "schlechten" DSLR's mehr, schlecht werden sie nur wenn man schlechte Objektive dranschraubt.
Ich benutze die Kamera im Moment mit dem 18-135mm Kit und dem Canon EF 40mm STM. Diese kleine Linse kann ich wirklich jeden empfehlen die für ein relativ kleines Budget(150-200€) eine schon bei Offenblende knackscharfe Optik haben wollen. Am Crop-Sensor der 600d verlängert sich die Brennweite zu 67mm und ist somit gut für Ober- und Ganzkörperportraits und Streetfotografie geeignet.
Die Kamera begleitete mich bis jetzt auf einem Ausflug in den Zoo, einem Urlaub in der Türkei, einem Urlaub in den bayerischen Alpen(sehr viele Wanderungen mit Kamera) und auf vielen Waldausflügen uns sontigen Outdooraktivitäten. Die Kamera hat schon ein paar Mal Nieselregen und leichte Regenschauer abgekriegt und sie arbeitet trotzdem noch wie am ersten Tag, auch wenn sie nicht spritzwassergeschützt ist.

Videomodus: Nur kurz und selten genutzt, Ergebnisse sind aber durchaus sehenswert, Profis könnens aber besser. Schärfeverlagerung klappt sehr gut, Ton ist aber schlecht, aber ambitionierte Filmer filmen eh mit einem externen Mikrofon.

Insgesamt:
+ Sehr gutes Preis-Leistungsverhälltnis
+ Ausgezeichnete Bildqualität
+ Auch hohe ISO Werte noch gut nutzbar
+ Dank EF-s Bajonett hat man quasi die uneingeschränkte Freiheit und kann alle Fotografiebereiche machen
+ Schwenkdisplay
+ Kamera macht einfach Spaß

- Autofokus im Live View sehr langsam
- Nur 1 Kreuzsensor
- Etwas zu klein
- Nur 3,7 Bilder pro Sekunde

Auch wenn ich eine Menge kritisiert habe soll es nicht so klingen als wäre ich unzufrieden. Ich liebe diese Kamera und würde sie immer wiederkaufen.

Nützliches Zubehör:
- Stativ(Für den Anfang reicht auch ein billiges für 15-30€)
- Tasche(braucht man unbedingt, ich empfehle die Mantona Premium, einfach bei Amazon Canon EOS 600d Tasche eingeben und diese kommt als eine der ersten, Vorteil ist das ein Zweitakku mitgeliefert wird. Die Tasche mit Akku liegt bei knapp 30€ und in der Tasche ist Platz für Kamera, 18-135, 40mm, Zweitakku, Bajonettabdeckung und Objektivbajonettabdeckung, Speicherkarten usw.)
- Fotozeitschriften lesen, man lernt wirklich eine Menge
- Auf Youtube Fotografie-Kanäle abbonieren, lernt man nochmehr

Das war's. Wenn diese Rezension ihnen weitergeholfen hat würde ich mich über einen Daumen nach oben freuen.
MFG Jonas Kaune
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super für Einsteiger, 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Ich habe mir diese Digitale Spiegelreflex Kamera vor knapp 6 Monaten gekauft und hatte davor noch nie eine DSLR in der Hand. Meine Fotos habe ich zuvor mit einer Digitalen Kompaktkamera oder mit meinem Smartphone gemacht. Diese machen zwar auch schöne und hochauflösende Bilder, aber ich wollte dann doch ein paar mehr gestalterische Möglichkeiten haben. Erst wollte ich mir die Canon EOS 1100D kaufen, da diese ebenfalls zu den Einsteigermodellen gehört und ich darüber auch sehr viele positive Rezensionen gelesen habe. Die Canon 1100D ist in etwa 200 € günstiger als die 600D.
Ich habe mich aber letztendlich nach einiger Recherche doch dazu entschieden die 200 € mehr zu investieren und habe mich somit für die Canon EOS 600D entschieden. Ich hatte mir beide Kameras zuvor in einem Saturn Geschäft zeigen lassen, denn ich wollte vergleichen wie die Bedienung der beiden Kameras ist. Beide Kameras waren von der Bedienung gleichauf und auch für Anfänger relativ verständlich. Allerdings bekam die Canon 600D einen fetten Pluspunkt von mir wegen des schwenkbaren Displays. Deswegen entschied ich mich am Ende für die 600D. Außerdem ist die technische Ausstattung der 600D etwas besser.

Body:
Der Body ist meines Erachtens sehr leicht und handlich. Da ich zuvor nur mit einer Digitalen Kompaktkamera unterwegs war, hatte ich erwartet, dass die Canon EOS 600D mir ziemlich schwer vorkommen wird. Aber dies ist nicht der Fall. Zudem finde ich die Kamera sehr handlich. Ich bin eine Frau und habe sehr kleine Hände, dennoch liegt die Kamera perfekt in der Hand und ist auch problemlos einhändig zu tragen. Das Kamera Gehäuse wiegt gerade mal 570 g und ist verglichen mit anderen DSLR’s eher ein Fliegengewicht, was ich als sehr positiv einschätze.

Akkulaufzeit:
Der Original Akku von Canon macht knapp 1500 Bilder mit. Allerdings ohne Blitz und die Bildervorschau habe ich ebenfalls ausgestellt. Mit Bildervorschau meine ich nicht den Live-View, sondern die Vorschau, wenn man ein Bild geknipst hat und es gespeichert wird. Das Bild wird dann ja meistens kurz nachdem man den Auslöser gedrückt hat nochmal für 2 Sekunden angezeigt. Diese Funktion habe ich bei mir abgestellt. Ansonsten würde der Akku wohl auch schon eher schlapp machen.

Bildqualität:
Die Canon EOS 600D liefert hervorragende Fotos ab. Selbst bei Nachtfotografie und hohen ISO-Werten liefet die 600D tolle Fotos ab. Ein Rauschen ist z.B. in dunklen Sporthallen ab einem ISO-Wert von 3200 ganz leicht zu erkennen und ab 6400 wird es deutlicher. Im Automatik–Modus stellt die Kamera maximal einen ISO-Wert von 6400 ein. Ich habe den ISO-Automatik-Betrieb aber auf 3200 begrenzt, das ist zum Glück bei der Kamera im Menü möglich. Manuell lässt sich der ISO-Wert auf 12800 einstellen, hierbei ist ein deutliches Rauschen zu sehen. Das Rauschen ist in dunklen Sporthallen stärker als bei schlechten Lichtverhältnissen im Freien. Ich versuche meist die ISO-Werte gering zu halten und spiele lieber mit der Belichtungszeit oder benutze einen Blitz. So kann man das Rauschen wenigstens von seinen Bildern fernhalten und muss diese nicht nachbearbeiten. Ich benutze hohe ISO Werte nur, wenn ich z.B. Sportler in dunklen Hallen aufnehmen will, weil ich bei schnellen Bewegungen ja schlecht die Belichtungszeit hoch schrauben kann, da sonst die Bilder verwackeln. Ich mache z.B. in meiner Freizeit Taekwondo und fahre als Hobbyfotografin auf Turnieren etc. mit und da will ich natürlich jeden Treffer scharf abgebildet haben, also muss ich die Belichtungszeit gering halten. Aber auch hier stelle ich den ISO-Wert selten auf 6400, meist bleibe ich bei 3200 und benutze dann lieber einen Blitz.
Wenn man allerdings bei Dunkelheit starre Objekte fotografieren will, sollte man eine hohe Belichtungszeit wählen. Für hohe Belichtungszeiten ist natürlich ein Stativ zu empfehlen, sonst werden die Bilder leider nichts. So gut ist der Bildstabilisator dann auch nicht, der tut seinen Job nur bei geringen Belichtungszeiten, aber das ist ja normal.

Erste Fotos/Bedienung:
Nachdem ich den Akku der Kamera geladen hatte machte ich natürlich erst mal ein paar Testbilder mit der Automatikfunktion, da ich mich mit der Bedienung und den Einstellungen ja noch nicht so auskannte, da es meine erste DSLR ist. Die Testbilder wurden super, sie waren scharf und die Farben sind sehr klar. Ein Rauschen der Bilder war auch bei Dunkelheit nicht zu sehen. Von der Automatikfunktion hatte ich nichts anderes erwartet. Gute Bilder, aber eben keine gestalterischen Möglichkeiten. Dafür brauch man sich natürlich keine DSLR anschaffen, da tut es auch eine Kompaktkamera. Nach der Automatikfunktion versuchte ich mich dann an den manuellen Einstellungen, da diese ja der eigentliche Grund für die Anschaffung der Kamera waren. Ich habe schon knapp 3 Tage gebraucht, um zu verstehen wie man alles einstellt, und um zu wissen welche Funktionen, welche Auswirkungen im Bild haben. Aber wenn man den dreh einmal raus hat und weiß wie man alles verstellt, vergisst man das auch nicht mehr. Dennoch würde ich sagen für ungeduldige Menschen und Leute die sich nicht wirklich für die Fotografie begeistern ist die Kamera eher ungeeignet.

Einstellungen:
Da ich neu in der Fotografie bin fällt es mir schwer ISO-Werte, Belichtungszeiten etc. einzustellen. Wenn ich z.B. bei schlechten Lichtverhältnissen Gute Bilder machen will teste ich meistens verschiedene Einstellungen und sortiere später aus. So lernt man am besten was die richtigen Einstellungen für die jeweiligen Situationen sind. Der höchste ISO-Wert ist 12800, der kann aber nur manuell eingestellt werden. In der Automatik Funktion geht der ISO-Wert höchstens auf 6400. Hierbei habe ich bisher kein Rauschen oder nur sehr geringes Rauschen festgestellt, dafür Daumen hoch.

SchwenkDisplay:
Nun komme ich zum schwenkbaren Display und warum ich es so toll finde. Ich wollte mir mit meiner Kamera eben alle Möglichkeiten offen halten und dafür habe ich gerne 200 € mehr als für die 1100D ausgegeben. Mit dem Schwenkdisplay kann man z.B. wenn man Makroaufnahmen macht und die Kamera nah am Boden aufstellt besser sehen welcher Bildausschnitt gewählt ist. Man muss sich also nicht auf den Boden legen um durch den Sucher oder aufs Display zu schauen sonder man dreht es einfach nach oben weg und man kann einfach alles sehen. Zudem kann man somit auch Selbstportraits machen. Man macht vorher alle Einstellungen und positioniert sich dann im Bild. Entweder per Zeitauslöser oder man kauft sich ein Funkfernauslöser so wie ich es getan habe. Ich empfehle euch beim Funkfernauslöser nicht am Geld zu sparen. Habe mir zwei verschiedene Infrarot Fernauslöser gekauft in der Preiskategorie um die 10 €. Beide waren ein totaler Reinfall. Die Reichweite war mit knapp 10 Metern angegeben, aber bei beiden Modellen max. 5 Meter erreicht. Zudem kann man den Auslöser nur benutzen, wenn man vor der Kamera steht, man muss also selber immer mit im Bild sein. Toll dann steht man jedes Mal im Bild mit einem Fernauslöser in der Hand und den Arm nach vorne gestreckt. Von solchen Bildern habe ich immer geträumt. Allerdings nur in Alpträumen.
Nach dem Reinfall habe ich dann etwas mehr Geld investiert, weil ich die Schnauze voll hatte und habe dann auf einen Funk-Fernauslöser zurück gegriffen. Es handelt sich hier um das Modell „Pixel Radio Blitzauslöseset Pawn TF-361 für Canon“. Dieses habe ich ebenfalls bei Amazon für knapp 45 € bestellt. Es ist nicht nur zum Auslösen von Blitzen geeignet sondern auch für Fotos. Die Reichweite ist mit 100 m angegeben.

Aussicht/Zubehör:
Canon bietet sehr viel Zubehör und allerhand verschiedenster Objektive an. So kann man sich im Grunde genommen auf jedes nur erdenkliche Gebiet spezialisieren, wenn man möchte.
Das Canon EOS System ist sehr weit verbreitet, deswegen werden auch von Drittherstellern diverses Zubehör und Objektive angeboten. Meistens sind diese günstiger, aber nicht unbedingt immer besser, also vorher am besten informieren.

Sinnvolles Zubehör:
Es gibt meiner Meinung nach ein paar Dinge auf die man keinesfalls verzichten sollte, wenn man sich eine so tolle Kamera zulegt.
Zum einen denke ich, dass man sich direkt eine Displayschutzfolie dazu bestellen sollte, wenn man diese Kamera kauft. Displayschutzfolien sind für unter 5 € zu bekommen und schützen das Display vor Kratzern und Fingerabdrücken. Ich denke das ist eine sinnvolle Investition.

Zum Schutz der Kamera sollte außerdem eine Tragetasche oder ein Fotorucksack bestellt werden. Wäre doch schade, wenn die Kamera zu viele Kratzer bekommt. Ich habe mir eine kleine Tasche von Hama bestellt und zwar die Hama Rexton 110. Die Tasche ist klein, aber die Kamera inkl. Gegenlichtblende, Ersatzakkus, Fernauslöser und Speicherkarten passt rein. Ein Blitz lässt sich leider nicht mehr verstauen, aber für kleine Fototouren ist sie dennoch geeignet.

Außerdem ist es sinnvoll ein passendes Stativ zu kaufen z.B. für Langzeitbelichtungen o.ä. Ich habe mir ein Stativ von Velbon gekauft und zwar das Velbon Ultra-Luxi M Stativ. Es ist mit knapp 90 € zwar sehr teuer, aber hat dafür auch ein Minimales Packmaß von34,5 cm. Das ist relativ klein und ist sehr praktisch für Reisen, denn es passt in jeden normalen Rucksack rein. Eine Schnellwechselplatte und eine Tragetasche sind aber auch dabei. Es ist sehr stabil und kann bis auf 138,5 cm ausgefahren werden. Die maximale Belastung ist mit 2,0 kg angegeben, ich denke aber das Stativ hält noch einiges mehr aus. Auch für Makroaufnahmen ist es gut geeignet denn die niedrigste Einstellhöhe liegt bei 19,0 cm. Das Gewicht des Statives liegt bei 921 g und ist damit sehr angenehm zu tragen. Vergleichbares gibt es kaum deswegen ist der hohe Preis auch gerechtfertigt.

Wenn man zudem Nachtfotos machen will mit langer Belichtungszeit, finde ich einen Funkfernauslöser unverzichtbar. So muss man die Kamera während des Fotografierens nicht berühren und verhindert so ein verwackeln des Bildes. Ich habe mir den Pixel Radio Blitzauslöseset Pawn TF-361 für Canon bei Amazon für knapp 42 € bestellt und bin damit sehr zufrieden. Die Reichweite liegt bei knapp 100 m und man kann sogar durch Wände hindurch auslösen, einfach super. Auch die Bulb-Funktion wird unterstützt.

Eine Gegenlichtblende gehört ebenfalls zu jeder Ausrüstung. Die Original Gegenlichtblende von Canon kostet knapp 13 €. Es gibt aber auch Dritthersteller die diese billiger anbieten. Vorteil bei den Originalen ist, dass diese quasi „verkehrt herum“ aufs Objektiv geschraubt werden können und somit Platz sparen. Gegenlichtblenden verhindern unerwünschtes Streulicht und verbessern Kontrast und Bildqualität.

Schulterriemen EW-100DB III:
Dieser Schulterriemen ist im Lieferumfang der Canon EOS 600D enthalten. Ich wollte nochmal betonen, dass dieser Schulterriemen echt super ist. Er ist schön weich und leicht gepolstert und schneidet somit nicht in die Schulter ein. Die Kamera ist somit gut gesichert, denn wenn diese mal versehentlich aus der Hand rutscht, fällt sich nicht herunter und wird abgefangen.

Speicherkarten:
Wenn man zusätzlich zu den normalen JPG-Dateien auch noch RAW-Dateien speichern will, empfehle ich Speicherkarten, die größer als 32 GB sind. Ich hatte zuvor eine 8 GB Speicherkarte, die immer relativ schnell voll war, da die RAW Dateien in etwa 5-6 Mal so groß wie die normalen JPG-Dateien waren. Wenn man also viel fotografiert, sollte man mindestens 32 GB Speicherkarten benutzen und am besten auch immer eine Reserve mitnehmen, sonst ärgert man sich nachher, dass man keine Fotos mehr machen kann.

Negatives:
Nichts wirklich schlimmes, aber im Live-View ist der Autofokus ziemlich langsam. Außerdem ist kein GPS Empfänger in der Kamera eingebaut, bei anderen Herstellern gibt es diese bereits in der Preisklasse dazu. Leider schade, aber man kann sich ja wenn man es denn braucht ein externen GPS Empfänger kaufen.

Fazit:
Für Hobbyfotografen eine absolute Kaufempfehlung. Ich bin total begeistert und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist Top. Für Gelegenheitsfotografen, die z.B. nur einmal im Jahr im Urlaub fahren und nur Urlaubsfotos damit machen wollen ist es allerdings nichts, denn dafür finde ich die Kamera zu schade. Die manuellen Einstellungen sind zu kompliziert wenn man die Kamera selten benutzt. Und eine so tolle Kamera nur im Automatikbetrieb zu benutzen ist meiner Meinung nach zu schade. Da tut es dann auch eine Kompaktkamera.

Diesen Bericht habe ich ebenfalls bei ciao, yopi und dooyoo veröffentlicht. Danke fürs Verständnis!
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