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1.115 von 1.143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Werkzeug für meine Bilder *****,
Von
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Hallo,Es gibt bereits viele Rezensionen zu diesem tollen Produkt aus dem Hause Canon. Ich habe mir deshalb vorgenommen nicht zum x-ten Mal alle technischen Daten aufzuzählen, sondern würde ich gerne eine andere Art Rezension abgeben, die aber auf jeden Fall bei der Entscheidung helfen soll, ob diese Kamera für Sie in Frage kommt. Ich hoffe die Rezension gefällt Ihnen: Bevor ich mir diese DSLR gekauft hatte war ich lange mit meiner IXUS 80 IS unterwegs. Sie hat mich nie im Stich gelassen und die Bedienung und der Aufbau der Menüstruktur lag mir sehr. Also sollte es nun eine Canon DSLR werden, da ich mehr Funktionen und Möglichkeiten wollte. Erst wollte ich bei der 550D zuschlagen, bin dann aber auf den Zweig gekommen, dass es doch die 600D aufgrund der besseren und Erweiterten Videofunktionen werden sollte. Lieferung / Auspacken: Da ich meine Kamera möglichst schnell in den Händen halten wollte, bestellte ich bei Amazon. Und tatsächlich war das Paket in Windeseile bei mir zu Hause und ich konnte mich ans auspacken machen. In der Packung war nichts was mich überraschte. Akku und Ladegerät, so wie bei meiner Kompakten nur zwei Nummern größer und natürlich das Kit Objektiv mit dem Body. Der Body hat für mich genau die richtige Größe, so ist mir ein sehr gutes Handling möglich. Die Haptik aller Teile gefiel mir direkt. Also Akku geladen und los sollte es gehen... Bis hierher schon mal ***** Erste Fotos / Bedienung: Nach ca. 1,5 Stunden Ladedauer konnte ich dann das erste Mal meine Familie und den Garten mit meinem neuen Spielzeug ablichten. Die Testbilder überzeugten mich sofort. Die Begutachtung der geschossenen Bilder geht über das klappbare Display mit seiner Enorm hohen Auflösung sehr gut. Es ist vergleichbar mit dem Display des iPhone 4, hier sieht man ebenfalls keinen einzelnen Pixel. Die Klappfunktion war mir sehr wichtig, da ich aus den verschiedensten Lagen Fotos mache. Eine Frage der Flexibilität. Zum Einstieg benutzte ich erst einmal den P Modus, da mich die vielen Funktionen und unbekannten Zeichen doch erst mal etwas verwirrten. Man darf halt nicht direkt Wunder erhoffen, es ist ein Lernprozess wie ich gemerkt habe. Ich nahm meine Kamera von nun an in meiner kleinen Umhängetasche beinahe immer und überall hin mit. Ich will immer leicht unterwegs sein mit meinem Immerdrauf Objektiv, damit mir die Lust am Fotografieren nicht durch das Schleppen schwerer Ausrüstung vergeht... Man bekommt mit der Zeit ein Auge für mögliche Motive, und die Bilder werden stätig besser. Ich benutzte zum Lernen nicht die Canon Bedienungsanleitung, sondern das passende Buch zur Kamera vom Galileo Verlag. Mit der Zeit kann man immer mehr selbst aktiv werden und die Kamera Automatiken abschalten, um das Bild selbst zu komponieren. Wenn man allerdings nur normal zB. auf Festlichkeiten Fotos schießen will, sitzt man dank der Automatikmodi auch nicht an der Toten Leitung. Oder wenn es mal für einen Schnappschuss besonders schnell gehen muss. Das Kitobjektiv bietet für den Einstieg einem jeden Anfänger genug an Bildqualität. Sicher ist es kein sehr Lichtstarkes noch ein besonders Vergütetes Objektiv, aber man kann mit diesem Objektiv definitiv gute Bilder machen. Der Autofokus findet im Betrieb durch den Sucher immer Schnell und Zielsicher seinen Schärfebereich. Als Werkzeug zum Schießen von wirklich sehr schönen Bildern bietet mir diese Kamera definitiv alles was ich mir wünschen kann. ***** Aussicht / Zubehör: Dank des extrem vielfältigen Canon Objektiv Parks, und des erhältlichen Zubehörs kann die Kamera in die verschiedensten Richtungen spezialisiert werden. Makroaufnahmen, auf denen man die einzelnen Augen eines Insekts sieht... Kein Problem! Aus weiter Entfernung einen Grizzly in den Wäldern Kanadas ablichten, auch kein Problem. Ich glaube man weiß was gemeint ist :D. Das EOS System ist sehr weit verbreitet, sodass auch massenhaft Dritthersteller für allerlei Zubehör und Objektive bereit stehen. ***** Vergleich zur 550D: Die Markantesten Neuerungen stechen einem ziemlich schnell ins Auge: Das Klappdisplay und die von der größeren Schwester, der 60D geerbten runderen Formen. Aber auch die anderen Neuheiten überzeugten mich das neuere Modell zu kaufen. Der 10fach Zoom im Videomodus, die meiner Meinung nach bessere Ergonomische Form, und vieles mehr. Am besten man stellt sich die beiden Modelle gegenüber und schaut welche Funktionen einem wichtig sind. Denn im Grunde ist die 600D keine neu erfundene Kamera. Im inneren hat sie den gleichen Chip wie die 550D. Das muss jeder für seinen individuellen Fall entscheiden. Fazit: Trotzdem kann ich guten Gewissens jedem die Kamera empfehlen der gute Bilder machen möchte. Egal ob andere Objektive folgen werden, man sich in die manuellen Modi einließt oder nicht, sie macht einfach schöne Fotos und Videos. Falls sie diese Rezension interessant fanden, würde ich sie bitten die Rezension als Hilfreich zu markieren. MFG Flenders Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
341 von 354 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eindruck einer absoluten Anfängerin im Bereich der digitalen Spiegelreflexfotografie,
Von
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Für alle, die eine technische Bewertung voller Fachwörter und fachmännischer Beurteilung haben wollen, ist diese meine Rezension nicht gedacht.Ich hab die Canon 600D als meine erste digitale Spiegelreflexkamera erhalten und habe mich nach anfänglicher Scheu vor der Technik einfach frisch und munter ans Werk begeben und herumprobiert, ausgetestet. Sicherlich das ein oder andere richtig schlechte Bild kam dabei raus, aber auch genügend brauchbares. Zunächst habe ich mich durch die vielen Hilfsprogramme durchprobiert. (Makroaufnahmen von allen Blümchen im Garten der Schwiegereltern, Bergpanorama vom Drachenfels, Bewegungsaufnahmen meiner spielenden Katze, mein Mr mußte mißmutig auch als Motiv herhalten...) Nachdem ich da wirklich so tolle Ergebnisse erzielt habe, wie ich sie zunächst definitiv nicht erwartet hätte, hab ich mich an den komplett freien Modus heranprobiert. Gut, da hab ich häufiger noch Fehleinstellungen, mal ist was nicht ganz scharf, was ich scharf haben möchte, oder die Bilder werden, ein wenig zu dunkel, weil mein Erfahrungsschatz noch nicht immer ausreicht, Belichtungszeit und Blende und Iso komplett richtig einzustellen. Trotzdem lädt die Kamera auch einen Anfänger absolut zum Ausprobieren und Testen ein und wenn es dann wichtig ist (Hochzeit, Geburtstag, Supermotiv...etc.) und sofort richtig funktionieren soll, dann greift man halt auf die Automatikprogramme zurück, die auf jeden Fall ein Superergebnis erzielen, auch ohne daß man groß bewandert im Bereich der Fotographie wäre. Die mitgelieferte umfangreiche Anleitung war für mich absolut ausreichend, um die Grundfunktionen zu erfassen und zu begereifen. Die mitgelieferte Kurzanleitung führe ich immer mit mir, um bei auftretenden Fragen schnell eine Lösung zu finden. Die Kamera liegt auch in der ungeübten Hand gut. Der Trageriemen ist praktisch und hilfreich. Das Gehäuse finde ich angenehm griffig und es ist leicht und einfach sauber zu halten. Meine Kamera und ich sind vorgestern in einen ordentlichen Regenguß geraten, das Spritzwasser konnte ihr rein gar nichts anhaben und auch die Fotos gelangen trotz Platzregen noch ganz hervoragend. Das schwenkbare Display habe ich bisher noch in keiner anderen Funktion, als der umgedrehten und eingeklappten benutzt, so daß es so an der Kamera liegt, als wäre es festintegriert. Es macht jedoch einen sehr wertigen und stabilen Eindruck und hatte ich zu Beginn Angst, es am Klappmechanismus leicht beschädigen zu können, ist diese Angst nun verschwunden. Das Display ist sehr klar, sogar bei grellem Sonnenlicht gut zu erkennen und alle notwendigen Einstellungen sind bedienerfreundlich leicht zu überblicken und zu erkennen. Das mitgelieferte Objektivkit ist für mich als Anfänger und zum Ausprobieren und zurechtfinden mit der Kamera absolut ausreichend. Gut, der "Zoom" ist nicht der Hit, da ist man von diversen Kompaktkameras doch schon Besseres gewohnt, aber dafür sind die Bildergebnisse eben doch in einer ganz anderen Liga. Ich habe sehr kleine Hände und hatte ein paar Bedenken, ob die Bedienung der doch recht großen Kamera mir nicht schwer fallen würde. Dies funktionierte jedoch sofort ohne Probleme. Weiterhin ist mir die Dioptrineinstellung des Focus sehr positiv aufgefallen, so daß ich trotz leichter Sehschwäche nicht gezwungen bin meine Brille beim Fotografieren zu tragen. Ob das tatsächlich nur dafür gedacht ist, oder noch einen weiteren Nutzen hat, der sich mir noch nicht ganz erschließt, kann ich nicht sagen. Der Akku hat zumindest bei mir bisher anstandslos gehalten und hat eine offenbar recht lange lebensdauer. Trotz wirklich viel Knipserei und Ausprobierens (knapp 400 Bilder) habe ich ihn bisher noch nicht einmal nachladen müssen und er zeigt immer noch 1/3 voll an. Das Akkufach ist leicht zu öffnen und wirkt genauso stabil, wie der Rest der Kamera. Gefilmt habe ich bisher nur kurz mit der Kamera, das Ergebnis war jedoch aus meiner Sicht absolut in Ordnung und die Handhabung auch da simple und intuitiv. Ich habe lediglich mit dem integrierten Blitzlicht fotografiert, was ganz klar noch verbesserungswürdig ist und meine nächste Ausgabe im Bereich Foto wird definitiv ein besseres Blitzgerät sein. Fazit: Für mich als Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotographie war die Kamera die absolut richtige Wahl. Keinerlei Frustration wegen nicht gelungener Bilder, absolut gute Einführung und Erklärung, leichte Bedienbarkeit und eben Unterstützung, wenn mal schnell alles richtig eingestellt sein muß durch den Auto-Modus. Ich bin begeistert und kann die Kamera auch jedem anderen Einsteiger, der über die Kompaktkameras hinaus will empfehlen. Natürlich ist mir klar, daß ich das volle Potential der Kamera nicht ausnutze, aber ich taste mich langsam ran und die Kamera läßt mir halt noch einigen Raum meine Fotokünste zu verbessern und zu entwickeln. Kurzer Bericht zum Kundendienst: Die Kamera wurde an mich mit einer Fehlfunktion ausgeliefert. Ich war nach dem Auspacken nicht in der Lage auch nur ein Bild zu schießen, sofort zeigte sich Error 30 (Problematik mit dem Verschluß). Kurzes Telefonat mit dem wirklich ausgesprochen freundlichen Kundendienst in Willich. Kamera eingeschickt und 3 Wochen später kam sie komplett repariert zurück. Während der Zeit konnte ich den Reparaturstatus ständig online einsehen. Ich muß dazu sagen, daß es wohl auch schneller gegangen wäre, hätte ich die Expressreparatur gefordert, da ich jedoch keine Eile hatte, war mir dies egal. Der Kontakt zu Canon war durch die Bank weg sehr positiv und angenehm, man zeigte sich sehr bemüht und entschuldigte sich vielmals für den Defekt. 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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Meisterklasse in der Mittelklasse,
Von
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorwort:Die Canon EOS 600D ist mittlerweile meine dritte DSLR. Meine Einstiegskamera war die Olympus E-420, die mir hervorragend gefallen hat. Danach kam eine Systemkerama, die Samsung NX 5. Auch sehr gut, aber der elektronische Sucher hat mir dann doch nicht so sehr gefallen und auch die sehr, sehr kleine Objektivauswahl war suboptimal. Alles in allem würde ich mich nach wie vor als Anfänger mit relativ wenig Erfahrung aber viel interesse einordnen. Insbesondere Nacht- und HDR aufnahmen haben es mir angetan, ebenso wie das Spiel mit der Tiefenunschärfe. Daher ist meine Rezension nicht als abschließende professinelle Beurteilung zu sehen, sondern viel mehr als Usabilty-Eindruck von jemanden der wohl ziemlich genau in die Zielgruppe der Kamera fallen dürfte. Allgemeines: Und somit bin ich nun bei der Canon EOS 600D angelangt. Das Problem mit den Objektiven stellt sich hier nicht, neben Canon gibt es noch zahlreiche Fremdanbieter die Objektive für das Bajonett der Kamera herstellen. Die 600D ist keine reine Amateurkamera, dafür hat Canon die vierstelligen Serien im Programm, die auch nur knapp die Hälfte kosten; aber sie richtet sich dennoch klar an Anfänger. Die meisten Menuepunkte werden durch einen kurzen Hilfetext erklärt. Eine Funktion die für Anfänger anfangs sicher ganz nützlich sein mag, für Fortgeschrittene Anwender ist sie eher nervig - zum Glück lässt sie sich abschalten. Body: Der Body ist erstaunlich leicht und handlich. Gerade mal 500g bringt er ohne Objektiv auf die Waage, für eine DSLR ist das fast schon ein Leichtgewicht. Auch die Ausmaße sind eher als kompakt (für eine DSLR) einzustufen. Bei genau zwei Meter Körpergröße habe ich naturgemäß ziemlich große Hände, was aber bei der EOS 600D kein Problem darstellt. Die Finger wissen immer genau wo sie hin müssen. Ich hatte noch nie das Gefühl meine Finger seine zu groß oder die Kamera an sich zu klein. Was am positivsten am Body auffällt ist der schwenkbare Display. Das war das was ich an meiner Samsung nach der Olympus am meisten vermisst habe. Gerade beim Arbeiten mit dem Stativ ist so eine Hilfe nicht zu unterschätzen. Man möchte die Kamera ja nicht immer zwingend auf Augenhöhe positionieren sondern auch mal in Winkeln in denen es einem nicht möglich ist direkt durch den Sucher sehen zu können ohne sich zu verrenken oder die Knochen zu brechen. Schön, das Canon dieses Feature nun auch in dieser Preisklasse verbaut hat. Das Display löst mit 1.040.000 Pixeln auf und ist somit sehr fein scharf und kontrastreich. Nette Kleinigkeiten: Bei Langzeitbelichtungen kann es bei Spiegelreflexkameras passieren, das Licht durch den Sucher auf den Sensor fällt und dadurch das Ergebnis der Belichtung negativ beeinflusst. Hier hat sich Canon etwas geschicktes einfallen lassen: Am Trageriemen gibt es eine kleine Abdeckung aus Gummi. Man kann die Augenmuschel am Body abnehmen und diese Abdeckung an ihre Stelle klemmen, so das durch den Sucher kein Licht einfallen kann und man eine optimale Aufnahme erhält. Auch wenn man dieses Feature sicher eher selten nutzen wird, ist es dennoch ein nettes kleines Feature. Videofunktion: Dieses Feature nutze ich so gut wie nie, daher hier nur ein kleiner Abriss über die Möglichkeiten der EOS 600D in diesem Bereich. Full HD gehört hier zum Programm, an sich ist der Funktionsumfang ähnlich hoch wie bei der teureren EOS 60D. Alles mögliche lässt sich von Hand einstellen, auch das Zoomen beim Filmen funktioniert - das automatische Nachschärfen dabei leider nicht. Die integrierte Videosnapshot Funktion, bei der man direkt mittels der Kamera einen Clips mit 2, 4 oder 8 Sekunden aufnehmen und zu einem Film zusammenstellen kann ist eher eine Spielerei. HDR Fotografie: HDR Aufnahmen werden aus Belichtungsreihen erstellt, innerhalb derer das gleiche Motiv mit unterschiedlichen Belichtungsstufen abgelichtet wird. Wichtig ist hierbei das sämtliche Einstellungen abgesehen von der Belichtungszeit gleich bleiben, also sowohl der exaktibe Bildausschnitt, als auch die Blende, der ISO-Wert, der Weißabgleich und auch der Fokus. Im Idealfall kann man genau einstellen wieviele Aufnahmen man erstellen möchte und mit welchen Belichtungsabständen. Hier schwächelt die Canon leider etwas. Man ist auf drei Aufnahmen mit einer Auslösung limitiert und kann maximal 2EV über- und unterbelichten. Mindestens 3EV sind heute eigentlich Standard, mehr würden ebenfalls nicht schaden. Hier bessert Canon hoffentlich nicht erst im nächsten Modell sondern schon beim nächsten Firmwareupdate nach. Zwar gibt es die Möglichkeit die Kamera via Laptop/PC über die Software EOS Utility Fernzusteuern und somit alle notwendigen Einstellungen vornehmen zu können ohne an der Kamera selbst zu hantieren und damit eventuell den Bildausschnitt zu verändern, aber das ist viel zu viel Aufwand für etwas was man auch durchaus leichter hätte realisieren können. Zumal die HDR Fotografie immer mehr Freunde findet und immer populärer wird. Crop Faktor: Die Kamera hat einen Cropfaktor von 1.6. Wem das nichts sagt möchte ich das technische Brimborium dahinter ersparen, letztlich heißt es nichts weiter das man die Brennweiten mit denen man fotografiert mit 1.6 malnehmen muss, um auf die tatsächliche Brennweite zu kommen. Fotografiert man mit einem 50mm Objektiv entspricht das tatsächlich 80mm, ein Tele 55-200mm entspricht 88-320mm und das 18-55mm fotografiert im Grunde mit 28.8-88mm. Das hat technische Gründe und ist bedingt durch den Sensor der kein Vollformat Sensor ist. Letztlich nichts weltbewegendes, ich wollte es nur erwähnt haben :) Bildqualität: Wie die Test diverser Fachzeitschriften zeigen gibt sich Canon hier keine Blöße. Die 600D liefert hervorragende Fotos ab. Selbst höhere ISO Werte liefern immer noch gute Fotos und sind meiner eigenen Praxiserfahrung nach sehr gut zu gebrauchen. Negatives: Leider gibt es auch einige Funktionen die ich bei anderen Kameraherstellern in einer günstigeren Preisklasse kennengelernt haben, die mir bei der Canon EOS 600D fehlen. Da wäre als allererstes die Löschfunktion. Bei der Canon muss man für jedes Bild mühselig auf löschen drücken und das ganze dann bestätigen. Gerade wenn man mehrere Bilder einer Serienbildaufnahme löschen will ein nerviges unterfangen. Bei Samsung z.B. muss man bei jedem Bild einmal mit OK einen Haken setzen wenn man es löschen will und bestätigt am Ende des Auswahlvorgangs das Löschen aller ausgewählten Bilder. Sehr schade finde ich ebenfalls das die Kamera, wie scheinbar bei Canon üblich, ohne Blitzschuh daherkommt. Oben auf der Kamera gibt es eine kleine Schiene, wo allerlei Zubehör aufgesteckt werden kann - meistens Blitze, daher Blitschuh genannt. Bei meinen letzten beiden DSLR (Samsung / Olympus) wurde hier direkt eine Abdeckung mitgeliefert welche die Kontakte schützt. Schade das Canon hier spart, so ein Teil würde kaum mehr als sein paar Cent kosten. Schade finde ich auch das kein GPS Empfänger verbaut wurde. Sony hat so etwas in dieser Preisklasse bereits eingeführt, bei Canon scheint man sich mit Neuerungen Zeit zu lassen. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist die Geschwindigkeit des Autofokus im LiveView. Hier arbeitet der AF so langsam das es je nach Situation ca. 3 Sekunden vom Drücken des Auslösers bis zum Foto an sich dauert. Das ist für alles was in Richtung Schnappschuss gehen soll absolut unbrauchbar. Selbst im LiveView-Quickmodus dauert das ganze über eine Sekunde. Zwar guckt der 'richtige' DSLR Fotograph eh meistens durch den Sucher, aber gerade Umsteiger benutzen doch sehr oft noch das Display, wie man es von den Kompakten her gewöhnt ist. Na ja vielleicht hilft Canon somit dem traditionellen Blick durch den Sucher wieder etwas unter die Arme. Fazit: Wer die Rezension gelesen hat und nicht erst beim Fazit anfängt wird jetzt evtl. denken mir würde die Kamera nicht gefallen da ich doch relativ viel zu meckern hatte. Das Gegenteil ist der Fall. Zwar gibt es zahlreiche Dinge die man verbessern könnte, aber das sind im Grunde nur Kleinigkeiten. Wenn es um das Foto an sich geht liefert die EOS 600D hervorragende Ergebnisse. Die Bilder sind klasse, scharf, farbtreu, kontrastreich und rauscharm. Mit besseren Objektiven als dem Kitobjektiv kann man noch viel mehr aus der Kamera herausholen. Ich kann jedem nur empfehlen die 50mm Festbrennweite mit einer Lichtstärke von 1.8 auszuprobieren. Wenn man sich daran gewöhnt hat das man zum Zoomen die Füße benutzen muss ist das Teil einfach ein Traum. Ich denke für die Zielgruppe ist die Kamera absolut ideal. Wer vom Einsteiger zum ambitionierten Fotographen aufsteigt wird eh früher oder später den Body wechseln, aber das ist wirklich nur Notwendig wenn man selbst die Kamera an ihre Grenzen führt. Bis das beim Einsteiger der Fall ist wird es sicher sehr lange dauern. Von meiner Seite her bekommt die Kamera somit eine klare Empfehlung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
348 von 367 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Souveräne Weiterentwicklung eines Kamera-Klassikers,
Von
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Für alle anspruchsvollen Aufnahmesituationen war seit etwa 6 Jahren eine EOS 350D mein treuer Begleiter. Mit dem Gerät, das seinerzeit ein Meilenstein unter den Consumer-DSLRs war, bin ich bis heute sehr zufrieden. Mit einem für heutige Verhältnisse winzigen Display und einer Auflösung von "nur" knapp 8 Megapixeln war die Zeit aber längst reif für ein "Upgrade". Umso größer war meine Neugier auf das aktuelle Modell der Serie, immerhin fünf Modell-Generationen später.Auftritt und Verarbeitung Kunststoff beherrscht den optischen Eindruck. Die Verarbeitung ist aber hervorragend, und die Kamera wirkt solide und wertig. Das war bei der EOS 350D schon genauso, und etliche Reisen und insgesamt gut 30.000 problemlose Auslösungen später waren meine Zweifel an der Haltbarkeit dieses Kistchens längst zerstreut. Die EOS 600D spielt als Nachfolger der gleichen Produktlinie auch preislich in derselben Liga. Bleibt zu hoffen, dass sie auch die gleiche Ausdauer hat... Die 600D ist minimal größer, in der Handhabung merkt man diesen Unterschied aber nicht. Die Bedienelemente sind übersichtlich und sinnvoll angeordnet. Die Rückseite wird beherrscht vom großen, brillanten, dreh- und schwenkbaren Display, das auch sehr gut entspiegelt ist. Eigentlich dachte ich, ich könnte auf den Klappmechanismus gut verzichten, aber in manchen Situationen (Selbstauslöser, extreme Aufnahmewinkel z.B. in Bodennähe) ist er doch sehr praktisch. Positiv ist auch, dass Canon an den wichtigsten Halteflächen inzwischen griffsichere Gummiauflagen mit "Lederstruktur" spendiert, so dass das Gerät sicher in der Hand liegt. Akku- und Speicherkartenfach habe solide Abdeckungen, die satt einrasten. Auch häufige Wechsel dürften keine Probleme verursachen. Soweit also alles ok. Bedienung und Funktion Die wichtigen Bedienelemente sind gut zu erreichen und reagieren prompt auf Eingaben. Das Bedienkonzept ist inzwischen sehr ausgereift und ähnelt folgerichtig dem der sechs Jahre älteren 350D noch stark, d.h. die meisten bereits dort vorhandenen Funktionen fühlen sich sehr ähnlich an. (Es stellte sich auch gleich das vertraute "EOS-Gefühl" ein, das ich seit meiner ersten analogen EOS 1000FN aus dem Jahr 1993 kenne und schätze.) Ein wenig nachgetrauert habe ich nur der separaten LCD-Segmentanzeige für die wesentlichen Informationen, die insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich besser abzulesen war als das nun auch dafür verwendete TFT-Hauptdisplay. Die Menüs sind sehr bunt geworden und bieten allerlei Schnickschnack wie Bildbewertungen und Kreativfilter, die ich sicher nie benutzen werde. Eine gute Idee sind aber die beiden separaten Tasten in der Nähe des Auslösers zum Ausschalten der Infoanzeige im Display (z.B. bei Nachtaufnahmen) sowie zur Auswahl der ISO-Einstellung. Im Videomodus dient die rechts neben dem Okular befindliche Liveview-Taste als Auslöser. Sobald man das weiß, ist auch das recht praktisch. Insbesondere kann man diese Taste bei laufender Aufnahme betätigen, ohne zu verziehen. Etwas ungeschickt ist dagegen, dass der Videomodus erst als äußerste Einstellung am Motivprogramm-Drehknopf zu erreichen ist. Das bedeutet bei wechselnder Nutzung häufiges Hin- und Herratschen (z.B. zwischen Programmautomatik und Videofunktion über neun Einstellungen). Im Fotobetrieb lässt sich die EOS 600D sehr flüssig und sicher bedienen. Es gibt kaum noch eine wahrnehmbare Auslöseverzögerung, und auch die interne Bildverarbeitung ist sehr schnell. Serienfotos schießt die EOS 600D etwas schneller als die 350D, die ersten vier Fotos (bevor der Zwischenspeicher voll ist) sind immer innerhalb einer Sekunde im Kasten, danach geht es (abhängig von der Speicherkarte) bei RAW + JPEG mit ca. 0,7 bzw. bei JPEG allein mit 3,5 Bildern pro Sekunde weiter. RAWs (CR2) belegen je nach Bildinhalt etwa 22-32 MB, JPEGs in höchster Qualität ca. 5-8 MB. Canon hat das CR2-Format offenbar unlängst noch einmal geändert, so dass RAWs aus der 600D nur von neuester Software gelesen werden können. Der Akkutyp wurde übrigens vom Vorgängermodell 550D übernommen, daher sind bereits gute Akkus von Fremdherstellern erhältlich (etwa zum halben Preis eines Originalakkus). Einen Reserveakku sollte man ja immer dabei haben, auch wenn man ihn selten braucht: Die erste Akkuladung hat bei meiner 600D für über 700 Fotos und einige Minuten Video gereicht. Bildqualität bei Fotos Die Bildqualität im Ganzen ist erwartungsgemäß hervorragend. Die 600D belichtet sicher und liefert natürliche Farben, leistet sich also kaum Ausrutscher, die man unbedingt per RAW-Workflow nachbessern müsste. In puncto Rauscharmut kommt sie vor allem im unteren ISO-Bereich nicht ganz an die blitzsauberen Aufnahmen des sechs Jahre alten "Vorfahren" heran. Diesen Preis muss man für die 2,25-fache Auflösung zahlen. Ab ISO 400 produziert der APS-C-Sensor erkennbares Rauschen, mindestens auf dem Niveau der 350D, und zwar über den gesamten ISO-Bereich bis 1600 (mehr kann die 350D nicht). Insbesondere ist das Helligkeitsrauschen bei der 600D etwas kräftiger, und es gibt schon bei moderaten ISO-Werten ab 400 einzelne Ausreißer (vor allem deutlich zu helle Pixel), die die Rauschunterdrückung nicht ganz in den Griff bekommt. ISO 3200 und 6400 sollte man nur dann einsetzen, wenn es unbedingt erforderlich ist. Auch mein Exemplar ist nicht ganz frei von den berüchtigten "Sensorflecken", d.h. mikroskopischen Verunreinigungen direkt über dem Sensor, die bei kleiner Blende (ab ca. 11) in kontrastarmen Bereichen der Aufnahmen als kleine graue, runde Flecken auffallen können. Die eingebaute Reinigungsautomatik bleibt dabei wirkungslos. Natürlich ist das bei einer nagelneuen Kamera etwas ärgerlich. Da mir aber bisher noch keine "echte" Aufnahme (außer eben gezielten Testfotos) untergekommen ist, auf der diese Flecken (hier zwei auf der rechten Bildhälfte) erkennbar sind, habe ich auch noch keine manuellen Reinigungsversuche unternommen. Die Auflösung mit knapp 18 Megapixeln klingt erst einmal gewaltig. Der Faktor von 1,5 pro Kante gegenüber der 350D ist aber für viele Motive gar nicht so ausschlaggebend. Ich muss zugeben, dass ich ein klein wenig enttäuscht bin, denn einen Quantensprung in der Bildqualität bedeutet der Umstieg auf die 600D nicht. Die höhere Auflösung bezahlt man mit etwas stärkerem Helligkeitsrauschen. Bei schlechten Lichtverhältnissen gilt es also nach wie vor, knauserig mit den ISOs umzugehen, um nicht einen guten Teil der effektiven Auflösung hinterher dem Entrauschungsalgorithmus opfern zu müssen. Aber noch einmal deutlich: Ich mosere hier auf äußerst hohem Niveau - die EOS 600D hat einen sehr guten Sensor, mit dem man fantastische Fotos machen kann - kein Vergleich also mit den pixelstrotzenden Kompaktknipsen, die derzeit überall in den Ladenregalen liegen. Ein paar Worte zum Kitobjektiv Das Kitobjektiv (EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II) fällt keineswegs in die Kategorie "Gehäusedeckel mit Linse", sondern ist durchaus brauchbar und den geringen Aufpreis gegenüber dem Body allein allemal wert (falls man nicht bereits eine gute Alternative besitzt oder extreme Ansprüche hat). Es ist klein, leicht, bildstabilisiert, fokussiert schnell und relativ sicher. Es hat eine akzeptable Abbildungsleistung, reizt den 18 MP-Sensor allerdings nicht ganz aus. Auch muss man im Weitwinkel-Bereich mit einer relativ kräftigen Verzeichnung leben. Mein sechs Jahre altes Sigma 18-50mm 1:2,8 EX DC liefert zwar erkennbar mehr Detailschärfe und weniger Verzeichnung bei größerer Lichtstärke, allerdings zulasten eines wesentlich höheren Gewichts, behäbigeren Fokus und unter Verzicht auf einen Bildstabilisator. Noch habe ich mich daher nicht entschieden, welches Objektiv ich als "Immerdrauf" verwenden werde. Einen Neukauf schließe ich im Moment erstmal aus, denn für einen echten Qualitäts- oder Brennweitenschub müsste ich kräftig investieren. "Und Action..." Die Videofunktion liefert sehr ordentliche Ergebnisse, detailreiche Bilder mit schönen Farben. Sie ist aber auch gemessen an der gebotenen Bildqualität ziemlich platzhungrig. Lästig ist das natürlich nur, wenn man (wie ich) die Aufnahmen meistens nicht mehr am PC weiterverarbeiten möchte. Der neue "Digitalzoom" ermöglicht weiche Zooms im Bereich von Faktor 3 bis 10, muss aber über Menü eingeschaltet werden. Toll wäre es, wenn die nicht genutzte Sensorfläche zur digitalen Bildstabilisierung genutzt würde. Ein solche bietet die 600D aber nicht. Das eingebaute Mikrofon ist eher als Notlösung zu sehen und liefert nur knapp akzeptable Tonqualität mit deutlichem Hintergrundrauschen. Obwohl auf zwei Spuren, wird damit nur in Mono aufgenommen. Für gehobene Ansprüche ist also ein externes Mikrofon Pflicht. Das finde ich schade, denn mir persönlich ist die Tonqualität dafür wiederum nicht wichtig genug. (Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 25 fps, ca. 45 Mbps, Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps) Fazit Mit der EOS 600D macht man als anspruchsvoller Nutzer im "Endverbraucher"- oder unteren Hobbysegment definitiv keinen Fehler. Als Dreingabe zum hervorragenden Fotobetrieb gibt es eine durchaus brauchbare HD-Videofunktion. Für Ein- und Umsteiger, die noch kein kompatibles Standardobjektiv besitzen, hat das im Kit enthaltene ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Umstieg von (wesentlich) älteren Modellen der EOS-Digital-Reihe ist ebenfalls zu empfehlen. Wenn auch vielleicht - je nach Ansprüchen und bevorzugten Motiven - der Gewinn an Bildqualität allein nicht den Ausschlag gibt, so lohnt es sich für die sehr deutlich verbesserte Elektronik. Das Bedienkonzept der EOS-Serie wurde von Canon weiter verfeinert und ist für mich ein wichtiges Argument, sich für eine dieser Kameras zu entscheiden. Insgesamt bin ich mit der "Neuen" sehr zufrieden und kann nur wenige kleinere Defizite entdecken. Daher gebe ich eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne *****. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Phantastische SLR Kamera,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Ich habe die Canon EOS 600D (das Kit mit dem 18-55mm Objektiv) nun bereits 2 Monate in Verwendung und bereits etwa 2000 Fotos damit geschossen. Früher (zu Analogzeiten) war ich fleißiger Spiegelreflex Fotograf, hatte allerdings die letzten 11 Jahre nur digitale Kompaktkameras. Die Canon EOS 600D ist also meine erste digitale SLR. Auf die vielen Funktionen der Kamera möchte ich nicht im Detail eingehen, da gibt es genügend Literatur mit genauen Beschreibungen des Funktionsumfanges.Ich habe mir lange überlegt, ob ich eine SLR oder eine Systemkamera kaufen soll. Irgendwie war ich mir nicht schlüssig, weil ich eigentlich nicht gerne viel Gewicht und sperrige Fototaschen mitschleppen wollte. Schlussendlich habe ich mir dann aber doch diese Kamera gekauft und ich habe es nicht bereut. Die Kamera hat einen riesigen Spass- und Faszinationsfaktor, ich würde mir die EOS 600D sofort wieder kaufen und kann diese SLR uneingeschränkt auch jedem Hobbyfotograf weiterempfehlen. Es hat bei mir ein bisschen gedauert, bis ich die Kamera halbwegs beherrscht habe, dabei hat mir ein separat bei Amazon bestelltes Buch über die EOS 600D aber sehr geholfen, mit der beiliegenden Bedienungsanleitung konnte ich nicht allzuviel anfangen, da diese nicht wirkliche Praxistips beinhaltet. Zwei Funktionen dieser Kamera finde ich einfach grandios, das ist der Lifeview Modus, den ich speziell bei Makrofotos zu schätzen lernte und die Q-Taste, welche den Zugriff auf die vielen Einstellungsmöglichkeiten in den halbautomatischen Modi sehr einfach macht. Diese Kamera ist meiner Meinung nach speziell für einen Einsteiger in die digitale SLR Fotografie (zu denen zähle ich mich eigentlich auch) super geeignet. Ich würde die EOS 600D sofort wieder kaufen. Was ich heute wahrscheinlich anders machen würde - ich würde mir nur noch das Gehäuse der EOS 600D kaufen und ein gutes separates "Immerdrauf-Objektiv" dazu nehmen. Ohne das Kit-Objektiv schlecht machen zu wollen (auch damit sind mir schöne Fotos gelungen), aber das Kit-Objektiv verwendete ich eigentlich nur die ersten 4 Wochen, danach habe ich mir ein hochwertigeres Zoom mit etwas größerem Zoombereich und vor allem einer besseren Lichtstärke gekauft. Die Qualität der Fotos wird damit gleich nochmals deutlich und sichtbar besser. Nochmals abschliessend - aus meinen Erfahrungen gebe ich guten Gewissens eine absolute Kaufempfehlung für die Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II ab. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
gelungene DSLR,
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Als meine 1000D nach zwei Jahren und rund 25000 Fotos den Geist aufgegeben hat, habe ich mir dieses Exemplar bestellt. Für mich war das der Umstieg von "Anfänger" auf "Fortgeschritten" und diesen Umstieg habe ich bisher nicht bedauert. Gut 3 Monate später kann ich endlich meine Meinung dazu äußern:Zur Bedienung gibt's nicht viel zu sagen, die Menüführung ist wie bei allen anderen Canon DSLRs. Ein paar kleine Änderungen an der Knopf-Verteilung am Body, u.A. kann man direkt in den Live-View Modus umschalten -> sehr praktisch! Um zu filmen muss man das Steuerrädchen fast einmal rum drehen. Bisschen nervig ist's ja, aber wer filmt schon mit einer Fotokamera? Für mich ist das ein nettes feature aber keinen Stern Abzug wert. Der Klappdisplay ist sehr hell und solide verarbeitet. Leider gibt's kein Nährungssensor mehr, der den Display abschaltet wenn man durch den Sucher schaut. Das war bei der 1000D wirklich praktisch. Die Bildqualität ist mit dem Kitobjektiv (18-55 IS) wirklich gut. Der Bildstabilisator arbeitet unhörbar und recht effektiv. Bei der Blende 5.6-11 macht dieses Objektiv die besten Fotos (je nach Zoom). Für mich ist der Unterschied erst richtig aufgefallen, als ich die Fotos mit denen von der alten 1000D verglichen habe. Details kommen sehr viel besser durch. Lila/Rote Farbsäume(Chromatische Aberrationen) gibt's an und wann, besonders bei krassen Helligkeitsunterschieden im Motiv. Dies fällt aber auch erst dann auf, wenn man die Bilder in 100% betrachtet. Kann man mit der Software zum Glück korregieren. Der Autofokus funktioniert gut, habe bisher nur sehr wenige fehlerhaft Fokussierte Bilder. Wenn's dunkel ist, wird mit dem AF-Hilfslicht fokussiert, das funktioniert auch ganz gut soweit, dauert aber etwas länger und die Fehlerquote ist etwas höher. Wenn der Fokus erstmal sitzt, dann macht das Biest auch verdammt schnell mehrere Fotos in Reihe. Ich fotografiere immer im Serienmodus und hab Anfangs aus Versehen doppelte Aufnahmen gemacht, da es im Vergleich zur 1000D gefühlt doppelt oder dreifach so schnell auslöst. Definitiv beeindruckend! Fotos im RAW-Format sind im Schnitt gut 20-30MB groß und machen eine 8GB Speicherkarte im nu voll (~250 Fotos). Der Akku hält auch sehr lange, schätzungsweise 2-3 voll Speicherkarten (ich habe den Display oft eingeklappt und gedimmt, das spart Strom). Kurz zusammengefasst: +sehr Schnell +super Bildqualität, hoher Detailgrad auch mit Kit-lens +Schwenkdisplay hell und hochauflösend +Akkulaufzeit -Nährungssensor für Displayabschaltung fehlt -Speicherkartenfresser (RAW Fotos lassen sich leider nur mit maximaler Auflösung aufnehmen) Als Zubehör sollte man gleich eine Speicherkarte mitbestellen, die 8Gb oder mehr hat. Als Fazit kann ich sagen, dass mich die 600D voll überzeugt hat und als Alternative zu der 1000D und Umstieg auf "Semi-Profi" die beste Wahl war. Update 14.01.12: IR Hilfslicht zu AF-Hilfslicht korregiert. Gemeint war AF-Hilfslicht(Blitzsalven). Die Cam hat kein integriertes IR-Hilfslicht. Danke für den Hinweis! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
97 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Tolle Kamera für ambitionierte Filmer/Fotografen. Ein paar unnötige Schwächen,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Vorweg zu mir: ich bin ein Hobbyfilmer, der auch gerne Fotos macht. Die Kamera ist die 600d mit 18-135mm Kit-Lens von Canon.Die technischen Daten stehen ja überall, daher nur ein paar subjektive Eindrücke von mir, die bei der Kaufentscheidung hoffentlich helfen: - Verarbeitung - Handhabung - Videoqualität - Fotoqualität - Fazit Verarbeitung/ 5 Sterne Positiv - Die Verarbeitung der Canon 600d ist hervorragend. Da wackelt nichts. Klar, die Haptik bei einer 60d oder gar 5d ist natürlich besser. Aber für eine 5d muss man beispielsweise über 1000¤ mehr für den Body ausgeben (geschweigedenn Objektive). Die 60d kann fast nichts deutlich besser als die 600d (schneller auslösen - nur bei Sportfotografie/schnellen Bewegungen benötigt). - Die 60d ist "spritzwassergeschützt". Die hat bei mir zu Überlegungen geführt, da ich die Kamera auch im Urlaub nutzen möchte. Ich habe mit der 600d allerdings am Strand gefilmt und Fotos gemacht, die Kamera hat Salzwasserspritzer abbekommen und wurde andauernd von Sonnencremeverschmierten, sandigen, Salzwasserhänden bedient. Feucht abgewischt und wieder wie neu. Hier bin ich wirklich extrem positiv überrascht. - Der Flipscreen ermöglicht es ausserdem, dass Display mit der Bildschirmseite nach Innen einzuklappen, der beste Schutz vor Schäden am Display wenn die Kamera nicht in Benutzung ist. Handhabung/Basisfunktionen 4 Sterne Positiv - Die Akkulaufzeit ist einwandfrei. Ich schiesse Bilder und Videos am laufenden Band und muss nur alle 2 Tage den Akku wechseln. Ein günstiger Ersatzakku ist allerdings auf jeden Fall empfehlenswert. - Hervorragend finde ich, das SD Karten (im Gegensatz zu Flash Karten bei z.B. der 7d) verwendet werden können. - Der Autofokus ist extrem schnell - die Kamera springt sehr schnell an und Bild/Videoeinstellungen können fix gemacht werden, sodass auch ein Bild unter Zeitdruck sehr schnell mit den richtigen Einstellungen gemacht werden kann - Die Bedienelemente sind alle sehr schön angeordnet. Man kann jeden Knopf schnell und ohne Fingerakrobatik bedienen Neutral - Die Canon ist relativ leicht zu bedienen. Man sollte die Anleitung allerdings schon studieren. Meine unversierten Freunde können eine Nikon D3000 leichter bedienen. Negativ - Sehr nützliche Videofunktionen fehlen - warum kann ich keine automatische Fokusverschiebung einstellen, Zebrastreifen zur Verdeutlichung von über/unterbelichteten Bereichen usw. Gut, das können auch andere DSLR's nicht, insofern kein großer Abzug. - Automatische Bildauslösung/Dauerbelichtung: EXTREM nervig, wenn man einen Timelapse machen möchte. Entweder muss man sich ein Zusatzgerät (Programierbarer LCD Timer Auslöser für Canon EOS 60D, 600D, 1100D, 550D, 500D, 450D, 1000D, 400D, 350D, 300D, Powershot G10, G11 ersetzt TC-80N3 Funktion) anschaffen oder die Kamera über seinen Laptop bedienen. Das gleiche gilt für Langzeitbelichtungen über 30 Sekunden. Da muss man den Auslöser dann minutenlang gedrückt halten. Also: mehr Ausrüstung mitschleppen und weitere Kosten. Nikon hat hier besser mitgedacht, dass muss man wirklich sagen. - kein Zugriff auf andere Pfade der SD Karte sondern nur auf den Canon Ordner - sehr ärgerlich wenn man mal Platz schaffen möchte und nur die Kamera zur Hand hat (man kann nur komplett formatieren) Videoqualität/ 4,5 Sterne Positiv - Das ausklappbare Display ist Gold wert, ungewöhnliche Winkel sind so kinderleicht hervorragend abzufilmen - Crop Mode: Zoom im Video bei HERVORRAGENDER Qualität (einfach mal bei youtube Crop Mode 600d Moon eingeben und überzeugen lassen) - ich nutze ihn häufig, allerdings nur mit Stativ. - Geniale Qualität bis ISO 1600 (siehe youtube "600d low light"). Auch bei relativer Dunkelheit geniale scharfe Aufnahmen - 60 Frames/Sekunde möglich - Die Videoqualität ist einfach super - mit verschiedenen Objektiven und der richtigen Software Adobe Premiere Pro Creative Suite 5.5 deutsch MAC lässt sich Filmqualität realisieren Negativ - bei Videoaufnahmen gibt es nur die Ansicht über den Screen, nicht über den Sucher. Sehr nervig wenn man bei starken Licht filmt. Dann sieht man das gefilmte erst hinterher im Schatten - warum kann man nicht per Knopfdruck in den Videomodus wechseln, sondern muss erst am Funktionsrad bis zum Ende drehen? Nervig. - keine 1080er HD Ready Videos möglich. Die Dateigröße ist atemberaubend (500MB bei 90 Sekunden) Fotoqualität: Ich bin nicht so der Fotonarr, daher möchte ich die Wertung in dieser Kategorie lieber den Kennern überlassen. Fazit: Gesamt gibt es 4,5 Sterne. Die Canon 600d ist eine tolle Kamera für gutes Geld. Die Film/Fotoqualität ist genial und die Bedienung der Kamera ist sehr schnell. Ausserdem ist die Verarbeitung top. Der Flipscreen ermöglicht ungewöhnliche Winkel in toller Qualität. Langzeitbelichtung/Auslösung in Intervallen: es ist mir völlig rätselhaft wieso diese Basisfunktionen nicht möglich sind. Da hätte Canon mal mehr mitdenken können. Ich ärgere mich hier wirklich sehr. Videoaufnahmen auch bei Blick durch den Sucher wären sehr sehr nützlich. Mehr Videoformate wären toll. Nicht vergessen Das wichtige "Ausrüstungsteil" ist immer noch der Mensch. Mit dem richtigen Licht, dem richtigen Bildausschnitt und der guten Idee kann man bis zum Profiniveau mit dieser Kamera alles machen. Und die Objektive kann man auch noch an anderen Bodies verwenden. Unterm Strich eine klare Kaufempfehlung. Viele Grüße Simon P.S. wenn die Rezession hilfreich war, würde ich mich über einen Klick freuen :) NACHTRAG zu - bei Videoaufnahmen gibt es nur die Ansicht über den Screen, nicht über den Sucher. Sehr nervig wenn man bei starken Licht filmt. Dann sieht man das gefilmte erst hinterher im Schatten Vielen Dank E.Nice für den Hinweis. Bauartbedingt ist filmen und Ansicht im Sucher nicht möglich. Auch nicht bei Nikons. Somit KEIN Kritikpunkt mehr. NACHTRAG 2: Serienaufnahmen Vielfach wird im Vergleich mit anderen DSLRs die niedrige Serienbildfrequenz genannt. Besonders bei Sportaufnahmen bzw. schnell vergänglichen Momenten wichtig. Ich habe am Wochenende Fotos von Skateboardern gemacht mit der Serienbildfunktion. Ich konnte fast immer ein richtig gutes Bild in der Serie erreichen. Somit ist die relativ niedrige Frequenz wohl nur für den Profi ein Problem, für den Privatgebrauch absolut ausreichend. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Für ambitionierte Amateure und Videobegeisterte!,
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Ich bin selbst ambitionierter Amateur im Bereich der Fotografie, habe mich viel eingelesen, aber relativ wenig praktische Erfahrung, zuletzt mit einer Panasonic Lumix TZ-7, also einer soliden Kompaktkamera.Die Eos 600d habe ich mir nach ausgiebiger Testleserei und eingehender Begutachtung im Geschäft zugelegt. Zum Zeitpunkt des Erstellens dieser Rezension habe ich etwa 400 Bilder mit der Kamera gemacht, verschiedenste Motive bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen in allen möglichen Modi. Jetzt zur eigentlichen Rezension: Verarbeitung/Handhabung: Sehr solide, preisklassenübliche Verarbeitung, die 600d liegt ausgezeichnet in meiner recht großen Hand. Im Vergleich zur Eos 550d kann sie dank ausgeprägteren Griffes besser einhändig gehalten und in den Menüs(,...) besser bedient werden, allerdings konnte ich die Eos 550d beim Anvisieren und Auslösen über den Sucher etwas sicherer halten, hier muss jeder selbst abwegen, was ihm wichtiger ist. (Im Vergleich zur 550d ist die 600d etwas schwerer und größer geworden, der Unterschied ist allerdings gering). Die Nikon D5100 wirkt hochwertiger verarbeitet, liegt in meiner Hand allerdings etwas schlechter, weil sie kleiner ist. Bedienung: Einfache Menüführung, erschließt sich auch dem Neuling schnell durch ein bisschen Rumspielerei;) Bei Bedarf kann man Hilfetexte einblenden, die grundlegende Funktionen kurz erläutern, das hilft dem blutigen Anfänger, allerdings fehlt eine genauere Hinführung, welche Einstellungsparameter denn wie zu wählen sind, wie es z.B. Nikon im Guide-Modus seiner D3100 bietet. Generell lädt die Kamera geradezu zum Spielen ein, ich habe ein bisschen mit der Halbautomatik gespielt, die es ermöglicht ganz einfach tolle Bildveränderungen auch direkt sichtbar im Liveview-Modus vorzunehmen, gerade bei den 6 Motivprogrammen kann man hier einiges direkt verändern, also Bildstil, Helligkeit, Farbkraft,... und das in Echtzeitvorschau im Liveview-Modus, bei der 550d sind diese direkte Einstellungsmöglichkeiten im Liveview-Modus nicht in dem Umfang vorhanden, sondern müssen dort gegebenfalls über das Menü eingestellt werden, für Fortgeschrittenen kein Problem, da diese ohnehin selten darauf zurückgreifen werden, für den Einsteiger jedoch ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Verglichen mit der Nikon D5100, bleibt festzuhalten, dass die grundsätzliche Bedienung ähnlich leicht vonstatten geht, die Nikon hat den Vorteil, dass sie deutlich mehr Motivprogramme bietet, die es dem Einsteiger leichter machen, schnell gute Bilder zu schießen (z.B. Sonnenuntergang,...) Ausstattung: Sehr umfangreich, hier setzt sie sich von der 550d ab, mit den einblendbaren Hilfstexten, den umfangreicher einzustellenden Bildveränderungen direkt im Liveview-Modus, dem schwenkbaren Display, das ich schon des öfteren genutzt habe um aus scheinbar unmöglichen Lagen doch noch tolle Fotos schießen zu können. Des Weiteren gibt es mit Miniatureffekt, Weichzeichner, Lochkamera, schwarz-weiße Körnung, Fish-Eye ein paar Kreativfilter die der 550d fehlen. Besser ist hier die Nikon D5100 mit interessanteren Effektfiltern, umfangreicher integrierter Bildbearbeitung direkt in der Kamera, deutlich mehr Motivprogrammen,... Geschwindigkeit: Fokussiert und löst im Sucherbetrieb sehr schnell aus, der Autofokus im Lieveview ist teils sehr langsam, sie schafft etwa 3,7 Bilder pro Sekunde bei "Dauerfeuer", ähnlich schnell ist die 550d, die NIkon ist im Suchermodus langsamer, dafür im Lieveview schneller. Bildqualität: Getestet mit dem Kit-Objektiv 18-55mm, mir ist klar, dass die Kamera hier "ausgebremst" wird, allerdings wird die Kamera doch oft zusammen mit einem einfachen Starterkit erworben, so dass eine Bewertung durchaus sinnvoll sein kann: Angenehme Bildschärfe, etwas weniger als bei meiner TZ-7, bei Betrachtung in 100%iger Vollansicht schlägt sie die TZ-7. Tolle Farbdarstellung, mir gefällt die etwas "knackigere" Darstellung, die den Canons gemein ist, sehr gut, für die nachträgliche Bildbearbeitung gibt es aber auch einen Neutralmodus. Der automatische Weißabgleich funktioniert gut. Das Bildrauschen fällt bei ISO 100 bis 400 in der 100% Ansicht gar nicht auf, danach nimmt es langsam zu, ich hatte spaßeshalber mal bei ISO 6400 fotografiert, zum Helligkeitsrauschen tritt dann noch unschönes Farbrauschen, das BIld war weniger ansehnlich, allerdings ist die ISO 6400 auch alles andere als eine Alltagseinstellung! Weniger schönes gibt es noch vom Objektiv selbst zu berichten, bei harten Kontrasten, wie z.B. Astzweigen im hellen Sonnenlicht sind auf Ansichten über DIN A4 recht deutliche Farbverfälschungen sichtbar, für Posterausdrucke disqualifiziert sich das Kitobjektiv damit auf jedenfall, ist bei kleineren Abzügen aber durchaus brauchbar. Die 550d hat zwar das ältere Kitobjektiv, allerdings kämpft dieses etwas weniger mit diesen Farbverfälschungen in kontraststarken Bereichen und liegt damit in puncto Bildqualität leicht vorne , ansonsten nehmen sich die beiden Kameras nicht viel. Wobei noch anzumerken ist, dass eine englischsprachige Seite den Automatikmodus der 550d gegen den neuen Intelligent Scene Auto Modus der 600d getestet hat, und der alte Modus der 550d überraschenderweise etwas zuverlässiger gearbeitet hat, vielleicht bessert Canon hier noch nach, schließlich ist der Auto-Modus zumindest für Einsteiger in manchen Fällen doch die einfachste Möglichkeit zum brauchbaren Bild. Die BIldqualität der D5100 gefällt mir weniger, weil ich die Farbdarstellung der Canons lieber mag als die sehr neutrale Nikon-Farbgebung, auch ist der automatische Weißabgleich bei Nikon in meinen Augen schlechter als bei den Canons, und das, obwohl der Vorgänger, die D5000, hier überragend gut gewesen ist. Akkulaufzeit: Hat für eben diese 400 Bilder gerade so gereicht, allerdings habe ich auch viele Bilder direkt in der Kamera betrachtet,... im Vergleich zu meiner TZ-7 eine Wohltat, im DSLR Vergleich unter Durchschnitt. Fazit: Die 600d ist eine tolle Kamera, die sich an den experimentierfreudigen Einsteiger genauso richtet wie an den Hobbyfilmer (denn beim Filmen bringt das schwenkbare Display doch deutliche Vorteile), das Kitobjektiv reicht für geringere Ansprüche und Abzüge bis DIN A4 vollkommen aus. Braucht man das Schwenkdisplay nicht, dürfte die 550d aus Preis/Leistungssicht jedoch die bessere Wahl darstellen, die Einsteigerhilfen lassen sich durch ein bisschen Handbuchlektüre problemlos kompensieren. Die Nikon D5100 ist etwas günstiger als die 600d und liegt in den meisten Tests etwa gleich auf, mir persönlich gefiel die Bildqualität der Canon aber einfach besser und so habe ich mich für die 600d entschieden und bereue das keine Minute und keinen Euro! Ich wünsche allen Käufern viel Spaß mit diesem tollen Stück Technik! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Vielseitig und auch für ambitionierte Hobbyisten geeignet,
Von Tobias Höller (Overath, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS (Elektronik)
Ich habe mich lange geweigert eine CANON zu kaufen, da mir alle Modelle der xxxD-Reihe zu sehr nach Spielzeug aussahen und ich die Haptik auch nicht als angenehm empfand. Allerdings wollte ich endlich von 6 Megapixeln weg und da mein Nachbar einige Festbrennweiten und vor allem Erfahrungen in Sachen CANON mit mir teilen konnte wurde es dann doch CANON statt Nikon.Ich verwendet die Kamera seit 2 Monaten mit dem 18-135mm und ab und an mit dem geliehenen 50mm. Die Festbrennweite ist mir dabei allerdings lieber geworden und wenn ich nicht manchmal auf die Flexibilität angewiesen wäre, würde ich mir wohl heute eher 2 Festbrennweiten holen. Aber das ist ein anderes Thema. Meine ersten Bedenken haben sich beim Auspacken bestätigt, die Kamera fasst sich wie Spielzeug an. Der Vorteil ist natürlich, dass sie dadurch auch recht leicht wirkt. Hab mir einen Batteriegriff dazu gekauft, damit wurd's dann direkt angenehmer, meine recht großen Hände kommen damit gleich viel besser klar. mit Batteriegriff, Objektiv und Aufsteckblitz hat sich Faktor "Leicht" aber auch gleich wieder verabschiedet. Die Bedienung war auch für mich nach dem Umstieg intuitiv und schnell zu verstehen, die Aufteilung der Menu-Unterpunkte entbehrt an manchen Stellen meiner Meinung jeglicher Logik, aber da findet man sich in 5min auch rein, wirklich kein Kriterium wie ich finde. Was mir vorher nicht klar war ist, dass man im AF-Modus nicht ohne Weiteres manuel nachregeln kann (oder sollte). Das ist technisch halt anders gelöst als bei anderen Herstellern. Bin ich selber schuld, hätte ich wissen können, nervt mich aber manchmal gewaltig. 18 Megapixel sind, wenn sie einigermaßen rauscharm abgebildet werden, ne tolle Sache. Ich konnte vorher nicht so frei den Bildausschnitt im nachhinein verändern, ohne dass die Qualität gravierend schlechter wurde. Mit der 600D hab ich schon einige Querformatbilder in Hochformate verwandelt, weil mir das spontan erfasste Motiv am Bildschirm in diesem dynamischeren Format besser gefiel. Und rauscharm ist das Ding subjektiv in den meisten Situationen bis ISO 800 und auch 1600 kann man durchaus noch verwenden. Der Videomodus ist ne nette Spielerei, auf einem Stativ zum Beispiel in Gesprächsituationen eine echte Alternative zu einer Videokamera, bei Bewegtmotiven ist es einfach schwierig ein ruhiges UND scharfes Bild hinzubekommen, grad bei solch einer Tiefenunschärfe. Wer ernsthaft mit einer DSLR filmen möchte, kauft sich aber wohl eine 5D Mark II mit Glider oder Steadi. Mit diesem Modus hab ich mich allerdings auch immer nur zwischendurch beschäftigt, grad weil er enorm Speicherplatz frisst und auch nur auf schnellen SD-Karten länger als ein paar Sekunden funktioniert (wer hiermit filmen möchte, sollte also CLASS 10 kaufen). Sieht aber out-of-cam echt nice aus. Das schwenkbare und sehr angenehme Display hielt ich anfangs für Spielerei, beim Filmen möcht ich ihn nicht missen und in manchen Aufnahmesituationen war er auch durchaus praktisch. Ich nutz ihn allerdings sehr selten, da der AF nunmal nicht schnell und sauber läuft, wie das ohne Live-View der Fall ist. Ich denk aber z.B. für Menschen, die Videorezensionen verfassen, ein Videotagebuch führen (man kann das Display ja sehen, während man sich selber abbildet) oder oft aus ungewöhnlichen Perspektiven fotografieren ist dies ein tolles Ding. Wer wie ich meist durch den Sucher arbeitet, hat übrigens eine Display-aus-Taste, was grad bei wenig Licht oft nützlich ist, damit der Display nicht blendet. Der Sucher ist nebenbei im Vergleich zu meiner alten PENTAX recht klein, allerdings wirkt er klar und aufgeräumt, man hat das Wichtigste im Blick und das ist das Bild, die Blende, die verschlusszeit, der ISO-Wert. Das 18-135 ist ein guter Allrounder, die Lichtstärke ist natürlich nicht die beste, der Bildstabilisator macht aber einiges wett. Was ich dreist finde ist, dass CANON bei seinen nicht L-Objektiven keine Geli mitliefert, war mir ebenfalls vorher nicht klar, da dies bei PENTAX dazugehörte. Hab dann nicht die von Canon für 30 Euro (!), sondern eine vom Fremdhersteller für 7 Euro bestellt. Dreist find ich das dennoch. Der Standart-Gurt ist ziemlich nervig (wie auch bei jedem anderen Kamera-Anbieter), entweder man bestellt sich was anderes oder machts wie ich und bindet beide Enden an eine Seiten. Das ist mir zwar bis heute nicht ganz geheuer, aber ansonsten hatte ich IMMER entweder was vorm Glas oder vorm Gesicht, sodass der Sucher nicht vernünftig einsehbar war. Über das Arbeiten mit dem Aufhellblitz kann ich nichts sagen, nutze den YN565EX, weil mir das CANON-Pendant zu teuer war und bin sehr zufrieden. Diverse Kleinigkeiten (meiner Meinung nach unlogische Menuaufteilung, keine Geli wie bei CANON üblich, ohne BG sehr ungriffig, der verhältnismäßig kleine Suche) kosten die 600D leider trotz tollem Preis/Leistungsverhältnis den 5. Stern. Ich würde mich über Nachfragen und Kommentare freuen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolle DSLR für ambitionierte Einsteiger,
Von
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Gehäuse (Elektronik)
Hallo,ich habe mit der EOS 600D meine erste DSLR gekauft. Habe die Cam nun seit 9 Monaten, also direkt nach dem Marktstart. Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Man findet zu dieser Cam viel Hilfe im Netz, es gibt viele Bücher und Tests. Da findet man sicher mehr zu dem Thema - und Aussagen von Profis. Was ich beisteuern kann sind meine Erfahrungen. Ich hatte vorher nur Kompakt-Cams. Das kann ich jetzt nicht mehr wirklich fotografieren nennen. Mit der EOS 600D hat man schon ganz andere Möglichkeiten. Ich stand damals zwischen der Wahl 500d - 550d, während des Prozess der Einlesung ins Thema kam die 600d. Also fragte ich mich damals, lohnen diese ~250 Euro mehr. Jetzt sage ich ja. Besonders das Display macht mir Spaß. Bei Fotos mit dem Stativ oder ungewöhnlichen Posen ist es einfach klasse was man mit dem Display für Möglichkeiten hat. Probleme hatte ich mit der Cam bislang keine. Habe gut 12.000 Fotos gemacht, gab keine Fehler Probleme - auch nach dem Firmware Update nicht. Was man beachten sollte beim Einstieg: man sollte sein Budget nicht komplett mit Cam und Objektiv aufbrauchen, eine ordentliche Speicherkarte (ich hab in der Cam z.B. die SanDisk Extreme Pro mit 16 GB) macht Sinn. Auch eine Tasche oder Rucksack sollte man kaufen. Wer gerne Nachts rumläuft / Blaue Stunde kommt auch im ein Stativ nicht herum. Das sollte man in der Finanzplanung beachten. Habe bislang auch kein Feature bei der Cam vermisst, das ich z.B. auf eine 60d oder 7D umsteigen müsste. Die Knöpfe und Rädchen lasen sich prima bedienen, die Cam liegt super in der Hand. Hatte auch einige andere Modelle in der Hand. Und selbst Freunde mit anderen Cams loben die 600d was die Haptik angeht. Da die Cam ja nun auch durchaus günstiger geworden ist - klares Urteil 5/5! Viel Spaß mit dieser Cam! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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