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Love Grenade
Format: Audio CDÄndern
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2007
Old Ted ist wieder von der Jagd zurück und hat sein stärkstes Album seit Scream Dream im Gepäck. Der Aufwärtstrend deutete sich bereits mit dem letzten Album Craveman an und Teddy legt hier noch eine Schüppe drauf. Die Gibson wird gequält wie zu besten Zeiten, obwohl das Solodebüt mit Stücken wie Stranglehold und Motorcity Madhouse natürlich unerreicht bleibt. Die Scheibe startet furios mit dem Titelstück und 'Still Raising Hell', 'Funk U' schaltet dann noch einen Gang höher. Das Remake des alten Amboy Dukes-Hit 'Journey to the Centre of the Mind' ist gut gelungen, das Instrumentalstück 'Eaglebrother'erinnert mit dem wimmernden Gitarrensound an Hibernation. Weitere Höhepunkte sind 'Broadside' und 'Bridge Over Troubled Daughters', welches mit seinen fließenden Licks an 'Just what the Doctor ordered' erinnert. 'Lay with me' ist zuguterletzt ein waschechter Blues.
Warum vergebe ich an diese musikalisch zweifellos gelungene und alle alten Nougat-Fans ansprechende Scheibe keine 5 Sterne? Weil Ted's Gesinnung nervt! Dass der Kerl ein Rad ab hat, ist ja nichts neues, aber leider nicht nur Image. Dieser ultrakonservative, patriotische, militaristische und sexistische Quark, der da im Booklet, auf dem Cover und in den Songtexten u.a. von 'Girl Scout Cookies' oder 'Stand' mit Penetranz verbreitet wird, zeigt deutlich, dass laute Musik auf Dauer(nach 6000 Konzerten vor einer Marshall-Wand) wohl doch blöd macht. Daher 1 Stern Abzug für dumpfe Botschaften!
Da es hier aber in erster Linie um Musik geht, kann ich die Scheibe allen Fans nur wärmstens empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2007
Ich bin seit seit 1978 Nugent-Fan, und habe seine Veröffentlichungen immer mit Spannung erwartet. Nach "Intensities In 10 Cities" ging es musikalisch eher bergab und nun dies! Eine Hammerscheibe ohne Ausfall! Killerriffs on Mass, geile Soli und eine druckvolle, saubere Produktion. Die Scheibe ist musikalisch sehr abwechslungsreich, voller Ideen und Teds Gitarrenspiel überzeigt wie in alten Tagen. Chapeau! Damit war nicht mehr zu rechnen.

Well done, Ted!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Teds Hardrockwahnsinn hat Methode. Anders kann ich mir nicht erklären wie es dem stocknüchternen und stockkonservativen Waffennarr und Jagdfetischisten möglich ist noch im Alter von 59 Jahren so ein explosives Geschoss einzutüten. Musikalisch so energiegeladen und fit waren selbst seine letzten eigenen Alben nicht mehr, von der Konkurrenz ganz zu schweigen. Auf Love Grenade" bekommt man neben der Neuaufnahme des Amboy Dukes Klassikers Journey To The Center Of The Mind" ein weiteres Dutzend zukünftige Nuge Granaten geboten, welche den Meisterjäger himself seit jeher zu einer der Ikonen des amerikanischen Rock ŽnŽ Roll Gefüges machen. Sein unmissverständlicher und unnachahmlicher Gitarrensound fetzt sich durch straighte Hymnen wie dem Titelsong über funky Groovemonster der Marke Funk U" bis hin zu relaxtem Blueszauberwerk wie Lay With Me". Und das beachtliche dabei ist das sich im Grunde kein einziger Ausfall eingeschlichen hat. Hier und da hat man wirklich das Gefühl das sich die komplete Chose vor lauter Vorwärtsdrängen zu überschlagen droht aber im letzten Moment wird der Stier dann doch wieder bei den Hörnern gepackt und zielgerichtet wie ein Pfeil ins Ziel geschickt. Die Lebensfreude ist zu jeder Sekunde dem greifen nah. Eine Scheibe voll mit Überschwänglichkeiten eben.
Klar kickt einen die eine oder andere Nummer mehr aber das dürfte von Hörer zu Hörer verschieden sein. Inhaltlich dürften die Texte wie auch das komplette Albumkonzept liberalen Freigeistern die Zornesröte ins Gesicht treiben und schlaflose Nächte bereiten, aber das ist im Sinne der Practise what you preach" Mentalität des wilden Mannes nur verständlich und nachvollziehbar.
So wie mancher sagen mag Von diesem Deppen kauf ich mir keine Scheibe mehr" so nicht-ignorierbar ist die Klasse dieser vertonten Schrotladung. An dem Menschen Ted Nugent mögen sich die Geister scheiden, an seiner Musik eher nicht denn die ist nach über 40 Jahren des Rumgeisterns noch immer durchschlagend wie ein Kinnhacken von Mike Tyson.
Wem fällt denn spontan ein Rockjüngling ein der sich länger als drei Runden im musikalischen Ring mit dem alten Mann halten kann? Mir nicht.
Würden mehr unserer Helden aus den 70ern und 80ern noch solche Qualität abliefern, wir bräuchten den Nachwuchs gar nicht.
Ich schäme mich nicht angesichts der Liebesgranate vor Ted Nugent zu salutieren. Ein Pflichtalbum des Jahres 2007
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am 7. Dezember 2014
Vor etwas über 30 Jahren hat sich der Nuge nur im Lendenschurz begleitet mit einer Liane auf die Bühne geschwungen. Auf gut deutsch: Der Typ hatte schon immer ein Rad ab. Da hat das Alter nichts daran geändert und auch nicht, ob er jetzt ein paar tausend Konzerte mehr oder weniger auf dem Buckel hat. Wer auf politisch korrekte Liedermacher steht hatte, hat und wird auch in Zukunft mit Onkel Ted Probleme haben.

Ich konzentriere mich lieber auf die Musik. Und auch die englischen Texte versteht man ja in der Regel nur, wenn man genau hin hört. (Das geht übrigens auch "native speakers" oft so.) Letzteres ist bei Nugent nicht unbedingt ein Gewinn. Aber die Musik geht einfach ab und er quält immer noch seine Gitarre auf eine einzigartige Art und Weise. Der Mann kann einfach Gitarre spielen und an "Einsatzbereitschaft" kommt und kam eh keiner an ihn heran. Jeder der einmal die "Double Live Gonzo" gehört hat, weiß wovon ich rede.

Mit den Studio-Alben amerikanischer Rockbands hatte ich in den 70er Jahren oft meine Probleme. Die Studioscheiben klangen immer viel zu handzahm. Das galt beispielsweise für KISS (Ausnahme: das erste Album) und das galt auch für Ted Nugent (Ausnahme: Das erste Solo-Album). Und dann Live: Eine gigantische Explosion.

Die Studioscheibe "Love Grenade" des neuen Jahrtausends hatte ich mir daher nur aus nostalgischen Gründen und weil sie extrem günstig war als Ergänzungsbestellung angeschafft. Ohne allzu große Erwartungen legte ich sie in den Player ein und war total überrascht: Mir schallte Nugent pur und mit voller Energie entgegen. Das ist kein "Alterswerk", sondern im Grunde das "echte" Nachfolgealbum von "Scream Dream". Wie dieses giftig produziert, nicht so handzahm die die 70er Studioscheiben, aber mit überwiegend wesentlich besseren Songs. Der überwiegende enttäuschende Eindruck der Alben der letzten Jahr(zehnt)e war wie weggewischt.

Besonders der Song "Spirit of the Buffalo" hat es mir angetan. Ein für das Album eher ruhiger aber unglaublich eingängiger Song. Es überwiegen aber eher "knackige" Rocker. Allzu komplex sind diese Songs nicht. Aber sie gehen ab und werden doch tolle Soli angereichert. Exemplarisch sei "Funk You" angesprochen. Im Prinzip wird in diesem Song mit Ozzy Osbourne konkurriert, einen bestimmten Ausdruck in möglichst kurzer Zeit möglichst oft zu nennen. Nur das halt Ozzy nicht darum herum redet.

Wer allerdings ein zweites Stranglehold oder Hibernation auf dem Album erwartet, wird "enttäuscht". Hier regiert ein gut aufgelegter Nuge, der einfach endlich mal wieder die Sau oder nur einfach den Nuge heraus hängen lässt. Rockalben dieser Art sind in den letzten Jahren einfach selten geworden.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2007
5 Jahre ist es nun her, seit der letzte Output das Licht der Welt erblickte. Erster Eindruck von "Love Grenade": Zeitgemäßer kann man diese Art Musik einfach nicht präsentieren. Eine blitzsaubere, druckvolle Produktion und verdammt gute Songs sind die Eckpfeiler dieser Scheibe. Langeweile Fehlanzeige. Power ohne Ende,100% Adrenalin,200% Testosteron !!
Schon "Love Grenade" und "Still Raising Hell" stehen für richtig feinen lupenreinen,FETTEN Power-Rock.
Die echten Schätzchen verbergen sich aber im letzten Drittel von "Love Grenade".
"Stand", "Broadside" und "Bridge Over Troubled Daughters", gespickt mit geilen Melodie Licks, sind echte Highlights, die zeigen, wo der Ted die Eier hat, vor allem aber, wie moderner Rock klingen muss.
...die europäische Version beinhaltet als Bonus noch 2 Live Tracks, aufgenommen beim Sweden Rock. "Still Raising Hell" - brandneu, live erprobt und heiß. "Cat Scratch Fever" - der Klassiker dient als endgültiger Ausklang !

CD des Jahres 2007

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am 9. Januar 2014
Ich denke mal, diese CD ist ein MUSS für jeden Ted Nugent Fan!
Alles stimmig, auch der Service! Besten Dank,
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2010
Ted Nugent ist sicher schon in die Jahre gekommen, was man aber bei dieser CD wirklich nicht merkt. Er rockt, was das Zeug hält. Wie in seinen besten Tagen, die Zeit scheint spurlos an ihm vorbeigegangen zu sein. Hammermäßig, was er da bietet.
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am 17. Oktober 2013
der tarzan unter den gitarreros meldet sich mit diesem studioalbum zurück.
über texte wie girl scout cookies breiten wir den mantel des schweigens, aber der cover-dame reissen wir ihr vom leib. hier feuert nuge einige granaten ab und erinnert damit an seine erfolge vo 75-81.
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