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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen75
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Eigentlich ist es ja ein Armutszeugnis für das (öffentliche) Fernsehen des gesamten deutschen Sprachraums, dass "My Name Is Earl" - trotz großer Erfolge in den USA - mit miesen Sendezeiten (Mitternacht) oder eben gar keinen quasi von vorneherein die Chance genommen wird, sich hierzulande als Kult-Comedy-Serie zu etablieren!
Das Zeug dazu hat die Serie nämlich allemal. Zugegebenermaßen bin auch ich - eher zufällig, denn zielstrebig - über einen dieser spätnächtlichen Sendetermine (im Rahmen der "Donnerstagnacht" im ORF) gestolpert. Und weil der nächste Tag ohnehin bereits unausgeschlafen sein würde, beschloss ich, Early eine Chance zu geben...
Prompt kaufte ich mir Staffel 1 auf DVD nach. Mittlerweile hat sich auch schon die zweite Staffel in meinem DVD-Regal hinzugesellt, Nr. 3 und 4 dürften ebenfalls alsbald folgen... GOTT SEI DANK KANN MAN SICH JA ALLES NACHKAUFEN (der Preis hierfür ist in Ordnung, finde ich!)

Es ist tatsächlich fast unmöglich sich nicht in diese moralisch aufrichtige Kleingaunerwiedergutmachungskomödie zu verlieben. Ich kann an dieser Stelle wirklich nur herzlichst dazu raten, sich ehebaldigst mal eine Folge zum hineinschnuppern reinzuziehen - obwohl ich zugleich sagen muss, dass es wohl trotzdem Sinn macht, von vorne zu starten, da man sonst gewisse Zusammenhänge nur schwer nachvollziehen kann und das Geflecht aus den Charakteren der Serie (die allersamt hervorragend ausgearbeitet und besetzt wurden) nie vollends jenen Charme entwickeln kann, als wenn man "My Name Is Earl" in chronologischen Häppchen genießt...

Worum geht's denn in den ersten Folgen der Serie nun denn überhaupt? Nun: Earl, ein Kleinkrimineller, gewinnt eines Tages unverhofft per Rubbellos 100 000 Dollar und wird zwei Augenblicke später von einem PKW angefahren. Im Krankenhaus liegend - er erfährt dort auch, dass ihn seine Ehefrau verlassen wird und dass seine angeblichen Kinder andere Väter haben (obwohl er das schon geahnt haben muss, wie in weiterer Folge herauszulesen ist) - erwischt er beim Zappen eine Talkshow, in der ein Prominenter über Glück und Leben berichtet. Erleuchtet von diesem Augenblick, beschließt Earl kurzerhand sein Leben total umzukrempeln, da ihm seines gegenwärtig gewaltig auf die Nerven geht. Das Schlagwort, um das sich ab jetzt alles dreht heißt: KARMA. Ein weiteres Schlagwort lautet: LISTE. Die Hauptfigur der Serie beschließt nun nämlich eine Liste mit sämtlichen begangenen Gaunereien aufzustellen, die nach und nach abgearbeitet werden soll, um das Karma wieder ins Positive zu rücken.
Und kaum hat Earl das beschlossen, schon trifft der erste Glücksfall ein: Er findet doch tatsächlich das beim Unfall verloren geglaubte Los wieder und ist somit (wenigstens befristet) ein reicher Mann. Nun kann er also - ohne Arbeiten zu müssen - seine Liste abarbeiten. Behilflich dabei ist ihm stets sein etwas unterbelichteter Bruder Randy, der mit seinen Kommentaren das Seine zum authentisch-komischen Charakter der Sitcom beiträgt und mit dem er gemeinsam in einem schäbigen Motel wohnt. Auch andere Figuren treten regelmäßig in Erscheinung. Allen voran Earls Ex-Frau Joy, die ihm zunächst das Leben zur Hölle machen will, weil sie der festen Meinung ist, ebenfalls einen Teil des Losgewinns für sich beanspruchen zu dürfen (später ist sie ihm aber sogar manchmal behilflich). Schließlich wäre da noch ihr neuer Mann, ein dauergrinsender, (fast) immer gut gelaunter Schwarzer (ungebrochen ein Freund von Earl, Joy hin oder her), der von Earl einfach kurz Crabman genannt wird (und dessen Text in den allerersten Folgen auf die Worte "Hi, Earl, wie geht's?" beschränkt zu sein scheint) - auch die Motelhaushälterin, eine (illegale) mexikanische Migrantin darf hierbei nicht vergessen werden... Auch andere Charakter erscheinen immer wieder auf der Bildfläche.
Und so läuft die Serie dahin: Earl kümmert sich um seine Liste und muss dabei immer wieder versuchen, seinen kleinkriminellen Kumpels nicht allzu sehr damit auf die Nerven zu gehen. Gleichzeitig muss er sich um seinen Bruder Randy kümmern - und schließlich ergeben sich auch aus den vielen gut gemeinten Versuchen, alte Fehler wieder ausbügeln zu wollen, kleine bis mittlere Katastrophen, die der Hauptfigur kreativste Lösungsstrategien abverlangen...

Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so viel und so intensiv über eine Sitcom lachen können. Die Mischung von rabenschwarzem Gangsterhumor und echter Aufrichtigkeit samt sämtlicher fragwürder Haupthandlungsträger (was ihre jeweiligen Verhaltensmuster, die sie an den Tag legen, betrifft) ergibt letztlich einen Cuvee, der denjenigen, die auf leichte Unterhaltungskonst ohne Kitsch abfahren, ebenso munden wird, als auch denen, die ganz einfach schon sehnsüchtig auf eine neue, wirklich gute Sitcom made in US warten. Kurz: "My Name Is Earl" ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket.
Und, ja: Trotz einer moralisch fast schon abgedroschenen Aufrichtigkeit gleitet (bislang zumindest) keine einzige Folge in kitschige Gefilde ab; was neben den zuvor schon "verruchten" Hauptfiguren auch daran liegen dürfte, dass die Plots an sich stets von skurillen Zwischenfällen und auch oft eingesetzten (und überaus gelungenen) Rückblenden (in denen meist erklärt wird, wie es zu einem Punkt auf Earls Wiedergutmachungsliste kam) "aufgelockert" werden. Auch einige Running-Gags helfen dabei, das Gesamtbild der Sitcom natürlich abzurunden (z.B. hat Earl auf jedem Foto, das von ihm in der Serie zu sehen ist, die Augen geschlossen - selbst am Führerscheinbild). Müsste ich den Charakter der Serie in nur einem Wort beschreiben, so denke ich dabei zuallererst an: AUTHENTISCH. Und, wenn man mir abschließend noch erlaubt, eine letzte Gesamtbewertung aus meiner Sicht mit einigen Adjektiven auszuschmücken, so würde ich folgendes Schlussresümee ziehen: AUTHENTISCHE, MORALISCH SO KORREKTE WIE POLITISCH UNKORREKTE Unterhaltungssitcom, hervorragend besetzt und ungekünstelt erfrischend echt bis ins kleinste Detail inszeniert!
Weiterer Pluspunkt: Die starke musikalische Untermalung.

Kleiner Minuspunkt: Die Verpackung der DVD-Einzelstaffeln ist wirklich nicht optimal. Die 4 DVDs sind lieblos übereinandergelegt und zudem nur sehr schwer aus der Hülle zu kriegen (hab immer Angst, eine DVD dabei zu ruinieren)!Das wäre meines Erachtens aber auch schon das einzig Verbesserungswürdige an dieser Weltklasser-Sitcom!
Was Extras (es sind Zusatztonspuren und einige kleinere Anhängsel vorhanden) und das fehlende Booklet betrifft, so geht mir persönlich nichts ab. Aber ich lege auf solche Dinge im Falle einer Comedyserie offengestanden auch nicht allzu großen Wert...

SPITZENKLASSE! Derzeit mein absoluter Favorit, was Comedy-Unterhaltungs-Fernsehserien anbelangt...

Fazit: Indiskutable 5 STERNE!!

P.S. Abschließend die HIGHLIGHTS der 1. Staffel (subjektiv gesehen freilich!):

Episode Nr.: TITEL (Kurzbeschreibung)
1: PILOT (Hier lernt man zunächst mal die Hauptcharaktere kennen und warum Earl beschließt, ein besserer Mensch zu werden. Zudem nimmt er sich seiner ersten Wiedergutmachungsaufgabe an und entschuldigt sich bei einem alten Schulkollegen, den er stets gehänselt hatte. Am Ende landen Earl und sein Bruder Randy mit besagtem Schulkameraden in einer Schwulenbar...)

2: QUIT SMOKING (Earl hatte einst einen Raubüberfall begangen, wofür ein anderer Kreinkrimineller allerdings büßen und unschuldig 2 Jahre Haft absitzen musste. Überraschenderweise wurde dieser durch den Gefängnisaufenthalt geläutert und so verzeiht er Earl. Doch da hat er die Rechnung ohne dessen Mutter gemacht...)

4: FAKED HIS OWN DEATH (Earl traf auf einem Kostümfest einst eine hübsche Frau... Als sie am nächsten Morgen nebeneinander in ihrem Schlafgemach erwachten, stellte sie sich jedoch als Nervensäge heraus. Da es Earl nicht übers Herz brachte, mit ihr Schluss zu machen, täuschte er seinen Tod vor... Besagte Dame macht große Augen, als der totgeglaubte Ex vor der Tür steht, um sich dafür zu entschuldigen - und es kommt noch besser... Starke Rückblenden!)

7: STOLE BEER FROM A GOLFER (Ein Hobbygolfer ließ immer eine Lokalrunde springen, wenn ihm ein Hole-In-One gelang. Im Handumdrehen machten sich Earl und Randy das zunutze und halfen ein wenig nach, um dessen Golfspiel zu verbessern.
Nun steht Earl vor der Aufgabe das gesamte Leben des Hobbygolfers wieder gerade zu rücken, denn dieser hat - im Glauben all seine Energie nun ins Golfen legen zu müssen (natürlich ohne Erfolg, seit seine Partien unmanipuliert waren) - Job, Frau und Bleibe verloren. Doch das stellt sich als gar nicht so einfach heraus...)

8: JOY'S WEDDING (Earls & Joy's Hochzeit war ein Desaster. Nun möchte Earl das wieder gerade biegen und bietet sich für die bevorstehende Hochzeit zwischen seiner Ex-Frau und Crabman als Weddingplaner an, was sogar dazu führt, dass Earl und Joy sich wieder richtig nahe kommen. Und so führt eine Katastrophe zur nächsten... Aber wird die Hochzeit dennoch gelingen?)

10: WHITE LIE CHRITSAMS (Joy, Earls Ex-Frau, hatte oft unter Earls Eigenheiten und Fehlern zu leiden, u.a. auch darunter, dass er ihr jedes ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeste ruiniert hatte. Nun möchte dieser für sie und die Kinder da sein und ihr ein besinnliches, schönes Fest bereiten. Da Weihnachten vor der Tür steht, kommen auch Joy's Eltern zu Besuch. Allerdings glauben diese immer noch, Earl sei ihr Schwiegersohn - und das ist bei weitem nicht die einzige Lüge, die im Raum steht. Viele weitere Missverständnisse und Notlügen aus der Vergangenheit führen letztlich dazu (letztlich hat jeder "Dreck am Stecken"), dass Earl beschließt, es mit der Wahrheit zu versuchen. Doch dadurch wird die Lage zunächst noch schlimmer...)

16: THE PROFESSOR (Earl lernt eine smarte Uni-Professorin kennen, zu der er sich schnell hingezogen fühlt. Es kommt sogar so weit, dass er als Gastredner in einer Vorlesung auftreten darf (Psychologie) - mit großem Erfolg. Doch die entdeckten Gefühle führen schließlich dazu, dass Earl seine Liste vernachlässigt - was ihm das Karma mit kleinen und immer größer werdenden Katastrophen schließlich schonungslos aufzeigt. Earl erkennt, dass er sich wieder um seine Liste kümmern muss und persönliche Interessen demgegenüber hinten anstehen müssen - und prompt meint es das Karma wieder besser mit ihm...)

19: Y2K (Hauptsächlich als Rückblende erzählt: In Angst vor dem Milleniumsgau (Jahreswende 99/2000), beschlossen Earl und dessen kleinkrimineller Anhang, plündernd durch die Stadt zu ziehen und eine neue, bessere Welt zu schaffen, wenn der Rest der Menschheit gestorben ist. Schließlich landen sie in einem Kaufhaus, wo jeder über eine Abteilung "herrschen" darf, bis schließlich Randy zum neuen Präsidenten gewählt wird... Am nächsten Morgen jedoch sollte sich herausstellen, dass die Welt doch nicht untergegangen war und alles seinen gewohnten Lauf nehmen sollte...)

Die Heraushebung dieser Folgen soll keineswegs bedeuten, dass die anderen schlecht wären. Es handelt sich hierbei lediglich um meine persönlichen Top-Favoriten, die ich auch zum Hineinschnuppern herzlichst weiterempfehlen würde!

Viel Spaß!!
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am 4. Dezember 2008
Ich bin auf "My Name is Earl" aufmerksam geworden, nachdem es einige Folgen lang auf RTL lief. Leider stand die Ausstrahlung unter keinem guten Stern: ziemliche späte, variierende Sendezeiten, kaum Werbung und meiner Meinung nach auch der falsche Sender führten zur raschen Absetzung der Serie nach nur 3 oder 4 Folgen. Echt ein Verlust fürs deutsche Fernsehen, aber wieder mal ein Beweis dafür, wie schlecht die Sender ihr Programm managen. Denn "My Name is Earl" ist eine lustige und trotzdem nicht blöde Serie, die auf geniale Weise Klischees aufs Korn nimmt und auch mal mit einem etwas anderen Konzept aufwartet.
Earl ist ein Taugenichts, Dieb und Lügner, bis er eines Tages 100.000 Dollar im Lotto gewinnt und daraufhin von einem Auto überfahren wird. Ihm wird klar, dass er einfach kein Glück haben soll, solange er nur Schlechtes tut und entdeckt das Prinzip von Karma. Von nun an versucht er, alles Schlechte, was er getan hat, wieder gut zu machen. Und das bringt natürlich einige Turbulenzen mit sich.
Die Darsteller der Serie sind unheimlich toll gewählt, die Charaktere wunderbar verschroben und der Humor einfach nur genial. Schade, dass die Serie im Moment nur für Leute zugänglich ist, die des Englischen mächtig sind, aber so kommen auch die meisten Gags einfach viel besser rüber. Eine tolle Serie, die leider im deutschen Fernsehen nie wirkliche eine Chance bekommen hat.
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am 29. Juli 2009
Ab dem ersten Drittel der Staffel hatte war ich schon dermaßen hin und weg, dass ich mich gleich über weitere Staffeln informierte und siehe da, es gibt bereits drei weitere, allerdings nicht auf deutsch. Also fluggs den inneren Schweinehund überwunden, auf Englisch umgestellt und zack, wurde gleich noch besser, wenn man sich erst mal an den rauen Südstaaten-Akzent gewöhnt hat.

Worum geht's? Das erzählt die Einleitung (die ich nach über 20 Folgen auswendig kann):

You know that kind of guy that does nothing but bad things an then wonders why his life sucks? Well, that was me.
Everytime something good happend to me, something bad was always waiting around the corner. Karma. That's when I realised I had to change. So I made a list of everything bad I've ever done and one by one I gonna make up for all my mistakes. I'm just trying to be a better person. My Name is Earl.

Also: Kleinganove gewinnt 100.000$ in einer Lotterie, entdeckt das Karma für sich, erstellt eine Liste mit allen schlechten Sachen und arbeitet jede der je 20minütigen Folgen mindestens einen Punkt davon ab. Natürlich klappt das nicht immer und es kommen auch immer wieder neue Punkte hinzu.

Im Kern handelt die Serie von Earl und seinem stumpfen Bruder Randy, Earl's Exfrau Joy und deren Mann Darnell 'Crab Man'. Dazu kommt die schicke, illegal eingewanderte Putzfrau Catalina und ein paar schrullige Nebencharaktere, die immer wieder auftauchen, wie Didi, die einbeinige Frau, die Earl einst bestohlen hat, Donny Jones, der zwei Jahre im Gefängnis saß für ein Verbrechen, das Earl begangen hatte und jetzt voll resozialisiert ist, oder Kenny James, dem Earl hilft sich als Schwuler zu outen und noch viele andere schrullige Figuren.

Was macht die Serie so besonders? Es ist der Charme, mit denen die Anti-Helden agieren. Es braucht anfangs etwas, um sich an die Ecken und Kanten zu gewöhnen, aber nach und nach arbeitet das Drehbuch immer mehr Facetten aus den anfangs eindimensional und einfach gestrickt scheinenden Charakteren heraus. Schließlich wächst einem sogar die kratzbürstige Proll-Lady Joy, fabelhaft verkörpert von Jamie Pressley ans Herz, die anderen Figuren, wie der einfältige, aber herzensgute Crabman oder der stoische und gutmütige Earl tun dies ohnehin schon nach kurzer Zeit.

Zudem wird die ganze Geschichte um das Karma, bei dem es im Kern um das Gesetz der Anziehung geht, also dass man unter anderem so, wie man in den Wald hineinschreit, es auch wieder herausschallt, stets in sich schlüssig erzählt wird, ohne dass je der Moralapostel seine Sandalen anziehen müsste.

Obwohl es sich eigentlich streng genommen um eine Sitcom handelt, gibt es gottgesegnet kein Publikums-Gelächter. Der Humor sitzt, ist teilweise tiefschwarz und spielt mit gängigen Klischees über durchschnittliche amerikanische Bürger und den Staat, denen damit mehr als einmal der Spiegel vorgehalten wird.

Sehr lustig auch die Bonusfolge 'Bad Karma', die zeigt, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn Earl sich nicht dem guten, sondern dem schlechten Karma verschrieben hätte. Diese ist auch auf der deutschen DVD nur auf Englisch, wohl dem also, der schon vorher die Sprache gewechselt hat.

Wie dem auch sei, wer auf der Suche nach guter, anspruchsvoller Unterhaltung ist, die ohne Mord, Totschlag und Drama auskommt, bei der alle immer gut drauf sind und es immer ein Happy End gibt, der kann beherzt zugreifen, vor allem weil Amazon den Preis kürzlich von 40 auf etwas mehr als 20 Euro gesenkt hat.
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am 27. Oktober 2007
Komplett zufällig blieb ich beim zappen genau bei der Ersten Folge hängen und seitdem ist "my name is earl" ein Pflichttermin am Donnerstag um 2240 im ORF 1. Die Handlung (schon des öfteren beschrieben) ist sehr erfrischend, herzerwärmend, auch bildend und hat es wohl in dieser Form noch nie gegeben. Vielleicht kommt sie deshalb so gut an bei allen. Außerdem wird ein toller Soundtrack zu den Szenen passend a lá Forrest Gump gespielt. Man kann dankbar sein dass man wieder mal etwas Niveuvolles aber auch gleichzeitig lustiges im TV zu sehen bekommt, man muss sich nur wundern dass nirgendwo Reklame gemacht wird, aber die 5 Sterne von den meisten hier sprechen sowieso Bände. Also macht weiter so, ich hoffe sehr das sehr hohe Level wird beibehalten!!
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am 24. Juli 2009
...my name is Earl.

So fängt jede Folge an, und diese Serie sollte man sehen.

White trash, Kleingauner, arbeitsscheue und vergnügungssüchtige Verlierer - und man hat sie trotzdem gern.

Earl will eine bessere Person werden und arbeitet in jeder Folge eines seiner "Sünden" ab. Immer wieder warmherzig und witzig. Und wenn sie sich einfach verrückt anhören, wirken sie glaubhaft. Liebevolle Details der Charaktere und die Leidenschaft der Crew zahlen sich aus.

Eine Note, die mir besonders gefallen hat: Die letzte Folge schliesst den Kreis zum Pilotfilm, man bekommt die Erklärung. Also bitte die Reihenfolge einhalten!

Fazit: Ansehen! (inzwischen gibt es sogar die 4. Staffel!!!)
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am 8. November 2009
diese serie ist erfrischend anders und einfach saukomisch mit darstellern die auf den ersten blick nicht so symphatisch sind aber nach der 2. folge hat man sie schon ins herz geschlossen
zu erwähnen ist vor allem die gelungene deutsche fassung die sehr nahe am orginal bleibt
und schon allein 5 sterne verdient hat
hoffe die nächsten staffeln kommen bald nach
schade das in usa diese preisgekrönte serie abgesetzt wurde
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am 14. Juni 2011
"My Name is Earl" ist eine amerikanische Comedy Serie aus dem Jahr 2005. Die Serie ist zwar eine Sitcom kommt allerdings ohne ein Studiopublikum und auch ohne die sonst üblichen Lachkonserven aus.

Die Serie begleitet den klein Kriminellen Earl Hickey. Als dieser mit einem Los 100.000 Dollar gewinnt ist der Jubel groß, aber nicht von langer Dauer. Denn Earl wird kurz danach angefahren und verliert das los. Als Folge dessen beginnt Earl damit an das Karma zu glauben. Er entscheidet sich sein Leben Radikal zu ändern. Er schreibt eine Liste mit all den schlechten Dingen die er in seinem Leben getan hat auf. Im Verlauf der Serie versucht alle Dinge auf der Liste wieder gut zu machen.

Die Serie lebt von seinen Darstellern. Etwas was ich für mich in letzter Zeit häufiger bei Serien bemerke. Bei "My Name is Earl" sind es dabei eigentlich nur fünf Charaktäre die aber unterstützt durch etliche Nebendarsteller die Serie tragen. Die beiden wichtigsten Personen sind dabei Earl (gespielt von Jason Lee) und sein Bruder Randy (grandios gespielt von Ethan Suplee). Die Beziehung der beiden Brüder ist von Beginn an und auch durchweg sehr innig. Earl übernimmt dabei sowas wie die Vaterfigur, obwohl ein Vater existiert und Randy auch dauerhaft Kontakt zu seinen Eltern hat. Doch sind Earl und Randy den ganzen Tag zusammen. Und Randy ist ohne Earl aufgeschmissen.
Des weiteren ist doch Earl Ex Frau zu sehen. Joy (gespielt von Jaime Pressley) hat Earl betrogen und ist auch aktuell mit Vorsicht zu genießen. Doch bekommt der Zuschauer auch mal ihre liebe Seite zu sehen, und sei es mit Hilfe von Medikamenten. Doch für die Unterhaltung der Serie ist Joy immens wichtig. Ihr Charakter ist fast auch genauso häufig wie die der beiden Brüder zu sehen und ist des öfteren auch für die Handlung nicht weg zu denken. Ihr aktueller Man ist Darnell "Crabman" (gespielt von Eddie Steeples) ein herzensguter und sympatischer Mensch und sehr wahrscheinlich der Vater von Joys Kindern. "Crabman" hat eine Job, was in der Serie nicht so häufig ist, und lebt mit Joy zusammen in einem Wohntrailer. Komplettiert wird die Runde durch Catalina (gespielt von Nadine Velazquez). Sie arbeitet als Hausmädchen in dem Motel wo Earl und Randy wohnen. Zusätzlich arbeitet sie noch als Tänzerin. Sie und Joy sind sich von Beginn an und durchgehen nicht Grün.

Die Serie wurde in Deutschland viel zu wenig gewürdigt. Allein wen man bedenkt wie die Serie bei RTL ausgestrahlt wurde. Ich kann mich daran erinnern das die Serie von Beginn an am späteren Abend immer erst auf die Bildschirme kam. Das sich da einfach zu wenig Zuschauer fanden war doch vorhersehbar. Die Absetzung folgte.
Aktuell ist die Serie bei Comedy Central zu sehen. Aber auch etwas später, gegen 23 Uhr. Allerdings habe ich gelesen das da nicht mal alle Staffeln ausgestrahlt werden sollen. So kann man eine Serie auch madig machen. Besonders wen man bedenkt das es (leider) nur 4 Staffeln gibt.

Für mich gehört "My Name is Earl" zu einer der unterhaltsamsten Serien der letzten Jahre. Die Serie hatte eine gut durchdachten Plot der zu jedem Zeitpunkt der Serie immer noch den Dreh und Angel Punkt bildete. Denn das Tun der einzelnen Figuren beruhte irgendwie immer auf den Plot, der somit in jeder Episode neue den Ausgangspunkt bildete.
Das die Serie nach 4 Staffeln eingestellt wurde fand ich schade, besonders da bei den Darstellern die Bereitschaft da war wenigstens eine weitere Staffel zu produzieren.

So gut die Serie ist so schlecht (man kann auch sagen fast Katastrophal) ist die DVD Veröffentlichung. Eigentlich ist es eine Frechheit was man hier als Serien Fan und Käufer bekommt. Die vier DVDs sind auf einer Spindel übereinander gestapelt. Will man z.B. an die vierte DVD muss man erst die drei DVDs davor entnehmen und nachdem man die vierte DVD entnommen hat wieder übereinander stapeln. Ein Booklet oder eine andere Info welche Folgen zur ersten Staffeln gehören, auf welcher DVD die sich befinden oder eine kurze Inhaltsangabe zu diesen sucht man vergebens. Hier bekommen man eine einfache Amaray Hülle in der die vier DVDs auf einer Spindel übereinander gestapelt sind, die sich in einem einfachen Schubert befindet. Spaß macht das leider nicht.

Und trotz der wirklichen frechen und einfach schlechten DVD Box bereue ich den Kauf nicht. My Name is Earl ist eine geniale Sitcom bei der ich nicht verstehen kann das schon nach nur 4 Jahren Schluss war und freue mich das es wenigstens 4 Staffeln gibt bei denen man als Zuschauer Earl und seine Gang bei ihren Abenteuern begleiten kann.
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am 4. November 2010
Man muss die Episoden im O-Ton sehen/hören um in den vollen Genuss der abgefahrenen Dialoge zu kommen. Zu viele Anspielungen auf div. Filme und Serien sind hier vorhanden, als dass man sie beim ersten Anschauen erfassen kann. Selbst mir, als eingefleischtem "Sitcom"-Hasser, ist es immer wieder ein Vergnügen, die so ungewöhnlich bodenständige, emotional warme und dennoch schwarzhumorige Serie anzuschauen.

Ich habe alles mögliche probiert: Californication, Its always sunny in California, Queen of ..., Pupsie and Pupsie, 2 and 1/2 whatever...
Alles schön und gut, aber nie zuvor habe ich irgend etwas gefunden, was auch nur annähernd an den Gehalt von "My name is Earl" reicht!

Die erste Staffel macht uns bekannt mit Earl, seinem tumben Bruder Randy (gespielt von "Tuna" Ethan Suplee aus "BLOW") und seinem Karma - ein Mann, dessen Gewissen im Alter der Mitt-Dreißiger erwacht, nachdem ein Schicksalsschlag ihm den rechten Weg gewiesen hat. Von nun an will er alle schlechten Taten in seinem Leben wieder gut machen - mit den entsprechenden Konsequenzen!

Die Folgen der ersten Season sind durchweg unterhaltsam, aber (meine bescheidene Meinung) richtig geil wird es erst in der 2. Staffel, wenn wir all die Hintergrundgeschichten und Charaktere wieder treffen, die uns in der vorangegangenen Staffel bereits so gut unterhalten haben und wo wir uns fragten: what the f**k is this crazy sh*t???

Immer lustig, teils nachdenklich, aber immer (allzu) menschlich, ist "My name is Earl" ein Juwel in dem Einheitsbrei amerikanischer TV-Veröffentlichungen und mehr als nur EINEN Blick wert!!!

Letztlich vollkommen verzückt war ich am Ende der 1. Staffel bei der letzten Folge, als die beiden halbgescheiten Brüder in Srtoboskop-Gewitter zum 80s Sound von "Mr. Roboto" tanzten!!!!!

I LOVE IT!!!!!!!!!!!!!!
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am 27. Oktober 2010
Einer der Serien bzw Sitcoms, denen ich nie zugetraut hätte, dass sie auch wirklich so gut sind: "My Name Is Earl" ist anders, sarkastisch und hat eine sehr interessante Geschichte.

Earl beschließt nach seinen endlosen Gaunereien sich dem Kharma zu widmen und erstellt eine Liste, mit all seinen Schandtaten. Damit er ein besserer Mensch werden kann, hakt er einen nach dem anderen Punkt ab. Sein Bruder Randy und die Motelangestellte Catalina helfen ihm dabei und auch seine Ex Frau und ihr neuer Mann, Crab Man, erklären sich ab und zu bereit Earl unter die Arme zu greifen...

My Name Is Earl" ist einfach, unkompliziert und doch einfach und efffektiv. In jeder neuen Episode stellt sich Earl einer neuen und zurecht hirnrissigen Aufgabe, wobei wir durch mehrere geniale Rückblenden nicht nur erfahren, was vor der Liste Alles passiert ist, sondern auch viele neue Figuren kennen lernen. Earl und Randys egoistischer und bekloppter Kumpel Ralph, der schwule Kenny, die Prostituierte, die für Geld wirklich Alles macht und auch Earls Eltern.
Das Tolle ist, dass diese neuen Figuren nicht nur von bekannteren Rollen verkörpert werden (Timothy Olyphant oder auch Beau Bridges), sondern dass diese Charaktere auch mehrmals in der Serie vorkommen und nicht nur einen Gastauftritt für eine Episode haben.

An Sarkasmus und tiefschwarzem Humor wird hier nicht gegeizt: In jeder weiteren Folge erleben wir, was für eine Assibande, Earl, Randy, Ralph und auch Joy waren und was für kranke Ideen die vier hatten, um andere Leute zu beklauen oder auszutricksen. Jedes Mal bekommt man was Neues serviert, dass macht die Serie sehr flexibel und interessant.

Dazu kommen die wunderbaren Figuren, sei es der ehrliche Earl, der sich bessern will, sein geistig zurückgebliebener, aber liebenswürdiger Bruder Randy, die fiese und hinterlistige Joy oder coole Crab Man: Alle tragen ihren Charme dazu bei und machen My Name Is Earl" so einzigartig.

An Extras gibt es witzige Versprecher und interessante Blicke hinter die Kulissen und als besonderes Bonbon: Eine alternative Fassung der ersten Episode, genial!

Zwar ist das Prinzip immer dasselbe (neue Folge, neue Aufgabe, Aufgabe wird am Ende irgendwie glücklich gelöst), aber es macht einfach Spaß zuzusehen, wie Earl jedes Mal einen weiteren Punkt streichen kann. Und der Weg dahin ist sowieso zum Brüllen!
Keine künstlichen und nervigen Lacher und eine innovative Idee für ein erfolgreiches Serienformat. Freu mich auf Staffel 2.
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am 10. Februar 2010
Meiner Meinung nach ist "Mein Name ist Earl" echt sehenswert, denn man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus.

Allerdings muss man dafür auch die richtige Art von Humor haben. Ich denke für Leute, die derbe (teilweise sexistische) Witze nicht mögen, ist die Serie eher ungeeignet. Auch bedient sich die Serie im vollen Maßen an Vorurteilen und Stereotypen.

Dies hat meinen Lachmuskeln allerdings nichts abgetan. :-)
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