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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für eine (inhaltliche) Qualität für eine Low-Budget Produktion!
Jackie Kirk (Sarah Stouffer) beginnt ihr erstes Jahr am College, in erster Linie auch, um es all jenen zu zeigen, die sie nur als Ex-Kinderstar einer TV-Serie kennen. Sie hört schnell von Gerüchten ihrer heißen Professorin Catherine Stark (Allison McAtee), die offenbar Frauen und besonders gern ihre Studentinnen, verführt. Das weckt Jackies Neugierde...
Veröffentlicht am 8. Februar 2011 von Cici

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für mich ein Flop!
Ich hatte mir eigentlich nach der Beschreibung sehr viel versprochen, doch leider wurde ich enttäuscht. Der Beginn wirkt überstürzt und unrealistisch. Bevor man auch nur die Möglichkeit hat, die Charaktere kennenzulernen, sind sie auch schon zusammen - plötzlich noch stehen sie herum und dann geht's auch schon ab nach Hause zur Professorin...
Veröffentlicht am 10. Juli 2011 von Alberta M. Yourdan


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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für eine (inhaltliche) Qualität für eine Low-Budget Produktion!, 8. Februar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Jackie Kirk (Sarah Stouffer) beginnt ihr erstes Jahr am College, in erster Linie auch, um es all jenen zu zeigen, die sie nur als Ex-Kinderstar einer TV-Serie kennen. Sie hört schnell von Gerüchten ihrer heißen Professorin Catherine Stark (Allison McAtee), die offenbar Frauen und besonders gern ihre Studentinnen, verführt. Das weckt Jackies Neugierde und sie lernt die Professorin kennen. Es dauert nicht lange, da landet Jackie mit ihr im Bett (und das nicht nur einmal). Die Affäre beginnt und die Gefühle werden stärker. Die Professorin empfindet sogar mehr als ihr lieb ist.
Es stellt sich heraus, dass die damals so strenge und gefürchtete Professorin Catherine Stark gar nicht so kalt und hart ist, wie sie zu Beginn scheint. Denn als Jackie ein Angebot für die Rolle in einem Spielfilm bekommt, welcher aus der Serie resultiert, in der sie einst der Star war, muss sich die Studentin zwischen Catherine und ihrer Karriere entscheiden. Wird sie sich für den Job entscheiden? Oder wird die Liebe siegen? ...

Ich habe über den Film eine ewig lange "Wiedergabe" geschrieben/gebloggt. Vielleicht findet ihr mich im Internet ;).

Meiner Meinung nach ist der Film echt gelungen. Da ist soviel Subtext. Besonders hervorragend fand ich allerdings die schauspielerische Leistung von Allison McAtee... Man sollte "Bloomington" nicht mit "Loving Annabelle" oder "Mädchen in Uniform" gleichsetzen. Natürlich kann man Ähnlichkeiten nicht gänzlich ausschließen.

"Bloomington" ist sein Geld schon wert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für mich ein Flop!, 10. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Ich hatte mir eigentlich nach der Beschreibung sehr viel versprochen, doch leider wurde ich enttäuscht. Der Beginn wirkt überstürzt und unrealistisch. Bevor man auch nur die Möglichkeit hat, die Charaktere kennenzulernen, sind sie auch schon zusammen - plötzlich noch stehen sie herum und dann geht's auch schon ab nach Hause zur Professorin. Während des eigentlichen Hauptteils des Films wartete ich, was denn nun der Fokus der Handlung sein würde, wo der Konflikt läge, einfach, worum es eigentlich geht in diesem Film. Ich wartete vergebens. Möglichkeiten hätte es genug gegeben, denn jede der beiden Protagonistinnen hatte viele "offene Baustellen", die alle im Übrigen interessant gewesen wären, hätte man sie nicht einfach ignoriert, nachdem sie angesprochen worden waren. Stattdessen plätscherte der Film einfach vor sich hin und als sich die erste Möglichkeit für die College Studentin bietet, das College zu verlassen und damit auch die Professorin, ergreift sie diese dankbar und ist weg - im Widerspruch zu allem, was vorher den Charakter ausgemacht hat. Und das war's! Noch ein sensuchtsvoller Blick von beiden und der Film ist zu Ende. Ach nein, nicht ganz! Beide müssen vorher noch einmal schnell Affären mit männlichen Kommolitionen/Kollegen anfangen, warum auch immer, denn zumindest die Professorin wurde zu Beginn des Films als eine Frau vorgestellt, die nur an anderen Frauen interessiert ist. Die Studenen witzelten sogar darüber, dass sie ja an Männern nicht interessiert sei. Damit wäre dann dieses Klischee auch noch bedient. Also für mich war dieser Film ein voller Flop.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, 26. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Für eine Low-Budget-Produktion ist der Film sehr gut gelungen, meiner Meinung nach.
Die Handlung des Films gefällt mir gut & besonders Allison McAtee hat hier einen super Job gemacht. Sie alleine hätte eigentlich 5 Sterne verdient.
Jedoch ist die Handlung etwas zu überstürzt und viel zu schnell, auch die Rolle der Jackie ist nicht unbedingt gut besetzt.
Trotz alledem 4 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Film, 16. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Schön anzusehen, nette Handlung, könnte so passiert sein.
Gute Darstellerinnen.
Kurzweilig und Spannend bis zum Schluss, einer von der besseren Sorte, wo es so viele schlechte Lesben Filme gibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wirklich süß gemacht, leider teilweise etwas schnell von der Handlung, 8. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
also vorab, der film an sich ist wirklich süß und wer auf romantik steht wird den film auch super finden. auch die beiden darstellerinnen sind super, sie harmonieren gut miteinander und bringen sehr gut ihre gefühle dem publikum rüber.
nur leider, finde ich ist die handlung etwas sehr schnell, dass gleich das eine auf das andere kommt (passiert so im leben eher wahrscheinlich nicht). wiederum geht es in dem film auch nicht darum wie schnell etwas funktioniert bezogen auf das zusammensein mit einer person, die liebe zu einer person und dieses auch auszuführen...
aber wie schon zu beginn geschreiben, ein wirklich sdchöner film mit klasse schauspielerinnen :)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schön ;P, 19. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Ich habe den Film jetzt schon 2 mal gesehen und muss sagen, dass er mir wirklich gefällt =)Nur das Ende sagt mir gar nich zu.
Ansonsten finde ich das die Geschichte echt was hat.
Wie mein Vorgänger hier bin ich auch der Meinung das man den Film nicht unbedingt mit Loving Annabelle vergleichen sollte, für mich würde das bedeuten, dass Bloomington längst nicht so gut wäre. Aber da bin ich auch parteiisch da Loving Annabelle mein Lieblingsfilm ist.
Aber Bloomington hat auf jeden Fall Potenzial und ich kann diesen Film nur weiter empfehlen.
Lasst euch auf die Geschichte ein dann seht ihr wie toll er ist =)
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Totale Langeweile, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Ich habe seit langem keinen so schlechten Film gesehen!Die Darstellerinnen wirkten absolut emotionslos und das College-"Kind" wie gerade 'mal 12 Lenze jung. Ich hatte zeitweise das Gefühl, hier läuft so eine "Mutter-Ersatz" Geschicht.Gähnende Langeweile und absolut vorhersehbar.Die Krönung allerdings ist dieser gefühlsarme, pubertäre Schluß - einfach nur grauenvoll - konnte mich, damit überhaupt eine Wertung möglich ist, zu einem Stern durchringen!!
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3.0 von 5 Sternen Schwach, 30. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Die Geschichte ist mau, es bleiben Fragen offen und die Lichteinstellung ist meist zu dunkel...
Zum Kauf nicht zu empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Nunja..., 28. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich eine anfängliche Euphorie empfand, als ich von diesem Film las und den Trailer gesehen habe. Es klang verheißungsvoll: Eine Professorin und die Studentin. Es hat nun mal einfach etwas reizvolles. Die Story ist ganz ok, allerdings die Umsetzung nur so semi-gelungen.
Handlungsabläufe wirken unvollständig; Szenen nicht bis zum Ende durchdacht; Dialoge z.T. unsinnig und unergründlich.
Die Besetzung passt. Die wesentlich jünger wirkende Studentin (gespielt von Sarah Stouffer), die als Teenie-TV-Star bisher nur Drehsets am anderen Ende des Landes gesehen hat und endlich ein eigenes Leben leben möchte. Und dann die straighte und selbstbewusste Professorin (Allison McAtee), die weiß was sie will und das auch zügig zur Sprache bringt.

Mir fehlt an diesem Film der Konsens, zusammenhängende Szenen und auch der Tiefgang blieb etwas auf der Strecke.
Wer hier nach einem heißen Lesben-Film sucht, sollte sich weiter umsehen, denn es fehlt gänzlich an Erotik und Leidenschaft, die, meiner Meinung nach, in Filmen mit solch einem Hintergrund nicht fehlen sollten.
Und ein anderes Ende wäre mir auch lieber gewesen.

Ich gebe dennoch 3 Sterne, weil ich die Geschichte und die Besetzung gut finde.

Fazit: Hätte besser sein können, aber für eine Low-Budget-Production ganz ok.
Zu meinen Lieblingsfilmen wird er jedoch nicht gehören.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unausgegorenes Low Budget Produkt, 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Bloomington (OmU) (DVD)
Für diejenigen, die diese Filme nur schauen, um nackte Haut zu sehen, sage ich es gleich am Anfang: nein, in diesem Film gibt es KEINE nackte Haut zu sehen, auch keine Brüste, nicht mal ansatzweise.

Und nun ernsthaft: ich bin ja sowieso schon skeptisch bei amerikanischen, modernen Lesbenfilmen und –serien. Zu oft verkommt das Thema dabei zu einer meist kitschigen und völlig unglaubwürdigen Show für Voyeuristen, die perfekt aussehende Lesben beim Liebesspiel sehen wollen. Diese Befürchtung wurde in diesem Fall nicht bestätigt. Die beiden Hauptdarstellerinnen, Allison McAtee als Lehrerin sowie Sarah Stouffer als junge Studentin sind sehr hübsch, dabei aber dennoch keine Supermega-Schönheiten, sondern sehen ganz normal aus.

Leider habe ich zu diesem Film aber absolut nichts Positives zu sagen. Was ich zu sagen habe, möchte ich jedoch so konstruktiv und für den Leser möglichst gut nachvollziehbar wie möglich beschreiben.
Ich fange vielleicht einmal mit dem Film als Ganzes an. Sicher werdet ihr den Begriff „Continuity Error“ kennen. Was soll ich sagen? Der ganze Film ist ein einziger Continuity Error! Das liegt an einem derart miserablen Schnitt, dass ich mich frage, wofür der Editor sein Geld bekommen hat. Permanent wechseln die Positionen der Darsteller zwischen zwei Einstellungen, und an einer bestimmten Stelle, in einer Nahaufnahme, wiederholt(!) sich eine bestimmte Bewegung nach einem Schnitt noch einmal! Wie kann man so blind sein und DAS übersehen? Kann schon sein, dass der Film ein Low Budget Streifen ist, aber sowas darf echt nicht passieren.

Nun etwas zur Regiearbeit von Fernanda Cardoso – wenn man das überhaupt Regie nennen kann. Die Kamera- und Personenführung wirkt absolut uninspiriert und lieblos, stellenweise sehr klischeehaft. Doch sei es drum: was wirklich stört und ermüdet sind zwei Dinge. Zum ersten ist das ihr Hang, ständig zu cutten und die Einstellung zu ändern. Man möchte besonders bei Gesprächen oder intimeren Momenten, dass die Kamera einmal länger draufhält, für eine oder zwei Minuten – aber da wechselt schon wieder die Einstellung. Und schon wieder. Und schon wieder.
Sieht man die beiden Hauptdarstellerinnen im Gespräch, werden kurz beide gezeigt. Dann Schnitt auf die eine, die einen Satz sagt. Dann Schnitt auf die Reaktion darauf. Dann wieder Schnitt usw. usw. So wird dem Zuschauer die Möglichkeit genommen, sich auf eine Einstellung zu konzentrieren, und sich selbst auszusuchen, wohin man sehen möchte.

Und zum anderen fallen die ständigen Establishment Shots auf. Das sind kurze Einstellungen, in denen gezeigt wird, wo die folgende Handlung gerade stattfindet. Die Regisseurin verwendet diese Shots aber permanent – auch das wirkt nach kurzer Zeit ermüdend.

Ich habe mir ihre Laufbahn auf IMDb angesehen. Dem Foto nach zu urteilen ist sie etwa Mitte 20 oder noch jünger, und zu ihren bisherigen Werken zählen Folgen von „Americas Next Topmodel“ oder „The L Word“ sowie „Making Mr. Right“ – dass man da KEIN anspruchsvolles Drama erwarten kann, liegt wohl auf der Hand.

Auch die Musik fand ich sehr enttäuschend. Wie ich es fast erwartete, besteht der Score (bis auf zwei Balladen) ausschließlich aus dem typischen, schmalzig-kitschigen Klaviergeklimpere, damit auch noch der letzte Zuschauer genau weiß, was er gerade zu fühlen hat.
Was an der Musik indes besonders nervt ist, dass sie viel zu oft eingesetzt wird. Auch hier würde man sich speziell bei Dialogen, bei intimen Momenten wünschen, dass die Musik einfach mal ausbleibt, es still ist. Berühmte Filmkomponisten haben schon gewusst: weniger ist oft mehr. Wenn ich einen Schauspieler habe, der mit seiner Mimik, seiner Gestik schon ausdrücken kann was er fühlt, dann brauche ich kein Pianogeklimpere mehr.

Nun möchte ich noch auf die konstruierte, vorhersehbare Handlung zu sprechen kommen, bevor ich meine Rezension mit dem Schauspiel abschließe.

Eine junge Schauspielerin, die in irgendeiner Serie als Kinderstar gefeiert wurde, möchte nach der Absetzung der Serie auf die Uni gehen. Gesagt, getan, und schon bei der Einschreibung taucht diese Lehrerin kurz auf und lächelt ihr verführerisch zu. Toll, nicht mal 5 Minuten um und schon geht’s los. Dann folgen ein paar für die Handlung unrelevante Dialoge mit anderen Studenten, bis die Lehrerin plötzlich vor der Schülerin steht, sie küsst, und sie 13 Minuten nach Filmbeginn in der Kiste landen!! Hallo?? Man kennt diese Charaktere kaum, weiß nichts über sie, und die beiden kennen sich auch nicht, und plötzlich wird schon geküsst und gekost. Warum lässt sich die Schülerin das gefallen? Mir ist klar, dass der Film mit weniger als 90 Minuten recht kurz ist, aber hätte man sich nicht ein bisschen Zeit lassen sollen, statt die erste Sexszene möglichst früh rauszuhauen? War das, um die jugendlichen Zuseher (und an die ist dieser Film ganz offensichtlich auch gerichtet) bei der Stange zu halten?

Ich habe „Sexszene“ geschrieben – aber das ist falsch. Es gibt in diesem Film keine Sexszenen. Das Einzige, was gezeigt wird, sind kurze Küssereien, die auch recht lieblos gespielt werden.
Nachdem die beiden (natürlich völlig bekleidet, der Film ist ja ab 6 freigegeben) am nächsten Morgen aufwachen, plätschert die Handlung einfach so weiter. In einer kurzen Montage sieht man noch mehr Küssereien, und irgendwann kommt es zu Streitereien, weil die Studentin ein Angebot für eine Filmrolle bekommt, und sie sich nun entscheiden muss: Lehrerin oder Filmrolle. Da es sich hier nicht um einen Independent-Film handelt, sondern um eine prüde, kitschige, von US-Zensoren überwachte Produktion handelt, wird aber schnell klar sein, wofür sich die Studentin entscheidet.

Bitte versteht mich nicht falsch, es geht mir keineswegs darum, nackte Haut oder „heiße“ Sexszenen zu sehen.
Mein Lieblingsfilm aus diesem Genre ist „Desert Hearts“. In diesem Film geht es um eine Professorin, die sich in den 50er Jahren scheiden lassen möchte, und eine Lesbe kennenlernt. Das Tolle daran ist, dass sich der Film Zeit nimmt, die Charaktere kennen zu lernen, sie besser zu verstehen, ihre Handlungen nachvollziehbar zu machen. Umso spannender ist es dann auch zu sehen, wenn die beiden sich langsam annähern. Und die Sexszene, die auch gezeigt wird, ist dabei VÖLLIG OHNE Musik, hektische Schnitte, oder unnötig viel nackter Haut gestaltet. Und sehr viel leidenschaftlicher und liebevoller als diese Knutscherei hier.

Und (das wurde in anderen Rezensionen auch schon erwähnt) natürlich hat dieser Film mit seiner Thematik eine gewisse Ähnlichkeit mit „Mädchen in Uniform“, wobei ich das 1931er Original bevorzuge. In diesem Film gibt es gar keine Sexszene, und bis auf vielleicht 2 Sekunden auch keinen einzigen Kuss zu sehen – und dennoch ist er soviel gefühlvoller, wenn man sich nur die Blicke, die Gesichter ansieht! Wenn man sieht, wie die Lehrerin ihre Schülerin ansieht, und umgekehrt. Da braucht es keine Musik und keinen Sex, um spannend zu sein.

Zum Schluss möchte ich noch, wie schon angekündigt, auf die Schauspieler zu sprechen kommen. Im Prinzip muss ich nur über die beiden Frauen reden, denn alle anderen Darsteller wirken völlig hölzern, speziell bei dem Familientreffen beachte man, wie die Schauspieler ganz offensichtlich nur ihren vorher gelernten Text aufsagen. Da stechen die beiden Frauen doch heraus. Zwar sind auch die beiden keine Konkurrenz für DeNiro und Co., aber immerhin wirken sie engagiert in ihren Rollen, und in ihren gemeinsamen Szenen stimmt die Chemie auch.

Ich fasse also zusammen: grottiger und inakzeptabler Schnitt, eine Handlung voller Logiklücken, nervige Dauerberieselung durch Pianomusik sowie Laienregie und hölzerne Darsteller.
Anschauen kann man ihn, aber kaufen würde ich ihn auf keinen Fall; dann lieber in bessere, ernstere Filme investieren, wie die erwähnten „Mädchen in Uniform“ oder „Desert Hearts“.

Ich gebe dem Film einen Stern, weil ein paar Dialoge in den intimeren Szenen doch ganz ok sind und ein paar nette Ideen dabei sind.
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