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92 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Hobbyfilmer definitiv geeignet
Ich möchte bei dieser Rezension vorne weg schicken, dass ich
Camcorder-technisch sicherlich nicht die hellste Leuchte im Universum bin.

Daher möchte ich hier auch bewusst auf zu viele technische "Feinheiten" verzichten,
und diese Rezension in erster Linie an Hobbyfilmer (Eltern die ihre Kinder filmen
wollen, Leute die Urlaubsvideos...
Veröffentlicht am 10. Juni 2011 von thunderbird782

versus
63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bild OK, Tonspur mangelhaft
Im Grunde bin ich sehr überzeugt von der Marke Samsung, was Fernseher anbelangt, als auch Smartphones oder Kameras.
Dieser Camcorder jedoch, geht nach nicht mal mehr einer Stunde an den Lieferant zurück!

Die Menüführung ist tadellos, die Bildqualität ist auch in Ordnung (für dieses Preissegment)
Nicht wirklich brauchbar...
Veröffentlicht am 29. April 2011 von Jens L.


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92 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Hobbyfilmer definitiv geeignet, 10. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte bei dieser Rezension vorne weg schicken, dass ich
Camcorder-technisch sicherlich nicht die hellste Leuchte im Universum bin.

Daher möchte ich hier auch bewusst auf zu viele technische "Feinheiten" verzichten,
und diese Rezension in erster Linie an Hobbyfilmer (Eltern die ihre Kinder filmen
wollen, Leute die Urlaubsvideos drehen, Geburtstags- oder Silvesterfeiern aufnehmen
wollen etc) richten. Ich möchte deswegen auch nur die Ausstattung bzw. technischen
Daten beurteilen, die für mich wichtig waren.

Als Vergleichsmodell hatte ich mir noch die JVC GZ-HM440 geholt.
Daher möchte ich die beiden Modelle gerne gegenüber stellen und
anhand dessen deutlich machen, warum meine Wahl letztlich auf den
Samsung-Camcorder gefallen ist.

Aussehen/Gewicht

Optisch finde ich beide Camcorder ansprechend, wobei der JVC Camcorder
in der blauen Optik doch schon noch ein bisschen mehr her macht, aber ist sicherlich Geschmackssache.
Gewichtsmässig sind beide gleich angenehm zu tragen, sprich sehr leicht
und handlich. Der JVC ist insgesamt noch einen Tick kleiner als der Samsung.

Ausstattung

Während der Samsung Camcorder mit einem 30-fach optischen Zoom ausgestattet ist
punktet der JVC hier mit einem 40-fachen optischen Zoom. Allerdings hat sich hier
für mich wieder die Frage der Verhältnismässigkeit gestellt und ich bin zu dem Schluss
gekommen, dass für meine Bedürfnisse ein 30-facher opt. Zoom mehr als ausreichend ist und
ich diesen wahrscheinlich so gut wie nie benutzen werde.

Ein Vorteil des Samsung Camcorders ist definitiv das grosse 3 Zoll Display. JVC kommt hier
nur auf 2,7 Zoll. Der Unterschied ist schon enorm und da beide Camcorder auch per Touchscreen
bedient werden können, eignet sich das Display des Samsung auch für grössere Hände hierfür besser.

Beide Camcorder haben darüber hinaus ziemlich identische Eigenschaften, die
grösstenteils meine Kaufentscheidung nicht beeinflusst haben. Hier sei noch angemerkt, dass
mir ein Bildstabilisator wichtig war, und beide Camcorder diese Anforderung für meine Bedürfnisse
zufriedenstellend lösen.
Auch eine automatische Gesichtserkennung können beide vorweisen, wobei ich darauf nicht unbedingt
Wert lege. Die restl. anderen Daten entnehmen Sie bitte bei Interesse aus der Artikelbeschreibung
der jeweiligen Geräte.

Ganz wichtig zu erwähnen ist hier auch noch, dass man beim JVC 2 Speicherkarten einsetzen kann
während man sich beim Samsung mit einer begnügen muss. Komfortabel wenn man 2 Slots hat, aber für
mich auch nicht weltbewegend.

Handling

Das ist der erste Punkt, warum meine Entscheidung dann auf Samsung gefallen ist.

- der Zoom ist für mich beim Samsung definitv besser gelöst als beim JVC. Zwar sind beide
wie eigentlich überall Standard in Form einer "Wippe" oben am Gerät angebracht, aber der Samsung
erlaubt einem ein viel flüssigeres Zoomen, da er einfach besser in der Hand liegt. Der JVC ist schon
ziemlich klein aber sicherlich ist das auch mit Übungssache kein Problem, dennoch hat hier bei mir
der erste Eindruck gezählt. Daher definitiv pro Samsung

- der Touchscreen reagiert beim JVC mitunter etwas träge, was auch daran liegen mag, dass er aufgrund
seiner kleinen Maße etwas überladen wirkt und man mit grösseren Händen schon Probleme bekommen könnte,
dass richtige Icon zu erwischen. Hier liegt der Samsung durch sein grosses Display und übersichtlichem
Aufbau vorne

- zu Tragen sind beide Camcorder angenehm wobei ich die Schlaufe beim JVC als sehr angenehm fand, weil
man den Camcorder angenehm um sein Handgelenk legen kann wenn man nicht filmt und somit beide Hände
frei hat

Verarbeitung

- die Anschlüsse resp. Verschlüsse zum Laden oder für Datenübertragungskabel etc sind für mich beim Samsung definitv besser
gelöst. Die Verschlüsse wirken insgesamt robuster und sind in Form von Klappen umgesetzt während beim JVC der Verschluss
für das Ladekabel billig und sehr brüchig wirkt und mitunter auch nur nach einer längeren Fummelei aufzubekommen ist (allerdings
bin ich hier eher der Grobmotoriker)
Ansonsten wirken beide Camcorder sehr robust, allerdings hab ich sie nicht fallen lassen und kann das von daher
nur so beurteilen :-)

Filmqualität/Tonqualität/Störgeräusche

Natürlich sehr wichtige, wenn nicht die wichtigsten Punkte
Generell hat mir beim Samsung das Bild etwas besser gefallen. Ich hab verschiedene
Einstellungen ausprobiert (sowohl drinnen als auch draussen) und die Qualität des
Samsung hat mich definitiv beeindruckt. Der JVC liefert zwar auch wirklich gute Bilder ab,
allerdings hat hier für mich der Samsung die Nase klar vorne
Auch drinnen bei mässiger Beleuchtung lassen sich gute Videos hinbekommen und wenn man ein
bisschen mit den Einstellungen rum spielt hat man relativ schnell das optimale Setup für
verschiedenste Situationen raus.

Negativ beim Samsung ist aufgefallen, dass er mitunter ziemlich laut ist. Was sich natürlich
in erster Linie in Zimmern etc bemerkbar macht, aber auch draussen nicht gänzlich weg ist.
Hier punktet ganz klar der JVC der wirklich fast keinen Mucks von sich gibt.
Dennoch lässt sich der Samsung bei angemessener Wiedergabelautstärke diese kleine Schwäche kaum
anmerken und auch den wirklich hörbaren Autofokus kann man so in den Griff bekommen bzw. ganz
verschwinden lassen. Dennoch hat hier JVC vorgemacht, dass es auch geräuschärmer geht.

Fazit:
Ich glaube man macht bei beiden Camcordern nichts falsch.
Der Grund warum ich mich für den Samsung entschieden habe ist einfach der, dass mir persönlich
die Bildqualität, der Zoom und das Display eher gelegen haben als beim JVC. Die Störgeräusche
hab ich wie gesagt wirklich so weit unterdrücken können, dass diese für mich kein KO-Kriterium
mehr waren und von daher ist meine Wahl auf den Samsung gefallen.

Von daher gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung. Ein Stern Abzug allerdings doch für den hörbaren
Autofokus und der insgesamt lauteren Performance. Dass es auch anders geht hat hier wie gesagt JVC
gezeigt.
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Gerät für diesen Preis, 22. April 2011
Von 
Vorteile
+ Super klein und handlich
+ Super Bildstabilisator (OIS Duo)
+ Viele Funktionen (z.B. Fokus via Touchscreen, verschiedenen Szeneneinstellungen, ..)
+ Lange Akkulaufzeit
+ Einfach Bedienung
+ Super Zoom

Nachteile
- vor allem in (dunklen) Innenräumen kommt es zu einem leichten Bildrauschen (stört mich aber nicht weiter, da es bei normaler Beleuchtung wirklich minimal ist)

Das von vielen erwähnte störende Zoomgeräusch konnte ich nur sehr minimal feststellen - die einzig fremden Geräusche sind die eigentlichen Tastendruckgeräusch die in diesem kleinen Plastikgehäuse gut übertragen werden, da man aber im Regelfall (zumindest ich) nicht ständig irgendwo herumdrückt während der Aufnahme ist das nicht weiter störend. Alles in allem eine absolute Top-Kamera für Heim- oder Urlaubsvideos.

Kleiner Tipp: von einigen Samsung Vertriebspartnern wird noch immer ein stark reduziertes Bundle zur Produkteinführung (mit 2. Akku, 2 4GB Speicherkarten und Tasche) angeboten (ist teilweise sogar deutlich günstiger als die Kamera alleine)
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63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bild OK, Tonspur mangelhaft, 29. April 2011
Im Grunde bin ich sehr überzeugt von der Marke Samsung, was Fernseher anbelangt, als auch Smartphones oder Kameras.
Dieser Camcorder jedoch, geht nach nicht mal mehr einer Stunde an den Lieferant zurück!

Die Menüführung ist tadellos, die Bildqualität ist auch in Ordnung (für dieses Preissegment)
Nicht wirklich brauchbar ist der Bildschirm, wenn bei Sonnenschein gefilmt wird.
Hierrauf ist in der beschriebenen Situation nicht mehr wirklich viel zu erkennen.

Absolutes K.O. Kriterium war jedoch der hörbare Autofokus auf den Aufnahmen. Ein ständiges *rrrrt* (erinnerte ein bisschen
an eine Grille) war ständig, selbst bei Aufnahmen im Freien deutlich hörbar. Das Geräusch ist übrigens auch hörbar, wenn man
das Ohr dicht an die Kamera hält, logischerweise wird das von dem verbauten Stereomikrofon brav aufgenommen :-(

Offensichtlich gibt/gab es das Problem auch beim Vorgängermodell H200!

Wen das nicht stört, der bekommt eine kleine, kompakte und handliche HD-Kamera zu erschwinglichem Preis.

Für mich jedoch ein Ärgernis und daher würde ich mit dem Gerät keinen Spaß haben.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast perfekt, bis aus den hörbaren Autofokus bei Stille, 30. Juli 2011
Länge:: 0:20 Minuten

Meine Frau möchte gerne besondere Ereignisse auf Video festhalten (ich mach lieber Fotos). Also wurde ich beauftragt mich nach was "gutem" um zu sehen.
Er sollte klein und handlich sein, bei guter Bildqualität, auf jeden Fall HD, ja meine Frau sieht den Unterschied ;-) und preislich so günstig wie möglich.
Aufgrund der positiven Berichte, der Akkulaufzeit und des Betrachtens diverser Demo-Videos fiel die Wahl auf die Samsung HMX-H300. Da ich mit den Warehouse Deals bislang gute Erfahrungen gemacht hatte, bestellten wir ein Gerät mit "geringen Schönheitsfehlern". Die Lieferung erfolgte umgehend und das Gerät wies wirklich keine nennenswerten Beanspruchungen auf, der Vorbesitzer hätte den Karton und die Software CD auch gewaltfreier öffnen können, aber das war auch der einzige Schönheitsfehler.
Der Akku war bereits geladen und so musste die Katze sofort als "Testobjekt" herhalten :-)
Danach sofort die Speicherkarte in den PC gesteckt und die Aufnahme betrachtet, von HD war zwar nicht viel zu erkennen, im Zimmer war es aber auch nicht wirklich hell. Ansonsten war die Bildqualität gar nicht mal schlecht für die Lichtverhältnisse. Doch was war das für komisches zirpen alle paar Sekunden?
Hat Samsung etwa eine Grille verbaut?

Mir fiel ein, ich hatte doch irgendwo etwas von Geräuschen die mit aufgenommen werden gelesen? Also nochmal hier die Rezensionen bei Amazon gecheckt und die Rezension von Jens L. entdeckt die genau das Problem beschreibt. Ich nahm an, er hat vielleicht ein defektes Gerät erwischt. Ist es wirklich der Autofokus? Ich habe noch etwas getestet, Bildstabilisator ausgeschaltet, Objektivdeckel geschlossen gelassen usw. Es scheint tatsächlich der Autofokus zu sein, es wird nur nicht aufgenommen, wenn der Objektivdeckel geschlossen bleibt (dann arbeitet er nicht), was natürlich keine Lösung sein kann. Haben wir etwa auch ein defektes Gerät erwischt, oder sogar die Rücksendung von Jens L.? Was tun?

Was gab es für Alternativen? In dem Preissegment wäre noch die Panasonic HDC-SD40EG-K Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 17-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz und die Canon LEGRIA HF R206 Full HD Camcorder (SDXC/SDHC/SD-Slot, 20-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, bildstabilisiert) schwarz zu nennen. Die Panasonic gefiel optisch sogar besser als die Samsung, jedoch hat sie "nur" 17fach Zoom und das absolute K.O. Kriterium war die Akkulaufzeit die laut Hersteller nur knapp 90 Minuten beträgt, was vermutlich im Alltag eher mehr als eine Stunde sein wird.
Die JVC gefiel vom Aussehen her überhaupt nicht und auch die Demo-Videos waren nicht überzeugend.
Mein Rat war lieber etwas drauf zu legen und die Sony HDR-CX130 Full HD Camcorder (7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, Exmor R Sensor) schwarz zu nehmen, da viele damit zufrieden sind. Da war sie jedoch gegen, mehr Geld sollte nicht ausgegeben werden.
Am selben Tag waren wir shoppen, der Camcorder war zu Testzwecken dabei.
Im einem Laden waren die Kameras sogar alle per Netzteil angeschlossen und konnten getestet werden. Mir kam die Idee, die mitgeführte SD-Card in die Samsung zu stecken und mal hinterher zu schauen ob sie auch die Geräusche mit aufzeichnet. Wo wir schon mal dabei waren, wollte ich auch die anderen Modelle testen, leider lies sich die Karte nur noch in der Panasonic HDC-SD40 einlegen, bei den anderen wurde der Kartenslot durch den Diebstahlschutz verdeckt. Zuhause angekommen wurden die Videos begutachtet, zuerst das der Samsung, Bildqualität war super und ich konnte keine Störgeräusche wahrnehmen. Die Hoffnung kam auf dass wir vielleicht wirklich ein defektes Gerät erwischt haben, das deshalb vom Vorbesitzer zurück gesendet wurde.
Das Video der Panasonic haben wir uns auch angeschaut, die Bildqualität kommt nicht an die Samsung heran.
Wir kamen zu dem Entschluss ein zweites Exemplar der HMX-H300 bei Amazon zu ordern, diesmal ein Neugerät um auszuschließen dass wir aus dem Warehouse ein Exemplar erhalten das vielleicht auch aus dem selben Grund zurück gesendet wurde.

Heute kam das neue Gerät, leider verhält es sich genauso wie das erste, der Autofokus ist auf den Aufnahmen hörbar. Ist also scheinbar kein Defekt sondern die Regel. Vielleicht war die Kamera im Laden die Ausnahme, aber wir haben keine Lust nun weiter zu tauschen bis wir vielleicht ein Exemplar erwischen das besser ist. Die zweite Kamera ist bereits wieder verpackt und geht zurück.

Die erste Kamera werden wir jedoch trotzdem behalten, warum?
Wir waren gestern unterwegs und haben viel damit gefilmt, die Bildqualität ist trotz 720p und normaler Videoqualität (es ginge noch fein und superfein) der Hammer. Alle Konkurrenzmodelle in der Preisliga können fast Ausnahmslos nur in 1080i filmen, was die Videos viel größer werden lässt und zu Rucklern bei schnellen Schwenks führt. Aber das wichtigste ist, die Störgeräusche sind nirgendwo zu hören, da es draußen eben nicht absolut still ist.

Wir mussten also abwägen, entweder mehr Geld ausgeben, gegen ein Modell mit schlechterem Bild und geringerer Akkulaufzeit tauschen oder mit dem Manko der Samsung leben, wir haben uns für letzteres entschieden.

Fazit:

+Bildqualität
+Auch 720p möglich
+Akkulaufzeit
+Bedienung
+Größe

-Störgeräusche des Autofokus sind bei stillem Hintergrund auf der Aufzeichnung hörbar (Testvideo angehängt)
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn da nicht die vielen Schattenseiten wären ..., 26. Dezember 2011
Von 
Patrick "Mad Mac" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Zunächst möchte ich betonen, dass dies mein erster FullHD Camcorder ist und ich Aufnahmen bisher mit Digitalkameras vorgenommen habe (Olympus E-P1, SZ-20, SZ-30, Panasonic Lumix GF2). Der Spaß an HD, insbesondere an der Nachbearbeitung, hat mich nun dazu bewegt mir endlich einen kleinen Camcorder zu kaufen, der im ähnlichen Preissegment wie eine Lumix GF2 liegt.

Als alternative Produkte bestellte ich mir außerdem den JVC GZ-HM440REU, den JVC GZ-HM650BEU und den Sony HDR-CX130ER. Am Ende behielt ich den JVC GZ-HM440 und den Sony HDR-CX130.

"Natürlich" erwarte ich von (m)einem Camcorder ausgerechnet die schwierigsten Disziplinen: Aufnahmen in einer dunklen Konzerthalle, beim Autofahren in einer entsprechenden Halterung, zu Feierlichkeiten in Innenräumen - also durchweg Situationen, in denen es auf einen lichtstarken Sensor, guten Verwacklungsschutz und eine ordentliche Tonaufnahme ankommt.

Wunder erwartete ich beim angesetzten Budget natürlich keine. Samsung und JVC erzeugen die FullHD Videos auch nicht im 1080p Format, sondern mit 1080i. Also 50 Halbbilder mit 1920x540 Bildern, statt 50 Vollbilder. Nur der Sony Camcorder kann 1080p FullHD Videos erzeugen. Der Samsung Camcorder kann als einziger aus meiner Auswahl HD 720p Aufnahmen erzeugen.
JVC und Sony vertrauen aud AVCHD, welches als einfachere Qualität in 1440x1080i aufzeichnet.

Hier ist nun der Grund, warum ich den Samsung Camcorder gegenüber den JVC Modellen und dem Sony Camcorder weniger empfehlen kann:

An den Proportionen, der Verarbeitung und dem Handling des Samsung Camcorders gibt es nichts auszusetzen. Er liegt gut und ruhig in der Hand, allerdings vermittelt das Außenmaterial aus mattem Kunststoff kein hohes Wertigkeitsgefühl, wie es die lackierten Gehäuse der JVC Camcorder tun.
Das Touchdisplay reagiert sehr gut auf leichten Fingerdruck und ist mit 3" schön groß dimensioniert. Hier punkten Sony und Samsung gegenüber den JVCs, welche nur 2,7" Bildschirmdiagonale bieten und weniger gut auf Eingaben reagieren. Allerdings kann man bei JVC und Sony per Fingertipp auf das Display auch den Zoom gleichmäßig betätigen.
Beim Samsung Camcorder ist die Blickwinkel-Abhängigkeit horizontal sehr schlecht und die Kontraste kippen bereits bei wenig bis überhaupt keiner Neigung und man ist meist dazu gezwungen schräg von unten auf das Display zu schauen. Die Helligkeit ist gut, passt sich automatisch an, wenn gewollt, und reicht auch für sonnige Tage. Das Display ist außerdem um 180° dreh und um 90° schwenkbar, sodass man sich selbst von vorn filmen, oder das Display an den Camcorder anlegen kann.

Der Samsung Camcorder verträgt nur SD und SDHC, aber keine SDXC Karten, welche mehr als 32GB Kapazität bieten würden. Eine Class 6 Karte ist Mindestvoraussetzung um in FullHD aufzeichnen zu können.
Mit der kostengünstigen Extrememory HyPerformance Secure Digital High Capacity (SDHC) Card 32GB Speicherkarte habe ich gute Erfahrungen gesammelt und kann sie für die Verwendung empfehlen.

Nun stoßen wir aber auf eine unschöne Begebenheit, denn der Camcorder zeichnet den H.264 Codec im MP4 Format auf, statt in Form eines Streams, wie bei AVCHD. Er erzeugt als Tribut an das veraltete FAT32 Dateisystem alle 1,96GB, was ca. 20 Minuten bei HD und 8 Minuten bei FullHD entspricht, eine neue Datei. Beim Sprung zur neuen Datei fehlen aber ca. 3 Sekunden der Aufnahme, was ich nach einem Konzertmittschnitt schmerzlich bemerkte.
Des weiteren sind die erzeugten MP4 Dateien nicht mit Apples iMovie kompatibel, wie die MP4 Dateien, welche vom iPhone erzeugt werden, sodass die Videos beim Import doch wieder in das Platzfressende .mov Format umgewandelt werden. Dies aber nur am Rande.

Als nächstes steht der 5 Megapixel Sensor auf dem Prüfstand. Die Pixeldichte ist bei seinem Maß von gerade mal 1/4" (Ca. 4mm Durchmesser) sehr hoch. Und trotz seiner Backside Illumination Technik, bei der der CMOS Sensor rückwärtig belichtet wird, fängt er durch diese hohe Packdichte bereits sehr schnell an zu rauschen, wenn weniger Licht zur Verfügung steht.
Die Farbgebung empfand ich jederzeit als sehr natürlich, vielleicht einen Hauch zu blass, aber der Weißabgleich funktionierte idR. sehr gut. Bei wenig Licht, z.B. bei einem düsteren Morgengrauen, deutlich besser als der Weißabgleich der JVC Modelle, welcher in solchen Situationen schnell ins Blau umschlagen und manches mal sehr grobe Farbwechsel erzeugen.
Bei meinem Konzertmittschnitt fiel mir neben dem hohen Rauschen aber noch etwas sehr unangenehm auf: Defekte, weiße Pixel. In den dunklen, schwarzen Bereichen kann man im fertigen Film deutlich einen großen und mehrere kleine, weiße Flecken erkennen, die feststehen und auf defekte Pixel hindeuten. Sehr nervig.
Um einen Defekt auszuschließen tauschte ich den Camcorder um. Der Zweite hat bei dunklen Aufnahmen, z.B. die sehr blauen Aufnahmen im Sealife, leider ebenfalls defekte, weiße Pixel vorzuweisen, die, einmal entdeckt, einem dann den ganzen Spaß nehmen können. (Sofern man solch ein Pingelskopp wie ich ist. :-)). Solche habe ich bei den JVC und dem Sony Camcorder bisher nicht entdecken können..

Die Optik mit ihrem 30x Zoom ist meinen bescheidenen Ansprüchen nach wirklich gut, verzeichnet wenig und ich konnte auch nur geringe Randabdunklungen feststellen. Der Zoombereich ist gerade noch im Sinnvollen Bereich, wenngleich es mit 38mm leider nur sehr wenig Weitwinkel gibt. Die 1145mm Tele lassen sich mit Hilfe der Elektronik durchaus mit ruhiger Hand halten (ich behaupte solch eine zu haben) und lässt sich mit der Wippe gut bedienen. Langsame und schnelle Zooms klappen gut, der Motor ist in sehr leisen Situationen leider etwas wahrnehmbar.

Der Autofokus hatte gerade beim Konzert alle Mühe und ist oft nicht zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen. Dann half nur komplett zurück zoomen und es erneut zu versuchen. Bei hellem Tageslicht fand er meist recht schnell die Schärfe, konnte sich aber auch hier hin und wieder hinters Licht führen lassen, sobald man den Zoom betätigte. Die JVC Modelle und machen dies zwar nicht sehr viel, aber meiner Meinung nach halt doch besser.

Als letztes komme ich auf den Ton zu sprechen, der sehr kraftvoll bei jeder Aufnahme wirkt. Wirklich dynamisch und .... leider oft übersteuert. Auf dem Konzert wurden Bässe sehr oft übersteuert, was mit der Olympus E-P1 ein Jahr zuvor bestens gelang, und Aufnahmen während einer Autofahrt sind völlig unbrauchbar. Mein Auto hat einen Serienmäßigen Edelstahl Sportauspuff und dieser ist durchaus markant, aber nicht nervtötend laut. Für den HMX-H300 reicht es aber leider aus, um nur noch lautes Knistern zu erzeugen. Die JVC Camcorder sind deutlich leiser und etwas dünner in der Tonaufnahme, dafür übersteuern sie nicht und man kann hier in der Nachbearbeitung durchaus etwas Nachhelfen. Übersteuern zu reparieren hingegen ist kaum machbar. Dies hat mich dann dazu bewogen den Samsung Camcorder nicht zu behalten. Der Sony Camcorder ist kräftiger, als die JVCs und macht es am besten von allen.

Die Akkuleistung des Samsung HMX-H300 ist gigantisch, denn selbst nach weit über 2h Konzertmittschnitts wurde mit doch ein Viertel Restkapazität angezeigt und erst nach weiteren 40 Minuten war Schluß. Durch die Positionierung des Akkus muss man zum starten und stoppen der Aufnahme zwar den Daumen etwas verrenken, aber dies ist bei den JVC Modellen ebenso der Fall. Übung macht hier den Meister. Dafür ist der Akku schnell und einfach ausgetauscht. Auch gegen ein Dritthersteller Produkt. ;-)

Die coole Zeitrafferfunktion des Samsung Camcorders erzeugt ausschließlich HD Format und kein FullHD, wie bei JVC. Außerdem laufen die mit 1 Sekunde Abständen erzeugten Videos komischer weise doppelt so schnell ab, wie bei JVC, bei gleicher Einstellung.
Die Auswahl der Abstände ist dafür bei Samsung von 0,5 Sekunden bis in den Bereich mehrerer Minuten deutlich größer.
Sony bietet beim CX130E keine Zeitraffer-, aber eine Zeitlupen-Funktion an.
Die weiteren Gadgets umfassen Lächelerkennung und diverse Filtermethoden, welche ich nicht weiter beleuchtet habe.
Der Samsung Camcorder bietet die Möglichkeit selber die Blende oder die Belichtungszeit vorzugeben. In dieser Preisklasse ist dies offenbar eher selten anzutreffen.

Am Camcorder ist ein Mini-HDMI Port vorhanden, an dem die Inhalte an einem entsprechendem Gerät mittels optional zu kaufendem Kabel wie z.B. mumbi mini HDMI-Kabel (Mini HDMI C Stecker auf HDMI A Stecker, 1,5m) wiedergegeben werden können. Übertragungen zum PC oder Mac erfolgen mittels eines klassischen USB Mini Kabels. Über dieses kann auch die auf dem Camcorder liegende Software auf den PC installiert werden. Ein Mac Version gibt es nicht.

Mein Fazit:

Bei Tageslicht gut zu gebrauchen, wenn bei normalen Lichtverhältnissen und normaler Geräuschkulisse gefilmt wird.
Bei wenig Licht fängt der Camcorder schnell an zu rauschen.
Bei sehr dunklen Aufnahmen sind deutlich Pixelfehler erkennbar.
Farben wirken etwas blass, aber natürlich, der Weißabgleich funktioniert gut.
Der Ton ist sehr kräftig, neigt aber schnell dazu zu übersteuern.
Optik, Zoom und Stabilisator arbeiten gut, wobei der Motor wahrnehmbar ist.
Der Autofokus hat seine Schwächen, besonders beim Zoom bei schlechten Lichtverhältnissen.
Die erzeugten MP4 Dateien werden nach 1,96 GB geschnitten und es fehlen dann jeweils 3 Sekunden.
Das Display ist groß, die Bedienung gut, aber horizontal wenig Blickwinkelstabil.
Die Akkuleistung kann vollkommen überzeugen.

Ich halte den Samsung für ein durchschnittliches Produkt und den konkurrierenden Modellen von JVC und Sony unterlegen.

Nachwort:

Camcorder in diesem Budget haben allesamt kleinere Sensoren, als eine einfache Digitalkamera. Erwarten Sie daher bitte von der Bildqualität keine Aufnahmen wie von einer Blu-ray. Die Sensoren sind nicht einmal 0,2" (5mm) in ihrem Durchmesser und das Endergebnis wird dann am heimischen Plasma TV mit 40" (1000mm) oder mehr wiedergegeben.
Auch die Zoombereiche liegen in Bereichen von ausgewachsenen Spiegelteleskopen (weit über 1000mm Brennweite) und darüber hinaus.
Wer nicht von Blu-ray als Qualitätsstandard ausgeht, bekommt eine gute Möglichkeit seine bewegten Erinnerungen festzuhalten, die weit über damalige SD, DV, oder analoge Hi8 Camcorder hinaus geht. Wer mehr will, muss auch deutlich tiefer in die Tasche greifen - wie bei so vielem im Leben.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Preis - Leistung, 5. Mai 2011
Habe den Camcorder jetzt 1 Woche im Test. Erst ruckelten die Aufnahmen wenn ich in HD aufgenommen habe. Das lag aber an der Speicherkarte - eine Class 4. Es muss aber eine Class 6 oder noch besser eine Class 10 sein. Nachdem diese Hürde umschifft war, zeichnete der Camcorder tolle, Farbenechte bilder auf.
Wenn es sehr leise ist, hört man den Zoom. Bei normalen Umgebungsgeräuschen oder wenn man redet, fällt das nicht weiter auf.
Summa Summarum: Ein guter, sehr kleiner Camcorder, den man immer dabei haben kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung,, 19. Juni 2012
Von 
Jogu (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
dies ist mein erster Camcorder. Entsprechend sind meine Kenntnisse beim Thema. Ebenso niederig (od. hoch, je nach dem) ist mein Anspruch an die Videofilmerei.
Zunächst: die Lieferung war superschnell, der Preis vollkommen in Ordnung.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem, meinem ersten Camcorder.
Positiv:
- Die Bidlqualität ist supergut (Full HD). Schwierig wird es jedoch bei Dämmerung und natürlich Dunkelheit - da muss man schon etwas nachhelfen, damit die Aufnahmen wirklich gut aussehen. Allerdings ist die Videoqualität in Räumen / in der Wohnung, wenn das Licht eingeschaltet ist, absolut in Ordnung für mich.
- Das Zoomen (zoomen ist beim filmen böse!) funktioniert gut, stört aber natürlich wenn allzuoft angewandt das Auge des Betrachters beim Anschauen des Films. Aber die Aufnahmen sind stets scharf bzw. der Camcorder zieht jeweils gut mit und stellt das Bild sehr schnell wieder scharf.
- Die Bedienung ist kinderleicht, hier gibt es eigentlich nichts auszusetzen.
- Die Akkulaufzeit ist spitze (rund 3 Stunden mit einem Akku).
- Die Filme können per integrierter Software auf den PC übertragen werden. Habe ich allerdings nur einmal testweise genutzt. Ansonsten: USB-Verbindung herstellen, und dann einfach per Maus die Filme auf den Rechner ziehen - fertig.
- Das Display des Camcorders hat eine gute Wiedergabequalität und eine nützliche Sortierfunktion - ansonsten dürfte man das eher selten brauchen (ausser vorhandene Filme nach dem übertragen auf den PC zu löschen).
- Hm, ich zähle es mal zu den positiven Aspekten, obwohl ich eigentlich lieber etwas "schwereres" in der Hand habe: der Camcorder ist sehr leicht.
- Über den Ton / die Tonqualität kann ich mich ebenfalls nicht beschweren - aber mir fehlt auch die Vergleichsmöglichkeit.

Eher Negativ:
- Der Camcorder braucht einen Moment um sich selbst einzuschalten, wenn man das Display aufklappt. Mir dauert das einen Tick zu lang.
- Der "Arm" / das Scharnier, welches das Display hält wirkt irgendwie nicht so wertig wie der Rest des Camcorders. Hoffe, dass es ein Camcorderlebenlang hält.

Fazit:
Für diesen Preis eine klare Kaufempfehlung. Vorbehalt: es ist mein erster Camcorder und daher habe ich keine Vergleichsmöglichkeit noch die Entwicklung der letzten Jahre verfolgt. Aber für diesen Preis bekommt man als Hobbyfilmer für Familie, Urlaub, Sport usw. glaube ich eine ganze Menge.

Anmerkung: wiederkehrend gibt es hier in den Rezensionen die Bemerkung, dass man den Camcorder "hört" (summen / sirren) während der Aufnahme, also ein technisches Eigengeräusch da ist.
Das ist da, wenn alles um den Camcorder herum still ist und man genau hinhört, kann man es hören. Aber wann filmt man in einer solchen Situation? Mich stört es kein bisschen.
Vergleichbar ist es etwa mit einem modernen PC, der gerade vielleicht ein paar Officeanwendungen abarbeitet. Wenn man will, kann man hören, dass der PC "an" ist. Im Normalfall hört man es aber nicht (sonst entstaubt den Rechner mal oder sichert die Daten auf der Festplatte ;-) ). Oder vergleichbar mit einem neuen Kühlschrank. Ist es still und man bleibt davor stehen, geht mit dem Ohr ganz nah dran - dann kann man ihn tatsächlich hören. Spielt im Alltag keine Rolle. So ist es mit dem Eigengeräusch dieses Camcorders auch.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Hobbyfilmer gut geeignet., 23. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
********* Fazit *********
+ Auswahl der Auflösungen für Videos, Full-HD, HD und SD!
+ Zoom und opt. Bildstabilisierung
+ Bedienung und Menüführung
+ Manuelle Einstellmöglichkeiten
+ Full-Auto-Modus gut gelungen
+ Akku-Leistung sehr gut

o Zeitraffer eingeschränkt
o Weißabgleich nicht immer treffsicher

- Autofokus bei schwachem Licht zu langsam

****** Verarbeitung ********
Das Gerät in diesem Preissegment durchaus als ordentlich verarbeitet zu bezeichnen ist nicht übertrieben. Das Scharnier für den Touch-LCD-Schirm hat kaum Spiel und alle Anschlüsse sind mit einer Klappe vor Staub geschützt. Der extra Eingang für das separate DC-Ladekabel ist ebenfalls mit einer Klappe geschützt.

Muss man für den Zugang zu USB-, AV- bzw. HDMI-Anschluss sowohl die Staubschutzklappe als auch den LCD-Monitor aufklappen, lässt sich das Gerät mittels Ladekabel auch ohne geöffneten LCD-Monitor laden. Praktisch finde ich, dass man bei USB-Verbindung gleichzeitig den Akku auflädt. Unpraktisch ist, dass man ein externes Akkuladegerät extra kaufen muss, denn ein Zweit-Akku möchte man gelegentlich schon einmal laden, während man mit Filmen beschäftigt ist. Immerhin gibt es eines.

Der Touch-LCD-Monitor kommt mir nicht sehr robust vor. Mir widerstrebt es irgendwie, an einem Monitor herumzudrücken, der nur an einem kleinen Scharnier mit dem Camcorder verbunden ist. Vielleicht gewöhnt man sich ja dran.

****** Aussehen ******
Ich finde, die Camcorder dieser Preisklasse sehen alle gleich aus. Minimale Unterschiede gibt es nur bei der Ausformung der Bedienknöpfe und der Farbe. Für mich ist dies ein völlig uninteressantes Merkmal.

****** Ausstattung ******
Dieser Camcorder kann SD und SDHC Karten als Speichermedium aufnehmen und daher bis 32GB Speicher bereitstellen. Das reicht für HD-Filme in "superfeiner" Auflösung für bis zu 253 Minuten Film (laut Hersteller). Dabei speichert es in H.264 (MPEG-4.AVC) als MP4-Dateien ab, die jedoch interlaced sind, wenn in Full-HD gefilmt wurde (50i eben).

*** Auflösungen ***
** Videos **
Als Plus möchte ich vermerken, dass man (im Gegensatz zu Konkurrenzmodellen) für Videos die folgenden drei Auflösungen wählen kann
* Full HD (1920x1080/50i) (das ist interlaced, also Halbbilder!)
* HD (1280x720/50p) und
* SD D1 (720x576/50p)
und dazu dann zusätzlich wählen kann "Superfein", "Fein" und "Normal", was sich sicherlich auf die Bitrate bezieht und die Grobkörnigkeit der Digitalisierung visuell beeinflusst (und daher so genannt wird).
** Fotos **
Für Fotos kann man 2944x1656 Pixel bzw. 1920x1080 Pixel wählen. Dazu muss gesagt werden, dass Reihenbildaufnahmen, sowie Aufnahmen von Fotos während der Videoaufnahme grundsätzlich mit der kleineren Auflösung gespeichert werden.

*** Akkuleistung ***
Die Akkuleistung finde ich wirklich gut. Zwei Handballspiele nacheinander mit je 60 Minuten und ein wenig Zusatzmaterial stellen überhaupt kein Problem dar. Ob es dann tatsächlich 3 Stunden (wie versprochen) werden können, kann ich nicht sagen, sieht aber fast danach aus!

*** Einstellmöglichkeiten ***
Die Kamera bietet zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten, so zum Weißabgleich, der Blende, dem Fokus, der Verschlusszeit usw., aber auch einen Full-Auto-Modus (Smart-Auto genannt), der die Szene, die Beleuchtung usw. erkennt und den vermeintlich besten Modus auswählt.
Auch gibt es die Möglichkeit, die Szenenart vorzuwählen (Sport z.B.) und so quasi eine Halbautomatik zu verwenden.
Im "Super C.Nite" Modus wird die Belichtungszeit auf 1/50 bzw. 1/13 erhöht, um bei Dunkelheit gute Bilder zu erzielen.
Die digitalen Effekte lasse ich unerwähnt, die ließen sich auch in der Nachbearbeitung hinzufügen.

*** Zeitraffer ***
Der Zeitraffer zeichnet nur mit 1280x720/50p in Intervallen von 0.5,1,3 oder 5 Sekunden auf. Das ist zwar okay, aber im Konkurrenzvergleich recht mager. Trotzdem ist hier wenigstens ein bisschen Spielerei möglich.

*** Zoom ***
Der Zoom ist ganz ordentlich, allerdings auch nur wegen des guten (optischen) Bildstabilisators verwendbar. Optional zuschaltbar ist noch ein digitaler Bildstabilisator. Den verwende ich allerdings nicht und konnte auf die Schnelle auch nicht feststellen, dass er viel bringt.
Auf Wunsch geht der Zoom in einen weiteren, digital unterstützten Zoombereich über. Ich persönlich finde jedoch, dass die Bildqualität derart leidet, dass ich ihn abgeschaltet habe, so dass dieser gar nicht mehr (auch nicht aus Versehen) angefahren wird.

****** Handhabung/Bedienung ******
Wie bei allen dieser kleinen Camcorder trägt man auch diesen über eine Trageschlaufe an der Hand. Speziell bei großen Händen ist eine Gewöhnungsphase nötig, um den Zoomschalten (oben) und den Start/Stop-Button (Hinten) bedienen zu können. Ich finde, den Startknopf hinten gelungen, wenngleich er recht weit rechts ist. Eine Pausenfunktion kennt dieser Camcorder nur mittels Touchpanelbedienung, nicht auf dem Startbutton. Das ist nicht so gelungen, denn man verwackelt natürlich, wenn man auf den LCD-Panel drückt. Es gibt Shortcut-Buttons an der Innenseite zum Ausblenden von Bildschirm-Anzeigen, zum Starten des Full-Auto-Modus' und Einschalten des Bildstabilisators.

Der Touchpanel an sich ist ganz okay. Er reagiert in der Regel prompt und zügig auf Fingerdrücke, auch bei großen Fingern. Die Menüführung ist klar verständlich, auch ohne Blick in das Manual, welches natürlich nicht in gedruckter Form mitgeliefert ist.
Es lässt sich in fast jede Richtung drehen und ist insbesondere auch linkshändergeeignet in dem es den Bildinhalt vertikal flippen kann, wenn es entsprechend gedreht wird.

Das Gerät bringt seine Übertragungssoftware (für Windows) auf internem Speicher selbst mit. Getestet habe ich sie nicht, denn das Gerät lässt sich als Wechseldatenspeicher bei USB-Connect konfigurieren und die Daten sind dann einfach kopierbar. Einziger Wermutstropfen: Löschen lassen sie sich so nicht von der Kamera. Dazu muss man am LCD-Monitor schon in das Löschmenü.

Es fällt auf, dass nach ca. 1.8GB automatisch eine neue Datei erzeugt wird. Diese lässt sich zwar (fast) lückenlos in jedem Programm wieder zusammenfügen, muss aber erwähnt werden. Immerhin dürfte damit sichergestellt sein, die Daten auch auf jedem Windows-System (ab XP) und jedem Dateisystem verarbeiten zu können.

Die Menüführung lässt sich in in zahlreichen Sprachen darstellen, darunter Türkisch, Französisch, diverse slavische und asiatische Sprachen und Arabisch.

****** Qualität der Aufnahmen ******
Die Qualität der Aufnahmen sind gut, auch bei bescheidenen Lichtverhältnissen. Leider ist der automatische Weißabgleich nicht immer treffsicher und man erhält leicht verfälschte Farben. Abhilfe schafft dort nur der manuelle Weißabgleich, der aber narrensicher und fix erledigt ist. Selbst bei Quecksilberdampflampen-Beleuchtung kann der Weißabgleich überzeugen. Die Innenaufnahmen in Sporthallen sind bisher gut gelungen und rauschen nur mäßig - was der geringen Leuchtdichte geschuldet ist.

Die Full-HD-Aufnahmen genügen meinen Qualitätsansprüchen vollständig. Ich erwarte keine Blueray-Qualität, sondern eine solche, die auf dem PC-Monitor ein scharfes Bild darstellt - und das tut sie. Es muss aber erwähnt werden, dass es sich hier um interlaced Material (also 50 Halb-Bilder pro Sekunde) handelt. Da können Konkurrenten manchmal mehr.

Der Auto-Focus schwächelt zuweilen - gerade wenn wenig Licht zur Verfügung steht. Möchte man also ein Flugzeug am Nachthimmel filmen, wird dies mit dem Autofokus nicht gelingen! Es scheint, als würde dieser langsamer je weniger Licht da ist. Blöd in diesem Zusammenhang ist, dass die Optik so gemacht ist, dass ein Zoom den Fokus verändert und dieser nachgeführt werden muss. Das kann bedeuten, dass bei schnellem Zoomwechsel der Fokus nicht nachkommt und das Bild sekundenlang unscharf bleibt. Ich verzichte daher in der Halle meist auf das Zoomen bzw. zoome sehr langsam. Da bin ich wirklich etwas enttäuscht.

An der Tonspur habe ich nichts auszusetzen. Den Autofokus hört man definitiv nicht. Gelegentlich hört man den Bildstabilisator - diesen aber nicht auf dem Video. Manchmal hört man den Zoom (wenn man den Button flippschen lässt), aber da ist man dann selbst schuld! Auch wenn man zu fest zupackt und das Gehäuse zerquetscht knarzt es. Ich halte das für natürlich und vermeidbar.

Für die Aufnahme von Full-HD-Material wird eine Class-6 SD-Karte empfohlen. Ich habe eine Class10 im Gebrauch und keine Probleme: SanDisk Extreme SDHC 16GB Class 10 Speicherkarte

Zur Nachbearbeitung verwende ich Magix Video Deluxe 16 Plus (das müsste die hier sein: MAGIX Video deluxe 16 Plus SONDEREDITION Minibox) und kann damit selbst Full-HD-Material bearbeiten.

*********************

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wirklich gut, so dass ich diese Kamera empfehlen kann.

Wer einen optischen Sucher benötigt, ein externes Mikrophon anschließen möchte oder auf volle Macintosh-Unterstützung angewiesen ist, der müsste sich ein anderes Modell suchen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Ecken und Kanten?, 26. August 2011
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nachdem ich bereits die Möglichkeit hatte den JVC GZ-HM650 zu testen, möchte ich nun auch meine Meinung zum HMX-H300 aus dem Hause Samsung weitergeben. Die technischen Angaben schwanken zwischen durchschnittlich und "klingt interessant", zu letzterem gehört definitiv das lichtstarke Schneider-Kreuznach Objektiv des H300. Dem gegenüber lässt ein 5 MP-Sensor bereits Bildrauschen erahnen - es wird also interessant.

Handhabung und Design:
Das Design ist Samsung relativ gut gelungen, zumindest in Anbetracht der Preisklasse in dem sich der HMX-H300 bewegt. Die Front wirkt etwas "Eierförmig" und ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Dafür verzichtet Samsung auf Hochglanz-Plastik, was den äußeren Eindruck auch nach längerem Gebrauch nicht schmälert und zudem ein griffiges und hochwertiges Gefühl hinterlässt.
Lediglich die Größe und das Gewicht des HMX-H300 würde ich als verbesserungswürdig bezeichnen - so klein und leicht liegt die Kamera nicht unbedingt ruhig in den eigenen Händen. Leider ein allgemeines Problem der aktuellen Camcorder-Generation.

Die Bedienung des Samsung-Camcorders erfolgt via Touchscreen und glücklicherweise wesentlich intuitiver und auch agiler als beispielsweise bei JVC's GZ-HM650. Die Eingaben werden fast immer korrekt erfasst und allgemein sehr schnell umgesetzt. Lediglich das Scrollen im Menü ist wieder einmal sehr unglücklich umgesetzt worden, besonders in Anbetracht der Möglichkeiten eines Touchscreen.

Ein weiteres Plus für den HMX-H300 ist seine Akkulaufzeit. Bezogen auf die Größe des Akkus sowie andere Konkurrenzmodelle ist die Laufzeit mit guten 3-4 Stunden (je nach Ausnahmesituation) kurzum als ausgezeichnet zu bewerten.

Bild- und Tonqualität:
Zur Hauptaufgabe des Samsung HMX-H300, also zu Filmen. Die Bildqualität ist, mal wieder, ein zweischneidiges Schwert. In hellen Umgebungen liefert der kleine Sensor dank des guten Objektivs eine durchaus gute Bildschärfe ab und auch die Farben weisen eine gute Sättigung auf. Besonders im Nahbereich ist die Schärfe wirklich überzeugend.
Sobald es aber dunkler wird - also beispielsweise Innenräume, früh am Morgen oder zur Dämmerung hin - verfliegen aber schnell die Vorzüge der guten Optik und der Sensor fängt früh an zu Rauschen. Das bezieht sich auf Helligkeits- sowie Farbrauschen. Warum man ausgerechnet einen 5 MP-Sensor verbauen musste erschließt sich mir nicht. Die Fotoqualität ist zumindest nicht sonderlich gut um dies zu rechtfertigen. Wie schön wäre ein Sensor mit den nativen 2,08 MP die man für FullHD benötigt im Einsteiger-Segment..

Noch ein Wort zum ebenfalls nicht unwichtigen Klang. Er überzeugt! Ich hätte es kaum noch für möglich gehalten, aber mit dem HMX-H300 hat Samsung als einer der wenigen Hersteller einen Camcorder im unteren Preissegment, der einen guten Klang aufzeichnet. Tiefe sowie hohe Frequenzen (< 100 Hz bis etwa 17 KHz) werden mit aufgenommen, was besonders bei Sprach- und Musikwiedergabe ein sehr natürliches Klangbild produziert.
Leider ist die Positionierung ganz Vorne in Kombination mit der guten Basswiedergabe recht problematisch was die Aufzeichnung von Windgeräuschen angeht.

Fazit:
Der Samsung HMX-H300 hat mehr Ecken und Kanten als es das Äußere einen erwarten lässt. Neben dem guten Design und der meist gelungenen Steuerung setzt Samsung auch auf ein gutes Objektiv und erreicht somit, zumindest in Hellen Umgebungen, eine gute Bildqualität mit viel Bildschärfe und guter Farbsättigung. Dazu kommt ein verhältnismäßig guter Klang, in der Preisklasse eigentlich schon sehr gut.
Abstriche muss man vor allem in Dunklen Umgebungen machen, hier geht dem kleinen Sensor schnell die Puste aus und das Bildrauschen trübt etwas den Gesamteindruck.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Camcorder, 11. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist mein erster Camcorder. Und ich bin sehr überzeugt.

Also ich kann das nicht bestätigen das der Camcorder schlechte Videos macht.

Man muss halt alles vorher einstellen das er auch Full HD aufnimmt aber wenn man alles richtig einstellt, macht der Camcorder 1A Videos. Und auch von der Qualität des Camcorders kann ich mich nicht beschweren, nix wackelt, der zoom ist auch leise, man hört den zoom im Video nur wenn es ganz leise ist, aber das ist doch normal. Der Bildschirm ist schön groß und auch der Touchscreen reagiert super, ohne festen drücken zu müssen.

Im dunkeln ist natürlich ein rauschen, aber am Tag macht sie sehr schöne Videos und Bilder grad wenn man mal die Größe des Camcorders sieht.

Mein Urteil.
Schöne kompakte Kamera, schöne scharfe Videos, auch die Bilder können sich sehen lassen. Meiner Meinung eine gelungene Kamera für wenig Geld.

Ich würde Sie wieder Kaufen.
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