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Kundenrezensionen

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am 13. September 2014
Aufgrund einiger negativer Rezensionen war ich zunächst unsicher, ob ich mir dies Superweitwinkel anschaffen soll. Vieles wurde schon in anderen Rezensionen gesagt, meine dient als Kommentar bzw. zur Bestätigung.
Erster Test:
Vignettierung: Ja, vorhanden, aber nicht so störend wie von manchen Nutzern beschrieben. Weitwinkelobjektive haben physikalisch bedingt eine gewisse Randabdunklung. Je nach Motiv kann man es so lassen oder man muss die Ecken per Software aufhellen. Ich finde jetzt, nach einiger Erprobung sogar, dass die Vignettierung gering ist. Auch bei Aufnahmen mit viel Himmel nehme ich sie oft gar nicht wahr. Wer behauptet, durch ein Rohr zu schauen, hat die Anleitung nicht verstanden. Der Adapter für die Kappe muss abgezogen werden.
Das ist auch mein erster (kleiner) Kritikpunkt, mir hätte einen billigere Aufstecklösung aus Plastik besser gefallen. Jetzt hat man zwei Teile (Adapter und Deckel). Ich befürchte, auf Dauer wird der Metalladapter die Streulichtblende verkratzen, und etwas fummelig ist es auch. Vielleicht denkt Sigma nochmal über ein billiges Zubehörteil nach. Bei Erstausstattung damit wäre auch die Fehlbedienung durch einige Nutzer ausgeschlossen, und den Metalladapter könnte es als Zubehör geben. Der Adapter stört mich nun so sehr, dass ich mich direkt an Sigma gewendet habe, vielleicht hilft es.
Verzeichnung: Tonnenförmige Verzeichnung ist deutlich sichtbar, aber auch damit wird man bei etlichen Motiven leben können. Wenn nicht, muss die Bildbearbeitung helfen.
Zweiter und weitere Tests:
Die Vignettierung empfinde ich nun sogar als sehr gering für ein Objektiv dieser Brennweite.
Auch chromatische Aberration ist erkennbar, aber ebenfalls unproblematisch.
Mit der Schärfe bin ich auch zufrieden, die ist auch nicht so kritisch zu sehen, da man sinnvollerweise selten Ausschnittvergrößerungen macht, man will ja viel auf dem Bild haben (bei einem Teleobjektiv ist das oft anders).
Wer die Randunschärfe bemängelt, muss sich Gedanken über die Ursachen machen. Wenn man eine Nahaufnahme mit 28 cm Entfernung macht, so befindet sich der Rand der abgebildeten Ebene bei 12 mm Brennweite schon in 49 cm Entfernung, in den Ecken ist es noch mehr. Da kann das Bild nicht scharf sein. Dieser Fehler tritt auch auf, wenn man die üblichen Testtafeln ablichtet. Mit dem Weitwinkel muss nah heran und dann ist die Ecke deutlich weiter entfernt und wird unscharf. Das ist Elementargeometrie und kein Objektivfehler. Bei großen Entfernungen sind die Ecken scharf abgebildet, jedenfalls werden meine Ansprüche erfüllt.
Die Mängel sind geringfügig und wenn man bedenkt, dass es sich um ein SUPERweitwinkelobjektiv handelt, so sind es eigentlich keine, da diese Fehler für solche Objektive typisch und teilweise unvermeidlich sind. Sigma hätte sicher ca. 10 % Verbesserung für 100 % Preis- und Gewichtaufschlag erreichen können. Ohne Fehler geht es nicht und hier haben die Konstrukteure einen ausgewogenen, guten Kompromiss gefunden.
2016: Macht immer noch Spaß.
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am 28. Oktober 2011
Ich habe den Vorgänger praktisch seit Erscheinen im Einsatz gehabt. Wenn man 12 mm Brennweite an Vollformat perspektivkorrigiert (also nicht als Fisheye) verwenden möchte, gibt es ohnehin keine Alternative zu Sigma, alle anderen beginnen erst ab 14mm.

Das Objektiv unterscheidet sich vom Vorgänger positiv wie negativ:

+ deutlich bessere Schärfe vor allem in den Ecken. Das Objektiv ist bei Offenblende in den Ecken schärfer als das alte bei Blende 11.
+ deutlich bessere Farbzeichnung, das alte war gelblich, vor allem in der Mitte
+ bessere Verarbeitung

- Verzeichnung stärker als beim alten Objektiv (tonnenförmig, das alte hatte fast keine)
- Chromatische Aberrationen sichtbar, aber vor allem für die Brennweite ok.

Die Fehler des neuen lassen sich in Lightroom gut korrigieren, das Objektiv ist also professionell zu verwenden (was ich mit dem alten allerdings auch getan habe).

Die Vignettierung ist naturgemäß stark, man sollte also abblenden.

Wer keine Vollformat hat und auch nicht kaufen möchte, sollte sich das 8-16mm ansehen, das von der Qualität vergleichbar ist und den gleichen Bildwinkel an einer APS-C liefert ebenfalls alternativlos).

Einem Anfänger ist eher abzuraten, mit einer so extremen Brennweite zu arbeiten, denn man muss mit einem so riesigen Bildwinkel umgehen können, um von der Ergebnissen nicht entäuscht zu werden. Wer allerdings 17-200mm abgedeckt hat und weiß, was er damit machen möchte, der erhält ein gutes Objektiv zu einem vernünftigen Preis.
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am 25. Januar 2013
Nach der Lektüre diverser Testberichte entschied ich mich, dem aktuellen Sigma 12-24 eine Chance zu geben. Als Vergleichsobjektiv liegt mir ein Canon 16-35L II vor, das ich bereits mit verschiedenen Vollformatkameras (Canon 6D, 5D II, 1Ds II) und Cropkameras (Canon 7D, 650D, 600D) verwendet habe. Zugriff auf diese Vielzahl von Bodys habe ich übrigens, weil ich an einer Universität schwerpunktmäßig im Bereich Fotografie lehre. An erster Stelle steht dabei für mich der Einsatz eines Objektivs unter realen Bedingungen, also nicht die Betrachtung bei 400 Prozent Vergrößerung auf dem Monitor. Lassen Sie mich aus dieser Perspektive auf die Vor- und Nachteile des Objektivs eingehen:

Vorteile:

+ Sensationeller Bildwinkel. 12mm ist wesentlich weiter als 16mm, geradezu überwältigend (um nicht zu sagen pompös). Natürlich muss das Objektiv sorgfältig ausgerichtet werden, damit die Linien im Bild nicht zu wild stürzen (es sei denn, dies ist beabsichtigt).
+ Überzeugende Bauqualität. In meinen Augen sieht das Objektiv besser aus als das angesprochene Canon (Geschmackssache) und fasst sich auch besser an. Die festverbaute Gegenlichtblende macht einen sehr robusten Eindruck.
+ Autofokusperformance. Das Objektiv reagiert prompt auf Meldungen des AFs, fokussiert nahezu unhörbar und gestattet jederzeit Eingriffe über den Schärfering. Besser kann man das kaum lösen.

Neutral:

o Lichtstärke. Ein Wert von 4,5-5,6 ist alles andere als berauschend. Da die Bauform für mehr unzumutbar anwachsen würde, sehe ich darin jedoch keinen zu monierenden Nachteil.
o Filtergröße und -einsatz. Ein Filter lässt sich nur an dem aufgesetzten Frontelement fixieren, so dass an der Vollformatkamera bei Filtereinsatz nicht ins volle Weitwinkel gezoomt werden kann (außer man arbeitet mit vorgesetztem bzw. vorgehaltenem Folienfilter). In der Praxis dürfte sich dies jedoch in den meisten Situationen verschmerzen lassen.
o Schärfe in der Bildmitte. Ein insgesamt guter Auftritt, der dank Lightroom und Photoshop problemlos auf professionelles Niveau gesteigert werden kann.

Nachteile:

- Nur ein wirklicher, der mich aber leider zur Rücksendung des Objektivs bewegte: Der Schärfeabfall am Rand. Hier werden sich die Geister am Sigma scheiden: Wer die 12mm um jeden Preis braucht, hat ohnehin kaum Alternativen und könnte mit der Performance sogar glücklich werden. Das hätte auch ich akzeptiert, weiß ich doch um die hohe Herausforderung des extremen Brennweitenbereichs. Leider fand ich die Randschärfe jedoch auch im Bereich von 16mm bis 20mm selbst abgeblendet alles andere als zufriedenstellend. Vielleicht hätte Sigma da besser eine Festbrennweite rechnen sollen, die nicht so viele Kompromisse nötig macht.

Als Schlussfolgerung bleibt festzuhalten, dass es am Vollformat in dieser Preisklasse kaum noch besser werden wird. Ich werde mir schweren Herzens das geschäftlich genutzte Canon nun auch privat zulegen und auf die 4mm nach unten hin verzichten (und außerdem rund 500€ mehr bezahlen). Wenn Sie bei der Randunschärfe toleranter sind als ich, sollten Sie dem Sigma dennoch eine Chance geben.

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am 17. März 2014
Mit gemischten Gefühlen ( wegen der teilw. eher negativen Bewertungen ) habe ich trotzdem bestellt und bin nun sehr zufrieden.
Mit meinem bisherigen WW ( Canon 16-35 1:2,8 L II an 1DS Mark III) stoße ich einfach zu oft an die Grenzen ( Motive: Räume, Küchen, große Maschinen und immer verdammt wenig Platz ).
Die Lichtstärke von nur 4,5 / 5,6 ist ( in diesem Fall ) vollkommen wurst da ich immer mit bis zu 10 Blitzen ausleuchte und wegen der Schärfe eh auf mindestens Bl. 11 - 16 abblenden muss ( auch beim Canon ).
Somit ist die Schärfe, auch bei 12mm, top. Auch im Randbereich. Eine Wasserwage und eine Gittermattscheibe helfen mir übrigens beim einstellen, ansonsten noch Stativ, Spiegelvorauslösung und Drahtauslöser. Verzeichnung ist bei Aufnahmen " aus der Mitte" raus nicht der Rede wert und problemlos korrigierbar.
Im übrigen gibts ja auch Motive wo Dynamik durch Verzerrung durchaus erwünscht sind.
Ansonsten: z.B. auf Iso 3200, und bei 12mm kann man auch Verwacklungsfrei bis zu 1/12 Sek easy aus der Hand fotografieren.
Also Fakt: man kann mit diesem Objektiv hervoragende Aufnahmen machen.
Übrigens, falls der AF mal nicht greift: manuell komplett unscharf ziehen und neu fokussieren. Dann passts wieder.
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am 7. März 2014
Vorab: Ich habe das Objektiv an einer Nikon D800 im Vollformat getestet.

Es gibt für Nikon Nutzer was Superweitwinkel angeht, einige Alternativen die in Frage kommen. Hierzu gehört auch das Sigma 12-24.

Ich hatte das Nikon f4 16-35mm und wollte ein „dramatischereres“ Weitwinkel für spektakuläre Aufnahmen. Das Nikon 16-35mm ist nicht schlecht. Kaum Vignetierung und in der Bildmitte wahnsinnig scharf. Zum Rand hin lässt die Schärfe bei 16mm Brennweite - zumindest bei meinem Exemplar - aber stark nach. Nach meinem Geschmack zu stark. Das Nikon 16-35 Objektiv weist kaum Vignetierung auf, hat eine Verwacklungsreduzierung und ist meines Erachtens nach auch für weniger versierte User gut einsetzbar. Positiv die Möglichkeit Filter zu verwenden.

Das Sigma kann 12mm Brennweite am Vollformat leisten. Die Fotos sind super spektakulär durch den großen Bildwinkel. Das Objektiv ist überraschend leicht, trotz toller Haptik mit vielen Metallteilen. Auch der Objektivaufsatz zum Schutz des Objektivs ist aus Metall.

Filter sind allerdings nur mit DX Kameras möglich. Der Aufsatz der die Verwendung von Filtern ermöglicht muss für Vollformat entfernt werden.

Die Fotos sind von der Schärfe in der Mitte gut. Meines Erachtens nach nur klein ein wenig unschärfer als mit dem 16-35mm. Zum Rand hin sind die Fotos genau wie bei dem 16-35mm allerdings recht unscharf. Aus diesem Grund habe ich das Objektiv wieder zurück gesandt.

Ich denke das Objektiv ist nicht für Anfänger die nur in jpg fotografieren geeignet. Die Abdunklung von der Mitte zum Rad dürfte bei offener Blende bei ca. 2 Blendenstufen liegen und ist mehr als deutlich zu sehen. Bei geschlossener Blende noch mind. 1 Blendenstufe. Ebenfalls sind deutlich chromatische Aberrationen zu sehen.

Entwickelt man die Fotos in Camera Raw ist die Abdunklung mit einem Klick auf Objektivkorrektur weg. Ebenso lassen sich die chromatischen Aberrationen mit einem Klick in der Raw Entwicklung beseitigen. Die Fotos sind sodann super zu gebrauchen und haben eine spektakulären Bildwinkel bei 12 mm Brennweite. In der Bildmitte ist die Schärfe ausreichend gut, zum Rand hin lässt diese aber deutlich nach.

Für Fotografen die mit Kamera RAW umgehen können ist das Objektiv eine kostengünstige Alternative zum sehr teuren Nikon f 2.8 14-24mm.

Ich habe mich allerdings schweren Herzens entschlossen für mehr als das Doppelte das Nikon 14-24 zu kaufen und das Sigma zurück zusenden. Das Nikon 14-24mm ist bei Blende 2,8 etwa so scharf wie das Sigma, allerdings ohne die deutlich sichtbare Randabdunklung. In der Bildmitte ist das Nikon bei Blende 2.8 vielleicht einen Tick schärfer. Am Bildrand sind beide etwa gleich scharf oder unscharf.
Abgeblendet ist das Nikon weit schärfer und mit der D800 auch am Rand noch super scharf. Das Nikon wiegt allerdings deutlich mehr als das Sigma. Man hat es Gefühl einen Klotz an der Kamera hängen zu haben.

Wer nicht den Super super Weitwinkel sucht, sollte sich auch mal das Nikon Vollformat 18-35 anschauen, oder das Tokina f. 2.8 16-35.
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am 19. Juli 2014
Erster Eindruck: Sehr gute Verarbeitung, die Anmutung ist wertig, das Objektiv liegt sehr gut in der Hand, beim Schütteltest kein klappern.

Warum habe ich mich für das Sigma entschieden?
Der Ausgangspunkt:
Ich war auf der Suche nach einem Ultraweitwinkel für Landschaftsaufnahmen, das eine gute Abbildungsleistung an meiner Nikon D600 hat. Nach langer Recherche in diversen Foren und Zeitschriften kamen drei Objektive in die engere Wahl:
Nikon 16-35mm 4 VR, Nikon 14-24 mm 2,8 und das Sigma 12-24 mm.

Ich habe alle drei Objektive gründlich zu Hause und bei einem Freund, der das 16-35 mm besitzt getestet. Schnell wurde mir klar, dass ich gerne den Ultraweitwinkelbereich ausnutzen möchte und deshalb das gut 16-35 mm Nikon Objektiv trotz der Möglichkeit Filter zu benutzen ausschied. (Durch die digitale Nachbearbeitung der RAW Dateien, sind Filter nicht mehr zwingend notwendig. Das spart viel Geld und Zeit!) Nun musste ich mich NUR NOCH zwischen der sehr guten Nikon 14-24 mm Linse und dem Sigma entscheiden.

Im Gebrauch ist das sehr schwere und frontlastige Nikon Objektiv gewöhnungsbedürftig. In dunklen Räumen ist die Anfangsöffnung von 2,8 hilfreich, aber die Bildränder sind deutlich unscharf. Es passt nur in meinen Fotorucksack oder montiert mit Kamera in die Tasche. Darin ist dann nur noch Platz für ein kleines 50 mm Objektiv. Wer mobil sein möchte und auf Berge steigt, der wird damit bestimmt ins Schwitzen kommen. Nach längerer Benutzung kam ich gut mit dem Objektiv klar, doch beim Umstieg auf das Sigma ist der Gewichtsunterschied wieder sehr deutlich. Das Sigma ist durch die 4,5er Anfangsöffnung viel kleiner und handlicher. Es passt als Zweitobjektiv in meine Tasche und ich kann einen großen Zoombereich bequem mit mir herumtragen. Also dickes Plus für Sigma!

Nun zu den Abbildungsleistungen:

Schärfe:
Ich habe zahlreiche Testfotos aufgenommen. (Teils Landschaft, teils mit einer Fototestkarte, immer vom Stativ mit Spiegelvorauslösung und Fokussierung auf den Bildsensor)
Allgemein kann ich sagen, dass das Nikon eine größere Abbildungsleistung hat und vor allem bei 24 mm dem Sigma "sichtbar" überlegen ist. Allerdings erst beim hineinzoomen in die Bilder...
Bei 14mm hat das Sigma die Nase vorn, denn es ist schärfer in den Bildecken. Die große Anfangsöffnung des Nikon geht durch das nötige Abblenden wieder verloren und dieser Vorteil ist vergeudet. Klar das Sigma ist bei 14 mm noch nicht am unteren Limit, das Nikon schon. Bei 12 mm sind dann beim Sigma auch die Ecken deutlich unscharf. Aber was das dann für ein überwältigender Bildwinkel ist!!! Da sind mir die Pixel in den Ecken egal. Und wer zoomt schon ständig in den Ecken der Bilder auf, wenn er ein tolles Motiv betrachtet??? Wenn ich die Fotos mit Lightroom bearbeite sind kaum Unterschiede zwischen den beiden Objektiven zu sehen. Mein Eindruck ist: Dass Nikon um 16mm und 24mm besser ist, Sigma bei 14 mm (RAW Formate im Direkten Vergleich im zweiten Fenster in Lightroom) Auf den Testbildern mit der Testkarte sind die Unterschiede deutlicher wahrnehmbar als bei Landschaftsaufnahmen.

Verzeichnung: Klares Plus für Sigma! Nikon hat bei 14 mm eine starke kissenförmige Verzeichnung, die beim Sigma sehr viel geringer ist.

Vignettierung: Plus für Nikon

Chromatische Aberration: leichtes Plus für Nikon

Fazit: Es sind beides sehr gute Objektive. Das Nikon hat die besseren Abbildungsleistungen, wobei hier für mich nur die Schärfe von Belang ist, da alle anderen sehr gut in Lightroom korrigiert werden können. In der Benutzung sehe ich die deutlichen Vorteile beim Sigma. ( Schon der Objektivdeckel sitzt hier besser und ist auch teilweise aus Metall!) Wer ständig 1,50 m große Abzüge von seinen Bildern herstellen möchte, der sollte den erheblichen Preisunterschied nicht scheuen und zum Nikon greifen. Wer so wie ich Freude an tollen Lanschaftsaufnahmen hat und davon ab und an mal einen größeren Abzug herstellt, der ist mit dem Sigma sehr gut bedient und hat noch 2mm weniger Brennweite zur Verfügung. Für meine Anwendungen nehme ich das kleine Minus an der Schärfe gern für das große Minus am Gewicht und Preis in Kauf.

Deshalb klare 5 Sterne für Sigma
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am 5. November 2013
Bisher war das Nikkor 24-70mm mein Weitwinkel Objektiv...seit ich dieses Objektiv habe...kommt es ziemlich oft zum Einsatz. Vor allem in der Landschaftsfotografie. Ich würde behaupten wollen...dass ich mich fragen...wie bin ich davor ohne dieses Objektiv ausgekommen? Auch bei Adobe Lightroom ist bereit ein passendes Korrektur-Profil für stürzende Linien usw. vorhanden. Einzig die Angabe für das Filtergewinde ist fürn Witz...oder blicke ich es nicht. Hatte mir ein Filter mitbestellt...welcher aber wieder zurückgeschickt wurde...da durch die Linsenwölbung kein Filter Platz findet.
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am 30. Oktober 2013
... aber den unter "Wird oft zusammengekauft" beworbenen UV Filter kann man an diesem Objektiv nicht verwenden. Es gibt wegen der konstruktionsbedingt weit nach vorn stehenden Frontlinse gar keine Möglichkeit, einen Filter zu montieren.

Die Bildqualität dieses sehr speziellen Objektives finde ich für den zur Zeit angebotenen Preis in Ordnung. Die Verarbeitung ist sehr gut und das Objektiv liegt sehr gut in der Hand
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am 8. März 2014
warum nur 3 Sterne für ein erstaunlich scharfes Objektiv, das am Markt mit seinen brauchbar entzerrten 12mm für Vollformat, ziemlich allein dasteht?
Der Darstellungswinkel ist beeindruckend, leider funktioniert der Autofocus sigmatypisch nicht zuverlässig, weder an einer 5DIII noch an einer 7d.
Der Fokus wandert in Abhängigkeit von der Entfernung von einem Backfocus zu einem Frontfocus. das lässt sich selbst in einer 5DIII nicht korrigieren. Meine Erfahrungen mit dem 50mm 1.4 von Sigma sagen mir, dass auch der Service das nicht justieren kann.
Leider, Sigma baut interessante Linsen, kann aber keinen zu Canon passenden Autofokus liefern.
Alllerdings ist das bei 12mm und einer Anfangsöffnung von 4.5 nicht ansatzweise so tragisch wie bei einem 50 1.4.

Die Anfangsöffnung von 4.5 ist halt nicht so berühmt in Anbetracht des Preises und der 88mm Front.
Für Außenaufnahmen bei gutem Licht stört das nicht, innen wird trotz der 12mm schnell künstliches Licht nötig.
Ansonsten ein sehr schönes Objektiv.
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am 17. August 2015
Ich nutze das Objektiv sowohl an meiner D800e, als auch an meiner D5500. An beiden Kameras liefert es hervorragende Ergebnisse. Ich habe grossformatige Drucker und drucke Bilder, die mir gefallen durchaus auch mal in DIN A1 oder größer (viel größer, z.Bsp. als Tapete in 2,6m x 4.2m) Das Objektiv bildet wirklich sehr detailreich ab. Es mag sein, dass unter Laborbedingungen und mit einem Fadenzähler betrachtet, die Ergebnisse kritisierbar sein könnten, für den "normalen" Nutzer, bis hin zum Semiprofi (wozu ich mich zählen würde, weil ich auch das ein oder andere Foto für Gestaltungen selber mache, wenn ich kein passendes geliefert oder dazugekauft bekomme) liefert es hervorragende Ergebnisse.

Das einzige Manko wäre die geringe Lichtstärke von 5.6. Hierfür einen Punkt abzuziehen wäre aber nicht fair, schließlich habe ich das ja vor dem Kauf bereits gewußt. Außerdem blende ich z.Bsp. auch mein Nikor 24-70 2.8 meistens etwas ab um eine bessere Schärfe oder Tiefenschärfe zu bekommen.

Fazit: Das 12-24 mm F 3.5.5-5.6 II leistet viel fürs Geld und hat für Nikon Kameras mit FX Sensor den größten Weitwinkel-Bereich am Markt. Der Autofokus ist schnell und präzise. Die Abbildungsleistung bis in den Rändern (zwar abnehmend, aber immer noch) sehr scharf. Ich kann dieses Objektiv nur weiter empfehlen.
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